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Unwort des Jahre 2018


Howe

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Es ist mal wieder soweit, eine „sprachkritische Jury“ hat das Unwort des Jahres 2018 gekürt. Ab sofort darf dieser Begriff  nicht mehr gebraucht werden: Anti-Abschiebe-Industrie“ Aus 900 Vorschlägen hat sie diesen Begriff zum „Unwort des Jahres 2018“ gekürt. Die meisten der Vorschläge für das „Unwort des Jahres“ drehen sich um die Flüchtlingspolitik. So sei etwa auch der vom heutigen bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder benutzte Begriff „Asyltourismus“ am häufigsten genannt worden, sagte die Sprecherin der sprachkritischen Jury. „Gewonnen“ aber hat wohl sein Parteifreund CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt mit seiner Formulierung. Es wurden aber auch Begriffe wie:„Flüchtlingsindustrie“ und „sicherheitsgefährdende Schutzsuchende“ vorgeschlagen.

Meine persönlichen Favoriten sind jedoch Begriffe wie:“Asyltourismus, „Goldstücke“, oder „Umvolkung“.

Welche sind denn eure „Unworte“ des Jahres 2018?

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OneAndOnlySon
vor 36 Minuten schrieb Howe:

Ab sofort darf dieser Begriff  nicht mehr gebraucht werden

Wer behauptet denn so etwas?

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"Brautig".

 

Ihr habt gefragt....

 

Am ehesten übersetzen ließ sich das für mich mit " Völlig übertrieben und oft ziemlich durchgeknallt", gemeint ist meistens " romantisch", " Mit viel Tüll, Spitze, Deko".

 

Und bevor jetzt wieder jemand meckert: Mir ist schon klar, dass es bei dem offiziellen Unwort um eines geht, dass in der Öffentlichkeit stand. Besonders schade finde ich, dass es soviele Kandidaten gab.

Edited by mn1217
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vor 5 Minuten schrieb mn1217:

Besonders schade finde ich, dass es soviele Kandidaten gab.

 

Die Welt ist halt zuweilen ein finsterer Ort. :D

 

Ich hätte übrigens noch einen Kandidaten, und er ist in aller Öffentlichkeit und in vieler Munde: „UNWORT“!

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2 hours ago, Howe said:

Gutmensch.

Hatten wir schon 2015.

 

Beim Nachschlagen habe ich auch 2010 gefunden: „alternativlos“

Die Begründung muss man sich auf der Zunge zergehen lassen (Zitat Wikipedia):

Das Wort suggeriere sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe. Behauptungen dieser Art seien 2010 zu oft aufgestellt worden, sie drohten, die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken.[24]Der Begriff wurde ab 2009 insbesondere von Angela Merkelund der damaligen Bundesregierung benutzt.

 

Das hätte die Jury 2015 oder 2016 sicher auch so nicht mehr schreiben wollen...

😂

 

Werner

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vor 17 Stunden schrieb Werner001:

Hatten wir schon 2015.

 

Beim Nachschlagen habe ich auch 2010 gefunden: „alternativlos“

Die Begründung muss man sich auf der Zunge zergehen lassen (Zitat Wikipedia):

Das Wort suggeriere sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe. Behauptungen dieser Art seien 2010 zu oft aufgestellt worden, sie drohten, die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken.[24]Der Begriff wurde ab 2009 insbesondere von Angela Merkelund der damaligen Bundesregierung benutzt.

 

Das hätte die Jury 2015 oder 2016 sicher auch so nicht mehr schreiben wollen...

😂

 

Werner

Wie "alternativlos" die jetzige Politik ist wird sich spätestens dann zeigen wenn die "Alternativen" gegen die "Alternativlosen" bei der nächsten Wahl antreten werden.

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Just now, Howe said:

Wie "alternativlos" die jetzige Politik ist wird sich spätestens dann zeigen wenn die "Alternativen" gegen die "Alternativlosen" bei der nächsten Wahl antreten werden.

Die Grünen sind bei 20%.

Ich habe wenig Hoffnung, dass die grassierende Verblödung der Menschheit noch aufzuhalten ist.

 

Werner

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vor 5 Stunden schrieb Werner001:

Die Grünen sind bei 20%.

Ich habe wenig Hoffnung, dass die grassierende Verblödung der Menschheit noch aufzuhalten ist.

 

Werner

Weil die AFD bei 20% liegt.

Die 20 für die Grünen machen Hoffnung.

 

OT.

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vor 43 Minuten schrieb mn1217:

Weil die AFD bei 20% liegt.

Die 20 für die Grünen machen Hoffnung.

 

Grüne wie AfD sind nicht Teil der Lösung, sondern beide auf ihre Art Teil des Problems.

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Oh nein. Es ist schon klar, wer rationaler ist. Und weniger FakeNews verbreitet.

Und wer mit Menschen, die verbotene Gesten nutzen, mitmarschiert.

Ist hier aber wirklich OT.

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20% Ökopopulisten, 15% Rechtspopulisten, 8% Linkspopulisten, mir macht das keine große Hoffnung auf Vernunft in der Politik

 

Werner

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vor 2 Minuten schrieb Werner001:

20% Ökopopulisten, 15% Rechtspopulisten, 8% Linkspopulisten, mir macht das keine große Hoffnung auf Vernunft in der Politik

 

Werner

 

Bei näherer Ansicht ist meist alles nicht so schlimm, bei uns (SH) macht gerade eine "Jamaica"-Koalition eigentlich mindestens eine so gute Sachpolitik wie andere Regierungen vorher auch.

Und in BW stand zur Alternative 2011 ein Herr Mappus.

Hättest Du den jetzt gerne als MP zurück?

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Nein, ich bin auch kein Altparteien-Träumer. Die sind schließlich schuld am Aufstieg der Populisten

 

Werner

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vor 10 Minuten schrieb mn1217:

Oh nein. Es ist schon klar, wer rationaler ist. Und weniger FakeNews verbreitet.

Und wer mit Menschen, die verbotene Gesten nutzen, mitmarschiert.

Ist hier aber wirklich OT.

 

vor 15 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Grüne wie AfD sind nicht Teil der Lösung, sondern beide auf ihre Art Teil des Problems.

Offensichtlich werten das kluge Leute wechselseitig anders, so dass es vielleicht hilfreich sein könnte den Gegner weder zu kretinisieren noch zu dämonisieren ? 

 

Ich habe in der Sueddeutschen heute einen Auszug aus Höckes Interviewbuch gelesen. Der Typ hat schlicht nicht alle Latten am Zaun. Die Bezeichnung „Nazi“ bleibt aber ohne Substanz. Diese fortzuführen tut der AFD m.E. nur einen Gefallen . 

 

Aber vGutmenschen/Nazi pingpong scheint manchem Vergnügen zu bereiten.

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vor 4 Minuten schrieb Shubashi:

 

Bei näherer Ansicht ist meist alles nicht so schlimm, bei uns (SH) macht gerade eine "Jamaica"-Koalition eigentlich mindestens eine so gute Sachpolitik wie andere Regierungen vorher auch.

Und in BW stand zur Alternative 2011 ein Herr Mappus.

Hättest Du den jetzt gerne als MP zurück?

 

Mit Koalitionsregierungen (solange es nicht „große“ Koalitionen waren) sind wir eigentlich immer gut gefahren, weil sich die Extreme gegenseitig ausbremsen. Ausnahme Rot-Rot, die die gleiche Zielgruppe bedienen wollen, und sich daher mit Dummheiten überbieten. Ähnlich wäre es wohl mit CDU-AfD.

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vor 17 Minuten schrieb mn1217:

Oh nein. Es ist schon klar, wer rationaler ist. Und weniger FakeNews verbreitet.

Und wer mit Menschen, die verbotene Gesten nutzen, mitmarschiert.

Ist hier aber wirklich OT.

Boa , die Gesten schon wieder (ich finde übgrigens falsch dass die verboten sind). Ich habe überlegt ob man eine Verantwortung entsprechend 166 , 31 oder 278 BGB konstruieren könnte; oder ob man die Figur des Zweckveranlassers bemühen sollte. Keine der Lösungen überzeugt.

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Das "Unwort des Jahres 2019" ist für mich schon jetzt das Wort:"Tempolimit"! Bundeskanzlerin Angela Merkel will keine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Autobahnen und die Bundesumweltministerin Svenja Schulze weicht in einem Interview mit ZDF-Moderator Thomas Walde jeder Frage zum Thema Tempolimit aus. Wieder mal ein Beweis wie stark die Autolobby in Deutschland ist! Oder:"Freie Fahrt für freie Bürger, scheiß was auf die Umwelt!"

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vor 9 Minuten schrieb Howe:

"Freie Fahrt für freie Bürger, scheiß was auf die Umwelt!"

 

Wann bist du das letzte Mal auf einer bundesdeutschen Autobahn gefahren?

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vor 37 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Wann bist du das letzte Mal auf einer bundesdeutschen Autobahn gefahren?

Weil ich gestern Köln-DD fahren mußte, es war nicht sehr viel Verkehr, kein Stau und nur bei Siegen längere Baustellen. Soweit möglich und erlaubt, fahre ich 150-160 km/h. Damit kommt man auf ein Durchschnittstempo von ca. 115 km/h. Ein niedrigeres Tempo bedeutet längere Fahrzeit, also was nutzt das der Umwelt? 

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