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Shubashi

Klima-, Umwelt- und Naturschutz

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duesi

Die amerikanische Technik aus den 50ern mag veraltet sein. Aber die grundsätzliche Problematik von graphitmoderierten Kernreaktoren wie in Tschernobyl haben die amerikanischen Leichtwasserreaktoren nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass in Tschernobyl sämtliche Sicherheitsvorschriften missachtet wurden und alles nur, weil die sowjetische Führung in dem Unglücksreaktor Tests durchführen ließ, ob man bei Betreiben des Reaktors auf Sparflamme einen nennenswerten Anteil an kernwaffenfähigen Spaltprodukten erhalten kann.

 

Wenn die Endlagerproblematik gelöst wäre, wäre Kernenergie etwas wunderbares. Bei Unfällen mit Gaskraftwerken, Wasserkraftwerken oder Windkraftanlagen sind auch schon Menschen ums Leben gekommen. Das Gefährdungspotential von Kernenergie dürfte im Schnitt nicht höher sein als das von herkömmlichen Energieträgern.

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Flo77
vor 14 Minuten schrieb duesi:

Wenn die Endlagerproblematik gelöst wäre, wäre Kernenergie etwas wunderbares.

Im Prinzip ja, aber solange auf dieser Welt nicht das einzelne Energieunternehmen für die Endlagerung in voller Höhe aufkommen muss, besteht von dieser Seite ja anscheinend auch kein Bedarf an der Unschädlichmachung der Abfälle zu arbeiten.

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duesi
vor 2 Minuten schrieb Flo77:

Im Prinzip ja, aber solange auf dieser Welt nicht das einzelne Energieunternehmen für die Endlagerung in voller Höhe aufkommen muss, besteht von dieser Seite ja anscheinend auch kein Bedarf an der Unschädlichmachung der Abfälle zu arbeiten.

Es muss ja gar nicht "auf dieser Welt" sein. Es würde ja schon reichen, dafür nationale Regelungen zu finden, die die Betreiber in die Pflicht nehmen würden. Wenn man bedenkt, wieviel Gewinn diese AKWs früher abgeworfen haben, ist es schon unverschämt, dass es nicht gelungen ist, die Betreiber in Haftung zu nehmen. Der Profit der Energieunternehmen wird ja durch den Ausstieg aus der Kernenergie auch nicht größer. Wenn dann die Windenergie am Ende doch billiger ist als Kernenergie mit gesicherter Endlagerung zu finanzieren, dann ist das eben so.

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Frank
vor einer Stunde schrieb Flo77:
vor 1 Stunde schrieb duesi:

Wenn die Endlagerproblematik gelöst wäre, wäre Kernenergie etwas wunderbares.

Im Prinzip ja, aber solange auf dieser Welt nicht das einzelne Energieunternehmen für die Endlagerung in voller Höhe aufkommen muss, besteht von dieser Seite ja anscheinend auch kein Bedarf an der Unschädlichmachung der Abfälle zu arbeiten.

Müssten die Energieunternehmen selbst für Entsorgung der Abfälle aufkommen, müssen die Energieunternehmen eine Haftpflichtversicherung für mögliche Reaktorunfälle vorweisen, dann wäre ganz schnell Essig mit der Wirtschaftlichkeit der Kernenergie.

Atomkraft kann schon allein deshalb keine Option sein.

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rorro
vor 1 Stunde schrieb Frank:

Müssten die Energieunternehmen selbst für Entsorgung der Abfälle aufkommen, müssen die Energieunternehmen eine Haftpflichtversicherung für mögliche Reaktorunfälle vorweisen, dann wäre ganz schnell Essig mit der Wirtschaftlichkeit der Kernenergie.

Atomkraft kann schon allein deshalb keine Option sein.

 

Dann wäre auch schnell Essig mit Solar. Denn die Schwermetalle müssen auch gelagert weden. Und dann wäre ebenso Essig mit Erneuerbar, weil alle Batterien als Speicher Sauzeug enthalten. Natürlich hat Atom Probleme, doch die anderen haben die nicht minder. DAS ist das, was ich sagen will. Ich will nichts verharmlosen, bloß Fakten aufzeigen (und Mistah meinte keineswegs nur SF6, @Moriz). Energie erzeugen macht nun einmal Probleme. Was ist derzeit am wichtigsten? CO2-Reduktion? Dann muß sich dem anderes unterordnen. Wir grübeln wie und die Franzosen lächeln.

 

Nebenbei kaufen wir deren Atomstrom, wenn's bei uns nicht genug weht.

Edited by rorro

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Moriz
vor 15 Minuten schrieb rorro:

 

Dann wäre auch schnell Essig mit Solar. Denn die Schwermetalle müssen auch gelagert weden. Und dann wäre ebenso Essig mit Erneuerbar, weil alle Batterien als Speicher Sauzeug enthalten. Natürlich hat Atom Probleme, doch die anderen haben die nicht minder. DAS ist das, was ich sagen will. Ich will nichts verharmlosen, bloß Fakten aufzeigen (und Mistah meinte keineswegs nur SF6, @Moriz). Energie erzeugen macht nun einmal Probleme. Was ist derzeit am wichtigsten? CO2-Reduktion? Dann muß sich dem anderes unterordnen. Wir grübeln wie und die Franzosen lächeln.

 

Nebenbei kaufen wir deren Atomstrom, wenn's bei uns nicht genug weht.

 

Das die Nutzung von Energie niemals vollkommen unproblematisch ist: geschenkt!

 

Es geht um das Maß der zu erwartenden Probleme.

 

Und da hat die Atomenergie gleich zwei gravierende Nachteile:

- die Entsorgungsfrage ist nicht geklärt, mit einem gewaltigen Gefahrenpotential

- die Technik selbst beinhaltet ein gewaltiges Gefahrenpotential.

 

Die Verbrennung fossiler Brennstoffe hat einen gravierenden Nachteil:

- Die Freisetzung des zuvor gebundenen Kohlenstoffs als CO² heizt das Klima in gefährlicher Weise auf, nicht nur potentiell.

 

Die Nutzung anderer, insbesondere regenerativer Energiequellen ist auch nicht unproblematisch.

Ich sehe da allerdings keine gravierenden Gefahrenpotentiale.

 

Insgesamt ist die Nutzung nicht-fossiler Energiequellen deutlich weniger problematisch als die CO²-Erzeugung. 

Die Nutzung der Atomkraft allerdings nur, solange nichts passiert.

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helmut
vor 4 Stunden schrieb duesi:

....Das Gefährdungspotential von Kernenergie dürfte im Schnitt nicht höher sein als das von herkömmlichen Energieträgern.

das hast du sachkundig analysiert?

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helmut
vor 2 Stunden schrieb Frank:

....Atomkraft kann schon allein deshalb keine Option sein.

bei 67m meeresspiegelerhöhung vielleicht doch?

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Thofrock
vor 10 Stunden schrieb rorro:

Frank, Fukushima wird schon länger wieder bewohnt. 

Die Sperrzone wurde verkleinert, es gibt sie aber noch. Und das Interesse, dort wieder zu wohnen, war jetzt auch nicht so riesig. 

Dazu kommt, dass die Speicherkapazität für radioaktiv verseuchtes Wasser langsam knapp wird. Und zwar mit der Folge, dass man die Brühe in absehbarer Zeit in den Pazifik kippen wird. Offiziell wird darüber noch beraten, tatsächlich dürfte die Entscheidung längst gefallen sein.

 

 

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Thofrock
vor 3 Stunden schrieb duesi:

Es muss ja gar nicht "auf dieser Welt" sein. Es würde ja schon reichen, dafür nationale Regelungen zu finden, die die Betreiber in die Pflicht nehmen würden. Wenn man bedenkt, wieviel Gewinn diese AKWs früher abgeworfen haben, ist es schon unverschämt, dass es nicht gelungen ist, die Betreiber in Haftung zu nehmen. 

Ich denke, die Atomlobby hat mehr Mittel in Parteispenden und Bestechungsgelder gesteckt, als für Rücklagen aufgewendet wurde. Die Kosten für den Rückbau wird auch vorzugsweise der Steuerzahler aufbringen müssen,  weil die kosten ja völlig aus dem Ruder laufen werden. 

Atomkraft ist eine vollständige "nach mir die Sintflut"-Technologie. Ich kassiere heute, du zahlst morgen. Deshalb passt sie auch so schön zum Klimawandel, der ja auch durch das Leben auf Kosten Anderer erst befeuert wurde.

  • Like 1

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Frank
vor 11 Minuten schrieb Moriz:
vor 33 Minuten schrieb rorro:

Dann wäre auch schnell Essig mit Solar. Denn die Schwermetalle müssen auch gelagert weden. Und dann wäre ebenso Essig mit Erneuerbar, weil alle Batterien als Speicher Sauzeug enthalten. Natürlich hat Atom Probleme, doch die anderen haben die nicht minder. DAS ist das, was ich sagen will. Ich will nichts verharmlosen, bloß Fakten aufzeigen (und Mistah meinte keineswegs nur SF6, @Moriz). Energie erzeugen macht nun einmal Probleme. Was ist derzeit am wichtigsten? CO2-Reduktion? Dann muß sich dem anderes unterordnen. Wir grübeln wie und die Franzosen lächeln.

 

Nebenbei kaufen wir deren Atomstrom, wenn's bei uns nicht genug weht.

 

Das die Nutzung von Energie niemals vollkommen unproblematisch ist: geschenkt!

 

Es geht um das Maß der zu erwartenden Probleme.

 

Und da hat die Atomenergie gleich zwei gravierende Nachteile:

- die Entsorgungsfrage ist nicht geklärt, mit einem gewaltigen Gefahrenpotential

- die Technik selbst beinhaltet ein gewaltiges Gefahrenpotential.

 

Die Verbrennung fossiler Brennstoffe hat einen gravierenden Nachteil:

- Die Freisetzung des zuvor gebundenen Kohlenstoffs als CO² heizt das Klima in gefährlicher Weise auf, nicht nur potentiell.

 

Die Nutzung anderer, insbesondere regenerativer Energiequellen ist auch nicht unproblematisch.

Ich sehe da allerdings keine gravierenden Gefahrenpotentiale.

 

Insgesamt ist die Nutzung nicht-fossiler Energiequellen deutlich weniger problematisch als die CO²-Erzeugung. 

Die Nutzung der Atomkraft allerdings nur, solange nichts passiert.

Darum geht es! Die Abwägung welche Energieerzeugung die geringsten Probleme bereitet. Und das sind nun mal die Erneuerbaren.

 

Wie sind wir denn zu dem Klimaproblem gekommen? Weil niemand Nachhaltigkeitsfragen gestellt hat. Die, die rein auf die CO2-Reduktion schauen springen zu kurz. Die Frage ist doch: Wie bekommen wir die CO2-Reduktion Nachhaltig hin. Schon alleine weil die Uranvorkommen ja auch endlich sind kann die Atomenergie keine nachhaltige Lösung sein.

Ist es da nicht besser das Geld das man benötigt der Atomenergie eine Renaissance zu verschaffen dafür zu verwenden die erneuerbaren effizienter, noch nahchaltiger zu machen und ihre Gefahrenpotentiale noch geringer zu machen?

 

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helmut
vor 13 Minuten schrieb Frank:

....

Ist es da nicht besser das Geld das man benötigt der Atomenergie eine Renaissance zu verschaffen dafür zu verwenden die erneuerbaren effizienter, noch nahchaltiger zu machen und ihre Gefahrenpotentiale noch geringer zu machen?

 

bist du sicher dass ein ergebnis zur rechten zeit erreicht wird?

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Frank
vor 1 Minute schrieb helmut:
vor 16 Minuten schrieb Frank:

st es da nicht besser das Geld das man benötigt der Atomenergie eine Renaissance zu verschaffen dafür zu verwenden die erneuerbaren effizienter, noch nahchaltiger zu machen und ihre Gefahrenpotentiale noch geringer zu machen?

 

bist du sicher dass ein ergebnis zur rechten zeit erreicht wird?

Wenn wir einen Weg gehen die Erneuerbaren weiter auszubauen und parallel dazu ihre Probleme zu lösen, dann ja.

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rorro
vor 51 Minuten schrieb Moriz:

Die Nutzung anderer, insbesondere regenerativer Energiequellen ist auch nicht unproblematisch.

Ich sehe da allerdings keine gravierenden Gefahrenpotentiale.

 

Was bedeutet denn gravierend für Dich? Definiert das jeder selbst? Geht's da ums Gefühl?

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helmut
vor 7 Minuten schrieb Frank:

Wenn wir einen Weg gehen die Erneuerbaren weiter auszubauen und parallel dazu ihre Probleme zu lösen, dann ja.

woher nimmst du die sicherheit? erneuerbare energie ausbauen dauert eine schwer kalkulierbare zeit. eine klimakatastrophe ist auch schwer zeitlich zu kalkulieren. modelle haben prinzipielle probleme. evidenzen unterliegen auch der subjektivität.

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rorro
vor 25 Minuten schrieb Frank:

Darum geht es! Die Abwägung welche Energieerzeugung die geringsten Probleme bereitet. Und das sind nun mal die Erneuerbaren.

 

Wie sind wir denn zu dem Klimaproblem gekommen? Weil niemand Nachhaltigkeitsfragen gestellt hat. Die, die rein auf die CO2-Reduktion schauen springen zu kurz. Die Frage ist doch: Wie bekommen wir die CO2-Reduktion Nachhaltig hin. Schon alleine weil die Uranvorkommen ja auch endlich sind kann die Atomenergie keine nachhaltige Lösung sein.

Ist es da nicht besser das Geld das man benötigt der Atomenergie eine Renaissance zu verschaffen dafür zu verwenden die erneuerbaren effizienter, noch nahchaltiger zu machen und ihre Gefahrenpotentiale noch geringer zu machen?

 

Ach, das sind diese "Geld da rein - hier tolle Forschung raus"-Phantasien. Es schauen derzeit alle "rein auf die CO2-Reduktion", nur hierzulande braucht man eine Brille, um das offensichtliche nicht zu übersehen.

 

Weil wir mal wieder drei Probleme gleichzeitig lösen wollen (Atom bäh, Kohle bäh, CO2 bäh) - und das Ganze ohne ganze Industrien (Sprich: Arbeitnehmer, ehemals von den Linken vertreten) verarmen zu lassen - geht das nur in Trippelschritten, also gar nicht.

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helmut
vor 12 Minuten schrieb rorro:

 

Ach, das sind diese "Geld da rein - hier tolle Forschung raus"-Phantasien. Es schauen derzeit alle "rein auf die CO2-Reduktion", nur hierzulande braucht man eine Brille, um das offensichtliche nicht zu übersehen.

 

Weil wir mal wieder drei Probleme gleichzeitig lösen wollen (Atom bäh, Kohle bäh, CO2 bäh) - und das Ganze ohne ganze Industrien (Sprich: Arbeitnehmer, ehemals von den Linken vertreten) verarmen zu lassen - geht das nur in Trippelschritten, also gar nicht.

die klimaprobleme sind zu lösen, mit allen mitteln, bei strafe des unterganges. überleben könnte der letzte reichtum sein.

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rorro

Die, die Wasser predigen, trinken allerdings Wein und erklären das für "notwendig" - und stoßen an auf ungewisse Prognosen. Die Rechnung sollen dann andere zahlen, ob der Untergang kommt oder nicht. Wenn die Propheten Vorbilder werden, wird ihnen gefolgt. Sonst - wie bislang - nicht.

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duesi
vor 5 Stunden schrieb helmut:

das hast du sachkundig analysiert?

Natürlich ist das eine Schätzung. Die Prognosen für die zusätzlichen Krebstoten weltweit durch Fukushima reichen von 15 bis 1300. Quelle

 

Und es geht hier meistens nicht um Menschen, die plötzlich in jungen Jahren an Krebs sterben, sondern um Menschen, die anstatt mit 80 Jahren an einem Herzinfarkt zu sterben, mit 78 Jahren an Krebs sterben.

 

Die hohe Spannbreite der Schätzungen zeigt, dass keine signifikante Zunahme von Krebstoten verzeichnet werden kann.

 

Bei einem Erdbeben, das 18500 Todesopfer gefordert hat, hält sich also die Gefährdung, die von dem Kraftwerk selbst ausgeht, in Grenzen. Bei dem Unfall eines Wasserkraftwerks in Russland 2009 kamen 70 Menschen ums Leben. Sind Wasserkraftwerke deswegen unverantwortlich?

 

Ob Kernkraftwerke bei gesicherter Endlagerung sich noch rechnen würden, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Aber die Angst vor dem Gefährdungspotential durch AKWs ist vor allem emotional und nicht faktenbasiert. Dennoch kann ich die Entscheidung für den Atomausstieg nach Fukushima nachvollziehen. Denn in einer Demokratie ist es keine gute Idee, Entscheidungen zu treffen, die der Stimmung in der Bevölkerung diametral entgegengesetzt sind. Und die Stimmungslage ist nunmal nach Fukushima radikal gekippt.

 

Ich wäre ja für eine Investition in solarthermische Kraftwerke in der Sahara. Die haben das Problem von Solarzellen nicht.

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duesi

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Desertec war einmal ein verheißungsvolles Projekt, ist jedoch aufgrund der politischen Instabilität in den betreffenden Ländern zurückgefahren worden.

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Moriz
vor 9 Stunden schrieb rorro:

  

vor 10 Stunden schrieb Moriz:

Die Nutzung anderer, insbesondere regenerativer Energiequellen ist auch nicht unproblematisch.

Ich sehe da allerdings keine gravierenden Gefahrenpotentiale.

 

Was bedeutet denn gravierend für Dich? Definiert das jeder selbst? Geht's da ums Gefühl?

 

Solltest du wirklich die Meinung vertreten, daß erneuerbare Energien schlechter sind als Kohle- oder Atomkraftwerke, dann liefere bitte Argumente, damit wir darüber diskutieren können. Im Moment kommen von dir nur Nebelkerzen und Ablenkungsmanöver, und wenn das nicht reicht ad hominems wie dieses. Von dir erwarte ich eigentlich mehr!

 

PS.: Warum packen wir die Castoren nicht einfach mit den verbrauchten Solarmodulen auf die nächstbeste Giftmülldeponie wenn das alles vergleichbar gefährlich ist?

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rorro

Ich habe eine einfache Frage gestellt. Du gestehst Gefahren auch der Entsorgung Erneuerbarer zu, nennst diese nicht gravierend und ich frage Dich, was das heißt. Mehr nicht. Woher soll ich wissen, was Du meinst, wenn Du diese Begriffe nicht definierst?

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rorro
vor 4 Stunden schrieb duesi:

Aber die Angst vor dem Gefährdungspotential durch AKWs ist vor allem emotional und nicht faktenbasiert. Dennoch kann ich die Entscheidung für den Atomausstieg nach Fukushima nachvollziehen. Denn in einer Demokratie ist es keine gute Idee, Entscheidungen zu treffen, die der Stimmung in der Bevölkerung diametral entgegengesetzt sind. Und die Stimmungslage ist nunmal nach Fukushima radikal gekippt.

 

Zum ersten Satz: JA.

 

Zum den weiteren: NEIN

 

Wenn Politik nicht mehr faktenbasiert handelt, sondern gefühlsgesteuert, handelt sie ohne Vernunft. Das kann und darf nicht erstrebenswert sein.

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helmut
vor 7 Stunden schrieb duesi:

Natürlich ist das eine Schätzung. ...

 

Ich wäre ja für eine Investition in solarthermische Kraftwerke in der Sahara. Die haben das Problem von Solarzellen nicht.

schätzung  auf welcher basis und mit welcher methode?

 

 

sahara ist  gut. wie garantierst du den politisch sicheren betrieb derartiger essentieller kraftwerke?

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helmut
vor 3 Stunden schrieb rorro:

...Wenn Politik nicht mehr faktenbasiert handelt, sondern gefühlsgesteuert, handelt sie ohne Vernunft. 

die migrationspolitik und klimapolitik der CSU ist nur gefühlsgesteuert. nicht die gefühle der politiker, außer narzissmus, sonder die durch populismus erregten und verstärkten gefühle primitiver wähler in allen schichten spielen eine rolle.

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