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Kirchenaustritte - Sag beim Abschied leise Servus ...


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb iskander:

 

Du selbst betonst die Bedeutung sozialer Strukturen für den Glauben im Zusammenhang mit einem Kirchenaustritt, wobei Du Dich vermutlich auf folgenden Satz von "Zwielicht" beziehst:

 

"Der häufigste Satz von Christen in Familie und erweitertem Freundeskreis: 'Glaube ist ja auch unabhängig von der Institution Kirche.'"

 

Nun bist Du ja aber selbst einerseits gläubig, andererseits kein Mitglied der Kirche. Es hat also den Anschein, dass Du auf die entsprechenden sozialen Strukturen im Zusammenhang mit Religion verzichten kannst.

 

Da hast du das, was ich gesagt habe, etwas überstrapaziert. Natürlich ist der Glaube von sozialen Strukturen abhängig, aber dieser Abhängigkeit folgt nicht notwendigerweise eine Konfessionszugehörigkeit.

Sieh zB hier die Liste Liste christlicher Konfessionen: keiner gehöre ich an. Dazu kämen dann noch die Liste muslimischer Konventionen und jüdische Konventionen (sofern es mehrere davon gibt ...?): auch keiner von diesen gehöre ich an.

Also, da desöfteren der Wunsch an mich herangetragen wurde, ich möge mir selbst doch ein Etikett zuschreiben, weil sonst nicht klar wäre, als was ich sprechen würde, habe ich mir das Etikett "konfessionsloser Theist" zugelegt.

Aber der Grund, warum ich überhaupt jetzt an Gott glaube (oder warum ich früher mal an dies oder jenes geglaubt habe) sind natürlich soziale Strukturen, in einem anderen Thread kam mir folgender Gedanke:

Zitat

... dass letztendlich kein Mensch sich eigene Gedanken machen kann, sondern jeder Mensch nur gemäß seiner Konditionierungen "denkend unterwegs" ist. Alles was einer in seiner Biographie an Religionen, Philosophien, Ideologien geistig "berührt" hat (sich damit beschäftigt hat) wird seine Kognition/sein Denken (unbewußt) beeinflussen. Der Einfluss der nativen Kultur ist vermutlich auch ein sehr wesentlicher Einfluss, neben dem Blut der Väter und Mütter.

Mir erscheint dieser Gedanke durchaus überzeugend.

 

Dass aber diese Einflüsse einen zu Gott gebracht haben ist ein gnädiger Effekt der Vorsehung Gottes. Denn es hätte auch schlimm kommen können.

 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb SteRo:

Dass aber diese Einflüsse einen zu Gott gebracht haben ist ein gnädiger Effekt der Vorsehung Gottes. Denn es hätte auch schlimm kommen können.

Die Idee, dass es so etwas wie "gnädige Vorsehung" (gibt es auch ungnädige?) wirst Du ja irgendwoher haben. Und Du behältst diese Idee, weil sie Dir passt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 16 Minuten schrieb gouvernante:

Die Idee, dass es so etwas wie "gnädige Vorsehung" (gibt es auch ungnädige?) wirst Du ja irgendwoher haben. Und Du behältst diese Idee, weil sie Dir passt.

Alle meine Gedanken habe ich "irgendwoher". Woher im Einzelnen, kann ich meist nicht sagen. Was aber Gedanken zur Vorsehung angehen, die sind im Wesentlichen von Thomas von Aquin beeinflusst.

Wenn die Vorsehung mich zu Gott geführt hat, dann ist das natürlich nur durch die Gnade Gottes möglich, deshalb "gnädige Vorsehung". Die Vorsehung kennt aber durchaus auch Bahnen, die "nach unten" verlaufen. Diese "nach unten" verlaufenden Bahnen sind Folge des Selbst-Willens, der die Gnade Gottes zurückweist.

bearbeitet von SteRo
Geschrieben

Und warum übernimmst Du genau diese Position, es gibt ja auch andere?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 45 Minuten schrieb gouvernante:

Und warum übernimmst Du genau diese Position, es gibt ja auch andere?

 "Position" klingt mir etwas zu hart. Wenn mir bessere Gedanken erscheinen, dann werde ich mich in der verbalen Kommunikation an diesen besseren Gedanken orientieren. So verhält es sich also: Mir erscheinen Gedanken und ich orientiere mich in der verbalen Kommunikation an ihnen oder nicht. Wenn ich etwas lese, dann nehme ich sinnlich erst bedeutungslose Formen wahr (Buchstaben), die in meinem Geist zu Wörtern und Sätzen sich herausbilden und zu denen sich dann der Gedanke als Bedeutung der Wörter und Sätze hinzugesellt. Ist der Gedanke "gut" dann orientiere ich mich auch über die verbale Kommunikation hinaus an ihm, fügt er sich lediglich harmonisch in ein Gesambild des natürlichen Verstandes ein, dann kann es sein, dass ich ihn zwar in der verbalen Kommunikation verwende, dass er aber darüberhinaus keine Bedeutung für mich hat.

Ein Gedanke ist "gut", wenn durch ihn - um mit Thomas von Aquin zu sprechen - "der Mensch unterstützt wird, um nach der seligen Anschauung Gottes zu streben", d.h. bei unterschiedlichen Menschen können ganz unterschiedliche Gedanken diese inspirierende Wirkung haben.

bearbeitet von SteRo
Werner Hoffmann
Geschrieben (bearbeitet)

Immer mehr Menschen wenden sich rasant fortschreitend in Deutschland von Gott ab und wollen mit Religion nichts mehr zu tun haben. Die meisten Menschen in Deutschland glauben nicht mehr an Gott. Sie wenden sich zunehmend ab.

 

16. März 2026

Der Kirchenrechtler Thomas Schüller äußerte: „Die Zahlen sind weiter dramatisch“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die katholische Kirche verliere jedes Jahr das Äquivalent zur Einwohnerzahl von Bielefeld an Mitgliedern. „300 000 ist eine riesige Zahl - das kann keinen kaltlassen. Der Vertrauensverlust schreitet voran.“

 

Was sind die Ursachen für die vielen Austritte?

In der Öffentlichkeit wird als Grund für die Austrittswelle oft vermutet, dass Leute die Kirchensteuer sparen wollen. Das mag mitspielen, doch Studien haben ergeben, dass das nicht ausschlaggebend ist. Entscheidend ist, dass sich viele Menschen von der Kirche entfremdet haben und auch schlicht nicht mehr an Gott glauben. 

So hatte die EKD vor drei Jahren eine aufwändige Kirchenmitgliedschaft-Untersuchung veröffentlicht. Demzufolge bezeichnen sich heute 56 Prozent der Deutschen als uneingeschränkt nicht religiös. Nur ein Drittel aller noch verbliebenen Kirchenmitglieder sagt von sich, definitiv keinen Kirchenaustritt zu erwägen.

Immer weniger Menschen kommen in ihrer Kindheit und Jugend überhaupt noch mit Religion in Kontakt. Der Glaube wird nicht mehr wie früher von Generation zu Generation weitergegeben. Ohne kirchliche Praxis aber, ohne Anbindung an eine Gemeinde verdunstet der Gottesglaube in den meisten Fällen schnell oder entsteht erst gar nicht. 

 

https://www.tagesspiegel.de/politik/kirche-in-deutschland-mehr-als-600-000-menschen-traten-2025-aus-beiden-kirchen-aus-15363933.html

bearbeitet von Werner Hoffmann
Geschrieben

Die meisten Kirchenmitglieder sind nur aus weltlichen Gründen Mitglied. Weil man vielleicht mal in einer Kirche heiraten will und man das ganz romantisch findet. Oder weil man "Patentante" werden will, weil das halt irgendwie schön ist. Oder weil man Angst hat dann vielleicht später mal keine würdige Beerdigung zu erhalten, wenn man nicht in der Kirche ist. Oder weil man die Kirche immerhin noch für eine Wohltätigkeitsorganisation hält und deshalb nicht austritt, obwohl man selbst an nichts glaubt. Oder eben einfach nur aus "Tradition".

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Werner Hoffmann:

Entscheidend ist, dass sich viele Menschen von der Kirche entfremdet haben und auch schlicht nicht mehr an Gott glauben.

 

Wenn ich nicht an Gott glauben würde, wäre ich auch draußen.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb rorro:

Wenn ich nicht an Gott glauben würde, wäre ich auch draußen.

 

Der SPD-Politiker Müntefering ist letztes Jahr aus der Kirche ausgetreten mit Mitte 80. Nach eigener Aussage glaubt er schon seit er 20 war nicht mehr an Gott. Er ist wohl über 60 Jahre nur noch in der Kirche geblieben, weil er ganz weltlich dachte die Kirche würde etwas Gutes zur Gesellschaft beitragen. Da das nun seiner Meinung nach auch nicht mehr so der Fall wäre wie er sich das vorstellt, ist er dann am Ende ausgetreten.

Werner Hoffmann
Geschrieben

Die Kirchenaustritte kommen daher, dass in den reichen wohlhabenden Ländern der westlichen der Glaube an Gott zunehmend völlig gleichgültig ist, weil es jede Menge Ersatzgötter gibt.

Geschrieben

Gott will Menschen, die IHN verehren, anbeten und v.a. lieben und leben, um IHM zu gefallen. Diese bilden seine allumfassende Kirche. Mitglieder konfessioneller Glaubensgemeinschaften haben mit dem was Gott will nicht notwendigerweise zu tun.

Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb Werner Hoffmann:

Die Kirchenaustritte kommen daher, dass in den reichen wohlhabenden Ländern der westlichen der Glaube an Gott zunehmend völlig gleichgültig ist, weil es jede Menge Ersatzgötter gibt.

 

Das finde ich zu pauschal. Nicht jeder, der areligiös ist, "vergöttert" deshalb das Geld oder den Fußball oder ähnliches (in höherem Maße) als religiös Gläubige. In vielen Fällen scheint der Glaube einfach zu verdunsten, ohne dass weltliche "Ersatz-Götter" an seine Stell träten.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb iskander:

 

Das finde ich zu pauschal. Nicht jeder, der areligiös ist, "vergöttert" deshalb das Geld oder den Fußball oder ähnliches (in höherem Maße) als religiös Gläubige. In vielen Fällen scheint der Glaube einfach zu verdunsten, ohne dass weltliche "Ersatz-Götter" an seine Stell träten.

Ich glaube eher, dass seine Vermittlung mit den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht Schritt gehalten hat. Er verdunstet nicht, sondern er wird nicht mehr verstanden. 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Merkur:

Ich glaube eher, dass seine Vermittlung mit den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht Schritt gehalten hat. Er verdunstet nicht, sondern er wird nicht mehr verstanden. 

Oder falsch verstanden.

 

Nun bin ich kein gutes Beispiel, weil ich mit der Kirche auf Kriegsfuß stehe, weil ich immer etwas völlig anderes geglaubt habe, als sie verkündigt zu haben glaubt, aber mich würde nicht überraschen, wenn das fehlende Bewusstsein für das nächste Leben nicht das elementare Grundproblem der Kirche(n) ist.

 

Die Leute haben keine wirkliche Angst mehr vor dem Tod (wahlweise kommen wir eh alle in den Himmel oder es ist eh alles zuende) und es machen sich nach 2000 Jahren ausgebliebener Parusie auch nicht mehr wirklich viele Leute einen Kopf um das jüngste Gericht. Dieses Bewusstsein mag in anderen Ländern noch eine Rolle spielen, aber hierzulande sehe ich da doch weitgehende Gelassenheit.

 

Daß die Kirche hier nicht aus einem Mund auf die Wichtigkeit des Seelenheils hinweist und die wenigen, die die leere Hölle in Frage stellen (oder die nicht nur Hitler, Stalin und PolPot darin sitzen sehen), selbst von der Kirche selbst abgewiegelt werden, hilft nicht gerade hier eine krisenfeste Nachfrage zu generieren.

Geschrieben
vor 37 Minuten schrieb Merkur:

Ich glaube eher, dass seine Vermittlung mit den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht Schritt gehalten hat. Er verdunstet nicht, sondern er wird nicht mehr verstanden. 

 

Ich glaube eher, dass keine Vermittlung stattgefunden hat. Vermittlung richtet sich ja an Neue. Es hat aber nur gemeinsames Rezitieren innerhalb der Blase stattgefunden.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Flo77:

Daß die Kirche hier nicht aus einem Mund auf die Wichtigkeit des Seelenheils hinweist und die wenigen, die die leere Hölle in Frage stellen (oder die nicht nur Hitler, Stalin und PolPot darin sitzen sehen), selbst von der Kirche selbst abgewiegelt werden, hilft nicht gerade hier eine krisenfeste Nachfrage zu generieren.

Die Verständnisschwierigkeiten fangen doch schon beim Begriff Seelenheil an. Ich würde darunter auch etwas anderes verstehen als das, was du anscheinend meinst. 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Merkur:

Die Verständnisschwierigkeiten fangen doch schon beim Begriff Seelenheil an. Ich würde darunter auch etwas anderes verstehen als das, was du anscheinend meinst. 

Mein letzter Stand war, daß die Kirche mit "Seelenheil", die Rettung der Seele vor der ewigen Verdammnis beschreibt, sprich: die Seele muss in den Himmel kommen.

 

Es ist nicht die psychische Gesundheit auf Erden gemeint, wenn Du das meinst.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 41 Minuten schrieb Flo77:

Mein letzter Stand war, daß die Kirche mit "Seelenheil", die Rettung der Seele vor der ewigen Verdammnis beschreibt, sprich: die Seele muss in den Himmel kommen.

 

Es ist nicht die psychische Gesundheit auf Erden gemeint, wenn Du das meinst.

An diesem Punkt wird die Mehrheit der Bevölkerung wahrscheinlich schon abwinken. 

bearbeitet von Merkur
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Merkur:

An diesem Punkt wird die Mehrheit der Bevölkerung wahrscheinlich schon abwinken. 

Da kann ich nix für, wenn den Leuten ihr ewiges Leben egal ist.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 15 Stunden schrieb Flo77:

Nun bin ich kein gutes Beispiel, weil ich mit der Kirche auf Kriegsfuß stehe, weil ich immer etwas völlig anderes geglaubt habe, als sie verkündigt zu haben glaubt,

 

Interessanterweise richtet sich da Deine Wut nicht gegen die, die Dir (vielleicht ahnungslos) was Falsches als katholischen Glauben beigebracht, sondern gegen die Lehrtradition der Kirche.

 

Verantwortlich sind die, die zugelassen haben (und z.T. noch zulassen), daß ein anderer Inhalt mit Etiett "katholisch" vermittelt wurden und eben werden.

 

vor 15 Stunden schrieb Flo77:

Die Leute haben keine wirkliche Angst mehr vor dem Tod (wahlweise kommen wir eh alle in den Himmel oder es ist eh alles zuende) und es machen sich nach 2000 Jahren ausgebliebener Parusie auch nicht mehr wirklich viele Leute einen Kopf um das jüngste Gericht. Dieses Bewusstsein mag in anderen Ländern noch eine Rolle spielen, aber hierzulande sehe ich da doch weitgehende Gelassenheit.

 

Ja, die Allversöhnungslehre ist seit Jahrzehnten mal wieder besonders aktiv.

 

Und das Buch "So schön wie hier kann's im Himmel gar nicht sein" von Schlingensief hat auf mich ernshaft Eindruck gemacht. Er beschreibt darin u.a. ein sehr weitverbreitetes Gefühl.

 

vor 15 Stunden schrieb Flo77:

Daß die Kirche hier nicht aus einem Mund auf die Wichtigkeit des Seelenheils hinweist und die wenigen, die die leere Hölle in Frage stellen (oder die nicht nur Hitler, Stalin und PolPot darin sitzen sehen), selbst von der Kirche selbst abgewiegelt werden, hilft nicht gerade hier eine krisenfeste Nachfrage zu generieren.

 

Das ist so, allerdings ist Angst auch kein richtig guter Motivator.

 

"Duc in altum" heißt eben in die Tiefe gehen zu sollen. Und die Verkündigung bleibt ja oft extrem an der "Alltag-Politik"-Oberfläche. Daß eine Beziehung zum lebendigen Gott die allertiefsten Schichten Deines Daseins, besonders auch die der Ohnmacht, Trauer und Sehnsucht, bereichern und mit Hoffnung erfüllen kann, wird jetzt nicht gerade aktiv "vermarktet".

bearbeitet von rorro
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb rorro:

Interessanterweise richtet sich da Deine Wut nicht gegen die, die Dir (vielleicht ahnungslos) was Falsches als katholischen Glauben beigebracht, sondern gegen die Lehrtradition der Kirche.

Weil ich die Lehrtradition der Kirche schlicht für falsch halte. Ich traue einer Organisation nicht, die A sagt aber BY meint und deren Tradition auf ebensolchen Missverständnissen beruht, wie ich sie erlebt habe und die nur deshalb nicht als Missverständnisse bezeichnet werden, weil der Personenkult der Altvorderen das Missverständnis zur Wahrheit erhoben hat.

 

Davon mal ab zeigt die Diskrepanz zwischen Volksglaube und Lehre mMn, daß die Lehre nicht stimmen kann, weil sie niemand versteht. Wenn aber der Vorhang im Tempel zerissen ist und jedem die Gegenwart Gottes zugänglich sein soll, kann die Erfordernis zu Glauben kein Theoologiestudium mit drei alten Sprachen sein.

Nebenbei: ich halte mich seit Jahrzehnten für eines der übelsten Geschöpfe auf Gottes Erde, weil ich nicht "lieben" kann. Insbesondere bin ich nur begrenzt in der Lage, mir und anderen gegenüber tiefe emotionale Verbundenheit zu empfinden. Auch nicht Gott gegenüber. Das Liebesgebot war/ist für mich ein permanenter Sargnagel. Daß Agape in der Septuaginta wenig mit Emotionen zu tun hat, wird in der Kirche getreu dem Motto "du sollst nicht hassen" aber getreulich ignoriert, eine Klarstellung hätte mir allerdings die Seele gerettet.

 

Davon mal ab, daß die Lehre schlicht widersprüchlich ist. Das fängt bei der Frage was nach dem Tod kommt an und hört bei der De-personalisierung Gottes in der Trinität nicht auf.

 

 

Nebenbei: Ich hatte mich bei meiner "theologischen Bildung" vorallem auf - größtenteils vorkonziliare - katechetisches Material mit bischöflichen Imprimaturen bzw. von Bischöfen, Konzilien und Päpsten herausgegebene Schriften verlassen. Daß ich ein Studium benötigen würde um in meiner Muttersprache verfasste Texte korrekt zu verstehen, stand in keinem Vorwort.

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb rorro:

Das ist so, allerdings ist Angst auch kein richtig guter Motivator.

Pardon, aber darauf baut das Christentum auf.

 

Entweder die Angst selbst in die Hölle zu kommen oder die Hoffnung, daß andere es tun. Ohne Konsequenzen ergibt das Erbsündengeschäft der Kirche keinen Sinn.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Flo77:

Davon mal ab zeigt die Diskrepanz zwischen Volksglaube und Lehre mMn, daß die Lehre nicht stimmen kann, weil sie niemand versteht. 

Warum konnte man den Glauben früher erfolgreich vermitteln, heute aber nicht mehr? Wahrscheinlich, weil die Leute sich früher mit dem Volksglauben begnügt haben. Heute soll das aber anscheinend als falsch gelten. 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Flo77:

Da kann ich nix für, wenn den Leuten ihr ewiges Leben egal ist.

Ich gebe ja zu - das ist mir auch ziemlich egal.

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