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Gleichgeschlechtliche Paare segnen - ! oder ?


Alfons

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vor 2 Minuten schrieb Guppy:

 

Man kann geschieden wiederverheiratet und katholisch sein. Man begeht aber eben dauerhaften Ehebruch und das ist schwere Sünde.

...wegen der dir an einer katholischen Schule gekündigt wird.

Wenn du aber - durch deinen fetten SUV - eine andere dauerhafte schwere Sünde begehst, passiert gar nichts. 

Der Schulleiter kann auch alle Lehrkräfte übelst mobben. Geht auch problemlos ... aber wehe er heiratet die junge Kollegin, mit der er nach der Scheidung schon seit 5 Jahren eine Beziehung hat. 

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vor 2 Minuten schrieb laura:

...wegen der dir an einer katholischen Schule gekündigt wird.

Wenn du aber - durch deinen fetten SUV - eine andere dauerhafte schwere Sünde begehst, passiert gar nichts. 

Der Schulleiter kann auch alle Lehrkräfte übelst mobben. Geht auch problemlos ... aber wehe er heiratet die junge Kollegin, mit der er nach der Scheidung schon seit 5 Jahren eine Beziehung hat. 

 

Was genau bezweckst du mit den Vergleichen? Willst du damit sagen, weil man Sünde A nicht sanktioniert, sollte Sünde B auch nicht sanktioniert werden? Oder willst du sagen, wenn man Sünde B sanktioniert, muss man aber auch Sünde A sanktionieren? Das ist ja ein Unterschied.

 

Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass ein Schulleiter der mobbt genauso wenig als Vorbild taugt wie ein Schulleiter, der Ehebruch begeht.

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vor 1 Stunde schrieb Guppy:

 

Ist ein Lehrer nicht viel mehr als ein reiner Wissensvermittler? Er ist doch auch Pädagoge, nimmt Einfluss auf die Erziehung der Kinder, ist im Optimalfall auch Vorbild und gerade an einer Schule mit katholischem Profil auch Vorbild im Glauben und als Katholik.

nein der Lehrer ist nicht mehr  im Idealfall wissen die Schüler nichts vom Privatleben des Lehrers und wenn die Schüler über 16 sind geht auch deren Privatleben den Lehrer nichts an

bearbeitet von Spadafora
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Ich frag mich welcher Lehrer für mich eine Vorbildfunktion die über den Unterrichtsstoff hinaus ging hatte.

Meine Pflegelehrerin hatte mein Verständnis von Professionalität geprägt.

Aber in Grund- und Hauptschule?

 

Ich denke da wird die Vorbildfunktion überschätzt, die Rolle des Lehrers in ein unerfüllbares - und damit unmenschliches - Mass überhöht.

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vor 49 Minuten schrieb Guppy:

 

Was genau bezweckst du mit den Vergleichen? Willst du damit sagen, weil man Sünde A nicht sanktioniert, sollte Sünde B auch nicht sanktioniert werden? Oder willst du sagen, wenn man Sünde B sanktioniert, muss man aber auch Sünde A sanktionieren? Das ist ja ein Unterschied.

Warum soll es Aufgabe des Arbeitgebers sein, Sünden zu sanktionieren?

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vor 1 Minute schrieb Merkur:

Warum soll es Aufgabe des Arbeitgebers sein, Sünden zu sanktionieren?

 

Es ist Aufgabe des Arbeitgebers, Kriterien für Einstellung und Beschäftigung von Mitarbeiter aufzustellen. Der Arbeitgeber kann von seinen Mitarbeitern verlangen, dass sie sich mit dem "Unternehmen" seinen Werten und Idealen identifizieren. Und da kann der Arbeitgeber eben auch sagen, dass es Dinge und Verhaltensweisen gibt, die es eben diese Werte des Unternehmens verletzen und es deshalb ausschliessen einen Mitarbeiter in dem Unternehmen zu beschäftigen.

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vor 42 Minuten schrieb Guppy:

Der Arbeitgeber kann von seinen Mitarbeitern verlangen, dass sie sich mit dem "Unternehmen" seinen Werten und Idealen identifizieren.

Soweit kommt's noch!

 

Ein guter Arbeitgeber achtet in der Mitarbeiterführung darauf daß ich mich mit dem Unternehmen, seinen Idealen und Zielen identifiziere.

Verlangen kann er lediglich das ich entsprechend der Stellenbeschreibung des Arbeitsvertrages die Arbeit mache für die ich bezahlt werde.

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vor 5 Stunden schrieb Guppy:
vor 5 Stunden schrieb laura:

...wegen der dir an einer katholischen Schule gekündigt wird.

Wenn du aber - durch deinen fetten SUV - eine andere dauerhafte schwere Sünde begehst, passiert gar nichts. 

Der Schulleiter kann auch alle Lehrkräfte übelst mobben. Geht auch problemlos ... aber wehe er heiratet die junge Kollegin, mit der er nach der Scheidung schon seit 5 Jahren eine Beziehung hat. 

 

Was genau bezweckst du mit den Vergleichen? Willst du damit sagen, weil man Sünde A nicht sanktioniert, sollte Sünde B auch nicht sanktioniert werden? Oder willst du sagen, wenn man Sünde B sanktioniert, muss man aber auch Sünde A sanktionieren? Das ist ja ein Unterschied.

 

Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass ein Schulleiter der mobbt genauso wenig als Vorbild taugt wie ein Schulleiter, der Ehebruch begeht.

 

Haben eigentlich das Wort Sanctus und das Wort Sanktionen denselben Wortstamm?

Ach ja, habs grad nachgeschlagen.

DAs erklärt, weshalb manche Katholiken so gerne alles Mögliche sanktioniert sähen....

bearbeitet von Die Angelika
Ergänzung
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vor 4 Stunden schrieb Frank:

Ich frag mich welcher Lehrer für mich eine Vorbildfunktion die über den Unterrichtsstoff hinaus ging hatte.

Meine Pflegelehrerin hatte mein Verständnis von Professionalität geprägt.

Aber in Grund- und Hauptschule?

 

Ich denke da wird die Vorbildfunktion überschätzt, die Rolle des Lehrers in ein unerfüllbares - und damit unmenschliches - Mass überhöht.

 

Oh, ich hatte durchaus Lehrkräfte, die mich geprägt haben.

Es gibt da Negativ- und Positivvorbilder.

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vor 4 Stunden schrieb Guppy:

 

Es ist Aufgabe des Arbeitgebers, Kriterien für Einstellung und Beschäftigung von Mitarbeiter aufzustellen. Der Arbeitgeber kann von seinen Mitarbeitern verlangen, dass sie sich mit dem "Unternehmen" seinen Werten und Idealen identifizieren. Und da kann der Arbeitgeber eben auch sagen, dass es Dinge und Verhaltensweisen gibt, die es eben diese Werte des Unternehmens verletzen und es deshalb ausschliessen einen Mitarbeiter in dem Unternehmen zu beschäftigen.

 

Am einfachsten gelingt es einem Arbeitgeber, dass sich seine Mitarbeiter mit seinen Werten und Idealen identifiziert, wenn sie  von ihm selbst gelebt werden.

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vor 20 Minuten schrieb Die Angelika:

 

Am einfachsten gelingt es einem Arbeitgeber, dass sich seine Mitarbeiter mit seinen Werten und Idealen identifiziert, wenn sie  von ihm selbst gelebt werden.

.... und genau hier liegt das Problem in der katholischen Kirche

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vor 46 Minuten schrieb laura:

.... und genau hier liegt das Problem in der katholischen Kirche

Die katholische Kirche besteht eben aus Menschen.
Und das sollte sie auch klar machen.

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Am 1.4.2022 um 15:49 schrieb rorro:

Zu folgender Frage hat Reinhard Marx mal „ja“ gesagt:

 

“Bist du bereit, das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer und überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben?“.

Ernstgemeinte Frage:

Kann man das irgendwo nachlesen?

Was ist denn dieses "von den Aposteln überlieferte Glaubensgut"?

 

Was den Anspruch "rein und unverkürzt" angeht kommt der KKK schon mal nicht in Frage. Der ist ja seinerseits Interpretation. Bei jeder Interpretation fließt etwas vom Interpreten mit rein. Weshalb es da dann mindestens mit dem "rein" Essig ist.

bearbeitet von Frank
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vor 7 Stunden schrieb Frank:

Ernstgemeinte Frage:

Kann man das irgendwo nachlesen?

Was ist denn dieses "von den Aposteln überlieferte Glaubensgut"?

 

Was den Anspruch "rein und unverkürzt" angeht kommt der KKK schon mal nicht in Frage. Der ist ja seinerseits Interpretation. Bei jeder Interpretation fließt etwas vom Interpreten mit rein. Weshalb es da dann mindestens mit dem "rein" Essig ist.

 

Was nachlesen, das Versprechen oder das Glaubensgut?

 

Nach DEI VERBUM gibt es eine Offenbarung, die sich in der Hl. Schrift und Tradition/Überlieferung, autoritativ ausgelegt vom Lehramt, uns zeigt. Dabei ist die Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen und wird seither unter Führung des Hl. Geistes nur entfaltet (so zumindest das Selbstbild der Kirche), es kommt nichts genuin Neues dazu.

 

Da es ebenso nach DEI VERBUM (Abs. acht) einen geistgewirkten Fortschritt geben kann, ist eine quasi für ewig abgeschlossene Zusammenfassung des apostolischen Glaubens nicht möglich.

 

Der Katechismus ist laut Papst eine „sichere Norm des Glaubens“. Dabei lehrt er nichts Neues, sondern hat den gemeinsamen Glauben der Kirche strukturiert und zusammengefasst auf eine neue Art mitgeteilt. Nicht alles darin ist gleich wichtig, was nicht bedeutet, dass das eine weniger wahr wäre als das andere.

Dabei ist der Katechismus keine Einzelmeinung, sondern eine von höchster Stelle approbierte Arbeit von Bischöfen vieler Kontinente.

Sicher lässt sich manches oder gar vieles anders sagen als dort, doch nur solange es den Kern der Aussage genauso machen will.

 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb rorro:
vor 9 Stunden schrieb Frank:

Ernstgemeinte Frage:

Kann man das irgendwo nachlesen?

Was ist denn dieses "von den Aposteln überlieferte Glaubensgut"?

 

Was den Anspruch "rein und unverkürzt" angeht kommt der KKK schon mal nicht in Frage. Der ist ja seinerseits Interpretation. Bei jeder Interpretation fließt etwas vom Interpreten mit rein. Weshalb es da dann mindestens mit dem "rein" Essig ist.

 

Was nachlesen, das Versprechen oder das Glaubensgut?

Hab ich doch geschrieben: Das Glaubensgut.

 

vor 1 Stunde schrieb rorro:

Der Katechismus ist laut Papst eine „sichere Norm des Glaubens“. Dabei lehrt er nichts Neues, sondern hat den gemeinsamen Glauben der Kirche strukturiert und zusammengefasst auf eine neue Art mitgeteilt.

Womit wieder bei meiner Frage wären: wo steht er, dieser gemeinsame Glauben der Kirche?

 

 

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vor 24 Minuten schrieb Frank:

Womit wieder bei meiner Frage wären: wo steht er, dieser gemeinsame Glauben der Kirche?

 

Das, was im Katechismus steht, ist der Glaube der Katholischen Kirche in der aktuellen Form. Nicht weil es da steht, sondern der Katechismus ist verschriftlichter Ausdruck des Glaubens.

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vor 2 Stunden schrieb rorro:

Nach DEI VERBUM gibt es eine Offenbarung, die sich in der Hl. Schrift und Tradition/Überlieferung, autoritativ ausgelegt vom Lehramt, uns zeigt. Dabei ist die

[...]

Der Katechismus ist laut Papst eine „sichere Norm des Glaubens“.

 

Das scheint mir ein sauberer Zirkelschluß zu sein. 

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vor 20 Minuten schrieb rorro:
vor 47 Minuten schrieb Frank:

Womit wieder bei meiner Frage wären: wo steht er, dieser gemeinsame Glauben der Kirche?

 

Das, was im Katechismus steht, ist der Glaube der Katholischen Kirche in der aktuellen Form. Nicht weil es da steht, sondern der Katechismus ist verschriftlichter Ausdruck des Glaubens.

"In der aktuellen Form"? Hat es da eine Entwicklung, gar eine  Evolution des Dispositums gegeben?

bearbeitet von Frank
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vor 29 Minuten schrieb Frank:

"In der aktuellen Form"? Hat es da eine Entwicklung, gar eine  Evolution des Dispositums gegeben?

 

Die Form bezieht sich auf - die Form. Nicht den Inhalt. Das Verständnis wächst, die Ausdrucksweise ändert sich, auch die Schwerpunktsetzung kann eine andere sein, so dass es prima vista wie ein anderer Inhalt erscheint.

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vor 2 Stunden schrieb rorro:

 

Die Form bezieht sich auf - die Form. Nicht den Inhalt. Das Verständnis wächst, die Ausdrucksweise ändert sich, auch die Schwerpunktsetzung kann eine andere sein, so dass es prima vista wie ein anderer Inhalt erscheint.

Dann war die Ächtung der Todesstrafe, die Franziskus in den KKK geschrieben hat, nur eine andere Schwerpunktsetzung?

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vor einer Stunde schrieb Frank:

Dann war die Ächtung der Todesstrafe, die Franziskus in den KKK geschrieben hat, nur eine andere Schwerpunktsetzung?

 

Natürlich! Nachdem die Kirche eh nicht mehr die Macht hat, ihre Feinde bis zur Lethalität zu erhitzen, sollen die anderen es gefälligst auch lassen. Nebenher macht es einen schlanken Fuß. ;)

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vor 4 Stunden schrieb Frank:

Dann war die Ächtung der Todesstrafe, die Franziskus in den KKK geschrieben hat, nur eine andere Schwerpunktsetzung?

 

Natürlich war es eine Entwicklung, doch wenn man sich die Begründungen für diese Änderung anschaut (es sind derer drei, die auch im Text des KKK selbst auftauchen) und wenn man sich die Äußerungen der letzten Päpste dazu anschaut, wird man unweigerlich feststellen (guten Willen vorausgesetzt), daß die Änderung gar nicht so besonders war.

 

Auch die Glaubenskongregation hat sich dazu geäußert. Auch wenn wir als Nicht-Bischöfe nicht die Adressaten sind, erlaube ich mir daraus zu zitieren (der ganze kurze Text ist durchaus lesenswert):

 

Zitat

8. All das zeigt, dass die neue Formulierung der Nr. 2267 des Katechismus eine authentische Entwicklung der Lehre ausdrückt, die nicht im Widerspruch zu früheren Aussagen des Lehramts steht. Diese Aussagen können nämlich im Licht der vorrangigen Verantwortung der öffentlichen Autorität für die Wahrung des Gemeinwohls in einem sozialen Umfeld verstanden werden, in dem die Strafsanktionen eine andere Bedeutung hatten und in einem Milieu erfolgten, in dem es schwerer war zu garantieren, dass der Verbrecher sein Vergehen nicht mehr wiederholen kann.

 

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