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Taufe durch Laien


Frank
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Spadafora

Die Kirche muß entscheiden was sie will Begleiter der Menschen sein oder Bekenntnisgemeinschaft je nachdem wie sie sich entscheidet muß dann auch sich die Gesellschaft  gegenüber der Kirche neu bestimmen (Konkordate ect)

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vor 32 Minuten schrieb Spadafora:

Die Kirche muß entscheiden was sie will Begleiter der Menschen sein oder Bekenntnisgemeinschaft... 

Die Entscheidung hat sie schon lange getroffen. Die konkreten Menschen sind sekundär. 

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42 minutes ago, Chrysologus said:

Ein Vorschlag von Oliver Wintzek zum Umgang mit den Initiationssakramenten - dem kann ich mich gut anschließen.

 

Hmmm, zur Taufe kann ich nur zustimmen, aber Firmgespräch mit Bischof etc? Gut, wenn wir dann eh eher bei Zahlen je Bistum sind, die mit der Priesterweihe bundesweit vergleichbar ist....

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vor 3 Minuten schrieb Shubashi:

 

Hmmm, zur Taufe kann ich nur zustimmen, aber Firmgespräch mit Bischof etc? Gut, wenn wir dann eh eher bei Zahlen je Bistum sind, die mit der Priesterweihe bundesweit vergleichbar ist....

Mein Ältester war mit 55 Firmanden in seinem Firmkurs.

Ob Woelki allerdings der richtige Ansprechpartner für die Jugendlichen gewesen wäre, lasse ich mal dahin gestellt. (Mit Steinhäuser sähe das anders aus.)

 

Was mich bei Wintzek - neben seinem Sterchenschluckauf - stört ist das Ignorieren des Rattenschwanzes.

 

Die Erstkommunion mit der Firmung zusammenzulegen, ist ja grundsätzlich keine blöde Idee. Allerdings müsste man dafür Quam Singularis aufheben und die Feststellung, daß das Unterscheidungsalter, ab dem der Christ zur jährliche  Beichte und Kommunion verpflichtet ist doch nicht schon bei 7 sondern erst bei der religiösen Mündigkeit mit 14 liegt. Pius hat das Alter für Erstbeichte und Erstkommunion ja nicht ohne Grund heruntergesetzt.

 

Oder man setzt die beiden Kirchengebote komplett außer Kraft.

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Spadafora
vor 16 Minuten schrieb laura:

Die Entscheidung hat sie schon lange getroffen. Die konkreten Menschen sind sekundär. 

so lange praktisch automatisch jeder getauft wird vor allem als Kind seh ich das nicht so

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vor 20 Minuten schrieb Flo77:

Oder man setzt die beiden Kirchengebote komplett außer Kraft.

Zumal sie von kaum jemandem eingehalten werden, dürfte das auch niemanden wirklich stören. 

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Florianklaus
vor 1 Minute schrieb laura:

Zumal sie von kaum jemandem eingehalten werden, dürfte das auch niemanden wirklich stören. 

Dann können wir ja auch gleich die 10 Gebote abschaffen, die halten ja auch viele nicht ein.

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27 minutes ago, Spadafora said:

so lange praktisch automatisch jeder getauft wird vor allem als Kind seh ich das nicht so

Praktisch jede/r ist übertrieben:

2021 gab es in D. gut 795.000 Geburten zu 141.000 kath. und 115.000 ev. Taufen. Also wird nur noch ein knappes Drittel aller Kinder getauft.

Edit: Erwachsentaufen dabei unter 20.000.

Edited by Shubashi
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Spadafora
vor 26 Minuten schrieb Florianklaus:

Dann können wir ja auch gleich die 10 Gebote abschaffen, die halten ja auch viele nicht ein.

das mit den Kirchengeboten zu vergleichen ist lächerlich Kirchengebote können jederzeit geändert werden und das geschieht ja auch 

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Werner001
vor 10 Stunden schrieb Florianklaus:

Dann können wir ja auch gleich die 10 Gebote abschaffen, die halten ja auch viele nicht ein.

Erlaube mal, ich hab noch niemals, ich schwör, die Frau und die Rindviecher meines Nachbarn begehrt. Und getötet hab ich auch niemanden. Und Vater und Mutter hab ich geehrt. Und die Ehe nicht gebrochen.

Also bitte!

 

Werner

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Die Angelika
vor 14 Stunden schrieb Flo77:

Mein Ältester war mit 55 Firmanden in seinem Firmkurs.

Ob Woelki allerdings der richtige Ansprechpartner für die Jugendlichen gewesen wäre, lasse ich mal dahin gestellt. (Mit Steinhäuser sähe das anders aus.)

 

Nun, bei meinen drei Großen wäre die Firmvorbereitung sicher erfolgreicher abgelaufen, wenn sie nicht durch den reichlich geistlosen Gemeindepfarrer, sondern durch den damaligen Bischof Leo Nowak geschehen wäre. 

Der Gemeindepfarrer hat halt bewirkt, dass alle drei sich gegen die Firmung entschieden haben und meine Älteste sich mit dem Gedanken trug zu konvertieren. Davon riet ich ihr damals noch ab mit dem Argument, dass sie da auch nur vom Regen in die Traufe käme

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Rom stellte während des ad-limina-Besuches die Beauftragung von Laien zur Taufspendung in Frage:

 

"Kardinal Arthur Roche, Präfekt des Dikasteriums für die Liturgie, stellte die in einigen deutschen Diözesen eingeführte Praxis infrage, Laien mit der Spende von Taufen zu beauftragen - vor allem mit dem Blick auf die Statistiken, aus denen die Zahl der jährlichen Taufen und die Verfügbarkeit von Priestern und Diakonen hervorgeht und die die Taufe durch Laien nicht nötig machen." (Chefredakteur Guido Horst in der gestrigen Tagespost)

 

Kardinal Roche folgt hier der Kritik von Papst Franziskus an der Klerikalisierung der Laien.

 

 

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vor 1 Minute schrieb Spadafora:

die Kurie jammert und jammert  und das hat in Deutschland keine Wirkung echt unterhaltsam

 

Daß sich die kleine deutsche Kirche damit immer weiter in der Weltkirche marginalisiert (nein, wir leben nicht in Amazonien, wo man nur mit dem Hubschrauber 1x/Wo. zu einer Hl. Messe könnte), scheint bei der hiesigen Nabelschau niemanden zu interessieren.

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vor 12 Minuten schrieb Spadafora:

die Kurie jammert und jammert  und das hat in Deutschland keine Wirkung echt unterhaltsam

 

Nur dass in der Kurie wohl keiner jammert. Aber Dein Weltbild scheint sowieso etwas speziell zu sein. Es erinnert mich an die schlechten RTL Nachmittagsmeldungen.

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Gerade eben schrieb Reisender:

 

Nur dass in der Kurie wohl keiner jammert. Aber Dein Weltbild scheint sowieso etwas speziell zu sein. Es erinnert mich an die schlechten RTL Nachmittagsmeldungen.

so sieht halt jeder die Welt die Herren Ladaria Quellet sind am Sprung in den Wohlverdienten Ruhestand schauen wir  mal wer dann kommt 

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vor 9 Minuten schrieb rorro:

Daß sich die kleine deutsche Kirche damit immer weiter in der Weltkirche marginalisiert (nein, wir leben nicht in Amazonien, wo man nur mit dem Hubschrauber 1x/Wo. zu einer Hl. Messe könnte), scheint bei der hiesigen Nabelschau niemanden zu interessieren.

 

Wir müssen uns nur einmal die Zahlenverhältnisse ansehen um zu verstehen, wie wenig relevant die Deutsche Kirche für den gesamten Katholizismus ist. Das einzusehen wäre der erste Schritt für die akademische Bourgeoisie, die immer noch glaubt: am deutsch-synodalen Wesen muss die katholische Welt genesen.

Pater Karl Wallner hatte gestern ein Foto gepostet. In Pakistan stehen vor dem Gemeindehaus mit Maschinengewehren bewaffnete Gläubige, um die Christen zu schützen. In der Ukraine werden Leute schlecht über den Winter kommen, weil ihnen die Dächer weggeschossen wurden.

In Afrika sterben Millionen Menschen an Hunger. In Deutschland werden viele nicht mehr wissen, wie sie angesichts der gestiegenen Heiz- und Stromkosten ihre Wohnungen halten sollen.

Aber die deutsche Bourgeoisie sitzt bequem in beheizten Messehallen bei Kaffee und Kuchen und kämpft sich durch Tränenanfälle, weil die "böse katholische Kirche", der sie in Freiwilligkeit angehören, nicht ihrer politischen Agenda folgt. So viel Realitätsverlust muss man erst einmal haben.

 

 

 

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Was soll der Quatsch?

 

Die deutschen Bischöfe haben in Rom ihren Job gemacht, nämlich die Interessen ihrer Diözesen vertreten. Ob die Möglichkeit der Laientaufe für Timbuktu oder Amazonien interessant ist, das interessiert sie nicht, und das muß sie auch nicht interessieren (wohl aber 'Rom').

 

Für die Weltkirche ist die deutsche RKK dagegen finanziell sehr wichtig! Wie sähe es andernorts aus, wenn es kein Misereor, Adveniat etc. gäbe? Ich hatte mal die Gelegenheit, mit dem ersten Bischof eines neu errichteten Bistums in Lateinamerika zu sprechen. Der zeigte uns die Baustelle seines neuen Priesterseminars und erklärte uns dessen Finanzierung: Seine Heimatgemeinde in D, sein Heimatbistum in D, das Bistum in D, in dem er zuvor Weihbischof war, die deutsche Caritas,... Er meinte dann, daß deswegen neu errichtete Kathedren in der dritten Welt gerne mit deutschen Erstbischöfen besetzt werden.

Soviel zur weltkirchlichen Irrelevanz deutscher Katholiken.

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Wenn sich die Bedeutung einer Ortskirche in ihren reich gefüllten Geldtöpfen erschöpft, dann ist das zu wenig. 

 

Viel Kohle, wenig Glaube. 

Edited by Studiosus
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vor 2 Minuten schrieb Moriz:

Was soll der Quatsch?

 

Was meinst du jetzt kokret?

 

vor 2 Minuten schrieb Moriz:

Die deutschen Bischöfe haben in Rom ihren Job gemacht, nämlich die Interessen ihrer Diözesen vertreten.

 

Wie kommst du zu dieser Job-Description?

 

vor 2 Minuten schrieb Moriz:

Ob die Möglichkeit der Laientaufe für Timbuktu oder Amazonien interessant ist, das interessiert sie nicht, und das muß sie auch nicht interessieren (wohl aber 'Rom').

 

Äh, nein. Ds muss sie sehr wohl interessieren. Was sagt dir der Begriff Bischofskollegium? Lumen gentium? Verantwortung des Bischofs für die gesamte Kirche? Theologie gelernt?

 

vor 2 Minuten schrieb Moriz:

Für die Weltkirche ist die deutsche RKK dagegen finanziell sehr wichtig! Wie sähe es andernorts aus, wenn es kein Misereor, Adveniat etc. gäbe? Ich hatte mal die Gelegenheit, mit dem ersten Bischof eines neu errichteten Bistums in Lateinamerika zu sprechen. Der zeigte uns die Baustelle seines neuen Priesterseminars und erklärte uns dessen Finanzierung: Seine Heimatgemeinde in D, sein Heimatbistum in D, das Bistum in D, in dem er zuvor Weihbischof war, die deutsche Caritas,... Er meinte dann, daß deswegen neu errichtete Kathedren in der dritten Welt gerne mit deutschen Erstbischöfen besetzt werden.

Soviel zur weltkirchlichen Irrelevanz deutscher Katholiken.

 

Das mag zwar sein, doch die Lehre ist unverkäuflich.

 

Gut so, in jeglicher Hinsicht.

 

Und die finanzielle Relevanz der Kirche in D wird weiter sinken.

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vor 4 Minuten schrieb Moriz:

Was soll der Quatsch?

 

Die deutschen Bischöfe haben in Rom ihren Job gemacht, nämlich die Interessen ihrer Diözesen vertreten. Ob die Möglichkeit der Laientaufe für Timbuktu oder Amazonien interessant ist, das interessiert sie nicht, und das muß sie auch nicht interessieren (wohl aber 'Rom').

 

Für die Weltkirche ist die deutsche RKK dagegen finanziell sehr wichtig! Wie sähe es andernorts aus, wenn es kein Misereor, Adveniat etc. gäbe? Ich hatte mal die Gelegenheit, mit dem ersten Bischof eines neu errichteten Bistums in Lateinamerika zu sprechen. Der zeigte uns die Baustelle seines neuen Priesterseminars und erklärte uns dessen Finanzierung: Seine Heimatgemeinde in D, sein Heimatbistum in D, das Bistum in D, in dem er zuvor Weihbischof war, die deutsche Caritas,... Er meinte dann, daß deswegen neu errichtete Kathedren in der dritten Welt gerne mit deutschen Erstbischöfen besetzt werden.

Soviel zur weltkirchlichen Irrelevanz deutscher Katholiken.

Vor allen Dinge hat Rom Panik  davor dass seine eigene Machtlosigkeit in Bezug auf eine Ortskirche offenbar wird

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vor 14 Minuten schrieb Spadafora:

Vor allen Dinge hat Rom Panik  davor dass seine eigene Machtlosigkeit in Bezug auf eine Ortskirche offenbar wird

 

Ach, du fabulierst. Wenn es wirklich um die Einheit der Kirche geht, wird der Papst nicht lange fackeln. Weder dieser noch der nächste oder übernächste. Und den meisten normalen Katholiken ist ihr Bischof schnuppe, sie haben eh keine Berührungspunkte mit ihm.

Edited by rorro
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vor einer Stunde schrieb Reisender:

Wir müssen uns nur einmal die Zahlenverhältnisse ansehen um zu verstehen, wie wenig relevant die Deutsche Kirche für den gesamten Katholizismus ist. Das einzusehen wäre der erste Schritt für die akademische Bourgeoisie, die immer noch glaubt: am deutsch-synodalen Wesen muss die katholische Welt genesen.

Pater Karl Wallner hatte gestern ein Foto gepostet. In Pakistan stehen vor dem Gemeindehaus mit Maschinengewehren bewaffnete Gläubige, um die Christen zu schützen. In der Ukraine werden Leute schlecht über den Winter kommen, weil ihnen die Dächer weggeschossen wurden.

In Afrika sterben Millionen Menschen an Hunger. In Deutschland werden viele nicht mehr wissen, wie sie angesichts der gestiegenen Heiz- und Stromkosten ihre Wohnungen halten sollen.

Angesichts dieser Beobachtungen meine ich, dass in Rennaissancepalästen residierende Kardinäle, die sich über taufende Laien und magelnden Gehorsam erregen, ziemlich peinlich sind.

 

vor einer Stunde schrieb Reisender:

Wir müssen uns nur einmal die Zahlenverhältnisse ansehen um zu verstehen, wie wenig relevant die Deutsche Kirche für den gesamten Katholizismus ist

Die deutsche Kirche ist nicht relevant für den Weltkatholizismus - warum also sorgt man sich so sehr um so einen unbedeutenden Flecken Erde? 

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