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Extremismus als reale politische Gefahr?


Shubashi

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Zitat

wenn die demokratischen Parteien ihren Job tun, indem sie zuverlässig die Interessen und Probleme der Bevölkerung aufgreifen. 


Das ist eben der Punkt. AfD & Extreme hätten gar keinen Angriffspunkt wenn man eben diesen Job machen würde.

Aber anstatt die Fehler auch mal bei sich zu suchen, verunglimpft man eher das (böse/rechte & aufständische) Volk und regiert weiter von "oben herab", weil man es ja besser weiß.

Und das wiederum wird dann natürlich noch mehr sauer, was wiederum die Populisten ausnutzen.

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vor 4 Stunden schrieb Flo77:

Das "Wohl des Volkes" ist schnell umrissen:

 

wirtschaftliche Prosperität

innere und äußere Sicherheit

funktionierender Rechtsstaat

intakte Infrastruktur

leistungsfähiges Gesundheitswesen

erfolgreiches Bildungssystem

gesellschaftlicher Zusammenhang mit Bewusstsein für die eigenen Interessen und den Wert des Erreichten und Vorhandenen.

 

Das ist kein Hexenwerk und sollte jeder Partei gleichermaßen angelegen sein.

 

Die deutschen Regierungen der letzten 20 Jahre, haben das alles ziemlich vor die Wand gefahren.

 

Aber dafür muss man vielleicht erstmal ein Volk haben.

 

Aber wie definierst du

Leistungsfähig,funktionierend erfolgreich?

Und definiert das jede*r so?

 

Nur auf die eigenen Interessen zu sehen ist mMn such nicht so gut für den Zusammenhalt und nur auf " das bisher Erreichte", also die Vergangenheit zu sehen,kann den Blick auf die Zukunft verstellen.

 

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vor 4 Stunden schrieb Moriz:

Leute, die versuchen, eine politische Agenda mit Ausgrenzung und Schikane durchzusetzen halte ich für mindestens genau so gefährlich. Und alle Mitläufer ebenso.

 

Ich fand die Ausgrenzung Ungeimpfter aggressiv und kämpferisch genug. Und sie sollte das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit aushöhlen. Das ist mir ehrlich gesagt schon gefährlich genug.  Wer weiß, was da als nächsten kommt.

Wenn ich mir die Auswirkungen ansehe, dann sind die Rollator-Revoluzer vom letzten Jahr und die Wannsee-Konferenzierer vom letzten Wochenende geradezu harmlos. Übrigens auch weitaus harmloser als die Klimakleber, die ich in ihrer Verblendetheit auch für gefährlich halte.0

 

Klar,Vertreibung ist völlig harmlos und Impfungebsind das eigentlich Gefährliche....

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vor 23 Minuten schrieb Flo77:

Hat eh keinen Sinn (und auf Gegendertes lohnt es sich ohnehin nicht zu antworten).

Es ist doch niedlich, wie manche:r über jedes Stöckchen springt, wenn mal mal die Rechtschreibdikatur nicht mitmachen will.

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vor 21 Minuten schrieb Chrysologus:

Es ist doch niedlich, wie manche:r über jedes Stöckchen springt, wenn mal mal die Rechtschreibdikatur nicht mitmachen will.

Laß dem Unsinn! Du hast doch echt mehr drauf...

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vor 6 Stunden schrieb Bleze:


Das ist eben der Punkt. AfD & Extreme hätten gar keinen Angriffspunkt wenn man eben diesen Job machen würde.

Aber anstatt die Fehler auch mal bei sich zu suchen, verunglimpft man eher das (böse/rechte & aufständische) Volk und regiert weiter von "oben herab", weil man es ja besser weiß.

Und das wiederum wird dann natürlich noch mehr sauer, was wiederum die Populisten ausnutzen.

Dieser Beitrag ist maximal populistisch.

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vor 14 Minuten schrieb Thofrock:

Dieser Beitrag ist maximal populistisch.

 

Auf deutsch: er wird viel Zustimmung erhalten, nur ist es eben nicht die Zustimmung, die dir gefällt. Der Vorwurf des Populismus zeigt einfach nur, daß dir Demokratie nur dann gefällt, wenn deine Richtung gewinnt. 

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20 hours ago, Shubashi said:

Hier z.B. eine interessante Divergenz in der Berichterstattung der Medien zu dem Vorfall in Schlüttsiel mit den Landwirten und Herr Habeck:

Bei der „Zeit“ ist er Teil einer rechtsradikalen Verschwörung, um einen gewalttätigen Angriff auf Herr Habeck zu inszenieren.

Der NDR und die Polizei vor Ort geben an, nichts dergleichen hätte überhaupt stattgefunden.

Ich bin grösstenteils Deiner Meinung, daher hier nur ein Detail:

 

Die "Zeit" ist im Grunde die Hauspostille der Grünen, das halb-offizielle Parteiorgan. Wenn mal jemand nicht der gleichen Meinung ist wie Habeck, Baerbock oder Lang, dann schreit die Zeit gleich, dass ein Mordversuch stattgefunden hat. Wenn Frau Esken von einem Trecker plattgefahren wird, dann wird die Zeit das nicht mal erwähnen, oder einen hämischen Nachruf drucken, der ihre Inkompetenz beschreibt.

 

Andererseits ist der "Spiegel" die Parteizeitung der SPD, und die "Welt" die der CDU. Laut deren Berichterstattung ist Herrn Habeck entweder gar nichts passiert. Oder die Bauern hätten ihn eigentlich kielholen sollen, statt ihn auf der Fähre zu lassen.

 

Und der NDR sind die Lokalnachrichten: Eine kleine Demonstration an einer Fähre ist von deren Warte gesehen ungefähr so wichtig wie ein Feuer in einer Scheune, oder ein Autounfall auf dem Marktplatz: Interessant, aber politisch nicht besonders relevant.

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vor 6 Stunden schrieb Moriz:

Laß dem Unsinn! Du hast doch echt mehr drauf...

 

Du hast "dem" Unsinn geschrieben, obwohl da der Akkusativ stehen muss. Ich werde Deine Beiträge nicht mehr lesen!

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1 hour ago, Sucuarana said:

Ich bin grösstenteils Deiner Meinung, daher hier nur ein Detail:

 

Die "Zeit" ist im Grunde die Hauspostille der Grünen, das halb-offizielle Parteiorgan. Wenn mal jemand nicht der gleichen Meinung ist wie Habeck, Baerbock oder Lang, dann schreit die Zeit gleich, dass ein Mordversuch stattgefunden hat. Wenn Frau Esken von einem Trecker plattgefahren wird, dann wird die Zeit das nicht mal erwähnen, oder einen hämischen Nachruf drucken, der ihre Inkompetenz beschreibt.

 

Andererseits ist der "Spiegel" die Parteizeitung der SPD, und die "Welt" die der CDU. Laut deren Berichterstattung ist Herrn Habeck entweder gar nichts passiert. Oder die Bauern hätten ihn eigentlich kielholen sollen, statt ihn auf der Fähre zu lassen.

 

Und der NDR sind die Lokalnachrichten: Eine kleine Demonstration an einer Fähre ist von deren Warte gesehen ungefähr so wichtig wie ein Feuer in einer Scheune, oder ein Autounfall auf dem Marktplatz: Interessant, aber politisch nicht besonders relevant.


Die parteipolitische Vorliebe von Medien ist zwar unbestritten, aber inhaltlich braucht die Gesellschaft ja schon halbwegs zuverlässige Informationen dazu, inwieweit politischer Extremismus die Politik bestimmt. Und da sollte schon eine gewisse Übereinstimmung herrschen, wer noch zum demokratischen Lager zählt und wer nicht.

Um mal auf den übertreibenden Duktus der „Zeit“ einzugehen:

wenn man in geradezu jeder gesellschaftlichen Gruppe und allen möglichen Institutionen rechte Umtriebe wahrzunehmen scheint und alle paar Monate „Weimar“ menetekelt wird, dann ist halt irgendwann für den Betrachter schwer zu verstehen, warum wir überhaupt noch eine Demokratie sind.

Jemand wie Trump jagt mir tatsächlich eine Heidenangst ein, vermutlich, weil ich die wirkliche Stimmung in den USA nur über „The Hill“ oder die „Post“ wahrnehme - würde ich nur die „Zeit“ lesen, könnte über Deutschland ähnlich denken.

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Um auch einmal auf die Medienberichterstattung zu diesem ominösen „Geheimplan“ einzugehen: es ist einerseits erschreckend, wer sich alles ernsthaft mit solch menschenverachtendem Schwachsinn zu beschäftigen scheint, aber sind das Leute, die ernsthaft die Politik in Deutschland bestimmen, oder geht es eher um einen politischen Scam, mit der widerwärtige Gestalten wie dieser Sellner andere extremistische Dummköpfe um ihr Geld bringen? Wer zahlt 5000 EUR, um sich solchen Müll anzuhören?

Ich halte es für wichtig, journalistisches Licht in diese bizarre Unterwelt zu bringen, aber dass diese Leute irgendeine politische Relevanz außerhalb der Kreise üblicher Verdächtiger (zu denen die AfD überwiegend, und diese „Werteunion“ immer deutlicher gehört) haben, muss erst weitere Ermittlung noch zeigen.

Mir waren alle diese Namen jedenfalls komplett unbekannt, aus der nazi-okkulten Halbwelt eben.

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Alles total harmlos,  nur ein paar Spinner..

Klingt wie vor ca 100 Jahren.

Wir wissen dich,wie es läuft. Wir haben Verwandte,die es erlebt haben. Aber begehen die selben Fehler.

bearbeitet von mn1217
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vor 17 Minuten schrieb mn1217:

Alles total harmlos,  nur ein paar Spinner..

Klingt wie vor ca 100 Jahren.

Wir wissen dich,wie es läuft. Wir haben Verwandte,die es erlebt haben. Aber begehen die selben Fehler.

Du meinst so wie die Forderung nach Appeasement-Politik gegen imperialistische Agressor-Staaten, die von Diktatoren gelenkt werden und die ihre Nachbarn überfallen? Ja, wir wissen, wie es läuft, aber einige sind unbelehrbar und wollen die selben Fehler begehen.

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vor 5 Stunden schrieb Domingo:

Du hast "dem" Unsinn geschrieben, obwohl da der Akkusativ stehen muss. Ich werde Deine Beiträge nicht mehr lesen!

Lies was du willst, hier gibt es keinen Lesezwang.

 

Vernünftige Menschen können durchaus zwischen einem Tippfehler (m und n liegen auf der Tastatur nebeneinander) und Ideologie unterscheiden (ein Doppelpunkt landet nicht versehentlich an passender Stelle zwischen der weiblichen und der männlichen/generischen Endung).

 

bearbeitet von Moriz
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vor 9 Stunden schrieb Thofrock:

Dieser Beitrag ist maximal populistisch.


Dann ist er das halt, mir egal. Geh mal raus und frag mal die Leute wie sie die Politik empfinden.
Denen kannst Du dann auch sonst was unterstellen.

Die Politik jammert, zetert und ermahnt etc. pp. und sucht die Schuld für z.b. die AfD beim Wähler. Sie tut (bis auf ein paar Ausnahmen) so, als wäre sie völlig unbeteiligt & das ginge sie alles nichts an. Wieviel mehr Warnschüsse braucht es denn noch, bis die Klappspaten endlich merken das da etwas gewaltig schief läuft. Auf den Parteiseiten der Grünen/SPD stehen jetzt Sprüche gegen rechts (völlig legitim), aber nicht ein Wort wie sie das zu ändern gedenken. Kommunikation ist völlig mangelhaft. Dazu zeigt die Politik vom hin & her das es überhaupt null Plan gibt wohin die deutsche Reise denn gehen soll. Und während der Geldbeutel der Bevölkerung weiter schmaler wird, warten wir weiter auf das grüne Wirtschaftswunder & den günstigen Strom. 

 

Da kannst Du gern Populismus unterstellen, aber hier gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder ist die Mehrheit der Bevölkerung doof und undankbar anstatt auf Knien zu danken in dem großartigen Ampeldeutschland leben zu dürfen, oder die Politik verkackt es gerade so richtig. Und ja, natürlich hat es unter Merkel angefangen.  


 

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15 minutes ago, Moriz said:

Lies was du willst, hier gibt es keinen Lesezwang.

 

Vernünftige Menschen können durchaus zwischen einem Tippfehler (m und n liegen auf der Tastatur nebeneinander) und Ideologie (einen Doppelpunkt an passender Stelle zwischen der weiblichen und der männlichen/generischen Endung eingefügt) unterscheiden.


Ist das nicht auch ein Beispiel, dass wir Kleinigkeiten zu großen ideologischen Unterschieden aufblasen? Ich bin weiß Gott kein Freund der Genderei, aber Unlesbar- oder Unverständlichkeit ist erst die Folge bei massiver Anwendung. 
Sich über Kleinigkeiten aufzuregen und die Kommunikation zu verweigern ist in meinen Augen ja gerade die Überspitzheit, aufgrund bloßer Wortwahl oder Schreibweise unüberbrückbare ideologische Gegensätze zu unterstellen.

Ich denke, eine tolerante, freiheitlich-demokratische Gesellschaft ist gerade eine, die in elementaren Fragen wie Meinungsfreiheit, Grundrechten und Abstimmungen einen breiten Konsens pflegt, aber in Petitessen und Geschmacksvorlieben bei Exzentrik, Schnurren und Snobismus etc über die menschlichen Eigenheiten hinwegsehen kann.

Sich über Punkt und Komma zu zerstreiten führt für mich erst recht in den Fanatismus.

bearbeitet von Shubashi
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vor 9 Minuten schrieb Bleze:

Und ja, natürlich hat es unter Merkel angefangen.  

Um es mit Pispers zu sagen: Die Frau war einfach nur gerne Kanzlerin. Für Politik hat die sich nie interessiert.

 

Da war die Wahl der CDU als Partei sehr naheliegend, aber programmatisch ist AM immer flexibel gewesen.

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11 minutes ago, Moriz said:

Wer gendert, der versucht, mir seine Ideologie aufzuzwingen. Das ist das Problem.

 


Aufzudrängen. So wie ich immer allen möglichen Leuten eine gute Tasse Tee anbiete, egal wie uneinsichtig die sind.

(Aber ich arbeite an mir. Zahle beim Job trotzdem in die Kaffeekasse ein und trinke im Winter sehr gerne mal heiße Schokolade.)

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Aufzudrängen ist tatsächlich der bessere Begriff.

Eine gute Tasse Tee nehme ich gerne :)

Das man mit anderen Meinungen konfrontiert wird, daß ist doch der Sinn eines Diskussionsforums (oder war es zumindest mal).

Aber Gendern empfinde ich zunehmend als übergriffig.

Genau so, wie eine Diskussion ohne Beleidigungen auskommen kann und muß, so kann und muß sie auch ohne sprachliche Übergriffigkeit auskommen.

 

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vor einer Stunde schrieb Moriz:

Aber Gendern empfinde ich zunehmend als übergriffig.

Und andere Menschen empfinden nicht-gegenderte Texte als übergriffig - warum soll Dein Gefühl hier bedeutsamer sein?

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