KevinF Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden (bearbeitet) 16 hours ago, iskander said: Es sind genau solche Äußerungen, die bei mir den Eindruck hinterlassen, dass Du Dir zwar selbst einredest, dass aus Deiner Sicht absolut gar nichts für das Bestehen einer Gleichförmigkeit der Natur spricht, dass Du aber - ohne Dir dessen bewusst zu sein - de facto doch davon ausgehst, dass die Gleichförmigkeit der Natur zumindest ein Stück weit plausibel ist; plausibel genug, damit jemand, der sich auf das von Dir beschriebene Spiel einlässt, eine Erfolgschance hat, die über 0 liegt. Dir müsste doch aber aufgefallen sein, dass ich Deine Dichotomie "Letztbegründung oder radikaler Skeptizismus" (ich paraphrasiere) hier im Thread explizit als falsch kritisiert habe? Dass ich explizit einen anderen Weg gehe? Dass ich SELBSTVERSTÄNDLICH davon ausgehe, dass die Naturgesetze morgen auch noch gelten und zwar auf Basis von empirischen Daten ohne Letztbegründung? Dass ich unterscheide zwischen dem Sprachspiel der empirischen Wissenschaft und dem der Induktionsphilosophie? Eine Abgrenzung, die Dir im Ergebnis fremd zu sein scheint, denn bei Dir ist am Ende die Philosophie die Richterin der empirischen Wissenschaft. Du argumentierst, sorry dafür, von der Struktur her exakt wie ein Solipsist. Und ich bin mir ziemlich sicher, alles, was Dich vom Solipsismus trennt, ist, dass Du auch in diesem Bereich meinst eine Letztbegründung gefunden zu haben. Der Rest der Argumentation ist identisch. Was Dir zu fehlen scheint, ist Distanz zur Philosophie. Hoffe, Du nimmst mir den Solipsismus-Vergleich nicht übel. bearbeitet vor 12 Stunden von KevinF Zitieren
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