Flo77 Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 56 Minuten schrieb taupunkt: Für mich die Benennung eines Zustandes, der durch Taufe in einer katholischen Gemeinschaft entsteht. Just simple. Du wirst in einer katholischen Kirchengemeinde getauft und bist katholisch. Absprechen kann dir das niemand. Kann dieser Zustand erlöschen? Zitieren
Flo77 Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 4 Minuten schrieb taupunkt: Was meinst du mit „erlöschen“ ? Gibt es einen Zeitpunkt/eine Möglichkeit, zu dem der Katholik aufhört mit dem Katholischsein? Zitieren
taupunkt Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 4 Minuten schrieb Flo77: Gibt es einen Zeitpunkt/eine Möglichkeit, zu dem der Katholik aufhört mit dem Katholischsein? Wenn derjenige aus der katholischen Kirche austritt. Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April (bearbeitet) vor 22 Stunden schrieb taupunkt: Wenn derjenige aus der katholischen Kirche austritt. Vielleicht sollte man da hier mal unterscheiden, zwischen 'katholisch' im Sinne von allgemein und da gehören meines Wissens alle gültig Getauften dazu, ganz egal, wer sie nass gemacht hat. Und weil das ein Sakrament ist, kann man sich nicht ungetauft machen. Aus dem Zustand kommt man nicht mehr raus - egal was er bedeutet. Und daher werden evangelische Konvertiten beispielsweise nicht getauft, bzw. man tauft sie mit der sogenannten Konditionaltaufe, wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob die Taufe gültig war. Unter der Bedingung, dass du nicht gültig getauft bist, taufe ich dich …. Ist der Mutter eines Schulfreundes widerfahren, die ist von evangelisch nach katholisch konvertiert, war als Baby von den deutschen Christen getauft worden. Und dann gibt es die katholische Konfession (rk), da kann man austreten, aber das hat nichts mit dem Taufstatus zu tun. Aus rk-kirchenrechtlicher Sicht bleibt man immer getauft. bearbeitet 16. April von Higgs Boson 1 Zitieren
Flo77 Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April Am 15.4.2026 um 13:04 schrieb taupunkt: Wenn derjenige aus der katholischen Kirche austritt. Wie tritt man denn aus der Katholika aus? Zitieren
taupunkt Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April (bearbeitet) @Higgs Boson Wir sind hier doch im Forenbereich "Kirche im Dialog", das ist der Rahmen meiner Antwort. Im gesellschaftlichen Rahmen christlicher Gemeinschaften und der Freiheit des Individuums wird man katholisch durch Taufe in einer katholischen Gemeinschaft, die konkret zu einem praktischen Katholischsein führt, durch Übertritt in eine katholische Gemeinschaft, und katholisch ist derjenige nicht mehr, wenn er aus der konkreten katholischen Gemeinschaft austritt. Im Forenbereich für Kirchenrecht oder Theologie würde die Antwort anders aussehen und wir könnten uns vortrefflich darüber streiten, ob nicht alle Christen katholisch sind (weil allgemein), in welcher Kirchengemeinschaft die eine Kirche Christi subsistiert, wieso ein Schismatiker weiter als Katholik, nur eben als Katholik im Schisma, gilt und dass es theologisch gar keine Konfessionen gibt und schon gar keinen Kirchenaustritt. Das ist aber nicht die Ebene von Kirche im Dialog und auch nicht die, auf der wir Menschen und Gläubige im Herrn uns begegnen - zumindest verstehe ich das so. Und im Umgang mit anderen Christen ist es gut, deren Entscheidung, nicht mehr katholisch sein zu wollen, zu respektieren, wenn sie aus der katholischen Kirche austreten. bearbeitet 16. April von taupunkt Eine zweite Antwort hat sich dazwischen geschlichen :) 1 Zitieren
taupunkt Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April vor 2 Minuten schrieb Flo77: Wie tritt man denn aus der Katholika aus? Ich glaube, beim Rathaus in deiner Stadt bekommst du alle Informationen. Zitieren
Flo77 Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April vor 23 Minuten schrieb taupunkt: Ich glaube, beim Rathaus in deiner Stadt bekommst du alle Informationen. Zum einen wäre es das Amtsgericht, zum anderen beschreibst Du nur den Austritt aus der KdöR. Demnach könnte kein katholisch getauftes Nichtmitglied der KdöR in Deutschland erlaubt die Sakramente empfangen. Auf der anderen Seite braucht ein Katholik nach dieser Definition weder an Jesu Kreuz und Auferstehung zu glauben noch ein christliches Leben zu führen oder sonst wie erkennen zu geben, daß er "dazu gehört". Das klingt mir nicht unumstritten. Zitieren
taupunkt Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April (bearbeitet) Bei uns ist die zuständige Stelle im Rathaus, so unterschiedlich sind die Gegenden. Danke für Deine Einwände. bearbeitet 16. April von taupunkt Zitieren
SteRo Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson: Vielleicht sollte man da hier mal unterscheiden, zwischen 'katholisch' im Sinne von allgemein und da gehören meines Wissens alle gültig Getauften dazu, ganz egal, wer sie nass gemacht hat. Und weil das ein Sakrament ist, kann man sich nicht ungetauft machen. Aus dem Zustand kommt man nicht mehr raus - egal was er bedeutet. Und daher werden evangelische Konvertiten beispielsweise nicht getauft, bzw. man tauft sie mit der sogenannten Konditionaltaufe, wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob die Taufe gültig war. Unter der Bedingung, dass du nicht gültig getauft bist, taufe ich dich …. Ist der Mutter eines Schulfreundes widerfahren, die ist von evangelisch nach katholisch konvertiert, war als Baby von den deutschen Christen getauft worden. Und dann gibt es die katholische Konfession (rk), da kann man austreten, aber das hat nichts mit dem Taufstatus zu tun. Aus rk-kirchenrechtlicher Sicht bleibt man immer getauft. Mir scheint dies sehr hilfreich fürs Verständnis von "katholisch" Katholizität (von altgriechisch καθολικός katholikós ‚das Ganze betreffend‘, ‚allgemein‘) steht in der christlichen Ekklesiologie für die Einhaltung der katholischen Lehre in der Universalität und Einheit der Kirche unter ihrem Haupt Jesus Christus. Im Nicäno-Konstantinopolitanum genannt, gehört sie als Wesens- und Erkennungsmerkmal der Kirche zum gemeinsamen Glaubensbekenntnis aller Christen: In der Kirche wird die ganze Fülle des christlichen Glaubens vollständig und allumfassend an alle Menschen verkündet, ohne einen Bestandteil des Glaubens oder einen Teil der Menschen auszulassen. Die konfessionsübergreifende Gesamtheit der Kirche Jesu Christi wird daher als katholische Kirche oder Universalkirche im Sinne des mystischen Leibes Christi bezeichnet, ebenso einzelne Kirchen im konfessionellen Sinne, in denen die Katholizität verwirklicht ist. In den verschiedenen Kirchen herrschen jedoch unterschiedliche Auffassungen über Einzelfragen zur Definition der Katholizität und ihrer Anwendbarkeit auf andere Gemeinschaften. https://de.wikipedia.org/wiki/Katholizität Die "katholische Kirche" ist also nicht- bzw über-konfessionell, der mystische Leib Christi, und das "Katholischsein" hat mit dem allumfassenden christlichen Glauben der Glieder des Leibes Christi zu tun. Zitieren
taupunkt Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April Vermutlich kann ich nichts weiter zu diesem Thema beitragen. Euch noch einen schönen Tag 🙂 Zitieren
Frey Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April "Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen zerstört und von Myriaden solidarischer Brüder und Schwestern aufrechterhalten", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf seiner Afrika-Reise bei einem Besuch in Kamerun. "Die Kriegsherren tun so, als ob sie nicht wüssten, dass ein Augenblick genügt, um zu zerstören, dass aber oft ein ganzes Leben nicht ausreicht, um wiederaufzubauen." 2 Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben 2. Mai Melden Geschrieben 2. Mai Die katholische Kirche sollte sich auch gegen folgende schwerste Verbrechen entschieden äußern: 2. Mai 2026 Israelische Siedler sind jüdische Bürger Israels, die in besetzten Gebieten außerhalb der Grenzen von 1967 leben, primär im Westjordanland und in Ost-Jerusalem. Über 700.000 Siedler wohnen dort, motiviert durch religiös-ideologische Gründe (historisches Land) oder günstigere Lebenshaltungskosten. Nach internationalem Völkerrecht gelten diese Siedlungen als illegal NTV vermeldete am 2. Mai 2026, dass israelische Siedler furchtbare Morde an Einheimischen begangen haben. Unter anderem wurde ein 32jaehriger Familienvater brutal massakriert und ein 14jaehriger Junge durch Kopfschuss eiskalt ermordet. Wie können die israelischen Siedler diese Morde mit ihrem jüdischen Glauben vereinbaren ? Es sind schwere Verbrechen gegen Gott. Mindestens 1060 Palästinenser wurden seit dem Beginn des Gaza-Kriegs im Westjordanland von israelischen Soldaten oder Siedlern getötet, wie eine AFP-Zählung auf Grundlage von Zahlen der palästinensischen Gesundheitsbehörden ergab. https://www.n-tv.de/politik/Siedler-toeten-offenbar-zwei-Palaestinenser-im-Westjordanland-id30738653.html Zitieren
SteRo Geschrieben 3. Mai Melden Geschrieben 3. Mai vor 13 Stunden schrieb Werner Hoffmann: Die katholische Kirche sollte sich auch gegen folgende schwerste Verbrechen entschieden äußern: Ja natürlich. Am besten jedes Verbrechen das auf der Welt geschieht an den Vatikan melden auf dass dieser sich gegen dieses äußert, du Nase. Zitieren
SteRo Geschrieben 4. Mai Melden Geschrieben 4. Mai Verbrechen werden also nicht verhindert dadurch, dass sich ein Kirchenamt dagegen ausspricht. Deshalb ist auch die Forderung danach absurd. Ebenso absurd ist jedoch auch der Friedensaktivismus von Robert, der Politikmache in Reinkultur ist (auch wenn sich der Robert hinter dem Evangelium verstecken will, wenn er von Politikern beim Politikmachen ertappt wird und anfängt sich rauszureden mit "ich ... ich ... ich"). Lediglich Frieden zu fordern, an das Gewissen von irgendjemandem zu appellieren, ist absurd, wenn zuvor nicht der Boden für den Frieden bereitet wird. Das wäre also die Aufgabe von Robert: den christlichen Glauben zu verbreiten, dahin wo er zur Zeit noch nicht ist. Denn nur auf Basis des christlichen Glaubens ist Frieden überhaupt möglich. Der Robert sollte also besser aufwachen zu dem Glauben, den er zu vertreten vorgibt. Denn der Friede kommt aus dem Glauben, nicht umgekehrt. Es ist absurd an den Unglauben zu appelieren doch bitte Frieden walten zu lassen. Ohne die Christianisierung der Welt wird es keinen Frieden in der Welt geben können und all die absurden Appelle werden notwendigerweise übertönt vom Lärm der Bomben und Gewehre. Zitieren
Aleachim Geschrieben 20. Mai Autor Melden Geschrieben 20. Mai (bearbeitet) Ich möchte diesen erschütternden Text des Kardinals von Neapel gerne mit euch teilen: https://www.zhkath.ch/kirche-aktuell/an-die-haendler-des-todes bearbeitet 20. Mai von Aleachim 2 Zitieren
Aleachim Geschrieben 20. Mai Autor Melden Geschrieben 20. Mai Folgende Sätze daraus bewegen mich besonders: "Es gibt keine Zukunft, wo junge Menschen dazu erzogen werden, misstrauisch zu sein." "Das Evangelium stellt ein Kind in den Mittelpunkt. Immer. Und wenn ein Kind im Mittelpunkt steht, bröckeln all eure Argumente." "Lasst euch erschüttern. Lasst das Evangelium euren Frieden ruinieren. Denn es gibt keinen Frieden ohne die Entwaffnung des Herzens," "Und ich weiß, dass manche lächeln und all dies als Naivität bezeichnen werden. Aber die einzige wahre Naivität ist heute der Glaube, dass Krieg rettet." Zitieren
rorro Geschrieben 20. Mai Melden Geschrieben 20. Mai (bearbeitet) Ich finde den Text zu lang, aber der Mann ist italiener, da ist das okay. Was vor allem das Evangelium lehrt: eher das eigene Leben hingeben als zurückzuschlagen. Lieber "verlieren" als Gewalt anwenden. Ungerechtigkeit erleiden und erdulden anstatt sie mit Gewalt zu verhindern. Angefangen bei sich und der eigenen Familie. Das lehrt das Evangelium, das lehren Leben und Tod Jesu. bearbeitet 20. Mai von rorro 2 Zitieren
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.