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Konvertiten und Verständnis von Nachfolgereligionen


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Geschrieben

Guten Morgen,

 

in den letzten Tagen wurde in einer Diskussion ein Thema gestreift, das ich sehr interessant finde.

 

Es geht um Reihenfolge von Religionen.

 

Oft erlebe ich es, wie sich Konvertiten oder Menschen, die sich einer anderen Religion zuwenden, in einen geschichtlichen Kontext stellen wollen.

 

Es ist ihnen wichtig, einer ursprünglichen Religion anzugehören. Vermutlich weil diese frei von Verfälschungen von Nachfolgereligionen wäre. 

 

Aber was ist das überhaupt, "Nachfolgereligion" ? Für den Menschen, der eine andere Religion wählt, ist eine ursprüngliche Religion immer eine Nachfolgereligion. In seiner Historie löst er ein vorher gelebtes Glaubensmuster durch eine neue Religion ab. Eine vermeintlich ursprüngliche Wahrheit wird zu einer Neuinterpretation der eigenen "Vorgängerreligion", also dem, was der Mensch vorher für richtig und gut befunden hatte.

 

Der Glaube an eine ursprüngliche Religion übersieht zudem, dass nicht nur die eigenen Auslegungen nicht ursprünglich, sondern Positionierungen gegen die eigene Vorgängerreligion sind, und er übersieht, dass es gar keine ursprüngliche Religion gibt, sondern besonders Religionen mit einer starken Auslegungstradition überhaupt nicht ursprünglich sein können.

 

Dazu kommt die Schwierigkeit, dass viele Religionen nicht universell waren. Das Judentum war gebunden an das jüdische Volk (wer keine jüdische Mutter hat und zum Judentum übertreten möchte, muss mit Leistung überzeugen), in manchen Auslegungen der Bhagavad Gita wird beschrieben, dass die Angehörigen der westlichen Religionen auch den "westlichen Propheten" folgen sollen, weil das indische Varnashrama Dharma System an indische Gesellschaften gekoppelt ist. Muslime betonen ebenfalls, dass zu jedem Volk ein eigener Prophet geschickt wurde. Zwar sieht sich der Islam als universell, widerspricht sich allerdings selbst, weil er von einer quantitativen Prophetenfrage ausgeht, Muslime dann aber doch nicht dem Propheten der Baha'i folgen wollen, obwohl sie selbst den anderen Religionen oft vorhalten, die neuen Propheten nicht akzeptiert zu haben.

 

Dazu kommen sprachliche Barrieren. Vom Koran gibt es 7 oder 8 deutsche Übersetzungen mit inhaltlichen Widersprüchen, auch diese Übersetzungen sind individuell gewachsen, abhängig von der Lebensgeschichte des Übersetzers und Interpreten.

 

Nachfolgereligion, Folgereligion, das ist aus meiner Sicht alles nur auf den individuellen Menschen und seinen Lebensweg zu beziehen.

 

Macht Euch einen schönen Tag

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich les das zum ersten mal ... "Nachfolgereligionen" (?) ... es gibt nur eine Wahrheit und das ist die, die diejenigen, welche an mehrere Wahrheiten in gleicher Weise glauben, "die erste" nennen, nämlich Gott.

Religionen dagegen sind kreatürlich-menschliche Konstrukte mit denen die Menschen sich der einzigen Wahrheit versuchen anzunähern (oft ohne dass sie von der einen Wahrheit Gewissheit haben). 

bearbeitet von SteRo
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb taupunkt:

Es geht um Reihenfolge von Religionen.

 

Oft erlebe ich es, wie sich Konvertiten oder Menschen, die sich einer anderen Religion zuwenden, in einen geschichtlichen Kontext stellen wollen.

 

Es ist ihnen wichtig, einer ursprünglichen Religion anzugehören. Vermutlich weil diese frei von Verfälschungen von Nachfolgereligionen wäre. 

 

Aber was ist das überhaupt, "Nachfolgereligion" ? Für den Menschen, der eine andere Religion wählt, ist eine ursprüngliche Religion immer eine Nachfolgereligion. In seiner Historie löst er ein vorher gelebtes Glaubensmuster durch eine neue Religion ab. Eine vermeintlich ursprüngliche Wahrheit wird zu einer Neuinterpretation der eigenen "Vorgängerreligion", also dem, was der Mensch vorher für richtig und gut befunden hatte.

So ganz verstehe ich die Fragestellung und auch die angewendete Logik nicht.

 

 

Was soll eine "ursprüngliche" Religion sein?

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten schrieb Flo77:

So ganz verstehe ich die Fragestellung und auch die angewendete Logik nicht.

 

 

Was soll eine "ursprüngliche" Religion sein?

 

 

Welchen anderen Gedanken würdest Du sehen, wenn Menschen zu einer geschichtlich früheren Religion konvertieren und dann davon ausgehen, mit dieser Religion näher an der Wahrheit zu sein? 

bearbeitet von taupunkt
Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb taupunkt:

Welchen anderen Gedanken würdest Du sehen, wenn Menschen zu einer geschichtlich früheren Religion konvertieren und dann davon ausgehen, mit dieser Religion näher an der Wahrheit zu sein? 

Weil sie ganz einfach die Inhalte dieser Religion glauben?

 

Nehmen wir an, ein christlich sozialisierter Mensch stellt irgendwann fest, dass er einfach nicht daran glauben kann, dass Jesus Gott ist. An den Gott des AT's glaubt er aber. Ihn "spürt" er vielleicht auch, hat schon spirituelle Erfahrung mit Ihm machen können. Aber Jesus als Gott sehen? Nein, das kann er nicht. Weder vom Kopf her, noch spirituell.

 

Also überlegt er, zum Judentum zu konvertieren.

 

Nicht, weil es die ursprünglichere Religion ist, sondern weil es das ist, woran er glaubt. Dass es diese Religion geschichtlich schon länger gibt, tut da nichts zur Sache.

 

Konvertiten gibt es ja genauso in die andere Richtung. Vom Judentum zum Christentum z.B.. 

 

Aber wahrscheinlich hab ich deine Frage einfach nicht verstanden. Bzw., ich finde gar keine wirkliche Frage 😅.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb taupunkt:

Welchen anderen Gedanken würdest Du sehen, wenn Menschen zu einer geschichtlich früheren Religion konvertieren und dann davon ausgehen, mit dieser Religion näher an der Wahrheit zu sein? 

Zum einen, man kann nicht zu einer "geschichtlich früheren Religion" konvertieren. Zeitreisen ist (noch) unmöglich.

 

Wenn man zu einer anderen Religion (oder Konfession) konvertiert, dann ist diese Religion die aktuell lebendige.

 

Zum anderen, wie Kara schon sagte ist es in vielen Dingen eine Inhaltsfrage bzw. eine Frage der Glaubwürdigkeit der Verkünder. 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb taupunkt:

Guten Morgen,

 

in den letzten Tagen wurde in einer Diskussion ein Thema gestreift, das ich sehr interessant finde.

 

Es geht um Reihenfolge von Religionen.

 

Oft erlebe ich es, wie sich Konvertiten oder Menschen, die sich einer anderen Religion zuwenden, in einen geschichtlichen Kontext stellen wollen.

 

Es ist ihnen wichtig, einer ursprünglichen Religion anzugehören. Vermutlich weil diese frei von Verfälschungen von Nachfolgereligionen wäre. 

 

Aber was ist das überhaupt, "Nachfolgereligion" ? Für den Menschen, der eine andere Religion wählt, ist eine ursprüngliche Religion immer eine Nachfolgereligion. In seiner Historie löst er ein vorher gelebtes Glaubensmuster durch eine neue Religion ab. Eine vermeintlich ursprüngliche Wahrheit wird zu einer Neuinterpretation der eigenen "Vorgängerreligion", also dem, was der Mensch vorher für richtig und gut befunden hatte.

 

Der Glaube an eine ursprüngliche Religion übersieht zudem, dass nicht nur die eigenen Auslegungen nicht ursprünglich, sondern Positionierungen gegen die eigene Vorgängerreligion sind, und er übersieht, dass es gar keine ursprüngliche Religion gibt, sondern besonders Religionen mit einer starken Auslegungstradition überhaupt nicht ursprünglich sein können.

 

Dazu kommt die Schwierigkeit, dass viele Religionen nicht universell waren. Das Judentum war gebunden an das jüdische Volk (wer keine jüdische Mutter hat und zum Judentum übertreten möchte, muss mit Leistung überzeugen), in manchen Auslegungen der Bhagavad Gita wird beschrieben, dass die Angehörigen der westlichen Religionen auch den "westlichen Propheten" folgen sollen, weil das indische Varnashrama Dharma System an indische Gesellschaften gekoppelt ist. Muslime betonen ebenfalls, dass zu jedem Volk ein eigener Prophet geschickt wurde. Zwar sieht sich der Islam als universell, widerspricht sich allerdings selbst, weil er von einer quantitativen Prophetenfrage ausgeht, Muslime dann aber doch nicht dem Propheten der Baha'i folgen wollen, obwohl sie selbst den anderen Religionen oft vorhalten, die neuen Propheten nicht akzeptiert zu haben.

 

Dazu kommen sprachliche Barrieren. Vom Koran gibt es 7 oder 8 deutsche Übersetzungen mit inhaltlichen Widersprüchen, auch diese Übersetzungen sind individuell gewachsen, abhängig von der Lebensgeschichte des Übersetzers und Interpreten.

 

Nachfolgereligion, Folgereligion, das ist aus meiner Sicht alles nur auf den individuellen Menschen und seinen Lebensweg zu beziehen.

 

Macht Euch einen schönen Tag

 

Ich habe eine neue Religion. Die heisst GOTTESerkenntnis.
Sie besteht aus 8 Dingen, die an der Schöpfung über den Echten Gott erkennbar sind.
Die bisherigen Religionen sind falsch, selbstgemacht, von Menschen erfunden. 

 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb taupunkt:

Guten Morgen,

 

in den letzten Tagen wurde in einer Diskussion ein Thema gestreift, das ich sehr interessant finde.

 

Es geht um Reihenfolge von Religionen.

 

Oft erlebe ich es, wie sich Konvertiten oder Menschen, die sich einer anderen Religion zuwenden, in einen geschichtlichen Kontext stellen wollen.

 

Es ist ihnen wichtig, einer ursprünglichen Religion anzugehören. Vermutlich weil diese frei von Verfälschungen von Nachfolgereligionen wäre. 

 

Aber was ist das überhaupt, "Nachfolgereligion" ? Für den Menschen, der eine andere Religion wählt, ist eine ursprüngliche Religion immer eine Nachfolgereligion. In seiner Historie löst er ein vorher gelebtes Glaubensmuster durch eine neue Religion ab. Eine vermeintlich ursprüngliche Wahrheit wird zu einer Neuinterpretation der eigenen "Vorgängerreligion", also dem, was der Mensch vorher für richtig und gut befunden hatte.

 

Der Glaube an eine ursprüngliche Religion übersieht zudem, dass nicht nur die eigenen Auslegungen nicht ursprünglich, sondern Positionierungen gegen die eigene Vorgängerreligion sind, und er übersieht, dass es gar keine ursprüngliche Religion gibt, sondern besonders Religionen mit einer starken Auslegungstradition überhaupt nicht ursprünglich sein können.

 

Dazu kommt die Schwierigkeit, dass viele Religionen nicht universell waren. Das Judentum war gebunden an das jüdische Volk (wer keine jüdische Mutter hat und zum Judentum übertreten möchte, muss mit Leistung überzeugen), in manchen Auslegungen der Bhagavad Gita wird beschrieben, dass die Angehörigen der westlichen Religionen auch den "westlichen Propheten" folgen sollen, weil das indische Varnashrama Dharma System an indische Gesellschaften gekoppelt ist. Muslime betonen ebenfalls, dass zu jedem Volk ein eigener Prophet geschickt wurde. Zwar sieht sich der Islam als universell, widerspricht sich allerdings selbst, weil er von einer quantitativen Prophetenfrage ausgeht, Muslime dann aber doch nicht dem Propheten der Baha'i folgen wollen, obwohl sie selbst den anderen Religionen oft vorhalten, die neuen Propheten nicht akzeptiert zu haben.

 

Dazu kommen sprachliche Barrieren. Vom Koran gibt es 7 oder 8 deutsche Übersetzungen mit inhaltlichen Widersprüchen, auch diese Übersetzungen sind individuell gewachsen, abhängig von der Lebensgeschichte des Übersetzers und Interpreten.

 

Nachfolgereligion, Folgereligion, das ist aus meiner Sicht alles nur auf den individuellen Menschen und seinen Lebensweg zu beziehen.

 

Macht Euch einen schönen Tag

 

 

 

Religionen sind Versuche mit Spiritualität umzugehen. Sie auf so Fragen wie 'Wahrheit' in (natur-) wissenschaftlichem Sinn festzulegen, muss an den Einschränkungen wissenschaftlicher Sprache scheitern. Das ist kein Mangel, das ist Feature, dafür ist Wissenschaft nicht gemacht. Auch wenn Wissenschaft sozusagen 'dazulernt' und seine Sprache weiterentwickelt.

 

Das katholische Christentum begründet sich auf die apostolische Tradition. Auf diese gründen sich ihre Dogmen. Das ist soweit in Ordnung. Aber man wird nervös, wenn man darauf hinweist, dass es noch ältere Traditionen gibt, aus denen ihre Gründungsfigur geschöpft haben muss. Das ist alles. Und es hat nichts mit (natur-) wissenschaftlicher Wahrheit zu tun.

 

Und dann ein anderer Irrtum: Man kann sehr wohl jüdischen Glaubens sein, ohne direkt Jude zu werden und dahin zu konvertieren. Nicht nur heute. Dazu gibt es beispielsweise Belege, die sich unmittelbar sogar im NT finden. Sie werden dort als Gottesfürchtige bezeichnet, sie gehörten Synagogen an. Und aus dieser Gruppe rekrutiert Paulus seine ersten Gemeinden. Volle Mitgliedschaft im abrahamitischen Bund ohne Konversion und Gesetz. Das war ein Angebot, das man nicht ablehnen konnte.

 

Mein Problem: ich kann bei Nicäa nicht mehr mitgehen. Nicht so, wie es formuliert ist. Und zwar aus dem ganz einfachen Grund, weil das ein Dogma ist, das Jesus, also der historische Jesus, weit von sich gewiesen hätte. Der Kerygmatische hat damit kein Problem. 

 

Ich bin sozusagen zu den Gottesfürchtigen zurückgekehrt, ohne mit Paulus abzubiegen.

 

Und das ganze ist für mich keine Frage der Wahrheit, sondern eine Frage der spirituellen Konsistenz. Und ich will da nicht einen Mann vereinnahmen und ihm Dinge zuschreiben, vor denen er schreiend davongelaufen wäre. 

 

Die Religionen meiner Vorväter in dem Land in dem ich lebe, sind die Kelten. Und auch wenn ich ihren Kalender schätze und mit ihrer Spiritualität vielleicht sogar zurecht gekommen wäre, sie sind hier völlig verschwunden, ihre Legenden verfremdet. Neopaganismus hat mir dann zuwenig Wurzeln und eine neue Religion gründen, das ist so garnicht meine Berufung.

 

Also nahm ich das Angebot an, das mir die Religion Jesu, in dessen Schatten ich aufgewachsen bin, die mir bekannt ist, deren Geschichten ich immer spannender fand als deren neutestamentliche Fortsetzung, macht: Es gibt da noch einen älteren Bund als den abrahamitischen, den Bund Noahs für die ganze Menschheit. Und das war ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. 😆

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Geschrieben

Ich sags hier, auch wenn es keiner hören will !

Diese christliche Religion ist falsch.

Den Beweis dafür habe ich.

Ich kann den Menschen nur die Wahrheit sagen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb Higgs Boson:

 

Religionen sind Versuche mit Spiritualität umzugehen. Sie auf so Fragen wie 'Wahrheit' in (natur-) wissenschaftlichem Sinn festzulegen, muss an den Einschränkungen wissenschaftlicher Sprache scheitern. Das ist kein Mangel, das ist Feature, dafür ist Wissenschaft nicht gemacht. Auch wenn Wissenschaft sozusagen 'dazulernt' und seine Sprache weiterentwickelt.

 

Das katholische Christentum begründet sich auf die apostolische Tradition. Auf diese gründen sich ihre Dogmen. Das ist soweit in Ordnung. Aber man wird nervös, wenn man darauf hinweist, dass es noch ältere Traditionen gibt, aus denen ihre Gründungsfigur geschöpft haben muss. Das ist alles. Und es hat nichts mit (natur-) wissenschaftlicher Wahrheit zu tun.

 

Und dann ein anderer Irrtum: Man kann sehr wohl jüdischen Glaubens sein, ohne direkt Jude zu werden und dahin zu konvertieren. Nicht nur heute. Dazu gibt es beispielsweise Belege, die sich unmittelbar sogar im NT finden. Sie werden dort als Gottesfürchtige bezeichnet, sie gehörten Synagogen an. Und aus dieser Gruppe rekrutiert Paulus seine ersten Gemeinden. Volle Mitgliedschaft im abrahamitischen Bund ohne Konversion und Gesetz. Das war ein Angebot, das man nicht ablehnen konnte.

 

Mein Problem: ich kann bei Nicäa nicht mehr mitgehen. Nicht so, wie es formuliert ist. Und zwar aus dem ganz einfachen Grund, weil das ein Dogma ist, das Jesus, also der historische Jesus, weit von sich gewiesen hätte. Der Kerygmatische hat damit kein Problem. 

 

Ich bin sozusagen zu den Gottesfürchtigen zurückgekehrt, ohne mit Paulus abzubiegen.

 

Und das ganze ist für mich keine Frage der Wahrheit, sondern eine Frage der spirituellen Konsistenz. Und ich will da nicht einen Mann vereinnahmen und ihm Dinge zuschreiben, vor denen er schreiend davongelaufen wäre. 

 

Die Religionen meiner Vorväter in dem Land in dem ich lebe, sind die Kelten. Und auch wenn ich ihren Kalender schätze und mit ihrer Spiritualität vielleicht sogar zurecht gekommen wäre, sie sind hier völlig verschwunden, ihre Legenden verfremdet. Neopaganismus hat mir dann zuwenig Wurzeln und eine neue Religion gründen, das ist so garnicht meine Berufung.

 

Also nahm ich das Angebot an, das mir die Religion Jesu, in dessen Schatten ich aufgewachsen bin, die mir bekannt ist, deren Geschichten ich immer spannender fand als deren neutestamentliche Fortsetzung, macht: Es gibt da noch einen älteren Bund als den abrahamitischen, den Bund Noahs für die ganze Menschheit. Und das war ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. 😆

 

Bultmann wäre stolz auf Dich. 

 

Mich hat das nie überzeugt (so unterschiedlich kann man ticken). 

 

Mich hat Ignatius von Antiochien quasi aus Sicht des (post)modernen Theologen "versaut". Schüler des Polykarp, der beim Apostel Johannes lernte. Sicherlich an Jesus näher dran als Bultmann, würde ich mal sagen. Oder Küng. Oder Schillebeeckx.

bearbeitet von rorro
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb rorro:

 

Bultmann wäre stolz auf Dich. 

 

Mich hat das nie überzeugt (so unterschiedlich kann man ticken). 

 

Mich hat Ignatius von Antiochien quasi aus Sicht des (post)modernen Theologen "versaut". Schüler des Polykarp, der beim Apostel Johannes lernte. Sicherlich an Jesus näher dran als Bultmann, würde ich mal sagen. Oder Küng. Oder Schillebeeckx.

 

Sagen wir so, ich habe andere Konsequenzen gezogen als Bultmann. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 54 Minuten schrieb Higgs Boson:

Sagen wir so, ich habe andere Konsequenzen gezogen als Bultmann. 

 

Unbestritten.

 

Persönlich finde ich Bultmann konsequenter, aber das ist Geschmackssache.

bearbeitet von rorro
Geschrieben

Am Ende steht für mich immer die Frage im Raum, inwieweit die Gottesbeziehung vertieft werden kann - die Antworten darauf mögen offenbar sehr verschieden sein. 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb taupunkt:

Am Ende steht für mich immer die Frage im Raum, inwieweit die Gottesbeziehung vertieft werden kann - die Antworten darauf mögen offenbar sehr verschieden sein. 

 

 

Dein wirkliches Problem ist :  dein Gott ist falsch !

Aber das wollt ihr hier einfach nicht wahrhaben.

Geschrieben
Gerade eben schrieb manden:

 

 

Dein wirkliches Problem ist :  dein Gott ist falsch !

Aber das wollt ihr hier einfach nicht wahrhaben.

 

Ich akzeptiere das wie bei @Higgs Boson auch bei Dir. Nur hat es mich noch nicht überzeugt, wo man den Anspruch einer Wahrheit herholen kann, wenn man sich etwas beliebig aus der menschlichen Geschichte greift und zusammen bastelt. Es widerspricht dem Gedanken von Offenbarung völlig, die von Gott ausgeht.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb taupunkt:

 

Ich akzeptiere das wie bei @Higgs Boson auch bei Dir. Nur hat es mich noch nicht überzeugt, wo man den Anspruch einer Wahrheit herholen kann, wenn man sich etwas beliebig aus der menschlichen Geschichte greift und zusammen bastelt. Es widerspricht dem Gedanken von Offenbarung völlig, die von Gott ausgeht.

 

 

Dafür dass der christliche Gott falsch ist, gibt es einen logischen Beweis.

Nur werden Tatsachen hier, und von den Christen, einfach nicht akzeptiert.

Warum eigentlich nicht ?

Darüber sollte jeder Christ gründlich nachdenken !  

Geschrieben (bearbeitet)
vor 15 Stunden schrieb Higgs Boson:

Es gibt da noch einen älteren Bund als den abrahamitischen, den Bund Noahs für die ganze Menschheit. Und das war ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte

 

Es bleibt aber in Deinem Leben eine Nachfolgereligion zu vorangegangen, die Du in Ablehnung des Christentums und aus Sicht heutiger Interpretationen auf deine frühere Religion angenommen hast. Da sitzt für mich der Knackpunkt. Du sagst "es gibt da noch einen älteren Bund", als ob ein älterer Bund mehr Wahrheit hätte, und dieser ältere Bund ist in Deinem Leben nicht ein älterer Bund, sondern ein neuer, den Du im Rahmen einer recht jungen Religionsgemeinschaft ausübst. 

bearbeitet von taupunkt
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb manden:

 

 

Dafür dass der christliche Gott falsch ist, gibt es einen logischen Beweis.

Nur werden Tatsachen hier, und von den Christen, einfach nicht akzeptiert.

Warum eigentlich nicht ?

Darüber sollte jeder Christ gründlich nachdenken !  


Es gibt eben keinen christlichen Gott, sondern Einen, mit dem Menschen Erfahrungen gemacht haben. Diese Erfahrungen sind in der Bibel niedergeschrieben. Die Bibel Liefert kein theologisches Konzept Gottes, sondern bezeugt Erfahrungen von Menschen mit Gott. Deswegen gilt die Bibel als Zeugnis. Hättest Du damals gelebt, wäre Deine Erfahrung vielleicht auch mit eingeflossen, wer weiß.

Geschrieben
vor 52 Minuten schrieb taupunkt:


Es gibt eben keinen christlichen Gott, sondern Einen, mit dem Menschen Erfahrungen gemacht haben. Diese Erfahrungen sind in der Bibel niedergeschrieben. Die Bibel Liefert kein theologisches Konzept Gottes, sondern bezeugt Erfahrungen von Menschen mit Gott. Deswegen gilt die Bibel als Zeugnis. Hättest Du damals gelebt, wäre Deine Erfahrung vielleicht auch mit eingeflossen, wer weiß.

 

 

Wie Du möchtest : Die Erfahrungen mit dem Gott in der Bibel sind grösstenteils falsch. Oder einfacher : der Gott der Bibel ist falsch. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb taupunkt:

 

Es bleibt aber in Deinem Leben eine Nachfolgereligion zu vorangegangen, die Du in Ablehnung des Christentums und aus Sicht heutiger Interpretationen auf deine frühere Religion angenommen hast. Da sitzt für mich der Knackpunkt. Du sagst "es gibt da noch einen älteren Bund", als ob ein älterer Bund mehr Wahrheit hätte, und dieser ältere Bund ist in Deinem Leben nicht ein älterer Bund, sondern ein neuer, den Du im Rahmen einer recht jungen Religionsgemeinschaft ausübst. 

 

Es geht um Spiritualität, nicht um WahrheitTM, also wenigstens mir. Weil alle behaupten die WahrheitTM zu haben. 

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Higgs Boson:

 

Es geht um Spiritualität, nicht um WahrheitTM, also wenigstens mir. Weil alle behaupten die WahrheitTM zu haben. 

 

Du hast die Wahrheit NICHT. Die anderen auch NICHT !

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb manden:

 

 

Wie Du möchtest : Die Erfahrungen mit dem Gott in der Bibel sind grösstenteils falsch. Oder einfacher : der Gott der Bibel ist falsch. 


was sind Deine Erfahrungen mit Gott?

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb taupunkt:


was sind Deine Erfahrungen mit Gott?

Ich habe über 20 Jahre exakt sachlich und logisch nach der Wahrheit über Gott an seiner Schöpfung gesucht, und ich konnte 8 Dinge über ihn erkennen. 

Was sonst über ihn gesagt wird, ist falsch !

Geschrieben
Gerade eben schrieb manden:

Ich habe über 20 Jahre exakt sachlich und logisch nach der Wahrheit über Gott an seiner Schöpfung gesucht, und ich konnte 8 Dinge über ihn erkennen. 

Was sonst über ihn gesagt wird, ist falsch !

Aber eine Erfahrung mit dem lebendigen Gott hast Du nicht gemacht?

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