Higgs Boson Geschrieben Mittwoch um 13:44 Melden Geschrieben Mittwoch um 13:44 vor 4 Minuten schrieb SteRo: Und dies alles nur, weil du wider den christlichen Glauben polemisieren willst, von dem du abgefallen bist. Du wirst dem mad immer ähnlicher. Zitieren
SteRo Geschrieben Mittwoch um 13:46 Melden Geschrieben Mittwoch um 13:46 vor 1 Minute schrieb Higgs Boson: Du wirst dem mad immer ähnlicher. Du bist dem Werner schon sehr ähnlich. Zitieren
Alfons Geschrieben Mittwoch um 16:37 Melden Geschrieben Mittwoch um 16:37 vor 2 Stunden schrieb SteRo: Du machst von Anfang an den Fehler, dass du Atheisten moralische Prinzipien zuschreibst, die sie nicht haben können, weil sie Atheisten sind. Erst hast du versucht zu behaupten, dass Sünde für Atheisten Bedeutung hätte und dann hast du versucht, ihnen ein Gewissen zuzuschreiben, welches sie mangels moralischer Prinzipien gar nicht haben können, um Argumente, welche für das Gewissen von Christen gelten auch auf Atheisten anwenden zu können. Mein Gott, diese schwachsinnige Behauptung habe ich ja seit Jahrzehnten nicht mehr gehört. Zuletzt in Diskussionen mit irgendwelchen evangelikalen Spinnern. Selbstverständlich haben Atheisten wie jeder andere Mensch auch in der Regel sowohl moralische Prinzipien als auch ein Gewissen. Oder möchtest du mir beides absprechen? 2 Zitieren
iskander Geschrieben Mittwoch um 18:24 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:24 vor 4 Stunden schrieb Higgs Boson: Freier Wille: Ein Mensch, der nicht sündigen kann, hat diesbezüglich keinen freien Willen. Nur diesbezüglich. Eine interessante Frage. Vielleicht müsste man tatsächlich verschiedene Formen des "Könnens" unterscheiden. Wenn jemand beispielsweise absolut gerne lebt, ganz stark an einem Leben hängt, total glücklich ist und es in seinem Leben absolut nichts gibt, was ihn in Versuchung führen könnte, auch nur einen einzigen Gedanken an möglichen einen Suizid zu verschwenden: Dann kann der Betroffene theoretisch zwar Suizid begehen (er besitzt das Vermögen), praktisch ist es für ihn aber ausgeschlossen. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, dass die christliche Tradition in einer ähnlichen Weise argumentiert (nicht mit meinem Beispiel, aber vom Grundgedanken her). Sie tut es meines Wissens jedenfalls bei Gott, der trotz seiner Allmacht nach christlicher Vorstellung nur das Gute tun kann - aber vielleicht auch beim Menschen im Zustand der vollkommenen Gnade? Zitieren
Higgs Boson Geschrieben Mittwoch um 18:50 Melden Geschrieben Mittwoch um 18:50 vor 8 Minuten schrieb iskander: Eine interessante Frage. Vielleicht müsste man tatsächlich verschiedene Formen des "Könnens" unterscheiden. Wenn jemand beispielsweise absolut gerne lebt, ganz stark an einem Leben hängt, total glücklich ist und es in seinem Leben absolut nichts gibt, was ihn in Versuchung führen könnte, auch nur einen einzigen Gedanken an möglichen einen Suizid zu verschwenden: Dann kann der Betroffene theoretisch zwar Suizid begehen (er besitzt das Vermögen), praktisch ist es für ihn aber ausgeschlossen. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, dass die christliche Tradition in einer ähnlichen Weise argumentiert (nicht mit meinem Beispiel, aber vom Grundgedanken her). Sie tut es meines Wissens jedenfalls bei Gott, der trotz seiner Allmacht nach christlicher Vorstellung nur das Gute tun kann - aber vielleicht auch beim Menschen im Zustand der vollkommenen Gnade? Ich verstehe was Du sagen willst. Doch bringt mich das in Bezug auf die sündelose Maria nicht weiter. Wenn die Gnade darin besteht, dass sie noch nicht mal in Versuchung geführt werden kann, ist eine Absage an dieselbe nicht besonders 'heroisch'. Ein Mensch der dagegen einer echten Versuchung widersteht, muss sich weit mehr anstrengen, denn ihm fehlt diese 'Gnade'. Ein gutes Beispiel ist da übrigens das von der Versuchung Jesu: Der hat 40 Tage in der Wüste gefastet und daraufhin einen Mordshunger. (Sollte er diesen nicht gehabt haben, weil aus Gnade oder Göttlichkeit sein Stoffwechsel das locker wegsteckt, ist das auch wieder ein Cheatcode und als Vorbild untauglich.) Trotzdem schickt er den Versucher, der ihn auffordert Brot zu zaubern, zum Teufel. Dass man nach 40 Tagen Fasten tatsächlich keinen besonders großen Hunger haben muss, ist eine andere Geschichte, darum geht es aber an der Stelle nicht. Hier wird eine echte Versuchung dargestellt. Zitieren
iskander Geschrieben Mittwoch um 19:39 Melden Geschrieben Mittwoch um 19:39 vor 44 Minuten schrieb Higgs Boson: Ich verstehe was Du sagen willst. Doch bringt mich das in Bezug auf die sündelose Maria nicht weiter. Wenn die Gnade darin besteht, dass sie noch nicht mal in Versuchung geführt werden kann, ist eine Absage an dieselbe nicht besonders 'heroisch'. Ein Mensch der dagegen einer echten Versuchung widersteht, muss sich weit mehr anstrengen, denn ihm fehlt diese 'Gnade'. Ja, das klingt sehr einleuchtend. Um auf meine obige Analogie zurückzukommen: Wenn jemand trotz sehr widriger Lebensumstände und starker Versuchung keinen Suizid begeht, wäre das "heroischer", als wenn jemand, der in seinem Leben zutiefst glücklich ist und sehr gerne lebt, auf einen Suizid verzichtet. Wenn man Maria als frei von jeder Versuchung und Neigung zur Sünde darstellt, kann man ihr wahrscheinlich schlecht gleichzeitig einen besonderen Heroismus im Kampf gegen die Sünde unterstellen (wenn man so etwas denn will). 1 Zitieren
SteRo Geschrieben vor 23 Stunden Melden Geschrieben vor 23 Stunden (bearbeitet) vor 14 Stunden schrieb Alfons: Mein Gott, diese schwachsinnige Behauptung habe ich ja seit Jahrzehnten nicht mehr gehört. Zuletzt in Diskussionen mit irgendwelchen evangelikalen Spinnern. Selbstverständlich haben Atheisten wie jeder andere Mensch auch in der Regel sowohl moralische Prinzipien als auch ein Gewissen. Oder möchtest du mir beides absprechen? Bevor du unverschämt wirst, liest du vielleicht genau, was ich geschrieben habe: Du machst von Anfang an den Fehler, dass du Atheisten moralische Prinzipien zuschreibst, die sie nicht haben können, weil sie Atheisten sind. Erst hast du versucht zu behaupten, dass Sünde für Atheisten Bedeutung hätte und dann hast du versucht, ihnen ein Gewissen zuzuschreiben, welches sie mangels moralischer Prinzipien gar nicht haben können, um Argumente, welche für das Gewissen von Christen gelten auch auf Atheisten anwenden zu können. Wenn du Atheist bist, hast du nicht die moralischen Prinzipien, welche Christen haben. Und folglich gilt für dich auch nicht, was der Thomas (und auf den bezog sich die vom christlichen Glauben Abgefallene) zum Gewissen gesagt hat. Deine moralische Prinzipien als Atheist sind vollkommen irrelevant und was du als Atheist als dein Gewissen bezeichnest ebenso, weil sich deine Prinzipien aus Weltanschauungen und Meinungen herleiten und nicht aus der Offenbarung Gottes. bearbeitet vor 23 Stunden von SteRo Zitieren
Lindau Geschrieben vor 16 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 16 Stunden Am 17.6.2026 um 15:44 schrieb Higgs Boson: Du wirst dem mad immer ähnlicher. Wer ist mad! mandem? Zitieren
atheist666 Geschrieben vor 14 Stunden Melden Geschrieben vor 14 Stunden vor 8 Stunden schrieb SteRo: Bevor du unverschämt wirst, liest du vielleicht genau, was ich geschrieben habe: Du machst von Anfang an den Fehler, dass du Atheisten moralische Prinzipien zuschreibst, die sie nicht haben können, weil sie Atheisten sind. Erst hast du versucht zu behaupten, dass Sünde für Atheisten Bedeutung hätte und dann hast du versucht, ihnen ein Gewissen zuzuschreiben, welches sie mangels moralischer Prinzipien gar nicht haben können, um Argumente, welche für das Gewissen von Christen gelten auch auf Atheisten anwenden zu können. Wenn du Atheist bist, hast du nicht die moralischen Prinzipien, welche Christen haben. Und folglich gilt für dich auch nicht, was der Thomas (und auf den bezog sich die vom christlichen Glauben Abgefallene) zum Gewissen gesagt hat. Deine moralische Prinzipien als Atheist sind vollkommen irrelevant und was du als Atheist als dein Gewissen bezeichnest ebenso, weil sich deine Prinzipien aus Weltanschauungen und Meinungen herleiten und nicht aus der Offenbarung Gottes. Also, ich stehle nicht, ich morde nicht etc. Halte Ausschwitz immer noch für das größte Verbrechen des 20. Jahrhunderts, und bin Nichtgläubig. Zitieren
SteRo Geschrieben vor 14 Stunden Melden Geschrieben vor 14 Stunden vor 2 Minuten schrieb atheist666: Also, ich stehle nicht, ich morde nicht etc. Halte Ausschwitz immer noch für das größte Verbrechen des 20. Jahrhunderts, und bin Nichtgläubig. Und was willst du damit ausdrücken? Welches ist der Bezug zum Zitat? Zitieren
atheist666 Geschrieben vor 14 Stunden Melden Geschrieben vor 14 Stunden vor 8 Minuten schrieb SteRo: Und was willst du damit ausdrücken? Welches ist der Bezug zum Zitat? Na, Du sprichst mir Moral und Gewissen ab. Zitieren
SteRo Geschrieben vor 14 Stunden Melden Geschrieben vor 14 Stunden vor 3 Minuten schrieb atheist666: Na, Du sprichst mir Moral und Gewissen ab. Ich spreche dir christliche Moralprinzipien und ein christliches Gewissen ab. Das ist, was du aus dem von dir Zitierten ableiten kannst. Zitieren
atheist666 Geschrieben vor 12 Stunden Melden Geschrieben vor 12 Stunden vor 1 Stunde schrieb SteRo: Ich spreche dir christliche Moralprinzipien und ein christliches Gewissen ab. Das ist, was du aus dem von dir Zitierten ableiten kannst. Damit kann ich leben. Tue es sogar seit Jahrzehnten. Aber genug jetzt des OT. Zitieren
Alfons Geschrieben vor 11 Stunden Melden Geschrieben vor 11 Stunden (bearbeitet) vor 13 Stunden schrieb SteRo: Bevor du unverschämt wirst, liest du vielleicht genau, was ich geschrieben habe: Du machst von Anfang an den Fehler, dass du Atheisten moralische Prinzipien zuschreibst, die sie nicht haben können, weil sie Atheisten sind. Erst hast du versucht zu behaupten, dass Sünde für Atheisten Bedeutung hätte und dann hast du versucht, ihnen ein Gewissen zuzuschreiben, welches sie mangels moralischer Prinzipien gar nicht haben können, um Argumente, welche für das Gewissen von Christen gelten auch auf Atheisten anwenden zu können. Wenn du Atheist bist, hast du nicht die moralischen Prinzipien, welche Christen haben. Und folglich gilt für dich auch nicht, was der Thomas (und auf den bezog sich die vom christlichen Glauben Abgefallene) zum Gewissen gesagt hat. Deine moralische Prinzipien als Atheist sind vollkommen irrelevant und was du als Atheist als dein Gewissen bezeichnest ebenso, weil sich deine Prinzipien aus Weltanschauungen und Meinungen herleiten und nicht aus der Offenbarung Gottes. Zunächst einmal finde ich es erfreulich, dass du Atheisten nicht grundsätzlich moralische Prinzipien und ein Gewissen absprichst. Das hatte ich deinem Posting anders entnommen. Allerdings bleiben deine Behauptungen desungeachtet sachlich unrichtig. Du behauptest "Wenn du Atheist bist, hast du nicht die moralischen Prinzipien, welche Christen haben." Das ist eine Prämisse ohne jeden Beleg. Zum zweiten behauptest du - ohne mich zu kennen und ohne jemals mit mir diskutiert zu haben - dass sich meine Prinzipien "aus Weltanschauungen und Meinungen herleiten und nicht aus der Offenbarung Gottes". Und aus diesem Grund seien sowohl meine moralischen Prinzipien als auch "das was du als Atheist als dein Gewissen bezeichnest" - was bitte soll dieser abschätzige Ton? - vollkommen irrelevant. Da du weder meine moralischen Prinzipien noch mein Gewissen kennst, sind solche Zuschreibungen unsinnig. Und in meinem Fall - und du hast mich ja persönlich angesprochen - faktisch falsch. Ich fände es sinnvoll, wenn du, nur so für dich, überprüfst, welche Vorstellungen du mit dem Wort "Atheist" verbindest. Ich halte diese Definition für zutreffend: Ein Atheist ist jemand, der die Existenz eines persönlichen Gottes für extrem unwahrscheinlich hält. Das ist alles. (Und es ist eine Einstellung, die ich sogar bei katholischen Priestern gefunden habe. Niemand ist über Zweifel erhaben. Aber das sagen sie nur im persönlichen Gespräch). Was sonst noch so in Köpfen herum spukt bei dem Wort Atheist, ich fürchte auch in deinem - vergiss es. Hier folgt jetzt eine kleine Selbstentblößung. Einfach nur, um dich von deinem falschen Gleis runter zu kriegen. Meine moralischen Prinzipien und mein Gewissen haben sich gebildet zum einen natürlich wie bei jedem Menschen durch (in meinem Fall christliche) Erziehung und die Gesellschaft. Zum anderen durch Vorbilder, Lehren, Gedanken und Überlieferungen. Ich nenne nur die wichtigsten: Die Lehre des Jesus von Nazareth mit der Bergpredigt und dem Gebot der Feindesliebe im Zentrum. Die Gedanken christlicher Mystiker, besonders Meister Eckhart. Philosophen wie Immanuel Kant und Arthur Schopenhauer. Dieses Forum, tatsächlich. Professor Erich Zenger. Und der große Karl Rahner, mit dem ich sicher über vieles hätte streiten können; aber wenn ich in Innsbruck bin, besuche ich sein Grab in der Krypra der Jesuitenkirche. Ich weiß nicht, ob mein Gewissen und meine moralischen Prinzipien deinen gewiss hohen Anforderungen genügen würden, und ich bin ein fehlbarer Mensch (um das Wort sündig zu vermeiden). Aber ich möchte mir doch ausbitten, nicht in eine Schublade gesteckt zu werden, deren Bretter aus Vorurteilen bestehen. bearbeitet vor 10 Stunden von Alfons 2 Zitieren
atheist666 Geschrieben vor 10 Stunden Melden Geschrieben vor 10 Stunden Die Vorsilbe sagt doch schon alles über den Atheismus A hat immer die Bedeutung Ohne im Gegensatz zu Anti, was Gegen bedeutet. Warum also kompliziert, wenn es auch einfach geht. Für meine Person kann ich sagen, daß ich mich nicht durch @SteRo in irgendeiner Form angegriffen fühle. Zitieren
Kulti Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde On 6/13/2026 at 12:21 PM, Lindau said: Die Angelegenheit wäre noch klarer, wenn man sich einigte, dass es keine Erbsünde gibt. Oder man sucht was schickeres. Erbsünde ist halt ein irreführender Begriff. Einstein hat mal gesagt:"Der Witz an der Relativitätstheorie ist, dass es ohne den Raum und die Dinge keine Zeit gäbe." Für mich ist der Witz an der Erbsünde dass sie uns befähigt Gutes zu tun. (Das ist allerdings nur der Startpunkt der Sache) Zitieren
Chrysologus Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 9 Stunden schrieb Alfons: Professor Erich Zenger. Ich denke immer noch mit Freuden an seine Vorlesungen zu den Psalmen und - eindrucksvoller noch - Amos zurück. Prägende Erlebnisse für einen kleinen Studenten. Zitieren
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