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Ist der Glaube an Gott irrational?


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 53 Minuten schrieb SteRo:

 Wenn dem so wäre, dann würde dies ja seine Abkehr vom christlichen Glauben bedeuten. Da bin ich mir aber nicht sicher.

Nun ja...wenn ich mir so seine Vorträge  anhöre, wo er gegen den Materialismus, Marxismus etc. loshämmert.

bearbeitet von atheist666
Einmal ein so gestrichen
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb atheist666:

Nun ja...wenn ich mir so seine Vorträge  anhöre, wo er gegen den Materialismus, Marxismus etc. loshämmert.

 

Als Christ kann jemand gegen Ideologien wettern ohne gegen die Menschen zu wettern, die diesen Ideologien anhängen. Ist wie mit den Sündern, die man lieben soll, deren Sünden man aber hassen soll.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Stunden schrieb SteRo:

 

Als Christ kann jemand gegen Ideologien wettern ohne gegen die Menschen zu wettern, die diesen Ideologien anhängen. Ist wie mit den Sündern, die man lieben soll, deren Sünden man aber hassen soll.

Schön, daß Du das Wort Kann benutzt. Leider folgt aus gegen etwas wettern auch oft entsprechende Handlungen.

Erst wettert man gegen Häretiker etc. Dann folgt die Inquisition, dann der Scheiterhaufen, wobei die Gegenseite genauso radikal vorgeht.

Was ich damit sagen möchte ist, bei den einen geht es auf den Scheiterhaufen, bei den anderen in den GULAG oder nach Bautzen.

Zusatz:

Fast hätte ich das Umerziehungslager vergessen, was bei Atheisten besonders beliebt ist, als Fördermaßnahme.

bearbeitet von atheist666
Zusatz
Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb atheist666:

Schön, daß Du das Wort Kann benutzt. Leider folgt aus gegen etwas wettern auch oft entsprechende Handlungen.

Erst wettert man gegen Häretiker etc. Dann folgt die Inquisition, dann der Scheiterhaufen, wobei die Gegenseite genauso radikal vorgeht.

Was ich damit sagen möchte ist, bei den einen geht es auf den Scheiterhaufen, bei den anderen in den GULAG oder nach Bautzen.

Zusatz:

Fast hätte ich das Umerziehungslager vergessen, was bei Atheisten besonders beliebt ist, als Fördermaßnahme.

 

Schön dass du das Wort "oft" benutzt, denn es bedeutet "nicht immer", was auf den vorliegenden Fall Anwendung finden muss. So lange wir nicht die Gabe der Kardiognosie besitzen, müssen wir uns bei der Beurteilung mehrdeutiger Worte (wie zB dem Wettern gegen Ideologien) zurückhalten, insbesondere wenn es sich dabei um Christen handelt.

 

Die Sünde von manchen Christen rechtfertigt nicht, die Sünde aller Christen per se anzunehmen. Es gibt also keinen Grund beim Wettern gegen Ideologien anzunehmen, dass er damit auch gegen die Anhänger dieser Ideologien wettert.

Noch ungerechter ist es, auf Basis der Sünde von Ungläubigen ("GULAG oder nach Bautzen") die Sünde von Christen per se anzunehmen, eben weil Christen zwischen dem unterscheiden können, was die Natur des Menschen ausmacht und was es nicht ausmacht (wie zB die Sünde oder das Anhängen an falschen Ideologien).

 

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb SteRo:

 

Schön dass du das Wort "oft" benutzt, denn es bedeutet "nicht immer", was auf den vorliegenden Fall Anwendung finden muss. So lange wir nicht die Gabe der Kardiognosie besitzen, müssen wir uns bei der Beurteilung mehrdeutiger Worte (wie zB dem Wettern gegen Ideologien) zurückhalten, insbesondere wenn es sich dabei um Christen handelt.

 

Die Sünde von manchen Christen rechtfertigt nicht, die Sünde aller Christen per se anzunehmen. Es gibt also keinen Grund beim Wettern gegen Ideologien anzunehmen, dass er damit auch gegen die Anhänger dieser Ideologien wettert.

Noch ungerechter ist es, auf Basis der Sünde von Ungläubigen ("GULAG oder nach Bautzen") die Sünde von Christen per se anzunehmen, eben weil Christen zwischen dem unterscheiden können, was die Natur des Menschen ausmacht und was es nicht ausmacht (wie zB die Sünde oder das Anhängen an falschen Ideologien).

 

 

Nun ja die Botschaft höre ich gerne, allein mir fehlt der Glaube, weil der Fanatismus auf beiden Seiten existiert.

Da brauche ich mir nur den Fall Charly Kirk zu betrachten. Bei den Reaktionen auf seine Ermordung, wo selbst Christen der Ansicht waren, daß er selbst Schuld sei.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb atheist666:

Nun ja die Botschaft höre ich gerne, allein mir fehlt der Glaube, weil der Fanatismus auf beiden Seiten existiert.

Der Glaube (an die Möglichkeit des Guten im Menschen) fehlt dir vermutlich deshalb, weil du dich bevorzugt mit den negativen Erscheinungen der Menschennatur beschäftigst, welche aber lediglich akzidentieller und nicht substantieller Natur sind. Da würdest du vermutlich auf Seiten jener Protestanten Fürsprecher haben, welche von einer substantiellen Verderbtheit des Menschen ausgehen.

 

vor 5 Stunden schrieb atheist666:

Da brauche ich mir nur den Fall Charly Kirk zu betrachten. Bei den Reaktionen auf seine Ermordung, wo selbst Christen der Ansicht waren, daß er selbst Schuld sei.

 

Da muss ich mich nun sehr anstrengen, deinem Gedankensprung folgen zu können ... vom Ausgangspunkt dem "Wettern gegen Ideologien" zur Zuschreibung von Schuld zu Mordopfern an ihrem Ermordetwerden ist mir der Sprung doch etwas zu weit.

Aber den fehlenden Zusammenhang außer Acht lassend, kann man zum Ziel deines Gedankensprung sagen, dass das Ermordetwerden das Mordopfer nicht von der Schuld der eigenen Sünden befreit. DIe Schuld der Mordsünde liegt aber natürlich zu 100% beim Mörder. Und ob es einen Zusammenhang zwischen der Sündenschuld des Mordopfers und seinem Ermordetwerden gibt, das weiß nur der Herr.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb SteRo:

Der Glaube (an die Möglichkeit des Guten im Menschen) fehlt dir vermutlich deshalb, weil du dich bevorzugt mit den negativen Erscheinungen der Menschennatur beschäftigst, welche aber lediglich akzidentieller und nicht substantieller Natur sind. Da würdest du vermutlich auf Seiten jener Protestanten Fürsprecher haben, welche von einer substantiellen Verderbtheit des Menschen ausgehen.

 

 

Da muss ich mich nun sehr anstrengen, deinem Gedankensprung folgen zu können ... vom Ausgangspunkt dem "Wettern gegen Ideologien" zur Zuschreibung von Schuld zu Mordopfern an ihrem Ermordetwerden ist mir der Sprung doch etwas zu weit.

Aber den fehlenden Zusammenhang außer Acht lassend, kann man zum Ziel deines Gedankensprung sagen, dass das Ermordetwerden das Mordopfer nicht von der Schuld der eigenen Sünden befreit. DIe Schuld der Mordsünde liegt aber natürlich zu 100% beim Mörder. Und ob es einen Zusammenhang zwischen der Sündenschuld des Mordopfers und seinem Ermordetwerden gibt, das weiß nur der Herr.

Ich glaube weder an das Eine noch an das Andere. Für mich ist der Mensch ein Produkt seiner Sozialisation, also das Produkt der jeweiligen sozialen und ökonomischen Verhältnisse.

 

Die Geschichte mit Charly Kirk habe ich nur deshalb erwähnt, weil sich ein bestimmter Teil von Christen sich die Klinke in die Hand gibt mit Atheisten.

Geschrieben

@SteRo Weil Du mich mal gefragt hast, wie ich mich selber sehe hast Du mich auf eine Idee gebracht:

Mein Nick bräuchte ein Anti vor dem Atheist.

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