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Jens Spahn und Daniel Funke sind per Leihmutter Eltern geworden


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Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb rorro:

Glaubst Du allen Ernstes, sie hätten auch nichts gesagt, wenn Frau Weidel das gemacht hätte?

Wobei Frau Weidel noch nirgendwo publil gemacht hat, ob und welcher Konfession sie angehört.

 

Streek und Spahn sind da sehr viel "verhaftbarer".

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb SteRo:

Ein Homosexueller weniger, gibt leider noch genug davon in der Politik, welche diese entsprechend prägen.

Ja, all die Päpste, Bischöfe, Priester etc

 

Werner

Geschrieben
Gerade eben schrieb Werner001:

Ja, all die Päpste, Bischöfe, Priester etc

 

Werner

 

Was die deutschen Bischöfe angeht, könntest du recht haben.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Kara:

Spahn ist gerade zurückgetreten.

 

Das ist sicher eine machtpolitische Entscheidung (von außen). Die Fraktion ist sowieso gespalten, mit einem nach innen polarisierenden Fraktionsvorsitzenden hätte Merz keine Abstimmungen mehr gewonnen, bzw hätte zurücktreten müssen.

Nach aussen ist es ein Dilemma, so werden am ehesten die Grünen profitieren oder die FDP. Wäre Spahn am Ruder geblieben, hätte die AfD leichtes Spiel gehabt.

Vor zehn Jahren wäre er nicht zurückgetreten - Zeitenwende.

Ethik, Moral, Kirche, Christentum haben kaum eine Rolle gespielt. Oder hat Papst Leo beim politischen Arm des Deutschen Katholizismus angerufen?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Minuten schrieb SteRo:

 

Was die deutschen Bischöfe angeht, könntest du recht haben.

Nicht nur. Schau doch mal den Burke an, oder die ganzen Tradis. Fummeltrinen allesamt in ihren grotesken Spitzenkleidchen und Brokatumhängen, da wird Olivia Jones ja blass vor Neid. 🤣😂

 

Werner

bearbeitet von Werner001
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Werner001:

Nicht nur. Schau doch mal den Burke an, oder die ganzen Tradis. Fummeltrinen allesamt in ihren grotesken Spitzenkleidchen und Brokatumhängen, da wird Olivia Jones ja blass vor Neid. 🤣😂

 

Werner

 

ich weiß ja wer du bist.

 

 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Werner001:

Und dann? Die Weidel oder die Reichineck?

 

Aus dem arabischen Frühling sollte man doch gelernt haben, dass man immer einen Plan für danach haben sollte, wenn es nicht im Chaos enden soll

Hach joo - Der Kippunkt ist eh überschritten. Insofern kann man das Ganze auch einfach in Gottes Hand legen. Ich bedaure zwar Kinder in diese Welt gesetzt zu haben und das alte Versprechen, daß es ihnen besser gehen würde als uns, für sie nicht gelten wird, aber das soll der Allmächtige richten. Ich han getan, was ich konmte und mittlerweile die Schnauze einfach nur noch gestrichen voll.

 

Und anscheinend kann dieses Volk nicht ohne alle 100 Jahre völlig am Ende zu sein.

 

Natürlich könnte man noch fragen "cui bono?", aber die Realität ist halt auch nur eine Verschwörungstheorie, die sich nicht daran gehalten hat, daß das Maß an Absudität sich doch bitte in Grenzen halten sollte.

 

Weder die Bischöfe noch der Papst haben ein Konzept für diese Welt, hoffen wir, der Ewige hat ein paar Ideen mehr.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Frey:

Oder hat Papst Leo beim politischen Arm des Deutschen Katholizismus angerufen?

Das glaubst doch selbst nicht, dass der auch nur den geringsten Schimmer von deutscher Innenpolitik hat. Aber natürlich hat er seine kurialen Einflüsterer und Intriganten, die werden schon eifrig ihre Süppchen kochen

 

Werner

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb SteRo:

 

ich weiß ja wer du bist.

 

 

Dem Allmächtigen sei Dank keine dieser kirchlichen Klemmtucken, ich stand ja kurz davor, aber der Herrgott hat mich davor bewahrt 

 

Werner

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb iskander:

Bei Dir klingt es ganz so, als habe man es bei der Frau mit einer wehrlosen Sklavin zu tun, die von ihrem Herrn und Meister gezwungen wird, ein Kind zu empfangen, und die es dann gegen ihren Willen weggenommen bekommt.

 

So ähnlich ist es doch auch. Die Frau wird bei der Leihmutterschaft komplett zum Objekt degradiert. Dass Frauen ihren Körper gegen Geld zur Verfügung stellen ist nichts neues, ist ja bei der Prostitution auch so. In der Regel sind das ganz überwiegend Frauen in Abhängigkeitverhältnissen oder in Armut, die ausgebeutet und ausgenutzt werden.

 

Das Kind wird ebenso objektifiziert. Es wird wie eine Ware bei Amazon bestellt und dann wie gewünscht "geliefert".

 

Und selbst wenn es im Fall Spahn keine in Armut lebende Frau war, sondern eine, die das wirklich "freiwillig" gemacht hätte: Was wäre denn, wenn diese Frau durch den spätestens nach der Geburt einsetzenden Mutterinstinkt das Kind hätte behalten wollen. Hätte sie dann sagen können:"Ach nein, ich möchte mein Kind behalten, ich kann es nicht weggeben"? Oder hätte sie dann, wie vertraglich vereinbart und von Spahn bezahlt, ihr Kind weggeben müssen, wenn Spahn und sein Gespiele auf die Einhaltung des Vertrages pochen?

 

In jedem Fall wurde das Kind, das auf Bestellung durch Dritte hin erzeugt wurde, nicht danach gefragt, ob es seiner Mutter entrissen und zu zwei Homos gesteckt werden möchte.

 

Darum möchte ich an der Stelle mal klar trennen: Was Spahn und Co. in ihren Schlafzimmer so treiben oder welche absurden Lebensstile sie im privaten Rahmen pflegen, müssen sie mit ihrem Gewissen und Gott ausmachen. Aber in dem Fall hier werden andere, unschuldige Menschen in grausamer Weise für deren Lebensstil missbraucht. Das ist einfach barbarisch.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Guppy:

Darum möchte ich an der Stelle mal klar trennen: Was Spahn und Co. in ihren Schlafzimmer so treiben oder welche absurden Lebensstile sie im privaten Rahmen pflegen, müssen sie mit ihrem Gewissen und Gott ausmachen. Aber in dem Fall hier werden andere, unschuldige Menschen in grausamer Weise für deren Lebensstil missbraucht. Das ist einfach barbarisch.

 

Sehr gut auf den Punkt gebracht.

"barbarisch" oder "amoralisch".

 

Wobei  "amoralisch" markiert genau den Punkt des Scheiterns von Spahn. Kalkulierte der doch vermutlich: bis zum Ende der Sommerpause (nächste Fraktionssitzung) wird darum wieder Ruhe eingekehrt sein, schließlich wird jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf getrieben und viele gleicherfahrene Alternativen zu ihm gibts ja eh nicht, weshalb man einfach ein Tuch des Schweigens drüber ausbreiten werde. Für jemanden wie Spahn liegt es außerhalb der Vorstellungskraft, dass es da Menschen geben könnte, die aus moralischen (!!) Gründen in eine solche Entrüstung geraten können, dass es ihm gefährlich wird ... denn eine solche Moral kannte er ja nie.

 

Geschrieben

Interessant, dass sich inzwischen sogar protestantische "Bischöfinnen" zu dem Skandal um Spahn geäussert und sein Verhalten klar verurteilt haben. Aber von den Genossen Bätzing und Marx hört man bisher nur dröhnendes Schweigen und auch der DBK-Vorsitzende schweigt sich beharrlich aus. So ist das halt in der deutschen LGBT-Nationalkirche.

Geschrieben (bearbeitet)

Vielleicht trauen sich nach seinem Rücktritt doch noch manche Bischöfe ein Wort zu sagen. Nun hatte man ja genug Zeit, erstmal abzuwarten aus welcher Richtung der Wind weht, um sich perfekt stromlinienförmig positionieren zu können.

bearbeitet von Guppy
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb rorro:

 

Es ist genuine Aufgabe der zuständigen Bischöfe sich dann zu äußern, wenn das Thema öffentlich relevant ist (und hier hat sich ein dt. Spitzenpolitiker über das Recht gestellt). Bischöfe sind öffentliche Amtsträger.

 

Glaubst Du allen Ernstes, sie hätten auch nichts gesagt, wenn Frau Weidel das gemacht hätte?

Per Definition ist der Papst ja überall und für alle verantwortlich. Wie oft haben denn die letzten vier Päpste kontrete Politiker für deren sündhaftes Handeln öffentlich kritisiert? Wenn es angeblich so eine Diskrepanz zwischen dem deutschen Episkopat und der Weltkirche in diesem Punkt gibt, müssten sich doch haufenweise päpstliche Äußerungen mit Namensnennung einzelner Politiker finden.

Ich habe aber umgekehrt den Eindruck, dass es weltweit nur eine verschwindend geringe Anzahl an Bischöfen gibt, die bereit sind die Grenze des persönlichen Angriffs auf einzelne Katholiken zu überschreiten.

Geschrieben
26 minutes ago, OneAndOnlySon said:

Ich habe aber umgekehrt den Eindruck, dass es weltweit nur eine verschwindend geringe Anzahl an Bischöfen gibt, die bereit sind die Grenze des persönlichen Angriffs auf einzelne Katholiken zu überschreiten.


Ich habe kirchlicherseits dazu ja bisher nur die Äußerung Osters gelesen - in keinerweise so scharf wie der linksliberale „Tagespiegel“ oder die eher konservative „Faz“. Mir scheint also durchaus angemessen, in so einer von praktisch allen Medien geführten Debatte, den katholischen Standpunkt zur Causa darzustellen, v.a. eben auf der privaten Website eines Bischofs, der im ursprünglichen Beruf Journalist war.

(Das scheint übrigens ein deutlicher Unterschied zu früher Dyba oder Mixa, bei denen moralische Debatten oft „anklagend-amtsüblich“ daher kamen.)

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Frey:

Das ist sicher eine machtpolitische Entscheidung (von außen).

 

Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Lange bevor der Braten in der Röhre war, war Herrn Spahn bewusst, was der Preis für diese Entscheidung sein würde. Ich finde es aber nicht verwunderlich, dass nach all dem Politikerbashing niemand auf die Idee kommt, dass dieser Mann diese Entscheidung aus Liebe getroffen hat, und jetzt nur seine Gewissenlosigkeit thematisiert wird. 

 

Jede Gewissensentscheidung ist ein Prozess. Der gegen die Leihmutterschaft abzustimmen war einer und der für die Leihmutterschaft ein anderer. Das Gewissen kommt immer dann besonders zum Tragen, wenn es um Zerreißproben geht, wenn man in einem Dilemma steckt.

 

Politikern wird oft pauschal vorgeworfen, sich nicht in die Sorgen und Nöte ganz normaler Leute hineinversetzen zu können. Der ganz normale Leut ist da umgekehrt keinen Deut besser. Manchmal kommt es mir so vor, als wenn die Leute nur noch zur Wahl gehen, um die Sündenböcke auszuwählen, die sie dann anschließend in die Wüste schicken, oder auf dem Altar ihrer eigenen Doppelmoral opfern. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb OneAndOnlySon:

Per Definition ist der Papst ja überall und für alle verantwortlich. Wie oft haben denn die letzten vier Päpste kontrete Politiker für deren sündhaftes Handeln öffentlich kritisiert? Wenn es angeblich so eine Diskrepanz zwischen dem deutschen Episkopat und der Weltkirche in diesem Punkt gibt, müssten sich doch haufenweise päpstliche Äußerungen mit Namensnennung einzelner Politiker finden.

Ich habe aber umgekehrt den Eindruck, dass es weltweit nur eine verschwindend geringe Anzahl an Bischöfen gibt, die bereit sind die Grenze des persönlichen Angriffs auf einzelne Katholiken zu überschreiten.

 

Für die alltägliche Sorge um die Gläubigen gibt es Ortsbischöfe. Die sind primär verantwortlich.

Papst Franziskus wurde mal gefragt, warum er sich so wenig konkret politisch äußere - er sagte daß genau dafür die Ortsbischöfe da seien, das sei ihre Aufgabe.

Als Erzbischof von Buenos Aires war er auch nicht zahm in der Hinsicht.

 

Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, welche Aufgaben viele dt. Bischöfe für sich öffentlich sehen.

Episkopoi sind auch „Aufseher“, die die Sache überblicken und eingreifen…

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Guppy:

Interessant, dass sich inzwischen sogar protestantische "Bischöfinnen" zu dem Skandal um Spahn geäussert und sein Verhalten klar verurteilt haben. Aber von den Genossen Bätzing und Marx hört man bisher nur dröhnendes Schweigen und auch der DBK-Vorsitzende schweigt sich beharrlich aus. So ist das halt in der deutschen LGBT-Nationalkirche.

Wie haben sich protestantische Bischöfe denn dazu geäußert?

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb rorro:

 

Es ist genuine Aufgabe der zuständigen Bischöfe sich dann zu äußern, wenn das Thema öffentlich relevant ist (und hier hat sich ein dt. Spitzenpolitiker über das Recht gestellt). Bischöfe sind öffentliche Amtsträger.

 

Glaubst Du allen Ernstes, sie hätten auch nichts gesagt, wenn Frau Weidel das gemacht hätte?

Meines Wissens ist es nicht illegal, ein Kind in den USA von einer Leihmutter austragen zu lassen und es dann nach Deutschland zu bringen…. Insofern trifft der Ausdruck „über das Recht gestellt“ hier gar nicht zu. Es geht weniger um Fragen des Rechtes, sondern im Fragen der ethischen Grenzen und der persönlichen Glaubwürdigkeit, nicht um strafbaren Handlungen….

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Weihrauch:

 

Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Lange bevor der Braten in der Röhre war, war Herrn Spahn bewusst, was der Preis für diese Entscheidung sein würde. Ich finde es aber nicht verwunderlich, dass nach all dem Politikerbashing niemand auf die Idee kommt, dass dieser Mann diese Entscheidung aus Liebe getroffen hat, und jetzt nur seine Gewissenlosigkeit thematisiert wird. 

 

Jede Gewissensentscheidung ist ein Prozess. Der gegen die Leihmutterschaft abzustimmen war einer und der für die Leihmutterschaft ein anderer. Das Gewissen kommt immer dann besonders zum Tragen, wenn es um Zerreißproben geht, wenn man in einem Dilemma steckt.

 

Politikern wird oft pauschal vorgeworfen, sich nicht in die Sorgen und Nöte ganz normaler Leute hineinversetzen zu können. Der ganz normale Leut ist da umgekehrt keinen Deut besser. Manchmal kommt es mir so vor, als wenn die Leute nur noch zur Wahl gehen, um die Sündenböcke auszuwählen, die sie dann anschließend in die Wüste schicken, oder auf dem Altar ihrer eigenen Doppelmoral opfern. 

 

Aus der Perspektive Jens Spahn durchaus plausibel. Über ihn maße ich mir kein Urteil an, gleichwohl er nicht der Typ Repräsentant ist, den ich im Deutschen Bundestag präferiere.

Mein Beitrag hatte die machtpolitische Perspektive der Union im Blick, zuvorderst von CDU Parteichef Friedrich Merz. Es stehen Wahlen an, die Schicksalswahlen der Deutschen sein werden. Was auch immer Spahn Antrieb: Das Timing war worst Case.

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Frey:

Mein Beitrag hatte die machtpolitische Perspektive der Union im Blick, zuvorderst von CDU Parteichef Friedrich Merz. Es stehen Wahlen an, die Schicksalswahlen der Deutschen sein werden. Was auch immer Spahn Antrieb: Das Timing war worst Case.

 

Das ist doch vollkommen absurd, von jemandem zu erwarten, dass er die eigene Familienplanung von der AfD abhängig zu machen hätte. Wann wäre denn das Timing deiner Meinung nach best Case gewesen? In was für einem Haifischbecken leben wir denn? Er hat sich nicht strafbar gemacht, kein Gesetz gebrochen und wer weiß, vielleicht wird der kleine Georg katholisch getauft werden. Wo ist das eigentliche Problem?

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Weihrauch:

vielleicht wird der kleine Georg katholisch getauft werden

In die gleiche Kirche hinein wie Guppy? Dann doch besser eine Nottaufe ganz privat. Spart auch Kirchensteuern 

 

Werner

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