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priester werden?


fabians!!!
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ich habe einige fragen an euch:

 

1. darf ich diözesanpriester werden ohne eine gemeinde zu haben (könnte ich in der verwaltung arbeiten)?

 

2.ich erlerne gerade einen beruf, (beamter in der soz.versicherung) und müsste nach der ausbildung einen riesenbatzen an meinen arbeitgeber zahlen. meint ihr die kirche würde mir dabei helfen?

 

3.würde man eine finazielle unterstützung (art bafög) bekommen?

 

gruß

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Die Antworten wird man dir geben können. Doch werfen deine Fragen eine Reihe von Fragen auf, und die wird man vielleicht stellen, bevor man eine Antwort gibt.

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warum ich nicht gemeindepfarrer werden will?

 

weil ich denke,dass meine stärken eher im bereich der verwaltung liegen und ich denke,damit der kirche und gott mehr helfen zu können!

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2.ich erlerne gerade einen beruf, (beamter in der soz.versicherung) und müsste nach der ausbildung einen riesenbatzen an meinen arbeitgeber zahlen. meint ihr die kirche würde mir dabei helfen?

Hallo Fabian!

 

Warum müsstest du geld an deinen Arbeitgeber zahlen?

 

 

Wenn du in die Verwaltung willst, ist das m.W. wohl kein größeres Problem. es ist nur schade. So wird der Priestermangel sicher nciht weniger :blink:

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warum ich nicht gemeindepfarrer werden will?

 

weil ich denke,dass meine stärken eher im bereich der verwaltung liegen und ich denke,damit der kirche und gott mehr helfen zu können!

ok, aber dazu braucht man keine Priesterweihe.

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meines erachtens habe ich andere vorstellung vom priestertum als du.

 

in erster linie will ich gott dienen und wie kann man das mehr, als ein geistlicher?

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man ist als beamter verpflichtet 5 jahre im öffentlichem dienst zu arbeiten, andernfalls müsste ich mehr als die hälfte meines gehaltes während der ausbildung (wären etwa 500x36monate) zurückzahlen...

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in erster linie will ich gott dienen und wie kann man das mehr, als ein geistlicher?

wunderbar :blink: herzlich willkommen fabians

 

in welchem Bistum bist du beheimatet?

 

gby

 

Bernd

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meines erachtens habe ich andere vorstellung vom priestertum als du.

 

in erster linie will ich gott dienen und wie kann man das mehr, als ein geistlicher?

das denke ich auch - ich denke sogar, daß wir eine völlig verschiedene Vorstellung vom Dienen haben.

 

Und daß ein Geistlicher "mehr" dient, als ein nicht-geweihter Kollege am Arbeitsplatz daneben.... würde ich nicht unbedingt behaupten.

 

Bisserl überheblich... find ich...

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in erster linie will ich gott dienen und wie kann man das mehr, als ein geistlicher?

Zum priesterlichen Dienst gehört aber "unvermeidbar" auch der Dienst am Nächsten. Liturgie, Caritas und Mission - das gehört zusammen.

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Es ist zu klären, ob eine Berufung zum Priestertum vorliegt bei dir. In welchem Bereich du später arbeiten könntest, wäre später zu klären. Frag dir einen Termin bei den Verantwortlichen des Priesterseminars deines Bistums. Im Laufe der Ausbildungszeit wird man ja auch herausfinden, wo die Stärken von dir liegen.

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Über den Einsatz der Priester entscheidet in erster Linie der Bischof bzw. die von ihm Beauftragten. So etwas wird in keinem Fall vor der Aufnahme als Priesteramtskandidat festgelegt. Wenn es dann so weit ist, wird die Einsatzentscheidung sicher auch von den Fähigkeiten und Neigungen abhängen. Wichtiger ist aber sicher, wo der Bischof den Priester am meisten braucht. Auch kann es vorkommen, daß jemand bewußt nicht in dem Bereich eingesetzt wird, für den er sich am meisten geeignet empfindet. Entweder, weil andere das anders sehen, oder weil es z.B. zu Engführungen kommen kann.

 

Am besten wird es sein, Du setzt Dich mit den Verantwortlichen Deines Bistums in Verbindung. Das sind die zuständigen Leute, die Dir helfen können, Deine Berufung zu prüfen. Wenn sie Dir dabei nicht sofort irgendwelche Zusagen machen oder Du Dich auf die lange Bank geschoben fühlst, spricht das nicht gegen Dich und Deine Berufung. Es soll ja tragfähig sein. Am wichtigsten ist das Gebet für die Klärung Deiner Berufung, Dein eigenes und das anderer. Auf mich kannst Du dabei rechnen. :angry:

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Hallo Fabian!

 

Jeder Mensch hat seinen Auftrag von Gott. Und jeder dient ihm an seinem Platz. Der Dienst des Priesters ist einer. Der Dienst als Religionslehrer ein anderer. Und der als jemand, der im Sinne Christi Strukturen verwaltet wieder ein anderer. Keiner der Dienste ist etwas Besseres. Alle Dienste haben ihre eigene Würde.

 

Wenn Du Gott als Verwaltungsfachmann dienen willst, so tu dies und lebe aus dem Bewusstsein, dass dies ein wichtiger Dienst ist - so wichtig wie viele andere. Priester zu werden ist einfach etwas anderes.

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Hallo Fabian!

 

Jeder Mensch hat seinen Auftrag von Gott. Und jeder dient ihm an seinem Platz. Der Dienst des Priesters ist einer. Der Dienst als Religionslehrer ein anderer. Und der als jemand, der im Sinne Christi Strukturen verwaltet wieder ein anderer. Keiner der Dienste ist etwas Besseres. Alle Dienste haben ihre eigene Würde.

Du hast den Dienst des Atheisten und des Kirchengegners vergessen, Mecky. An denen hätte ein Gott mit Geschmack den meisten Gefallen. :angry:

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Liebe Lissie!

 

Ja, ich glaube wirklich, dass es den Dienst des Atheisten und Kirchengegners gibt. Ich glaube sogar, dass das gut so ist.

 

Dass Gott daran mehr gefallen hat, als an anderen Diensten, kann ich allerdings nicht bestätigen.

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Hallo Fabian!

 

Jeder Mensch hat seinen Auftrag von Gott. Und jeder dient ihm an seinem Platz. Der Dienst des Priesters ist einer. Der Dienst als Religionslehrer ein anderer. Und der als jemand, der im Sinne Christi Strukturen verwaltet wieder ein anderer. Keiner der Dienste ist etwas Besseres. Alle Dienste haben ihre eigene Würde.

Du hast den Dienst des Atheisten und des Kirchengegners vergessen, Mecky. An denen hätte ein Gott mit Geschmack den meisten Gefallen. :angry:

Das ist tricky, Lissie, richtig tricky. Geschmack und Verspeisen liegt nicht sooo weit auseinander. Ich hoffe für dich, dass du da nicht mit prophetischen Gaben bedacht wurdest.

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fabian kann es sein, daß du uns ein bißchen provozieren willst??? Willst du eventuell gar nicht so ganz ernst genommen werden und was ganz andres auslösen? Und falls nein: Wie kämste denn mit dem Zölibat klar? Wie alt biste eigentlich? Hans

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Hallo Hans,

 

bitte nicht provozieren!

Danke! :angry:

 

Ellen

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Sitmmt Ellen, für F&A sind wir reichlich weit weg vom Thema.

 

Die wesentlichen Antworten, Bedenken und Aspekte wurden im Grunde genommen genannt. Die Anlaufstelle könnte vor allen Dingen auch der Gemeindepfarrer sein, er wird sicherlich weiterhelfen können.

 

Aber nochmals als Hinweis, es wird Fragen und Bedenken geben und es werden im wesentlichen die genannten sein.

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Deine Fragen sind zum größten Teil schon beantwortet. Ich an Deiner Stelle würde zuerst einmal das Gespräch mit einem Priester meines Vertrauens sprechen. Wenn Du mit den hier gestellten Fragen in ein Bewerbungsgespräch beim Personalchef oder Regens Deines Heimatbistums gehst, wirst Du glaube ich keine großen Chancen auf eine Annahme haben. So sehe ich die Lage zumindest in meinem Bistum. Die vornehmliche Aufgabe eines Priesters ist die Verkündigung des Evangeliums und die Weitergabe von Glauben, welche aber immer im Dialog mit den Gläubigen geschehen sollte.

Davon abgesehen, gibt es die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung durch das Bistum. In meinem Bistum in Form eines zinslosen Darlehens, welches bei im Falle der Weihe zur Hälfte zurückgezahlt werden muß. Ob die Unterstützung so weit geht, daß eventuelle Verbindlichkeiten aus Deinem bisherigen Leben übernommen werden, entzieht sich meiner Kenntnis.

Deine Motivation Priester zu werden läßt mich eher auf eine Berufung für ein Klosterleben schließen. Hier wird in vielen Orden eine kontemplative Lebensform bevorzugt, in der sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen kann.

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danke erstmal.

 

ich komme aus dem bistum essen, bin 22jahre alt.

 

vorab: die berufung, geistlicher werden, habe ich nicht von heute auf morgen bekommen.

 

dieses gefühl ist über jahre in mir enstand und hat sich entwickelt.

 

ich möchte aber kein mönch werden oder ordenspriester werden.

 

und mir provozierendes verhalten vorzuwerfen find ich schon fast unverschämt.

 

sicherlich waren meine frage etwas unglücklich gewählt aber das sind nun mal fragen,die mich beschäftigen, da ich die fragen bezüglich meiner berufung eigentlich schon geklärt waren für mich.

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