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Führt ein absoluter Wahrheitsanspruch zur Intoleranz?


Franz-Xaver
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Vernünftige, nicht derartig manipulierte Menschen wirst Du nicht dazu kriegen, *gegen die Achse des Bösen* in den Krieg zu ziehen oder die Ungläubigen in die Luft zu sprengen, weil Gott dann im Himmel eine Belohnung für Dich hat.

 

War nicht der Papst der, der am lautesten gegen diese "Gegen die Achse des Bösen" - Kriege protestiert hat? Sollte er nach Deiner Ansicht auch zu den vernünftigen zählen?

 

Gläubige ziehen auch nicht einfach in den Krieg gegen die Achse des Bösen. Ich falle auf religiös verbrämte Machtansprüche aerikanischer Präsidenten auch nicht rein. Gläubige sind nicht Dummköpfe!

 

Franz-Xaver

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Guest Claudia
War nicht der Papst der, der am lautesten gegen diese "Gegen die Achse des Bösen" - Kriege protestiert hat?

AM LAUTESTEN???

 

Daß ich nicht lache. DAS hat sicher Wirkung gezeigt, gelle... :P:P:P

 

Wen´s nicht so traurig wäre.... :blink:

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Ich finde deinen Beitrag peinlich, Claudia. Ausdruck einer sich verselbständigenden Opposition gegen alles Christliche. Deiner ideologisierten Skepsis kann nichts mehr standhalten. Was sollen da noch Fakten?

 

Die Wirkung, die das Handeln des Papstes auf jeden Fall gezeigt hat, ist einerseits, dass ein katholischer Christ nicht reinen Gewssens auf die God-with-us-Ideologie der Bush-Administration hereinfallen kann – und zweitens (eine nicht zu vernachlässigende Wirkung), dass der sogenannte «Westen» in der islamischen Welt differenzierter wahrgenommen wird, eine Auswirkung, die laut der in Pakistan arbeitenden Ärztin und Ordensfrau Ruth Pfau auch die so oft als wirkungslos bezeichneten Lichterketten und Friedensdemonstrationen hatten.

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Claudias Ausgangsfrage ist ja eigentlich leicht mit einem Satz zu beantworten: Der Anspruch, eine "absolute Wahrheit" zu kennen, hat solange nichts mit Intoleranz zu tun, solange er nicht mit dem Anspruch verbunden wird, andere zu zwingen, diese Wahrheit ebenfalls anzuerkennen.

 

Ärgerlich ist die in Claudias Posting implizierte Generalschuld von Gläubigen an Kriegen und gewaltsamen Auseinandersetzungen und die ganz beiläufig postulierte Immunität der Ungläubigen dagegen. Das ist ein schamlos vorgetragenes faschistoides Herrenmenschendenken, das den "besseren Menschen" in bodenlos selbstgewisser Arroganz im Ungläubigen lokalisiert und die Gläubigen zur latenten Gefahr erklärt. Sozusagen "Der Mythos der 21. Jahrhunderts" nach Claudias Gusto.

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Guest Claudia
Ich finde deinen Beitrag peinlich, Claudia. Ausdruck einer sich verselbständigenden Opposition gegen alles Christliche. Deiner ideologisierten Skepsis kann nichts mehr standhalten. Was sollen da noch Fakten?

Hallo Peter,

 

ich finde auch so manchen Beitrag von Katholiken peinlich, vielleicht begründest Du die hier gemeinte Peinlichkeit mal etwas?

 

Was ich verlacht habe, ist, daß man *deutliche Worte* offenbar als alles betrachtet, was ein Oberhaupt einer Weltkirche für Frieden tun kann - und das finde ich einfach lächerlich. Das würde ich beim Dalai Lama genauso lächerlich finden.

Die Wirkung, die das Handeln des Papstes auf jeden Fall gezeigt hat, ist einerseits, dass ein katholischer Christ nicht reinen Gewssens auf die God-with-us-Ideologie der Bush-Administration hereinfallen kann – und zweitens (eine nicht zu vernachlässigende Wirkung), dass der sogenannte «Westen» in der islamischen Welt differenzierter wahrgenommen wird, eine Auswirkung, die laut der in Pakistan arbeitenden Ärztin und Ordensfrau Ruth Pfau auch die so oft als wirkungslos bezeichneten Lichterketten und Friedensdemonstrationen hatten.

Ersteres ist Blödsinn, weil sich tatsächlich keiner mehr oder weniger um Moral schert, weil er Christ / Katholik / sonstwas ist. Die Realität zeigt es immer wieder. Schau Dir nur mal unsere Bundestagsabgeordneten an.

 

Zweitens kann durchaus sein, ja, da muß ich Dir Recht geben. Inwieweit jedoch sowas Wirkung zeigt, oder wo Du eine Wirkung davon siehst, würde mich interessieren.

 

Grüßle,

Claudia

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Guest Claudia

Hallo Carlos,

Du kennst wohl nicht den Spruch, daß die Basis des Friedens wohl Gerechtigkeit und Wahrheit sein muß?

Und wenn ich ihn kennen würde, fände ich ihn angesichts der vielen Religionskriege einfach lächerlich.

Das wäre wohl der Gipfel der Toleranz, wenn alles erlaubt ist, dann muß wohl die Lüge auch erlaubt sein.

Ja, genau. Und die Wahrheit heißt Jesus, und alle anderen lügen, gelle?

Eine Sache ist, ob man eine Meinung hat, zu der man steht, und eine andere Sache ist, ob man wegen der eigenen Meinung oder Glauben Raum für die Lüge der Gewalt schafft.

Und letzteres haben nahezu alle Religionen geschafft. Deine ganz besonders. Glücklicherweise ist es dank einiger mutiger Zweifler und dank penetranter Demokratiebestrebungen etwas anders geworden.

 

Und nu?

 

Das Toleranz-Thema ist wirklich eines für sich, und das wäre hier OT.

 

Grüßle,

Claudia

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Guest Claudia
Claudias Ausgangsfrage ist ja eigentlich leicht mit einem Satz zu beantworten: Der Anspruch, eine "absolute Wahrheit" zu kennen, hat solange nichts mit Intoleranz zu tun, solange er nicht mit dem Anspruch verbunden wird, andere zu zwingen, diese Wahrheit ebenfalls anzuerkennen.

Hallo Thomas,

 

reden wir jetzt nicht mehr mit- sondern nur noch übereinander?

 

Also - dem ersten Absatz stimme ich voll und ganz zu, nur muß das dann eindeutig in der jeweiligen Lehre verankert sein, ohne Wenn und Aber, ohne Interpretationsmöglichkeit. Und das ist es bei der christlichen nicht. Wenn ich sehe, wie oft in der Bibel über Ungläubige und Gottlose hergezogen wird....:P

Ärgerlich ist die in Claudias Posting implizierte Generalschuld von Gläubigen an Kriegen und gewaltsamen Auseinandersetzungen und die ganz beiläufig postulierte Immunität der Ungläubigen dagegen. Das ist ein schamlos vorgetragenes faschistoides Herrenmenschendenken, das den "besseren Menschen" in bodenlos selbstgewisser Arroganz im Ungläubigen lokalisiert und die Gläubigen zur latenten Gefahr erklärt. Sozusagen "Der Mythos der 21. Jahrhunderts" nach Claudias Gusto.

Die hier von Thomas in meine Meinung postulierte *Generalschuld der Gläubigen* habe ich weder so geschrieben noch gemeint. Um das mal klarzustellen: nicht der einzelne Gläubige kann sich da eine Schuld annehmen (es sei denn, er wirkt an Wahrheits-Aufzwingen direkt oder indirekt mit), sondern die Lehre an sich und die Leute, die diese Lehre für ihre Zwecke mißbrauchen.

 

Ich finde es übrigens fast lustig, wie sich Thomas darüber aufregt, daß sich andere über die Auswirkungen seines Glaubens beschweren. Tatsächlich hat sich seine Kirche jahrhundertelang genau diesem Herrenmenschendenken verschrieben, und viele Christen halten sich auch heute noch für die besseren, weil auserwählten Menschen. Insofern spiele ich mal Ping-Pong und gebe den Ball an Thomas zurück...:blink:

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Und letzteres haben nahezu alle Religionen geschafft. Deine ganz besonders. Glücklicherweise ist es dank einiger mutiger Zweifler und dank penetranter Demokratiebestrebungen etwas anders geworden.

 

Und nu?

Nun stellen wir fest, daß, Du Dreck schleuderst.

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Claudias Ausgangsfrage ist ja eigentlich leicht mit einem Satz zu beantworten: Der Anspruch, eine "absolute Wahrheit" zu kennen, hat solange nichts mit Intoleranz zu tun, solange er nicht mit dem Anspruch verbunden wird, andere zu zwingen, diese Wahrheit ebenfalls anzuerkennen.

Hallo Thomas,

 

reden wir jetzt nicht mehr mit- sondern nur noch übereinander?

 

Also - dem ersten Absatz stimme ich voll und ganz zu, nur muß das dann eindeutig in der jeweiligen Lehre verankert sein, ohne Wenn und Aber, ohne Interpretationsmöglichkeit. Und das ist es bei der christlichen nicht. Wenn ich sehe, wie oft in der Bibel über Ungläubige und Gottlose hergezogen wird....:blink:

In der christlichen Religion ist es festgelegt, daß der Glaube nicht mit Gewalt verbreitet werden darf - sowohl von Christus selbst als auch von der katholischen Kirche.

 

Dein Vorwurf trifft - wenn man ihn trotz seiner Abwegigkeit ernst nehmen würde - allenfalls die jüdische Religion. Und damit liegst Du ja im Trend.

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Das Herrenmenschinnendenken ist wohl auf Claudia übergegangen.

 

Aber wenigstens erkennt sie an, daß der Papst keine große Macht mehr hat.

 

 

War nicht der Papst der, der am lautesten gegen diese "Gegen die Achse des Bösen" - Kriege protestiert hat?

 

Dazu Claudia: "AM LAUTESTEN???"

 

Daß ich nicht lache. DAS hat sicher Wirkung gezeigt, gelle... :P:P:P

 

Wen´s nicht so traurig wäre.... :blink:

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Ich finde es übrigens fast lustig, wie sich Thomas darüber aufregt, daß sich andere über die Auswirkungen seines Glaubens beschweren. Tatsächlich hat sich seine Kirche jahrhundertelang genau diesem Herrenmenschendenken verschrieben,

Das ist gelogen.

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Sagt mal Leute,

 

wir sind hier in den F&A wenn ich mal so nebenbei ganz höflich daran erinnern darf. Da geht es darum Fragen und Antworten zu stellen und seine Meinung dazu vielleicht noch zu begründen.

Es geht aber NICHT darum andere anzugreifen und Streitereien auszutragen.

 

Wenn ihr das möchtet, dann macht das bitte per pm weiter oder öffnet euch dazu in der Arena einen Thread.

 

Auf dieser Basis möchte ich ganz gern insbesondere die Diskussion zwischen Thomas und Claudia für beendet erklären.

 

Das ist euer gutes Recht zu diskutieren, aber bitte nicht hier.

Wenn ihr glaubt ihr bekommt das sachlich und emotionslos mit Fragen hier hin, dann soll euch nichts im Wege stehen. Aber reine Anschuldigungen möchte ich hier nicht sehen.

 

Grüße

 

geschreiben als Mod.

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Es ist wohl kaum möglich, einen Thread, der so beginnt wie dieser, in einem einfachen Frage und Antwortspiel zu führen, Karolin. Ich schlage vor, das Ding in die Arena zu verfrachten.

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Guest Claudia

Thomas möchte in Ruhe weiter beleidigen können. Bitte verschiebt diesen Thread. Man möchte gern sein *ich hab doch recht, und die andere (Meinung) da ist ne Dreckschleuder!!!* weiter verfolgen...:blink:

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*seufz* Ja, Thomas du hast Recht. Anscheinend gehts nicht anders.

 

(Werde mich dort allerdings aus der Diskussion ausklinken. Ich befinde mich immer noch in adventlicher Fastenzeit und habe keine Lust darüber zu streiten, ob alle Katholiken oder alle Atheisten die Intoleranten sind.....)

Ernstgemeinte Fragen dann bitte wieder hier stellen. Oder wenn sie ernst gemeint waren, bitte in den F&A nochmal stellen. Ich werde sachlich antworten....

 

Liebe Grüße

Karolin

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Guest Claudia

 

Es gibt nur einen, Der behauptet: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben". 

Nein, ich behaupte das auch. Und was machen wir jetzt? Wer lügt mehr, ich oder Jesus?

Du natürlich. Du hast keine Lobby.

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Guest Claudia

Hallo Karo,

 

ich würde mich freuen, wenn Du mir auf mein *nochmal langsam und ausführlich* hier antworten würdest. Dreckschleudern kann Thomas gern in der Arena weiter.

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Thomas möchte in Ruhe weiter beleidigen können. Bitte verschiebt diesen Thread. Man möchte gern sein *ich hab doch recht, und die andere (Meinung) da ist ne Dreckschleuder!!!* weiter verfolgen...:blink:

das sagt jemand, der Gläubige hier zu geborenen Mördern erklärt und ihnen bestenfalls die Alternative lässt, dies mehr oder weniger freiwillig zu sein. Dieser ideologiche Krieg, den Du da führst, geht über die Leichen, die Du zu bedauern heuchelst.

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Guest Claudia

Deine Empörung wegen einer willentlich falsch verstandenen Religionskritik ist langsam echt witzig.

 

Thomas, wenn Du es nicht ertragen kannst, daß jemand Deine Kirche bzw Deinen Glauben kritisiert, solltest Du in den GG bleiben.

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Guest Claudia
Das Herrenmenschinnendenken ist wohl auf Claudia übergegangen.

Beleg das bitte, jouaux.

 

Aber wenigstens erkennt sie an, daß der Papst keine große Macht mehr hat.

...siehst Du das positiv?

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Du kennst wohl nicht den Spruch, daß die Basis des Friedens wohl Gerechtigkeit und Wahrheit sein muß?

Und wenn ich ihn kennen würde, fände ich ihn angesichts der vielen Religionskriege einfach lächerlich.

Liebe Claudia,

 

und was meinst Du, sollte man in einem Staat machen, wo Ungerechtigkeit herrscht? Soll man etwa bei Pinochet nicht die Wahrheit sagen dürfen, daß soviel Unrecht geschehen ist?

 

Grüße, Carlos

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Ob nun beim "Des Kaisers neues Kleid" Toleranz herrscht,

so ändert dies an der Wahrheit nichts. Der König ist und bleibt nackt.

 

Die andere Frage ist, was wir mit dieser Wahrheit machen. Wie gehen wir mit der Wahrheit um? Wird jemand, der diese Wahrheit ausspricht, erschlagen? Oder werden die Regierungstreue von den Opossitionellen, die die Wahrheit erkannt haben, gelycht?

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Guest Claudia

Klar, wir sehen immer und überall Gegner, Feinde, Gottlose, fühlen uns von ihnen verfolgt und sehen sie als die Urheber des wachsenden Übels und Werteverfalls in der Welt. Meisner-Paranoia halt.

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