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Abwertende Jugendsprache


Justin Cognito
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Justin Cognito

Mir fällt auf das es in der Jugendsprache (was immer das ist - ich mein halt das was ich von Kids im Bus oder im Bekanntenkreis höre) extrem abwertende Bezeichnungen gibt. "Schwul" "behindert" "mongo" "mädchenhaft" und anderes werden als (ab-)wertende Begriffe in allen möglichen Situationen verwendet. Ich frag mich dann manchmal wie ich auf sowas reagieren soll. Eigentlich möchte ich nicht den Zeigefinger der political correctness schwingen und Jugendlichen ein gewisses Abgrenzen durch nonkonforme Sprache zuzugestehen ist ja wirklich noch nicht hyperliberal. Aber andrerseits ärgert es mich gewaltig wenn ich an konkrete behinderte und/oder homosexuelle Menschen denke und ich erlebe wie ihre Lebensweise als Schimpfwort gebraucht wird ....

Wie reagiert ihr in solchen Situationen?

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Ich frag mich dann manchmal wie ich auf sowas reagieren soll.

Gar nicht. Du wärst eh nur der einsame Rufer in der Wüste.

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Aber andrerseits ärgert es mich gewaltig wenn ich an konkrete behinderte und/oder homosexuelle Menschen denke und ich erlebe wie ihre Lebensweise als Schimpfwort gebraucht wird ....

Wie reagiert ihr in solchen Situationen?

Als Bus und Bahnreisender bin ich ab und zu in der Situation, solche "Dispute" Jugendlicher mitzubekommen.

Solange sie sich untereinander so betiteln, naja. Anders ist der Fall, wenn ein anwesender Behinderter oder jemand mit anderer Hautfarbe Ziel ihrer verbalen(und meist nur halblaut geäusserten) Attacken wird. Das mag ich nämlich auch nicht.

 

Das Beste, was Du da machen kannst ist, auf ihr "Opfer" zuzugehen und es um Feuer oder um die Uhrzeit zu bitten, irgendwie eine Konversation anfangen und dabei zeigen, dass Du diesen Menschen voll ernst nimmst und respektierst. Wenn die Jugendlichen sehen, dass Du als halbwegs normal aussehender "Durchnittsdeutscher" das machst, verlagert sich ihr Gespräch recht schnell auf andere Themen. So jedenfalls meine Erfahrung.

 

Wie das bei einer Horde Skinheads ankommt, das weiss ich glücklicherweise nicht.

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Das Beste, was Du da machen kannst ist, auf ihr "Opfer" zuzugehen und es um Feuer oder um die Uhrzeit zu bitten, irgendwie eine Konversation anfangen und dabei zeigen, dass Du diesen Menschen voll ernst nimmst und respektierst.

Aber ist das nicht auch eine Form von Diskriminierung, wenn Du Dich nur wg. der Jugendlichen mit demjenigen unterhaelst, der Opfer des Spots geworden ist?

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Aber ist das nicht auch eine Form von Diskriminierung, wenn Du Dich nur wg. der Jugendlichen mit demjenigen unterhaelst, der Opfer des Spots geworden ist?

:blink:

 

Vielleicht ist es auch diskriminierend, wenn ich mich nur mit "Opfern" unterhalte. Vielleicht ist es auch diskriminierend, wenn ich niemanden anspreche.

 

Egal wie, ich diskriminiere immer. Am Besten bringe ich mich gleich um.

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Das Beste, was Du da machen kannst ist, auf ihr "Opfer" zuzugehen und es um Feuer oder um die Uhrzeit zu bitten, irgendwie eine Konversation anfangen und dabei zeigen, dass Du diesen Menschen voll ernst nimmst und respektierst.

Die Frage ist doch viel mehr, ob das "Opfer" dich ernstnimmt und respektiert. Wenn du nämlich dein "Jede Mutter ist deine Schwester. Und ihr Bruder ist dein Kind" auspackst, fühlt sich jederman nicht ernstgenommen, sondern verarscht.

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Aber ist das nicht auch eine Form von Diskriminierung, wenn Du Dich nur wg. der Jugendlichen mit demjenigen unterhaelst, der Opfer des Spots geworden ist?

Vielleicht ist es auch diskriminierend, wenn ich mich nur mit "Opfern" unterhalte. Vielleicht ist es auch diskriminierend, wenn ich niemanden anspreche.

 

Egal wie, ich diskriminiere immer. Am Besten bringe ich mich gleich um.

Diskriminierung heißt erstmal nur: "Unterscheidung". In deinem Fall finde ich es gut, so zu unterscheiden, wie du das tust. Übrigens eine ziemlich gute Idee, denn du mischst dich ein und bist präsent, ohne auf den Konflikt einzugehen, also könntest du es schaffen, diesen zu "löschen". Hast du schon entsprechende praktische Erfahrungen in diese Richtung gemacht?

 

Ciao - Inge

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Diskriminierung heißt erstmal nur: "Unterscheidung".

Blödsinn. Die Etymologie eines Wortes macht seine jetzige Bedeutung vielleicht besser verständlich, ist aber nicht der Freischein dafür, die aktuelle Bedeutung zu ignorieren. Diskrimierung bedeutet "Herabsetzung, Scheidung, Absonderung.

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Guest Claudia
Ich frag mich dann manchmal wie ich auf sowas reagieren soll.

Gar nicht. Du wärst eh nur der einsame Rufer in der Wüste.

Ja, und deswegen lassen wir alles, wie´s ist, und uns alles gefallen.

 

Nützt ja eh nix.

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Guest Claudia
Ich frag mich dann manchmal wie ich auf sowas reagieren soll. Eigentlich möchte ich nicht den Zeigefinger der political correctness schwingen und Jugendlichen ein gewisses Abgrenzen durch nonkonforme Sprache zuzugestehen ist ja wirklich noch nicht hyperliberal. Aber andrerseits ärgert es mich gewaltig wenn ich an konkrete behinderte und/oder homosexuelle Menschen denke und ich erlebe wie ihre Lebensweise als Schimpfwort gebraucht wird ....

Wie reagiert ihr in solchen Situationen?

Wenn sowas von meinen Kindern kommt, lasse ich es sie erklären und frage, ob sie das wirklich so gemeint haben und wieso. Und dann ergibt sich daraus, daß es Quatsch ist, was sie da von sich gegeben haben. Gebrauchen sie es wiederholt, so reagiere ich sauer und fürchterlich autoritär...:blink:

 

Bei meinen Schülern versuche ich auch erstmal, eine Erklärung einzufordern. Im Prinzip genauso, nur daß das mit dem Strafen nicht geht....

 

Ich finde das ist ein weiterer Ausdruck des Werteverfalls hierzulande. Dem muß man, soweit es geht, entgegen wirken.

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Wenn sowas von meinen Kindern kommt, lasse ich es sie erklären und frage, ob sie das wirklich so gemeint haben und wieso. Und dann ergibt sich daraus, daß es Quatsch ist, was sie da von sich gegeben haben. Gebrauchen sie es wiederholt, so reagiere ich sauer und fürchterlich autoritär...:blink:

Ich förchte, Oh Claudia, wir haben eine weitere Gemeinsamkeit. *schauder*

 

(Isch mach dat nämlich jenauso - sowat will ich bei uns nich hören)

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(Isch mach dat nämlich jenauso - sowat will ich bei uns nich hören)

Schade, daß Du gegenüber Deinen Glaubensbossen nicht soviel Unrechtsbewußtsein hast. :blink:

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Justin Cognito
Schade, daß Du gegenüber Deinen Glaubensbossen nicht soviel Unrechtsbewußtsein hast.  :blink:

Also wenn ich den Papst in der Straßenbahn dabei erwischen würde wie er zu Kardinal Ratzinger sagt: "Tu nicht so schwul" oder "Mensch, schaust du behindert drein" .... also dann .... würd ich wohl auch was sagen. Wobei dass dan wohl kein Fall von Jugendsprache ist ....

Edited by Kryztow
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Schade, daß Du gegenüber Deinen Glaubensbossen nicht soviel Unrechtsbewußtsein hast.  :blink:

Also wenn ich den Papst in der Straßenbahn dabei erwischen würde wie er zu Kardinal Ratzinger sagt: "Tu nicht so schwul" oder "Mensch, schaust du behindert drein" .... also dann .... würd ich wohl auch was sagen. Wobei dass dan wohl kein Fall von Jugendsprache ist ....

Da sagt man nix, das filmt man...

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Also wenn ich den Papst in der Straßenbahn dabei erwischen würde wie er zu Kardinal Ratzinger sagt: "Tu nicht so schwul"  oder "Mensch, schaust du behindert drein" .... also dann .... würd ich wohl auch was sagen. Wobei dass dan wohl kein Fall von Jugendsprache ist ....

Da sagt man nix, das filmt man...

Man = Bleze ?

 

Krystow scheint da anders zu reagieren. :blink:

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Schade, daß Du gegenüber Deinen Glaubensbossen nicht soviel Unrechtsbewußtsein hast.  :P

Also wenn ich den Papst in der Straßenbahn dabei erwischen würde wie er zu Kardinal Ratzinger sagt: "Tu nicht so schwul" oder "Mensch, schaust du behindert drein" .... also dann .... würd ich wohl auch was sagen. Wobei dass dan wohl kein Fall von Jugendsprache ist ....

Wenn ich einen Jugendlichen in der Straßenbahn sagen hören würde: "Homosexuellen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen, aber sie sind zur Keuschheit berufen", fände ich das auch nicht viel zivilisierter. :blink:

 

(Eigentlich eher schlimmer, denn wein 16 jähriger Junge in Begleitung einer gleichaltrigen Flegelmeute aus reinem Flegelei- und Angeberbedürfnis im Bus zu einem anderen sagt "tu nicht so schwul, du spasti" oder ähnl., finde ich das vergleichsweise harmlos, weil klar ist, daß das reine Maulhuerei und pubertäres Säbelrasseln ist. Was Jugendliche unter ihresgleichen manchmal vo sich geben, darf man nicht überbewerten, erst wenn sie es im Gespräch mit Älteren oder in einem anderen Kontext als in der Straßenbahn ernsthaft vertreten, wird es alarmierend).

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Also wenn ich den Papst in der Straßenbahn dabei erwischen würde wie er zu Kardinal Ratzinger sagt: "Tu nicht so schwul"  oder "Mensch, schaust du behindert drein" .... also dann .... würd ich wohl auch was sagen. Wobei dass dan wohl kein Fall von Jugendsprache ist ....

Da sagt man nix, das filmt man...

Man = Bleze ?

 

Krystow scheint da anders zu reagieren. :blink:

@ Gabriele: also wenn der papst zu Ratzi DAS sagen würde..., ich würde filmen bis der Speicher qualmt..., und danach ganz reich werden :P

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Also wenn ich den Papst in der Straßenbahn dabei erwischen würde wie er zu Kardinal Ratzinger sagt: "Tu nicht so schwul" ....

Das würde mir jetzt nicht als so besonders unpassend auffallen - höchstens, die Tatsache, daß die beiden sich in der Straßenbahn rumtreiben. :blink:

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Also wenn ich den Papst in der Straßenbahn dabei erwischen würde wie er zu Kardinal Ratzinger sagt: "Tu nicht so schwul"  ....

Das würde mir jetzt nicht als so besonders unpassend auffallen - höchstens, die Tatsache, daß die beiden sich in der Straßenbahn rumtreiben. :P

:blink:

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Ich frag mich dann manchmal wie ich auf sowas reagieren soll.

Gar nicht. Du wärst eh nur der einsame Rufer in der Wüste.

In 10 Jahren könne die sich an ihre eigenen Schimpfworte gar nicht mehr erinnern.

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@ Gabriele: also wenn der papst zu Ratzi DAS sagen würde..., ich würde filmen bis der Speicher qualmt..., und danach ganz reich werden :blink:

Ja, das glaube ich Dir.

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Hi,

 

also das mit der Jugendsprache fällt mir auch in letzter Zeit unangenehm auf... ich bin zwar nie an Schulen o. ä. und die Zahl der Diskobesuche ist bei mir auch abgesunken, aber was man z. B. auf Schachservern manchmal zu hören kriegt, ist schon manchmal unter aller Kanone.

 

Dabei gehts nicht nur um Beleidigungen (manche beleidigen einen, wenn sie verloren haben, manche sogar, wenn sie gewonnen haben), sondern manchmal um ziemlich erschreckende politische/gesellschaftliche Äußerungen.

 

Ich versuche, nicht parteiisch zu sein, aber auffällig viele derartige Entgleisungen kommen von englischsprachigen Jungs (wobei ich natürlich nicht immer genau sagen kann, wo die jetzt herkommen, ob aus den USA oder anderswo - bei einem Fall handelte es sich vermutl. um einen Chinesen). Wobei man auch dazusagen muß, daß Englisch die häufigste Chatsprache ist, auch auf eigentlich deutschen Servern wie schach.de.

 

Dort werden Lektionen manchmal in Englisch und manchmal in Deutsch abgehalten. Natürlich ist es sinnvoll, dies auch in Englisch anzubieten, einmal ist mir jedoch aufgefallen, daß auch bei den in Deutsch abgehaltenen Lektionen einige gemeint hatten, sie müßten sich darüber beschweren, daß ein deutscher Schachserver gelegentlich (!) auch mal Lektionen in Deutsch abhält (dafür hatten sie keinerlei Verständnis).

 

viele Grüße

 

Olli

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Bei meinen Schülern versuche ich auch erstmal, eine Erklärung einzufordern. Im Prinzip genauso, nur daß das mit dem Strafen nicht geht....

Naja, Claudia, ein paar Möglichkeiten zum Disziplinieren wirst auch du kennen, oder?

 

Eine Möglichkeit, die legere und beleidigende Ausdrucksweise der Schüler und Schülerinnen ein wenig im Zaum zu halten, kann ich dir gerne verraten:

Bei jedem Schimpfwort oder jeder Beleidigung zum Mitschüler wird der betreffende Schüler sofort zur Leitung geschickt (Direktor oder Administrator, wer gerade anwesend ist) und bekommt dort ein Blatt mit einem wunderbar ausformulierten Aufsatzthema in die Hand gedrückt - A4 Format, abzugeben am Morgen des nächsten Tages. Die Korrektur übernimmt der jeweilige KV.

Natürlich funktioniert das nur, wenn der Lehrkörper geschlossen dazu steht - und Gott sei Dank ist das bei uns der Fall! Seit knapp 1 1/2 Jahren wird es nun so praktiziert und man kann deutlich feststellen, dass sich der Ton und auch das Miteinander wesentlich gebessert haben.

 

Vielleicht wäre es ja auch für andere Schulen überlegenswert!

 

LG,

Pruu :blink:

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Unsere kids hatten diverse Unworte auch ständig parat, bei uns hat es gereicht, daß ich die Herren mit hochgezogener Augenbraue scharf angesehen habe.

Denen rutscht das raus, das ist slang, völlig unreflektiert. Nicht, daß ich das gutheißen könnte, aber ein wenig entschuldigen kann ich das schon irgendwie. Pubertät ist eine heikle Zeit und die schlechteste, sich darüber Gedanken zu machen, ob man im Affekt irgendeinen Müll nachplappert. Die haben nicht mal eine Ahnung davon, was ein "Spasti" ist und die Anwendung eines solchen Unworts bedeutet keineswegs, daß die kids mit Behinderten ebensomiesen Kontakt pflegen. Als Beispiel jetzt.

 

Pädagogische Inhalte, die *wirklich* dran arbeiten, die Sensibilität für andere (und vor allen Dingen Benachteiligte) zu schärfen, halte ich persönlich für wichtiger.

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Eine Möglichkeit, die legere und beleidigende Ausdrucksweise der Schüler und Schülerinnen ein wenig im Zaum zu halten, kann ich dir gerne verraten:

Bei jedem Schimpfwort oder jeder Beleidigung zum Mitschüler wird der betreffende Schüler sofort zur Leitung geschickt (Direktor oder Administrator, wer gerade anwesend ist) und bekommt dort ein Blatt mit einem wunderbar ausformulierten Aufsatzthema in die Hand gedrückt - A4 Format, abzugeben am Morgen des nächsten Tages. Die Korrektur übernimmt der jeweilige KV.

Das halte ich geradezu für eine erzieherische Katastrophe, sorry, wenn ich das jetzt so hart sage.

 

Damit züchtet man ja geradezu die Einstellung, daß Lehrer verbohrte I****** sind, die es einzig und alleine zu bescheißen gilt und: die eigentlichen "Opfer", also die Behinderten oder die Schwulen oder die Mädchen (die übrigens im Eingangsposting als potentielle "Opfergruppe vergessen wurden) werden weiterhin die Zielgruppe bleiben, aber zusätzlich noch für die Strafen verantwortlich gemacht.

 

Ich denke doch, daß eine offene Diskussion in den genannten Fällen reichen müßte, denn meist sind Jugendliche, die derartige Spötteleien gerade benötigen, intelektuell noch ziemlich wehrlos und nicht sehr gefestigt. (Genau aus diesem Grund brauchen sie auch manchmal diese derbe Sprache).

 

Aber Denunziation beim Direktor halte ich für ein ziemlich hilfloses Auftreten, das oft auch der Situation nicht angemessen ist.

 

Wohlgemerkt, ich spreche hier nur von den von Kryztov beschriebenen oberflächlichen Kraftausdrucksprahlereien, die sich nicht gegen jemanden bestimmten richten. Das gezielte Mobben und Ausgrenzen eines behinderten Mitschülers beispielsweise ist sicher ein anderer Fall, aber darum ging es ja, soweit ich es verstanden habe (noch) gar nicht.

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