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Geschrieben
Am 19.12.2023 um 17:47 schrieb UHU:

&%/§%ARGH!&%/§%

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht???

:headbanger:

HOCH 3 inzwischen

:headbanger::headbanger::headbanger:

Geschrieben

Wenn der Mensch (in diesem Falle ich) zum Objekt der Gewinnmaximierung degradiert und dabei zusätzlich vera***t wird, von einem Menschen, zu dem ein spezielles Vertrauensverhältnis jenseits aller finanzieller Belange bestehen sollte.

Geschrieben

:headbanger: &%/§%ARGH!&%/§% :headbanger:

 

Ein Bekannter meinte mal: „Solange es nur ein paar Verrückte in deinem Umfeld gibt, ist alles gut. Wenn es nur noch Verrückte gibt, dann solltest du dir Gedanken machen.“

 

Melde hiermit, daß ich diesen Zustand erreicht habe.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb UHU:

Melde hiermit, daß ich diesen Zustand erreicht habe.

Und das merkst du erst jetzt 😳???

 

Also ich weiß das schon viel länger 😊.

*tröst*

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb Shubashi:

(Mir fällt das nur auf, weil wir heute nochmal unserer Großeinsatz zum glücklicherweise nicht vorhandenen „Schulattentäter“ durchgegangen sind. Ich bin immer noch der Meinung, dass zuviel Aufregung und sich gegenseitig-verrückt-machen blöde ist. Gott sei Dank nur falscher Alarm, und alle haben gut funktioniert. Wäre es aber doch übel geworden, liegt die Kraft in Ruhe, guten Nerven, Disziplin und Konzentration. Nichts wird besser, wenn die Guten und Vernünftigen auch „verrückt spielen“.)

Hier ein interessanter Podcast über den Amoklauf in einer Schule in Erfurt und warum es einen halben Tag brauchte, um festzustellen, daß der Täter längst tot war.

Nachtrag: Der springende Punkt war wohl, daß man nicht sicher sein konnte, ob der Täter wirklich tot war und ob es keinen weiteren Täter in der Schule gab. Deswegen musste nacheinander jeder Raum gesichert werden. Was richtig blöd für die Schwerverletzen war. Aber wenn es anders gewesen wäre, dann wären die Helfer möglicherweise in die Gefahr gelaufen. Wie man es macht macht man's verkehrt.

 

bearbeitet von Moriz
Geschrieben
2 minutes ago, Moriz said:

Hier ein interessanter Podcast über den Amoklauf in einer Schule in Erfurt und warum es einen halben Tag brauchte, um festzustellen, daß der Täter längst tot war.


Danke - aber aktuell zu gruselig für mich. Ich freue mich lieber weiter, dass wir ungewollt eine erfolgreiche Feldübung hatten und hoffentlich nie den Ernstfall erlebe.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Shubashi:


Danke - aber aktuell zu gruselig für mich. Ich freue mich lieber weiter, dass wir ungewollt eine erfolgreiche Feldübung hatten und hoffentlich nie den Ernstfall erlebe.

Das wünsche ich Dir!

Geschrieben

Hallöchen Unterbewusstsein.

Jaaaa, es hat jemand gestern abend eine zentrale Komponente aus unserem System gekickt und jaaaaa es waren dadurch viele Menschen beunruhigt. Ja auch es war eine bedrohliche Situation, die vor dem einschlafen nicht geklärt werden konnte.

 

Das ist aber überhaupt kein Grund daraus einen Traum zu gestalten in dem ich heftigst eine Tür eintreten muss um eine Gefahr von meiner Familie abzuwenden.

Du solltest wissen - ich schlafe mit dem Gesicht zu meiner Frau.

An der Stelle vielen Dank liebstes höchstes Wesen, dass Du meine Frau mit Humor gesegnet hast.

 

Was das kritische System angeht:

18 Stunden war es krank

Und läuft nun wieder Gott sei dank.

Geschrieben
Am 13.3.2025 um 12:52 schrieb Kulti:

Linsensuppe.

Gerade soeben entdeckt. Dein  alter Beitrag hat meinen Tag gerettet. 

Geschrieben (bearbeitet)

Es ist Montag, der Tag an dem sich Heizungsinstallateur und Fußbodenfräser in unserem Hause treffen sollen um in zwei Etagen eine neue Fußbodenheizung einzubauen.

Es ist 08:00 - Anruf beim Installateur: Nööö wir kommen heute nicht, es gibt einen Notfall. Wasserrohrbruch in einem Mehrfamilienhaus.

Ding dooong - das stört den Fräser gar nicht, er ist gekommen um zu fräsen und fräsen wird er.

Wrrrrrrrrrrrrr schuuuuuuuuu (2 Stunden vorspulen)

"Hallooooo" tönt es durch die Zimmertür. "Hallooooo".

Während mein Körper sich noch um meine Hüfte windet wird die Zimmertür aufgerissen.

"Kommen - schnell!"

2 Etagen tiefer schaue ich auf ein Heizungsrohr mit einem Loch, aus dem langsam Wasser rinnt.

Sieht irgendwie aus wie eine Herz Op aus einer Arztserie.

"Habe gestemmt Waaand und getroffen. Ist kein Problem. Installateur muss kommen sofort und Muffe. Muffe - kennst Du?"

Eigentlich hätte ich in dem Moment gerne gedacht "Immerhin, keine Arche bauen." Aber dafür bin ich noch nicht cool genug.

Also meine Frau informiert, Google auf und lostelefoniert, nebenbei WhatsApp mit meiner Frau und "Brrrrwrrrrrrrr uiiiiiiiiiii".

Erste Nummer "Wir kommen in ein bis 2 Stunden". Ich "Wenn möglich bitte schneller".

Ich sah schon einen Buckelwahl durch die Wand schwimmen.

Also weiter telefoniert.

15 Minuten später hatte ich einen Installateur vor Ort, der vielleicht früher da ist.

"Ja bitte"

Ich rufe bei der ersten Nummer - ein Vermittlungsbüro.

"Der ist doch gleich bei Ihnen"

"Können Sie das bitte prüfen und mich nochmal zurück rufen?"

15 Minuten später - mich ruft ein "Caya" an. Wegen "Brrrrrrrrrrrrrr" in meinen Ohren, meinem Hirn und meiner Wirbelsäule verstehe ich "Meier" (mein zweiter Installateur).

Ich merke also nicht mit wem ich telefoniere und freue mich dass er bald da ist.

Ding Dong - die Post ist da. Ein Paket für sie.

Ooooops, ich muss mein Kind abholen.

Ach hallo Herr Meier, sie sind ja schon da.

"Ja, aber ich brauche noch eine zweite Muffe, die muss ich eben holen"

"Gut, dann hole ich eben mein Kind"

Meldung von meinem Arbeitgeber: Da wäre eine dringende Anglegenheit.

Jetzt aber schnell tippen.

Dann raus zum Auto.

Ach Herr Meier sie sind schon fertig, dann quittiere ich eben.

Die Fahrt zu meinem Kind war eine kurze Pause für meine Ohren.

Auf dem Rückweg ruft mich wieder die Handynummer an, die für mich Herr Meier ist.

"Ich bin dann gleich da."

Im Verlaufe des folgenden Dialogs (Höhepunkt "Aber wir haben doch eben telefoniert???!!!") merke ich meinen Fehler.

Sorry Caya, kommen Sie bitte vorbei und ich zahle die Anfahrpauschale.

Komme ich zu Hause an und verwechsele erstmal meinen Fliesenleger mit Herrn Caya.

Fliesenleger abgehandelt.

Dann ist Caya da - Sachverhalt erläutern und Anfahrpauschale bezahlt und um Entschuldigung gebeten.

"Hallooooo? Haaaaallooooooo?"

Ich werde zum neuen Verteilerkasten gerufen.

"3 Bar weißt Du?"

Ich weiß gar nichts, bin aber noch soviel Messdiener um den Druckluftmesser mit einem würdigen Gesicht anzuschauen.

"Tschschschschschsch" - "Ist gut?"

Naj ja, wird schon gut sein denke ich und nicke.

Immerhin - jetzt kommt auch mein eigentlicher Installateur und schaut sich schonmal um.

Das Kind wird auch noch ernährt und die Arbeit ist ebenfalls machbar.

 

An dieser Stelle einmal einen riesen Respekt an die Eltern von Mehrlingsgeburten.

 

Ach ja, noch einer kleiner Lifehack: Eine professionelle Zahnreinigung ist nach sowas genau das richtige. Zahnfleisch das von sanftem Ultraschall akkupunktiert wird kann ja soooo entspannend sein.

bearbeitet von Kulti
Geschrieben

Eigentlich mag ich das ja gar nicht erzählen. Aber es gehört exakt in diesen Thread.

 

Folgende Szene:

Wir befinden uns in einer 3 geschossigen Ferienwohnung mit Schwiegervater.

Auf der untersteten Ebene schläft der Schwiegervater, auf der mittleren Etage, verbunden durch eine Wendeltreppe, schlafen Mutter und Kind.

Auf diese Etage wurde eine typisch nordische Hühnerleitertreppe gesetzt (mehrere ineinander versetzte Löffel).

Da das Kind alt genug war um das Risiko dieser Treppe zu erkennen, habe ich das Vergnügen unterm Dach auf dem Boden zu schlafen (okay, unter mir befindet sich eine schwankende Matratze, unter diese Matratze liegt eine gute Absicht - mehrere Holzbretter, ohne Rahmen, verbunden mit Schnüren. Das kommt raus wenn abstrakte Künstler für die Möbilierung eingesetzt werden.)

Zu diesem Szenario kommt jetzt noch ein Tapas Abend mit Allerlei aus der Kühlung.

 

6 Stunden später hat mein Magen das Abendessen zu Sodbrennen verarbeitet. Im Halbschlaf meint mein Hirn daraus einen Alptraum stricken zu müssen. Wir sitzen im Auto und werden von einem Wildschwein angegriffen. Mir ist völlig klar, dass ich das Wildschwein durch die geschlossenen Scheiben anschreien muss.

Also spanne ich meine Bauchmuskulatur zu einem epochalen Gebrüll, welches ohne Mikro einen Konzertsaal mit betrunkenen Hardcore Metal Fans beeindrucken soll.

Nur eine Sekunde später erwache ich von meinem "Buuuuuh", das eher was für Fans von Traumschiff Surprise gewesen wäre.

 

Natürlich ist mir sofort klar, dass ich mich vollkommen dämlich verhalten habe - da ruft auch schon meine Frau eine Etage tiefer meinen Namen und will wissen wer da "Juchhuuuu" gerufen hat.

Natürlich bekenne ich mich schuldig und sage dass ich geträumt habe.

Meine Frau schläft beruhigt weiter, mich quält noch das innere Fegefeuer der überflüssigen Aktionen.

 

Der folgende Tag ist zunächst geprägt von unserer Abreise und ich hege die leise Hoffnung dass die Nacht vergessen wurde.

Leider fängt meine Frau 5 Minuten nachdem wir meinen Schwiegervater abgeliefert haben herzhaft an zu lachen.

Schon klar, jetzt muss ich mich erklären. Sehr zur Freude meines Kindes, das in der Nacht alles selig verschlafen hat.

 

Und nicht nur das - meine Frau hatte meine Stimme nicht erkannt. Hätte ich also in der Nacht geantwortet: "Alles gut, ich hab den Einbrecher schon wieder aus dem Fenster geworfen" - ich wäre einfach davongekommen.

 

Solltet ihr also das Bild von Munch betrachten, dann denkt euch eine Sprechlase mit "Buuuuh".

 

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