Jump to content

Jesus


Gert

Recommended Posts

Vor allem die Kinder, wären die dann nicht Halbgötter? Blöde Vorstellung, aber das alles muß man bedenken.

Andererseits, da Jesus ganz Mensch war, ist es befremdlich, daß das Geschlechtliche, das ja fundamental für einen Menschen ist, ausgeklammert ist.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wenn Jesus verheiratet war, warum ist das so völlig untergegangen? Eine Ehe heiligt doch den Ehepartner, es müsste einen Kult um Jesu Frau geben.

Nichts davon ist überliefert.

Vermutlich war Jesus nicht verheiratet, aber es widerspricht meiner Lebenserfahrung, dass alle unverheirateten Singels schwul wären. Selbst ein verheirateter Jesus hätte schwul sein können.

Irgendwie eine komplett absurde Diskussion.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich muss mal blöde fragen:

Angenommen, Jesus wäre Homosexuell gewesen: was würde das für uns ändern?

Reden wir über eine Legitimationsmöglichkeit von Homosexualität oder einer homosexuellen Ehe?

Was ist denn der eigentliche Kern der Frage?

 

Gruß - Boris

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Willkommen, Armsheimer!

 

Die Frage ist wirklich gut. Würde sich daraus ergeben, dass Homosexualität göttlicher ist? Meiner Meinung nach: Nein.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Außerdem könnten wir endlich einmal auf das Wesentliche kommen: Was war die Lieblingsfarbe von Jesus?

Er hatte zumindest eine Schwäche für weiße Klamotten: Mt. 17,2; Mk. 9,3; Mk 16,5; Lk 9,29;

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Spannend fände ich die Frage, ob der Fisch bei den Massenspeisungen roh oder gegrillt war.

 

Sushi wäre ja schon etwas Keim-anfällig ...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich muss mal blöde fragen:

Angenommen, Jesus wäre Homosexuell gewesen: was würde das für uns ändern?

'Tschuldige, wenn ich die Frage wirklich blöde finde.

 

Es wird ja für dich und mich irrelevant sein, aber doch sicher nicht für Mutter Kirche. Sie hat sich die Figur Jesus schon so zurecht gelegt, wie sie es in ihrem missionarischen Sinn brauchen kann. Homosexualität würde da kontraproduktiv wirken.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Es wird ja für dich und mich irrelevant sein, aber doch sicher nicht für Mutter Kirche. Sie hat sich die Figur Jesus schon so zurecht gelegt, wie sie es in ihrem missionarischen Sinn brauchen kann. Homosexualität würde da kontraproduktiv wirken.

 

Das ist zuerst mal eine Unterstellung. Und wenn sich Evangelium, Bibel und Lehre der Kirche von jenen unterscheiden, die Jesus entweder gerne ein Verhältnis mit Maria Magdalena andichten oder HS dann sollten diese Interpreten sich doch ehrlich fragen, ob ihnen nicht selbst die Phantasie durchgeht oder ob Evangelium und Kirche seit 2000 Jahren in dieser Frage täuschen, betrügen und irren.

 

Es muss allerdings dazu gesagt werden, dass die Frage nach den sexuellen Vorlieben heute bei vielen den allerhöchste Rang einnimmt- Menschen die früher mehr gearbeitet hatten und nicht so viel Muse für allerlei Spekulationen und Phantasien haben sich da wohl weniger damit beschäftigt.

bearbeitet von Mariamante
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

...dann sollten diese Interpreten sich doch ehrlich fragen, ob ihnen nicht selbst die Phantasie durchgeht oder ob Evangelium und Kirche seit 2000 Jahren in dieser Frage täuschen, betrügen und irren.

Ich würde ja gerne drauf antworten, aber - wie ich jetzte erst gesehen habe - steht in den Leitlinien dieses Forums ja:

 

Grundlage der Glaubensgespräche ist die Offenbarung des menschgewordenen Gottes, wie sie in den Glaubensbekenntnissen der Kirche formuliert wurde.

 

Eine Diskussion darüber, ob die Formulierungen der Kirche denn stimmen, ist also nicht erwünscht. Ein Zweifler wie ich wird dann auch nur unnötige Unruhe stiften. Ich lasse euch dann weiter über Jesus' Lieblingsfarbe diskutieren :lol:

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Außerdem könnten wir endlich einmal auf das Wesentliche kommen: Was war die Lieblingsfarbe von Jesus?

:lol:

 

Also ich fände es gut, wenn Jesu Lieblingsfarbe orange wäre. Die mag ich und vielleicht findet die sich dann auch in der Kluft, die wir dereinst im Himmel tragen.

 

Und mehr habe ich zu diesem wichtigen Thema eigentlich nicht beizutragen... :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

...dann sollten diese Interpreten sich doch ehrlich fragen, ob ihnen nicht selbst die Phantasie durchgeht oder ob Evangelium und Kirche seit 2000 Jahren in dieser Frage täuschen, betrügen und irren.

Ich würde ja gerne drauf antworten, aber - wie ich jetzte erst gesehen habe - steht in den Leitlinien dieses Forums ja:

 

Grundlage der Glaubensgespräche ist die Offenbarung des menschgewordenen Gottes, wie sie in den Glaubensbekenntnissen der Kirche formuliert wurde.

 

Eine Diskussion darüber, ob die Formulierungen der Kirche denn stimmen, ist also nicht erwünscht. Ein Zweifler wie ich wird dann auch nur unnötige Unruhe stiften. Ich lasse euch dann weiter über Jesus' Lieblingsfarbe diskutieren :lol:

Wie Du sicher bald merken wirst, ist das Forum in mehrere Unterteilungen aufgeteilt. In der sogenannten "Gladiatorenarena" wirst Du für Deine Anliegen ein reiches Betätigungsfeld finden.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Gibt es denn eine kirchliche Lehraussage, dass Jesus hetero-, homo-, bi-, a-, post- oder sonstwiesexuell war?

 

M.E. hätte Jesus, wäre er homosexuell gewesen, gelegentlich oder aber immer und immer wieder, über das Thema gesprochen. Die Evangelien berichten nix davon, ergo war er nicht schwul.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

M.E. hätte Jesus, wäre er homosexuell gewesen, gelegentlich oder aber immer und immer wieder, über das Thema gesprochen.

Jesus hieß doch nicht Gert? :lol::)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich muss mal blöde fragen:

Angenommen, Jesus wäre Homosexuell gewesen: was würde das für uns ändern?

'Tschuldige, wenn ich die Frage wirklich blöde finde.

 

Es wird ja für dich und mich irrelevant sein, aber doch sicher nicht für Mutter Kirche. Sie hat sich die Figur Jesus schon so zurecht gelegt, wie sie es in ihrem missionarischen Sinn brauchen kann. Homosexualität würde da kontraproduktiv wirken.

Also diese Annahme finde ich recht merkwürdig. Immerhin war Homosexualität im Altertum im römischen Reich und Griechenland (den hauptsächlichen Missionsfeldern der jungen Kirche) allgemein anerkannt. Eine entsprechende Auslegung hätte kaum jemanden gestört. Eine Zurückdrängung der Homosexualität (<-- sorry, ich weiss nicht, wie ich das anders ausdrücken soll) fand ja letztlich erst durch das Christentum statt.

 

Außerdem wäre die Lehre von einem schwulen Jesus heute durchaus förderlich...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich muss mal blöde fragen:

Angenommen, Jesus wäre Homosexuell gewesen: was würde das für uns ändern?

'Tschuldige, wenn ich die Frage wirklich blöde finde.

 

Es wird ja für dich und mich irrelevant sein, aber doch sicher nicht für Mutter Kirche. Sie hat sich die Figur Jesus schon so zurecht gelegt, wie sie es in ihrem missionarischen Sinn brauchen kann. Homosexualität würde da kontraproduktiv wirken.

Also diese Annahme finde ich recht merkwürdig. Immerhin war Homosexualität im Altertum im römischen Reich und Griechenland (den hauptsächlichen Missionsfeldern der jungen Kirche) allgemein anerkannt. Eine entsprechende Auslegung hätte kaum jemanden gestört. Eine Zurückdrängung der Homosexualität (<-- sorry, ich weiss nicht, wie ich das anders ausdrücken soll) fand ja letztlich erst durch das Christentum statt.

 

Außerdem wäre die Lehre von einem schwulen Jesus heute durchaus förderlich...

Das stimmt so nicht.

Im Judentum stand Homosexualität unter Strafe. Das hat nix mit dem Christentum zu tun, eher umgekehrt: dass das Christentum antihomosexuell ist, ist ein Erbe des Judentums.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

M.E. hätte Jesus, wäre er homosexuell gewesen, gelegentlich oder aber immer und immer wieder, über das Thema gesprochen. Die Evangelien berichten nix davon, ergo war er nicht schwul.

Woraus man schließen kann, dass Jesus asexuell war. Denn auch über seine Heterosexualität redet er nicht immer und immer wieder.

 

Sexualität ist demzufolge Sünde, mindestens aber Schweinskram, über den man besser nicht redet.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

M.E. hätte Jesus, wäre er homosexuell gewesen, gelegentlich oder aber immer und immer wieder, über das Thema gesprochen. Die Evangelien berichten nix davon, ergo war er nicht schwul.

Woraus man schließen kann, dass Jesus asexuell war. Denn auch über seine Heterosexualität redet er nicht immer und immer wieder.

 

Sexualität ist demzufolge Sünde, mindestens aber Schweinskram, über den man besser nicht redet.

Außerdem war Jesus kein Fußballfan.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Lieber Wolfgang:

 

Was diesen Teil Deiner Ausführungen angeht:

 

Aber leider bist auch Du, nicht besser und auch nur auf das eine Thema festgefahren.

 

Ich halte die Fragestellung nicht wert, dass sie, wie Du meinst, (oder hoffst ), ein besonderes Echo auslöst, ich halte sie schlicht für unnötig und unsinnig.

 

kann ich dir einmal völlig zustimmen. Diese Gunst der Stunde muss ich nutzen.

Danke

Hallo Mariamante,

 

zuviel der Ehre :):):lol:

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Angenommen es stände geschrieben: Jesu Lieblingsfarbe war blau.

Dann wäre sicher jemand gekommen und hätte diesen Geschmack (wiewohl er mit dem, was Jesus wollte wohl kaum was zu tun hat) und hätte blau als die Farbe erkoren. Es ginge ja auf Jesus zurück! Blau ist göttlicher als grün.

 

Stände geschrieben "rot", dann würde das selbe mit der roten Farbe geschehen.

 

Was schließen wir nun daraus, dass über die Lieblingsfarbe Jesu überhaupt nichts geschrieben steht? Was schließen wir daraus, dass weder sein Leibgericht, seine Haartracht, seine Bartform, seine Körpergröße, seine typischen Handbewegungen, seine Lieblingsmusik etc. geschrieben steht?

 

Ich schließe daraus, dass die Evangelisten sich auf das konzentriert haben, auf was es Jesus ankam. Er hat keine Farbe propagiert, keine Menüfolge, kein Bartdesign etc. Sollte da zufällig etwas davon eingeflossen sein (mehrfache Erwähnung weißer Gewänder), bringt auch das keinen substanziellen Gewinn.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Das stimmt so nicht.

Im Judentum stand Homosexualität unter Strafe. Das hat nix mit dem Christentum zu tun, eher umgekehrt: dass das Christentum antihomosexuell ist, ist ein Erbe des Judentums.

Ja aber das Judentum ist ja nicht missionarisch und schon die Apostelgeschichte zeigt, dass man auf christlicher Seite durchaus willens war, mit rein jüdischen Vorschriften (Speisegesetze) zu brechen, um Heiden missionieren zu können.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Das stimmt so nicht.

Im Judentum stand Homosexualität unter Strafe. Das hat nix mit dem Christentum zu tun, eher umgekehrt: dass das Christentum antihomosexuell ist, ist ein Erbe des Judentums.

Ja aber das Judentum ist ja nicht missionarisch und schon die Apostelgeschichte zeigt, dass man auf christlicher Seite durchaus willens war, mit rein jüdischen Vorschriften (Speisegesetze) zu brechen, um Heiden missionieren zu können.

Gibt es dazu nicht ein Jesuswort? Zu Unreinheit?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ob Jesus schwul, verheiratet oder sonstwas war, ist im Nachhinein nicht mehr klärbar.

 

Den Evangelien geht es nicht um eine lückenlose Darstellung der Lebensgeschichte Jesu, sondern sie wollen eine Botschaft bringen.

 

Daß z. B. keine Ehefrau von Jesus erwähnt wird, beweist nicht, daß Jesus nicht verheiratet war.

 

Wäre z. B. nicht des Petrus' Schwiegermutter erkrankt, wüßten wir nicht, daß Petrus verheiratet war.

 

Warum wird seine Frau nie erwähnt? Ganz einfach, weil in der damaligen Gesellschaft (Ehe)Frauen keine Bedeutung hatten, sie waren es nicht wert, erwähnt zu werden.

 

Man muß sich nur mal anschauen, welche Rolle selbst Maria in den Evangelien einnimmt: Wäre nicht die Sache mit der Gottessohnschaft und der damit verbundenen besonderen Rolle Mariens, wäre sie den Evangelisten kaum der Rede wert gewesen.

 

In ihrer Rolle als Mutter des Menschen Jesu wird sie gerade ein paar Mal am Rande erwähnt (Hochzeit von Kana, "Draussen ist deine Mutter und deine Brüder", Anwesenheit bei der Kreuzigung)

 

Auch ansonsten kommen Frauen als "Statisten" nicht vor - von der Witwe und ihrem Scherflein mal abgesehen kommen Frauen in den Evangelien nur vor, wenn sie etwas Besonderes tun.

 

Eine Ehefrau von Jesus, die ja z. B. zum Zeitpunkt des öffentlichen Auftretens Jesu schon gestorben hätte sein können, wäre keinem Evangelisten eine Erwähnung wert gewesen, ganz einfach, weil sie absolut keine Bedeutung für die Heilsgeschichte hätte, die die Evangelien erzählen.

 

Natürlich gibt es auch keine Beweise daß Jesus verheiratet war, aber die Nichterwähnung einer Ehefrau ist keinesfalls ein Beweis für eine Ehelosigkeit.

 

Werner

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Natürlich gibt es auch keine Beweise daß Jesus verheiratet war, aber die Nichterwähnung einer Ehefrau ist keinesfalls ein Beweis für eine Ehelosigkeit.

Die Nichterwähnung nicht.

 

Die Ehelosigkeit Jesu ergibt sich eher aus seiner Gottessohnschaft.

 

Aus seiner Ganzhingabe an den Vater - und aus seiner Sendung an die ganze Menschheit.

 

Das schließt die Hingabe an EINEN einzelnen Menschen aus.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

×
×
  • Neu erstellen...