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Erich

Gebete

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Die Angelika

 

macht

es

die angst,

dass wir uns nicht mehr verstehen

mehr noch, - uns missverstehen?

 

was wissen wir

noch?

wissen wir -

noch?

 

nacht ist

aber wir lehnen uns auf

wollen nicht nacht,

wollen nur licht,

das licht.

aber

 das licht leuchtet in der dunkelheit

nur in der dunkelheit

aber in der dunkelheit

macht

es

angst

dass wir uns nicht nur nicht mehr verstehen,

sondern

missverstehen

und so einsam sind

trotz der freunde

im garten gethsemane

so einsam

dass wir angst haben

ob

wohl

wir wissen doch

dass wir alle eins

verstanden sind

im licht,

das da leuchtet

im leben und sterben

in der dunkelheit

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Die Angelika

Jerusalema

 

Zitat

Jerusalema ikhaya lami

Ngilondoloze

Uhambe nami

Zungangishiyi lana

 

Jerusalem ist meine Heimat

Schütze mich

Begleite mich

Lass mich hier nicht zurück

 

Edited by Die Angelika

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Die Angelika
Fürchtet euch nicht!
Denn,-
ja warum denn nicht?
Wo ist er, der geborene Heiland? Wo?
Nirgends ist er
zu finden,
wenn er nicht
geboren wird in uns.

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Flo77

Als der Engel sprach: Ave Maria

als er Dir verheißen hat, Du würdest den Erlöser der Welt gebären.

Sag mir Maria, hast du da schon geahnt was noch kommen wird?

 

Als du in jener Nacht deinen Sohn zur Welt hast zur Welt gebracht,

in jenem Keller, im Stall - sag Maria war dir klar, wieviel Leid dir dieses Kind noch bringen wird?

 

Als dein Erstgeborener dort in der Krippe lag, in jener dunklen Nacht, als die Engel den Hirten das Wunder verkündeten - sag Maria, hast du da schon gespürt, wieviele Tränen er dir noch bescheren wird?

 

Sag Maria, welche Kraft hat dich Ja-sagen lassen? Sag mir Maria, was hast du empfunden? Sag mir Maria, hast du ihn als nur dein Kind geliebt?

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Ennasus

Als alles verloren war,
kaufte der Prophet Jeremia
im Auftrag Gottes
einen Acker in Anatot.
Der hiess:
DER FRIEDE WIRD SIEGEN
und lag im Aussichtslosen.
Im Auftrag Gottes kaufte er ihn.
Denn: GOTT WILL HOFFNUNG GEBEN
im Aussichtslosen.


Silja Walter

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Flo77

Ernsthaft?

 

Seit Monaten rufe ich zu dir, seit Wochen hadere ich mit der Welt und verzweifele an dir - ich flehe um ein Zeichen von dir, bitte um einen Engel oder wenigstens um die Vorsehung.

 

Doch du schweigst. Stumm bleiben deine Boten, unsichtbar deine Gedanken, vor mir verborgen ist dein Plan für mich.

 

Und nun finde ich einen Weg, der vielleicht nicht gleich das volle Maß deiner göttlichen Weisheit erfüllt und doch meinem zerschlagenen Herzen so etwas wie Hoffnung geben konnte - doch dir gefällt es mir wieder Steine in den Weg zu legen, mir mit einem Stahlrohr die Kniescheiben und die Beine zu zertrümmern, meine Hände mit Stricken zu binden, die der Fenriswolf nicht hätte zerreißen können.

 

Wozu hast du mich geschaffen oh Herr? Was ist dein Plan für mich? Meinen Frieden zu finden scheint es nicht zu sein.

 

Gib mich frei oh mein Gott, gib mich frei.

 

Amen.

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