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Gebete


Erich
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Chaos hält die Peitsche in der Hand.
Fetzen und Bilder umschwirren mich wie die Mücken.

Kein Plan. Keine Regeln.

 

Blut. Blut. Überall Blut.

Meines. Fremdes.

 

Anklage.

Urteil.

 

Irrsinn geistert durch meinen Geist, lässt mich nicht los.

Die Wesen der Dämmerung tuscheln, lauern, doch sie getrauen sich nicht über mich herzufallen. Mein Blick erschreckt sie.

 

Der Schmerz in meinem Rücken, wenn ich mich drehe, wie ein Messer in meinen Lenden. 

 

Abschneiden, rausschneiden, aufschneiden, blutiges Werk. Die Nester der Dämonen tilgen. Verbrennt sie auf dem Scheiterhaufen.

 

Dein Engel mein Gott, dein Engel? Wo, mein Gott? Wo? 

 

Ein Wort, mein Gott!

Nur ein einziges Wort.

 

Stille.

 

Das Sirren in meinem Ohr.

Trenn es raus. 

Meine Gier. Trenn sie raus.

 

Mein Verlangen, schneide tief in mein Fleisch, brenn es aus mir heraus. 

 

Ring sie nieder, mein Gott, stoß mich zu Boden.

Befiehl ihnen doch von mir zu lassen.

 

Kälte und Angst binden mich, mein Herz gefriert, betäubt sind meine Sinne.

Kein Land seh ich, keinen Stern, kein Licht. 

 

Sie nagen an mir.

Bei lebendigem Leib spüre ich, wie sie ihre Hauer in mein Fleisch schlagen, wie sie sich an mir laben, wie sie von mir zehren. 

 

Nimm mir mein Bewusstsein, versetz' mich in Schlaf, damit meine Seele Ruhe findet und ich fort sein kann.  

 

Bewahre mich vor den Träumen.  Sie ringen mich nieder mein Gott, sie drücken mich zu Boden. Meine Kräfte schwinden nur Leere und Müdigkeit bleibt mir. Nur Müdigkeit und Wahnsinn.

 

Lass mich schlafen, mein Gott, einen traumlosen Schlummer.

Rufe mich zu dir am Tag des Zorns.

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Die Angelika
Am 6.7.2022 um 17:17 schrieb Flo77:

Chaos hält die Peitsche in der Hand.
Fetzen und Bilder umschwirren mich wie die Mücken.

Kein Plan. Keine Regeln.

 

Blut. Blut. Überall Blut.

Meines. Fremdes.

 

Anklage.

Urteil.

 

Irrsinn geistert durch meinen Geist, lässt mich nicht los.

Die Wesen der Dämmerung tuscheln, lauern, doch sie getrauen sich nicht über mich herzufallen. Mein Blick erschreckt sie.

 

Der Schmerz in meinem Rücken, wenn ich mich drehe, wie ein Messer in meinen Lenden. 

 

Abschneiden, rausschneiden, aufschneiden, blutiges Werk. Die Nester der Dämonen tilgen. Verbrennt sie auf dem Scheiterhaufen.

 

Dein Engel mein Gott, dein Engel? Wo, mein Gott? Wo? 

 

Ein Wort, mein Gott!

Nur ein einziges Wort.

 

Stille.

 

Das Sirren in meinem Ohr.

Trenn es raus. 

Meine Gier. Trenn sie raus.

 

Mein Verlangen, schneide tief in mein Fleisch, brenn es aus mir heraus. 

 

Ring sie nieder, mein Gott, stoß mich zu Boden.

Befiehl ihnen doch von mir zu lassen.

 

Kälte und Angst binden mich, mein Herz gefriert, betäubt sind meine Sinne.

Kein Land seh ich, keinen Stern, kein Licht. 

 

Sie nagen an mir.

Bei lebendigem Leib spüre ich, wie sie ihre Hauer in mein Fleisch schlagen, wie sie sich an mir laben, wie sie von mir zehren. 

 

Nimm mir mein Bewusstsein, versetz' mich in Schlaf, damit meine Seele Ruhe findet und ich fort sein kann.  

 

Bewahre mich vor den Träumen.  Sie ringen mich nieder mein Gott, sie drücken mich zu Boden. Meine Kräfte schwinden nur Leere und Müdigkeit bleibt mir. Nur Müdigkeit und Wahnsinn.

 

Lass mich schlafen, mein Gott, einen traumlosen Schlummer.

Rufe mich zu dir am Tag des Zorns.

 

😢

 

 

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Die Angelika

ich fahre zu dir?

dich suche ich

heim

suche ich

mich, dich, uns?

ohne wegweisung

fahre ich, -wohin?

wohin?

ohne worte

bin ich kein ich bin

irre ich

wohin?

gott braucht keine hölle,

du, ich, wir

schaffen die hölle

ganz allein

weil uns lebendige worte fehlen,

und er, das lebendige wort,

spricht kein einziges wort,

damit unsere seelen gesund werden.

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vor 8 Minuten schrieb Die Angelika:

 

😢

Zu heftig? 🙄

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Die Angelika

nein, es ist, was es ist, und ich beneide dich fast um deine Hoffnung

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Die Angelika

„Da wächst kein Grashalm mehr“, sagt die Hoffnungslosigkeit.

„Aber die Sonne geht jeden Tag aus Neue auf!“, entgegnet der Glauben.

„Nein, niemals! Nicht für mich!“, schluchzt die Trauer und schließt ihre Augen.

„Doch“, flüstert die Hoffnung löwenzähnig ins Dunkel hinein.

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Pforten der Hölle öffnet euch.

Ihr Teufel und Dämonen ihn euch.

Bereitet ihm der Hölle Reich.

An seinem Leiden labet euch.

Für eure Mühen, lasst mich danken Euch.

 

Vor meiner Angst, mein Gott, bewahre mich.

Von meiner Qual, mein Gott, befreie mich.

In meiner Traurigkeit, mein Gott, tröste mich.

In deine Hand, mein Gott, berufe mich.

Bei dir zu ruhen, mein Gott, bette mich.

Herr, straf' mich nicht. Herr rette mich.

 

Amen.

Edited by Flo77
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Nacht umhüllt mich,

Dunkelheit hält meine Seele umfangen.

In der Kälte meiner Angst zittert mein Herz.

Meine Mauern sie wanken, mein Schild ist geborsten, offen meine Flanke, bar mein Hals der Klinge meines Feindes.

 

Sankt Martinus behüte mich.

Sankt Michael streit' für mich.

Sankt Franziskus bitt' für mich.

Sankt Ursula begleite mich.

Sankt Stephanus tröste mich.

Erzmutter Sara nähre mich.

Mutter Gottes wiege mich.

All ihr Engel des Herrn bewahret mich.

 

Entzündet die Lichter im Haus des Herrn. Süß soll duften der Weihrauch auf dem Altar des Herrn.

Öffnet die Fenster und hebet die Pforten für die Ankunft des Herrn.

 

Bring' Licht in mein Dunkel, mein Gott, und erquicke mein Herz und meine Glieder.

Steige herab zu mir, oh mein Gott, in die Tiefe meiner Seele, in die Höhle in der ich mich verberge.

Sprich ein Wort, mein Gott, nur ein Wort! Dann wird meine Seele gesund.

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Mein Herr, mein Gott, aus der Gefangenschaft hast du Israel befreit,

seine Ketten gelöst, dein Volk in die Wüste geführt.

 

Du hast in der Wüste Quellen aus dem Fels hervorspringen lassen,

hast jene, die dir treu waren mit Manna gesättigt.

 

Einen Bund hast du mit deinem Volk geschlossen, einen ewigen,

Recht und Gebot hast du ihm verliehen und ihnen deine Treue zugesagt.

 

Ein Land in dem Milch und Honig fließen hast du ihm gewiesen,

Korn und Vieh und alle Wohltaten hast du ihm geschenkt.

 

Ein Land der Zuflucht, ein Land der Gnade,

Heimat der Seele, Ruhestätte der Herzen.

 

Auch mich hast du aus Ägypten geführt, aus dem Sklavenhaus,

aus der Verzweiflung.

In die Wüste hast du mich begleitet, in die Dürre, in den Hunger, in den Durst.

 

Hoffnung hast du in mir geschürt, mich geführt an die Grenzen des Landes der Verheißung,

Hast mich kosten lassen vom Nektar der Blüten, berauscht habe ich mich an deinen Versprechen.

 

Nun steh' ich wie Moses auf dem Berg Nebo und schaue hinüber,

mein Geist ist schwach, mein Leib müde und schwer.

 

Der Anblick erhebet meine Seele, erfreut mein Herz,

doch tret' ich vor die Tore, sind sie vergittert und mit Fallen bewehrt.

 

Mein Gott, sei mir gnädig, gewähre mir Zuflucht.

Mein Gott, sei mir gnädig, nimm meine Leiden.

Mein Gott, sei mir gnädig, lass mich kosten die Fülle des Lebens.

 

Mein Gott, hab Erbarmen mit mir, deinem Kind.

Hab Erbarmen mit mir, dem Sündern im Schatten deines Throns.

 

Moses durfte dich schauen, mein Gott, doch er durfte nicht das Land der Verheißung betreten.

Sei mir gnädig mein Gott und lass mich eintreten, daß ich dich wieder zu schauen vermag.

 

Mein Gott, sei uns gnädig.

 

Amen.

Edited by Flo77
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Wasser des Lebens

 

Wasser des Lebens, sprudelnde Quelle, Labsal der Geschwächten.

In der Wüste entsprungen aus den Felsen, fließen sie über Kiesel und Sand.

Erfrischung des Wanderers in der Hitze, Trost der Trauernden und Verzweifelten.

Gerufen vom Herrn aus der Tiefe, wer davon trinkt, ist erfüllt von der Liebe des Herrn.

Lagert am Brumnen des Herr, er wird euch erquicken, kostet vom süßen Nass, es wird euch erfrischen.

Trinket Brüder, berauscht euch an der Liebe des Herrn, lasst die Herzen überlaufen von dem, was euch erfüllt.

Verkündet die Gnade des Herrn, und freuet euch an seinem Angesicht.

Singt dem Herrn neue Lieder, lasst seinen Namen in seiner Halle erklingen.

Tauchet ein in den Herrn, lasst euch umfangen von seiner Hand.

 

Singet dem Herrn neue Lieder,

dankt ihm für all seine Güte.

 

Amen.

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Lehre mich lieben...

 

Bei dir, mein Gott, zählt nicht Gut, nicht Besitz, Brandopfer willst du nicht, an Schlachtopfern findest du keinen Gefallen.

Wie kann ich zu Dir gelangen, mein Gott, wie kann ich dich ehren?

 

Lehre mich, mein Gott, mich durch deine Augen zu sehen. Lass mich verstehen und begreifen, wen du in mir geschaffen hast. Lass mich erkennen, wer ich vor dir bin.

 

Du hast mich ins Leben gerufen als meine Mutter mich empfing, formtest mich, als mein Vater mich zeugte, ich wurde dir übereignet in meiner Taufe. Begraben wurde ich mit Christus und aus dem lebendigen Wasser geboren. Mit Christus hast Du mich auferstehen lassen, mich vor dich gestellt, daß ich dich schaue auf deinem Thron. Du kehrtest in mir ein und nahmst deine Wohnung in mir, nährtest mich, trugst mich, führtest mich leitestest mich.

 

Trauer und Angst haben dich mir entfremdet, nicht mehr der, der ich bin, war ich. Deine Stimme in mir verstummte, deine Nähe in mir erlosch.

 

Herr, ich schüttle ab meine Ketten und wehre mich gegen den Versucher. Steh mir bei mit deiner Kraft, daß ich ihm nicht wieder erliege, daß ich nicht wieder hinter Masken und Mauern mich verberge. Sei mein Schild, der mich bewahrt.

 

Lass mich dein Erbarmen erfahren mein Gott, lass mich sehen, was du in mir siehst und welchen Wert ich vor dir habe. Meine Hände sind leer, oh mein Gott, nichts habe ich vollbracht, was vor Dir Bestand haben kann. Zerschlagen ist mein Herz, Tränen fließen über die Zeit, die du mir fern warst. Schwer liegen auf mir dunkle Ahnungen für meine letzten Jahre.

 

Sei mir gnädig, mein Gott.

 

Herr, lass deinen Geist in mir wohnen, damit ich lerne zu lieben. Wirke, mein Gott, das Wunder in mir, daß ich zu mir selbst finde, damit ich dich in den Menschen wiedererkenne, damit ich mich lösen kann von Lüge und Trugbild.

 

Gewähre mir Gott, wonach mein Herz sich verzehrt, wonach meine Seele lechzt und wonach mein Körper sich sehnt.

 

Lehre mich lieben, mein Gott, auf die rechte Weise. Stärke mich jene verdrehte Liebe zu meiden, die nur meinem Eigennutz dient. Hilf, daß ich helfen kann.

 

Kehre ein, oh Gott, bei deinen Kindern, öffne unsere Herzen, damit dein Geist in uns wirken kann und unser Tun und unser Denken vor dem bestimmt wird, was uns zur Gnade gereicht.

 

Sende uns aus, mein Gott, als Boten deiner Zuwendung unter den Menschen.

 

Und lass mir, mein Gott, deinen Engel begegnen, in dem ich dich zu erkennen vermag.

 

Amen.

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Wenn alles gesagt und getan ist,

wenn Ruhe in mein Leben eingekehrt ist - was wirst Du mir, mein Gott dann bereiten?

 

Noch kämpfe ich gegen Dämonen, noch fürchte ich mich vor mir selbst,

und doch ahn' ich die Streiter, die du mir zur Seite stellen wirst.

 

Deine Macht ist groß, mein Gott und Schöpfer, mein Kampf zehrt meine Kräfte, jede Schlacht fordert ihr Opfer von mir.

Deinen rettenden Arm suche ich, auf deinen Plan vertraue ich, Herr erbarme dich.

 

In mir tobt ein uralter Krieg, ein Zwist zwischen Freiheit und Sklaverei. Du wolltest mich erlösen von meinen Fesseln, doch mein Kerkermeister schließt immer wieder noch zu. Herr, dein bin ich seit dem Moment, da du mich schufst, lass nicht zu, daß jene, die mir Schaden wollen über mich herrschen.

 

Tilge meine Schuld, oh Herr,

heile, was durch meine Hände zerbrach.

 

Meine Taschen sind leer, vergebens mein Mühen, denn Windhauch ist all unser Besitz und Windhauch sind unsere Verdienste.

Keinen Trost finde ich in der Habe,

nur zaghaft wage ich hoffen.

 

Vor dir, meinem Gott, breite ich mein Leben aus.

Von dir, meinem Gott, erflehe ich Gnade.

Bei dir, meinem Gott, finde ich Frieden.

 

Erdrückt hat mich das Joch meines Lebens und schwer ruht es noch auf meinen Schultern.

Herr hilf mir es zu tragen, damit die Furchen, die mein Pflug zieht, gerade werden und reiche Frucht tragen.

 

Bewahre mich, mein Gott, vor Leichtsinn und Übermut, führe mich mit Bedacht. Fang mich auf, wenn ich stürze, decke mich zu in der Nacht.

 

Ich bitt' dich mein Gott, bewahre mir jene, die gut zu mir sind und lohne es ihnen. Segne sie alle und gib ihnen Frieden, den Frieden jener, die guten Willens sind.

 

Nie kann ich vergelten, was ich hab' empfangen, nie wird mein Dank am Ende genügen.

 

Nur dich, meinen Gott, kann ich bitten, am Ende zu vergelten, was sie Gutes an mir getan.

 

Segne mein Gott unsere Wiesen und Felder, unsere Gärten, das Vieh und den Wald. Segne mein Gott unsere Kinder und heile, mein Gott, unsere Zeit.

 

Amen.

 

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"Gott unserer Väter, Du hast die heilige Märtyrin Teresia Benedicta vom Kreuz zur Erkenntnis Deines gekreuzigten Sohnes geführt und in Seine Nachfolge bis zum Tod gerufen. Auf ihre Fürsprache lass alle Menschen in Christus den Erlöser erkennen und durch ihn zur ewigen Schau Deiner Herrlichkeit gelangen. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus."

Heutiges Tagesgebet zum Gedenktag der hl. Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein)

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