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macht

es

die angst,

dass wir uns nicht mehr verstehen

mehr noch, - uns missverstehen?

 

was wissen wir

noch?

wissen wir -

noch?

 

nacht ist

aber wir lehnen uns auf

wollen nicht nacht,

wollen nur licht,

das licht.

aber

 das licht leuchtet in der dunkelheit

nur in der dunkelheit

aber in der dunkelheit

macht

es

angst

dass wir uns nicht nur nicht mehr verstehen,

sondern

missverstehen

und so einsam sind

trotz der freunde

im garten gethsemane

so einsam

dass wir angst haben

ob

wohl

wir wissen doch

dass wir alle eins

verstanden sind

im licht,

das da leuchtet

im leben und sterben

in der dunkelheit

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Jerusalema

 

Zitat

Jerusalema ikhaya lami

Ngilondoloze

Uhambe nami

Zungangishiyi lana

 

Jerusalem ist meine Heimat

Schütze mich

Begleite mich

Lass mich hier nicht zurück

 

Edited by Die Angelika
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Als der Engel sprach: Ave Maria

als er Dir verheißen hat, Du würdest den Erlöser der Welt gebären.

Sag mir Maria, hast du da schon geahnt was noch kommen wird?

 

Als du in jener Nacht deinen Sohn zur Welt hast zur Welt gebracht,

in jenem Keller, im Stall - sag Maria war dir klar, wieviel Leid dir dieses Kind noch bringen wird?

 

Als dein Erstgeborener dort in der Krippe lag, in jener dunklen Nacht, als die Engel den Hirten das Wunder verkündeten - sag Maria, hast du da schon gespürt, wieviele Tränen er dir noch bescheren wird?

 

Sag Maria, welche Kraft hat dich Ja-sagen lassen? Sag mir Maria, was hast du empfunden? Sag mir Maria, hast du ihn als nur dein Kind geliebt?

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Als alles verloren war,
kaufte der Prophet Jeremia
im Auftrag Gottes
einen Acker in Anatot.
Der hiess:
DER FRIEDE WIRD SIEGEN
und lag im Aussichtslosen.
Im Auftrag Gottes kaufte er ihn.
Denn: GOTT WILL HOFFNUNG GEBEN
im Aussichtslosen.


Silja Walter

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Ernsthaft?

 

Seit Monaten rufe ich zu dir, seit Wochen hadere ich mit der Welt und verzweifele an dir - ich flehe um ein Zeichen von dir, bitte um einen Engel oder wenigstens um die Vorsehung.

 

Doch du schweigst. Stumm bleiben deine Boten, unsichtbar deine Gedanken, vor mir verborgen ist dein Plan für mich.

 

Und nun finde ich einen Weg, der vielleicht nicht gleich das volle Maß deiner göttlichen Weisheit erfüllt und doch meinem zerschlagenen Herzen so etwas wie Hoffnung geben konnte - doch dir gefällt es mir wieder Steine in den Weg zu legen, mir mit einem Stahlrohr die Kniescheiben und die Beine zu zertrümmern, meine Hände mit Stricken zu binden, die der Fenriswolf nicht hätte zerreißen können.

 

Wozu hast du mich geschaffen oh Herr? Was ist dein Plan für mich? Meinen Frieden zu finden scheint es nicht zu sein.

 

Gib mich frei oh mein Gott, gib mich frei.

 

Amen.

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Ich wäre so gern eine Insel, mein Gott

Ein Eiland umtoßt von wilder See.

Ein Fels in der Brandung, ein sicherer Hafen, ein Fixpunkt im Strom der Gezeiten.

Ein Hort der Gestrandeten und Ausgestoßenen, die keiner mehr wollte, ein Versteck vor den bösen Zungen der Welt.

Ich wollte kein Garten Eden sein, kein Schlaraffenland oder gar das "Paradies". Ein Eiland nur verborgen der Welt um das der Vögel Zug kreist. Hügel und Täler wollte ich sein mit fruchtbarer Erde für Korn und Grad, das satt wird das Vieh und fischreiche Wasser durchziehen die Auen und dunkel stehen dicht dort die Wälder. Doch würde ich niemandem schenken den Reichtum nur Frieden sollte dort sein. Die Arbeit adelt den Mann und sein Sinn geschärft an der Welt die er lebt. So soll jeder schaffen für das, was er braucht nicht mehr, denn Gier will ich nicht lohnen. Doch soll ein jeder sich selbst wie das Feld, den Wald und das Vieh auch mal schonen.

Eine Insel wollt ich sein in der See, verborgen vor Gier, Rachsucht und Neid, ein keines Fleckchen um Auge des Sturms, wo Zeter und Mordio schweigt.

 

Doch bin ich keine Insel, kein Land in der See, kein sicherer, ruhiger Hafen. Wenn ich die Nöte der Welt um mich seh, so komm ich kaum noch ins Schlafen.

 

Mein Gott sei mein Licht, mein Leuchtturm im Nebel, mein Steg an dem mein Boot ist gut vertäut. Steck ein Licht an in mir, damit ich für mich und andere ein Fixpunkt sein kann.

 

Ich wäre so gern eine Insel, mein Gott, unbehelligt vom Wüten der Welt. Doch du Schöpfer mein hast es anders gewollt und mich hierher gestellt.

Nun sitze ich hier und had're mit dir und mir und mit allem. Ach hätt' es doch dir bis hierher mir vielleicht doch anders gefallen.

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Die Angelika
Am 2.3.2021 um 12:20 schrieb Flo77:

Ich wäre so gern eine Insel, mein Gott

Ein Eiland umtoßt von wilder See.

Ein Fels in der Brandung, ein sicherer Hafen, ein Fixpunkt im Strom der Gezeiten.

Ein Hort der Gestrandeten und Ausgestoßenen, die keiner mehr wollte, ein Versteck vor den bösen Zungen der Welt.

Ich wollte kein Garten Eden sein, kein Schlaraffenland oder gar das "Paradies". Ein Eiland nur verborgen der Welt um das der Vögel Zug kreist. Hügel und Täler wollte ich sein mit fruchtbarer Erde für Korn und Grad, das satt wird das Vieh und fischreiche Wasser durchziehen die Auen und dunkel stehen dicht dort die Wälder. Doch würde ich niemandem schenken den Reichtum nur Frieden sollte dort sein. Die Arbeit adelt den Mann und sein Sinn geschärft an der Welt die er lebt. So soll jeder schaffen für das, was er braucht nicht mehr, denn Gier will ich nicht lohnen. Doch soll ein jeder sich selbst wie das Feld, den Wald und das Vieh auch mal schonen.

Eine Insel wollt ich sein in der See, verborgen vor Gier, Rachsucht und Neid, ein keines Fleckchen um Auge des Sturms, wo Zeter und Mordio schweigt.

 

Doch bin ich keine Insel, kein Land in der See, kein sicherer, ruhiger Hafen. Wenn ich die Nöte der Welt um mich seh, so komm ich kaum noch ins Schlafen.

 

Mein Gott sei mein Licht, mein Leuchtturm im Nebel, mein Steg an dem mein Boot ist gut vertäut. Steck ein Licht an in mir, damit ich für mich und andere ein Fixpunkt sein kann.

 

Ich wäre so gern eine Insel, mein Gott, unbehelligt vom Wüten der Welt. Doch du Schöpfer mein hast es anders gewollt und mich hierher gestellt.

Nun sitze ich hier und had're mit dir und mir und mit allem. Ach hätt' es doch dir bis hierher mir vielleicht doch anders gefallen.

 

Amen

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Die Angelika

Lebendiges, leuchtendes Wort

 

Lebendiges , leuchtendes Wort bist du.

Lebendiges, leuchtendes Wort will ich auch sein.

 

Lebendig, sprudelnd vor Freude verkündetest du deine Botschaft.

Lebendig, sprudelnd vor Freude will ich verkünden deine Botschaft.

 

Leuchtend, hell und klar brachtest du dein Licht in die Dunkelheit.

Und die Dunkelheit erfasste es nicht!

Leuchtend, hell und klar will ich dein Licht in die Dunkelheit bringen.

Beschütze mich, dass die Dunkelheit mich nicht erfasse!

 

Lass mich tanzen auch im Trauern!

Mitten in der Nacht!

Lass mich springen über Mauern!

Mitten in der Nacht!

Lass mich Grenzen überwinden!

Mitten in der Nacht!

Lass mich gänzlich zu dir finden!

Mitten in der Nacht!

Lass mich Halleluja singen !

Mitten in der Nacht!

Lass mich deine Botschaft bringen !

Mitten in der Nacht!

Lass mich deine Kerze werden !

Mitten in der Nacht!

Lass mich deinen Himmel erden !

Mitten in der Nacht!

 

Denn im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Und in ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen  und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis  erfasst das Licht nicht.

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Oh Gott in den Höhen, Schöpfer der Welt, Anfang und Ende,

erhöre unser Bitten und sei barmherzig,

Gib Sonne und Regen zur rechten Zeit, auf das unser Land Nahrung hervorbringe für viele.

Lass unseren Geist und unsere Hände nicht erlahmen, auf das wir nicht müde werden den Fluch den du dem Adam auferlegt hast zu erfüllen.

Gib uns die Weisheit die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden und jene zu lieben doch die andere zu meiden.

Öffne die Herzen, damit wir Liebe empfangen und Liebe geben können.

Lass uns nicht verzweifeln an der Welt, deren Ordnung du geschaffen hast, sondern gib uns den Mut und das Verlangen Wissen zu erwerben.

Gib uns Bescheidenheit und Demut damit uns nicht die Gier zerstört und der Hass uns einsam macht.

 

Amen.

 

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Schlag doch drein Herr der Heerscharen, denn bei dir ist die Macht. Lass uns nicht aneinander schuldig werden und behüte uns. Bewahre uns unserem Nächsten ein Leid zu tun uns zu Richtern aufzuspielen und Schaden zu tun.

Mein Gott steh uns bei und verhüte das Schlimmste, sende deine Engel uns zu raten und den rechten Weg zu weisen.

Oh Herr du bist Anfang und Ende, bist Ursprung und Ziel. Reinige uns von Machtlust und Gier, öffne unsere Augen und hilf Klarheit zu finden .

 

Herr erbarme dich.

 

Vater unser...

Gegrüßet seist du Maria...

Ehre sei dem Vater...

Amen.

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Geritten bist du in die Stadt, ein Esel hat dich getragen; der Weg war geschmückt mit Zweigen und Kleidern und Hosianna schalte es vor den Toren.

 

In deinen Tod am Kreuz, Herr Jesus Christ, von dem du auferstanden bist, lass uns mit dir gehen.

 

Am Abend sprachest du den Dank an den Vater; Brot und Wein nahmest du in die Hände und sättigest damit die deinen.

 

In deinen Tod, Herr Jesus Christ, von dem du auferstanden bist, führ uns aus unseren Ängsten.

 

In Brot und Wein so war es dein Testament wolltest du immerdar gegenwärtig sein, wenn es geteilt wird in deinem Namen.

 

In deinen Tod, Herr Jesus Christ, von dem du auferstanden bist, ergeben sich Gottes Kinder.

 

Doch nach dem Mahle gingest du hinaus in die Nacht und sie kamen; die Häscher, die dich banden.

 

In deinen Tod, Herr Jesus Christ, von dem du auferstanden bist, nimm uns mit hinein

 

Vor vielen Richtern hast du dort, gestanden und gehöret; was sie dir zur Anklag schmähten, sie - von Gott bestimmet.

 

In deinem Tod, Herr Jesus Christ,  von dem du auferstanden bist, ist für uns alle Hoffnung.

 

Der Kläger Wort hat dich gebracht hoch an das Holz des Kreuzes; dir trauern nur noch wenige nach, einsam sind die Throne.

 

In deinem Tod, Herr Jesus Christ, von dem du auferstanden bist, finden wir Vollendung.

 

Sonne brannte, Erde bebte, wild brauste der Sturm über die Berge; du hauchtest den Geist aus, dein Blut troff zur Erde, besiegelt das Schicksal der Welt.

 

In deinen Tod, Herr Jesus Christ, von dem du auferstanden bist, ist mit dir ewiges Leben.

 

Du tratest in die Tiefen Hallen wo all jene ruhten, gerecht vor Gott; du führtest sie heim in des Vaters Arme, dort sollen sie glückselig sein.

 

Dein Tod am Kreuz, Herr Jesus Christ,  von dem du auferstanden bist, ein Opfer ohne Ende.

 

Vater unser...

Gegrüßet seist du Maria...

Ehre sei dem Vater...

 

Amen.

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Ach hätte ich einen See aus Bier, aus dem die himmlischen Heere bis ans Ende der Ewigkeit trinken können;

 

Ach hätte ich einen Hügel von Brot an dem sich jeder Hungernde sattessen könnte;

 

Ach hätte ich Zeltbahnen aus dem Zug der Wolken am Himmel, darunter die Gerechten ihr Haupt betten könnten;

 

Ach hätte ich eine Mantel aus Zeit, mit sich jeder Frierende bedecken könnte.

 

Ach wärest du Gott das Licht in der Nacht, das allen leuchtet in allen Lagern der Müden.

 

Ach wäre deine Gnade ein Strom in der Wüste, in dem die Frevler gerechtfertigt werde.

 

Oh Herr, erbarme dich.

 

Amen.

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gouvernante
vor 13 Stunden schrieb Flo77:

Ach hätte ich einen See aus Bier, aus dem die himmlischen Heere bis ans Ende der Ewigkeit trinken können;

 

Ach hätte ich einen Hügel von Brot an dem sich jeder Hungernde sattessen könnte;

 

Ach hätte ich Zeltbahnen aus dem Zug der Wolken am Himmel, darunter die Gerechten ihr Haupt betten könnten;

 

Ach hätte ich eine Mantel aus Zeit, mit sich jeder Frierende bedecken könnte.

 

Ach wärest du Gott das Licht in der Nacht, das allen leuchtet in allen Lagern der Müden.

 

Ach wäre deine Gnade ein Strom in der Wüste, in dem die Frevler gerechtfertigt werde.

 

Oh Herr, erbarme dich.

 

Amen.

 

St Bridget's prayer

 

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Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,

der Himmel und Erde erschaffen hat.

 

Er, der ewig ist und unveränderlich, er thront über allen Welten.

 

Entrückt in das Himmliche Jerusalem harrt er der letzten Dinge, deren Tag und Stunde nur er allein kennt.

 

Weit bist du, Ewiger, weit weg von unseren Herzen so sehr auch die Welt deiner Zuwendung bedarf.

 

Allein ist die Schöpfung auf ihrem Weg durch die Zeit, taumelt sie trunken auf krummen Pfaden.

 

Herr steuge herunter zu deinen Kindern und birg dir ganze Welt in deiner Hand.

 

Sende aus deine Engel, lass sie dein Heil zu den Menschen bringen, die alle Hoffnung verloren haben.

 

Tu  auf deinen Mund und sprich nur ein einziges Wort damit die Welt es höre und daran gesund werde.

 

Brich an, Allmächtiger, in unseren Zeiten und mach die Welt heil, einen jeden von uns.

 

Amen.

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Die Angelika

Was zu sagen war,

wurde gesagt,

laut und deutlich.

 

Wort, das lebendig

zu halten gewesen wäre,

war zu lebendig bedrohlich für alle,

die sich behaglich eingerichtet haben.

 

Mehr zu sagen gibt es nicht.

Nichts mehr gibt es, -

außer dem einen,

dem durchkreuzten Wort.

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