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Priestertum und Partnerschaft


Katarina

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Und wenn ein Priester wie P.Pio oder Johannes Vianney auch mal 18 Stunden am Tag Beichte hörte, dann kannst du dir sicher vorstellen, dass sich so ein radikaler Dienst an den Seelen schwer mit einem normalen Familienleben vereinbaren läßt.

Es gibt ja auch keine verheiraten Männer auf Montage...

Und keine verheirateten Ärzte, Unternehmer etc.

 

Ich glaube kaum, dass man das Problem anhand eines Einzelexemplars durchdiskutieren kann. Ich kenne z.B. auch Priester, die nur 16 Stunden und nicht jeden Tag Beichte hören. Die haben dann 2 Stunden plus einige Tage für die Familie Zeit.

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Gerlinde Blosche
Könnte das sein, dass da manchmal die Frau bei der Predigt mithilft und umgekehrt? B):)

Grausame Vorstellung, dass ich irgendwann einmal so wenig zu sagen habe, dass mir jemand beim Predigtmachen helfen muss.

Mecky, ich hab das Mithelfen eher in dem Sinne gemeint, dass es sicher interessant ist, gemeinsam über ein Thema zu diskutieren. Hat doch auch etwas damit zu tun, dass sich diesbezüglich Mann und Frau ergänzen können. Mein Mann und ich diskutieren gerne mal über religiöse Themen und ich finde das schon immer bereichernd. Wäre doch auch im Sinn der Ganzheitlichkeit, oder?

Dazu schrieb mir einmal Pater Häring: Ganzheitlicher können Mann und Frau auch die Heilswahrheit weitergeben. Die Rolle der Frau ist dabei oft wichtiger. ..."

Dass "Du" jedoch niemanden beim Predigtmachen brauchst, kann ich mir durchaus vorstellen, aber manchen würde es sicher nicht schaden.

Liebe Grüße, Gerlinde

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Reden wir mal von ev. Pfarrern im Gemeindedienst einer ev. Gemeinde.

Wo siehst Du die Unterschiede in der Belastung?

Die einzige wirkliche Mehrbelastung entsteht, wenn der katholische Priester mit dem Zölibat nicht zurecht kommt. Andererseits soll es auch evangelische Priester geben, die mit ihrem Nicht-Zölibat nicht zurechtkommen.

B)

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Schon. Junkie und Familienvater geht auch nicht zusammen. Grüße, KAM

Das ist eine Frage der Ansprüche. In der Realität geht das als zusammen, weil es zusammengehen muss.

 

Es gibt sogar Junkie-Priester.

 

Solange das nicht zur Pflicht wird...Grüße, KAM

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Mecky, ich hab das Mithelfen eher in dem Sinne gemeint, dass es sicher interessant ist, gemeinsam über ein Thema zu diskutieren. Hat doch auch etwas damit zu tun, dass sich diesbezüglich Mann und Frau ergänzen können. Mein Mann und ich diskutieren gerne mal über religiöse Themen und ich finde das schon immer bereichernd. Wäre doch auch im Sinn der Ganzheitlichkeit, oder?

Dazu schrieb mir einmal Pater Häring: Ganzheitlicher können Mann und Frau auch die Heilswahrheit weitergeben. Die Rolle der Frau ist dabei oft wichtiger. ..."

Dass "Du" jedoch niemanden beim Predigtmachen brauchst, kann ich mir durchaus vorstellen, aber manchen würde es sicher nicht schaden.

Doch, und zwar ungefähr in dem Sinne, wie Du es gerade beschrieben hast. Allerdings läuft es nicht so, dass ich mir jemanden zum Diskutieren suche, wenn ich eine Predigt vorbereite. Sondern ich profitiere bei der Predigtvorbereitung von vielen Diskussionen vergangener Tage, Wochen und Jahre. Und nicht nur von den Diskussionen, sondern genau genommen von den Personen, mit denen ich sie geführt habe.

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Hm, in der Sache sind wir uns ja einig.

 

Aber:

 

Das Problem ist doch, dass die katholische Kirche nunmal so rückständig ist.

 

Wenn man schon unehelichen Sex in Aufzählungen mit Mord und Raub nennt, wenn man Maria Goretti heiligspricht, dann ist es doch kein Wunder, dass gläubige Menschen wie katarina entsetzt sind.

 

Das Privatsphäre von Priesteramtskandidaten zählt doch eh nicht viel, seitdem Schwule oder solche die die Schwulenkultur unterstützen, keine Priester werden dürfen. Da steht doch auch das Privat- und Sexualleben zur Debatte.

 

Ihr ärgert euch über die falschen, und unterstützt letztlich auch solche Ansichten.

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Das Problem ist doch, dass die katholische Kirche nunmal so rückständig ist.

 

Die Bewertung und das darausfolgende Problem ist aber dein Ding. Verallgemeinern solltest du das nicht. Grüße, KAM

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Möchte ungern die 23 Seiten durchackern, daher eine Frage (mit Bitte um kurzer Antwort ("Beweisstellen"?) - ohne Lostreten einer neuen Diskussion)

 

Situation: Mann, ev., Pfarrer, verheiratet => Konversion zum kath.

Kann er die Priesterweihe empfangen + als Priester in einer Gemeinde arbeiten UND seine Ehefrau "behalten" ???

 

Habe nämlich inzwischen div. Variationen von verschiedenen Leuten gehört.

 

Danke im Voraus!

 

Gruß uhu

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Möchte ungern die 23 Seiten durchackern, daher eine Frage (mit Bitte um kurzer Antwort ("Beweisstellen"?) - ohne Lostreten einer neuen Diskussion)

 

Situation: Mann, ev., Pfarrer, verheiratet => Konversion zum kath.

Kann er die Priesterweihe empfangen + als Priester in einer Gemeinde arbeiten UND seine Ehefrau "behalten" ???

 

Habe nämlich inzwischen div. Variationen von verschiedenen Leuten gehört.

 

Danke im Voraus!

 

Gruß uhu

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Gerloff

http://www.donaukurier.de/lokales/eichstae..._UNLOCK=nocache

http://religion.orf.at/projekt03/news/0606...29_priester.htm

 

Noch mehr oder reicht Dir das aus?

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Möchte ungern die 23 Seiten durchackern, daher eine Frage (mit Bitte um kurzer Antwort ("Beweisstellen"?) - ohne Lostreten einer neuen Diskussion)

 

Situation: Mann, ev., Pfarrer, verheiratet => Konversion zum kath.

Kann er die Priesterweihe empfangen + als Priester in einer Gemeinde arbeiten UND seine Ehefrau "behalten" ???

 

Habe nämlich inzwischen div. Variationen von verschiedenen Leuten gehört.

 

Danke im Voraus!

 

Gruß uhu

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Gerloff

http://www.donaukurier.de/lokales/eichstae..._UNLOCK=nocache

http://religion.orf.at/projekt03/news/0606...29_priester.htm

 

Noch mehr oder reicht Dir das aus?

 

Danke für die Mühe B)

uhu

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Nun, bei aller Skepsis gegenüber des Pflichtzölibates, für das /den Zölibat als solchen gibt es schon gute Gründe.

Denn wenn ein Priester seine Aufgabe ernst nimmt, dann ist er schon viel unterwegs, und es kann durchaus dazu kommen, dass die familie darunter leidet. Und die Freundin kann er ja fragen, bevor er heiratet. Die Kinder allerdings werden nicht gefragt...

Des weiteren könnte ein "Problem" das Beichtgeheimnis sein. Da müssen sich viele Frauen echt an die eigene Nase fassen. Können Frauen akzeptieren, dass das Beichtgeheimnis absolut ist? Dass es auch gegenüber der Ehefrau gilt? ( Übrigens, liebe Arztgattinnen, Juristengattinnen etc: das gilt auch für euch). Dass es nicht das Geheimnis des Priesters, sondern das des "Sünders" ist. . Wenn der Gatte etwas verheimlicht, dann wird das ja oft als Vertrauensbruch gewertet, und viele sehen das auch, wenn sie von dem Geheimnis selbst gar nicht betroffen sind. Da liegt meines Erachtens ein Problem. oder wenn Frau schlicht und einfach (zu) neugierig ist und "wissen will", was bei xy los ist. Mal abgesehen davon, dass die Versuchung, ein belastendes Beichtgeheimnis bei der Ehefrau loszuwerden, viellleicht sehr groß ist.

bearbeitet von mn1217
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Nun, bei aller Skepsis gegenüber des Pflichtzölibates, für das /den Zölibat als solchen gibt es schon gute Gründe.

Denn wenn ein Priester seine Aufgabe ernst nimmt, dann ist er schon viel unterwegs, und es kann durchaus dazu kommen, dass die familie darunter leidet. Und die Freundin kann er ja fragen, bevor er heiratet. Die Kinder allerdings werden nicht gefragt...

Des weiteren könnte ein "Problem" das Beichtgeheimnis sein. Da müssen sich viele Frauen echt an die eigene Nase fassen. Können Frauen akzeptieren, dass das Beichtgeheimnis absolut ist? Dass es auch gegenüber der Ehefrau gilt? ( Übrigens, liebe Arztgattinnen, Juristengattinnen etc: das gilt auch für euch). Dass es nicht das Geheimnis des Priesters, sondern das des "Sünders" ist. . Wenn der Gatte etwas verheimlicht, dann wird das ja oft als Vertrauensbruch gewertet, und viele sehen das auch, wenn sie von dem Geheimnis selbst gar nicht betroffen sind. Da liegt meines Erachtens ein Problem. oder wenn Frau schlicht und einfach (zu) neugierig ist und "wissen will", was bei xy los ist. Mal abgesehen davon, dass die Versuchung, ein belastendes Beichtgeheimnis bei der Ehefrau loszuwerden, viellleicht sehr groß ist.

 

Also das halte ich für falsch. Warum sollte die Frau grundsätzlich kein Beichtgeheimnis akzeptieren? Wie kommst du darauf, dass nur Frauen immer so neugierig sind und alles wissen wollen.

Außerdem dürfte man dann auch keine Ärzte, Psychologen oder ähnliches heiraten, denn auch da gilt die Verschwiegenheit.

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Ich habe auch gestutzt und mich kurz gefragt, ob mn1217 eine Frau oder ein Mann ist. Falls Frau, schließt sie möglicherweise und völlig unberechtigt von sich auf andere Frauen.

Es gibt sehr viele Frauen, die von Berufs wegen wie Männer zur Verschwiegenheit verpflichtet sind: Ärztinnen, Psychologinnen, Anwältinnen und (ja auch!) Seelsorgerinnen. Deswegen finde ich diese Bemerkung und den "Aufruf" an die Frauen sehr albern.

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Also das halte ich für falsch. Warum sollte die Frau grundsätzlich kein Beichtgeheimnis akzeptieren? Wie kommst du darauf, dass nur Frauen immer so neugierig sind und alles wissen wollen.

Erfahrungssache! :ph34r:

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Also gut: Die Frau ist neugierig. Aber das heißt doch noch lange nicht, dass es gut wäre, ihrem naseweisen Drang nachzugeben. Und das wird doch auch in jeder Beziehung (wenn auch in unterschiedlichem Maße) so praktiziert. Es gibt Dinge, da muss sich der andere mit abfinden, dass sie ein Geheimnis bleiben. Und das ist gut so.

Dieses Abfinden ist meiner Meinung nach eine Frage des Respekts und des Vertrauen. Respekt davor, dass der andere eine eigene Persönlichkeit mit eigenem Recht auf die eigenen Geheimnisse hat. Und Vertrauen, dass er mitsamt seiner Geheimnisse die Frau liebt und es sich nicht um eine negative Geheimniskrämerei handelt, bei der beziehungswichtige Leichen im Keller liegen.

 

Ich finde den Anspruch, jemandem alle meine Geheimnisse zu verraten, anstößig und abstoßend. Wehe, das versucht jemand!

 

Vielleicht bin ich deshalb nicht verheiratet? Naja, ich vermute da aber eher andere Gründe.

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Nun, bei aller Skepsis gegenüber des Pflichtzölibates, für das /den Zölibat als solchen gibt es schon gute Gründe.

Denn wenn ein Priester seine Aufgabe ernst nimmt, dann ist er schon viel unterwegs, und es kann durchaus dazu kommen, dass die familie darunter leidet. Und die Freundin kann er ja fragen, bevor er heiratet. Die Kinder allerdings werden nicht gefragt...

Das Argument ist richtig, aber nicht entscheidend.

 

Außerdem: Ohne Zölibat gäbe es vielleicht mehr Priester - man könnte etwas gelassener angehen und den Kollegen was überlassen und sich in dieser Zeit um Frau und Familie kümmern.

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wie schon meine Vorschreiber/innen geschrieben haben, das Argument mit dem Beichtgeheimnis zihet nicht. Es gibt ja genügend andere Berufe, die auch zu zur Geheimhaltung verpflichtet sind. Außerdem sollte ein Pfarrersfrau doch so viel persönliche Reife haben, dass sie ein Beichtgeheimnis akzeptieren kann.

Eher denke ich, dass die berufliche Beanspruchung eine Familie schon bis an die Grenzen belasten kann. Nich alle Monteure z.B. sind verheiratet, die miesten sind geschieden, weil die ständige Abwesenheit des Ehepartners einfach schwer zu ertragen ist.

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Geheimhaltung verpflichtet sind. Außerdem sollte ein Pfarrersfrau doch so viel persönliche Reife haben, dass sie ein Beichtgeheimnis akzeptieren kann.

Genau genommen: Nicht nur die Pfarrersfrau. Ich halte es für eine durchgängige Tugend. Womöglich sogar für Männer geltend. *schreck!*

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Nun, bei aller Skepsis gegenüber des Pflichtzölibates, für das /den Zölibat als solchen gibt es schon gute Gründe.

Denn wenn ein Priester seine Aufgabe ernst nimmt, dann ist er schon viel unterwegs, und es kann durchaus dazu kommen, dass die familie darunter leidet. Und die Freundin kann er ja fragen, bevor er heiratet. Die Kinder allerdings werden nicht gefragt...

Des weiteren könnte ein "Problem" das Beichtgeheimnis sein. Da müssen sich viele Frauen echt an die eigene Nase fassen. Können Frauen akzeptieren, dass das Beichtgeheimnis absolut ist? Dass es auch gegenüber der Ehefrau gilt? ( Übrigens, liebe Arztgattinnen, Juristengattinnen etc: das gilt auch für euch). Dass es nicht das Geheimnis des Priesters, sondern das des "Sünders" ist. . Wenn der Gatte etwas verheimlicht, dann wird das ja oft als Vertrauensbruch gewertet, und viele sehen das auch, wenn sie von dem Geheimnis selbst gar nicht betroffen sind. Da liegt meines Erachtens ein Problem. oder wenn Frau schlicht und einfach (zu) neugierig ist und "wissen will", was bei xy los ist. Mal abgesehen davon, dass die Versuchung, ein belastendes Beichtgeheimnis bei der Ehefrau loszuwerden, viellleicht sehr groß ist.

 

Sorry, aber dieses Posting finde ich zum Kotzen! Was für ein Frauenbild :ph34r: .

Es gibt übrigens nicht nur Arztgattinnen, Juristengattinnen, sondern auch Ärztinnen und Juristinnen falls Dir das entgangen sein sollte, aber die schaffen das bestimmt nicht mit der Schweigepflicht, sondern posaunen alles herum :k035:

bearbeitet von hansjo
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Nun, bei aller Skepsis gegenüber des Pflichtzölibates, für das /den Zölibat als solchen gibt es schon gute Gründe.

Denn wenn ein Priester seine Aufgabe ernst nimmt, dann ist er schon viel unterwegs, und es kann durchaus dazu kommen, dass die familie darunter leidet. Und die Freundin kann er ja fragen, bevor er heiratet. Die Kinder allerdings werden nicht gefragt...

Des weiteren könnte ein "Problem" das Beichtgeheimnis sein. Da müssen sich viele Frauen echt an die eigene Nase fassen. Können Frauen akzeptieren, dass das Beichtgeheimnis absolut ist? Dass es auch gegenüber der Ehefrau gilt? ( Übrigens, liebe Arztgattinnen, Juristengattinnen etc: das gilt auch für euch). Dass es nicht das Geheimnis des Priesters, sondern das des "Sünders" ist. . Wenn der Gatte etwas verheimlicht, dann wird das ja oft als Vertrauensbruch gewertet, und viele sehen das auch, wenn sie von dem Geheimnis selbst gar nicht betroffen sind. Da liegt meines Erachtens ein Problem. oder wenn Frau schlicht und einfach (zu) neugierig ist und "wissen will", was bei xy los ist. Mal abgesehen davon, dass die Versuchung, ein belastendes Beichtgeheimnis bei der Ehefrau loszuwerden, viellleicht sehr groß ist.

 

Sorry, aber dieses Posting finde ich zum Kotzen! Was für ein Frauenbild :ph34r: .

Es gibt übrigens nicht nur Arztgattinnen, Juristengattinnen, sondern auch Ärztinnen und Juristinnen falls Dir das entgangen sein sollte, aber die schaffen das bestimmt nicht mit der Schweigepflicht, sondern posaunen alles herum :k035:

 

 

So wie einige Kollegenfrauen eigentlich geheimgehaltenen Termine (der Schule) munter beim Einkaufen unter die Leute brachten (und von den Männern in der Schule die Meinung ausposaunt wurde, die Kolleginnen könnten nicht schweigen)-

 

B) (aber nicht ganz)

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Nun, bei aller Skepsis gegenüber des Pflichtzölibates, für das /den Zölibat als solchen gibt es schon gute Gründe.

Denn wenn ein Priester seine Aufgabe ernst nimmt, dann ist er schon viel unterwegs, und es kann durchaus dazu kommen, dass die familie darunter leidet. Und die Freundin kann er ja fragen, bevor er heiratet. Die Kinder allerdings werden nicht gefragt...

Des weiteren könnte ein "Problem" das Beichtgeheimnis sein. Da müssen sich viele Frauen echt an die eigene Nase fassen. Können Frauen akzeptieren, dass das Beichtgeheimnis absolut ist? Dass es auch gegenüber der Ehefrau gilt? ( Übrigens, liebe Arztgattinnen, Juristengattinnen etc: das gilt auch für euch). Dass es nicht das Geheimnis des Priesters, sondern das des "Sünders" ist. . Wenn der Gatte etwas verheimlicht, dann wird das ja oft als Vertrauensbruch gewertet, und viele sehen das auch, wenn sie von dem Geheimnis selbst gar nicht betroffen sind. Da liegt meines Erachtens ein Problem. oder wenn Frau schlicht und einfach (zu) neugierig ist und "wissen will", was bei xy los ist. Mal abgesehen davon, dass die Versuchung, ein belastendes Beichtgeheimnis bei der Ehefrau loszuwerden, viellleicht sehr groß ist.

 

Außerdem ist der weibliche Kopf viel kleiner als der männliche, weswegen ihnen das Denken schwerfällt.

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Hey, ich bin selbst eine Frau und ich sage nur, dass es dieses Problem geben KANN. Ich vermute nicht, dass alle Damen Geheimnisse ausplaudern, oder Geheimnisse dritter nicjht akzeptieren können. Aber es gibt solche Menschen,, weiblich und männlich. Die haben ganz sicher nichts in Berufen zu suchen, in denen es solche Schweigepflichten gitb, und auch nichts an der Seite solcher Leute.

Das wesentlich schwerwiegendere Problem ist das der Familie. Und ich weiß nicht, ob es auf Dauer mehr Priester geben würde. Hat die evanggelische kirche Priesterüberschuss?

Wie auch immer. Als Pfarrerskind zu gelten ist bestimmt kein Spaß, und dann ist Papa ständig unterwegs, unterhält sich auf Ferienfreizeit viel mehr mit anderen Kindern als mit den eigenen, hat für die Probleme aller Zeit, aber nicht für die des Kindes ( so könnten das Teenies zumindest sehen). Und Mama zieht kräftig mit, ist in x Gremien und ein fast schon unerreichbares Vorbild- also ich weiß nicht, ich stelle mir das für Teenager ziemlich schwierig vor. Sich ganz und gar, mit ganzer Seele der Pastoral, der Gemeinde- und auch Gott zu widmen, ist sicher nicht so einfach, wenn da auch noch eine Familie ist. Ich sage nicht unmöglich, aber schwierig. Und das sollte bedacht werden.

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Des weiteren könnte ein "Problem" das Beichtgeheimnis sein.

 

Die Frage, die ich mir hier stelle, ist eine doppelte:

 

1. Wird in der normalen Gemeinde wirklich noch in nennenswertem Umfang gebeichtet?

 

2. Sind die Dinge, die gebeichtet werden, nicht in der Regel so "banal" und "alltäglich", dass sie eigentlich überhaupt keinen "Weitererzählwert" haben? Ich würde mich wundern, wenn bei jedem Priester mindestens einmal im Monat einen Mörder, Triebtäter, Dieb etc. beichten würde! Der Ehestreit von Familie Müller und der Stress mit der Schwiegertochter etc. - das ist doch nun wirklich nicht so neu und ausgefallen, dass es sich lohnt, dass das unbedingt weitererzählt werden muss.

 

Das Problem halte ich für konstruiert, zumal es zahllose andere Berufe gibt, die auch eine Schweigepflicht haben.

 

Laura

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Nun, bei aller Skepsis gegenüber des Pflichtzölibates, für das /den Zölibat als solchen gibt es schon gute Gründe.

Denn wenn ein Priester seine Aufgabe ernst nimmt, dann ist er schon viel unterwegs, und es kann durchaus dazu kommen, dass die familie darunter leidet. Und die Freundin kann er ja fragen, bevor er heiratet. Die Kinder allerdings werden nicht gefragt...

Des weiteren könnte ein "Problem" das Beichtgeheimnis sein. Da müssen sich viele Frauen echt an die eigene Nase fassen. Können Frauen akzeptieren, dass das Beichtgeheimnis absolut ist? Dass es auch gegenüber der Ehefrau gilt? ( Übrigens, liebe Arztgattinnen, Juristengattinnen etc: das gilt auch für euch). Dass es nicht das Geheimnis des Priesters, sondern das des "Sünders" ist. . Wenn der Gatte etwas verheimlicht, dann wird das ja oft als Vertrauensbruch gewertet, und viele sehen das auch, wenn sie von dem Geheimnis selbst gar nicht betroffen sind. Da liegt meines Erachtens ein Problem. oder wenn Frau schlicht und einfach (zu) neugierig ist und "wissen will", was bei xy los ist. Mal abgesehen davon, dass die Versuchung, ein belastendes Beichtgeheimnis bei der Ehefrau loszuwerden, viellleicht sehr groß ist.

 

Außerdem ist der weibliche Kopf viel kleiner als der männliche, weswegen ihnen das Denken schwerfällt.

 

die Pferde haben noch größere Köpfe...... B)

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