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Setzt ein Beratungsschein Frauen unter Druck


Benedikt
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Dieser thread wurde nicht von Benedikt eröffnet sondern aus "... Wo kann man Hilfe finden" gesplittet.

 

 

 

Helfen kann VitaL - es gibt Alternativen! Notruf: 0180 / xyz - rund um die Uhr besetzt!

 

Von Donum Vitae würde ich strikt abraten. Weil diese den Beratungsschein ausstellen, setzt das deine Freundin wahrscheinlich noch mehr unter Druck.

 

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technischer Hinweis:

 

bei uns im Forum werden keine Telefon-Nummern genannt. deshalb Beitrag editiert. Petrus.

Edited by Petrus
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Ich hab die Metadiskussion gelöscht, die Frage, um die es hier geht, ist dem Threadtitel zu entnehmen.

Ob eine Beratungsstelle bescheinigt, dass sie beraten hat oder ob sie das nicht bescheinigt, ist dabei völlig belanglos, denn wenn es einer Frau nur um den Schein geht, wird sie nicht danach fragen, wo sie Hilfe bekommt, sondern wo sie einen Schein bekommt.

Ich fordere also auf beim Thema zu bleiben und die Scheindiskussion woanders zu führen.

 

Werner

 

Ist okay, dann sollte Benedikts zuletzt erhobene Behauptung, der "Schein" setze unter Druck, der Vollständigkeit halber jedoch mit editiert werden.

 

Dieser Thread wurde nicht von Julius eröffnet, sonder aus dem Thread "Abtreibung wo kann man Hilfe finden" abgespalten

 

Werner

Edited by Werner001
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Ich hab die Metadiskussion gelöscht, die Frage, um die es hier geht, ist dem Threadtitel zu entnehmen.

Ob eine Beratungsstelle bescheinigt, dass sie beraten hat oder ob sie das nicht bescheinigt, ist dabei völlig belanglos, denn wenn es einer Frau nur um den Schein geht, wird sie nicht danach fragen, wo sie Hilfe bekommt, sondern wo sie einen Schein bekommt.

Ich fordere also auf beim Thema zu bleiben und die Scheindiskussion woanders zu führen.

 

Werner

 

Ist okay, dann sollte Benedikts zuletzt erhobene Behauptung, der "Schein" setze unter Druck, der Vollständigkeit halber jedoch mit editiert werden.

Wenn das seine Meinung ist, darf er sie äussern.

Ich bin allerdings der Meinung, es macht im Hinblick auf die Entscheidung für oder gegen das Kind keinerlei Unterschied, ob man schriftlich bestätigt bekommt, dass man sich hat beraten lassen, oder ob man das nicht schriftlich bestätigt bekommt.

 

Werner

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Dann sollte ich der Vollständigkeit halber meine Meinung äußern, dass man dem Hilfsangebot von einem, der behauptet, Donum Vitae würde Frauen (direkt oder indirekt durch Scheinvergabe) unter Druck setzen, nicht trauen kann, und somit auch diesem Verein VitaL nicht.

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Dann sollte ich der Vollständigkeit halber meine Meinung äußern, dass man dem Hilfsangebot von einem, der behauptet, Donum Vitae würde Frauen (direkt oder indirekt durch Scheinvergabe) unter Druck setzen, nicht trauen kann, und somit auch diesem Verein VitaL nicht.

Wo habe ich geschrieben, dass Donum Vitae Frauen unter Druck setzt?

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Dann sollte ich der Vollständigkeit halber meine Meinung äußern, dass man dem Hilfsangebot von einem, der behauptet, Donum Vitae würde Frauen (direkt oder indirekt durch Scheinvergabe) unter Druck setzen, nicht trauen kann, und somit auch diesem Verein VitaL nicht.

Wo habe ich geschrieben, dass Donum Vitae Frauen unter Druck setzt?

Im ursprünglichen Thread:

 

Von Donum Vitae würde ich strikt abraten. Weil diese den Beratungsschein ausstellen, setzt das deine Freundin wahrscheinlich noch mehr unter Druck.
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Jo, da steht, dass der Beratungsschein die Frau unter Druck setzt. Nicht Donum Vitae.

 

Und das liegt auch auf der Hand. Der Schein gibt anderen im Umfeld der Frau die Möglichkeit, sie zu einer Abtreibung zu drängen oder gar zu zwingen (das gibt es alles). Zudem macht er auch das Bemühen von jemandem, der die Abtreibung verhindern will, obsolet.

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Zudem macht er auch das Bemühen von jemandem, der die Abtreibung verhindern will, obsolet.

Inwiefern?

 

Werner

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Wie ich in dem gelöschten Beitrag schrieb, ist eine Vorgehensweise ala "Töte nicht - hier hast du die Giftpille" unglaubwürdig.

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Jo, da steht, dass der Beratungsschein die Frau unter Druck setzt. Nicht Donum Vitae.

 

Und das liegt auch auf der Hand. Der Schein gibt anderen im Umfeld der Frau die Möglichkeit, sie zu einer Abtreibung zu drängen oder gar zu zwingen (das gibt es alles). Zudem macht er auch das Bemühen von jemandem, der die Abtreibung verhindern will, obsolet.

Das ist nur dann richtig, wenn Donum Vitae den Frauen den Beratungsschein aufdrängt.

Ist das der Fall?

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Wie ich in dem gelöschten Beitrag schrieb, ist eine Vorgehensweise ala "Töte nicht - hier hast du die Giftpille" unglaubwürdig.

Und genau das ist Unsinn.

Wenn du schon eine Analogie willst, dann ist es diese:

Um eine Giftpille in der Apotheke zu erhalten, muss man sich vorher beraten lassen über die gefährlichkeit von Giftpillen.

Und nur wenn man nachweist, dass man sich hat beraten lassen, bekommt man eine giftpille.

Allerdings ist keiner, der sich hat beraten lassen und das auch nachweisen kann, gezwungen, sich eine Giftpille zu kaufen.

 

Der Baratungsschein ist nichts weiter als die Bescheinigung, dass man sich hat beraten lassen.

Um straffrei abtreiben zu lassen, muss man in Deutschland nachweisen, dass man sich hat beraten lassen.

Als Nachweis dient der Beratungsschein.

ich bin allerdings überzeugt, dass man auch ohne diesen Schein straffrei davon käme, wenn man zu einer kirchlichen Beratungsstelle ginge, die keinen Schein ausstellt, und dann, wenn der Staatsanwalt kommt, zum Beispiel durch zeugen nachweist, dass man nicht nur bei irgendeiner Beratung war, sondern sogar bei einer kirchlichen, die die vom Gesetzgeber verlangte "Beratung für das Leben" ja bekanntermaßen besonders gut durchführt.

Der Schein ist nur eine Formalie (ich bezweifle allerdings, dass sich sobald jemand findet, der das durch die Instanzen zieht).

 

Die einzige Möglichkeit, sicher auszuschliessen, dass man keiner Frau zu einer Abtreibung verhilft, wäre daher, jegliche Beratungstätigkeit zu 100% einzustellen.

 

Werner

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ich bin allerdings überzeugt, dass man auch ohne diesen Schein straffrei davon käme, wenn man zu einer kirchlichen Beratungsstelle ginge, die keinen Schein ausstellt, und dann, wenn der Staatsanwalt kommt, zum Beispiel durch zeugen nachweist, dass man nicht nur bei irgendeiner Beratung war, sondern sogar bei einer kirchlichen, die die vom Gesetzgeber verlangte "Beratung für das Leben" ja bekanntermaßen besonders gut durchführt.

Der Schein ist nur eine Formalie (ich bezweifle allerdings, dass sich sobald jemand findet, der das durch die Instanzen zieht).

 

Da bin haargenau derselben Meinung.

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Jo, da steht, dass der Beratungsschein die Frau unter Druck setzt. Nicht Donum Vitae.

 

Und das liegt auch auf der Hand. Der Schein gibt anderen im Umfeld der Frau die Möglichkeit, sie zu einer Abtreibung zu drängen oder gar zu zwingen (das gibt es alles). Zudem macht er auch das Bemühen von jemandem, der die Abtreibung verhindern will, obsolet.

 

 

Wie ich in dem gelöschten Beitrag schrieb, ist eine Vorgehensweise ala "Töte nicht - hier hast du die Giftpille" unglaubwürdig.

Sowas kann nur jemand schreiben, der Frauen für unmündig und beschränkt hält......aber das ist ja gut katholische Meinung......die 3 K Kinder Küche und Kirche (in letzterer möglichst nur als Putzfrau)

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Sowas kann nur jemand schreiben, der Frauen für unmündig und beschränkt hält......aber das ist ja gut katholische Meinung......die 3 K Kinder Küche und Kirche (in letzterer möglichst nur als Putzfrau)

Ehrlich gesagt: ich glaube, dass die katholische Kirche genau den gleichen Standpunkt vertreten würde, wenn Männer die Kinder austragen würden. Sie (die Meinungsführer der katholischen Kirche) wären ja nach wie vor nie selber betroffen. Meiner Meinung nach ist das Problem, dass diese Leute niemals Einzelschicksale anschauen und dies auch strikt ablehnen. Dass sie eiskalt eine Mutter mit 5 Kindern bei der Geburt des 6. Kindes über die Klinge springen lassen, und sie dann dafür loben, dass sie nicht abgetrieben hat. Da zücken sie dann ihre Rosenkränze und loben die wahrhaft katholische Gesinnung der verstorbenen Mutter. Deren Halbwaisen tun ihnen zwar auch Leid, aber sie wiegen sich in der Gewissheit, dass Gott seine Hand über diese Kinder halten (ev. sogar auch über den Ehemann und Kindsvater....) und sie hüten und beschützen wird. Was willst du mehr?

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ich bin allerdings überzeugt, dass man auch ohne diesen Schein straffrei davon käme, wenn man zu einer kirchlichen Beratungsstelle ginge, die keinen Schein ausstellt, und dann, wenn der Staatsanwalt kommt, zum Beispiel durch zeugen nachweist, dass man nicht nur bei irgendeiner Beratung war, sondern sogar bei einer kirchlichen, die die vom Gesetzgeber verlangte "Beratung für das Leben" ja bekanntermaßen besonders gut durchführt.

Der Schein ist nur eine Formalie (ich bezweifle allerdings, dass sich sobald jemand findet, der das durch die Instanzen zieht).

 

Da bin haargenau derselben Meinung.

 

Und woher weiß der Arzt dann, daß er darf? Praktisch kann eure Idee nur im Fall einer Do-it-yourself-Abtreibung werden. Grüße, KAM

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ich bin allerdings überzeugt, dass man auch ohne diesen Schein straffrei davon käme, wenn man zu einer kirchlichen Beratungsstelle ginge, die keinen Schein ausstellt, und dann, wenn der Staatsanwalt kommt, zum Beispiel durch zeugen nachweist, dass man nicht nur bei irgendeiner Beratung war, sondern sogar bei einer kirchlichen, die die vom Gesetzgeber verlangte "Beratung für das Leben" ja bekanntermaßen besonders gut durchführt.

 

Ich bin davon überhaupt nicht überzeugt. § 218a Abs. 1 StGB spricht eine klare Sprache, für eine analoge Erweiterung der Norm gebricht es an der planwidrigen Regelungslücke.

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Ehrlich gesagt: ich glaube, dass die katholische Kirche genau den gleichen Standpunkt vertreten würde, wenn Männer die Kinder austragen würden. Sie (die Meinungsführer der katholischen Kirche) wären ja nach wie vor nie selber betroffen. Meiner Meinung nach ist das Problem, dass diese Leute niemals Einzelschicksale anschauen und dies auch strikt ablehnen. Dass sie eiskalt eine Mutter mit 5 Kindern bei der Geburt des 6. Kindes über die Klinge springen lassen, und sie dann dafür loben, dass sie nicht abgetrieben hat. Da zücken sie dann ihre Rosenkränze und loben die wahrhaft katholische Gesinnung der verstorbenen Mutter. Deren Halbwaisen tun ihnen zwar auch Leid, aber sie wiegen sich in der Gewissheit, dass Gott seine Hand über diese Kinder halten (ev. sogar auch über den Ehemann und Kindsvater....) und sie hüten und beschützen wird. Was willst du mehr?
Eine Abtreibung ist bei Lebensgefahr für Mutter und Kind erlaubt. Trotzdem ist es natürlich bewundernswert, wenn eine Mutter sich in so einem Fall dafür entscheidet, ihr Leben zu opfern. Das ist aber eine Frage ihres persönlichen Gewissens.
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ich bin allerdings überzeugt, dass man auch ohne diesen Schein straffrei davon käme, wenn man zu einer kirchlichen Beratungsstelle ginge, die keinen Schein ausstellt, und dann, wenn der Staatsanwalt kommt, zum Beispiel durch zeugen nachweist, dass man nicht nur bei irgendeiner Beratung war, sondern sogar bei einer kirchlichen, die die vom Gesetzgeber verlangte "Beratung für das Leben" ja bekanntermaßen besonders gut durchführt.

Der Schein ist nur eine Formalie (ich bezweifle allerdings, dass sich sobald jemand findet, der das durch die Instanzen zieht).

 

Da bin haargenau derselben Meinung.

 

Und woher weiß der Arzt dann, daß er darf? Praktisch kann eure Idee nur im Fall einer Do-it-yourself-Abtreibung werden. Grüße, KAM

 

Nö. Durchaus möglich, dass der Arzt "weiss", dass und wo die Frau beraten worden ist. Aber Werner hatte völlig recht: es wird sich so schnell keiner finden, der sich deswegen durch die Instanzen prozessieren will.

Edited by Julius
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Der Baratungsschein ist nichts weiter als die Bescheinigung, dass man sich hat beraten lassen.

Um straffrei abtreiben zu lassen, muss man in Deutschland nachweisen, dass man sich hat beraten lassen.

Als Nachweis dient der Beratungsschein.

ich bin allerdings überzeugt, dass man auch ohne diesen Schein straffrei davon käme, wenn man zu einer kirchlichen Beratungsstelle ginge, die keinen Schein ausstellt, und dann, wenn der Staatsanwalt kommt, zum Beispiel durch zeugen nachweist, dass man nicht nur bei irgendeiner Beratung war, sondern sogar bei einer kirchlichen, die die vom Gesetzgeber verlangte "Beratung für das Leben" ja bekanntermaßen besonders gut durchführt.

Der Schein ist nur eine Formalie (ich bezweifle allerdings, dass sich sobald jemand findet, der das durch die Instanzen zieht).

Na, das sind schon interessante Gedankengänge. Aber im Zweifelsfall würde ein gewissenloser Arzt sowas einfach als Fehlgeburt verbuchen. Wird ja zur Genüge gemacht (das erklärt übrigens auch u.a. den spektakulären Rückgang der dt. Abtreibungszahlen von 200.000-300.000 vor Einführung der Beratungsregelung auf 130.000 danach)

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Na, das sind schon interessante Gedankengänge. Aber im Zweifelsfall würde ein gewissenloser Arzt sowas einfach als Fehlgeburt verbuchen. Wird ja zur Genüge gemacht (das erklärt übrigens auch u.a. den spektakulären Rückgang der dt. Abtreibungszahlen von 200.000-300.000 vor Einführung der Beratungsregelung auf 130.000 danach)

 

Hast du irgendwelche Anhaltspunkte für diese Behauptung?

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Ehrlich gesagt: ich glaube, dass die katholische Kirche genau den gleichen Standpunkt vertreten würde, wenn Männer die Kinder austragen würden. Sie (die Meinungsführer der katholischen Kirche) wären ja nach wie vor nie selber betroffen. Meiner Meinung nach ist das Problem, dass diese Leute niemals Einzelschicksale anschauen und dies auch strikt ablehnen. Dass sie eiskalt eine Mutter mit 5 Kindern bei der Geburt des 6. Kindes über die Klinge springen lassen, und sie dann dafür loben, dass sie nicht abgetrieben hat. Da zücken sie dann ihre Rosenkränze und loben die wahrhaft katholische Gesinnung der verstorbenen Mutter. Deren Halbwaisen tun ihnen zwar auch Leid, aber sie wiegen sich in der Gewissheit, dass Gott seine Hand über diese Kinder halten (ev. sogar auch über den Ehemann und Kindsvater....) und sie hüten und beschützen wird. Was willst du mehr?
Eine Abtreibung ist bei Lebensgefahr für Mutter und Kind erlaubt. Trotzdem ist es natürlich bewundernswert, wenn eine Mutter sich in so einem Fall dafür entscheidet, ihr Leben zu opfern. Das ist aber eine Frage ihres persönlichen Gewissens.

Das ist nicht bewunderswert, das ist haarsträubend. Ich bin entsetzt und extrem peinlich berührt, dass du als Katholik im Ernst den Tod einer mehrfachen Mutter verherrlichst, obwohl er sich vielleicht hätte vermeiden lassen. Davon abgesehen denken veritable Katholiban auch ganz anders als du. Ich hatte jedenfalls mal eine Diskussion mit einem Menschen, der sich kategorisch dagegen ausgesprochen hat, Frauen eine Genehmigung zur Abrteibung zu erteilen, nur weil ihr Leben in Gefahr sei. :angry2: Und er fand die Ansicht, dass eine Abtreibung bei Gefahr für das Leben der Mutter erlaubt sein solle, nicht katholisch und kirchenfeindlich. O-Ton.

Edited by Theodora
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.... Aber im Zweifelsfall würde ein gewissenloser Arzt sowas einfach als Fehlgeburt verbuchen. Wird ja zur Genüge gemacht (das erklärt übrigens auch u.a. den spektakulären Rückgang der dt. Abtreibungszahlen von 200.000-300.000 vor Einführung der Beratungsregelung auf 130.000 danach)

Ach, so einfach ist das?

Wie kommt es dann zu dem immensen Druck, den ein Beratungsschein durch pure Existenz auf die Frauen ausübt?

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.... Aber im Zweifelsfall würde ein gewissenloser Arzt sowas einfach als Fehlgeburt verbuchen. Wird ja zur Genüge gemacht (das erklärt übrigens auch u.a. den spektakulären Rückgang der dt. Abtreibungszahlen von 200.000-300.000 vor Einführung der Beratungsregelung auf 130.000 danach)

Ach, so einfach ist das?

Wie kommt es dann zu dem immensen Druck, den ein Beratungsschein durch pure Existenz auf die Frauen ausübt?

Der Frage schließe ich mich an.

Dem spektakulären Rückgang der Abtreibungen müsste übrigens, wenn Benedikts Behauptung zutrifft, eine spektakuläre Zunahme der Fehlgeburten gegenüberstehen. Aber das weist er uns sicher bald nach.

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Das ist nicht bewunderswert, das ist haarsträubend. Ich bin entsetzt und extrem peinlich berührt, dass du als Katholik im Ernst den Tod einer mehrfachen Mutter verherrlichst, obwohl er sich vielleicht hätte vermeiden lassen. Davon abgesehen denken veritable Katholiban auch ganz anders als du. Ich hatte jedenfalls mal eine Diskussion mit einem Menschen, der sich kategorisch dagegen ausgesprochen hat, Frauen eine Genehmigung zur Abrteibung zu erteilen, nur weil ihr Leben in Gefahr sei. :angry2: Und er fand die Ansicht, dass eine Abtreibung bei Gefahr für das Leben der Mutter erlaubt sein solle, nicht katholisch und kirchenfeindlich. O-Ton.
Wenn ein Mensch sein Leben opfert, um ein anderes zu retten, dann ist das bewundernswert. "Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben gibt für die Freunde." Und ich verherrliche nicht den Tod einer Mutter, sondern die Rettung eines Menschen. Wenn du damit nicht übereinstimmst, hast du von der Botschaft Jesu null verstanden, sorry, wenn ich das so sage.
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