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Gott Israels und des Christentums dasselbe wie Allah?


leo_linz

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Darf ich Dich etwas fragen?

Wäre bei Dir auch der Spaß vorbei, wenn ich mich in Deine Kirche setzte, vorher natürlich mich mit Weihwasser bekreuzige und dann noch an der Kommunion teilnehmen würde. Denn laut Pascal darf ich dies ja und es sei nicht schädlich eher das Gegenteil.

Und Mecky, das ist eine durchaus ernste Frage von mir.

Bin immer wieder erstaunt, wie ironiebefreit manche User sind. :lol:

bearbeitet von boandlkramer
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Ich kenne eine gläubige Muslima, die sich freitags in die katholische Kirche um die Ecke in die letzte Bank setzt und ihr Gebet verrichtet.

Eine Kirche sei ebenso ein Haus Gottes wie eine Moschee, was sogar im Koran stünde.

Dass man dort keinen Gebetsteppich auspackt hält sie für selbstverständlich, weil man sich in einer Kirche eben an die dortigen äusserlichen Gepflogenheiten hält. Aber man könne Allah genausogut in einer Kirche besuchen wie in einer Moschee und genausogut in der Bank sitzend beten.

Zur kulturellen Einordnung: Sie stammt aus einem nordafrikanischen arabischen Land und ist nur gelegentlich zu Besuch in D, hält sich an die Speisegebote, trinkt keinen Alkohol, nimmt ihren Glauben ernst, hält allerdings Dinge wie Verschleierung für kulturelle Gepflogenheiten der arabischen Halbinsel und Zentralasiens, das nichts mit dem Islam zu tun habe.

 

Werner

 

Wieso sagst du nicht, dass sie Kopftuch trägt? Ist es dir unangenehm? :lol:

Weil sie keines trägt.

 

Werner

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Hi,

 

ich habe letzetens im Fernsehen bei einer Sendung über das Themas Minarett von einem Muslimen gehört der christliche dreifaltige Gott Israels und des Christentums sei dasselbe wie Allah. Eine BODENLOSE FRECHHEIT. Was sagt ihr?

 

So, jetzt haben viele Leute geantwortet. Sagst du uns jetzt auch noch, wieso die Aussage eine "BODENLOSE FRECHHEIT" gewesen sein soll?

 

Was ist denn nun, leo_linz? Kein Interesse mehr an deinem Skandal?

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Hi,

 

ich habe letzetens im Fernsehen bei einer Sendung über das Themas Minarett von einem Muslimen gehört der christliche dreifaltige Gott Israels und des Christentums sei dasselbe wie Allah. Eine BODENLOSE FRECHHEIT. Was sagt ihr?

Es ist richtig man lese nach ich "Nostra Aetate" 3:

Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde5, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft.

Hervorhebung von mir.

 

Ich halte diese Frage eigentlich für müßig.

 

Aber man muss auch sagen, dass das 2. Vaticanum im Original sagt:

 

"Ecclesia cum aestimatione quoque Muslimos respicit qui unicum Deum adorant,..." (Quelle)

 

"unicum Deum" kann man aber übersetzen mit "die einen einzigen Gott anbeten" oder "die den einzigen Gott anbeten". Dass "Deus" mit Großbuchstaben geschrieben ist, könnte zwar ein Hinweis auf die gemeinte Bedeutung haben (nämlich dass es derselbe Gott wie der der Christen ist), aber beide Übersetzungen sind möglich.

 

Dennoch, wie gesagt: Was ändert die eine oder andere Übersetzung an der Realität?

bearbeitet von Rosario
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"unicum Deum" kann man aber übersetzen mit "die einen einzigen Gott anbeten" oder "die den einzigen Gott anbeten". Dass "Deus" mit Großbuchstaben geschrieben ist, könnte zwar ein Hinweis auf die gemeinte Bedeutung haben (nämlich dass es derselbe Gott wie der der Christen ist), aber beide Übersetzungen sind möglich.

 

Bereits Dr. J. Ph. Krebs bemerkt in seinem "Antibarbarus der lateinischen Sprache" im Jahre 1837, dass das Wort "unicus" ausschliesslich "einzig" in seiner Zahlbedeutung (also "der einzige") Verwendung findet, während in der Bedeutung "ein einziger" nicht "unicus", sondern "unus" verwendet würde.

 

Worauf er auch hinweist, ist, dass das Wort "unicus" als Adjektiv ziemlich ungebräuchlich sei und klassisch praktisch nur zusammen mit filius bzw. filia vorkäme, als "der einzige Sohn" bzw. "die einzige Tochter".

 

Wenn nun an der zitierten Stelle aus dem 2. Vatikanum ausgerechnet dieses ausgefallene Wort "unicus" verwendet wird, statt des viel üblicheren und gebräuchlicheren "unus", dann liegt es auf der Hand, dass die verfasser dieser Zeilen "den einzigen Gott" und nicht "einen einzigen Gott" gemeint haben.

 

Mal davon abgesehen, dass es für einen Montheisten logischer Unsinn ist, zu sagen, jemand bete einen einzigen, aber anderen Gott an.

Wenn es nur einen gibt, kann man auch nur einen anbeten.

 

Werner

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Mal davon abgesehen, dass es für einen Montheisten logischer Unsinn ist, zu sagen, jemand bete einen einzigen, aber anderen Gott an.

Wenn es nur einen gibt, kann man auch nur einen anbeten.

Gott steht über der Logik. Warum sollte das nicht gehen?

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Mal davon abgesehen, dass es für einen Montheisten logischer Unsinn ist, zu sagen, jemand bete einen einzigen, aber anderen Gott an.

Wenn es nur einen gibt, kann man auch nur einen anbeten.

Gott steht über der Logik. Warum sollte das nicht gehen?

Wenn es nur einen Gott gibt, und ich irgendetwas oder irgendjemanden anbete, der oder das nicht dieser einzige Gott ist, dann ist es logischerweise auch kein "anderer" Gott, sondern etwas ganz anderes.

 

Die Aussage "Muslime beten einen Gott an, aber das ist nicht der einzige Gott" ist daher logischer Unfug.

Ich könnte bestenfalls sagen "Muslime beten etwas an, das sie für Gott halten, das aber nicht Gott ist, sondern etwas anderes"

 

Wenn ein christlicher Theologe sagt "die Muslime beten (den/einen einzigen) Gott an", dann muss es zwangsläufig der gleiche sein, den auch der christliche Theologe anbetet, denn einen anderen gibt es ja für den christlichen Theologen nicht.

 

Werner

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@ Werner

 

O.K., das mit der Bedeutung von "unicus" überzeugt mich. Danke!

 

Trotzdem halte ich die Diskussion nach wie vor für müßig, da es für mich unerheblich ist, ob ich beim Gespräch mit einem Muslim sage:

 

"Ihr betet einen Gott an, den es nicht gibt."

 

oder:

 

"Ihr betet denselben Gott an wie wir Christen, allerdings hat dieser Gott genau die Attribute, die wir ihm zuschreiben, und eure Beschreibung Gottes liegt in wesentlichen Punkten daneben."

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"Ihr betet einen Gott an, den es nicht gibt."

 

oder:

 

"Ihr betet denselben Gott an wie wir Christen, allerdings hat dieser Gott genau die Attribute, die wir ihm zuschreiben, und eure Beschreibung Gottes liegt in wesentlichen Punkten daneben."

Aber anders formuliert macht es durchaus einen Unterschied:

 

"Wir beten nicht den gleichen Gott an."

 

oder:

 

"Wir beten den gleichen Gott an, der sich uns jedoch in verschiedener Weise offenbart hat."

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@ Werner

 

O.K., das mit der Bedeutung von "unicus" überzeugt mich. Danke!

 

Trotzdem halte ich die Diskussion nach wie vor für müßig, da es für mich unerheblich ist, ob ich beim Gespräch mit einem Muslim sage:

 

"Ihr betet einen Gott an, den es nicht gibt."

 

oder:

 

"Ihr betet denselben Gott an wie wir Christen, allerdings hat dieser Gott genau die Attribute, die wir ihm zuschreiben, und eure Beschreibung Gottes liegt in wesentlichen Punkten daneben."

Nein, der Unterschied ist fundamental.

Im einen Fall sage ich: "Du betest ein Nichts an, ein Gespenst."

Im anderen Fall sage ich: "Du bestest zwar Gott an, aber du hast ihn nicht richtig erkannt"

 

Im einen Fall halte ich dich für einen verirrten Gläubigen, im anderen Fall für einen Ungläubigen.

 

Christen sind laut Koran verirrte Gläubige, aber keine Ungläubige.

 

Werner

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Die Aussage "Muslime beten einen Gott an, aber das ist nicht der einzige Gott" ist daher logischer Unfug.

Dreieinigkeit ist auch logischer Unfug. Frag mal die Moslems.

 

Wenn ein christlicher Theologe sagt "die Muslime beten (den/einen einzigen) Gott an", dann muss es zwangsläufig der gleiche sein, den auch der christliche Theologe anbetet, denn einen anderen gibt es ja für den christlichen Theologen nicht.

Nur, daß sich beide Seiten etwas komplett anderes darunter vorstellen. Da von "demselben" zu reden, halte ich für gewagt.

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Aber anders formuliert macht es durchaus einen Unterschied:

 

"Wir beten nicht den gleichen Gott an."

 

oder:

 

"Wir beten den gleichen Gott an, der sich uns jedoch in verschiedener Weise offenbart hat."

 

" ... der sich uns jedoch in verschiedener Weise offenbart hat." ist aber eine Formulierung, die man nur annehmen kann, wenn man die beiden Religionen sehr wachs-weich (um nicht zu sagen: um des lieben Friedens willen widersprüchlich) nebeneinander stehen lässt. Es gibt eben wesentliche Aussagen in der Bibel bzw. im Koran die sich aussschließen. Und wie soll man einen Gott annehmen, der sich hier als Gekreuzigter und Auferstandener offenbart, dort aber schreibt/schreiben lässt, Jesus sei weder gekreuzigt worden noch auferstanden? Den Satz "Wir beten den gleichen Gott an, der sich uns jedoch in verschiedener Weise offenbart hat." werden die allerwenigsten Muslime und die allerwenigsten Christen so unterschreiben können. Wenigstens darin sind sie sich einig: Sie nehmen die Frage nach der Wahrheit ernst.

 

Nein, der Unterschied ist fundamental.

Im einen Fall sage ich: "Du betest ein Nichts an, ein Gespenst."

Im anderen Fall sage ich: "Du betest zwar Gott an, aber du hast ihn nicht richtig erkannt"

 

Im einen Fall halte ich dich für einen verirrten Gläubigen, im anderen Fall für einen Ungläubigen.

 

Christen sind laut Koran verirrte Gläubige, aber keine Ungläubige.

 

Naja, fundamental finde ich etwas anderes. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich mir nicht so viel daraus mache, was andere von mir oder über meinen Glauben sagen. Ob ich für einen Muslim ein "verirrter Gläubiger" oder ein "Ungläubiger" beschäftigt mich wahrscheinlich erst, wenn ich mal unter der Scharia stehen werde ...

bearbeitet von Rosario
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Die Aussage "Muslime beten einen Gott an, aber das ist nicht der einzige Gott" ist daher logischer Unfug.

Dreieinigkeit ist auch logischer Unfug. Frag mal die Moslems.

 

Wenn ein christlicher Theologe sagt "die Muslime beten (den/einen einzigen) Gott an", dann muss es zwangsläufig der gleiche sein, den auch der christliche Theologe anbetet, denn einen anderen gibt es ja für den christlichen Theologen nicht.

Nur, daß sich beide Seiten etwas komplett anderes darunter vorstellen. Da von "demselben" zu reden, halte ich für gewagt.

Naja, frisch gewagt ist halb gewonnen.

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theologie-der-vernunft.de
Die Aussage "Muslime beten einen Gott an, aber das ist nicht der einzige Gott" ist daher logischer Unfug.

Dreieinigkeit ist auch logischer Unfug. Frag mal die Moslems.

 

Wenn ein christlicher Theologe sagt "die Muslime beten (den/einen einzigen) Gott an", dann muss es zwangsläufig der gleiche sein, den auch der christliche Theologe anbetet, denn einen anderen gibt es ja für den christlichen Theologen nicht.

Nur, daß sich beide Seiten etwas komplett anderes darunter vorstellen. Da von "demselben" zu reden, halte ich für gewagt.

 

Das mag zutreffen. Aber nachdem die Diskussion deutlich gemacht hat, dass es letztlich ein Schöpfergott ist, um den es geht, nur die Bilder davon trennen, die Buchstaben, die als Offenbarung bezeichnet werden und Gründergestalten, auf die man sich beruft, wäre es da nicht Zeit, wieder nach der gemeinsamen Wirklichkeit des Schöpfergottes in der Welt zu fragen?

 

Wäre es nicht wichter für den Weltfriede, besser als mehr Sicherheitsmaßnahmen an Flughäften, dem Einmarsch auch noch im Jemen... (oder dessen Verurteilung), sich auf aufgeklärte Weise bzw. Grundlage heutigen Wissens über die gemeinsame Wurzel der drei monotheistissche Glaubensgeschwister Gedanken zu machen?

 

Hat Gott nur Gewehre gegeben und Vergeisterung, die von dann von verschiedenen Gottesbildern ausgehen muss, die selbst der SPIEGEL (heutiger Zeit) in der Weihnachtsausgabe gegeneinander aufhetzt "Wer hat den stärkeren Gott"? Oder ist er der Vater des weltbewirkender kreativer=schöpferischer Logik/Vernunft (in der Antike als Sohn bezeichnet, selbst im Koran als Wort bekannt) der uns einen Verstand gegeben hat, auf neue Weise nach der gemeinsamen Wurzel zu fragen?

 

Warum kann es keine Auf-gabe eines kath. Forums sein, auf diese Weise einen Gedankenaustausch über den anfänglich-universalen (echt. kath.) Glaubensgrund anzuregen, der auf aufgeklärte Weise zum Weltfriede beiträgt, weiteres Blutvergießen von Soldaten und Zivilisten verhindert, statt getrennte Gottesbilder stehen zu lassen und Kulturen, die sich bekämpfen?

 

Gerhard

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Ich kenne eine gläubige Muslima, die sich freitags in die katholische Kirche um die Ecke in die letzte Bank setzt und ihr Gebet verrichtet.

Eine Kirche sei ebenso ein Haus Gottes wie eine Moschee, was sogar im Koran stünde.

Dass man dort keinen Gebetsteppich auspackt hält sie für selbstverständlich, weil man sich in einer Kirche eben an die dortigen äusserlichen Gepflogenheiten hält. Aber man könne Allah genausogut in einer Kirche besuchen wie in einer Moschee und genausogut in der Bank sitzend beten.

Zur kulturellen Einordnung: Sie stammt aus einem nordafrikanischen arabischen Land und ist nur gelegentlich zu Besuch in D, hält sich an die Speisegebote, trinkt keinen Alkohol, nimmt ihren Glauben ernst, hält allerdings Dinge wie Verschleierung für kulturelle Gepflogenheiten der arabischen Halbinsel und Zentralasiens, das nichts mit dem Islam zu tun habe.

 

Werner

 

Wieso sagst du nicht, dass sie Kopftuch trägt? Ist es dir unangenehm? :lol:

Weil sie keines trägt.

 

Werner

Jetzt bin ich aber baff. :lol:

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Ich kenne eine gläubige Muslima, die sich freitags in die katholische Kirche um die Ecke in die letzte Bank setzt und ihr Gebet verrichtet.

Eine Kirche sei ebenso ein Haus Gottes wie eine Moschee, was sogar im Koran stünde.

Dass man dort keinen Gebetsteppich auspackt hält sie für selbstverständlich, weil man sich in einer Kirche eben an die dortigen äusserlichen Gepflogenheiten hält. Aber man könne Allah genausogut in einer Kirche besuchen wie in einer Moschee und genausogut in der Bank sitzend beten.

Zur kulturellen Einordnung: Sie stammt aus einem nordafrikanischen arabischen Land und ist nur gelegentlich zu Besuch in D, hält sich an die Speisegebote, trinkt keinen Alkohol, nimmt ihren Glauben ernst, hält allerdings Dinge wie Verschleierung für kulturelle Gepflogenheiten der arabischen Halbinsel und Zentralasiens, das nichts mit dem Islam zu tun habe.

 

Werner

 

Wieso sagst du nicht, dass sie Kopftuch trägt? Ist es dir unangenehm? :lol:

Weil sie keines trägt.

 

Werner

Jetzt bin ich aber baff. :lol:

 

Wieso?

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Hi,

 

ich habe letzetens im Fernsehen bei einer Sendung über das Themas Minarett von einem Muslimen gehört der christliche dreifaltige Gott Israels und des Christentums sei dasselbe wie Allah. Eine BODENLOSE FRECHHEIT. Was sagt ihr?

 

Ich bin auf diesen Text gestoßen, in dem eine Inschrift am Felsendom in Jerusalem (also einem des Hauptheiligtümer des Islam) zitiert wird "Verstehe Gott und seine Gesandten richtig und sage nicht: „DREI", lass ab davon, es ist besser für dich" sowie zeitgenössische (7 Jhdt.) nordarfikanische Münzen, denen das islamische Glaubensbekenntnis (in lateinischen Buschtaben): „NoN ESt DeuS NISi Unus Deus CUI Non Socius Alius“ (nicht ist Gott, wenn nicht der eine Gott [es gibt nur den einen Gott], dem kein Gefährte“ [beige-sellt] ist" eingeprägt ist. Das scheinen mir doch Hinweise darauf zu sein, dass die von dir zitierte Aussage aus islamischer Sicht durchaus nicht ganz unproblematisch ist ("BODENLOSE FRECHHEIT" ???). Umgekehrt maße ich persönlich mir aber nicht an, Aussagen eines Muslimen über seine (islamischen) Glauben bzw. sein Gottesbild zu kommentieren. Respekt vor diesem Glauben, wie ihn die Erklärung des II. Vatikanischen Konzils über das Verhältnis der Kirche zu den Nichtchristlichen Religionen "Nostra Aeatate" einmahnt, scheint mir allerdings in jedem Fall angebracht.

bearbeitet von Justin Cognito
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[...] wir werden ja sehen wie man nostra aetate im Lichte der Tradition lesen kann

 

Vorschläge?

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[...] wir werden ja sehen wie man nostra aetate im Lichte der Tradition lesen kann

 

Vorschläge?

 

Die Tradition sagt: Das 2. Vatikanum haben die Freimaurer verbrochen! :lol:

 

Nach der Tradition waren schon immer die Fraimaurer an allem schuld. :lol:

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Hi,

 

ich habe letzetens im Fernsehen bei einer Sendung über das Themas Minarett von einem Muslimen gehört der christliche dreifaltige Gott Israels und des Christentums sei dasselbe wie Allah. Eine BODENLOSE FRECHHEIT. Was sagt ihr?

 

Nein, die Wahrheit. Zumindest, wenn man Monotheismus ernst nimmt. Entweder es gibt nur einen Gott- dund davon gehen Juden, christen und Muslime aus- dann ist es logischerweise derselbe. oder es gibt mehrere Götter- dann stimmt aber unser monotheistisches denkmodell nicht.

Oder "das Göttliche" ist ein zugrundeliegendes Prinzip, was nicht an ein personales Gegenüber gebunden ist. Dann ist es ziemlich egal, ob diesem ein Gott oder mehrere Götter zugeordnet sind. Sie sind dann nur die Ausformungen des einen Göttlichen.

 

Das ist doch tatsächlich mal eine sinnvolle Abgrenzung zwischen Polytheismus und Monotheismus. Die momotheistischen Religionen gehen nämlich sämtlich davon aus, dass es eben nicht nur ein "göttliches Prinzip" gibt, sondern Gott als personales Gegenüber.

 

Das ist der entscheidende Punkt, und deshalb ist es auch sinvoll, trotz aller Unterschiede im Detail zu sagen, dass Muslime und Christen den selben Gott anbeten.

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Das ist der entscheidende Punkt, und deshalb ist es auch sinvoll, trotz aller Unterschiede im Detail zu sagen, dass Muslime und Christen den selben Gott anbeten.

Sie beten zwei unterschiedliche mit einigen überschneidenden Eigenschaften versehene Dinge an, die sie beide Gott nennen. Davon wird es nicht dasselbe.

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Das ist der entscheidende Punkt, und deshalb ist es auch sinvoll, trotz aller Unterschiede im Detail zu sagen, dass Muslime und Christen den selben Gott anbeten.

Sie beten zwei unterschiedliche mit einigen überschneidenden Eigenschaften versehene Dinge an, die sie beide Gott nennen. Davon wird es nicht dasselbe.

bist du unter die gläubigen gegangen?

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Das ist der entscheidende Punkt, und deshalb ist es auch sinvoll, trotz aller Unterschiede im Detail zu sagen, dass Muslime und Christen den selben Gott anbeten.

Sie beten zwei unterschiedliche mit einigen überschneidenden Eigenschaften versehene Dinge an, die sie beide Gott nennen. Davon wird es nicht dasselbe.

 

 

Na ja. Jeder Gegenstand und noch viel mehr jeder Mensch isz in den Augen jedes Menschen etwas unterschiedliches. Ich bin doch nicht viele verschiedene Menschen, nur weil alle möglichen Leute mit denen ich zu tun habe, unterschiedliche Meinungen über mich haben.

 

"Gott - ist das nicht der, der die Welt erschaffen hat und am Ende der Zeiten ein Gericht veranstalten wird?" "Ja genau, von dem reden wir gerade."

 

"Hat der nicht einen Sohn namens Jesus Christus?" "Ne du, das ist gar nicht sein Sohn!" "Ist er doch!" usw.

 

So einfach ist das.

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Das ist der entscheidende Punkt, und deshalb ist es auch sinvoll, trotz aller Unterschiede im Detail zu sagen, dass Muslime und Christen den selben Gott anbeten.

Sie beten zwei unterschiedliche mit einigen überschneidenden Eigenschaften versehene Dinge an, die sie beide Gott nennen. Davon wird es nicht dasselbe.

 

 

Na ja. Jeder Gegenstand und noch viel mehr jeder Mensch isz in den Augen jedes Menschen etwas unterschiedliches. Ich bin doch nicht viele verschiedene Menschen, nur weil alle möglichen Leute mit denen ich zu tun habe, unterschiedliche Meinungen über mich haben.

 

"Gott - ist das nicht der, der die Welt erschaffen hat und am Ende der Zeiten ein Gericht veranstalten wird?" "Ja genau, von dem reden wir gerade."

 

"Hat der nicht einen Sohn namens Jesus Christus?" "Ne du, das ist gar nicht sein Sohn!" "Ist er doch!" usw.

 

So einfach ist das.

Eine Frage der Perspektive.

 

Wenn man davon ausgeht, dass es gar keinen Gott gibt, dann kann man durchaus sagen, dass Muslime und Christen jeder irgendwas anderes anbeten.

Wenn man aber davon ausgeht, dass es genau einen Gott gibt, und wenn man weiter sagt, dass die Muslime wie Christen Gott anbeten und nicht ein Nachtgespenst, dann muss man zwangsläufig davon ausgehen, dass beide den selben Gott anbeten.

 

Werner

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Das ist der entscheidende Punkt, und deshalb ist es auch sinvoll, trotz aller Unterschiede im Detail zu sagen, dass Muslime und Christen den selben Gott anbeten.

Sie beten zwei unterschiedliche mit einigen überschneidenden Eigenschaften versehene Dinge an, die sie beide Gott nennen. Davon wird es nicht dasselbe.

 

 

Na ja. Jeder Gegenstand und noch viel mehr jeder Mensch isz in den Augen jedes Menschen etwas unterschiedliches. Ich bin doch nicht viele verschiedene Menschen, nur weil alle möglichen Leute mit denen ich zu tun habe, unterschiedliche Meinungen über mich haben.

 

"Gott - ist das nicht der, der die Welt erschaffen hat und am Ende der Zeiten ein Gericht veranstalten wird?" "Ja genau, von dem reden wir gerade."

 

"Hat der nicht einen Sohn namens Jesus Christus?" "Ne du, das ist gar nicht sein Sohn!" "Ist er doch!" usw.

 

So einfach ist das.

Eine Frage der Perspektive.

 

Wenn man davon ausgeht, dass es gar keinen Gott gibt, dann kann man durchaus sagen, dass Muslime und Christen jeder irgendwas anderes anbeten.

Wenn man aber davon ausgeht, dass es genau einen Gott gibt, und wenn man weiter sagt, dass die Muslime wie Christen Gott anbeten und nicht ein Nachtgespenst, dann muss man zwangsläufig davon ausgehen, dass beide den selben Gott anbeten.

 

Werner

 

Hier wird aber auch das Problem des heutigen Glaubens deutlich, der auf buchbegründende Gottesbilder baut, die dann auch noch Jesus heißen sollen.

 

Denn würden bei heutiger Rede von Gott und seinem Sohn nicht leider nur "Nachtgepenste" herauskommen, bräuchten wir über das Thema nicht zu diskutieren, würden sich nicht Christen auf den wahren Gott berufen wollen, sondern nach dem gemeinsamen Wort (als das selbst im Koran Jesus gilt) gefragt werden: Die Vernunft (Logos bzw. Logik) durch die alles entstanden ist, was weltweit auf wissenschaftliche Weise erklärt wird.

 

Wird es daher nicht endlich Zeit, nicht nur das schöpfungswirksame Wort des monotheistischen Anfangs zum theolgischen Thema zu machen: Von der rationalen Kosmologie Eschnatons, bis zur logischen Welterklärung der Zeitenwende (Logos), aus dem die Glaubensgeschwister hervorgegangen sind? Statt nur auf schriftgelehrte Weise Gründergestalten und Gottesbilder wie "Nachtgespenster" gegeneinander ins Rennen zu schicken?

 

Gerhard

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