Jump to content

Judenmission und Verständnis von Erstem (Alten) und Zweitem (Neuen) Bu


kam
 Share

Recommended Posts

hallo

 

Ich sehe es so, dass der Mensch als Nichtchrist unfrei ist.

 

Juden auch? (Ich halte die These ohnedies für falsch, woher nimmst du sie?)

 

unter Christen verstehe ich nicht Menschen, die dem Christentum verbunden sind, sondern Menschen, die im Geiste Jesu Christi leben.

Ja, Juden halte ich auch für unfrei in paulinischem Sinn.

Paulus selbst war ja zuvor Jude und erlebt seine Bekehrung als Befreiung

 

alles Liebe

 

Angelika

 

Dann müßtest du für Judenmission eintreten.

Link to comment
Share on other sites

hallo

 

Ich sehe es so, dass der Mensch als Nichtchrist unfrei ist.

 

Juden auch? (Ich halte die These ohnedies für falsch, woher nimmst du sie?)

 

unter Christen verstehe ich nicht Menschen, die dem Christentum verbunden sind, sondern Menschen, die im Geiste Jesu Christi leben.

Ja, Juden halte ich auch für unfrei in paulinischem Sinn.

Paulus selbst war ja zuvor Jude und erlebt seine Bekehrung als Befreiung

 

alles Liebe

 

Angelika

 

Dann müßtest du für Judenmission eintreten.

Warum?

Leute zu dem zwingen, was ich für ihr Glück halte?

 

Werner

Edited by Werner001
Link to comment
Share on other sites

Dann müßtest du für Judenmission eintreten.

Warum?

Leute zu dem zwingen, was ich für ihr Glück halte?

 

Warum zwingen? Mission ist Angebot.

Link to comment
Share on other sites

Dann müßtest du für Judenmission eintreten.

Warum?

Leute zu dem zwingen, was ich für ihr Glück halte?

 

Warum zwingen? Mission ist Angebot.

Ja und? Das Angebot an jedermann besteht doch.

Warum sollte man Juden von dem Angebot ausnehmen?

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Warum sollte man Juden von dem Angebot ausnehmen?

 

Das kann ich Dir nicht sagen - es gibt aber Menschen (z.B. den jüdisch-katholischen Dialogkreis des ZdK), die meinen, Juden dürfe das Evangelum nicht angeboten werden, das ganze auch noch aus theologischen Gründen.

Link to comment
Share on other sites

Warum sollte man Juden von dem Angebot ausnehmen?

 

Das kann ich Dir nicht sagen - es gibt aber Menschen (z.B. den jüdisch-katholischen Dialogkreis des ZdK), die meinen, Juden dürfe das Evangelum nicht angeboten werden, das ganze auch noch aus theologischen Gründen.

Das hab ich noch nie gehört, dass man Juden, die Christen werden möchten, das verweigern würde.

Das wäre ja ein ganz eklatanter Verstoß gegen die Religionsfreiheit!

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Das hab ich noch nie gehört, dass man Juden, die Christen werden möchten, das verweigern würde.

Das wäre ja ein ganz eklatanter Verstoß gegen die Religionsfreiheit!

 

Ja, es ist auch Verstoß gegen die aktive Religionsfreiheit (Werbung für den eigenen Glauben) - wobei natürlich das ZdK keine staatl. Autorität genießt und daher der "Verstoß" nur ideeller Natur ist. Aber es wird in der Tat behauptet, ein Christ dürfe aus theologischen Gründen einem Juden nicht das Evangelium nahebringen.

 

Finde ich auch seltsam.

Link to comment
Share on other sites

Aber es wird in der Tat behauptet, ein Christ dürfe aus theologischen Gründen einem Juden nicht das Evangelium nahebringen.

Sehr befremdlich. hast du da mal nen Link?

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Aber es wird in der Tat behauptet, ein Christ dürfe aus theologischen Gründen einem Juden nicht das Evangelium nahebringen.

Sehr befremdlich. hast du da mal nen Link?

 

Werner

 

http://zdk.de/pressemeldungen/meldung.php?id=520

Wie gesagt, sehr befremdlich.

Und wenn nun ein Jude käme und würde nach meinem Glauben fragen, dann müssste ich sagen "tut mir leid, darüber darf ich nicht sprechen, und du solltest dich schämen, das Thema anzusprechen, denn das gilt in beide Richtungen"? Ziemlich albern.

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Wie gesagt, sehr befremdlich.

Und wenn nun ein Jude käme und würde nach meinem Glauben fragen, dann müssste ich sagen "tut mir leid, darüber darf ich nicht sprechen, und du solltest dich schämen, das Thema anzusprechen, denn das gilt in beide Richtungen"? Ziemlich albern.

 

Da kann ich Dir nicht widersprechen.

Link to comment
Share on other sites

Wie gesagt, sehr befremdlich.

Und wenn nun ein Jude käme und würde nach meinem Glauben fragen, dann müssste ich sagen "tut mir leid, darüber darf ich nicht sprechen, und du solltest dich schämen, das Thema anzusprechen, denn das gilt in beide Richtungen"? Ziemlich albern.

 

Da kann ich Dir nicht widersprechen.

Ich weiß nicht was daran befremdlich sein soll und woraus Werner das Verbot über den Glauben zu sprechen ableitet.

 

Faktum ist, dass es herrschende und von JP II bestätigte theologische Meinung ist, dass die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel nicht erloschen und der Erste Bund nicht aufgelöst ist. Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

Dass zudem nach 2000 Jahren voll von christlichem Antjudaismus, Pogromen und Zwangsbekehrungen und der Shoa eine christliche Judenmission sich auch defacto verbietet, kommt dazu.

Einem jüdischen Mitbürger im Gespräch unter Gleichen darzulegen, warum man an Jesus als Sohn Gottes glaubt ist aber jedem unbenommen.

Link to comment
Share on other sites

Wie gesagt, sehr befremdlich.

Und wenn nun ein Jude käme und würde nach meinem Glauben fragen, dann müssste ich sagen "tut mir leid, darüber darf ich nicht sprechen, und du solltest dich schämen, das Thema anzusprechen, denn das gilt in beide Richtungen"? Ziemlich albern.

 

Da kann ich Dir nicht widersprechen.

Ich weiß nicht was daran befremdlich sein soll und woraus Werner das Verbot über den Glauben zu sprechen ableitet.

 

Faktum ist, dass es herrschende und von JP II bestätigte theologische Meinung ist, dass die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel nicht erloschen und der Erste Bund nicht aufgelöst ist. Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

Dass zudem nach 2000 Jahren voll von christlichem Antjudaismus, Pogromen und Zwangsbekehrungen und der Shoa eine christliche Judenmission sich auch defacto verbietet, kommt dazu.

Einem jüdischen Mitbürger im Gespräch unter Gleichen darzulegen, warum man an Jesus als Sohn Gottes glaubt ist aber jedem unbenommen.

"Gespräch unter Gleichen" - anders kann Mission ohnehin niemandem gegenüber mehr aussehen.

Link to comment
Share on other sites

Wie gesagt, sehr befremdlich.

Und wenn nun ein Jude käme und würde nach meinem Glauben fragen, dann müssste ich sagen "tut mir leid, darüber darf ich nicht sprechen, und du solltest dich schämen, das Thema anzusprechen, denn das gilt in beide Richtungen"? Ziemlich albern.

 

Da kann ich Dir nicht widersprechen.

Ich weiß nicht was daran befremdlich sein soll und woraus Werner das Verbot über den Glauben zu sprechen ableitet.

 

Faktum ist, dass es herrschende und von JP II bestätigte theologische Meinung ist, dass die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel nicht erloschen und der Erste Bund nicht aufgelöst ist. Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

Dass zudem nach 2000 Jahren voll von christlichem Antjudaismus, Pogromen und Zwangsbekehrungen und der Shoa eine christliche Judenmission sich auch defacto verbietet, kommt dazu.

Einem jüdischen Mitbürger im Gespräch unter Gleichen darzulegen, warum man an Jesus als Sohn Gottes glaubt ist aber jedem unbenommen.

"Gespräch unter Gleichen" - anders kann Mission ohnehin niemandem gegenüber mehr aussehen.

 

Wenn die anderen nicht frei sind, sind sie auch nicht gleich.

Link to comment
Share on other sites

Wie gesagt, sehr befremdlich.

Und wenn nun ein Jude käme und würde nach meinem Glauben fragen, dann müssste ich sagen "tut mir leid, darüber darf ich nicht sprechen, und du solltest dich schämen, das Thema anzusprechen, denn das gilt in beide Richtungen"? Ziemlich albern.

 

Da kann ich Dir nicht widersprechen.

Ich weiß nicht was daran befremdlich sein soll und woraus Werner das Verbot über den Glauben zu sprechen ableitet.

 

Faktum ist, dass es herrschende und von JP II bestätigte theologische Meinung ist, dass die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel nicht erloschen und der Erste Bund nicht aufgelöst ist. Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

Dass zudem nach 2000 Jahren voll von christlichem Antjudaismus, Pogromen und Zwangsbekehrungen und der Shoa eine christliche Judenmission sich auch defacto verbietet, kommt dazu.

Einem jüdischen Mitbürger im Gespräch unter Gleichen darzulegen, warum man an Jesus als Sohn Gottes glaubt ist aber jedem unbenommen.

"Gespräch unter Gleichen" - anders kann Mission ohnehin niemandem gegenüber mehr aussehen.

 

Wenn die anderen nicht frei sind, sind sie auch nicht gleich.

Und was will uns der Autor mit diesen kryptischen Worten sagen?

Link to comment
Share on other sites

Wie gesagt, sehr befremdlich.

Und wenn nun ein Jude käme und würde nach meinem Glauben fragen, dann müssste ich sagen "tut mir leid, darüber darf ich nicht sprechen, und du solltest dich schämen, das Thema anzusprechen, denn das gilt in beide Richtungen"? Ziemlich albern.

 

Da kann ich Dir nicht widersprechen.

Ich weiß nicht was daran befremdlich sein soll und woraus Werner das Verbot über den Glauben zu sprechen ableitet.

 

Faktum ist, dass es herrschende und von JP II bestätigte theologische Meinung ist, dass die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel nicht erloschen und der Erste Bund nicht aufgelöst ist. Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

Dass zudem nach 2000 Jahren voll von christlichem Antjudaismus, Pogromen und Zwangsbekehrungen und der Shoa eine christliche Judenmission sich auch defacto verbietet, kommt dazu.

Einem jüdischen Mitbürger im Gespräch unter Gleichen darzulegen, warum man an Jesus als Sohn Gottes glaubt ist aber jedem unbenommen.

"Gespräch unter Gleichen" - anders kann Mission ohnehin niemandem gegenüber mehr aussehen.

D'accord, deswegen weiss ich auch nicht, was man gegen "Judenmission" haben sollte.

 

Werner

Link to comment
Share on other sites

Wie gesagt, sehr befremdlich.

Und wenn nun ein Jude käme und würde nach meinem Glauben fragen, dann müssste ich sagen "tut mir leid, darüber darf ich nicht sprechen, und du solltest dich schämen, das Thema anzusprechen, denn das gilt in beide Richtungen"? Ziemlich albern.

 

Da kann ich Dir nicht widersprechen.

Ich weiß nicht was daran befremdlich sein soll und woraus Werner das Verbot über den Glauben zu sprechen ableitet.

 

Faktum ist, dass es herrschende und von JP II bestätigte theologische Meinung ist, dass die Liebe Gottes zu seinem Volk Israel nicht erloschen und der Erste Bund nicht aufgelöst ist. Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

Dass zudem nach 2000 Jahren voll von christlichem Antjudaismus, Pogromen und Zwangsbekehrungen und der Shoa eine christliche Judenmission sich auch defacto verbietet, kommt dazu.

Einem jüdischen Mitbürger im Gespräch unter Gleichen darzulegen, warum man an Jesus als Sohn Gottes glaubt ist aber jedem unbenommen.

"Gespräch unter Gleichen" - anders kann Mission ohnehin niemandem gegenüber mehr aussehen.

D'accord, deswegen weiss ich auch nicht, was man gegen "Judenmission" haben sollte.

 

Werner

 

Das hab ich zu erklären versucht - offenbar vergeblich.

Link to comment
Share on other sites

Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

 

Von Verpflichtung spricht keiner. Gott lebt mit Israel in einem Bund, umgekehrt ist die Sachlage nicht so eindeutig. Denn aus christlicher Sicht ist Jesus die Vollendung des weiterhin bestehenden Bundes für jeden einzelnen Israeliten.

Link to comment
Share on other sites

Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

 

Von Verpflichtung spricht keiner. Gott lebt mit Israel in einem Bund, umgekehrt ist die Sachlage nicht so eindeutig. Denn aus christlicher Sicht ist Jesus die Vollendung des weiterhin bestehenden Bundes für jeden einzelnen Israeliten.

was ist schon eindeutig?

Edited by helmut
Link to comment
Share on other sites

Wenn aber Israel mit Gott in einem aufrechten Bund lebt, kann es logisch keine Missionsverpflichtung der Christen gebe.

 

Von Verpflichtung spricht keiner. Gott lebt mit Israel in einem Bund, umgekehrt ist die Sachlage nicht so eindeutig. Denn aus christlicher Sicht ist Jesus die Vollendung des weiterhin bestehenden Bundes für jeden einzelnen Israeliten.

Ich versteh das nicht, wenn Gottes Bund mit Israel aufrecht ist, warum soll daann ein Angehöriger des Ersten Bundes Mitglied im Zweiten Bund werden.........

Link to comment
Share on other sites

Ich versteh das nicht, wenn Gottes Bund mit Israel aufrecht ist, warum soll daann ein Angehöriger des Ersten Bundes Mitglied im Zweiten Bund werden.........

 

Weil er dann nicht mehr über 200 Gebote halten muß, die eh nicht retten.

Link to comment
Share on other sites

was ist eindeutig?

 

Daß Gott den Bund nicht gekündigt hat (sondern vollendet).

Der Erste Bund ist aufrecht und weder be- noch vollendet, er ist ein ewiger Bund zwischen Gott und dem Volk Israel .........

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...