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Geschrieben

Im Zeitschriften-Handel gibt es nun auch ein Maurice-Sonderheft und im Kids-Menue der Galeria-Restsurants eine Maurice-Beigabe.

Und natürlich die Hörspiel-Version zum Film auf CD und ab August das ganze als DVD oder Bluray...

Geschrieben

Ich hab übrigens die Tage "Steife Prise" durch - ich pers. finde ja die Rechtskreise der Scheibenwelt und die Frage wo für wen welches Recht gilt, immer merkwürdiger.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Flo77:

Ich hab übrigens die Tage "Steife Prise" durch - ich pers. finde ja die Rechtskreise der Scheibenwelt und die Frage wo für wen welches Recht gilt, immer merkwürdiger.

Es ist ein feudal geprägtes Rechtssystem mit Filz und Klüngel, in dem der Protagonist versucht, seinen Platz zu finden und seine Vision von Recht nach seinen Möglichkeiten Geltung zu verschaffen, um die Welt zu einem klein wenig besseren Ort zu machen. Für seinen Sohn... 

Geschrieben

Das örtliche Kino hat Maurice im Programm und mein Mann (kein TP-Fan) und ich waren endlich im Film.

 

GNU Terry Pratchett, passender Zeitpunkt.

Geschrieben

So, die DVD mit Maurice, der Kater, ist da und angeschaut. 89 Minuten, ich werde die Rattenfänger-Sache überspielen müssen.

 

Dann dürfte es locker nächste Woche in der letzten Doppelstunde vor den Ferien mit dem Filmgucken hinhauen.

 

Achja, ich schaue den Film mit meiner vierten Klasse an.

 

Und nächstes Jahr mit der nächsten etwas entspannter ...

Geschrieben

"Die Rattenfänger-Sache"... Der halbe Film geht aber doch über die Rattenfänger-Sache...

"Mr.  Bunnsy has an Adventure" gibt es auch als Buch... 

Geschrieben

Nein, ich musste 4 Minuten rausnehmen, damit ich mit einer Doppelstunde klarkommen. Es war ja die allerletzte Stunde vor den Ferien und noch dazu überhaupt die letzte Reli-Stunde in der Grundschule.

 

Und da habe ich die zweite Sequenz, wo Keith und Malicia dem echten Rattenfänger die Flöte abnehmen, überspielt. 

 

Schade, dass wir nicht darüber noch reden konnten.

 

Man kann daraus eine Menge zum Thema Anthropologie und Soziologie machen, einschließlich ethischer Fragen, im Rahmen von Ethik und/oder Religion.

 

Ich habe natürlich die SuS beobachtet, sie haben tatsächlich konzentriert die 90 Minuten den Film angeschaut. Das ist nicht selbstverständlich, weiß ich aus Erfahrung.

 

Am interessantesten war die Reaktion auf die Szene mit Tod: Sie haben gelächelt.

 

Schade, dass der Film die harten diplomatischen Verhandlungen zum Schluss zwischen den Menschen und den Ratten nicht einmal andeutet.

 

TP macht hier einen wichtigen Punkt in seiner realistischen Fantasywelt, in der Friede auf dem harten diplomatischen Weg gewonnen wird, nicht, indem man ein kostbares Juwel in einen Vulkan wirft (seine Rede bei der Preisverleihung).

 

Da könnte man aber im Nachgang was noch aus dem Buch präsentieren, auch so ein paar philosophische Dialoge der Ratten.

 

Ziel wäre es, die SuS zur intensiven Lektüre von allen Scheibenweltromanen zu verleiten, selbstverständlich.

 

 

 

Geschrieben

Gab es jemals eine bessere Lehre zu Sterben, zu Begraben und zu Trauern als das Beispiel von Oma Wetterwachs und Tiffany Weh in "Shepherd's Crown"?

Geschrieben

Heute ist es zehn Jahre her ...

Geschrieben

 

Gestern war Premiere, die dritte Staffel (nur eine einzige etwas längere Folge) von 'Good Omens' wurde veröffentlicht. Nachdem die zweite Staffel etwas seltsam war, in mir nicht so vollkommene zündete wie die erste, hoffte ich, dass die dritte wenigstens ein befriedigendes Ende bringen könnte. Gerade  habe ich sie angesehen, und ich muss sagen, das Ende ist grandios. Selten, wirklich selten, war etwas vollkommener.

 

Warum nur, konnte ich sie gestern nicht anschauen. Hatte seine Gründe. Ich war selber auf einer Premiere. Nicht als Premierengast, aber ich durfte als Bibliothekar der Unsichtbaren Universität in der Geflickten Trommel eine Kneipenschlägerei beginnen.

 

Heute ist spielfrei, morgen gehts weiter.

 

Manchmal ist das Leben einfach perfekt.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson:

Gerade  habe ich sie angesehen, und ich muss sagen, das Ende ist grandios. Selten, wirklich selten, war etwas vollkommener.

Grandios? Vollkommen?

 

Wenn ich noch einmal Gott verkörpert von einer schwarzen Frau sehen muss, schrei ich. Das ist mittlerweile ja fast klischeehafter als der "alte Mann mit Bart".

 

Und sorry, aber das Ende ist schlichtweg banalster Müll. Mag ja zu Pratchetts Nihilismus passen, aber "Kunst" ist das nicht. Vorallem die Illusion die Welt wäre ohne Gott "paradisischer".

 

Davon mal ab, daß die Macher sich anscheinend soweit von jeder bekannten Theologie entfernt haben, daß man sich höchstens wundert, warum Jesus überhaupt noch auftaucht. Die Figur bringt die Story nicht voran und ihr Abgang ist - wie sag ich das jetzt - enttäuschend.

 

Die wirklich interessanten bzw. parodiewürdigen Aspekte von christlicher(?) Religion werden gar nicht erst angefasst, stattdessen zieht man sich in den Deismus zurück. Kann man machen, ist allerdings mit "banal" noch nett umschrieben.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Flo77:

Grandios? Vollkommen?

 

Wenn ich noch einmal Gott verkörpert von einer schwarzen Frau sehen muss, schrei ich. Das ist mittlerweile ja fast klischeehafter als der "alte Mann mit Bart".

 

Und sorry, aber das Ende ist schlichtweg banalster Müll. Mag ja zu Pratchetts Nihilismus passen, aber "Kunst" ist das nicht. Vorallem die Illusion die Welt wäre ohne Gott "paradisischer".

 

Davon mal ab, daß die Macher sich anscheinend soweit von jeder bekannten Theologie entfernt haben, daß man sich höchstens wundert, warum Jesus überhaupt noch auftaucht. Die Figur bringt die Story nicht voran und ihr Abgang ist - wie sag ich das jetzt - enttäuschend.

 

Die wirklich interessanten bzw. parodiewürdigen Aspekte von christlicher(?) Religion werden gar nicht erst angefasst, stattdessen zieht man sich in den Deismus zurück. Kann man machen, ist allerdings mit "banal" noch nett umschrieben.

 

Banal wäre ein Ende gewesen, bei dem Erzirafael und Crawley happily ever after auf Andromeda Tee getrunken hätten. Aber das Ende ist weniger die Frage nach Gott, sondern nach der Nichteinmischung, im Sinne einer 'echten Chance'. Die Geschichte ist in sich rund.

 

Dass Jesus zu kurz kommt - ich vermute der war im ursprünglichen Plot etwas prominenter, ich hätte da einiges an Ideen - ist dem Umstand geschuldet, dass man ein Ende drehen musste, keine komplette Staffel.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson:

Banal wäre ein Ende gewesen, bei dem Erzirafael und Crawley happily ever after auf Andromeda Tee getrunken hätten. Aber das Ende ist weniger die Frage nach Gott, sondern nach der Nichteinmischung, im Sinne einer 'echten Chance'. Die Geschichte ist in sich rund.

Natürlich wäre Alpha Zentauri maßlos kitschig gewesen.

 

Spoiler

Man hätte aber auch noch zwei drei Twists einbauen können. Zum Beispiel hätte Gott den Dämonen das Universum erschaffen lassen können. Oder die beiden begegnen sich nach ihrem Tod. 

 

Dieser ganze Fokus auf "den großen Plan", ist schon sehr US-fokussiert, finde ich. Die "Abwesenheit" Gottes ist mir schon in den ersten beiden Staffeln negativ aufgefallen. Stattdessen wird dem himmlischen Servicepersonal, freie Hand gegeben. Aus welcher Angelologie stammt bitte diese Idee? In dem Moment in dem der Erzi-Michael ansetzt, hätte sein himmlischer Vater ihn schon zur Hölle schicken müssen. Die Sache mit der ewigen Flamme fand ich völlig sinnfrei, die missglückte Therapiestunde - hätte mal Crowley den Therapeuten gegeben - mit dem Suizid am Ende, ist maximal unbefriedigend. Nun ist "Absurdität" eine der markantesten Eigenschaften von Prattchets-Werk und dafür lieben wir ihn, aber diese Story war so verquer, daß ich noch nichtmal sagen könnte, welche Religion bzw. welches Konzept von Religion hier satirisiert werden sollte.

 

Außerdem ist es ziemlich halbseiden, am Ende eine Frage zu beantworten und eine offen zu lassen.

 

 

vor 3 Stunden schrieb Higgs Boson:

Dass Jesus zu kurz kommt - ich vermute der war im ursprünglichen Plot etwas prominenter, ich hätte da einiges an Ideen - ist dem Umstand geschuldet, dass man ein Ende drehen musste, keine komplette Staffel.

Welchem ursprünglichen Plot?

 

Soweit ich mich reichte die Romanvorlage nur für erste Staffel und der Rest sind Spinoffs.

 

Okay, der Fairness halber: es gab Szenen in denen ich geflennt habe, wie ein Schlosshund. Michael Sheen ist in bösen Rollen genial, David Tennant fand ich allerdings schwächer als in den ersten Teilen, insgesamt kann man es sich ohne Kopfschmerzen ansehen, der große Wurf war es allerdings nicht.

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
Am 15.5.2026 um 07:29 schrieb Flo77:

Natürlich wäre Alpha Zentauri maßlos kitschig gewesen.

 

Andromeda, Alpha Zentauri - das sind doch nur bürgerliche Kategorien.

 

Am 15.5.2026 um 07:29 schrieb Flo77:

 

  Inhalt unsichtbar machen

Man hätte aber auch noch zwei drei Twists einbauen können. Zum Beispiel hätte Gott den Dämonen das Universum erschaffen lassen können. Oder die beiden begegnen sich nach ihrem Tod. 

 

Dieser ganze Fokus auf "den großen Plan", ist schon sehr US-fokussiert, finde ich. Die "Abwesenheit" Gottes ist mir schon in den ersten beiden Staffeln negativ aufgefallen. Stattdessen wird dem himmlischen Servicepersonal, freie Hand gegeben. Aus welcher Angelologie stammt bitte diese Idee? In dem Moment in dem der Erzi-Michael ansetzt, hätte sein himmlischer Vater ihn schon zur Hölle schicken müssen. Die Sache mit der ewigen Flamme fand ich völlig sinnfrei, die missglückte Therapiestunde - hätte mal Crowley den Therapeuten gegeben - mit dem Suizid am Ende, ist maximal unbefriedigend. Nun ist "Absurdität" eine der markantesten Eigenschaften von Prattchets-Werk und dafür lieben wir ihn, aber diese Story war so verquer, daß ich noch nichtmal sagen könnte, welche Religion bzw. welches Konzept von Religion hier satirisiert werden sollte.

 

Außerdem ist es ziemlich halbseiden, am Ende eine Frage zu beantworten und eine offen zu lassen.

 

 

Spoiler

Ja, die ewige Flamme war der einzige Punkt, der etwas seltsam war, gebe ich zu. Das war recht esoterisch - aber wie ich schon schrieb, man hatte keine Zeit über 6 Folgen mehr zu entwickeln. Was ich sehr bedauerlich fand. Es ist das GoT-Problem. Das Ende war richtig, aber zu hastig erzählt. 

Aber wie sollen sie sich nach ihrem Tod treffen, wenn es keinen Himmel oder Hölle gibt? Das Ende ist in sich, innerhalb der Geschichte, schlüssig. Und dafür war die ewige Flamme und der gekürzte Jesus schon ok.
 

 

Am 15.5.2026 um 07:29 schrieb Flo77:

Welchem ursprünglichen Plot?

 

Soweit ich mich reichte die Romanvorlage nur für erste Staffel und der Rest sind Spinoffs.

 

Okay, der Fairness halber: es gab Szenen in denen ich geflennt habe, wie ein Schlosshund. Michael Sheen ist in bösen Rollen genial, David Tennant fand ich allerdings schwächer als in den ersten Teilen, insgesamt kann man es sich ohne Kopfschmerzen ansehen, der große Wurf war es allerdings nicht.

 

Es gab für Good Omens noch mit Terry Prachett eine Idee für eine Fortsetzung. Und da sie nicht von ihm alleine war, fielen die Daten nicht der Dampfwalze zum Opfer. 

Geschrieben

Keine Chance auf ESC oder Katholikentag.

 

Mit dem dritten Anlauf "Wyrd Sisters" endlich auf die Bühne gebracht.

 

Die Theatergruppe ist komplett durch, die Nerven sind ruiniert, wir hängen nur noch apathisch rum, aber wir haben es geschafft.

 

 

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