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Geschrieben

Das tut mir sehr leid. Behaltet sie als die liebe und gesunde Katze in Erinnerung, die sie die meiste Zeit war. 

Geschrieben

Meine Töchter sind gerade nach Kreta geflogen, die kleine schläft am Pool, der Großen war gerade langweilig und was liegt da näher, als über das Hotel-WLan und Skype die Mama anzurufen.

 

Sie lebt ansonsten in Wien, also eigentlich eine ganze Ecke weg und hat sich gerade ihre erste eigene Wohnung eingerichtet. Mit allem PiPaPo. Bei dem ganzen PiPaPo war dann auch ein Holzwurm in ihrer Esstischplatte dabei. Den wollte sie loswerden. Wir wohnen in einem Holzhaus in Blockbohlenbauweise und meine Schwester hat mir zum Einzug damals vor 25 Jahren eine Flasche HolzwurmEx geschenkt, die ich nie gebraucht und irgendwann weggeschmissen habe. Meine Große hat nur einen Tisch und so ein Vieh.

 

Wie sie den los wird, wollte sie von mir wissen. Ich empfahl ihr HolzwurmEx, das gibt es mittlerweile bei Amazon, wenn ich das von Deutschland aus bestelle kostet das aus mir nicht erklärlichen Gründen 55€ Versand. Warum sie das nicht selber bestellen konnte hat sie mir nicht gesagt. Aber 80€ für einen mickrigen Holzwurm?

 

Da dieses Tier ein Käfer ist, empfahl ich ihr dann in das Wurmloch Spüliwasser zu gießen. Das hat sie getan. Erst war ein paar Tage Ruhe, sie dachte schon sie ist ihn los, dann war heute früh vor dem Abflug ein weiteres Loch mit Holzmehl auf der Platte, der Holzwurm steckte im Loch, sie zog ihn heraus, er war tot. Er hat wohl versucht dem Wasser zu entkommen und sich einfach auf der anderen Seite wieder auszubeißen. Das ist ihm zwar gelungen, hat ihm aber wohl nix mehr gebracht.

 

Das Telefonat mit meiner Tochter war sehr emotional. Ihr tat jetzt der Holzwurm leid, dass er so sterben musste, es ging ihr richtig nahe. Es tat gut, dies mit ihrer Mutter besprechen zu können, da ja ihre Schwester gerade schläft.

 

GottSeiDank ist 2021 mit Wlan und Skype. Mein letzter Griechenlandaufenthalt ist über 40 Jahre her, meine Mutter hat auch regelmäßig von dort aus mit ihren Schwestern telefoniert, das war aber so teuer, dass das 20 Minutengespräch mit meiner Großen uns damals wohl die gesamte Urlaubskasse gekostet hätte.

 

Well, ich hoffe ihre Schwester wacht auf und steht für weitere Seelsorgegespräche zur Verfügung.

Geschrieben

Ich habe ja die Vermutung, dass mein Kater fremdfrisst, weil er hier nix mehr frisst.

 

Ich habe ihm jetzt einen GPS-Tracker ans Halsband gemacht und stalke ihn. Hat nen hohen Unterhaltungswert, wenn man krank im Bett liegt 😉. Seit heut früh treibt er sich nahezu ausschließlich auf unserem Grundstück rum mit nur sehr kurzen Ausflügen zu den Nachbarn. Meistens liegt er auf seinem Lieblingsplatz in der Hecke. Er hat den ganzen Tag noch nix gefressen. Auswärts aber auch nicht, was mich etwas beruhigt.

 

Mein anderer Kater, ebenfalls Vielfraß, hat auch nur wenig gefressen und schläft schon den ganzen Tag im Keller. Er ist sehr flauschig und sucht das Kühle. 

 

Vielleicht ist es beiden einfach zu heiß. Ich bin jetzt mal auf die Nacht gespannt.

Geschrieben

Pinguine im Zoo sind jetzt nicht direkt Haustiere, aber anscheinend können sie doch ähnliche Allüren entwickeln.

Die Pinguine im Zoo von Hakone sollten von den teuren Aji-Makrelen auf die billigeren Saba-Makrelen umgewöhnt werden, die Inflation halt.

Blöderweise sind heutzutage auch Otter und Pinguine Feinschmecker, sie treten in den Hungerstreik und verlangen die gewohnten Delikatessen.

https://www.huffpost.com/entry/penguins-otters-cheaper-fish-inflation_n_62c0b2c4e4b0f6125727b2f4

 

(Das eingebettete Video ist neben Japanisch in universal verständlichem Pinguinesisch gehalten.)

 

Geschrieben
On 12/21/2023 at 11:55 AM, Higgs Boson said:

Hund und Katze


Diese schöne Geschichte erinnert mich an meine erste Hündin, die ebenso ihre Missetat (Diebstahl von Katzenfutterdosen) mit einer deutlich sichtbaren Haltung von Schuldbewusstsein plante und durchführte.

Dieser Ausdruck, genau zu wissen, dass es verboten war, gleichzeitig wie eine Cartoon-Figur ganz „heimlich“ über den Flur zu schleichen und dann noch „entsetzt“ über die Entdeckung der Missetat mich anzuschauen.

Ich hätte sie ans Theater vermitteln sollen!

Geschrieben

Mein Kater hat gerade einen Babyhasen mitgebracht, schwer verletzt, aber lebend.

 

Mistvieh.

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb nannyogg57:

Mein Kater hat gerade einen Babyhasen mitgebracht, schwer verletzt, aber lebend.

 

Mistvieh.

 

Weil er ihn nicht umgebracht hat, oder weil er ihn mitgebracht hat?

Higgs Boson
Geschrieben

Unsere Luna (Hund) hat am 1. April angefangen zu humpeln. Noch am gleichen Abend ist mein Mann mit ihr in die Tierklinik gefahren, da war kein Dorn in der Pfote, keine Verletzung, die das erklären konnte. Im Röntgen eine Veränderung am Schienbein. Mit den möglichen Diagnosen Leischmaniose, Knochenhautentzündung und Osteosarkom, sowie einer Packung Schmerzmittel kamen sie wieder nach Hause. Schonung war angesagt.

 

Die Schmerzmittel wirkten gut, nach einer Woche lief sie wieder normal, und wir alle hofften auf Knochenhautentzündung, auch wenn das bei einem 9jährigen Hund eher selten vorkommt. Wir gingen zu Kontrolle, das CT erschien erstmal nicht nötig und wir sollten uns eine Woche später nochmal melden. 

 

Am Tag vor der Rückmeldung machte mein Mann wieder eine große Gassirunde, Luna tobte wie eh und je, aber am nächsten Morgen war das Humpeln wieder da, und in der Tierklinik wurde uns ein Ganzkörper CT empfohlen, das dann auch machen ließen. Die Diagnose war niederschmetternd. Da saß ein Tumor am Schienbein, keine Metastasen sichtbar, die Lymphknoten klein. Trotzdem, die Prognose war nicht gut. 

 

Entweder einfach Palliativ behandeln, dann hat sie ein paar Wochen. Oder OP, heißt Amputation. Ohne Chemo 3-5 Monate, mit 8-12 Monate Median. Das bedeutete Familienrat und hin und her überlegen.

 

Die Ärzte waren sehr zurückhaltend. Keiner drängte uns zu irgendwas, aber Luna ist ein großer Hund mit einer gewaltigen Neigung zum Übergewicht. Was eigentlich das einzige ist, was gegen eine Amputation spricht. Aber sie hat im letzten halben Jahr deutlich abgenommen und mittlerweile Normalgewicht, weil ich massiv die Hand auf Futter und Leckerli hatte. Sehr zum Leidwesen von Luna und meinem Mann, der sie gerne für 'lieb gucken' belohnt, was immer wieder zu Explosionen meinerseits geführt hat. Irgendwann habe ich ihnen einfach alle Leckerli weggeschmissen und das Trockenfutter für jede Mahlzeit in Gläser abgewogen, Belohnungen durften nur daraus gegeben werden. Und jetzt war ich froh, mich an dem Punkt wirklich durchgesetzt zu haben.

 

Wir hatten eine OP Vorbesprechung, und entschieden uns für Amputation mit Chemo. In unserem Bekanntenkreis gibt es natürlich einige Hundehalter. Wer Luna nicht kannte, riet uns davon ab, aber gerade unsere Hundetrainerin, die Luna ja von den langen Gassirunden kannte, ermutigte uns. Luna ist zwar 9, aber kein 'alter Hund'. Sie ist ein schwarzer Retriever und wenn die alt werden, dann kriegen die oft ein 'unzufriedenes' Gesicht. Aber Luna wirkt immer noch wie 4. Erwachsen ja, alt nein. Und sie ist sehr lebenslustig. Also machten wir einen OP Termin aus.

 

In der Woche zwischen Vorbesprechung und OP ging es Luna immer schlechter. Sie hatte Schmerzen und die Schmerzmittel wirkten immer weniger. Sie wurde zunehmend lustlos und wirkte müde. Kein Schwanzwedeln, wenn man mit ihr sprach. Eindeutig, wenn wir palliative Begleitung gewählt hätten, das Ende wäre nahe. Aber sie war super angepisst von sich selber. Sie wollte mehr spazieren gehen, durfte und konnte nicht. 

 

Dienstag von einer Woche war die OP. Danach hat sie 2 Tage Erholung gebraucht, gute Schmerzmittel und für die Wundheilung einen fetten Kragen. Seither ist sie wieder die Alte. Selbst die Chemo vorgestern hat sie lässig weggesteckt. Gut, das war die erste, die ist immer die einfachste, aber sie hatte weiter Appetit, normalen Stuhlgang und gute Laune.

 

Sie kommt auf ihren drei Beinen super zurecht, und wir sind mit unserer Entscheidung glücklich, es war richtig so. Luna will leben und wir haben ihr versprochen, dass sie nicht leiden muss. Und das tut sie nicht. 

 

Sie leidet nur unter schrecklicher Angst, wenn es Gewitter gibt und donnert. Das war gestern der Fall. Das Gewitter hat sie dann unter meinem Schreibtisch, eng an meine Beine gedrückt überstanden. Aber Gewitter sind Ausnahmesituationen, da ist dann auch das Arbeitszimmer erlaubt, das ansonsten das Reich der Katze ist.

 

Aber das bleibt auch die einzige Ausnahme. Ein abbes Bein ist keine Ausrede für nicht Folgen. 

Geschrieben

Eine Chemotherapie wird von Hunden ja meistens sehr gut vertragen, da würde ich mir keinen allzu großen Kopf drum machen.

 

Weiterhin gute Besserung für Luna ❤️🍀. Ich wünsche ihr noch ein schönes, langes Restleben bei euch!

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Geschrieben

Ich wünsche Euch ebenfalls ein schönes Leben mit dem Hund. Wenn der Hund sonst gut zurechtkommt, warum nicht auch auf drei Beinen? Wir sind ansonsten eher pragmatisch, was unsere Haustiere angeht, wer welche hat, muss öfter einen traurigen Abschied erleben, denn wir Menschen sind eine erstaunlich langlebige Spezies.

Inzwischen ist allerdings auch ein Eindruck, dass Tierarztpreise sich Dimensionen nähern, die vielen Menschen keine große Wahl bei kostspieligen Behandlungen lassen. Bei möglicherweise unsicherer Prognose oder einem hohen Alter bin ich froh, wenn dann kein Druck für eher zweifelhafte Therapieversuche aufgebaut wird.

Also gute Besserung für Luna, den gutgelaunten Retriever!

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Gast
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