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Sina


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Als Christen müßten wir bei Verlust eines Menschen ja eigentlich nicht all zu sehr traurig sein, wissen wir doch dass er bei Gott gut aufgehoben ist. In der Realität ist das ja meistens etwas anders. Heute nacht ist in unserer Familie ein  uns lieber Mensch verstorben und ich stehe vor dem Totenbett und frage mich...Ist er jetzt wirklich bei Gott? Ist er mit seiner geliebten Frau wieder vereint? Geht es ihm jetzt wirklich gut?

 

Ich glaube an die Auferstehung. Nur wenn man so konfrontiert wird, dann ist es doch schwer positive Gedanken zu entwickeln.

 

Wie gehts denn Euch dabei? Was tröstet Euch?

 

Traurige Grüße von Sina

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Liebe Sina

 

kennst Du die Briefe des Paulus an die Thessalonicher? An einer Stelle schrieb er zum Thema.

 

Also was ich zum Thema mittlerweile gelernt habe: Die wirklich gelebt haben wie Gott es von uns erwartet, diese werden sicher sofort bei Gott sein...

die davon abgewichen sind, werden geleutert werden und nur duch unsere Barmherzigkeit vor Gott treten können...

in die ewige Anbetung.

 

Paulus sagt, wenn jemand von uns stirbt, trauert nicht wie die Heiden die keine Hoffnung haben und keinen glauben an an die Auferstehung. Wir müßten eigentlich ein Fest feiern.

Maria sagte in einer Botschaft, als Pater Slavko (Medjugorje) verstarb: "Euer Bruder Slavko wurde in den Himmel geboren!" Er starb am 24. und die Botschaft war vom 25. Nov.2000. Also ist unser Todestag auf Erden, der Geburtstag im Himmel.

 

Also nachdem was mir bisher geschenkt wurde: Hätten wir großen Grund zur Freude, wenn jemand aus diesem Jammertal Abschied nimmt (wenn er denn Gott geliebt hat!). Natürlich schmerzt uns der Verlust, eines Verwandten, Freundes, guten Kollegen ... dennoch... wehklagen müssen wir nur über die, welche Gott nicht geliebt haben, ihn lästerten, spotteten und Unbarmherzig war (vgl. Der Reiche und der Arme Lazarus aus Lukas) u.s.w. denn der Verlust ist für Gott sehr schmerzlich, da für IHN jede Seele der kostbarste Edelstein ist, den es je gab. Nur der Mensch auf Erden kann sein ewiges Leben bestimmen: solange er noch einen einzigen Atemzug macht... sich entscheidet für ... oder gegen GOTT.

 

* Nachtrag: Da, wie Du schreibst es sich um einen gläubigen Menschen handelt, brauchst Du nur das tun was der Hl. Paulus uns im NT schreibt. Vertrauen haben und blindes vertrauen. Vielleicht kann ich Dich damit nicht ausreichend trösten... - meine Gebete für Dich, die Deinen und besonders f.d. "Schwieva" sollen nicht vorenthalten sein.

 

Gruß & Segen

Br.Thomas

 

* Sina...

 

ich habe erkennen müssen; das meine liebgemeinte Geeste - offensichtlich genauso falsch aufgenommen wurde, wie mansches aufmundernde Wort. Deshalb habe ich diesen Teil abgeändert.

 

Es wird eh keinen interessieren... und somit füge ich ja niemanden einen sichtbaren Schaden zu.

 

Tschüß

Br.Thomas

 

(Geändert von BrThomas um 17:31 - 19.März.2001)

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Liebe Sina, lieber B.,

 

 

es tut mir sehr leid, das zu hören und ich wünschte, ich hätte jetzt die passenden tröstenden Worte parat. Als Kind hatte ich, immer wenn jemand Geliebtes gestorben war, jedenfalls nie das Gefühl einer radikalen Trennung - irgendwie waren sie immer noch alle da, irgendwo ganz spürbar in meiner Nähe -so habe ich das jedenfalls empfunden (ganz ohne Glauben an Auferstehung, Sellenwanderung oder ähnliches).

 

Wenn alles was wir über "das Jenseits" glauben auch reine Ahnung ist, eins weiß ich auch heute noch ganz sicher: In der Erinnerung leben unsere Verstorbenen auf jeden Fall weiter.

 

Ich wünsche Euch beiden viel Kraft für die kommende Zeit und neben aller Trauer auch viele gute und bereichernde Erinnerungen.

 

 

Lissie

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erstmal danke ich Euch zweien für Eure Worte...

 

Es scheint auch ein zu emotionales Thema zu sein da sich keiner ran traut. Ich frage mich heute schon den ganzen Tag ob es egoistisch ist ihn doch noch bei mir haben zu wollen wo es ihm doch besser gehen soll.

 

Trauer ist sicher menschlich und das es heute sein Geburtstag für den Himmel ist, kann schon tröstlich sein.

 

Ich versuche trotzdem nochmal die Frage - besonders für die Christen. Tröstet Euch der Gedanke in dem Moment des Verlustes?

 

Wie erklärt man das denn seinem Kind? Meiner ist zwar noch klein aber irgendwann merkt er es doch.

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Hallo Sina!

 

Ich denke, wir dürfen uns alle in diesem Forum geehrt fühlen, dass Du eine so persönliche Sache an uns trägst.

Im Krankenhaus habe ich natürlich häufiger mit dem Tod zu tun, und öfters werde ich mal darauf angesprochen, auf das "danach"? Mediziner und Pflegepersonal sind zwar auch nur Laien beim Thema Tod, da gibt's keinen Experten auf Erden, aber ich kann dann immer nur antworten, was mich wirklich am Leben erhält. Ich glaube fest an die Auferstehung und an die alles umfassende Liebe Gottes. Ich glaube nicht, dass die Dir liebe Person nur in Erinnerungen und Verwandten weiterlebt, sondern bin überzeugt, dass das Leben eines jeden einzelnen persönlich irgendwie weitergeht, bei Gott oder von Ihm entfernt. Ebenso glaube ich fest, dass Du diese Seele wiedersehen und erkennen wirst, ebenso wie ich das gleiche für meine verlorenen Verwandten und mich glaube.

 

Dann gibt es auf jeden Fall ein kath.de-Treffen

 

Doch geh' mit diesen Fragen und Zweifeln, die Du hast, selbst zu Gott. Bete zu Ihm. Frage. Klage. Werd' laut, wenn Du Dich ärgerst. Schrei Ihn an, wenn Du Dich verlassen fühlst (man lese in den Psalmen). Er hält das aus. Und wird Seine Hand über Dich halten, wenn Du bittest, ebenso wie über Deiner ganzen Familie.

 

Vielleicht klang das alles etwas schwulstig, aber, dieser Glauben erhält mich am Leben und gibt mir große (innere) Freude, Gelassenheit und Glück.

 

 

(Geändert von Ralf um 18:11 - 18.März.2001)

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Hallo Ralf, hallo Sina,

 

das klingt nicht schwulstig - es ist einfach so. Ich bete zu Gott für "meine" Verstorbenen. Abends, wenn es still ist, wenn die Kinder im Bett sind.

 

Es ist während mancher Gebete so, daß ich die Bilder sehen kann, wenn ich sie mir in Erinnerung rufe; und ich bete zu Gott, ich bitte ihn, daß er "meine" Toten zu sich führt, sie sucht, ihnen hilft, den Weg zu ihm zu finden.

 

Etwas anderes habe ich bisher nicht gefunden, damit umzugehen, es erscheint mir der beste Weg zu sein.

 

Wenn du mir eine mail senden willst, gib mir doch einen Namen, eine Verwandschaftsbezeichnung zu dir, Sinas ... , dann schließe ich deinen lieben Menschen gerne in mein Gebet ein.

 

Herzliche Grüße

Martin

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Sterben ist nur ein Umziehen in ein schöneres Haus (Elisabeth Kübler Ross)

 

Liebe Sina.

Ich freue mich, dass Du den Schmerz und die Trauer über einen Dir lieben Menschen, der nicht mehr ist, mit uns, die Du ja nicht näher kennst, teilen willst.

Deine Traurigkeit und deine Fragen kann ich gut verstehen. Da liegt ein von uns geliebter Mensch  plötzlich da und ist tot. Vor einigen Jahren griff der Tod während des Urlaubs, plötzlich und unerwartet, wie es so schön heißt, in mein und das Leben meiner 4 Kinder ein. Mein Mann kam von einer Fahrradtour nicht mehr zurück. Er war einfach tot.

Immer dann wenn der Tod in unser Leben, in unsere Pläne, in all unsere Träume eingreift, stellt sich uns immer die Frage nach dem „Warum“. Niemand kann sie uns ganz beantworten auch unser Glaube nicht. Nur der Glaube an die österliche Auferstehung und die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit unseren Verstorbenen in der Ewigkeit lassen uns weiter leben. „Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt wird leben. So lesen wir bei Johannes.

„Der Tod hat nicht das letzte Wort.“ Das dürfen wir glauben.

Liebe Sina, vielleicht für all deine Fragen folgendes Buch von der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler Ross empfehlen. Es heißt: „ Über den Tod und das Leben danach“. Erschienen ist es im Verlag „ Die Silberschnur“ ISBN 3-923781-02-4.

Ich stehe Dir auch gerne über meine E-mail Adresse zur Verfügung. Ich werde für dich beten und an dich denken

Anna

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Liebe Anna, lieber Rolf und lieber Martin,

 

vielen Dank für die lieben Zeilen. Ja in dem Moment heute morgen und eigentlich auch jetzt noch fühlt man sich in so einem merkwürdigen Zustand des nicht wahrhaben wollen.

 

Die Zeilen klingen überhaupt nicht schwülstig im Gegenteil. Ich werde auch zu Gott beten und ihn bitten mir (uns) dabei zu helfen. Im Innerern weiß ich auch das es ihm dort besser geht (es war mein Schwiepa) Er hatte eine glückliche Zeit und ist friedlich eingeschlafen. Es ist nur so das ich ihm noch so viel gegönnt hätte. Bestimmen können wir es nicht ...ich weiß. Es trifft einen nur immer wieder.

 

Liebe Anna das Buch kaufe ich mir , vielleicht hilft es mir. Vor so einem Schicksalschlag wie er Dir widerfahren ist habe ich eine riesen Angst. In so einem Moment kann auch nur ein starker Glauben helfen überhaupt den nächsten Atemzug machen zu können.

 

Wenn ich heute noch einigermaßen klar denken kann, werde ich Gott bitten mir zu helfen. In ein paar Tagen geht es sicher besser aber man fällt in so ein tiefes Loch und ich hätte gerne ein wenig mehr Zuversicht auf das ewige Leben...

 

Also guten Nacht und vielen Dank Euch allen....

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"Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht. Wenn die Flut heranbaust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen und uns hinter der Täuschung versteckt. Darum - so spricht Gott, der Herr: Seht her, ich lege einen Grundstein in Zion, einen harten und kostbaren Eckstein, ein Fundament das sicher und fest ist: Wer glaubt, der braucht nicht zu fliehen. Als Senkblei nehme ich das Recht und als Wasserwaage die Gerechtigkeit. Aber der Hagelsturm fegt eure Lügenzuflucht hinweg, und das Wasser schwemmt euer Versteck fort; euer Bündnis mit dem Tod ist dann gelöst, euer Vertrag mit der Unterwelt hat keinen Bestand. Wenn die Flut heranbraust werdet ihr wie zertrampeltes Weideland. Sooft sie heranbraust, reißt sie euch mit. Morgen für morgen braust sie heran, sie kommt bei Tag und bei Nacht. Dann wird man nur noch mit entsetzen das gehörte erklären. Das Bett ist zu kurz, man kann sich nicht ausstrecken, die Decke ist zu schmal, man kann sich nicht einhüllen. denn der Herr wuird sich erheben wier am Bwerg Perazim, wie im Tal bei Gibeon wird er toben und seine Tat vollbringen, eine seltsame Tat, sein werk beenden, ein befremdliches Werk. Darum laßt jetzt euren Spott, sonst werden eure Fesseln noch fester. Denn ich habe es von Gott, dem Herrn gehört: die Vernichtung der ganzen Welt ist beschlossen."  Jesaja 28

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Zitat von Zeit am 20:28 - 18.März.2001

"Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht. Wenn die Flut heranbaust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen und uns hinter der Täuschung versteckt. Darum - so spricht Gott, der Herr: Seht her, ich lege einen Grundstein in Zion, einen harten und kostbaren Eckstein, ein Fundament das sicher und fest ist: Wer glaubt, der braucht nicht zu fliehen. Als Senkblei nehme ich das Recht und als Wasserwaage die Gerechtigkeit. Aber der Hagelsturm fegt eure Lügenzuflucht hinweg, und das Wasser schwemmt euer Versteck fort; euer Bündnis mit dem Tod ist dann gelöst, euer Vertrag mit der Unterwelt hat keinen Bestand. Wenn die Flut heranbraust werdet ihr wie zertrampeltes Weideland. Sooft sie heranbraust, reißt sie euch mit. Morgen für morgen braust sie heran, sie kommt bei Tag und bei Nacht. Dann wird man nur noch mit entsetzen das gehörte erklären. Das Bett ist zu kurz, man kann sich nicht ausstrecken, die Decke ist zu schmal, man kann sich nicht einhüllen. denn der Herr wuird sich erheben wier am Bwerg Perazim, wie im Tal bei Gibeon wird er toben und seine Tat vollbringen, eine seltsame Tat, sein werk beenden, ein befremdliches Werk. Darum laßt jetzt euren Spott, sonst werden eure Fesseln noch fester. Denn ich habe es von Gott, dem Herrn gehört: die Vernichtung der ganzen Welt ist beschlossen."  Jesaja 28

 

Hallo Zeit,

ich bin sehr traurig über das was Du hier geschrieben hast. Vor noch garnicht allzulanger Zeit habe ich noch in einem Posting geschrieben, wie sehr mir Deine Beiträge gefallen. Und nun dieser, wie ich finde für einen Christen völlig verfehlten Beitrag. Ich bin entsetzt über soviel Geschmacklosigkeit und kann nur sagen: Dies ist einem aufrichtigen Christen nicht würdig!

Udob

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Wie können Wunden heilen... die wir uns fast sekündlich hier und da gegenseitig zufügen?

 

Nur in dem wir Jesu kostbares Blut erbitten, damit alle Wunden - besonders der inneren wieder geheilt werden.

 

---

 

Sina, ich spreche Dir mein aufrichtiges Beileid aus. Sicher hab ich auch nicht gerade die richtige Wortwahl gefunden; aber ich vertraue auf die Zusage, daß die - für die wir beten gerettet sind.

Beten wir für die Arme(n) Seele(n)... besonders für die, die über Erden stehen, stellvertretend die Sühnegebete, Jesus wartet darauf, das wir - die wir (noch) leben, die Last unserer Brüder und Schwestern, die uns voraus gegangen sind, tragen. Also, da sie für sich nichts mehr tun können, sind wir jetzt gefragt. Es war eine Bitte, die ich als Botschaft bekam (siehe Info 7 unter meiner HP: Apostolat: Katechese: Archiv...) Ich schließe ihn ein, ins tägl. Gebet.

 

Weist Du, was mir einfiel... als ich heute Abend Deine Zeilen noch mal laß...:  betet das erste Gesetz vom Glorreichen Rosenkranz: "Der von den Toten auferstanden ist!"

 

Ich schließe Dich ein, in meine Gebete, mit den Deinen. Leider kann ich Dir das nicht persönlich schreiben, da Meine E-Mails Dich nicht erreichen - also zurück kommen. Schade. Aber vielleicht willst Du das ja so... oder?

 

Gruß & Segen

Br.Thomas

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Zitat von Sina am 22:19 - 18.März.2001

Ach Udo...laß ihn doch. Er ist einfach ein kranker Mensch. Ich nehme ihn nicht ernst.

 

LG Sina

 

Liebe Sina,

schön, das Du es so siehst. Ich finde, es waren einige liebevolle und einfühlsame Postings an Dich gerichtet. Als meine Mutter, die ich sehr gerne hatte, plötzlich starb

(Herzschlag) habe ich auch zu Gott gebetet warum? Und so unwahrscheinlich es auch klingen mag, mir wurde im Herzen bewußt, daß sie jetzt in einer besseren Welt war. Das hat mich sehr getröstet und mir über vieles hinweggeholfen. Ja, liebe Sina, bete trotz Trauer zu Gott, ich bete für Deine Familie und Dich, daß er Euch beisteht. Es ist schön, daß es Dich in diesem Forum gibt.

Ganz lieben Gruß

Udo

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Liebe Sina!

 

eben hab ich ein soo süßes Smilie gefunden, daß ich Dir hiermit mal schicken möchte:

 

pftroest.gif

 

sylle

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Sina...

 

ich habe erkennen müssen; das meine liebgemeinte Geeste - offensichtlich genauso falsch aufgenommen wurde, wie mansches aufmundernde Wort. Deshalb habe ich diesen Teil abgeändert.

 

Es wird eh keinen interessieren... und somit füge ich ja niemanden einen sichtbaren Schaden zu.

 

Tschüß

Br.Thomas

 

(Geändert von BrThomas um 17:25 - 19.März.2001)

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Hallo Sina,

 

 

Jeder Mensch der geht, geht nur voran - ich bin ganz sicher, bei Gott sehen wir uns wieder. Sina in diesen Stunden wünsche ich Dir Kraft und Vertrauen auf Gottes Wirken.

 

Liebe Grüße

Pietjen

 

 

 

 

(Geändert von Pietjen um 21:36 - 21.März.2001)

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Liebe Sina,

 

Die Art, wie Du über den Tod Deines Schwiegerpapas sprichst, macht mich irgendwie betroffen, und ich weiß nicht so recht, wie ich damit umgehen soll.

 

Ich bin dem Tod in verschiedener Weise begegnet; bei meiner Uroma, als ich klein war, beim Job im Altenheim, beim Präparierkurs, im Krankenhaus, in der Rechtsmedizin. Er ist immer präsent, gehört zum Job, wird mich einen Großteil meines Lebens begleiten. Und doch werde ich ihn kaum verstehen lernen. Ich werde nicht begreifen, was der Tod für einen einzelnen und seine Angehörigen bedeutet. Bis jetzt bin ich davon verschont geblieben, daß Menschen, die ich liebe, starben. Mit Ausnahme meiner Uroma, aber das habe ich damals noch nicht so recht begriffen. Ich war 4 Jahre alt, als ich an Meningitis erkrankte und fast daran gestorben wäre. Meine Uroma, sie hat mich sehr geliebt, und ich denke immer noch sehr gerne an sie, hat die Sorge und Aufregung darüber nicht überlebt, ihr Herz versagte und sie starb, während ich auf der Intensivstation lag. Mir ging es besser, ich wurde entlassen und habe sie vermißt, als ich nach Hause kam. Ich fragte, wo den meine Uroma war. Meine Eltern und Großeltern haben mir erzählt, meine Uroma sei auf einer großen Reise per Schiff und Bahn, bei der sie Gott besuchen würde. Ich wollte damals diese Reise unbedingt mit antreten und habe die Tränen meiner Eltern gar nicht verstanden. So nach und nach habe ich begriffen, daß meine Uroma von dieser Reise nicht zurückkommen wird, und nach und nach konnte ich mich von ihr verabschieden. Ich bin absolut davon überzeugt, daß sie ihren Platz bei Gott gefunden hat und daß es ihr gut geht.

 

Vielleicht sollten wir uns für unsere Verstorbenen freuen, daß sie Gott sehen und an seinem Reich teilhaben dürfen. Aber dies ist überlagert von dem Schmerz, den wir Hinterbliebenen durch den Verlust spüren, der geliebte Mensch wird niemals wieder so bei uns sein, wie wir es gewohnt sind und wie wir es lieben. Und das tut einfach weh.

 

Der Tod steht mitten im Leben.

 

Liebe Grüße,

 

Moonshadow

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Liebe Sina

 

Wenn ein Mensch zu Gott geht, verlässt er uns nicht. Von ihm, der uns nahe stand, dessen Leben nun umgewandelt, aber nicht genommen ist, bleibt die Liebe. Alles andere vergeht. Sogar Glaube und Hoffnung.

Doch die Liebe bleibt, die wahre in Gott gegründete Liebe.

Gott ist so großmütig, dass er uns nicht nimmt was er uns geschenkt hat. Er gibt es uns, aber auf andere Weise,

Wer gestorben ist, ist uns auch weiterhin nahe, jetzt mit einer Liebe, die durch nichts mehr getrübt  ist. Nein wir haben unsere Lieben nicht verloren. Sie sind nur gegangen, um an einen anderen Ort zu wohnen. Sie leben im Lande des Vaters, sind in ihm. Durch ihn können sie mit uns, und wir mit ihnen weiterhin verbunden sein; in der gegenseitigen Liebe, wie sie uns das Evangelium lehrt.

 

Chiara Lubich

 

Mit diesen Gedanken von Chiara Lubich wünsche ich Dir und Deiner Familie,viel Kraft für den schweren Weg, den ihr in der nächsten Woche gehen müßt. Ich werde Euch im Gebet begleiten

Anna

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Liebe Sina,

ich wünsche Dir, dass Du trauern kannst, in der Form, die für Dich die passende ist, und solange die Traurigkeit da ist. Der Tod ist schrecklich, er füllt den Augenblick ganz aus und der Boden, der unser Fühlen ist, scheint nicht mehr zu tragen, denn wir fühlen nur Schmerz. Ich habe lange Jahre den Tod meiner Mutter nicht betrauern können, so dass die "Wunde" offen blieb und dass war sehr schmerzhaft. Nimm Dir Zeit für den Verstorbenen, es ist das letzte Mal, hab keine Furcht ihm nahe zu sein, ihn zu berühren, er hat sich nicht verwandelt, er ist immer noch er selbst und er ist tot, nimm Dir Zeit das zu spüren. Die Traurigkeit zulassen ist der Weg sie loszulassen. Mich hat auch der Ausspruch eines meiner "Lehrer" getröstet, der sagte:

Eine schöne Zeit wird nicht schlechter durch das Ende.

Der Tod selbst (Christi Tod) ist der Tröster, versöhnt uns mit Leid, dass wir erfahren, - nur erfahren müssen wir´s. Das Ende ist Anfang, unser Leben zwischen noch-nicht und schon-jetzt. Wir verlieren den Verstorbenen nicht, es sei denn wir haben ihn schon vorher verloren, sein Tod ist letzter Dienst an uns: Seht mich an und habt auch jetzt da ich für euch der Tod bin, keine Angst vor mir.

Ich finde die Beerdigung ist das Traurigste, unterschätz diesen Moment nicht. (Danach zusammen essen fügt wirklich Leib und Seele zusammen, das ist meine Erfahrung).

Ich schließe Dich und Deinen Angehörigen in mein Gebet ein.

Buchtip: H.D.Hüsch "Wir sehen uns wieder"

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Eure Beiträge zum tod sind sehr uneherlich, zum teil sogar heuchlerisch. Der Tod wird also in Liebe umgewandelt? Da werden sich einige hier aber n9och mädchtig umsehen! Hört auf mit falschem Trost! Ihr kennt den, der gestorben ist doch gar nicht und habt keine genaue Vorstellung aus welchem Grund Sina Ihren Beitrag schrieb. Jedenfalls halte ich eure Beiträge zum Tod für fragwürdig und zum Teil krank, weil ihr dem Tod nette Fassaden verleiht, ihn untermauert, statt das beim Nsamen zu nennen was das Wort gottes dazu sagt. Dieser Tote, den ihr nicht kennt aber dennoch beklagt ist gegenwärtig vielleicht am Ort der Läuterung, der der Hölle sehr nahe sein kann. Oder er ist vielleicht ganz in die Hölle gekommen, weil er nie geglaubt, nie gebetet hat. Ich würde also mal Fragen stellen! Und wenn dieser Mensch nun im Ort der Läuterung ist so braucht er unser Gebet und nicht eure tränenrührigen Beiliedsbezeugungen. Das ist wie wenn ein Kind verhungert und ihr im vorrübergehen sagt: oooooch , das tut mir aber leid. Auch bei Sina ist leider eine große Naivität spürbar.

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Zeit Du hast immer noch nicht verstanden dass es ein gläubiger Mensch war und sicher in seinem Leben viel gebetet hat. Du hast kein Recht über ihn so zu sprechen und damit das jetzt aufhört, werde ich versuchen das Thema zu sperren.

 

Ich danke Euch für die lieben Worte und den Trost und Eure Erfahrungen mit dem Umgang eines solchen Schmerzes.

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ich habe über den verstorbenen überhaupt keine aussage gemacht und werde es auch nie tun. doch die lebenden müssen gewarnt werden den tod als einen übergang zum leben zu verstehen. dies ist gar zu oft nicht der fall und auch jesus christus hat dies immer wieder warnend betont. ich erlebte vor einigen jahren den nachruf eines pfarrers auf eine verstorbene person die nichts glaubte und die christliche religion noch kurz vor seinem tod für einen ganz großen blödsinn erklärte. dennoch hielt der pfarrer eine ganz rührselige standartpredigt auf den toten und erklärte, daß er nun im himmel sei. der pfaffe hat die menschen eingelullt, ihr gewissen eingeschläfert!! solche predigten sind nicht menschlich, sondern unmenschlich, denn mit seiner einlullerei verführt er andere dazu gar nicht erst umzukehren (gott liebt dich wie du bist!!) und damit also weiterhin irrtümer zu hegen und zu pflegen. hört mir bloß auf mit dieser bescheiße! du, sina, hast mich als einen kranken menschen bezeichnet. ihr seid schnell zur hand mit solchen beleidigungen, bemerkt aber nicht wie irrig eure gedanken längst schon sind. ich sage es nochmals: wenn jesu auf der erde wäre, ihr würdet ihn zutiefst verachten, weil er vieles zu sagen hätte was in eure vorstellungen überhaupt nicht passt, was mit eurem gerechtigkeitssinn nicht im mindesten harmoniert. jetzt reißt euch mal zusammen!  

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Ihr kennt den, der gestorben ist doch gar nicht und habt keine genaue Vorstellung aus welchem Grund Sina Ihren Beitrag schrieb.

 

Dieser Tote, den ihr nicht kennt aber dennoch beklagt ist gegenwärtig vielleicht am Ort der Läuterung, der der Hölle sehr nahe sein kann. Oder er ist vielleicht ganz in die Hölle gekommen, weil er nie geglaubt, nie gebetet hat. Ich würde also mal Fragen stellen!

 

Also Zeit Du hast nix über ihn ausgesagt nein? Dann lese das mal nach.

 

Warum ich Dich als krank bezeichnet habe? Weil Du nix weiter tust als hier wahllos Deine Bibelzitate um Dich schmeißt und so wie es Dir in den Kram paßt sie zu benutzen. Dir ist es scheißegal ob jemand leidet und selbst dann nicht davor zurückschreckst es in einem solchen Moment zu tun.

 

Ich bin auch nicht für eine einlullende Predigt für jemand der zu Lebzeiten ungläubig war. Wahrscheinlich hätte er es selbst nicht mal gewollt.

 

Du stellst Dich auf einen riesen Sockel wo Du garnicht bist, Zeit. Erkenne Dich vielleicht mal selbst und bete einmal für Dich selbst.

 

Ich werde für Dich beten das es Dir möglich sein wird, auch einen liebenden Gott zu erkennen so wie er uns auch offenbart wurde. Es geht nicht um einen Kuschelgott sondern um unseren Erlöser!

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