SteRo Geschrieben Montag um 08:39 Melden Geschrieben Montag um 08:39 (bearbeitet) vor 18 Stunden schrieb SteRo: Wortlaut: Papst beim Regina Coeli, 10.5.2026 Heute haben wir im Evangelium einige Worte gehört, die Jesus während des Letzten Abendmahls an seine Jünger richtet. Während er Brot und Wein zum lebendigen Zeichen seiner Liebe macht, sagt Christus: »Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten« (Joh 14,15). Soweit so gut. Diese Aussage befreit uns von einem Missverständnis, nämlich von der Vorstellung, dass wir geliebt werden, wenn wir die Gebote halten: Unsere Gerechtigkeit wäre dann die Voraussetzung für die Liebe Gottes. Nein, die Aussage sagt etwas ganz anderes aus! (Wir halten die Gebote aus Liebe!) Im Gegenteil: Die Liebe Gottes ist die Voraussetzung für unsere Gerechtigkeit. Wir halten wirklich die Gebote nach dem Willen Gottes, wenn wir seine Liebe zu uns erkennen, so wie Christus sie der Welt offenbart. Offensichtlicher Fehler! Wer bei Robert's Predigt/Katechese an diesem Punkt abschaltet, bleibt wohl in diesem Irrtum. Aber wer wach bleibt, erfährt doch noch die Wahrheit: Weil Gott uns zuerst liebt, können auch wir lieben; Ja, aber wen oder was denn? und wenn wir Gott wirklich lieben, ... Ah ... Gott. Kann man sich fragen, warum sagt der Robert denn nicht gleich "Weil Gott uns zuerst liebt, können auch wir IHN lieben;"? Warum sagt er nicht, dass die nicht-alltägliche Liebe, von der er tatsächlich spricht, ein unverdientes Geschenk Gottes ist. (Die Liebe Gottes zu uns könnte auch lediglich unsere Schlussfolgerung aus diesem unverdienten Geschenk sein.) ... lieben wir auch einander wirklich. Wenn wir Gott wirklich lieben, lieben wir einander wirklich, sagt er. Er scheint sich davor zu fürchten klar zu reden und spricht lieber von wirklicher Liebe, statt von der "heiligen (oder übernatürlichen oder göttlichen)" Liebe (der theologischen Tugend der Liebe) zu sprechen. Darin könnte sich eine gewisse Furcht ausdrücken, eine Furcht, dass sich die Lehre von den Menschen entfernt haben könnte und man den Menschen diese Lehre nicht mehr zumuten könne. Man redet dann lieber nicht so klar und deutlich, auch um Rückfragen zu vermeiden, die unnötig "Staub aufwirbeln" könnten. Aber eigentlich müsste jeder, der diese Predigt liest oder hört sich fragen "Was ist denn wirklich lieben?" Und "Liebe ich eigentlich wirklich oder bilde ich mir das nur ein?" Viel Freude beim Lesen der ganzen Predigt/Katechese! Interessant finde ich ja, dass die Redaktion immer zwei Texte zu ein und derselben Veranstaltung publiziert. Der eine heißt immer "Wortlaut: Papst bei {dieser oder jener Veranstaltung}" und der andere Text ist immer so ein Art Kurzfassung bzw. Hervorhebung eines "Highlights" des Gesagten. Zu obigem Text titelt die Kurzfassung: Papst Leo: Gott liebt bedingungslos : Leo meditierte beim Regina Coeli, ... über das Evangelium vom Sonntag. Es enthält diesmal Worte, die Jesus beim Letzten Abendmahl an seine Jünger richtet: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“. Es scheint sich also um die gleiche Veranstaltung zu handeln. Doch dann: Was Jesus damit meinte, sei „keine Drohung“ gewesen, sondern „eine Einladung zu einer Beziehung“, erklärte der Papst. Eine Beziehung zu Gott, die auch den Umgang mit den anderen durchformt. Also mir scheint diese Einlassung zu „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“. ebenso wenig nachvollziehbar wie die im Wortlaut-Text: Diese Aussage befreit uns von einem Missverständnis, nämlich von der Vorstellung, dass wir geliebt werden, wenn wir die Gebote halten: Unsere Gerechtigkeit wäre dann die Voraussetzung für die Liebe Gottes. Denn: 1. Wie bitte kann man von „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“ kommen auf "Was Jesus damit meinte, sei „keine Drohung“ gewesen, "??? 2. Wie bitte kann man von „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“ kommen auf "Diese Aussage befreit uns von einem Missverständnis, nämlich von der Vorstellung, dass wir geliebt werden, wenn wir die Gebote halten ..."??? wo doch „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“ 1. keineswegs sich bezieht auf die Liebe Jesu Christi zu irgendwem oder irgendwas, so dass man damit eine "Drohung" mit Liebesentzug in Verbindung bringen könnte 2. keineswegs sich bezieht auf die Liebe Jesu Christi zu irgendwem oder irgendwas als seine Gegenleistung zur Erfüllung seiner Gebote. Alles was „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten“ bedeutet ist, dass die Liebe zu ihm einhergeht mit der Erfüllung seiner Gebote aus Liebe! Nicht mehr und nicht weniger. Abgesehen davon, kann man den Eindruck gewinnen, dass es sich um zwei unterschiedliche Veranstaltungen handelt auf die sich die beiden Texte beziehen, denn man vergleiche mal Einlassung 1: Was Jesus damit meinte, sei „keine Drohung“ gewesen, sondern „eine Einladung zu einer Beziehung“, erklärte der Papst. Eine Beziehung zu Gott, die auch den Umgang mit den anderen durchformt. mit Einlassung 2: Diese Aussage befreit uns von einem Missverständnis, nämlich von der Vorstellung, dass wir geliebt werden, wenn wir die Gebote halten: Unsere Gerechtigkeit wäre dann die Voraussetzung für die Liebe Gottes. Beide Einlassungen folgen unmittelbar auf das Johannes-Zitat sind aber nicht gleich. Da von beiden behauptet wird, dass Robert sie gesagt habe, kann es sich augenscheinlich nicht um die gleiche Veranstaltung handeln auf die sich diese Texte beziehen. Liebe Leute, was können wir daraus folgern? Ich denke es werden uns hier nicht Texte präsentiert, die die Worte von Robert wiedergeben oder paraphrasieren in genau der Reihenfolge und in genau dem kontextualen Zusammenhang wie der Robert sie gesagt hat, sondern es werden uns hier Text präsentiert, die von unterschiedlichen Autoren der Redaktion stammen (oder einem Autor, der nicht so recht weiß worum es eigentlich geht und mal so und mal anders drüber denkt), die/der ihre eigene Sicht der Dinge mitteilen und uns diese als die Sicht Roberts vorgaukeln. Sie nehmen sich offensichtlich die Freiheit Sinnzusammenhänge zu konstruieren aus Bruchstücken des gesprochenen Textes, die ihrem eigenen Geschmack oder Gutdünken entsprechen. bearbeitet Montag um 08:47 von SteRo Zitieren
SteRo Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) Leo XIV. unterstützt globale Ökumene-Gebetsinitiative: Ruf zur Einheit In seiner an diesem Donnerstag veröffentlichten Videobotschaft zur ökumenischen Initiative „Thy Kingdom Come“ ... „Es ist zwar wahr, dass wir manchmal stolpern und Gott und unsere Bedürftigkeit nach ihm vergessen, doch im Innersten unseres Wesens wissen wir, dass nur er unsere tiefste Sehnsucht und unsere innere Unruhe stillen kann. Den vielleicht schönsten Ausdruck dafür finden wir in den Schriften des heiligen Augustinus: ´Du hast uns für dich geschaffen, o Herr, und unser Herz ist unruhig, bis es ruht in dir´. Das könnte nichts anderes bedeuten als dass nur der biologische Tod diese behauptete Sehnsucht stillen kann (und unser Herz ist unruhig, bis es ruht in dir´.) „Mit großer Dringlichkeit rufen wir nach der Erfüllung der Prophezeiung Jesajas: der Geburt Emmanuels, dessen Name bedeutet: Gott ist mit uns. Während dieser Zeit wiederholen wir in unseren Liedern diesen Ruf mit immer größerer Dringlichkeit, ´Komm, Gott-mit-uns´, während wir uns nach seiner Gegenwart sehnen. ... Obwohl wir wissen, dass Gott allmächtig und transzendent ist, sind wir doch kühn genug, ihn zu bitten, wahrhaftig bei uns zu sein – nicht fern, sondern nah. Wir sind kühn genug, mit dem Propheten auszurufen: O dass du den Himmel zerrissest und herabstiegest.“ Das ist schon erstaunlich, nicht? Da redet er von einer Sehnsucht nach etwas, das bereits ist. Sollte da nicht der Liedtext lauten "Befrei uns von unserer blinden Ignoranz?" ER ist wahrhaftig bei uns, immer und überall, jetzt nicht nur jetzt, sondern sogar schon jetzt morgen, und hier nicht nur hier, sondern bereits hier da, da wo wir sein werden ... und dies alles wahrhaftig. Wir sehnen uns danach, dass er uns von unseren Sünden, unserer Torheit und allem, was uns schaden könnte, erlöst. Tut ER ja, wenn wir die Bedingungen für die Rechtfertigung erfüllen. Wir sehnen uns danach, dass er heilt, was in uns und in unserer Welt zerbrochen ist. In unserer Welt ist nichts zerbrochen. Unsere Natur ist zerbrochen wurde aber doch bereits geheilt durch die Taufe ... glaubst du selbst nicht an das, was ihr immer erzählt? Warum nach etwas sehnen, was man bereits erhalten hat? Macht es euch bequem und schaut euch eure Sehnsucht an, sollte sie euch befallen. Schaut sie euch an, zusammen mit IHM, der immer mit euch schaut ... ups wo ist sie, grade war sie noch da. bearbeitet vor 2 Stunden von SteRo Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 4 Minuten schrieb SteRo: Mit großer Dringlichkeit rufen wir nach der Erfüllung der Prophezeiung Jesajas: der Geburt Emmanuels, dessen Name bedeutet: Gott ist mit uns. Während dieser Zeit Na welcher Form des Millennialismus hängt der Heilige Vater denn da an? Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 58 Minuten Melden Geschrieben vor 58 Minuten vor 1 Stunde schrieb Flo77: Na welcher Form des Millennialismus hängt der Heilige Vater denn da an? Soll gelegentlich vorkommen, dass Päpste versehentlich häretische Gedanken verbreiten. Der Schutzpatron dagegen ist der heilige Honorius 🤣 Werner Zitieren
Flo77 Geschrieben vor 44 Minuten Melden Geschrieben vor 44 Minuten vor 11 Minuten schrieb Werner001: Soll gelegentlich vorkommen, dass Päpste versehentlich häretische Gedanken verbreiten. Der Schutzpatron dagegen ist der heilige Honorius 🤣 Das ist ja keine Häresie. Erst recht nicht, wenn es der Papst in Ausübung seines ordentlichen wie außer- und unordentlichen Lehramts vertritt. Zumindest wüsste ich keine Konzilsentscheidung oder andere katholische Tradition, die diese Theorien über die Endzeit verworfen hätte. (Wenn man böse wäre, könnte man Leo hier wohl etwas zu viel amerikanischen Mainstream-Einfluss unterstellen, aber wir sind ja nicht böse.) Zitieren
rorro Geschrieben vor 4 Minuten Melden Geschrieben vor 4 Minuten vor 2 Stunden schrieb Flo77: Na welcher Form des Millennialismus hängt der Heilige Vater denn da an? Keiner, warum auch. Was interpretierst Du da auch rein? „Diese Zeit“ ist unsere, ganz einfach. Zitieren
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