Flo77 Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 9 Stunden schrieb nannyogg57: Nur noch P existiert und D wird komplett anders gesehen. Was nun bedeutet, daß man immerhin noch das aussortieren kann, was am wenigsten taugt. Nur muss die "moderne" Meinung nicht unbedingt richtig sein... Zitieren
Werner001 Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 4 Minuten schrieb rorro: Wenn die Meinung der Kirche positiv dargestellt wird, bestmöglich, so daß alle versuchen sie positiv zu verstehen (Teil 1) - und man dann andere Sichtweisen darlegt (Teil 2) - alles okay. Nur kann mir keiner erzählen, daß Teil 1 wirklich noch erfolgt. Dafür ist die Argumentation gegen die Lehre doch zum Teil so dünn (vor allem maximal von jeglicher sakramentalen Sicht befreit), daß da nicht viel hinter sein kann. Was heißt „positiv“? Sie ist ausschlaggebend, wie bei den Juristen die Meinung des BGH. Beides kann man doch trotzdem kritisch sehen. Das 2 Vatikanum konnte doch in dieser Form nur stattfinden, weil die offiziell geltende Ansicht der Kirche zu manchen Punkten eben nicht „positiv“ gesehen wurde (etwa die zu den Juden). Werner 2 Zitieren
Merkur Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden (bearbeitet) vor 44 Minuten schrieb Werner001: Natürlich war jedem Studenten klar, dass einzig die Meinung des BGH zählte, trotzdem war es für die angehenden Juristen sicher auch wichtig, zu erkennen, dass man auch zu anderen Schlussfolgerungen kommen könnte. Die Meinung der Rechtsprechung zählt bei der Justiz, in der Wissenschaft kann man im Grunde vertreten was man will, sofern man es ordentlich begründet. In der Praxis ist die Meinung der Rechtsprechung im Regelfall die vernünftigste, aber man kann Gerichtsentscheidungen natürlich auch für grottenfalsch halten. Im Gegensatz zur Theologie regt sich zumindest niemand darüber auf, wenn man abweichende Meinungen vertritt. Es soll auch Literaturmeinungen geben, die vertreten werden, um in einem renommierten Kommentar erwähnt zu werden (da steht dann "... herschende Meinung, anderer Ansicht X)" bearbeitet vor 2 Stunden von Merkur Zitieren
Merkur Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 15 Minuten schrieb rorro: Noch einmal: sie sollen lehren was sie wollen. Nur nicht behaupten, daß wäre automatisch katholisch, weil sie Dozenten sind. Auch der von dir so geschätzte Bischof Barron verwendet eigene Formulierungen, da scheint es dich aber nicht zu stören. Zitieren
rorro Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 2 Minuten schrieb Merkur: Auch der von dir so geschätzte Bischof Barron verwendet eigene Formulierungen, da scheint es dich aber nicht zu stören. Mir ist kein Fall bekannt, wo er die Meinung des Lehramtes für falsch hielte. Ich nehme an, Du hast ein Beispiel, oder? Wenn es nur um Formulierungen ginge, wäre das ja alles kein Thema. Zitieren
Merkur Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 16 Minuten schrieb rorro: Mir ist kein Fall bekannt, wo er die Meinung des Lehramtes für falsch hielte. Ich nehme an, Du hast ein Beispiel, oder? Ich verfolge die Entwicklungen in der deutschen Theologie nicht so. In welchem Fall haben deutsche Theologen mehrheitlich die Meinung des Lehramts ausdrücklich für falsch gehalten und dies auch so formuliert? Zitieren
rorro Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) Schau Dir die Reaktion bspw. zu "Ordinatio Sacerdotalis" (OS) an. Schon ein Weilchen her. Und unter der Professorengeneration haben unsere aktuellen Bischöfe gelernt... Bis heute wird die Aussage des Lehramtes als definitive Lehraussage nicht akzeptiert. ("Definitiv" und "endgültig" sind Synonyme) Der französische Dominikaner Yves Congar, der 1995 starb, war ebenfalls für die Weihe der Frau. Und er veröffentlichte einiges dazu. Als aber OS 1994 rauskam, vernichtete er sein noch unveröffentlichtes Manuskript zu dem Thema und nahm den päpstlichen Lehrspruch in Gehorsam an. Das Thema war erledigt. Und ist es auch, wenn das ganz viele Theologen nicht einsehen wollen. bearbeitet vor 1 Stunde von rorro Zitieren
Merkur Geschrieben vor 50 Minuten Melden Geschrieben vor 50 Minuten (bearbeitet) vor 16 Minuten schrieb rorro: Schau Dir die Reaktion bspw. zu "Ordinatio Sacerdotalis" (OS) an. Schon ein Weilchen her. Und unter der Professorengeneration haben unsere aktuellen Bischöfe gelernt... Bis heute wird die Aussage des Lehramtes als definitive Lehraussage nicht akzeptiert. ("Definitiv" und "endgültig" sind Synonyme) Definitive Lehraussagen sind mit Wirkung für die Zukunft schlicht nicht möglich. Das hat nichts mit fehlender Akzeptanz des Lehramts zu tun. Die abweichende Meinung geht dahin, es sei zu erwägen, in Zukunft auch Frauen zu weihen, nicht etwa, das Lehramt sei nie befugt gewesen, die Weihe auf Männer zu beschränken. Verbesserungsvorschläge sind keine Ablehnung. bearbeitet vor 49 Minuten von Merkur Zitieren
rorro Geschrieben vor 44 Minuten Melden Geschrieben vor 44 Minuten vor 4 Minuten schrieb Merkur: Definitive Lehraussagen sind mit Wirkung für die Zukunft schlicht nicht möglich. Das sieht die Kirche seit jeher anders. vor 4 Minuten schrieb Merkur: Das hat nichts mit fehlender Akzeptanz des Lehramts zu tun. Die abweichende Meinung geht dahin, es sei zu erwägen, in Zukunft auch Frauen zu weihen, nicht etwa, das Lehramt sei nie befugt gewesen, die Weihe auf Männer zu beschränken. Verbesserungsvorschläge sind keine Ablehnung. Abzulehnen, daß es definitive Lehraussagen geben kann, ist definitiv [sic] eine Ablehnung. Zitieren
Merkur Geschrieben vor 20 Minuten Melden Geschrieben vor 20 Minuten vor 21 Minuten schrieb rorro: vor 21 Minuten schrieb rorro: Abzulehnen, daß es definitive Lehraussagen geben kann, ist definitiv [sic] eine Ablehnung. Das ist eine Formulierungsfrage. Man darf halt nur nicht Ablehnung einer definitiven Lehraussage für die Zukunft sagen, sondern "sich einem besseren Verständnis der Lehre nicht verschließen". Zitieren
rorro Geschrieben vor 16 Minuten Melden Geschrieben vor 16 Minuten vor 2 Minuten schrieb Merkur: Das ist eine Formulierungsfrage. Man darf halt nur nicht Ablehnung einer definitiven Lehraussage für die Zukunft sagen, sondern "sich einem besseren Verständnis der Lehre nicht verschließen". Es wurde als "definitiv" formuliert und damit ist es eben genau das. Definitiv. Endgültig. Wir müssen auch nicht zum 1234254624626. Mal über OS diskutieren - Du fragtest nach einer mehrheitlichen Ablehnung durch die hiesige Theologie, ich habe sie Dir gezeigt. Zitieren
Merkur Geschrieben vor 13 Minuten Melden Geschrieben vor 13 Minuten vor 1 Minute schrieb rorro: Es wurde als "definitiv" formuliert und damit ist es eben genau das. Definitiv. Endgültig. Wir müssen auch nicht zum 1234254624626. Mal über OS diskutieren - Du fragtest nach einer mehrheitlichen Ablehnung durch die hiesige Theologie, ich habe sie Dir gezeigt. Definitiv gilt immer nur bis zur Änderung, danach gilt die aktuelle Lehre. Die Weigerung, das zu akzeptieren wird ja gerade den Piusbrüdern vorgeworfen. Gültig ist das, was jetzt gilt, nicht davor, nicht danach. Das ist nicht nur in der Kirche so. Zitieren
Cosifantutti Geschrieben vor 12 Minuten Melden Geschrieben vor 12 Minuten vor 1 Stunde schrieb rorro: Wenn die Meinung der Kirche positiv dargestellt wird, bestmöglich, so daß alle versuchen sie positiv zu verstehen (Teil 1) - und man dann andere Sichtweisen darlegt (Teil 2) - alles okay. Nur kann mir keiner erzählen, daß Teil 1 wirklich noch erfolgt. Dafür ist die Argumentation gegen die Lehre doch zum Teil so dünn (vor allem maximal von jeglicher sakramentalen Sicht befreit), daß da nicht viel hinter sein kann. Hast du denn hierfür ganz konkrete Beispiele ( Namen / Lehrstuhl ) ? Das würde mich jetzt wirklich mal intereressieren, welcher Lehrstuhlinhaber an einer deutschen Uni an der katholischen Fakultät sozusagen auf das Lehramt "pfeift" und seine "Privattheologie" lehrt. Bitte jetzt nicht irgendwelche Moraltheologen, die zu bestimmten ethischen Einzelfragen eine argumentativ gut begründete Position haben.... Nehmen wir doch mal das Zentrum des Glaubens, den innersten Kern, das "Credo".... gibt es irgendeinen katholischen Theologen ( Fundamentaltheologie / Dogmatik ) an einer deutschen Uni , der bestimmte Teile des Credos leugnet und hier seine "Privattheologie" verkündet, zB "Jesus ist nicht auferstanden", "er ist nicht Gottes Sohn" etc.... ? Zitieren
rorro Geschrieben vor 10 Minuten Melden Geschrieben vor 10 Minuten Gerade eben schrieb Merkur: Definitiv gilt immer nur bis zur Änderung, danach gilt die aktuelle Lehre. Die Weigerung, das zu akzeptieren wird ja gerade den Piusbrüdern vorgeworfen. Gültig ist das, was jetzt gilt, nicht davor, nicht danach. Das ist nicht nur in der Kirche so. Welche Beispiele kennst Du denn, wo ein Papst eine zuvor "definitiv" genannte Lehre eines früheren Papstes abgeändert hat? Zitieren
Merkur Geschrieben vor 10 Minuten Melden Geschrieben vor 10 Minuten Gerade eben schrieb rorro: Welche Beispiele kennst Du denn, wo ein Papst eine zuvor "definitiv" genannte Lehre eines früheren Papstes abgeändert hat? Es wird doch nichts geändert, sondern nur "besser verstanden". Zitieren
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