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Betreibt Christologie und nicht Theologie !


josef
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Lieber Chrysologus,

 

 

Zum Thema "Volksaltar" schreibst Du in Deinem Beitrag Nr.10:

...

Die erneuerte Liturgie verlangt von Zelebranten und feiernder Gemeinde sehr viel mehr an theologisch begründetem Verständnis als das in den traditionellen Formen verlangt wurde.

Sehr viel mehr Theologie?

Kann Dir unmöglich entgangen sein:

Kein Mensch ist imstande, die verstiegenen und verqueren Gedankengänge der Theologen zu verstehen - nicht einmal die Theologen selbst.

GOTT ist der GANZ ANDERE !

 

Diese Erkenntnis macht radikal Schluß mit der Theologie - und ist Basis um JESU Lehre zu verstehen.

 

 

Der Auftrag JESU ist nicht theologisch:

Matthäus 28, 19-20:

.
Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu MEINEN Jüngern; tauft sie auf den Namen des VATERS und des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES,

.
und lehrt sie, alles zu befolgen, was ICH euch geboten habe. Seid gewiss: ICH bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Betrachte doch, wie übel die Theologie den Auftrag JESU CHRISTI an SEINE Jünger ruiniert hat:

Erreichen die Jünger JESU die Menschen heute?

Nein!

 

Kennen die Theologen die zutreffende Antwort wenn die Menschen fragen warum sie GOTT leiden lässt?

Nein.

Die richtige Antwort dazu, kann nur JESUS CHRISTUS und der HEILIGE GEIST GOTTES geben - und Christen denen es JESUS offenbart.

 

Wenn Ihr die Menschen zu Nachfolgern JESU machen wollt müsst Ihr CHRISTOLOGIE betreiben.

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Mein lieber Josef, Christologie ist ein Teil der Theologie, und ohne theologische Reflektion gibt es keine Christologie. Wirf bitte nicht mit Begriffen um dich, die du nicht verstanden hast.

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Mein lieber Josef, Christologie ist ein Teil der Theologie, und ohne theologische Reflektion gibt es keine Christologie. Wirf bitte nicht mit Begriffen um dich, die du nicht verstanden hast.

Die josefologie hingegen harrt noch einer wissenschaftlichen Durchdringung.

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GermanHeretic
Mein lieber Josef, Christologie ist ein Teil der Theologie, und ohne theologische Reflektion gibt es keine Christologie. Wirf bitte nicht mit Begriffen um dich, die du nicht verstanden hast.

Die josefologie hingegen harrt noch einer wissenschaftlichen Durchdringung.

Wer braucht denn so was, wenn man vom Heiligen Geist durchdrungen ist?

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Lieber Chrysologus,

 

 

 

Mein lieber Josef, Christologie ist ein Teil der Theologie, und ohne theologische Reflektion gibt es keine Christologie. Wirf bitte nicht mit Begriffen um dich, die du nicht verstanden hast.
...und außer einigen hochgebildeten Theologen niemand versteht.

 

Wenn Ihr so weitermacht, wird die Kirche JESU CHRISTI zum Privatvergnügen promovierter Theologen - soweit sie über ihrer theologischen "Forschung" nicht den Glauben verloren haben.

 

Ist nicht im Sinne JESU CHRISTI.

 

 

Gruß

josef

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Das Problem, dass es viele Theologen bisher nicht so ohne weiteres schaffen, sich für den Normalbürger verständlich mitzuteilen, kann man wohl nicht völlig wegleugnen. Allerdings gilt das in letzter Konsequenz für jedes Fachgebiet, wo es dann eine gefühlte Handvoll auf die Reihe kriegt, brauchbare Bücher für ein breiteres Publikum zu verfassen.

 

In der Tat wäre es an der Zeit, dass meine Zunft konstruktiver und produktiver zu Werke geht...

Ich persönlich arbeite daran, aber das ist eindeutig kein leichter Prozess.

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Lieber Chrysologus,

 

 

 

Mein lieber Josef, Christologie ist ein Teil der Theologie, und ohne theologische Reflektion gibt es keine Christologie. Wirf bitte nicht mit Begriffen um dich, die du nicht verstanden hast.
...und außer einigen hochgebildeten Theologen niemand versteht.

 

Wenn Ihr so weitermacht, wird die Kirche JESU CHRISTI zum Privatvergnügen promovierter Theologen - soweit sie über ihrer theologischen "Forschung" nicht den Glauben verloren haben.

 

Ist nicht im Sinne JESU CHRISTI.

 

 

Gruß

josef

Der von dir ansonsten sehr geschätzte Papst sieht das anders und hat dies auch schon amtlich - in deinem Sprachgebrauch: im Auftrag des Heiligen Geistes - anders zum Ausdruck gebracht. Kann er sich auf einmal doch irren?

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theologie-der-vernunft.de

Ich befürchte, wo man eine Christologie betreibt bzw. sich auf Christus beruft, ohne Theologie zu betreiben, wird sie ins Gegenteil verwandelt.

 

Ohne vernünftig über eine schöpferische Realität nachzudenken, die heutige Welterklärung als vernünftige schöpferische Rede zu verstehen, wie das am Anfang der Christologie nicht nur in Alexandrien war, wird Christologie auf den Kopf gestellt bzw. zu leerem Geschwätz.

 

Gerhard

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Ich befürchte, wo man eine Christologie betreibt bzw. sich auf Christus beruft, ohne Theologie zu betreiben, wird sie ins Gegenteil verwandelt.

 

Ohne vernünftig über eine schöpferische Realität nachzudenken, die heutige Welterklärung als vernünftige schöpferische Rede zu verstehen, wie das am Anfang der Christologie nicht nur in Alexandrien war, wird Christologie auf den Kopf gestellt bzw. zu leerem Geschwätz.

 

Gerhard

 

Merkwürdig: je öfter Du Deine Rede von der heutigen Welterklärung als vernünftiger schöpferischer Rede wiederholst, die offensichtlich nur Du verstehst, umso öfter erscheint sie mir als leeres Geschwätz.

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theologie-der-vernunft.de
Ich befürchte, wo man eine Christologie betreibt bzw. sich auf Christus beruft, ohne Theologie zu betreiben, wird sie ins Gegenteil verwandelt.

 

Ohne vernünftig über eine schöpferische Realität nachzudenken, die heutige Welterklärung als vernünftige schöpferische Rede zu verstehen, wie das am Anfang der Christologie nicht nur in Alexandrien war, wird Christologie auf den Kopf gestellt bzw. zu leerem Geschwätz.

 

Gerhard

 

Merkwürdig: je öfter Du Deine Rede von der heutigen Welterklärung als vernünftiger schöpferischer Rede wiederholst, die offensichtlich nur Du verstehst, umso öfter erscheint sie mir als leeres Geschwätz.

 

Ich kann dich verstehen.

 

Wer von Kind auf gewohnt ist und dies evtl. auch noch in Schule oder Studium beigebracht bekommt, dass die rationale Welterklärung gegen den Glaube spricht, der kann nicht auf vernünftige Weise darüber nachdenken, dass der chr. Logos indentisch mit dem in Alexandrien oder Athen aus anfänglicher logischer Erklärung allen Werdens abgeleitete.

 

Oder anders: Wo sich von Kind auf Glaube auf leeres Geschwätz gründet, da kann die Erklärung des kreativen Werdens nicht mit der schöpferischen Wirklichkeit zusammengedacht werden, die an Wurzel unserer Kultur war, als Wort/Vernunft verstanden wurde, den Kirchenvätern als Christus galt. Weil nicht die phil. Vernunftlehre, sondern die menschliche Ausprägung schöpferischer Vernunft erst messiansiche Wirk-lichkeit entfaltete.

 

Aber das wirst du wieder nicht verstehen wollen,

weil das nicht mit deiner Vorstellung von einem verherrlichten Guru und leerem Geschwätz zusammenpasst.

 

Gerhard

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Wer von Kind auf gewohnt ist und dies evtl. auch noch in Schule oder Studium beigebracht bekommt, dass die rationale Welterklärung gegen den Glaube spricht, der kann nicht auf vernünftige Weise darüber nachdenken ...

...

Aber das wirst du wieder nicht verstehen wollen

Gerhard, bitte unterstelle hier der Gesamtheit der poster oder einzelnen nicht, Dich nicht verstehen zu wollen.

Ich halte ein solches Verhalten der Form nach für grob unhöflich, wenn nicht für unverschämt. Sollte ich dies hier noch einmal in F&A in dieser Form lesen, wirst Du verwarnt.

 

gouvernante als mod

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Ich kann dich verstehen.

 

Wer von Kind auf gewohnt ist und dies evtl. auch noch in Schule oder Studium beigebracht bekommt, dass die rationale Welterklärung gegen den Glaube spricht, der kann nicht auf vernünftige Weise darüber nachdenken, dass der chr. Logos indentisch mit dem in Alexandrien oder Athen aus anfänglicher logischer Erklärung allen Werdens abgeleitete.

 

Oder anders: Wo sich von Kind auf Glaube auf leeres Geschwätz gründet, da kann die Erklärung des kreativen Werdens nicht mit der schöpferischen Wirklichkeit zusammengedacht werden, die an Wurzel unserer Kultur war, als Wort/Vernunft verstanden wurde, den Kirchenvätern als Christus galt. Weil nicht die phil. Vernunftlehre, sondern die menschliche Ausprägung schöpferischer Vernunft erst messiansiche Wirk-lichkeit entfaltete.

 

Aber das wirst du wieder nicht verstehen wollen,

weil das nicht mit deiner Vorstellung von einem verherrlichten Guru und leerem Geschwätz zusammenpasst.

 

Gerhard

 

Du kannst mich nicht verstehen, denn Dein "Verstehen" geht von falschen Voraussetzungen aus. Woher willst Du denn wissen, was ich "von Kind auf gewohnt" bin und was mir in Schule und Studium "beigebracht" worden ist und welche oder ob ich überhaupt eine "Vorstellung von einem verherrlichten Guru" hege?

Mit Deiner Privattheorie von der logischen Erklärung allen Werdens, was die Kirchenväter sich gedacht haben usw. usw., stellst Du Dich auf einen ziemlich einsamen Sockel, von dem aus Du sie ohne Unterlass mit sich ständig wiederholenden Floskeln herunterdozierst, ohne - auch auf Nachfragen - zu versuchen, sie allgemeinverständlich zu erläutern.

Edited by Julius
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Wer von Kind auf gewohnt ist und dies evtl. auch noch in Schule oder Studium beigebracht bekommt, dass die rationale Welterklärung gegen den Glaube spricht, der kann nicht auf vernünftige Weise darüber nachdenken ...

...

Aber das wirst du wieder nicht verstehen wollen

Gerhard, bitte unterstelle hier der Gesamtheit der poster oder einzelnen nicht, Dich nicht verstehen zu wollen.

Ich halte ein solches Verhalten der Form nach für grob unhöflich, wenn nicht für unverschämt. Sollte ich dies hier noch einmal in F&A in dieser Form lesen, wirst Du verwarnt.

 

gouvernante als mod

 

Entschuldige dass ich mich dazu auf die Anschuldigung "leeres Geschwätz" zu verbreiten, wenn ich mich auf eine in wissenschaftlicher Welterklärung realisierbare kreative Vernunft/schöpferisches Wort beziehe, habe hinreißen lassen. Was mich jedoch wundert, das Anschuldigungen, wie die, auf die sich meine Antwort bezog, nicht als unhöflich gelten???

 

Und dass es mir in meinen Überlegungen über den Vernunftgrund der Christologie um den Logos (die schöpferische Vernunft, wie sie der Papst aus gr. Philosophie ableitet und als Grund chr. Glaubens sieht) geht, der in der Real- bzw. Weihnachtsgeschichte Fleisch wurde, über den die Kirchenväter diskutierten und der sich aus der anfänglichen Lehre vom rationalen Lebensfluss bzw. logischen Werden ableitete, brauche ich sicher nicht erneut zu betonen.

 

Gerhard

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... die schöpferische Vernunft, wie sie der Papst aus gr. Philosophie ableitet und als Grund chr. Glaubens sieht ...

 

Daraus, dass Ratzinger/Benedikt XVI. ab und zu den Begriff "schöpferische Vernunft" gebraucht, kannst Du nicht ableiten, dass er damit dasselbe meint, was Du hier gebetsmühlenhaft wiederholst. Ganz abgesehen davon, dass er Deiner schnodderigen und respektlosen Rede über den "jungen Guru" sicher nicht zustimmen würde. Darauf habe ich Dich, wie ich mich zu erinnern meine, schon vor längerem einmal hingewiesen und/oder um eine Erklärung gebeten, was Dich dazu veranlasst, den Papst derart zu vereinnahmen. Allersdings wundert mich die Dreistigkeit inzwischen auch nicht mehr, mit der Du ihn weiter vereinnahmst und in Deine Gebetsmühle einbaust.

Edited by Julius
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... die schöpferische Vernunft, wie sie der Papst aus gr. Philosophie ableitet und als Grund chr. Glaubens sieht ...

 

Daraus, dass Ratzinger/Benedikt XVI. ab und zu den Begriff "schöpferische Vernunft" gebraucht, kannst Du nicht ableiten, dass er damit dasselbe meint, was Du hier gebetsmühlenhaft wiederholst. Ganz abgesehen davon, dass er Deiner schnodderigen und respektlosen Rede über den "jungen Guru" sicher nicht zustimmen würde. Darauf habe ich Dich, wie ich mich zu erinnern meine, schon vor längerem einmal hingewiesen und/oder um eine Erklärung gebeten, was Dich dazu veranlasst, den Papst derart zu vereinnahmen. Allersdings wundert mich die Dreistigkeit inzwischen auch nicht mehr, mit der Du ihn weiter vereinnahmst und in Deine Gebetsmühle einbaust.

 

Nicht dass ich den Papst vereinnahmen will, doch wenn von schöpferischer Vernunft spricht, ist das dann nur ein Glaubensbegilde, das er ab und zu gebraucht? Denkst du, der Papst wollte auch nur die chr. Lehre phil. einfärben, wie man das in heutiger Lehre meist den vom Logos redenden Kirchevätern unterstellt?

 

(Dass Benedikt XVI. seine Bezugnahme auf eine schöpferische Vernunft im Dogma stehten lässt, ohne sie in heutiger Welterkärung zu begründen, man ihm daher den Vorwurf macht, den Vernunftbegriff kirchl. zu vereinnahmen ist mir bewusst. Doch genau das ließe sich lösen, wenn heutige Vernunfterklärung des kreativen Werdens als schöpferische Sprache/Wort mitbedacht würde.)

 

Denn geht es dem Oberhaupt der Kirche nicht um den gleichen Logos, über dessen Wesen auch die Kirchenväter heftig stritten und der sich als anfänglich rationale Erklärung allen Werdens auch heute verstehen lässt?

 

Was sonst ist der Grund der Christologie, als der fleischgewordene Logos, der auch in Alexandrien galt, phil. begründet war und als wahrer Sohn gesehen, im allegorischen Verständnis des AT als ewiges Wort des Unsagbaren verstanden wurde?

 

Und dass ich mit meinen Überlegungen, die aufgrund des wachsenden Wissens um die geschichtlichen Wurzeln unserer Kultur den Logos, die anfängliche rationale Welterkärung als schöpferische Realität, lebendiges Wort an den Anfang stellen, noch recht allein stehe, ist mir klar. Doch nicht zuletzt weil bald Weihnachten ist, wo wir feiern, dass der Logos in unserer Kultur Fleisch wurde, würde es mich freuen, Antworten zu erhalten, nicht nur Anschuldigungen.

Danke.

 

Gerhard

Edited by theologie-der-vernunft.de
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Oder geht es dem Oberhaupt der Kirche um den gleichen Logos, über dessen Wesen auch die Kirchenväter heftig stritten und der sich als anfänglich rationale Erklärung allen Werdens auch heute versthehen lässt?
.

 

Das behauptest Du ja, oder? Wie wäre es, wenn Du die Behauptung anhand seiner Schriften mal zu untermauern versuchen würdest?

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Volker greift einen Strang altkirchlicher Traditionen heraus und erklärt ihn zum einzig wahren Konstrukt. Das unterscheidet ihn von der Majorität der Theologen und auch vom Papst.

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Volker greift einen Strang altkirchlicher Traditionen heraus und erklärt ihn zum einzig wahren Konstrukt. Das unterscheidet ihn von der Majorität der Theologen und auch vom Papst.

Jetzt tust Du Volker Unrecht. :ninja:

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Volker greift einen Strang altkirchlicher Traditionen heraus und erklärt ihn zum einzig wahren Konstrukt. Das unterscheidet ihn von der Majorität der Theologen und auch vom Papst.

Jetzt tust Du Volker Unrecht. :ninja:

 

Absolut - meine Entschuldigung, mein Namensgedächdnis ist eine Katastrophe.

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Kennen die Theologen die zutreffende Antwort wenn die Menschen fragen warum sie GOTT leiden lässt?

Nein.

Die richtige Antwort dazu, kann nur JESUS CHRISTUS und der HEILIGE GEIST GOTTES geben - und Christen denen es JESUS offenbart.

 

Wenn Ihr die Menschen zu Nachfolgern JESU machen wollt müsst Ihr CHRISTOLOGIE betreiben.

Lieber Josef,

 

auch in anderen Wissenschaften gibt es ungeklärte Fragen und trotzdem käme kein Mensch auf die Idee diese Wissenschaften abzuschaffen.

 

Zur Frage, ob man Theologie betreiben sollte oder nicht, sei Dir Ps 1, das Tor in den Psalter, in Erinnerung gerufen. Über Gott und seinen Willen und sein Wirken nachzudenken, halte ich für einen wahren Christen (und auch Juden) für verpflichtend.

 

Alles andere ist faule Ausrede.

 

Dass Theologen in der Pflicht sind sich verständlich mitzuteilen, steht da auf einem anderen Blatt.

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theologie-der-vernunft.de
Oder geht es dem Oberhaupt der Kirche um den gleichen Logos, über dessen Wesen auch die Kirchenväter heftig stritten und der sich als anfänglich rationale Erklärung allen Werdens auch heute versthehen lässt?
.

 

Das behauptest Du ja, oder? Wie wäre es, wenn Du die Behauptung anhand seiner Schriften mal zu untermauern versuchen würdest?

 

Dass es dem Oberhaupt der Kirche bei seiner Bezugnahme auf die schöpferische Vernunft um den gleichen Logos geht, um den auch die Kirchenväter stritten, dürfte doch unbestritten sein, oder? Auch dass Benedikt XVI. ständig an die phil. Lehre anknüpft, den chr. Glaube auf die Vernunft begründet sieht, die auch für die Griechen galt, ist doch sicher ohne Zweifel, und in vielen seinen Büchern und Predigten nachzulesen.

 

Doch nicht der heutige Papst und seine Lehre sind für mich die Autorität, sondern das, was am Anfang als schöpferisches Wort/lebendiger Logos verstanden wurde. Die Autorität geht daher m.E. nicht von menschlichen Lehren, sondern dem Autor in der realen Schöpfungs-wirktlichkeit aus (kosmischen und kulturellen Geschichte, heute Evolution geannt), die als Wort galt.

 

Die Frage war daher, was war die Grundlage der anfänglichen Christologie? Über was stritten die verschiedenen Stränge der alten Kirche, wenn sie sich gegenseitig Häresie vorwarfen, weil sie das Wesen des Logos mit Namen Jesus bzw. den sichtbaren Sinn allen Werdens und seinen Bezug zum Unsagbaren des AT auf unterschiedliche Weise beurteilten?

 

Ging des in den Diskussionen nur um unterschiedliche Ausprägungen einer phil. Einfärbung einer bestimmten Sekte, die von einem charismatischen... Reformprediger... ausging, wie man das bei heutiger Hypothese denken müsste, wenn die Logoslehre ein aufgesetzter Fremkörper oder eine Buch- bzw. Traditionslehre bleibt? War der Logos der vielfältigen Stränge am Anfang der Kirche nur eine unterschiedliche Beurteilung der traditionellen Lehre oder ging des um die echt Verjüngung des Monotheismus im lebendigen Logos, der Fleisch wurde? Was aber war dieser Logos dann, der als Christus gesehen wurde, aber so heißt umkämpft war, dass man sich gegenseitig der Häresie beschuldigte?

 

Diese Fragen sind leider immer noch nicht beantwortet?

 

Bis mir jemand aufgrund heutigen Wissens um den geistigen Kontext bzw. die Kulturgeschichte eine plausiblere Lösung bringt bleibe ich bei meiner Betrachtung, auch wenn sie von bisheriger Lehrhypothese abweicht:

 

Das Christentum gründet auf den als Wort/Weisheit... bzw. schöpferische Gegenwart/Vermittlung verstandenen Logos der griechischen Vernunftlehre, dessen menschliche Person (Rolle/Aufgabe, wie wir sie aus den Evangelien des kirchl. Kanon kennen), die Person des unsagabaren Ursprunges das Alles auf kulturgerechte, nun echt universale Weise verjüngte und zeitgemäß offenbarte.

 

Das NT ist kein Verherrlichungsrede aufgrund alter Texte, wie viele hist. kritische Theologen im heuigen Kurz-schluss denken, sondern beschreibt in seinen christologischen Bedeutunsaussagen - nicht seiner Buchstäblichkeit - ein reales geschichtliches Geschehen der Theologiegeschichte.

 

Was spricht dagegen, diese vom Logos (der rationalen Welterklärung) als lebendigen Wort, (das nun Griechen und Gesetzesgläubige in Verant-wort-ung nahm) ausgehenden Perspektive wenigestens in Betracht zu ziehen, statt dies gleich als völlig verrückt auszuschlagen, weil es nicht ins bisherige Bild passt?

 

Gerhard

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Franciscus non papa
Volker greift einen Strang altkirchlicher Traditionen heraus und erklärt ihn zum einzig wahren Konstrukt. Das unterscheidet ihn von der Majorität der Theologen und auch vom Papst.

Jetzt tust Du Volker Unrecht. :ninja:

 

Absolut - meine Entschuldigung, mein Namensgedächdnis ist eine Katastrophe.

 

 

das macht nichts, dafür schwallst du nicht dummes zeug in massen.....

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Franciscus non papa
Oder geht es dem Oberhaupt der Kirche um den gleichen Logos, über dessen Wesen auch die Kirchenväter heftig stritten und der sich als anfänglich rationale Erklärung allen Werdens auch heute versthehen lässt?
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Das behauptest Du ja, oder? Wie wäre es, wenn Du die Behauptung anhand seiner Schriften mal zu untermauern versuchen würdest?

 

Dass es dem Oberhaupt der Kirche bei seiner Bezugnahme auf die schöpferische Vernunft um den gleichen Logos geht, um den auch die Kirchenväter stritten, dürfte doch unbestritten sein, oder? Auch dass Benedikt XVI. ständig an die phil. Lehre anknüpft, den chr. Glaube auf die Vernunft begründet sieht, die auch für die Griechen galt, ist doch sicher ohne Zweifel, und in vielen seinen Büchern und Predigten nachzulesen.

 

Doch nicht der heutige Papst und seine Lehre sind für mich die Autorität, sondern das, was am Anfang als schöpferisches Wort/lebendiger Logos verstanden wurde. Die Autorität geht daher m.E. nicht von menschlichen Lehren, sondern dem Autor in der realen Schöpfungs-wirktlichkeit aus (kosmischen und kulturellen Geschichte, heute Evolution geannt), die als Wort galt.

 

Die Frage war daher, was war die Grundlage der anfänglichen Christologie? Über was stritten die verschiedenen Stränge der alten Kirche, wenn sie sich gegenseitig Häresie vorwarfen, weil sie das Wesen des Logos mit Namen Jesus bzw. den sichtbaren Sinn allen Werdens und seinen Bezug zum Unsagbaren des AT auf unterschiedliche Weise beurteilten?

 

Ging des in den Diskussionen nur um unterschiedliche Ausprägungen einer phil. Einfärbung einer bestimmten Sekte, die von einem charismatischen... Reformprediger... ausging, wie man das bei heutiger Hypothese denken müsste, wenn die Logoslehre ein aufgesetzter Fremkörper oder eine Buch- bzw. Traditionslehre bleibt? War der Logos der vielfältigen Stränge am Anfang der Kirche nur eine unterschiedliche Beurteilung der traditionellen Lehre oder ging des um die echt Verjüngung des Monotheismus im lebendigen Logos, der Fleisch wurde? Was aber war dieser Logos dann, der als Christus gesehen wurde, aber so heißt umkämpft war, dass man sich gegenseitig der Häresie beschuldigte?

 

Diese Fragen sind leider immer noch nicht beantwortet?

 

Bis mir jemand aufgrund heutigen Wissens um den geistigen Kontext bzw. die Kulturgeschichte eine plausiblere Lösung bringt bleibe ich bei meiner Betrachtung, auch wenn sie von bisheriger Lehrhypothese abweicht:

 

Das Christentum gründet auf den als Wort/Weisheit... bzw. schöpferische Gegenwart/Vermittlung verstandenen Logos der griechischen Vernunftlehre, dessen menschliche Person (Rolle/Aufgabe, wie wir sie aus den Evangelien des kirchl. Kanon kennen), die Person des unsagabaren Ursprunges das Alles auf kulturgerechte, nun echt universale Weise verjüngte und zeitgemäß offenbarte.

 

Das NT ist kein Verherrlichungsrede aufgrund alter Texte, wie viele hist. kritische Theologen im heuigen Kurz-schluss denken, sondern beschreibt in seinen christologischen Bedeutunsaussagen - nicht seiner Buchstäblichkeit - ein reales geschichtliches Geschehen der Theologiegeschichte.

 

Was spricht dagegen, diese vom Logos (der rationalen Welterklärung) als lebendigen Wort, (das nun Griechen und Gesetzesgläubige in Verant-wort-ung nahm) ausgehenden Perspektive wenigestens in Betracht zu ziehen, statt dies gleich als völlig verrückt auszuschlagen, weil es nicht ins bisherige Bild passt?

 

Gerhard

 

 

du gestattest bitte, dass ich es mal klar und deutlich sage:

 

es gibt in diesem forum zwei user, deren beiträge ich - nach langer erfahrung - grundsätzlich überscrolle.

 

du bist einer der beiden.

 

die zeit, die der mensch hat, ist das kostbarste, was er besitzt - und ich gedenke nicht, dieses geschenk gottes an schwafler zu verschwenden.

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Oder geht es dem Oberhaupt der Kirche um den gleichen Logos, über dessen Wesen auch die Kirchenväter heftig stritten und der sich als anfänglich rationale Erklärung allen Werdens auch heute versthehen lässt?
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Das behauptest Du ja, oder? Wie wäre es, wenn Du die Behauptung anhand seiner Schriften mal zu untermauern versuchen würdest?

 

Dass es dem Oberhaupt der Kirche bei seiner Bezugnahme auf die schöpferische Vernunft um den gleichen Logos geht, um den auch die Kirchenväter stritten, dürfte doch unbestritten sein, oder? Auch dass Benedikt XVI. ständig an die phil. Lehre anknüpft, den chr. Glaube auf die Vernunft begründet sieht, die auch für die Griechen galt, ist doch sicher ohne Zweifel, und in vielen seinen Büchern und Predigten nachzulesen.

 

Doch nicht der heutige Papst und seine Lehre sind für mich die Autorität, sondern das, was am Anfang als schöpferisches Wort/lebendiger Logos verstanden wurde. Die Autorität geht daher m.E. nicht von menschlichen Lehren, sondern dem Autor in der realen Schöpfungs-wirktlichkeit aus (kosmischen und kulturellen Geschichte, heute Evolution geannt), die als Wort galt.

 

Die Frage war daher, was war die Grundlage der anfänglichen Christologie? Über was stritten die verschiedenen Stränge der alten Kirche, wenn sie sich gegenseitig Häresie vorwarfen, weil sie das Wesen des Logos mit Namen Jesus bzw. den sichtbaren Sinn allen Werdens und seinen Bezug zum Unsagbaren des AT auf unterschiedliche Weise beurteilten?

 

Ging des in den Diskussionen nur um unterschiedliche Ausprägungen einer phil. Einfärbung einer bestimmten Sekte, die von einem charismatischen... Reformprediger... ausging, wie man das bei heutiger Hypothese denken müsste, wenn die Logoslehre ein aufgesetzter Fremkörper oder eine Buch- bzw. Traditionslehre bleibt? War der Logos der vielfältigen Stränge am Anfang der Kirche nur eine unterschiedliche Beurteilung der traditionellen Lehre oder ging des um die echt Verjüngung des Monotheismus im lebendigen Logos, der Fleisch wurde? Was aber war dieser Logos dann, der als Christus gesehen wurde, aber so heißt umkämpft war, dass man sich gegenseitig der Häresie beschuldigte?

 

Diese Fragen sind leider immer noch nicht beantwortet?

 

Bis mir jemand aufgrund heutigen Wissens um den geistigen Kontext bzw. die Kulturgeschichte eine plausiblere Lösung bringt bleibe ich bei meiner Betrachtung, auch wenn sie von bisheriger Lehrhypothese abweicht:

 

Das Christentum gründet auf den als Wort/Weisheit... bzw. schöpferische Gegenwart/Vermittlung verstandenen Logos der griechischen Vernunftlehre, dessen menschliche Person (Rolle/Aufgabe, wie wir sie aus den Evangelien des kirchl. Kanon kennen), die Person des unsagabaren Ursprunges das Alles auf kulturgerechte, nun echt universale Weise verjüngte und zeitgemäß offenbarte.

 

Das NT ist kein Verherrlichungsrede aufgrund alter Texte, wie viele hist. kritische Theologen im heuigen Kurz-schluss denken, sondern beschreibt in seinen christologischen Bedeutunsaussagen - nicht seiner Buchstäblichkeit - ein reales geschichtliches Geschehen der Theologiegeschichte.

 

Was spricht dagegen, diese vom Logos (der rationalen Welterklärung) als lebendigen Wort, (das nun Griechen und Gesetzesgläubige in Verant-wort-ung nahm) ausgehenden Perspektive wenigestens in Betracht zu ziehen, statt dies gleich als völlig verrückt auszuschlagen, weil es nicht ins bisherige Bild passt?

 

Gerhard

 

 

du gestattest bitte, dass ich es mal klar und deutlich sage:

 

es gibt in diesem forum zwei user, deren beiträge ich - nach langer erfahrung - grundsätzlich überscrolle.

 

du bist einer der beiden.

 

die zeit, die der mensch hat, ist das kostbarste, was er besitzt - und ich gedenke nicht, dieses geschenk gottes an schwafler zu verschwenden.

Ich würde Dir ja gerne zustimmen, aber bei mir sind es bereits vier, die mein Scrollrad in Gang setzen.

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