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Das hätte ich Papst Benedikt nicht zugetraut


wolfgang E.

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Ich glaube, dass die Missbrauchskandale und der Williamsonskandal den Papst auf die Idee gebracht haben, dass man etwas für die Außenwirkung tun könnte.

Natürlich. Reine PR-Lügerei. Was soll man von dem sonst erwarten?

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Die große Kontiniutätslüge jetzt auch bei der Liturgie...

Es gibt also keine Kontinuität vom alten zum neuen Ritus? Beim alten war Christus nicht anwesend?

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Franciscus non papa
Die große Kontiniutätslüge jetzt auch bei der Liturgie...

Es gibt also keine Kontinuität vom alten zum neuen Ritus? Beim alten war Christus nicht anwesend?

 

 

vor allem: wer keine kontinuität zwischen dem alten und dem neuen ritus sieht, der ist meiner erfahrung nach entweder böswillig, oder er hat keine ahnung von liturgie.

 

tertium non datur.

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Der NOM ist ein sehr innerlicher Ritus, der um die Gegenwart Christi in versammelter Gemeinde, Wort und Sakrament herum geschieht - die Inszenierungen Marinis hingegen betonen Äußerlichkeiten und stellen die Person des Zelebranten in den Mittelpunkt.
Jeder Ritus betont Äußerlichkeiten, weil er in diesen Äußerlichkeiten einen Ausdruck innerer Botschaften sieht. Es gibt keinen Ritus, der nur "Innerlichkeiten" betont. Die Frage ist immer nur, ob man in der Wahrnehmung bei den Äußerlichkeiten stehen bleibt oder durch diese zu den "Innerlichkeiten" vordringt. Sowohl NOM als auch VOM hegen die Absicht, durch Äußerliches zum Innerlichen zu führen. Ob es gelingt, hängt wesentlich vom Wesen des Teilnehmers ab.

 

Zum anderen muss man wohl auch sehen, dass der NOM sehr wohl die Person des Zelebranten in den Mittelpunkt rückt, in dem dieser dem Volk gegenüber steht und nicht voran steht, was die Aufmerksamkeit des Volkes mehr auf den Priester zieht als wie wenn er in die selbe Richtung wie das Volk gewendet ist.

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Franciscus non papa

aber nicht vergessen: der alte ritus war weit mehr priester (oder zelebrans) zentriert.

 

wenn die schola im wechsel mit der gemeinde, oder der chor das gloria sang - dann war das nicht die liturgie, es war notwendig, daß der celebrans das gloria leise vor sich hinmurmelte, dann wartete er ab, bis die anderen fertig waren.

 

wenn der diakon das evangelium vortrug, dann war es notwendig, dass der celebrans dies vorher schon leise rezitiert hatte usw.

 

wenn im neuen ordo der celebrans wirklich nur das tut, was seines amtes ist, dann macht er die liturgische eröffnung, spricht das tagesgebet und das war es im wortgottesdienst (dazu dann noch die homilie). dann eröffnung und schluss der fürbitten, gabengebet und hochgebet. das vater unser ist nicht mehr amtsgebet sondern gebet aller. soviel auf die schnelle zum thema priesterzentriert.

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Da hast du auch wieder Recht ...

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Um mal zum Thema zurückzufinden.

 

In diesem Jahr 2011 jährt sich zum 25. Mal das Friedensgebet, zu dem Johannes Paul II. 1986 nach Assisi eingeladen hatte. Darum werde ich im kommenden Oktober in die Stadt des heiligen Franziskus pilgern, um an diese historische Geste meines Vorgängers zu erinnern und feierlich den Einsatz der Gläubigen aller Religionen zu bekräftigen, den eigenen Glauben als Dienst am Frieden zu leben. Ich lade alle christlichen Brüder der verschiedenen Konfessionen, die Vertreter der religiösen Traditionen der Welt und ideell alle Menschen guten Willens dazu ein, sich diesem Weg anzuschließen

Man sollte schon genau lesen. Von einem interreligiösen Friedensgebet ist da vorerst keine Rede.

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Wie denn das? Der NOM kann auch gut versus orientem gefeiert werden und wird auch.

Und? Natürlich kann er das. Man kann ihn sogar auf Latein feiern. Und?

Das zeigt doch, dass er nicht von vornherein eine starke Veränderung zur pianischen Form ist.

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Der Papst lädt alle christlichen Konfessionen und Weltreligionen ein, mit ihm im Oktober in Assisi den 25. Jahrestag des von Johannes Paul II. initiierten interreligiösen Gebets für den Weltfrieden zu begehen. Es kommt also zu einer Wiederholung jener Veranstaltung, die heute noch Fundis die Zornesröte ins Gesicht treibt.Dies ist umso bemerkenswerter, als immer behaupet wurde, der damalige Kardinal Ratzinger sei als Präfekt der Glaubenskongregation ein Gegner dieser Initiative seines Vorgängers gewesen.

 

Ich fand das Friedensgebet immer schon klasse. Jetzt bricht für wolfgang eine Welt zusammen. Trotzdem frohes neues Jahr! :ninja:

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Jetzt bricht für wolfgang eine Welt zusammen.

Seltsame Selbstüberschätzung....wegen Leuten wie Dir fällt in meiner Welt nicht einmal der Klodeckel herunter.

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Um mal zum Thema zurückzufinden.

 

In diesem Jahr 2011 jährt sich zum 25. Mal das Friedensgebet, zu dem Johannes Paul II. 1986 nach Assisi eingeladen hatte. Darum werde ich im kommenden Oktober in die Stadt des heiligen Franziskus pilgern, um an diese historische Geste meines Vorgängers zu erinnern und feierlich den Einsatz der Gläubigen aller Religionen zu bekräftigen, den eigenen Glauben als Dienst am Frieden zu leben. Ich lade alle christlichen Brüder der verschiedenen Konfessionen, die Vertreter der religiösen Traditionen der Welt und ideell alle Menschen guten Willens dazu ein, sich diesem Weg anzuschließen

Man sollte schon genau lesen. Von einem interreligiösen Friedensgebet ist da vorerst keine Rede.

Danke für den Hinweis - von einem interreligiösen Friedensgebet war ja auch schon bei Papst JPII nicht die Rede - das haben diejenigen erlogen, die ihn als Synkretisten verleumden wollten, also im Wesentlichen selbsternannte Traditionalisten und die sogenannte Piusbruderschaft. In Wirklichkeit handelte es sich um ein interreligiöses Treffen, bei dem die verschiedenen Religionen jeweils nach ihren Riten für den Frieden gebetet haben.

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Danke für den Hinweis - von einem interreligiösen Friedensgebet war ja auch schon bei Papst JPII nicht die Rede - das haben diejenigen erlogen, die ihn als Synkretisten verleumden wollten, also im Wesentlichen selbsternannte Traditionalisten und die sogenannte Piusbruderschaft. In Wirklichkeit handelte es sich um ein interreligiöses Treffen, bei dem die verschiedenen Religionen jeweils nach ihren Riten für den Frieden gebetet haben.

:ninja: (Mehr dazu zu schreiben verbieten mit meine Neujahrsvorsätze)

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Franciscus non papa

hm, ich bin weder traditionalist noch stehe ich der piusbruderschaft nahe, und doch fand ich die aktion von jp II durchaus nicht völlig in ordnung.

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hm, ich bin weder traditionalist noch stehe ich der piusbruderschaft nahe, und doch fand ich die aktion von jp II durchaus nicht völlig in ordnung.

Suum cuique.

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Franciscus non papa

natürlich, er fand es gut, ich fand es bedenklich, eben jeder so, wie er es sieht.

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Danke für den Hinweis - von einem interreligiösen Friedensgebet war ja auch schon bei Papst JPII nicht die Rede - das haben diejenigen erlogen, die ihn als Synkretisten verleumden wollten, also im Wesentlichen selbsternannte Traditionalisten und die sogenannte Piusbruderschaft. In Wirklichkeit handelte es sich um ein interreligiöses Treffen, bei dem die verschiedenen Religionen jeweils nach ihren Riten für den Frieden gebetet haben.

:ninja: (Mehr dazu zu schreiben verbieten mit meine Neujahrsvorsätze)

Was ist daran falsch?

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hm, ich bin weder traditionalist noch stehe ich der piusbruderschaft nahe, und doch fand ich die aktion von jp II durchaus nicht völlig in ordnung.

Zwischen nicht in Ordnung und Synkretismus gibt's ja einige Zwischentöne. Wobei mir schon damals rätselhaft war, was dagegen einzuwenden ist, wenn Religionen den Frieden als gemeinsames Ziel formulieren.

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:ninja: (Mehr dazu zu schreiben verbieten mit meine Neujahrsvorsätze)

Du hast als Neujahrsvorsatz, in Zukunft andere Menschen ohne Angabe von Gründen herabzusetzen? Was ist daran neu?

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Franciscus non papa
hm, ich bin weder traditionalist noch stehe ich der piusbruderschaft nahe, und doch fand ich die aktion von jp II durchaus nicht völlig in ordnung.

Zwischen nicht in Ordnung und Synkretismus gibt's ja einige Zwischentöne. Wobei mir schon damals rätselhaft war, was dagegen einzuwenden ist, wenn Religionen den Frieden als gemeinsames Ziel formulieren.

 

 

dagegen ist nichts einzuwenden, das mit dem gemeinsamen beten ist allerdings so ne sache...

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hm, ich bin weder traditionalist noch stehe ich der piusbruderschaft nahe, und doch fand ich die aktion von jp II durchaus nicht völlig in ordnung.

Zwischen nicht in Ordnung und Synkretismus gibt's ja einige Zwischentöne. Wobei mir schon damals rätselhaft war, was dagegen einzuwenden ist, wenn Religionen den Frieden als gemeinsames Ziel formulieren.

 

 

dagegen ist nichts einzuwenden, das mit dem gemeinsamen beten ist allerdings so ne sache...

 

wo zwei oder drei........ :ninja:

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:ninja: (Mehr dazu zu schreiben verbieten mit meine Neujahrsvorsätze)

Du hast als Neujahrsvorsatz, in Zukunft andere Menschen ohne Angabe von Gründen herabzusetzen? Was ist daran neu?

 

warten wir bis das Jahr etwas älter ist. Vielleicht noch eine Woche. ;)

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Danke für den Hinweis - von einem interreligiösen Friedensgebet war ja auch schon bei Papst JPII nicht die Rede - das haben diejenigen erlogen, die ihn als Synkretisten verleumden wollten, also im Wesentlichen selbsternannte Traditionalisten und die sogenannte Piusbruderschaft. In Wirklichkeit handelte es sich um ein interreligiöses Treffen, bei dem die verschiedenen Religionen jeweils nach ihren Riten für den Frieden gebetet haben.

:ninja: (Mehr dazu zu schreiben verbieten mit meine Neujahrsvorsätze)

Was ist daran falsch?

Das frage ich mich auch - ich meine Thomas hat eine korrekte Zusammenfassung gegeben.

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hm, ich bin weder traditionalist noch stehe ich der piusbruderschaft nahe, und doch fand ich die aktion von jp II durchaus nicht völlig in ordnung.

Zwischen nicht in Ordnung und Synkretismus gibt's ja einige Zwischentöne. Wobei mir schon damals rätselhaft war, was dagegen einzuwenden ist, wenn Religionen den Frieden als gemeinsames Ziel formulieren.

 

 

dagegen ist nichts einzuwenden, das mit dem gemeinsamen beten ist allerdings so ne sache...

Na, dann macht Bene doch bisher alles richtig.

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hm, ich bin weder traditionalist noch stehe ich der piusbruderschaft nahe, und doch fand ich die aktion von jp II durchaus nicht völlig in ordnung.

Zwischen nicht in Ordnung und Synkretismus gibt's ja einige Zwischentöne. Wobei mir schon damals rätselhaft war, was dagegen einzuwenden ist, wenn Religionen den Frieden als gemeinsames Ziel formulieren.

 

 

dagegen ist nichts einzuwenden, das mit dem gemeinsamen beten ist allerdings so ne sache...

 

Deshalb ist die Differenzierung von Thomas ja so wichtig - es gab in Assisi kein gemeinsames Gebet, sondern ein Gebet voreinander im selben Anliegen. Anders kann interreligiöses Beten auch gar nicht nicht funktionieren.

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Deshalb ist die Differenzierung von Thomas ja so wichtig - es gab in Assisi kein gemeinsames Gebet,

Was nie jemand behauptet hat selbst die wüstesten Fundis nicht.

...... Anders kann interreligiöses Beten auch gar nicht nicht funktionieren.

Interreligiöses Beten hat nach Meinung die Thomas B.hier äußert ja gar nicht stattgefunden....weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

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