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Franciscus non papa
An welcher Stelle werde ich als Laie nach meiner Meinung gefragt und darf sie äußern, ohne als schlechter Mensch oder ungehorsamer Katholik hingestellt zu werden? Muss ich als Laie einfach so akzeptieren, dass mir von meinem Bischof am Tag X jemand als Pfarrer vorgesetzt wird, der im Internet Hetze gegen Minderheiten betreibt? Wo ist der Punkt, an dem ich mitentscheiden kann, wer die Ministrantenausbildung meiner zukünftigen Kinder in den Händen hat?

 

Ich als Laie werde überhaupt nicht gefragt. Und wenn ich mich trotzdem zu Wort melde, bin ich der böse Karrierezerstörer. Dabei kann ich niemanden aus dem Seminar werfen. Ich kann niemandes Karriere zerstören. Ich kann nur mein mahnendes Wort an die Verantwortlichen richten. Aber offenbar ist auch das nicht erwünscht.

Zumindest in dem Bistum, in dem ich lebe, wird vor der Ernennung eines Pfarrers der PGR gehört.

 

Die Entscheidung, bb jemand Priester wird, fällt in der Tat nicht in Deine Kompetenz. Ich halte auch Diskussionen in einem Intenetforum nicht für geeignet, ein realistisches Bild einer Persönlichkeit zu gewinnen. Im übrigen bist Du nicht allein - Du wirst Dich in Deinem Leben damit abfinden müssen, dass irgenwo Leute sitzen, die Du für ungeeignet hältst.

 

Und ganz offen: ich möchte hier nicht mit der Schere im Kopf schreiben müssen, weil ich befürchten muss, dass irgendein A******** etwas in den falschen Hals kriegt und mir in meiner beruflichen oder privaten Existenz an die Pelle geht. Ich finde es unter aller Sau, dass hier offen darüber nachgedacht wird, die Inquisition einzuführen.

 

 

grins, welcher pgr kann es sich leisten, den vorgeschlagenen nicht zu nehmen. heute sind alle froh, wenn sie überhaupt einen geweihten bekommen.

 

ein guter freund von mir (ordensoberer) klagte mir letzthin sein leid: es geht ja gar nicht mehr darum, ob der betreffende fähig ist - hauptsache geweiht.

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Mir ist das durchaus bewusst. Mit welcher Intention diese Äußerung ins Forum gestellt wurde, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Da ich nicht länger den Frieden hier stören möchte, werde ich mich aus dem Forum zurückziehen. Für mich ist die Sache damit erledigt.

Ach je.

 

Da machen sich einige Leute zum Narren, indem sie auf unliebsame Meinungen mit irgendwelchen "Assoziationen" oder "Spekulationen" reagieren, von denen sie wissen, dass sie Dich damit treffen. Du fällst darauf rein und denkst über juristische Schritte nach. Und jetzt machst Du die 180°-Wende und willst abhauen.

So oder so fällt es mir gerade schwer Dich ernstzunehmen.

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Ja, ich weiß, es ist abartig, sich eine Pfarre auszusuchen, lieber mault man herum, dass es nicht so ist, wie man will.
Sprach die verwöhnte Luxusgöre mit reichhaltigem Priesterangebot direkt vor der Haustür.
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Ja, ich weiß, es ist abartig, sich eine Pfarre auszusuchen, lieber mault man herum, dass es nicht so ist, wie man will.
Sprach die verwöhnte Luxusgöre mit reichhaltigem Priesterangebot direkt vor der Haustür.

Mein Lieber, diesem praktischen Argument wiederspreche ich ja nicht.

 

Aber der Einwand lautete etwas anders. "Personalpfarrei in ihrer abartigsten Form" - und das empfinde ich als eine Frechheit.

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An welcher Stelle werde ich als Laie nach meiner Meinung gefragt und darf sie äußern, ohne als schlechter Mensch oder ungehorsamer Katholik hingestellt zu werden? Muss ich als Laie einfach so akzeptieren, dass mir von meinem Bischof am Tag X jemand als Pfarrer vorgesetzt wird, der im Internet Hetze gegen Minderheiten betreibt? Wo ist der Punkt, an dem ich mitentscheiden kann, wer die Ministrantenausbildung meiner zukünftigen Kinder in den Händen hat?

 

Ich als Laie werde überhaupt nicht gefragt. Und wenn ich mich trotzdem zu Wort melde, bin ich der böse Karrierezerstörer. Dabei kann ich niemanden aus dem Seminar werfen. Ich kann niemandes Karriere zerstören. Ich kann nur mein mahnendes Wort an die Verantwortlichen richten. Aber offenbar ist auch das nicht erwünscht.

Zumindest in dem Bistum, in dem ich lebe, wird vor der Ernennung eines Pfarrers der PGR gehört.

 

Die Entscheidung, bb jemand Priester wird, fällt in der Tat nicht in Deine Kompetenz. Ich halte auch Diskussionen in einem Intenetforum nicht für geeignet, ein realistisches Bild einer Persönlichkeit zu gewinnen. Im übrigen bist Du nicht allein - Du wirst Dich in Deinem Leben damit abfinden müssen, dass irgenwo Leute sitzen, die Du für ungeeignet hältst.

 

Und ganz offen: ich möchte hier nicht mit der Schere im Kopf schreiben müssen, weil ich befürchten muss, dass irgendein A******** etwas in den falschen Hals kriegt und mir in meiner beruflichen oder privaten Existenz an die Pelle geht. Ich finde es unter aller Sau, dass hier offen darüber nachgedacht wird, die Inquisition einzuführen.

 

 

grins, welcher pgr kann es sich leisten, den vorgeschlagenen nicht zu nehmen. heute sind alle froh, wenn sie überhaupt einen geweihten bekommen.

 

ein guter freund von mir (ordensoberer) klagte mir letzthin sein leid: es geht ja gar nicht mehr darum, ob der betreffende fähig ist - hauptsache geweiht.

 

Sorry, Irrtum.

bearbeitet von Edith1
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Aber der Einwand lautete etwas anders. "Personalpfarrei in ihrer abartigsten Form" - und das empfinde ich als eine Frechheit.
Ich halte nichts von Personalpfarreien - von Personalordinariaten noch weniger, aber es geht beides in die gleiche Richtung.

 

Ich mag auch den Pfarrer von Ars nicht oder JPII und nochweniger Gruppen wie "Generation Benedikt". Breitenbach löst bei mir genauso Bedenken aus wie Schmidberger oder Gaillot oder Kiko oder Escriva.

 

Ihren Verehrern ist nämlich eines gemeinsam: die Neigung zum Personenkult.

 

Ich habe kein Problem damit, daß sich Menschen die jeweils passendste Form der Spiritualität suchen und sie ggf. in entsprechender Gemeinschaft leben. Aber daß man sich um einen Guru schart hat mMn eher etwas sektenhaftes und wenig mit oikonomia zu tun.

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Ich antworte mal auf vieles, was mir in den Beiträgen der vergangenen Stunde so auffällt:

 

Und ganz offen: ich möchte hier nicht mit der Schere im Kopf schreiben müssen, weil ich befürchten muss, dass irgendein A******** etwas in den falschen Hals kriegt und mir in meiner beruflichen oder privaten Existenz an die Pelle geht. Ich finde es unter aller Sau, dass hier offen darüber nachgedacht wird, die Inquisition einzuführen.

 

Wenn wir eine Inquisition (also eine Befragung der Beschuldigten) in den Seminaren hätten, dann wäre das so schlecht nicht. Leider haben wir das nicht.

 

Du kannst Deine Kinder anderswo ministrieren lassen. Dein Mitspracherecht bei der Lehrerausbildung hält sich auch in Grenzen. Ebenso bei der Polizistenernennung und der Zulassung von Ärzten.

 

Bei der Weihe fragt der Bischof den Regens: "Wurden das Volk und die Verantwortlichen befragt?" Eine solche Frage gibt es bei der Richterbestellung und der Verbeamtung meines Wissens nicht.

 

Aha, existenzgefährdend. Darum geht es also.

 

Wie einige von euch wissen, bin ich Mitglied des Erzbistums Freiburg. Daher möchte ich (bei Bedarf auch in einem anderen Thread) ganz ehrlich fragen, ob ich jetzt einfach abwarten soll, bis der entsprechende Jahrgang geweiht ist, sein Vikariat hinter sich hat und ich einen Pfarrer bekomme, der im Internet offen über Homosexuelle herzieht? Welche Möglichkeiten habe ich denn als Laie, so jemanden als eigenen Pfarrer zu verhindern? Wir Laien werden doch erst garnicht gefragt. Ich werde aber mit Sicherheit so jemanden nicht auf meine zukünftigen Kinder los lassen. Und wegen einem homophoben Pfarrer will ich auch nicht den Wohnort wechseln müssen. Hier höre ich jetzt, dass es pfui ist, im Vorfeld darauf hin zu arbeiten, dass TMF erst garnicht geweiht wird. Was ist denn dann nicht pfui? Was darf ich den werten Herrschaften gemäß tun?

 

Ja, es geht um Existenzgefährdend. Und da sollte man wissen, was man tut, bevor man es tut. Nur darum geht es mir! Und darum, TMF (und anderen auch) eine Chance zu geben, zu lernen und zu reifen. Die muss man ihm im Interesse der Kirche einräumen, aber das bedeutet keinen Freibrief für ihn. Mein Ziel ist es nur sehr selten, die Weihe eines Menschen zu verhindern (meist arbeite ich gegen den nicht immer ganz unberechtigten Rauswurf eines Geweihten), mein Ziel wäre es, ihn auf seinem Weg zu begleuten und ihn (im positiven Sinne des Wortes) zu erziehen. Auch wenn ich aus dem Foum keinen Kindergarten machen möchte.

 

Wenn du Bedenken auf der Grundlage dessen hegst , was TMF hier so abgegeben hat, dann mag es Deine Pflicht sein, sie dem Regens vorzutragen. Das ist keine Inquisition, das ist Verantwortung. Aber ich habe Zweifel, ob die informierte Stelle auch hinreichend abwägen kann - man mag etwas auslösen, dass man nicht wollte. Und deshgalb muss man sich über mögliche Folgen im klaren sein.

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Aber der Einwand lautete etwas anders. "Personalpfarrei in ihrer abartigsten Form" - und das empfinde ich als eine Frechheit.
Ich halte nichts von Personalpfarreien - von Personalordinariaten noch weniger, aber es geht beides in die gleiche Richtung.

 

Ich mag auch den Pfarrer von Ars nicht oder JPII und nochweniger Gruppen wie "Generation Benedikt". Breitenbach löst bei mir genauso Bedenken aus wie Schmidberger oder Gaillot oder Kiko oder Escriva.

 

Ihren Verehrern ist nämlich eines gemeinsam: die Neigung zum Personenkult.

 

Ich habe kein Problem damit, daß sich Menschen die jeweils passendste Form der Spiritualität suchen und sie ggf. in entsprechender Gemeinschaft leben. Aber daß man sich um einen Guru schart hat mMn eher etwas sektenhaftes und wenig mit oikonomia zu tun.

Rede ich von Guru? Ich rede von Personalpfarrei der sich bildenden Gemeinde, die sich nach Gusto die passende Pfarre dazu sucht. So läuft das in meinem Luxusumfeld jedenfalls.

P.S: Die sind dann auch sehr stabil, schließlich weiß man ja, wo was im Vordergrund steht und bemüht sich, dort dazu passendes "Personal" hinzusetzen. Also nicht gerade einen Petrusbruderähnlichen in eine Gemeinde, die Taizé-geneigt ist.

bearbeitet von Edith1
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Ich finde das wirklich schlimm, was hier passiert.

gähn...

Ich würde mir diesen Satz an deiner Stelle auf ein Handtuch sticken lassen.

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Ja, es geht um Existenzgefährdend. Und da sollte man wissen, was man tut, bevor man es tut. Nur darum geht es mir! Und darum, TMF (und anderen auch) eine Chance zu geben, zu lernen und zu reifen. Die muss man ihm im Interesse der Kirche einräumen, aber das bedeutet keinen Freibrief für ihn. Mein Ziel ist es nur sehr selten, die Weihe eines Menschen zu verhindern (meist arbeite ich gegen den nicht immer ganz unberechtigten Rauswurf eines Geweihten), mein Ziel wäre es, ihn auf seinem Weg zu begleuten und ihn (im positiven Sinne des Wortes) zu erziehen. Auch wenn ich aus dem Foum keinen Kindergarten machen möchte.

 

Wenn du Bedenken auf der Grundlage dessen hegst , was TMF hier so abgegeben hat, dann mag es Deine Pflicht sein, sie dem Regens vorzutragen. Das ist keine Inquisition, das ist Verantwortung. Aber ich habe Zweifel, ob die informierte Stelle auch hinreichend abwägen kann - man mag etwas auslösen, dass man nicht wollte. Und deshgalb muss man sich über mögliche Folgen im klaren sein.

Ich bin keineswegs bereits dabei, einen wütenden Brief an den Freiburger Regens zu schreiben. Allerdings erwäge ich sehr genau meine Möglichkeiten und die daraus entstehenden Konsequenzen.

 

Was mir aber immer bewusster wird ist mein Unwille, die Entscheidungen der Kirchenhierarchie einfach so hinzunehmen.

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Franciscus non papa
Ich finde das wirklich schlimm, was hier passiert.

gähn...

Ich würde mir diesen Satz an deiner Stelle auf ein Handtuch sticken lassen.

:ninja:

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Wenn ein Regens aufgrund einer Internetbehauptung einen Seminaristen beargwöhnt (nur beargwöhnt, nicht mal rausschmeißt), dann ist bei dem Regens was nicht in Ordnung.

Beargwöhnt er aufgrund einer Vermutung oder Unterstellung, dann ist es noch viel schlimmer.

 

Was ist da in Freiburg eigentlich los? Was sind denn das für Leute, die da in Eurem Priesterseminar Entscheidungen über die Priesteramtskandidaten treffen?

Wenn schon ein offensichtliches Rumspekulieren genügt, um einen Priesteramtskandidaten auf die Abschussliste zu setzen, dann sollten die etwas militanteren A&A vielleicht mal einen Thread über alle Priesteramtskandidaten eröffnen und jeden von ihnen als schwul bezeichnen. Damit könnte man ganze Diözesen vom Priesternachwuchs befreien.

 

Ich kann mir das alles nicht wirklich vorstellen. In Freiburg schon gar nicht. Nicht mal in Köln.

 

Aber allein die Angst, dass solche Zustände bereits jetzt herrschen könnten, zeigt doch, wie verderblich diese ganze Homophobenpanik ist. Und wie groß das Vertrauen der misstrauischen Schreiberlinge in die Bistums- und Seminarleitung ist. In Wirklichkeit ist da nicht viel vorhanden. Sobald es konkret wird, wird misstraut.

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Ach, Blödsinn, Flo!

Willst Du wirklich wegen so einem Käse das Forum verlassen? Wegen so was die Kommunikation mit einem Haufen Leute wegkippen?

Wie viel war Dir denn das Gespräch mit uns bisher wert? Nur so viel?

 

Ja nach den letzten Seiten in diesem Thread, hab ich mit dem wegkippen hier weniger Probleme, als ein Faß Gülle auf dem Acker zu verteilen! So und jetzt bin ich weg....

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...als ein Faß Gülle auf dem Acker zu verteilen!...

 

Dieser Satz macht dich wieder Sympahtisch, also hierbleiben!

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Sokri hat nicht gesagt, TMF sei schwul - denn das wäre in der Tat in der derzeitigen Stimmung existenzgefährdend. Er hat nur assoziiert - für die Weiterungen ist er kaum verantwortlich.

Aha, existenzgefährdend. Darum geht es also.

 

Wie einige von euch wissen, bin ich Mitglied des Erzbistums Freiburg. Daher möchte ich (bei Bedarf auch in einem anderen Thread) ganz ehrlich fragen, ob ich jetzt einfach abwarten soll, bis der entsprechende Jahrgang geweiht ist, sein Vikariat hinter sich hat und ich einen Pfarrer bekomme, der im Internet offen über Homosexuelle herzieht? Welche Möglichkeiten habe ich denn als Laie, so jemanden als eigenen Pfarrer zu verhindern? Wir Laien werden doch erst garnicht gefragt. Ich werde aber mit Sicherheit so jemanden nicht auf meine zukünftigen Kinder los lassen. Und wegen einem homophoben Pfarrer will ich auch nicht den Wohnort wechseln müssen. Hier höre ich jetzt, dass es pfui ist, im Vorfeld darauf hin zu arbeiten, dass TMF erst garnicht geweiht wird. Was ist denn dann nicht pfui? Was darf ich den werten Herrschaften gemäß tun?

 

 

 

BRAVO! :ninja:;) ;)

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Ja nach den letzten Seiten in diesem Thread, hab ich mit dem wegkippen hier weniger Probleme, als ein Faß Gülle auf dem Acker zu verteilen! So und jetzt bin ich weg....

Kipp deine erfundene Berufung dazu. Ist nicht schad drum.

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Ach, Blödsinn, Flo!

Willst Du wirklich wegen so einem Käse das Forum verlassen? Wegen so was die Kommunikation mit einem Haufen Leute wegkippen?

Wie viel war Dir denn das Gespräch mit uns bisher wert? Nur so viel?

 

Ja nach den letzten Seiten in diesem Thread, hab ich mit dem wegkippen hier weniger Probleme, als ein Faß Gülle auf dem Acker zu verteilen! So und jetzt bin ich weg....

 

 

Requiescas in pace ...

 

:ninja:

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Franciscus non papa
Ja nach den letzten Seiten in diesem Thread, hab ich mit dem wegkippen hier weniger Probleme, als ein Faß Gülle auf dem Acker zu verteilen! So und jetzt bin ich weg....

Kipp deine erfundene Berufung dazu. Ist nicht schad drum.

 

 

so hart würd ich das nun nicht formulieren, er ist noch sehr jung und impulsiv. ein wenig welpenschutz sollten wir schon angedeihen lassen.

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Ja nach den letzten Seiten in diesem Thread, hab ich mit dem wegkippen hier weniger Probleme, als ein Faß Gülle auf dem Acker zu verteilen! So und jetzt bin ich weg....

Kipp deine erfundene Berufung dazu. Ist nicht schad drum.

 

 

so hart würd ich das nun nicht formulieren, er ist noch sehr jung und impulsiv. ein wenig welpenschutz sollten wir schon angedeihen lassen.

 

 

Sorry, aber mit 26 Jahren (so alt müsste TMF heute sein) darf man wohl ein Mindestmaß an geistiger Reife voraussetzen - insbesondere, wenn man sich anschickt, als zukünftiger Pfarrer auch ein "Menschenführer" zu werden. Daher von meiner Seite: null Verständnis.

 

Man kann über die Priesterausbildung in den Seminaren nur noch fassungslos den Kopf gegen die Wand schlagen ...

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so hart würd ich das nun nicht formulieren, er ist noch sehr jung und impulsiv. ein wenig welpenschutz sollten wir schon angedeihen lassen.

Entschuldige aber TMF ist nicht 12, sondern Mitte 20. Er ist seit 4 Jahren in diesem Forum. Wie lange soll also dieser Welpenschutz dauern?

 

Außerdem finde ich das Beschwichtigungsgerede von Leuten, die in ihrem Leben null Chance haben, unter die Pfarrersfuchtel von TMF zu kommen, weil sie nicht einmal im EB Freiburg wohnen, ein wenig lächerlich. Ich kann mich leider nicht entspannt zurück lehnen und mir einreden, dass im schlimmsten Fall irgendwo in Ostfrankreich ein bescheuerter Pfarrer mehr sein Unwesen treibt. Diese Option habe ich nicht, ich lebe hier.

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Welpenschutz ist der falsche Aspekt.

Aber so, wie Ihr mit TMF umgegangen seid, geht man meiner Meinung nach mit überhaupt niemandem um, weder mit Welpen, noch mit flügge gewordenen Pitbulls.

 

Den einzigen Vorteil der letzten Seiten finde ich, dass jetzt mal so richtig deutlich geworden ist, welch immense Emotionen TMF durch seine Statements (insbesondere zu Homosexualität) hervorgerufen hat. Das sollte allen Homophoben bewusst machen, mit welchem heißen Eisen sie hantieren. Die Worte der Homophobie treffen - nun augenscheinlich - zielgenau und ungeheuer schmerzhaft. Und nun kann man ein ganzes Adrenalin-Bassin füllen.

 

Respekt übrigens vor Franciscus und (im anderen Thread über die Seminarleitungen) besonders an Werner001. Donnerwetter. Dass diese beiden, die ja ganz direkt betroffen sind, sich eine solche beeindruckend gelassene Klarsicht zugelegt haben, die ihnen sogar erlaubt, TMF in Schutz zu nehmen, ist wirklich erstaunlich. Die beiden haben offensichtlich einiges für sich durchgearbeitet. Und daraus ergibt sich Reife.

 

Dass TMF homophob ist, macht ihn noch nicht ipso facto zum schlechten Seelenbegleiter oder unfähig, Priester zu werden. Er hat eben dort einen Aussetzer. Andere haben auch Aussetzer - aber eben an einer anderen Stelle. Die meisten Leute können damit umgehen und nehmen bei den Aussetzerthemen ihre Priester einfach nicht ernst. Natürlich kommt es dann gelegentlich zu Eklats - immer dann, wenn jemand von einem solchen Aussetzer nichts ahnte und den Priester ausgerechnet bei dem Thema anfordert, wo er seinen Aussetzer hat. Da entstehen dann auch eben die Verletzungen und Adrenalinerscheinungen, wie wir sie soeben in diesem Thread erleben - nur viel, viel drastischer, weil es sich dann um das real life handelt. Da können ganze Familien, manchmal sogar ganze Pfarreien dran kaputt gehen.

 

Keiner kann seine Aussetzer wirklich umgehen. Sie sind bei jedem Menschen im größeren oder kleineren Umfang gegeben. Meiner Meinung nach kommt es darauf an, dafür sensibel zu sein, dass bei bestimmten Themen (oder einer bestimmten Art, Themen vorzubringen oder sie anzupacken) andere Leute höchst emotional reagieren. Daraus muss eine gewisse Vorsicht entstehen.

 

TMF wird wohl kaum seine Vorbehalte gegen Homosexualität los werden. Aber er kann lernen, dass Leute höchst aggressiv reagieren, wenn er davon anfängt. Reife hieße in diesem Falle, von einer "Jetzt gerade! Sind doch selber Schuld!" - Mentalität abschied zu nehmen und statt dessen die Verletzungen wahrzunehmen, die man automatisch anrichtet. Es ist dazu nicht notwendig, die Prozesse der Aggressionsbildung zu verstehen. Man muss sie nur wahrnehmen und einsehen, dass man so (aggressionserzeugend) nicht mit Menschen umgehen kann. Da kommt nämlich nur so was raus, wie hier die letzten Seiten gezeigt haben. Und das kann es doch wirklich nicht sein.

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Welpenschutz ist der falsche Aspekt.

Aber so, wie Ihr mit TMF umgegangen seid, geht man meiner Meinung nach mit überhaupt niemandem um, weder mit Welpen, noch mit flügge gewordenen Pitbulls.

 

Den einzigen Vorteil der letzten Seiten finde ich, dass jetzt mal so richtig deutlich geworden ist, welch immense Emotionen TMF durch seine Statements (insbesondere zu Homosexualität) hervorgerufen hat. Das sollte allen Homophoben bewusst machen, mit welchem heißen Eisen sie hantieren. Die Worte der Homophobie treffen - nun augenscheinlich - zielgenau und ungeheuer schmerzhaft. Und nun kann man ein ganzes Adrenalin-Bassin füllen.

 

Respekt übrigens vor Franciscus und (im anderen Thread über die Seminarleitungen) besonders an Werner001. Donnerwetter. Dass diese beiden, die ja ganz direkt betroffen sind, sich eine solche beeindruckend gelassene Klarsicht zugelegt haben, die ihnen sogar erlaubt, TMF in Schutz zu nehmen, ist wirklich erstaunlich. Die beiden haben offensichtlich einiges für sich durchgearbeitet. Und daraus ergibt sich Reife.

 

Dass TMF homophob ist, macht ihn noch nicht ipso facto zum schlechten Seelenbegleiter oder unfähig, Priester zu werden. Er hat eben dort einen Aussetzer. Andere haben auch Aussetzer - aber eben an einer anderen Stelle. Die meisten Leute können damit umgehen und nehmen bei den Aussetzerthemen ihre Priester einfach nicht ernst. Natürlich kommt es dann gelegentlich zu Eklats - immer dann, wenn jemand von einem solchen Aussetzer nichts ahnte und den Priester ausgerechnet bei dem Thema anfordert, wo er seinen Aussetzer hat. Da entstehen dann auch eben die Verletzungen und Adrenalinerscheinungen, wie wir sie soeben in diesem Thread erleben - nur viel, viel drastischer, weil es sich dann um das real life handelt. Da können ganze Familien, manchmal sogar ganze Pfarreien dran kaputt gehen.

 

Keiner kann seine Aussetzer wirklich umgehen. Sie sind bei jedem Menschen im größeren oder kleineren Umfang gegeben. Meiner Meinung nach kommt es darauf an, dafür sensibel zu sein, dass bei bestimmten Themen (oder einer bestimmten Art, Themen vorzubringen oder sie anzupacken) andere Leute höchst emotional reagieren. Daraus muss eine gewisse Vorsicht entstehen.

 

TMF wird wohl kaum seine Vorbehalte gegen Homosexualität los werden. Aber er kann lernen, dass Leute höchst aggressiv reagieren, wenn er davon anfängt. Reife hieße in diesem Falle, von einer "Jetzt gerade! Sind doch selber Schuld!" - Mentalität abschied zu nehmen und statt dessen die Verletzungen wahrzunehmen, die man automatisch anrichtet. Es ist dazu nicht notwendig, die Prozesse der Aggressionsbildung zu verstehen. Man muss sie nur wahrnehmen und einsehen, dass man so (aggressionserzeugend) nicht mit Menschen umgehen kann. Da kommt nämlich nur so was raus, wie hier die letzten Seiten gezeigt haben. Und das kann es doch wirklich nicht sein.

 

Dann auch noch einmal an dich die ganz konkrete Frage: Was soll ich tun?

 

Du bist ganz toll darin zu bejammern, was alles ganz fürchterlich ist, wenn man es tut oder täte, wie schlecht hier doch der Umgang mit TMF sei und so weiter. Leider habe ich aber von dir keine Lösung für mein Problem gelesen.

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Respekt übrigens vor Franciscus und (im anderen Thread über die Seminarleitungen) besonders an Werner001. Donnerwetter. Dass diese beiden, die ja ganz direkt betroffen sind, sich eine solche beeindruckend gelassene Klarsicht zugelegt haben, die ihnen sogar erlaubt, TMF in Schutz zu nehmen, ist wirklich erstaunlich. Die beiden haben offensichtlich einiges für sich durchgearbeitet. Und daraus ergibt sich Reife.

 

Okay - dann bin ich gerne und aus vollster Überzeugung unreif. Ich verteidige niemanden, der auf andere Menschen spuckt. Völlig egal, ob diese nun schwul, Kleingärtner oder Pygmäen sind.

 

 

 

Dass TMF homophob ist, macht ihn noch nicht ipso facto zum schlechten Seelenbegleiter oder unfähig, Priester zu werden. Er hat eben dort einen Aussetzer. Andere haben auch Aussetzer - aber eben an einer anderen Stelle. Die meisten Leute können damit umgehen und nehmen bei den Aussetzerthemen ihre Priester einfach nicht ernst.

 

Du machst es Dir da etwas zu einfach: Meines Erachtens gehören Empathie und die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme zu den Grundvoraussetzungen in Berufen, wo man es mit Menschen jeglicher Couleur zu tun hat. Diese Fähigkeiten gehen TMF komplett ab - und das ganz gewiss nicht nur in bezug auf Homosexualität. Er hat ein ums andere Mal bewiesen, dass er sich nicht in andere Menschen hineinversetzen kann. Er ist sich selbst genug, er ist geradezu autistisch. Soziales Engagement ist ihm ein willlkommenes Showelement, um sich selber in einem noch strahlenderen Licht darzustellen.

 

Ich halte TMF im Priesterberuf wie auch in jeglichem anderen Beruf mit "sozialem Touch" für definitiv ungeeignet.

 

 

 

TMF wird wohl kaum seine Vorbehalte gegen Homosexualität los werden. Aber er kann lernen, dass Leute höchst aggressiv reagieren, wenn er davon anfängt. Reife hieße in diesem Falle, von einer "Jetzt gerade! Sind doch selber Schuld!" - Mentalität abschied zu nehmen und statt dessen die Verletzungen wahrzunehmen, die man automatisch anrichtet.

 

Ist TMF wirklich lernfähig? Ich glaube vom psychologischen Standpunkt her schon an das Konzept des life-long-learning, aber dazu gehört zuvörderst die Bereitschaft, offen zu bleiben. Und lernen zu wollen. Wenn man sich mit Mitte 20 als fertig betrachtet, wird das zumindest nicht ganz einfach ...

 

 

 

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bearbeitet von Epicureus
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Ich bin zwar kein Moderator aber sie's drum.

 

Genau aus diesem Grund habe ich meine Frage gestellt und ich erwarte mir schon etwas mehr als Antwort, als so ein Gepampe.

 

An welcher Stelle werde ich als Laie nach meiner Meinung gefragt und darf sie äußern, ohne als schlechter Mensch oder ungehorsamer Katholik hingestellt zu werden? Muss ich als Laie einfach so akzeptieren, dass mir von meinem Bischof am Tag X jemand als Pfarrer vorgesetzt wird, der im Internet Hetze gegen Minderheiten betreibt? Wo ist der Punkt, an dem ich mitentscheiden kann, wer die Ministrantenausbildung meiner zukünftigen Kinder in den Händen hat?

 

Ich als Laie werde überhaupt nicht gefragt. Und wenn ich mich trotzdem zu Wort melde, bin ich der böse Karrierezerstörer. Dabei kann ich niemanden aus dem Seminar werfen. Ich kann niemandes Karriere zerstören. Ich kann nur mein mahnendes Wort an die Verantwortlichen richten. Aber offenbar ist auch das nicht erwünscht.

 

Diesem weinerlichen Gejammer möchte ich doch eine Erfahrung entgegen halten: Mir ist bekannt, dass ein Priester auf Grund gewisser Beschwerden von Laiinnen beim Bischof sehr bald versetzt wurde.

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