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sstemmildt

Rezepte

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UHU

Hallo,

 

ich suche ein (oder mehrere) Mittags-Rezept(e), die zu folgenden Eckdaten passen:

- mind. 8 Portionen

- wieder aufwärmbar ohne  Mikrowelle (eine Oma hat und will keine - bitte fragt nicht warum - ich verstehe es auch nicht) oder kalt genießbar

- ohne Paprika, ohne Nudeln; kann vegetarisch, muß aber nicht

- nicht  exotisch (da nicht Oma-kompatibel)

- kein klassischer Eintopf (bin ich kein Fan von)

- nicht allzu kompliziert und aufwändig (sehe mich eher als Kochanfänger)

 

Ich (und die komplette Sippschaft) würde mich freuen - herzlichen Dank im Voraus.

 

Eure uhu

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Higgs Boson
vor 17 Minuten schrieb UHU:

Hallo,

 

ich suche ein (oder mehrere) Mittags-Rezept(e), die zu folgenden Eckdaten passen:

- mind. 8 Portionen

- wieder aufwärmbar ohne  Mikrowelle (eine Oma hat und will keine - bitte fragt nicht warum - ich verstehe es auch nicht) oder kalt genießbar

- ohne Paprika, ohne Nudeln; kann vegetarisch, muß aber nicht

- nicht  exotisch (da nicht Oma-kompatibel)

- kein klassischer Eintopf (bin ich kein Fan von)

- nicht allzu kompliziert und aufwändig (sehe mich eher als Kochanfänger)

 

Ich (und die komplette Sippschaft) würde mich freuen - herzlichen Dank im Voraus.

 

Eure uhu

 

Da passen alle Ragouts oder Geschnetzeltes, da passt Kartoffeln oder Reis dazu.

 

Geschnetzeltes beginnt damit, dass man Zwiebeln würfelt, diese andünstet, ggf vorher Champinonviertel oder scheiben scharf anbrät, dann die Hitze reduzieren und die Zwiebeln dazu. Dann das Geschnetzelte dazugibt plus Brühepulver und auch anbrät. Ggf. salzen und pfeffern. Danach mit Flüssigkeit ablöschen, das kann Wasser sein, oder Weisswein, oder ein Riesenhaufen kleingeschnittene Tomaten.

 

Brühepulver braten schmeckt nochmal extralecker statt mit Brühe ablöschen.

 

Danach mit Sahne oder einem Mehlteiglein binden. Mehlteiglein: eine halbe Tasse Wasser in ein verschliessbares Gefäß (Schüttelbecher, Marmeladenglas) und 1/2  EL Mehl dazu. Gefäß verschliessen und gut schütteln. Das dann unter heftigen rühren in die Soße mischen.

 

Das funktioniert mit Huhn oder Pute oder Rind. Gut ist auch Steinpilzpulver zum verfeinern, das kommt nach dem Ablöschen dazu und wird ca 15 min. mitgekocht.

 

Da alles dann

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Flo77

Je nach dem, wieviel Vorlauf man hat kann man auch Hackfleischbällchen braten, beiseite stellen, ein oder zwei Saucen (z.B. Tomatensauce + Rotweinsauce) herstellen. Die Bällchen portionsweise in der Sauce einfrieren.

 

Für die Bällchen pro Pfund Gehacktes (ich nehme fast immer halb-halb), 1 sehr fein gewürfelte Zwiebel, 1 Ei, 4 Scheiben geriebenes frisches Weißbrot, 1 EL gehackte Petersilie (oder z.B. Bruscetta-Gewürz oder ähnliches), 1-2 EL Paniermehl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver (Rosenpaprika, scharf)

 

Alles gut mischen und mit nassen Händen zu Tischtennisball-großen Bällchen formen. In einer Pfanne von allen Seiten kross braten (ca. 10 Minuten).

 

 

Für die Tomatensauce:

 

1 Zwiebel in etwas Öl anbraten, mit 1 Flasche passierte Tomaten undr einer großen Dose geschälte bzw. gewürfelte Tomaten ablöschen. Mit Tomatenmark, Zucker, Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

 

Für die Rotweinsauce:

 

1 Zwiebel in etwas Öl anbraten, mit 1/4 Wasser ablöschen, 1 TL Gemüsebrühe oder Rinderbrühe einrühren, 1 Flasche Rotwein dazugießen, mit Zucker, Tomatenmark, Salz, Rinderbrühe/Gemüsebrühe, Pfeffer, Senf, Preiselbeermarmelade, abschmecken. Pürieren oder mit 2 TL Stärke (mit 2 EL kaltem Wasser anrühren) binden.

 

Am Vortag die Beutel rausnehmen und auftauen lassen. Am Feiertag die Bällchen samt Sauce in Auflaufformen geben, ggf. mit geriebenem Käse bestreuen und im Backofen heiß werden lassen.

 

Dazu Reis, Klöße oder Spätzle (kann man auch vorkochen, gut abtrocken lassen und portionsweise einfrieren).

 

Salat gibt es ja mittlerweile auch schon vorgeputzt und vorgewaschen.

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nannyogg57

Sauerbraten mit Spätzle.

Edited by nannyogg57

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Flo77

2-3 kg Braten sind aber auch nicht ohne. Vorallem nicht für Anfänger.

 

Zumal die Sauce aus dem Bratensatz ja auch noch passiert werden muss.

Edited by Flo77

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UHU

Danke euch allen.

 

Reis, Spätzle, Alkohol(geschmack) kriege ich alles nicht an die Oma "verkauft":unsure:

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gouvernante

Alle Formen von Aufläufen sollten auch funktionieren. Die kann man mit Deckel drauf und etwas Flüssigkeit auch gut im Backofen nochmal erwärmen.

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Ennasus

Sehr lecker zu fast allen Varianten von Fleisch oder Gemüse oder auch nur Salat (und auch gut zum Wiederanbraten in der Pfanne) sind Grießserviettenknödel.

 

Grießserviettenknödel

3 Eier
3 Semmeln
25 dag Grieß
½ l Milch
Salz, Muskat, Petersil
1/8 kg Butter

Milch aufkochen, Grieß, Salz, Butter dazugeben, 10 Minuten zugedeckt rasten lassen, mit Gabel zerpflücken, erkalten lassen.
Würfelig geschnittene Semmel, Eier, Muskat, Petersil beigeben, vermischen, wurstförmig in eine Stoffserviette oder ein Geschirrtuch hüllen, ¼ Stunde in Salzwasser köcheln lassen, in Scheiben anrichten.

Die doppelte Portion sollte für 8 Personen gut genügen.

  • Thanks 1

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Higgs Boson

Weil ich gerade mal wieder am ausprobieren bin, hier ein Rezept für Pudding im Glas:

 

250ml Kokosmilch
250ml Mandel oder Cashewmilch

2 EL Kakaopulver
2 EL Stärke

 

Gut verrühren  und aufkochen

Kurz vor dem Kochen 2 EL Zucker zugeben und verrühren

Den heißen Pudding in Twistoff-Gläser füllen und sofort verschliessen

Abkühlen lassen

 

Der kalte (!) Pudding schmeckt erst so richtig am nächsten Tag
 

Edited by Higgs Boson

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Juana

Hallo zusammen.

obwohl ich einigermaßen gut kochen kann, habe ich zurzeit Probleme mit Appetitlosigkeit. Habt ihr vielleicht ein paar Rezepte Marke "Seelentröster"? Danke im Voraus.

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Alfons
vor 5 Stunden schrieb Juana:

Hallo zusammen.

obwohl ich einigermaßen gut kochen kann, habe ich zurzeit Probleme mit Appetitlosigkeit. Habt ihr vielleicht ein paar Rezepte Marke "Seelentröster"? Danke im Voraus.

 

Vorgestern habe ich erstmals einen Apfel-Krumbel gemacht (ich finde, man sollte den so schreiben).
Zuerst habe ich ein Kilo Äpfel in Spalten geschnitten und entkerngehäust. Sie dann mit zwei Esslöffeln Weißwein und einem Esslöffel Zucker in einem Topf auf dem Herd ein paar Minuten lang gedünstet, anschließend in einer großen runden feuerfesten und mit Butter ausgestrichenen Tarte-Form ausgelegt. Es kam fast genau hin, um den Boden zu bedecken, sie mussten etwas zusammen rücken. Dann den Backofen vorgeheizt, 200 Grad Umluft.

Das Gekrumpel obendrauf habe ich so gemacht: 100 Gramm Mehl mit 75 Gramm Butter verknetet, dann 50 Gramm Haferflocken, 100 Gramm Zucker, eine Prise Salz und einen halben Teelöffel Zimt reingeknetet. Knet, knet. Autsch, verdammte Gichtfinger. Das krümelige Zeug habe ich über den Äpfeln verteilt. Ab in den Ofen, mittlere Schiene. Halbe Stunde drin gelassen, aber immer geschaut, dass die Brösel nicht zu braun werden.

Lauwarm mit ungeschlagener Schlagsahne gegessen. Geschlagen wäre es noch besser, glaube ich. Ich fand es durchaus tröstlich. Das Rezept stand vor Jahren im Zeit-Magazin.

Viele Seelentröster-Rezepte stehen in einem kleinen Kochbuch ohne Bilder, das ich mir vor ein paar Wochen gekauft habe: "Kochbuch für die kleine alte Frau" von Sybil Gräfin Schönfeldt. Dort fand ich das folgende Rezept - ich habe es noch nicht ausprobiert, habe aber genug Phantasie, um zu wissen wie es schmeckt, nämlich seelentröstend lecker. Du kannst die gleiche Form dafür nehmen wie für den Apfel-Krumbel:

Gratin Morvandelle
1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe pellen und würfeln, in Butter golden dünsten und in eine Schüssel füllen. Dazugeben: 4 Eier, leicht zerklöppelt, 1 Becher Sahne, 3 große rohe Kartoffeln (geschält, gerieben und in einem Küchentuch fest ausgedrückt), 100 Gramm Würfelschinken, 100 Gramm Reibkäse. Das alles wird vermengt, abgeschmeckt und in eine gut gebutterte Auflaufform geschüttet. 45 Minuten bei 200 Grad backen und ruhig im abgeschalteten Ofen 10 bis 15 Minuten bei offener Ofentür rasten lassen.

Alfons

 

Edited by Alfons

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Juana

Danke, Alfons. So etwas hatte ich mir gewünscht. Beide Rezepte klingen gut, so weit reicht meine Phantasie. Zwei Fragen noch zum Apfel-Krumbel: hast du die Äpfel geschält? Und hast du feine oder grobe Haferflocken genommen? Du siehst, das erste Rezept ist schon fest in der Vorbereitung.

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Alfons
vor 3 Stunden schrieb Juana:

Danke, Alfons. So etwas hatte ich mir gewünscht. Beide Rezepte klingen gut, so weit reicht meine Phantasie. Zwei Fragen noch zum Apfel-Krumbel: hast du die Äpfel geschält? Und hast du feine oder grobe Haferflocken genommen? Du siehst, das erste Rezept ist schon fest in der Vorbereitung.

 

Ja, ich habe die Äpfel geschält. Laut Rezept sei das zwar nicht nötig, aber ich habe nicht so gern zähe Pellen zwischen den Zähnen. Und Haferflocken: Grobe.
Viel Erfolg!

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Elima
vor 16 Stunden schrieb Alfons:

 

Vorgestern habe ich erstmals einen Apfel-Krumbel gemacht (ich finde, man sollte den so schreiben).
Zuerst habe ich ein Kilo Äpfel in Spalten geschnitten und entkerngehäust. Sie dann mit zwei Esslöffeln Weißwein und einem Esslöffel Zucker in einem Topf auf dem Herd ein paar Minuten lang gedünstet, anschließend in einer großen runden feuerfesten und mit Butter ausgestrichenen Tarte-Form ausgelegt. Es kam fast genau hin, um den Boden zu bedecken, sie mussten etwas zusammen rücken. Dann den Backofen vorgeheizt, 200 Grad Umluft.

Das Gekrumpel obendrauf habe ich so gemacht: 100 Gramm Mehl mit 75 Gramm Butter verknetet, dann 50 Gramm Haferflocken, 100 Gramm Zucker, eine Prise Salz und einen halben Teelöffel Zimt reingeknetet. Knet, knet. Autsch, verdammte Gichtfinger. Das krümelige Zeug habe ich über den Äpfeln verteilt. Ab in den Ofen, mittlere Schiene. Halbe Stunde drin gelassen, aber immer geschaut, dass die Brösel nicht zu braun werden.

Lauwarm mit ungeschlagener Schlagsahne gegessen. Geschlagen wäre es noch besser, glaube ich. Ich fand es durchaus tröstlich. Das Rezept stand vor Jahren im Zeit-Magazin.

Viele Seelentröster-Rezepte stehen in einem kleinen Kochbuch ohne Bilder, das ich mir vor ein paar Wochen gekauft habe: "Kochbuch für die kleine alte Frau" von Sybil Gräfin Schönfeldt. Dort fand ich das folgende Rezept - ich habe es noch nicht ausprobiert, habe aber genug Phantasie, um zu wissen wie es schmeckt, nämlich seelentröstend lecker. Du kannst die gleiche Form dafür nehmen wie für den Apfel-Krumbel:

Gratin Morvandelle
1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe pellen und würfeln, in Butter golden dünsten und in eine Schüssel füllen. Dazugeben: 4 Eier, leicht zerklöppelt, 1 Becher Sahne, 3 große rohe Kartoffeln (geschält, gerieben und in einem Küchentuch fest ausgedrückt), 100 Gramm Würfelschinken, 100 Gramm Reibkäse. Das alles wird vermengt, abgeschmeckt und in eine gut gebutterte Auflaufform geschüttet. 45 Minuten bei 200 Grad backen und ruhig im abgeschalteten Ofen 10 bis 15 Minuten bei offener Ofentür rasten lassen.

Alfons

 

 

Die gleiche Form? aha! Welche?  Ich habe auch kleinere (23 cm, 18cm) Formen. Das Umrechnen wird mir eine Freude sein. (Ehrlich, ich liebe Zahlen.)

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Alfons
vor 11 Minuten schrieb Elima:

 

Die gleiche Form? aha! Welche?  Ich habe auch kleinere (23 cm, 18cm) Formen. Das Umrechnen wird mir eine Freude sein. (Ehrlich, ich liebe Zahlen.)

 

Für die Äppel hab ich eine runde 30-er genommen. Aber ich denke, Du kannst das in alles reinpacken, was 200 Grad aushält und keine Löcher im Boden hat. Auflaufformen aus Blech zum Beispiel.

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Flo77

Kartoffelgratin ist nicht gleich Kartoffelgratin. Jahrelang bin ich an diesem geheimnisumwaberten Gericht gescheitert. Mittlerweile hab' ich es endlich raus: vorwiegend festkochende Kartoffeln, Sahne, Milch, Käse und Gewürze.

 

Keine festkochenden Kartoffeln, keine mehligkochenden, kein Ei, kein Schmand, 1/2-1 Stunde bei 200° in der geschlossenen Auflaufform, keine Experimente.

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Juana

Nach einem Selbstversuch kann ich sagen, dieser Krumbel ist phantastisch. Ich habe lediglich zwei kleine Änderungen vorgenommen: statt Weißwein habe ich Met für die Äpfel genommen, weil da eine Flasche noch offen war. Außerdem habe ich noch einen Eßlöffel Olivenöl an den Krumbel gemacht, weil mir das Gemisch arg trocken erschienen ist. Hat dem Geschmack in keiner Weise geschadet. 😉

Nochmals danke für das Rezept, es hat sich wirklich gelohnt.

  • Like 1

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