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Festung Europa


Frank

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Zur Erinnerung: diese blühenden Landschaften haben über 2 Billionen €uro gekostet... Aber wir stemmen bestimmt mit Leichtigkeit ein Vielfaches, um alle Flüchtlinge der Welt bei uns willkommen heissen zu können :)

2 Billionen auf 17 Millionen Neudeutsche in einem Vierteljahrhundert? Ist das viel? Und schau's dir doch mal an. Ist doch ganz gut geworden.

 

du mußt zusätzlich bedenken dass sie nicht arbeiten können oder wollen. sie ruhen sich auf der sozialen hängematte aus. ich sagte doch, kein ordentliches geld eingezahlt und jetzt ein wohlleben von sozialknete aus echtem geld. südtoriler bauernschinken, schweinefilet, s-h-bauernmettwurst, matjesfilet, merlot, chardonnay, ungarn im inneren der gaststätten, jacobskaffee, lindtschokolade, westauto, ice, flachbild-tv, computer, smartphone, autobahnraststätte, westmedizin für fast nichts.

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Flüchtlingsboote abzufangen und nicht an Land zu lassen funktioniert meines Wissens recht gut.

 

Australien macht vor, wie es geht, Indonesien und Thailand ebenso.

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Flüchtlingsboote abzufangen und nicht an Land zu lassen funktioniert meines Wissens recht gut.

 

Australien macht vor, wie es geht, Indonesien und Thailand ebenso.

Ein Boot wird zurückgeschickt, 10 kommen durch ... das wissen auch die Australier. Sie setzen auf Abschreckung. Das hat noch nie funktioniert.

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Ich hatte eigentlich den Eindruck, dass Australien mit seinem Vorgehen den Flüchtlingsstrom erfolgreich eindämmen konnte. Aber ich gebe zu, ich habe auf die Schnelle keine Zahlen ergooglen können.

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Hier ein weiterer Aspekt, der eine strikt naive Behandlung des Flüchtlingsproblems riskant erscheinen läßt.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/irak-syrien-islamischer-staat-terrorismus

Was auch immer Du mit 'naiv' brandmarkst, die "Flut" wird keiner aufhalten können. Wie auch?

 

Deswegen lasst uns alle im Kreis sitzen und Kumbaja singen. Alles andere ist sowieso sinnlos.

 

Werner

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Hier ein weiterer Aspekt, der eine strikt naive Behandlung des Flüchtlingsproblems riskant erscheinen läßt.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/irak-syrien-islamischer-staat-terrorismus

Was auch immer Du mit 'naiv' brandmarkst, die "Flut" wird keiner aufhalten können. Wie auch?

 

Deswegen lasst uns alle im Kreis sitzen und Kumbaja singen. Alles andere ist sowieso sinnlos.

 

Werner

 

Ich wollte Dich nicht zu Deinen beliebten Interpretationen des Nichtgesagten verleiten.

Mit etwas Wohlwollen könnte man sagen: die Wege dicht machen allein wird ein Einwandern vielleicht eindämmen aber nicht verhindern können. Also müssten nicht nur in einer Richtung Überlegungen angestellt werden. 1. Wie manage ich ein Kommen? 2. Wie manage ich die, die es geschafft haben?

bearbeitet von teofilos
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Ein Boot wird zurückgeschickt, 10 kommen durch ... das wissen auch die Australier. Sie setzen auf Abschreckung. Das hat noch nie funktioniert.

Das funktioniert. Kommt natürlich darauf an, was man erreichen will. Abschreckung a la Australien kann dazu führen, dass Leute kein Geld mehr damit machen können, Seelenverkäufer genau dazu zu benutzen. Abschreckung kann auch eine Art Aufklärung sein. Wirst Du mir wahrscheinlich nicht glauben, aber ich habe das schon persönlich mit angehört, wie Leute hier ihren Verwandten und Freunden in Afrika gesagt haben: Kommt nicht, das Leben hier ist nicht wie bei MVT Europe gezeigt. Desweiteren könnte man Abschreckung durch gewissen Regeln erreichen. Zum Beispiel wenn man einem in Ausgangsland einen dringend benötigten Beruf hat (zBsp etwas medizinisches, wie MTA, Pfleger etc), dann bekommt man Schwierigkeiten einzuwandern. Es ist einfach kontraproduktiv, Mediziner nach Europa einwandern zu lassen und dann wieder Mittel aufzuwenden und Fachleute wieder nach Afrika zu schicken, um die medizinische Grundversorgung aufrecht zu halten. Natürlich widerspricht eine anti brain drain regulation dem Gedanken von einigen hier, die Flüchtlinge können zur Beseitigung des Fachkräftemangel beitragen. Auch ist mir klar, solche Regeln könnte zu falschen Angaben führen.

 

DonGato.

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Hier ein weiterer Aspekt, der eine strikt naive Behandlung des Flüchtlingsproblems riskant erscheinen läßt.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/irak-syrien-islamischer-staat-terrorismus

Was auch immer Du mit 'naiv' brandmarkst, die "Flut" wird keiner aufhalten können. Wie auch?

 

Deswegen lasst uns alle im Kreis sitzen und Kumbaja singen. Alles andere ist sowieso sinnlos.

 

Werner

 

Ich wollte Dich nicht zu Deinen beliebten Interpretationen des Nichtgesagten verleiten.

Mit etwas Wohlwollen könnte man sagen: die Wege dicht machen allein wird ein Einwandern vielleicht eindämmen aber nicht verhindern können. Also müssten nicht nur in einer Richtung Überlegungen angestellt werden. 1. Wie manage ich ein Kommen? 2. Wie manage ich die, die es geschafft haben?

 

Genau davon rede ich ja die ganze Zeit. Stichwort Einwanderungsgesetz.

 

Werner

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Ein Boot wird zurückgeschickt, 10 kommen durch ... das wissen auch die Australier. Sie setzen auf Abschreckung. Das hat noch nie funktioniert.

Das funktioniert. Kommt natürlich darauf an, was man erreichen will. Abschreckung a la Australien kann dazu führen, dass Leute kein Geld mehr damit machen können, Seelenverkäufer genau dazu zu benutzen. Abschreckung kann auch eine Art Aufklärung sein. Wirst Du mir wahrscheinlich nicht glauben, aber ich habe das schon persönlich mit angehört, wie Leute hier ihren Verwandten und Freunden in Afrika gesagt haben: Kommt nicht, das Leben hier ist nicht wie bei MVT Europe gezeigt. Desweiteren könnte man Abschreckung durch gewissen Regeln erreichen. Zum Beispiel wenn man einem in Ausgangsland einen dringend benötigten Beruf hat (zBsp etwas medizinisches, wie MTA, Pfleger etc), dann bekommt man Schwierigkeiten einzuwandern. Es ist einfach kontraproduktiv, Mediziner nach Europa einwandern zu lassen und dann wieder Mittel aufzuwenden und Fachleute wieder nach Afrika zu schicken, um die medizinische Grundversorgung aufrecht zu halten. Natürlich widerspricht eine anti brain drain regulation dem Gedanken von einigen hier, die Flüchtlinge können zur Beseitigung des Fachkräftemangel beitragen. Auch ist mir klar, solche Regeln könnte zu falschen Angaben führen.

 

DonGato.

 

Wieso sollte ich Dir nicht glauben. Ich habe nur Zweifel, dass die Flüchtlingsströme durch Abschreckung und Ähnlichem enden werden. Auswanderer, Flüchtlinge, ist ja so ein neues Thema nicht und der Verlust von Fachkräften war gerade im Rheinland schon mal ein großes Thema:

 

Bereits im Gefolge der Napoleonischen Kriege kamen soviele Flüchtlinge aus Europa, dass die finanziellen Lasten für die Bewohner New Yorks zu hoch wurden. Die seit 1824 geänderte Einreisepraxis, nach der Sicherheiten von Einreisewilligen verlangt wurden, war aufgrund des häufigen Missbrauchs allerdings in den 1840er Jahren mehrmals Gegenstand von offiziellen Untersuchungen. Zudem überstieg die Zahl der Immigranten weiterhin die Kapazitaeten so stark, dass der Staat New York die erste umfassende Einwandererbehörde schuf, nämlich die 1847 gegründete "State Board of Emigration Comissioners": Seit 1855 wurden Immigranten direkt vom Schiff zur medizinischen Kontrolle und zur Feststellung der Personalien in die Festung "Castle Garden" gebracht. Kranke und mittellose Einwanderer schickte man nach "Ward Island". Doch auch Castle Garden musste nach zahlreichen Skandalen und aufgrund der Inkompetenz der Beamten angesichts einer wachsenden Zahl von Immigranten im April 1890 geschlossen werden. Der Kongress beschäftigte sich erst im Zuge des Bürgerkrieges ernsthaft mit einer umfassenderen Einwanderungsgesetzgebung und verabschiedete zwei wichtige Gesetze zum Landerwerb und zur Arbeitserlaubnis. Die Wende um 1875 zu einer restriktiven Einwanderungsgesetzgebung hing mit der allmählich aufkommenden Diskrimierung von außereuropäischen Immigranten zusammen, die seit 1896 die Zahl der alteingesessenen Siedler überstiegen. Zudem entzog der Kongress die legeslativen Kompetenzen in der Einwanderungsgesetzgebung den einzelnen Staaten und schuf stattdessen eine Bundesbehörde, das "Bureau of Immigration". Mit Ellis Island (New York) wurde 1892 die erste nationale Sammelstelle für Einwanderer eröffnet. In der Diskussion präzisierte Barry Moreno die rassische Diskriminerung: Seit 1899 gab es eine offizielle Einwanderungszählung nach Rassen, bei der Juden die größten Schwierigkeiten hatten, denn ihre Integrationsfähigkeit wurde allgemein bezweifelt.

(aus Rheinische Auswanderer 17.-19. Jh.)

Vielleicht ist die Idee mit MV gar nicht so schlecht ...

bearbeitet von teofilos
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Ein Boot wird zurückgeschickt, 10 kommen durch ... das wissen auch die Australier. Sie setzen auf Abschreckung. Das hat noch nie funktioniert.

Das funktioniert. Kommt natürlich darauf an, was man erreichen will. Abschreckung a la Australien kann dazu führen, dass Leute kein Geld mehr damit machen können, Seelenverkäufer genau dazu zu benutzen. Abschreckung kann auch eine Art Aufklärung sein. Wirst Du mir wahrscheinlich nicht glauben, aber ich habe das schon persönlich mit angehört, wie Leute hier ihren Verwandten und Freunden in Afrika gesagt haben: Kommt nicht, das Leben hier ist nicht wie bei MVT Europe gezeigt. Desweiteren könnte man Abschreckung durch gewissen Regeln erreichen. Zum Beispiel wenn man einem in Ausgangsland einen dringend benötigten Beruf hat (zBsp etwas medizinisches, wie MTA, Pfleger etc), dann bekommt man Schwierigkeiten einzuwandern. Es ist einfach kontraproduktiv, Mediziner nach Europa einwandern zu lassen und dann wieder Mittel aufzuwenden und Fachleute wieder nach Afrika zu schicken, um die medizinische Grundversorgung aufrecht zu halten. Natürlich widerspricht eine anti brain drain regulation dem Gedanken von einigen hier, die Flüchtlinge können zur Beseitigung des Fachkräftemangel beitragen. Auch ist mir klar, solche Regeln könnte zu falschen Angaben führen.

 

DonGato.

 

Wieso sollte ich Dir nicht glauben. Ich habe nur Zweifel, dass die Flüchtlingsströme durch Abschreckung und Ähnlichem enden werden. Auswanderer, Flüchtlinge, ist ja so ein neues Thema nicht und der Verlust von Fachkräften war gerade im Rheinland schon mal ein großes Thema:

 

Bereits im Gefolge der Napoleonischen Kriege kamen soviele Flüchtlinge aus Europa, dass die finanziellen Lasten für die Bewohner New Yorks zu hoch wurden. Die seit 1824 geänderte Einreisepraxis, nach der Sicherheiten von Einreisewilligen verlangt wurden, war aufgrund des häufigen Missbrauchs allerdings in den 1840er Jahren mehrmals Gegenstand von offiziellen Untersuchungen. Zudem überstieg die Zahl der Immigranten weiterhin die Kapazitaeten so stark, dass der Staat New York die erste umfassende Einwandererbehörde schuf, nämlich die 1847 gegründete "State Board of Emigration Comissioners": Seit 1855 wurden Immigranten direkt vom Schiff zur medizinischen Kontrolle und zur Feststellung der Personalien in die Festung "Castle Garden" gebracht. Kranke und mittellose Einwanderer schickte man nach "Ward Island". Doch auch Castle Garden musste nach zahlreichen Skandalen und aufgrund der Inkompetenz der Beamten angesichts einer wachsenden Zahl von Immigranten im April 1890 geschlossen werden. Der Kongress beschäftigte sich erst im Zuge des Bürgerkrieges ernsthaft mit einer umfassenderen Einwanderungsgesetzgebung und verabschiedete zwei wichtige Gesetze zum Landerwerb und zur Arbeitserlaubnis. Die Wende um 1875 zu einer restriktiven Einwanderungsgesetzgebung hing mit der allmählich aufkommenden Diskrimierung von außereuropäischen Immigranten zusammen, die seit 1896 die Zahl der alteingesessenen Siedler überstiegen. Zudem entzog der Kongress die legeslativen Kompetenzen in der Einwanderungsgesetzgebung den einzelnen Staaten und schuf stattdessen eine Bundesbehörde, das "Bureau of Immigration". Mit Ellis Island (New York) wurde 1892 die erste nationale Sammelstelle für Einwanderer eröffnet. In der Diskussion präzisierte Barry Moreno die rassische Diskriminerung: Seit 1899 gab es eine offizielle Einwanderungszählung nach Rassen, bei der Juden die größten Schwierigkeiten hatten, denn ihre Integrationsfähigkeit wurde allgemein bezweifelt.

(aus Rheinische Auswanderer 17.-19. Jh.)

Vielleicht ist die Idee mit MV gar nicht so schlecht ...

 

Hm, weil immer mehr einwandern wollten, wurde die Einwanderung immer stärker reglementiert. Nach Helmuts Theorie völlig kontraproduktiv.

 

Werner

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...

Kommt nicht, das Leben hier ist nicht wie bei MVT Europe gezeigt.

...

Vielleicht ist die Idee mit MV gar nicht so schlecht ...

 

Entschuldigung. Das war ein typo. Es sollte MTV Europe heissen.

 

DonGato.

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...

Kommt nicht, das Leben hier ist nicht wie bei MVT Europe gezeigt.

...

Vielleicht ist die Idee mit MV gar nicht so schlecht ...

 

Entschuldigung. Das war ein typo. Es sollte MTV Europe heissen.

 

DonGato.

 

Ups. Ich meinte MeckPomm ...
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In der "Zeit" am Donnerstag war ein interessanter Artikel zur Behandlung von Migration in der frühen Neuzeit. Dass wir überhaupt staatliche Gesetze darüber haben, wer bleiben darf und wer nicht, wer "Bürger" ist und wer nicht, ist überhaupt erst ein Kennzeichen der modernen Staates. Davor war das schlicht die Aufgabe der Gemeinden, die ihre Büttel "fahrendes Volk" oder Vagabunden" aus der Stadt jagen ließen (oder ausnahmsweise auch mal bleiben ließen, wenn man Arbeit für sie hatte bzw. Geld bei ihnen zu holen war).

 

Warum ich den Artikel mit der befürchteten Zuwanderung des IS verlinkt hatte: es ist einfach ein konkretes Besipiel dafür, dass Zuwanderung Ressourcen in Anspruch nimmt, und das Ressourcen nicht einfach mit "Geld" übersetzt werden darf. Wir hatten vor einigen Wochen die Meldung, dass die Berliner Behörden z.B. gar nicht mehr Identitäten feststellen oder rechtlich korrekte Aufenthaltstitel vergeben können, weil es an Sachbarbeitern fehlt.

Sollte es also tatsächlich Terroristen geben, denen durch Überlastung ihre "Arbeit" leicht gemacht wird, müssen das am Ende v.a. auch Flüchtlinge, Muslime und Zuwanderer ausbaden.

 

Was die Aussage angeht, dass Menschen unabhängig kommen, ob wir eine geregelte Zuwanderung hinbekommen, so ist das nicht anders als mit jeglichem staatlich regulierten Handeln. Der Gebrauch einer Sache sollte nicht von ihrem Missbrauch her definiert werden. Wir schaffen weder den Nahverkehr noch die Fahrpreise ab, nur weil ein paar Leute schwarz fahren, sondern versuchen die Sache sinnvoll und gut zu regeln.

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In der "Zeit" am Donnerstag war ein interessanter Artikel zur Behandlung von Migration in der frühen Neuzeit. Dass wir überhaupt staatliche Gesetze darüber haben, wer bleiben darf und wer nicht, wer "Bürger" ist und wer nicht, ist überhaupt erst ein Kennzeichen der modernen Staates. Davor war das schlicht die Aufgabe der Gemeinden, die ihre Büttel "fahrendes Volk" oder Vagabunden" aus der Stadt jagen ließen (oder ausnahmsweise auch mal bleiben ließen, wenn man Arbeit für sie hatte bzw. Geld bei ihnen zu holen war).

 

Warum ich den Artikel mit der befürchteten Zuwanderung des IS verlinkt hatte: es ist einfach ein konkretes Besipiel dafür, dass Zuwanderung Ressourcen in Anspruch nimmt, und das Ressourcen nicht einfach mit "Geld" übersetzt werden darf. Wir hatten vor einigen Wochen die Meldung, dass die Berliner Behörden z.B. gar nicht mehr Identitäten feststellen oder rechtlich korrekte Aufenthaltstitel vergeben können, weil es an Sachbarbeitern fehlt.

Sollte es also tatsächlich Terroristen geben, denen durch Überlastung ihre "Arbeit" leicht gemacht wird, müssen das am Ende v.a. auch Flüchtlinge, Muslime und Zuwanderer ausbaden.

 

Was die Aussage angeht, dass Menschen unabhängig kommen, ob wir eine geregelte Zuwanderung hinbekommen, so ist das nicht anders als mit jeglichem staatlich regulierten Handeln. Der Gebrauch einer Sache sollte nicht von ihrem Missbrauch her definiert werden. Wir schaffen weder den Nahverkehr noch die Fahrpreise ab, nur weil ein paar Leute schwarz fahren, sondern versuchen die Sache sinnvoll und gut zu regeln.

Was machen Länder mit "laschen" Meldegesetzen? Hat jedes EU-Land eine Ausweispflicht? (rF) Ist vor 100 Jahren nicht auch die Mafia von Sizilien nach Chicago umgezogen?

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In der "Zeit" am Donnerstag war ein interessanter Artikel zur Behandlung von Migration in der frühen Neuzeit. Dass wir überhaupt staatliche Gesetze darüber haben, wer bleiben darf und wer nicht, wer "Bürger" ist und wer nicht, ist überhaupt erst ein Kennzeichen der modernen Staates. Davor war das schlicht die Aufgabe der Gemeinden, die ihre Büttel "fahrendes Volk" oder Vagabunden" aus der Stadt jagen ließen (oder ausnahmsweise auch mal bleiben ließen, wenn man Arbeit für sie hatte bzw. Geld bei ihnen zu holen war).

 

Warum ich den Artikel mit der befürchteten Zuwanderung des IS verlinkt hatte: es ist einfach ein konkretes Besipiel dafür, dass Zuwanderung Ressourcen in Anspruch nimmt, und das Ressourcen nicht einfach mit "Geld" übersetzt werden darf. Wir hatten vor einigen Wochen die Meldung, dass die Berliner Behörden z.B. gar nicht mehr Identitäten feststellen oder rechtlich korrekte Aufenthaltstitel vergeben können, weil es an Sachbarbeitern fehlt.

Sollte es also tatsächlich Terroristen geben, denen durch Überlastung ihre "Arbeit" leicht gemacht wird, müssen das am Ende v.a. auch Flüchtlinge, Muslime und Zuwanderer ausbaden.

 

Was die Aussage angeht, dass Menschen unabhängig kommen, ob wir eine geregelte Zuwanderung hinbekommen, so ist das nicht anders als mit jeglichem staatlich regulierten Handeln. Der Gebrauch einer Sache sollte nicht von ihrem Missbrauch her definiert werden. Wir schaffen weder den Nahverkehr noch die Fahrpreise ab, nur weil ein paar Leute schwarz fahren, sondern versuchen die Sache sinnvoll und gut zu regeln.

Was machen Länder mit "laschen" Meldegesetzen? Hat jedes EU-Land eine Ausweispflicht? (rF) Ist vor 100 Jahren nicht auch die Mafia von Sizilien nach Chicago umgezogen?

 

Nein, es sind nicht alle Länder so gut organisiert wie wir. Darum wollen ja auch so viele gerade zu uns kommen.

 

Werner

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Nein, es sind nicht alle Länder so gut organisiert wie wir. Darum wollen ja auch so viele gerade zu uns kommen.

 

Werner

Das kann auch eine abschreckende Wirkung haben. Erkläre einfach den Leuten, in Deutschland muss man jedes Jahre mehrere Monate damit zubringen, seine Steuererklärung korrekt auszufüllen und schon wäre die Anzahl der Einwanderungswilligen geringer.

 

DonGato.

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Nein, es sind nicht alle Länder so gut organisiert wie wir. Darum wollen ja auch so viele gerade zu uns kommen.

 

Werner

Das kann auch eine abschreckende Wirkung haben. Erkläre einfach den Leuten, in Deutschland muss man jedes Jahre mehrere Monate damit zubringen, seine Steuererklärung korrekt auszufüllen und schon wäre die Anzahl der Einwanderungswilligen geringer.

 

DonGato.

 

Ich kenne Leute, die so denken.

Aber bevor jemand hier einwandert, weiß er gewöhlich nicht mal, was eine Steuererklärung ist, deshalb wirkt das nicht abschreckend.

 

Werner

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Nein, es sind nicht alle Länder so gut organisiert wie wir. Darum wollen ja auch so viele gerade zu uns kommen.

 

Werner

Das kann auch eine abschreckende Wirkung haben. Erkläre einfach den Leuten, in Deutschland muss man jedes Jahre mehrere Monate damit zubringen, seine Steuererklärung korrekt auszufüllen und schon wäre die Anzahl der Einwanderungswilligen geringer.

 

DonGato.

 

Ich kenne Leute, die so denken.

Aber bevor jemand hier einwandert, weiß er gewöhlich nicht mal, was eine Steuererklärung ist, deshalb wirkt das nicht abschreckend.

 

Werner

 

Wenn sie drauf kommen, wandern sie ohnehin wieder aus.

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Nein, es sind nicht alle Länder so gut organisiert wie wir. Darum wollen ja auch so viele gerade zu uns kommen.

 

Werner

Das kann auch eine abschreckende Wirkung haben. Erkläre einfach den Leuten, in Deutschland muss man jedes Jahre mehrere Monate damit zubringen, seine Steuererklärung korrekt auszufüllen und schon wäre die Anzahl der Einwanderungswilligen geringer.

 

DonGato.

 

Ich kenne Leute, die so denken.

Aber bevor jemand hier einwandert, weiß er gewöhlich nicht mal, was eine Steuererklärung ist, deshalb wirkt das nicht abschreckend.

 

Werner

 

Wenn sie drauf kommen, wandern sie ohnehin wieder aus.

 

Sie planen es zumindest.

 

Werner

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Auf "Zeit-Online" gibt es gerade ein hervorragendes Feature, in dem vorbildliche Orte vorgestellt werden, in ihrer Bewältigung der Flüchtlingskrise.

Nicht das übliche Abdrucken von Statements a la "alles kein Problem" oder "das Boot ist voll", sondern das konkrete Handeln vor Ort und welche Menschen es möglich machen.

http://interactive.zeit.de/feature/so-koennte-es-auch-gehen.html

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