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Einsteinchens Spielwiese


Einsteinchen

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B.F. Skinner war ein Mensch, der den Menschen, der eigentlich ein Bündel von Emotionen und Gefühlen und rationalen Gedanken ist, beinahe wie eine Maschine behandelt (mit Konditionierung) und einer Anekdote nach auf diese Weise seine Tochter erzogen. Viele Menschen haben sich darüber empört und die arme Tochter bedauert, aber die Tochter hat das energisch zurückgewiesen und gesagt, daß sie ein glücklicher Mensch sei und keinen Dachschaden davongetragen hat.

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Was bei den Zeugen Jehovas wirklich bewundernswert ist, ist, daß sie für das Smartphone ein App haben, wo man die ganze Bibel in 120 Sprachen herunterladen kann, mit einem textkritischen Apparat, der mit Hyperlinks funktioniert. Das kann man gebrauchen, um Sprachen zu studieren. Wenn es doch das auch bei den Katholiken oder Evangelen gäbe, aber vielleicht gibt es sowas.

Bei der Zeugenjehovas-Bibel bin ich ja sehr vorsichtig, denn sie glauben nicht an die Trinität, und "Kreuz" übersetzen sie auch mit "Pfahl".

Nebenbei sieht man dabei, daß es nicht egal ist, welche Glaubensrichtung eine Bibel übersetzt, denn jede Bibel ist durchseucht mit sinnverstellenden Übersetzungsvarianten.

Aber in diesem App findet man auch mehrere englische Versionen (zum Beispiel die King James-Version), und verschiedene englische, aber nur eine deutsche (nämlich die der Zeugen), und eine hebräische (ob nun das alte Hebräisch oder das neue weiß ich nicht).

Um den Glauben zu festigen, ist mir das alles zu gefährlich, aber für das Sprachenlernen ist es sehr gut.

bearbeitet von Einsteinchen
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Weil ich gerade beim Smartphone und dem Thema Sprachen bin, es gibt auch Apps, die man gratis runterladen kann, eines heißt "Babbel" das verspricht, eine ganz lange Liste von Sprachen zu lehren, das andere heißt "Learn 50 languages". Es fängt bei der Stufe "Anfänger" und "Fortgeschrittene" an und wirkt sehr ansprechend. Aber nach einem kleinen Appetithäppchen von Lektion verlangt es eine kostenlose Registrierung, "Babbel" zum Beispiel akzeptiert einen facebook-Account oder einen google-Account, den ich habe, und man kann mehrere Lektionen durchnehmen. Aber leider muß später für alle höherstufigen Lektionen in Kleinbeträgen bezahlt werden. Und das ist für mich wohl tabu.

Ich glaube aber, in ein paar Jahren hat der opensource- und echte freeware-Gedanke auch diesen wichtigen Bereich erfaßt, und man kann wirklich über das Internet Sprachen lernen.

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Noch ein Nachtrag zum Sprachenlernen. (Eigentlich ist das Ganze ein Mißbrauch der Bibel und des Smartphones, wenn man diese frommen Bücher auf dem Smartphone hat, und dann benutzt man sie nur zum Sprachenlernen, und um zum Testen, ob man auf dem Smartphone griechisch schreiben kann um seine Griechischkenntnisse aufzufrischen.

Also, jetzt habe ich die griechische Bibel drauf, und viele deutsche Versionen, und ich habe versucht, nur mit dem Smartphone

1 Mose 1,1 - 4 zu übersetzen. ohne Bleistift, Papier oder Lexikon.

Mit Bleistift, Papier und Lexikon ginge es zehnmal schneller. Aber ich bin ein Technikfreak. :unsure: Ein bißchen Nerdiges habe ich wohl dabei.

 

1 Moses 1 Vers 4 lautet: (Deutsche Luther-Bibel) Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis.

Das sind 16 Worte.

Im Griechischen sind das 24 Worte.

Und ich bin gestern multitaskingmäßig mit dem Smartphone zwischen diesen zwei Übersetzungen gesprungen, und habe versucht, den griechischen Vers Wort für Wort zu verstehen (Eine Menge weiß ich ja noch aus der Schulzeit) . Ein Smartphone kann ja nicht richtig Multitasking und es ist immer nur eine Anwendung auf dem Display.

Aber es ist mir nicht gelungen, zu behaupten, ich verstünde den griechischen Vers komplett, welches griechische Wort zu welchem deutschen Wort gehört, und solche Kleinigkeiten, ob dieses oder jene Wort ein Dativ oder ein Ablativ ist.

 

Übrigens habe ich herausgefunden, daß ich mit meinem Smartphone hebräisch, arabisch und griechisch schreiben kann, wie die Ausländer in der Welt, die auch ein Smartphone haben. Aber ich bin mir ziemlich sicher, daß alle Smartphonebenutzer so schreiben, daß sie in der Schule einen Fünfer oder Sechser bekämen, würden sie das Geschriebene einem Lehrer zeigen.

Aber es ist theoretisch und praktisch möglich (im Deutschen) mit den vielen ä ü ö und ß, mit dem Smartphone absolut korrekt zu schreiben, aber dabei gerät man in diesem auf Hochgeschwindigkeit ausgelegten Technikparadies ins beschauliche Schneckenland.

Richtig lernen und schreiben kann man mit dem Smartphone noch nicht.

Papier, Bleistift und Buch sind noch überlegen.

bearbeitet von Einsteinchen
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Ein Smartphone kann ja nicht richtig Multitasking und es ist immer nur eine Anwendung auf dem Display.

Dann machst du entweder was falsch, oder hast ein iPhone ;)

Bei neueren Androiden (zumindest von Samsung) kann man durchaus per Splittscreen zwei Anwendungen gleichzeitig auf dem Display haben. *klugscheiß*

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Ein Smartphone kann ja nicht richtig Multitasking und es ist immer nur eine Anwendung auf dem Display.

Dann machst du entweder was falsch, oder hast ein iPhone ;)

Bei neueren Androiden (zumindest von Samsung) kann man durchaus per Splittscreen zwei Anwendungen gleichzeitig auf dem Display haben. *klugscheiß*

 

Das muss ich bei Gelegenheit testen. Ich habe ein relativ neues Android von der Firma LG.

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Einige Anmerkungen zur Problematik und Macht der Musik im Guten und im Bösen

Reinhard Mey sang einmal: Ich wollte gern wie Orpheus singen, dem es einst gelang, selbst die Felsen zum Weinen zu bringen mit seinem Gesang. Dies wird so wohl in den mythischen Zeiten nicht der Fall gewesen sein.

Aber die Musik hat eine große verführerische Wirkung für den, der als Hörender ein Sensorium dafür hat.

Ich glaube, es gibt viele geborene Soldaten, denen man nur den richtigen Marsch vorspielen muss, und sie tun, was immer ihnen die Vorgesetzten auftragen.

Thomas Mann war sehr musikalisch und er hat als jemand, der von der Problematik der Musik und Kunst wußte, versucht, Richard Wagner zu überwinden, auf viele wirkte Wagners Werk sehr verführerisch. Bei Opern bin ich zum Glück immun. Aber bei Schunkelliedern, Wienerliedern, Hubert von Goisern und so einigem eher Leichtem verliere ich mich und vergesse, daß die Musik das Regiment übernommen hat und nicht man selbst.

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Ich glaube, es gibt viele geborene Soldaten, denen man nur den richtigen Marsch vorspielen muss, und sie tun, was immer ihnen die Vorgesetzten auftragen.

Einsteinchen, das war im 18. Jh.! Das ist lange her. Und die Feldwebel hatten noch lange Spieße, um der Kriegsbegeisterung im Notfall etwas aufzuhelfen.

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Ich glaube, es gibt viele geborene Soldaten, denen man nur den richtigen Marsch vorspielen muss, und sie tun, was immer ihnen die Vorgesetzten auftragen.

Einsteinchen, das war im 18. Jh.! Das ist lange her. Und die Feldwebel hatten noch lange Spieße, um der Kriegsbegeisterung im Notfall etwas aufzuhelfen.

 

Da hast du natürlich recht. Ein wenig sehe ich mich als Karikaturist. Ich überzeichne. Ich weiß, daß ich im 21. Jahrhundert lebe. Und ich kann mich in dieser Welt orientieren. Aber in meiner großen Gedankenwelt habe ich durch das viele Bücherlesen und Filmeschauen immer irgendwie alle Zeiten, Völker und Kulturen in mir. Die Soldaten der westlichen Welt sind immun geworden vor Musik. Als ich das mit den Soldaten und deren Manipulierbarkeit durch die Musik schrieb, hatte ich übrigens im Hinterkopf auch die "Vision" von einer islamischen eingepeitschten Gruppe, die durch Koranmusik - der Koran, durch einen Vorbeter richtig rezitiert, wirkt meiner Meinung nach wie verführerische Musik - zu kriegerischen und kämpferischen Taten aufgepeitscht und eingestimmt wurde.

Alle meine Reflexionen sind sozusagen "Filme" und finden nicht in der realen Welt statt.

Wenn etwas, was ich schreibe, auch in der realen Welt passieren sollte, dann ist das rein zufällig. Denn ich lese keine Nachrichten, sondern nur die Schlagzeilen.

Meine Texte sind ein Versuch, literarisch zu sein. Am Besten ist, sich alle meine behaupteten Geschehnisse als in einem Paralleluniversum geschehen zu betrachten.

Mein Vorbild ist Goethe. Er nannte seine Biographie "Dichtung und Wahrheit".

Dadurch, daß ich fast nur in der Spielwiese schreibe, entsteht kein Schaden.

bearbeitet von Einsteinchen
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Ich stehe mit einer gewissen Fassungslosigkeit vor den Fähigkeiten der Trickbetrüger, die einem das Geld wegmanipulieren. Vor einigen Wochen war ich nämlich selbst Opfer eines solchen. Aber ich bin sehr sicher, daß ich viel von dieser Spezies Mensch gelernt habe. Mein Handycap ist nämlich, daß ich glaube, daß der Mensch im 'Grunde gut ist, und diese Vertrauensseligkeit hat meine Instinkte erschlaffen lassen, und diese Art Mensch kann wohl "riechen", ob ein Mensch ein Opfer ist, oder ob von ihm nichts zu holen ist. Einen riesigen Fundus von Lernerfahrung hat man ja durch das Anschauen von Videos und Fernsehfilmen, wo das ja alles öffentlich gezeigt wird. Von da lernen ja wohl die kriminellen Naturtalente.

Aus irgendeinem Buch weiß ich von folgendem Experiment: Über einen Laufsteg gehen Versuchspersonen. Ein scharfer, geübter Beobachter betrachtet sie. Die Versuchsperson bekommt vorher 100 Dollar oder nicht und muss über den Laufsteg gehen. Der Beobachter muss aus dem Gang und der Haltung der Versuchsperson herausbekommen, ob er 100 Dollar hat. Wenn der Beobachter falsch liegt in seiner Beobachtung und er sagt, diese Versuchsperson hat kein Geld bei sich, darf die Versuchperson das Geld behalten.

Das kann man anscheinend herauslesen.

Und Opfer erkennt man auch an ihrem Gang, ihrer Haltung und ihrer Ausstrahlung. Das sagen zumindest einige Psychopathen, mit denen Psychologen zusammengearbeitet haben. Habe ich auch gelesen.

bearbeitet von Einsteinchen
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Es gibt die Devise vieler Leute, deren Wohnung ein Chaos ist, die lautet: Wer Ordnung hält, ist nur zu faul, zu suchen. Ich lebte viele Jahre nach diesem Motto, aber obiges Erlebnis hat mich verwandelt. Ab jetzt herrscht Ordnung in meinem kleinen Reich, es ist gar nicht so schwer, der natürlichen Tendenz der Dinge, in Unordnung zu geraten, entgegenzusteuern. Die Ordnung umfasst bei mir: Dinge, Wohnung, Gedanken, Gefühle, Charaktereinschätzung einer Person, ob man reden soll oder schweigen, wenn man draussen ist, die Fähigeit, einen Menschen einzuschätzen in der freien Wildbahn namens Großstadt, ob er ein Psychotiker mit Absichten ist oder nur in unverbindlicher Redelaune, Das alles ist mir in den letzten Tagen bewußt geworden, weil mir ein Trickbetrüger ein paar hundert Euro abgeknöpft hat. Es hätte alles ja auch anders kommen können. Ich hätte ja auch den Glauben verlieren können an das Gute im Menschen und ich hätte mich im Zimmer verkriechen können, wo nichts Böses geschieht. Aber ich gehe doch wieder mit neuem Mut auf die Straße mit einem klareren Geist und einem schärferen Blick auf die Menschen. An mir hat sich die Binsenweisheit ereignet, die da lautet: Aus Fehlern lernt man.

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Schiller und Goethe stellt man sich irgendwie idealistisch und über die Welt erhaben vor. Man meint, ihre Dichtung war ihnen das Höchste. Das wird auch wohl so gewesen sein. Aber wenn es ums Geld ging, waren sie geerdet. Sie machten bei jeder Veröffentlichung bei einem Verlag pedantische Rechnungen, auf dem Papier, wieviel dabei herauskommt, was ich gut finde.

Schiller nagte ja beinahe immer am Hungertuch. Goethe ging es besser.

Schiller wurde vom Vater asketisch erzogen, beim Essen nahmen sie nur soviel ein, daß der Hunger nicht ganz gestillt war.

bearbeitet von Einsteinchen
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Ein sehr wichtiger Meilenstein in der Psychiatrie und auch der öffentlichen Wahrnehmung war der Film "Einer flog über das Kuckucksnest", den Michael Douglas produziert hat. Die Schauspieler waren teilweise Schauspieler, aber auch echte Insassen einer Psychiatrie. Was die Welt oder zumindest die Ärzte davon gelernt haben, ist, daß man im Grunde einen Insassen von einem von draussen sehr schwer unterscheiden kann. Ich kann nur schätzen, daß zum Beispiel in meiner Heimatstadt Linz 50 Prozent schon einmal in einer solchen Klinik waren. Der Unterschied zwischen einem von drinnen und draussen ist sehr subtil, und meine Absicht ist, dafür zu sensibilisieren. Ich habe in der Bücherei ein Buch gefunden aus dem Selbsthilfebuchsektor, das Buch heißt "Veit Lindau, Werde verrückt", es ist eines der vielen Bücher, die zweifellos hilfreich sein können, ich habe es mir aber nicht gekauft, weil ich den Inhalt sowieso intus habe. Der Autor entschuldigt sich unnötigerweise bei den echten Schitzophrenen, so als ob solche Bücher für die echten "Verrückten" nicht geeignet sind, sondern nur für die, die nur so tun. Aber da er diesen Schritt aus politischer oder sozialer Korrektheit nicht macht, ist das Buch irgendwie entwertet.

bearbeitet von Einsteinchen
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Gänsefüßchenmeditation im Milieu der "psychisch Herausgeforderten" (elende politische Korrektheit)

Man kann sagen: Du bist schön.

Man kann auch sagen: Du bist "schön".

Und schon ist der Zweifel eingestanzt im Lesenden, wie er das wohl meint.

 

In vielen Simpson-Folgen und auch Filmen, sieht man, wenn ein Protagonist etwas sagt, daß er dabei eine Geste mit dem Zeigefinger und Mittelfinger macht, ein Auf- und Abheben der Finger. Das sind deren Gänsefüßchen.

 

Viele können solchen Code nicht interpretieren und lesen blind und sehen blind Filme.

 

Babys und Kleinkinder sind entschuldigt, sie sind beim Aufnehmen von den Myriaden von Informationen aus Film und Fernsehen und Umwelt noch in einer Art "tabula rasa-Modus". Und es stellt sich erst im Alter von 10 bis 15 Jahren heraus, wer oder was er ist und ob er mit einem gelehrten Befund diagnostiziert wird, wie zum Beispiel Asperger.

 

Ich kann mich noch erinnern, als ich als Kind in einem Schwarz/Weiß-Fernseher einen Kriegsfilm gesehen habe. Von der Handlung habe ich wohl nichts verstanden, aber das ist wohl in Ordnung und natürlich. Aber als die Gruppe von Männer und Frauen aufrichtig lachten, wohl über irgendeinen Witz oder eine Begebenheit, die das Lachen erlaubte, da fragte ich mich stundenlang: Warum lachen sie, es ist doch Krieg.

 

Als gesunder Erwachsener kann man solche Gefühlskomplexe einordnen und schlagartig abtun, als Kranker nicht.

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Daß es erst mit 10 bis 15 Jahren klar werden sollte, ob ein Mensch was auch immer für eine Diagnose hat, ist selbstverständlich nur eine Vermutung von mir, die ich lässig aus den schreibenden Fingern geschüttelt habe. Die Welt ist ja überfüllt mit Spezialisten, und die Gescheiten sind die anderen. Ich glaube ja nicht an die Dummheit des Menschen, obwohl es da einen diesbezüglichen Vers im NT gibt.

Ich habe meine Intelligenz "Gott" oder Gott übergeben, und schreibe, wenn ich schreibe, immer nur im Plauderton.

Das Forum, die crowd-Intelligenz, kann mich gerne verbessern, denn an der Selbstverbesserung arbeite ich ja dauernd.

 

Und ich meine, das geht bei jedem Menschen ohne Schmerz, Beleidigung, mit Humor, Liebe, Respekt und allen guten Eigenschaften Gottes und für die, die nicht glauben, allen guten Eigenschaften des Menschen.

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Wenn ich mich selbst in dem, was ich bin, rezensieren würde, würde ich folgendes sagen:

Der Autor hat die Tendenz, Größtes und Kleinstes gleichzeitig immer im Blick zu haben und ihm eine Bedeutung zu geben. Er ist hochsensibel aber er würde sich in einem Wirtshaus im Österreich der 30er Jahre wohlfühlen, wo erhitzt politisiert wird und bei den robusten Männern die Messer locker sitzen und ein Mann, um seine Argumente vorzubringen eine Flasche Bier auf dem Tisch zerbricht und die zerbrochene Hälfte als Waffe benutzt. In solchem Ambiente würde ich mich nicht fürchten, weil ich glaube, die Agressionen und Emotionen würden sich nicht auf meine Person abladen.

Bin ich aber bei einem Kiosk irgendwo in einer Stadt und ich will mir ein Heft kaufen, und vor mir ist eine schön angezogene Frau, schlank, körperlich fragil, attraktiv und wahrscheinlich esoterisch angehaucht, und ich nähere mich ihr, völlig ohne sie in meine Wahrnehmung einzuschließen, ich will ja nur ein Heft. Also, ich bin 1 Meter hinter ihr, und schon sagt sie: "Na hören Sie mal, achten Sie auf Ihren Abstand!"

Na sowas, Leute gibt es..., denkt sie dann wahrscheinlich.

Was sie denkt, weiß ich natürlich nicht, aber von daher kommen die Gedankenleser, die überzeugt sind, es wirklich zu können.

Das mit der Frau habe ich wirklich erlebt, sie war eine Prinzessin auf der Erbse, eine Tussi eigentlich. Und verflixterweise entspricht diese Sorte Frau meinem Schönheitsideal.

bearbeitet von Einsteinchen
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Obige Charakteranalyse erinnert mich an eine Episode von Spongebob Schwammkopf, wo Spongebob, der nur zum Weicheier-Schuppen Zutritt hatte, gerne Eintritt in das "Lokal für harte Jungs" Zutritt wollte, oder wie das Lokal hieß. Sandy, das Eichhörnchen hatte selbstverständlich Zutritt. Aber Spongebob blitzte immer ab. Und was er alles unternahm, um in diesen Club zu kommen, ist sehr witzig.

bearbeitet von Einsteinchen
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Das Internet ist eigentlich ein erweitertes Gehirn des Menschen und ich zumindest habe noch gar nicht angefangen, es zu benutzen. Ich bin viel lieber bei meinen Büchern im stillen Kämmerlein, weil ich vom Suchtpotential des Internets weiß. Aber die Möglichkeiten des Internets sind schon gigantisch. Es gibt die Buchreihe der Edge-Foundation. Da wird bedeutenden Wissenschaftlern und Künstlern immer eine Frage gestellt und ein Buch über die Antworten herausgegeben. Und das Buch, das ich gerade lese, ist:

Wie hat das Internet Ihr Denken verändert? Die führenden Köpfe unserer Zeit über das digitale Dasein.

Herausgegeben von John Brockman, Fischer-Verlag 2011 (schon etwas out of date, in dieser sich schnell verändernden Zeit.

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Früher habe ich die Superstars beneidet, wie zum Beispiel Die Beatles oder Bill Gates, auch wegen des Geldes, weil sie sich alles leisten können. Aber was müssen die doch alles aufgeben. Sie können nicht einfach nur so in ein x-beliebiges Wirtshaus gehen und ein Bier und Schnitzel bestellen. Sie könnten es allerdings dann, wenn die Variante des Königsreichs Gottes anbräche, wie ich glaube, daß die Zeugen Jehovas davon träumen. Zumindest ist das meine Version der Rezeption ihrer fixen Idee. Und die Königin von England geht dann einfach in das nächstbeste Cafe und entspannt sich. Und jeder Gast in diesem Cafe läßt sie zufrieden und guckt nicht dumm.

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Früher habe ich die Superstars beneidet, wie zum Beispiel Die Beatles oder Bill Gates, auch wegen des Geldes, weil sie sich alles leisten können. Aber was müssen die doch alles aufgeben. Sie können nicht einfach nur so in ein x-beliebiges Wirtshaus gehen und ein Bier und Schnitzel bestellen. Sie könnten es allerdings dann, wenn die Variante des Königsreichs Gottes anbräche, wie ich glaube, daß die Zeugen Jehovas davon träumen. Zumindest ist das meine Version der Rezeption ihrer fixen Idee. Und die Königin von England geht dann einfach in das nächstbeste Cafe und entspannt sich. Und jeder Gast in diesem Cafe läßt sie zufrieden und guckt nicht dumm.

Könnte insofern schwierig werden, als dass, laut dem Glauben der ZJ, nur 144000 in den Himmel kommen können (bezieht sich auf Offenbarung 7) und ob gerade SIE dann da dabei sind ... oder bekommen Sie auch da Promibonus ?

Wenn nur Promis da sind, haben sie natürlich auch keine Probleme mit den "Pöbel", dann hättest du wieder recht.

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Früher habe ich die Superstars beneidet, wie zum Beispiel Die Beatles oder Bill Gates, auch wegen des Geldes, weil sie sich alles leisten können. Aber was müssen die doch alles aufgeben. Sie können nicht einfach nur so in ein x-beliebiges Wirtshaus gehen und ein Bier und Schnitzel bestellen. Sie könnten es allerdings dann, wenn die Variante des Königsreichs Gottes anbräche, wie ich glaube, daß die Zeugen Jehovas davon träumen. Zumindest ist das meine Version der Rezeption ihrer fixen Idee. Und die Königin von England geht dann einfach in das nächstbeste Cafe und entspannt sich. Und jeder Gast in diesem Cafe läßt sie zufrieden und guckt nicht dumm.


Könnte insofern schwierig werden, als dass, laut dem Glauben der ZJ, nur 144000 in den Himmel kommen können (bezieht sich auf Offenbarung 7) und ob gerade SIE dann da dabei sind ... oder bekommen Sie auch da Promibonus ?
Wenn nur Promis da sind, haben sie natürlich auch keine Probleme mit den "Pöbel", dann hättest du wieder recht.

 

Soweit ich die ZJ verstanden habe, kommen 144000 nach oben, aber viele viele Milliarden werden völlig glücklich und gesund auf der Erde leben.

bearbeitet von Einsteinchen
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Mit Verschwörungstheorien und dem dazugehörigen paranoiden Gemüt ist es wie mit jeder anderen Sache wie Spiele, Computer, Bücher, Musik u.ä: Man kann süchtig danach werden. Aber wenn man die Anhaftung daran überwunden hat, kann man locker und spielerisch damit umgehen.

 

In mir geht ein Filmplot um für das deutsch-österreichische Fernsehen. Die wahren Thriller kommen ja immer aus Amerika mit solchen Kalibern wie Will Smith oder Denzel Washington. Und mein Film spielt aber mit deutschen und österreichischen Schauspielern.

Es ist ein Versuch, einen Gesamtkunstwerk-Film zu machen.

 

Grundstimmung: Heimatfilm (wie bei Peter Rosegger zum Beispiel oder wie "Geierwally")

Es wird das Leben des Protagonisten verfilmt. Da der Film sich in mir entwickelt, ist es klar, daß die Hauptrolle wohl ich bin, aber der Film hat den Vorteil, daß er entfremdet und fabuliert. Ich spiele nicht mich selbst, ich bin zwar ein Cineast und bewundere die Schauspieler und Darsteller, die vor der Kamera zornig werden können und wütend und jede Gefühlsregung auf Abruf bereit haben. Ich selbst knicke vor der Kamera oder vor Publikum (im Theater) ein.

Aber ich kenne jede Gefühlsregung und spiele sie in mir dauernd ab, ohne daß man das merkt, weil man das Gesicht trainieren kann, eine Maske zu sein.

Die Handlung: im Grunde egal. Es muss ein Alpenthriller werden.

Utensilien: Computer, Smartphone, Banken, ein bißchen Politik, viel Natur, Filmmusik

Begriffe, die transportiert werden sollen in diesem Film: gläserner Mensch, Überwachungsstaat, österreichischer Geheimdienst, Psychiatrie und die Auflösung, daß die Handelnden im Grunde keine Monster sind, Abschweifungen zum CIA, Mossad usw.

Der Film soll ab 12 Jahren sein.

 

Ich weiß noch nicht, wird der Film idyllisch, spannend, grotesk, berührend, operettenhaft, tragisch, komisch, humorvoll.

 

Ich selbst plädiere für einen humorvollen Alpenthriller, ohne daß die Wahrheit zu kurz kommt.

Ich fühle mich ja als Autor, aber ob ich mir die Zeit nehme, ein Drehbuch zu schreiben? Ich glaube eher nicht. Darum habe ich diesen Ideenfunken ins Forum gestellt.

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Mit Verschwörungstheorien und dem dazugehörigen paranoiden Gemüt ist es wie mit jeder anderen Sache wie Spiele, Computer, Bücher, Musik u.ä: Man kann süchtig danach werden. Aber wenn man die Anhaftung daran überwunden hat, kann man locker und spielerisch damit umgehen.

 

In mir geht ein Filmplot um für das deutsch-österreichische Fernsehen. Die wahren Thriller kommen ja immer aus Amerika mit solchen Kalibern wie Will Smith oder Denzel Washington. Und mein Film spielt aber mit deutschen und österreichischen Schauspielern.

Es ist ein Versuch, einen Gesamtkunstwerk-Film zu machen.

 

Grundstimmung: Heimatfilm (wie bei Peter Rosegger zum Beispiel oder wie "Geierwally")

Es wird das Leben des Protagonisten verfilmt. Da der Film sich in mir entwickelt, ist es klar, daß die Hauptrolle wohl ich bin, aber der Film hat den Vorteil, daß er entfremdet und fabuliert. Ich spiele nicht mich selbst, ich bin zwar ein Cineast und bewundere die Schauspieler und Darsteller, die vor der Kamera zornig werden können und wütend und jede Gefühlsregung auf Abruf bereit haben. Ich selbst knicke vor der Kamera oder vor Publikum (im Theater) ein.

Aber ich kenne jede Gefühlsregung und spiele sie in mir dauernd ab, ohne daß man das merkt, weil man das Gesicht trainieren kann, eine Maske zu sein.

Die Handlung: im Grunde egal. Es muss ein Alpenthriller werden.

Utensilien: Computer, Smartphone, Banken, ein bißchen Politik, viel Natur, Filmmusik

Begriffe, die transportiert werden sollen in diesem Film: gläserner Mensch, Überwachungsstaat, österreichischer Geheimdienst, Psychiatrie und die Auflösung, daß die Handelnden im Grunde keine Monster sind, Abschweifungen zum CIA, Mossad usw.

Der Film soll ab 12 Jahren sein.

 

Ich weiß noch nicht, wird der Film idyllisch, spannend, grotesk, berührend, operettenhaft, tragisch, komisch, humorvoll.

 

Ich selbst plädiere für einen humorvollen Alpenthriller, ohne daß die Wahrheit zu kurz kommt.

Ich fühle mich ja als Autor, aber ob ich mir die Zeit nehme, ein Drehbuch zu schreiben? Ich glaube eher nicht. Darum habe ich diesen Ideenfunken ins Forum gestellt.

Meldung dich, wenn dein Drehbuch fertig ist, evtl. schmeiß ich dann die Kamera an ;)

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Wahlkampf, wie er vielleicht auch im Fernsehen sein könnte

Irgendein österreichischer Fernsehsender hat beim 1. Wahlkampf vor der verpatzten Wahl Van der Bellen - Hofer den Versuch einer unmoderierten Konfrontation gesendet.

Die Sendung ist nicht gut angekommen. Die beiden waren aber in ihrem natürlichen Zustand. Van der Bellen hat Hofer sogar den Vogel gezeigt.

Die Kommentare in der Presse: Unprofessionell, peinlich, usw.

 

Was sagt das über den Menschen aus? Ein Großteil der Stammtischösterreicher ist doch genau so. Und es soll doch gerade diese Masse angesprochen werden.

Ich glaube, es war der Franzose Jean Jacques Rousseau, der die ungeschminkte Natur des Menschen verherrlicht hat.

Oder soll man sich doch verbiegen, sich selbst in seinen Impulsen Gewalt antun, die Gefühle unterdrücken, das Lachen verbeissen, den Zorn runterschlucken, kurz, immer das Gegenteil von dem tun, was einem gerade auf der Zunge liegt, schweigen von dem, wes das Herz vielleicht voll ist, nicht speiben, wenn es einen würgt und reckt, nicht erleichtert aufatmen, weil das zuviel von einem aussagt (das ist bei harten Verhandlungen nützlich),

kurz, wie soll der Mensch sein?

Ein Pokerface oder ein offenes Buch?

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Über Bescheidenheit und Wissen

 

Wir alle wissen sehr sehr viel, und der Satz des Sokrates: "Ich weiß, daß ich nichts weiß" kann erst dann ausgesprochen werden, wenn man sehr viel Wissen angesammelt hat. Schon durch das Fernsehen und die Bildungsprogramme und jegliches Programm, ob nun Schrott oder hochwertig - wer will das bestimmen? - sammeln viele, die nie im Leben Bücher lesen, Wissen an. Es mag viele Analphabeten in Österreich und Deutschland geben, aber das sieht man ihnen nicht an. Diese Menschen flutschen wohl sehr kreativ durch das System. Auch Analphabeten, die nur Mutterwitz und Bauernschläue haben, sagen solche Wörter und Begriffe wie Synapse, Bazillus, Globalisierung, Kontingent, Richtlinienkompetenz u.ä. und wenden es korrekt an.

 

Warum also Bildung? Nur sehr selten trifft man solche Exemplare, die ganz locker ihre Lebensmaxime in den englischen Wortfetzen gießen: Take it easy.

Zufällig brachte ich einen von ihnen zum Niederschreiben dieser Weisheit, weil ich Faszination simulierte, und er schrieb mir seine Formel des Glücks auf: Teki isi.

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