Shubashi Geschrieben 18. August Autor Melden Geschrieben 18. August (bearbeitet) 2 hours ago, Einsteinchen said: Und da du die Serie schon kennst Ich erinnere mich an kein Detail mehr, allenfalls an ein, zwei Bilder, d.h. mein Interesse stammt komplett von den Büchern. Wenn es die Serie heute noch zu kaufen gäbe, würde ich sie aber aus purer Neugierde und „Fandom“ für die Bücher kaufen, so wie ich Original und Übersetzung, Buch und Digitalausgabe besitze. Ich finde es daher bedauerlich, dass diese Verfilmung anscheinend völlig verloren gegangen ist. Exit: Hier ein Link zu einer Upfield-Biographie, als Ph.D.-Arbeit an der Murdoch-Universität, einfach frei einsehbar! bearbeitet 18. August von Shubashi Zitieren
Wunibald Geschrieben 19. August Melden Geschrieben 19. August Es gab in den Siebziger Jahren den Times Atlas of the World, von Knaur für den Deutschen Bücherbund bearbeitet, dessen Karten von Australien im Maßstab 1: 5,000,000 so ausführlich sind, dass man Bonys Fährte zumindest in groben Zügen mit dem Finger auf der Landkarte nachvollziehen konnte. Tristan da Cunha mit 98 qkm (Gedenksekündchen an Arno Schmidt) ist auf einem Nebenkärtchen des Atlantiks samt Inacessible und Stoltenhoff sogar gut erkennbar dargestellt. Heutzutage gibt es Internet mit Google Earth und https://portal.ga.gov.au/, aber dennoch hole ich diesen wundervollen Atlas gelegentlich aus dem Regal und das nicht nur um Rücken- und Armmuskulatur zu stärken. Und als Sahnehäubchen sehe ich gerade die Preisvermerke des Antiquars: 295, 225 und 200. Jetzt warte ich nur noch, dass jemand, dessen Namen ich nicht nennen will einen neuen Thread aufmacht und wissen will: Wer von euch liest Romane mit dem Finger auf der Landkarte 1 1 Zitieren
Alfons Geschrieben 19. August Melden Geschrieben 19. August (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb Wunibald: Es gab in den Siebziger Jahren den Times Atlas of the World, von Knaur für den Deutschen Bücherbund bearbeitet, dessen Karten von Australien im Maßstab 1: 5,000,000 so ausführlich sind, dass man Bonys Fährte zumindest in groben Zügen mit dem Finger auf der Landkarte nachvollziehen konnte. Tristan da Cunha mit 98 qkm (Gedenksekündchen an Arno Schmidt) ist auf einem Nebenkärtchen des Atlantiks samt Inacessible und Stoltenhoff sogar gut erkennbar dargestellt. Heutzutage gibt es Internet mit Google Earth und https://portal.ga.gov.au/, aber dennoch hole ich diesen wundervollen Atlas gelegentlich aus dem Regal und das nicht nur um Rücken- und Armmuskulatur zu stärken. Und als Sahnehäubchen sehe ich gerade die Preisvermerke des Antiquars: 295, 225 und 200. Jetzt warte ich nur noch, dass jemand, dessen Namen ich nicht nennen will einen neuen Thread aufmacht und wissen will: Wer von euch liest Romane mit dem Finger auf der Landkarte Wir sind uns erschreckend ähnlich. Auch bei mir ist es "Knaurs großer Weltatlas", der, Zitat, "entstand aus der modernsten Fassung des Times Atlas of the World". Es ist quasi die deutsche Fassung, die Kartenwerke sind identisch. Und, ja, natürlich bin ich darin auch schon über Tristan da Cunha spaziert. Und durchs Mare Crisium, denn sogar Mondkarten sind drin (aber da gibt es inzwischen bessere). Was nun den Lake Frome betrifft, bei dem Napoleon Bonaparte ermittelt, da nennt dieser grandiose Atlas sogar - ich hole mal die Lupe raus - die Namen dreier Zuflüsse: Bendieuta, Pasmore und Eurinilla. Das schafft noch nicht einmal Google Earth. Und auch nicht Wikipedia. bearbeitet 19. August von Alfons 1 Zitieren
gouvernante Geschrieben 20. August Melden Geschrieben 20. August Den gab's bei uns zu Hause auch. Und Deutschland und Großbritannien in Messtischblättern 1:50.000 (und zT 1:25.000). Zitieren
Kulti Geschrieben 3. September Melden Geschrieben 3. September https://dummy-magazin.de/artikel/ueber-das-recht-zu-verschwinden/?utm_source=firefox-newtab-de-de Manchmal hat das Wort "verdunsten" eine tiefere Bedeutung. Ich packe den Artikel hierhin, weil ich kulturelle Besonderheiten nicht als Kuriosität verbuchen mag. 1 1 Zitieren
Shubashi Geschrieben 3. September Autor Melden Geschrieben 3. September (bearbeitet) 8 hours ago, Kulti said: https://dummy-magazin.de/artikel/ueber-das-recht-zu-verschwinden/?utm_source=firefox-newtab-de-de Manchmal hat das Wort "verdunsten" eine tiefere Bedeutung. Ich packe den Artikel hierhin, weil ich kulturelle Besonderheiten nicht als Kuriosität verbuchen mag. Interessanterweise hat „jōhatsu“ in der japanischen Wikipedia keinen Eintrag. Es gibt aber jeweils einen Eintrag zu „vermisste Person“ (失踪者、shissōsha) und „unklarer Verbleib“ (行方不明、yukuefūmei). Erster Artikel beschreibt den juristischen Vorgang, der sich durch eine Vermisstenanzeige ergibt, die so um die hunderttausend mal im Jahr gestellt wird, und von der Polizei zu gut 80% der Verbleib der vermissten Person festgestellt werden kann. Der Rest bleibt verschwunden, oder meldet sich nicht mehr, ein paar tausend werden nur tot aufgefunden. “Unklarer Verbleib“ hat nur in koreanisch einen korrespondierenden Eintrag, sonst in keiner Sprach, und beschreibt u.a. auch das freiwillige Untertauchen von Personen. PS: Der Gebrauch von jōhatsu war mir so nicht geläufig. Ich habe es immer nur in der Kneipe gebraucht, wenn der Inhalt meines Sakebechers gerade wieder mal „verdunstet“ war. Dann wussten meine Kumpels aber immer Rat. bearbeitet 3. September von Shubashi 1 Zitieren
Wunibald Geschrieben 6. September Melden Geschrieben 6. September (bearbeitet) Ich lese heute auf nüchternen Magen in einem Bericht über den Start von Prince George in Eton: For starters, what the rest of the country calls year 9 is known as F Block at Eton, there are lessons on Saturday morning and 19 cricket pitches to choose from. Verwirrt duch die Zahl 19 blicke ich ins Wörterbuch von dict.cc und was finde ich da: pitch [Br.] [playing field] Spielfeld {n} aha, das passt ja aber dann ... pitch [baseball] Wurf {m} pitch [comm,] Verkaufsgespräch {n} pitch [ascent, angle] Steigung {f} pitch [mus. audio,] Tonhöhe {f} pitch [substance] Pech {n} [Substanz] pitch [camping] Stellplatz {m} [Camping] pitch [tech,] Gewindesteigung {f} pitch [section of a climb] Seillänge {f} pitch [ship, train] Stampfbewegung {f} [Schiff, Zug] und selbst für den Hippologen hat das Mehrzweckwort noch to pitch [cause to pitch, e. g. horse] abwerfen [Pferd] Jetzt frage ich mich, ob wir im Deutschen auch so etwas Vielseitiges haben? Mir fällt jedenfalls momentan nichts ein. bearbeitet 6. September von Wunibald Zitieren
Shubashi Geschrieben 6. September Autor Melden Geschrieben 6. September (bearbeitet) 9 hours ago, Wunibald said: Jetzt frage ich mich, ob wir im Deutschen auch so etwas Vielseitiges haben? Mir fällt jedenfalls momentan nichts ein. Mir ist auf die Schnelle auch nichts eingefallen, aber ich habe mir überlegt, wo man etwas finden könnte. Ich vermute, im Deutschen eher bei den Verben, weil sie mit so vielen Vorsilben abwandelbar sind. Als Zählkriterium der Bedeutung nehmen wir dann die Durchnummerierung in dwds.de, einverstanden? Das erste Nomen, was ich probierte war einfach „Wurf“ (wg. Pitch) - nur eine „4“ gegen Deine 11. Aber, große Überraschung - DWDS hat eine Bedeutung vergessen - die Steckdosennase des Wildschweines wird in der Jägersprache ebenfalls „Wurf“ genannt. Mit dieser Erkenntnis schnell ein paar Jägerworte ausprobiert: Das Verb „brechen“ läßt mich eine glatte „Sieben“ würfeln*! Könnte ein schönes Sonntagnachmittagsspiel (möge English auch mehr Bedeutungen haben, so lange Worte bekommt es nicht hin.) Du bist dran! *Wir spielen einfach mit einem multidimensionalen Würfel, da gehen mehr Zahlen drauf. bearbeitet 6. September von Shubashi 1 Zitieren
Einsteinchen Geschrieben 6. September Melden Geschrieben 6. September Die vielseitige Bedeutung von Zug: Bewegung / Ziehen „ein kräftiger Zug an der Zigarette“ „Er nahm einen Zug aus der Flasche.“ Luftströmung „Hier ist ein unangenehmer Zug.“ „Es zieht durch das Fenster.“ Reise / Fortbewegung „Der Zug fährt nach Wien.“ „Ich nehme den nächsten Zug.“ Schachzug / Handlung „Das war ein kluger Zug.“ „Jetzt ist Schwarz am Zug.“ Gesichtszug „Seine Gesichtszüge sind markant.“ → Hier bedeutet „Zug“ ein einzelnes charakteristisches Merkmal des Gesichts. Charaktereigenschaft „Das ist ein sympathischer Zug an ihm.“ → also eine Eigenschaft oder Besonderheit. Linie / Kontur „Mit wenigen Zügen zeichnete er ein Gesicht.“ → ein Strich bzw. eine Linie. Truppe / Kolonne „Ein Zug Soldaten marschierte vorbei.“ → militärische Einheit. Gruppe wandernder Tiere oder Menschen „Ein Zug von Kranichen flog nach Süden.“ „Der Zug der Pilger setzte sich in Bewegung.“ Vorgang des Ziehens „der Zug am Seil“ „Zug und Druck“ Anziehungskraft / Spannung „Das Seil steht unter Zug.“ „Zugkraft“ Reihe / Folge „Zug um Zug“ „in einem Zug“ = ohne Unterbrechung Zeitabschnitt bzw. Runde beim Spielen „Du bist am Zug.“ Schriftzug „ein schöner Schriftzug“ → eine zusammengehörige Gestaltung von Buchstaben. Bauart bzw. Ausprägung „romanische Züge“ „Er trägt aristokratische Züge.“ → charakteristische Merkmale. 2 Zitieren
Wunibald Geschrieben 6. September Melden Geschrieben 6. September Bei DWDS habe ich nun so ein Zeug gefunden, wobei mir 2d und 2e nicht überzeugt 1. Stoff, festes Tuch, besonders für Kleidung a) [veraltend] besonders gewebter Stoff für Kleider, Wäsche b) [umgangssprachlich] Kleidung, besonders Wäsche aus a c) [Seemannssprache] Gesamtheit der Segel 2. [umgangssprachlich] etw. nicht näher Bezeichnetes a) Dinge, Geräte, Mittel, die einem bestimmten Zweck dienen b) [abwertend] wertlose Dinge, Kram c) [abwertend] unsinniges Reden, Tun, Unsinn d) [abwertend] unbestimmte Anzahl von Lebewesen e) [gelegentlich abwertend] Sachen in geringer, handlicher Anzahl, die (zu) jmdm. gehören da können wir jetzt gleich noch zeugen in der Bedeutung der Fortpflanzung, das zeugen und den Zeugen vor Gericht und überzeugen hinzufügen. Zitieren
Einsteinchen Geschrieben 6. September Melden Geschrieben 6. September 2d soll einfach abwertend eine Anzahl von Lebewesen meinen. Zeugs....das bedeutet, dass sie einfach nutzlos gezeugt wurden. Da gibt es in Oberösterreich (vielleicht auch in Bayern) den Begriff "Gfíckerat" Zitieren
Wunibald Geschrieben 6. September Melden Geschrieben 6. September Wenn man einmal angefangen hat: Der Strich 1. in der Regel gerade verlaufende, kürzere Linie a) die mit dem Stift, der Feder gezogen wird; die gedruckt, geritzt (o. ä.) wird b) Trennungslinie zwischen den einzelnen Abschnitten eines Buches, einer Zeitung, eines Textes c) die eine Streichung bezeichnet: Synonym zu Abstrich (1) d) gedachte Linie, die Kimme und Korn einer Handfeuerwaffe beim genauen Zielen bilden 2. Zeichen in Form eines Strichs a) das im Morsealphabet verwendet wird b) das als Gradeinteilung dient 3. das Streichen a) mit der Hand, Bürste b) mit dem Pinsel, Zeichenstift c) mit dem Geigenbogen 4. Streifen einer Landschaft 5. Richtung, in der die Haare von Menschen und Tieren, die Oberhaare bestimmter Gewebe liegen 6. [Jägersprache] das Umherstreichen der Vögel (in geringer Höhe) 7. [salopp, abwertend] Aufenthaltsbereich von Prostituierten (im Freien), in dem Freier Kontakt mit ihnen aufnehmen können 8. [Landwirtschaft] Zitze der Kuh, Sau 9. [Geologie] Farbe eines fein zerteilten oder pulverisierten Minerals, die als Unterscheidungsmerkmal vieler Mineralien dient Da muss ich dann auch noch den Strich hinzufügen, auf dem die Bordsteinschwalben fliegen und die Berufsbezeichenung E-Leger aus einem Polzeiprotokoll 1 Zitieren
Werner001 Geschrieben 6. September Melden Geschrieben 6. September (bearbeitet) Ich habe jüngst gelernt, dass „to spritz“ ein durchaus gebräuchliches englisches Wort ist. Es ist eines der deutschen Fremdwörter, die sich dort eingebürgert haben. Aufgefallen ist es mir bei der Werbung für eine elektrische Zahnbürste mit integriertem Wassertank: „… it brushes and spritzes at the same time…“ Werner bearbeitet 6. September von Werner001 Zitieren
Shubashi Geschrieben 6. September Autor Melden Geschrieben 6. September 13 minutes ago, Einsteinchen said: Die vielseitige Bedeutung von Zug: Top! Du hast auf Anhieb eine 14 (+2) gewürfelt! Zitieren
Shubashi Geschrieben 6. September Autor Melden Geschrieben 6. September weg/Weg ergibt bei Ignoranz der Groß/Kleinschreibung immerhin 8 + 7 unterschiedliche Bedeutung bei DWDS. (Okay, ein bisschen geschummelt, auch multidimensionale Würfel können mal an einem String hängenbleiben.) Zitieren
Einsteinchen Geschrieben 6. September Melden Geschrieben 6. September (bearbeitet) vor 17 Minuten schrieb Shubashi: weg/Weg ergibt bei Ignoranz der Groß/Kleinschreibung immerhin 8 + 7 unterschiedliche Bedeutung bei DWDS. (Okay, ein bisschen geschummelt, auch multidimensionale Würfel können mal an einem String hängenbleiben.) ChatGPT meint 20 verschiedene Bedeutungen gefunden zu haben: Oh, „weg/Weg“ ist dafür ein besonders schönes Beispiel, weil wir beim Ignorieren von Großschreibung und Betonung tatsächlich zwei verschiedene Wörter zusammenwerfen: das Substantiv Weg und das Adverb bzw. Verbpartikel weg. Ich würde ungefähr 15–20 klar unterscheidbare Bedeutungen bzw. Verwendungen finden. Zum Beispiel: „Weg“ als Substantiv 1. Pfad / Strecke „Der Weg nach Linz ist weit.“ 2. Straße / Verkehrsroute „Welchen Weg nehmen wir?“ 3. Fußweg „Der Weg durch den Wald.“ 4. Reise / zurückzulegende Strecke „Wir haben noch einen langen Weg vor uns.“ 5. Methode / Vorgehensweise „Das ist der beste Weg, das Problem zu lösen.“ 6. Möglichkeit / Lösung „Es gibt einen Weg, das zu verhindern.“ 7. Lebensweg „Er hat seinen eigenen Weg gefunden.“ 8. Entwicklung / Verlauf „Der Weg vom Anfänger zum Meister.“ 9. Entfernung „Das ist noch ein weiter Weg.“ 10. Art und Weise „Auf diese Weise“ / „auf diesem Weg.“ 11. Vorgang des Abtransports oder Verschwindens „Der Müll muss weg“ – hier sind wir schon beim anderen weg. „weg“ als Adverb/Partikel 12. an einen anderen Ort „Geh weg!“ 13. fort / entfernt „Er ist schon weg.“ 14. nicht mehr vorhanden „Das Geld ist weg.“ 15. beseitigt / entfernt „Räum den Tisch weg.“ 16. verschwunden „Plötzlich war der Schmerz weg.“ 17. verloren „Jetzt ist der Schlüssel weg.“ 18. beendet „Die Angst ist weg.“ 19. verbraucht „Das ganze Geld ist weg.“ 20. nicht mehr erreichbar / außer Betrieb „Das Internet ist weg.“ Und dann entstehen durch Zusammensetzungen und Verbpartikeln noch faszinierende Bedeutungsverschiebungen: weggehen, wegfahren, weglaufen, wegwerfen, wegnehmen, weggeben, wegschauen, wegdenken, wegfallen, wegbleiben, wegkommen, wegbringen, wegmachen, weglocken, wegdrücken … Hier wird es sprachwissenschaftlich richtig interessant: „weg“ bezeichnet nicht einfach nur räumliche Entfernung. Es kann auch einen Übergang von vorhanden → nicht vorhanden, verbunden → getrennt, bestehend → beendet usw. ausdrücken. Beispielsweise: > Der Mann ist weg. → räumlich entfernt Das Geld ist weg. → nicht mehr vorhanden Der Schmerz ist weg. → nicht mehr vorhanden Die Angst ist weg. → nicht mehr vorhanden Das Problem ist weg. → beseitigt Die Zeit ist weg. → vergangen/verbraucht Die Verbindung ist weg. → unterbrochen Das ist eigentlich eine kleine philosophische Überraschung: „weg“ beschreibt einen Übergang vom „Da-Sein“ zum „Nicht-mehr-da-Sein“ – und das kann räumlich, zeitlich, materiell oder sogar abstrakt sein. bearbeitet 6. September von Einsteinchen 1 Zitieren
Wunibald Geschrieben 7. September Melden Geschrieben 7. September vor 15 Stunden schrieb Werner001: Ich habe jüngst gelernt, dass „to spritz“ ein durchaus gebräuchliches englisches Wort ist. Es ist eines der deutschen Fremdwörter, die sich dort eingebürgert haben. Aufgefallen ist es mir bei der Werbung für eine elektrische Zahnbürste mit integriertem Wassertank: „… it brushes and spritzes at the same time…“ Auch für den Vinolgen ist das Wort hilfreich (in a drink) the quality of being fizzy The wine is dry to medium-dry, with a slight spritz, full-bodied and fruity. und das famose Collins Dictionary steigt noch etwas tiefer ein und geht bis zum Mittelhochdeutschen zurück: spritz (< Ger spritze(n)) & Yiddish shprits, both < MHG sprütze < sprützen, to spray: Zitieren
Wunibald Geschrieben 15. September Melden Geschrieben 15. September Das englische jug war mir bis jetzt nur als Krug bekannt. Da lese ich in der Times unter der reisserischen Überschrift "First nipples, now nudes: has Sydney Sweeney gone too far?" folgendes: When Sydney Sweeney broke the internet last October by appearing at Variety’s Power of Women event in a see-through dress, her God-given jugs sitting exactly where they should rather than hoiked up to chin-height, ... Da ist man sofort sicher, was damit gemeint ist aber ich will dem (der Wortbedeutung natürlich) sofort auf den Grund gehen und finde, abgeleitet vom milk-jug die entsprechende Slangbedeutung. Dazu gibt es dann noch die Segelohren, die aussehen wie zwei Henkel. Ferner den Schlag der Nachtigall und den Versuch, diesen Gesang nachzuahmen, das Gefängnis und abschhließend im Urban Dictionary: Stands for Jugmment under God. The form of punishment given at catholic schools. So passt zum guten Ende auch das Dekollete von Frau Sweeney in ein katholisches Forum. Zitieren
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