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Todesleiden unseres Herrn Jesus Christus


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Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Cosifantutti:

Es läuft immer wieder auf dasselbe hinaus: Ist das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz entscheidende und unabdingbare Bedingung / Voraussetzung dafür, dass wir erlöst sind oder ist die Gefangennahme, der Prozess, die Verurteilung, das Sterben und der Tod am Kreuz die letzte Konsequenz seiner Botschaft vom Reich Gottes ? 

 

Diese Frage muss man für sich zuallererst klären. An dieser Fragestellung hängt alles Weitere ab..... 

Für mich hängt es eher davon ab, ob Jesus der Sohn Gottes im Sinne der Dreifaltigkeit ist und davon, ob er es "vor aller Zeit" wurde oder erst durch Tod und Auferstehung.

 

Wenn ersteres stimmt, dann ist die Tatsache, dass Gott selbst gelitten hat und starb Bedeutend für die Erlösung - nicht aber die Intensität. 

Wenn Jesus aber erst durch Leiden und Tod zum Sohn Gottes wurde, müsste dieses Leiden natürlich krasser als alle anderen Foltererfahrungen gewesen sein, um nicht bei einer Millionenfaltigkeit oder einem wahren Pantheon zu landen. Und das funktioniert nur, indem man Betroffene von Folter, Krankheiten, Verletzungen kollektiv die Schwere ihrer Schmerzen abspricht, denn es darf ja nicht schlimmer sein als die Leiden Jesu. 

Geschrieben
Am 23.9.2026 um 18:05 schrieb johannes12:

Hat da oben von Dir geschriebene inhaltlich mit dem NT zu tun?

Ich sehe - nichts.

Wort Gottes ist Wort der Wahrheit - dies ist nicht nur meine persönliche Überzeugung, es ist der Glaube der katholischen Kirche.

Das oben gesagte gibt keinen Spielraum für Trickserie an der Wahrheit.

Auch bla-bla-bla ist in diesem Fall eine Fehlentscheidung.

 

Stimmt. 

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Cosifantutti:

Es läuft immer wieder auf dasselbe hinaus: Ist das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz entscheidende und unabdingbare Bedingung / Voraussetzung dafür, dass wir erlöst sind oder ist die Gefangennahme, der Prozess, die Verurteilung, das Sterben und der Tod am Kreuz die letzte Konsequenz seiner Botschaft vom Reich Gottes ? 

Hallo Cosifantutti,

wir wir werden und wurden nicht durch Jesu Leiden, "Tod" und Himmelfahrt erlöst, sondern nur durch die Anwendung der Lehre Jesu. Das eigene aufrichtige Bemühen, egal wie "gut oder schlecht" es uns gelingt, ist Vorausetzung.

 

Die Frage lautet ist doch eigentlich: was ist das Sterben, der Tod und der Himmel letztendlich?

 

Grüße Oskar

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb OneAndOnlySon:

Wenn ersteres stimmt, dann ist die Tatsache, dass Gott selbst gelitten hat und starb Bedeutend für die Erlösung - nicht aber die Intensität. 

Wenn ersteres stimmt, ist das Leiden "Gottes" für die Erlösung völlig sinnfrei.

 

Wenn Gott erlösen WILL, KANN er das auch problemlos tun. Dafür muss er nicht "leiden", wobei die Frage, worin bestand denn das "Leiden Gottes", während der Mensch die Nägel durch's Fleisch getrieben bekam und das Blut troff und die Fliegen schwirrten?

 

Hat Gott den Schmerz gefühlt? Hat Gott geblutet und die Kraft verloren? Hat Gott am Kreuz keine Luft mehr bekommen?

 

Und wem hat der Gott, der völlig unbeschadet aus der ganzen Aktion herausgegangen ist, sich eigentlich wofür geopfert?

 

Und wie harmonisiert man diese Idee mit den drei ersten Synoptikern, die zwar eine Apotheose Jesu beschreiben, aber keine Präexistenz.

 

Und ganz nebenbei: Ab wann ist ein göttliches Wesen ein eigener Gott und nicht nur eine göttliche Manifestation?

 

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb OneAndOnlySon:

Für mich hängt es eher davon ab, ob Jesus der Sohn Gottes im Sinne der Dreifaltigkeit ist und davon, ob er es "vor aller Zeit" wurde oder erst durch Tod und Auferstehung.

Guten Morgen,

Gott ist Alles, was ist und sonst gibt es nichts. Gott ist unendlich und von daher kann es außerhalb der Unendlichkeit Gottes nichts geben. nichts sein. Ansonsten es mit der Unendlichkeit Gottes vorbei wäre.  Alles was ist, ist demnach innerhalb Gottes. Daher kann es aus meiner Sicht die Dreifaltigkeit nicht in der Form geben, wie es üblicherweise verstanden wird. 

 

Gott ist also die "oberste, bzw. die höchste Ebene" und alles andere befindet sich auf "unteren" bzw. niederen Ebenen. Also Schöpfer und in sich die von ihm Gott erschaffenen Geschöpfe auf der "unteren" bzw. niederen Ebene. Also ist nichts mit der Dreifaltigkeit nicht in der Form geben, wie es üblicherweise verstanden wird. 

 

Oskar

 

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