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Was unterscheidet Katholiken von anderen Christen


Edith
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Eben las ich die kontroversen Äußerungen im Nachbarthread ("warum kämpfen...")

 

Mal eine Frage an die Katholiken hier:

was ist das, katholisch?

Kann man "etwas" oder "etwas mehr" oder "zuwenig" katholisch sein?

 

Gibt es elementare Grundlagen, die einem zum Katholiken machen?

Edited by Edith
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Eben las ich die kontroversen Äußerungen im Nachbarthread ("warum kämpfen...")

 

Mal eine Frage an die Katholiken hier:

was ist das, katholisch?

Kann man "etwas" oder "etwas mehr" oder "zuwenig" katholisch sein?

 

Gibt es elementare Grundlagen, die einem zum Katholiken machen?

Die Lehrtradition pflegt uns in der Regel zu sagen, was nicht katholisch ist.

Das ist eine ganze Menge...

 

(Römischer) Katholik wird man durch die Taufe, man bleibt in der Kirche, indem man die Sakramente empfängt und in der Nachfolge Christi lebt.

Zur Nachfolge gehört, dass man sich zu Christi Lehre bekennt, die er der Kirche zu behüten anvertraut hat - zuvorderst dem Apostelfürsten Petrus. (Vollblutkatholik)

Die Anerkennung des Petrusamtes ist zur vollen Katholizität notwendig; wer die Legitimität des Petrusamtes bestreitet, steht in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Einheit mit der Kirche (ein bisschen katholisch).

Wer die Lehre Christi bestreitet, trennt sich von ihm. (zuwenig katholisch).

 

so ungefähr? :blink:

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Was ist katholisch? Fragte Hans Küng, als er begründete, warum er katholisch bleibt.

 

Von ihm habe ich meine Ansichten, was katholisch ist, weitgehend übernommen:

 

1. Katholisch in der Zeit: Verbunden mit der gesamten Kirche, also mit der Kirche aller Zeiten. Überzeugt sein, dass es in allen Jahrhunderten eine Gemeinschaft von Glaubenden gab, die das Evangelium hörte und ihm nachzuleben versuchte (so gut oder schlecht fehlbare Menschen das eben können). Es geht also um die Kontinuität des chrsitlichen Glaubens, durch alle Brüche hindurch.

 

2. Katholisch im Raum, in Gemeinschaft mit allen Glaubenden weltweit. Eine "alle Gruppen umfassende Universalität" des Glaubens.

 

Dabei muss Katholizität kritisch nach dem Evangelium verstanden werden: am Evangelium muss die "gewordene Realität" (J. Ratzinger) des Katholischen immer wieder neu überprüft werden, ebenso an der Welt.

 

Zu dieser Katholizität in der Zeit gehört auch die an Petrus orientierte pastorale Führungsrolle des Bischofs von Rom. Diese Führungsrolle ist wichtig weil sie "den Glauben zusammenhält". Aber der Zentralismus und Juridismus des "römischen Systems" ist weder von der Tradition noch vom Evangelium her gedeckt, und daher zu kritisieren.

 

Andersgläubige mit dem Katechimus aus der Kirche zu jagen, ist mit diesem Verständnis von "katholisch" natürlich nicht vereinbar. :blink:

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War Paulus kein "Vollblutkatholik" weil er mit Petrus nicht immer einer Meinung war?

warum nicht?

Am Ende war er in der Lage, seine Meinung, der der Kirche (oder der von Petrus) unterzuordnen.

 

Ringen um den rechten Weg? Natürlich!

Spaltung? Nein.

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Am Ende war er in der Lage, seine Meinung, der der Kirche (oder der von Petrus) unterzuordnen.

Hallo Edith,

 

Paulus hat sich nicht immer der Meinung von Petrus untergeordnet.

 

"Als Kephas aber nach Antiochia gekommen war, bin ich ihm offen entgegengetreten, weil er sich ins Unrecht gesetzt hatte."

(Gal. 2,11)

 

"Als ich aber sah, dass sie von der Wahrheit des Evangeliums abwichen, sagte ich zu Kephas in Gegenwart aller: Wenn du als Jude nach Art der Heiden und nicht nach Art der Juden lebst, wie kannst du dann die Heiden zwingen, wie Juden zu leben?" (Gal. 2,14)

 

Gruß

Angelika

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Am Ende war er in der Lage, seine Meinung, der der Kirche (oder der von Petrus) unterzuordnen.

Hallo Edith,

 

Paulus hat sich nicht immer der Meinung von Petrus untergeordnet.

der casus knaxus ist, es nicht zur spaltung kommen zu lassen, sondern miteindander auf dem weg zu bleiben.

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der casus knaxus ist, es nicht zur spaltung kommen zu lassen, sondern miteindander auf dem weg zu bleiben.

Nun, die Urchristen hatten es insofern besser, als dass es ja noch viele ungeklärte Fragen gab. Im Laufe der Zeit wurde immer mehr geprüft, und das Gute behalten.

In geklärten Fragen besteht nur wenig erneuter Klärungsbedarf. In offenen, vom Lehramt noch nicht entschiedenen Fragen, besteht (noch) keine Bindung.

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Im Laufe der Zeit wurde immer mehr geprüft, und das Gute behalten.

In geklärten Fragen besteht nur wenig erneuter Klärungsbedarf. In offenen, vom Lehramt noch nicht entschiedenen Fragen, besteht (noch) keine Bindung.

*unterschreib*

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Eifellady?

Was ist?

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Ich wollte eigentlich nur mal reinschauen, aber das Thema ist schon interessant. Was heisst das eigentlich katholisch sein? Mmh. Für mich ist das einfach die Kirche des Ursprungs und auch wenn sie viel Mist gebaut hat in ihrer langen Existenz, so bin ich dennoch gerne katholisch. Denn für mich ist der Reichtum der Lehre und die Fülle dessen, was in ihr möglich ist, einfach klasse. Hui, das ist jetzt aber arg. :blink: mal

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Für mich ist das einfach die Kirche des Ursprungs und auch wenn sie viel Mist gebaut hat in ihrer langen Existenz, so bin ich dennoch gerne katholisch.

 

So einfach ist das glaube ich nicht. Man kann seine Liebe zur katholischen Kirche nicht einfach mit ihrem Ursprung rechtfertigen, schließlich muss sie sich in neuen Zeiten immer neu bewähren. Grundsätzlich, zum Thema Konfessionen, gilt doch:

 

Katholisch ist sicherlich, wie du auch sagst, wem besonders an der allgemeinen, umfassenden Kirche liegt, an der Universalität von Glauben.

Wenn dies aber das entscheidend "Katholische" ist, dann gilt: auch orthodoxe oder ein evangelischer Christ kann und muss in diesem Sinne katholisch sein.

 

Gleichzeitig aber: Orthodox ist, wem besonders an der rechten Lehre gelegen ist. Konkret: an jener Wahrheit, die nicht dem Belieben Einzelner (Kirchen, Bischöfe) ausgeliefert ist, sondern durch die Überlieferung der gesamten Kirche an immer neue Generationen. Wenn dies aber entscheidend "Orthodox" sein soll, dann gilt: auch evangelische und katholische Christen müssen in diesem Sinne orthodox sein.

 

Und zuletzt: Evangelisch ist, wem in allen kirchlichen Traditionen, Lehren und Praktiken besonders am ständigen Rückgriff auf das Evangelium gelegen ist. Also: Auch orthodoxe und katholische Christen können und müssen in diesem Sinne evangelisch sein.

 

Diese Aussagen, von Hans Küngs Buch" Kleine Geschichte der Katholischen Kirche" teilweise übernommen, bilden meiner Ansicht nach die Basis jedes Christen. Ohne diese Voraussetzung kann ein Katholik nicht offen für einen Orthodoxen oder einen Protestanten sein- andersrum aber auch nicht.

 

Grüße Tobias

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Nun, die Urchristen hatten es insofern besser, als dass es ja noch viele ungeklärte Fragen gab. Im Laufe der Zeit wurde immer mehr geprüft, und das Gute behalten.

In geklärten Fragen besteht nur wenig erneuter Klärungsbedarf. In offenen, vom Lehramt noch nicht entschiedenen Fragen, besteht (noch) keine Bindung.

 

Genau das, so meine ich, ist eben nicht der Fall. Die Urchristen hatten schon den gesammten katholischen Glauben. Nur war er noch nicht ausformuliert. Dies wurde normalerweise auch immer erst dann nötig, wenn ein Teil dieses schon damals gesammten Glaubensverständnisses angezweifelt wurde.

Es ist beispielsweise nicht so, dass die katholische Kirche erst seit dem formulierten Dogma von Maria Himmelfahrt daran glaubt. Nein. Vielmehr haben auch schon die Urchristen daran geglaubt. Dies war so selbstverständlich, dass es bis vor kurzem nicht nötig war, dies als Dogma zu postulieren.

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Für mich ist das einfach die Kirche des Ursprungs und auch wenn sie viel Mist gebaut hat in ihrer langen Existenz, so bin ich dennoch gerne katholisch. Denn für mich ist der Reichtum der Lehre und die Fülle dessen, was in ihr möglich ist, einfach klasse. 

 

Antwort von Tobi:

So einfach ist das glaube ich nicht. Man kann seine Liebe zur katholischen Kirche nicht einfach mit ihrem Ursprung rechtfertigen, schließlich muss sie sich in neuen Zeiten immer neu bewähren.

Doch, ich denke schon, dass es "so einfach" sein kann. Dieses Gefühl, das einen ganz direkt mit dem Ursprung und genauso mit der langen Existenz der katholischen Kirche verbinden kann, das ist auch für mich sehr katholisch. Es geht nicht um eine Rechtfertigung. Es geht um Glauben und Glaubensgewissheit. Es geht um Vertrauen. Und um die grosse Hand (Kirche mit allem drum und dran), die einen hält und begleitet. Für die nichts menschliches fremd ist. Genau dieses Gefühl ist für mich sehr katholisch.

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Hallo Edith,

 

+++Mal eine Frage an die Katholiken hier:

was ist das, katholisch?+++

"Katholisch" heißt "allumfassend".

"Katholisch sein" bedeutet: "Alles umfassen was von GOTT kommt".

 

+++...Gibt es elementare Grundlagen, die einem zum Katholiken machen?+++

Die elementare Grundlage ist:

Katholiken halten alles was GOTT den Menschen offenbart hat, für wahr.

Auch das was sie nicht zu verstehen vermögen.

 

Beispiele:

- JESUS lehrt uns zu beten: "DEIN Wille geschehe im Himmel wie auf Erden".

Und Katholiken leiten daraus ab: Der Mensch soll GOTT gehorchen.

 

- JESUS hat uns angekündigt: GOTT ist hier und heute in der Person des HEILIGEN GEISTES anwesend ,

um allen Menschen guten Willens ein Beistand und Lehrer, und der Christenheit ein Leiter und Lenker zu sein.

Katholiken halten das für wahr,

Sie halten die Lehren des HEILIGEN GEISTES in Ehren fest und bewahren sie in der Überlieferung.

Gleichberechtigt neben der Bibel.

 

- JESUS hat SEINE Jünger zu Hirten des Christenvolkes eingesetzt.

Also halten Katholiken für wahr, daß der HEILIGE GEIST die Gehorsamsten unter den Jüngern CHRISTI zu zu Pfarrern, Bischöfen und zum Papst macht - zu Hirten der Christenheit .

 

Katholiken gehorchen den Weisungen der vom HEILIGEN GEIST auserwählten Hirten.

 

 

+++Kann man "etwas" oder "etwas mehr" oder "zuwenig" katholisch sein?+++

Um katholisch zu sein, bedarf es der demütigen Einsicht in die eigene Fehlbarkeit und Unzulänglichkeit.

 

Ist dem Menschen in seiner Eitelkeit, Selbstherrlichkeit und Hoffart schwer zu ertragen.

 

Daher gibt es immer wieder Christen die wider die Gehorsamspflicht rebellieren und wider die Anordnungen der Hirten protestieren.

 

Man nennt sie Protestanten.

 

Sie picken sich aus der Offenbarung GOTTES das heraus, was ihnen zusagt und ignorieren alles Andere .

Beispiele:

- Sie sagen "die Bibel ist selbsterklärend" und meinen der Bibelauslegung durch den HEILIGEN GEIST und der Hirten nicht zu bedürfen.

Die von den Hirten bewahrte Überlieferung des Wirkens und Lehrens des HEILIGEN GEISTES ignorieren sie.

 

- Die Worte JESU aus Johannes 6,51 sind ihnen unerträglich:

 

·51 "ICH bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot ißt, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist MEIN Fleisch, das ICH geben werde für das Leben der Welt."

 

Sie ignorieren diese Worte JESU.

Sie reden vom "Abendmahl" und wollen vom LEIB und BLUT des HERRN nichts wissen.

 

Es ist offensichtlich: Protestanten sind nicht allumfassend - sie sind nicht katholisch.

Sie sollten daher aus der Katholischen Kirche auswandern.

Was sie auch früher oder später tun.

 

 

Der HEILIGE GEIST hält die Türen der Katholischen Kirche weit offen.

Für alle Protestierenden, damit sie sich aus der Kirche entfernen können.

 

Aber auch für Alle die in die Katholische Kirche zurückkehren wollen.

 

 

 

 

Gruß

josef

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wieso kann man Josef nicht zitieren!????

 

da hängt immer ein Rattenschwanz verstümmelter text untendran... was ist das???

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wieso kann man Josef nicht zitieren!????

 

da hängt immer ein Rattenschwanz verstümmelter text untendran... was ist das???

Das ist der Heilige Geist.

 

Josef scheint seine Postings im HTML-Editor zu verfassen. Jedenfalls ist das umfangreicher und überflüssiger Code. Vielleicht kann Josef einen einfachen Texteditor verwenden..

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Josef, Josef, wenn die Welt so einfach wäre.

 

Daher gibt es immer wieder Christen die wider die Gehorsamspflicht rebellieren und wider die Anordnungen der Hirten protestieren.

Man nennt sie Protestanten.

 

Oh wie einfältig. Sobald man also Kritik übt oder sein Unverständnis äußert, steht man sofort außerhalb der katholischen Kirche. Und mit der Bischofsweihe verliert jeder Bischof sofort seine menschlichen Eigenschaften und wird nahezu unfehlbar, dank des Hl. Geistes?

Wahrscheinlich stehen damit täglich 90% der Katholiken außerhalb der Kirche, weil es immer irgendetwas zu meckern gibt.

Bischöfe sind auch Menschen und viele Bischöfe auf einen Haufen geben schon derart viele unterschiedliche Meinungen und Ansichten. Man vergleiche nur die Diskussion gestern und vorgestern über den Erzbischof von Montevideo. Sollen wir nun, lieber Josef, ernsthaft alle Homosexuellen in Quarantäne nehmen?

 

- Sie sagen "die Bibel ist selbsterklärend" und meinen der Bibelauslegung durch den HEILIGEN GEIST und der Hirten nicht zu bedürfen.

Warst Du schon mal in einem ev. Gottesdienst. Da ist die Auslegung sogar derart wichtig, daß sie alle Zeit darauf verwenden und sogar auf das Abendmahl verzichten.

 

Und noch eine Logikfrage:

 

Was ist mit den Protestierenden, also den Protestanten, die zwar am Bischof mäkeln aber eine tiefe eucharistischische Frömmigkeit pflegen?

 

Gruß

 

Axel

Edited by Axel
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Hallo Jakob,

wieso kann man Josef nicht zitieren!????

da hängt immer ein Rattenschwanz verstümmelter text untendran... was ist das???

Josef scheint seine Postings im HTML-Editor zu verfassen. Jedenfalls ist das umfangreicher und überflüssiger Code. Vielleicht kann Josef einen einfachen Texteditor verwenden..

Ich mache nichts weiter als im, vom Forum angebotenen Texteditor zu schreiben.

Alles andere ist mir ohnehin zu kompliziert.

 

Soweit mir bekannt ist, kann man immer per cut/paste zitieren.

 

 

Gruß

josef

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Hallo Axel,

 

Josef, Josef, wenn die Welt so einfach wäre.

 

josef:

Daher gibt es immer wieder Christen die wider die Gehorsamspflicht rebellieren und wider die Anordnungen der Hirten protestieren.

Man nennt sie Protestanten.

Oh wie einfältig. Sobald man also Kritik übt oder sein Unverständnis äußert, steht man sofort außerhalb der katholischen Kirche. Und mit der Bischofsweihe verliert jeder Bischof sofort seine menschlichen Eigenschaften und wird nahezu unfehlbar, dank des Hl. Geistes?

Bischöfe sind nicht unfehlbar - das ist nur der Papst.

Und auch nur wenn ihn der HEILIGE GEIST als Hirten und Lehrer der Christenheit sprechen läßt.

 

Wahrscheinlich stehen damit täglich 90% der Katholiken außerhalb der Kirche, weil es immer irgendetwas zu meckern gibt.

Der Katholik kann sich aber bewußt sein, daß Papst und Bischöfe dem HEILIGEN GEIST weitaus zuverlässiger gehorchen als er selbst.

 

Bischöfe sind auch Menschen und viele Bischöfe auf einen Haufen geben schon derart viele unterschiedliche Meinungen und Ansichten. Man vergleiche nur die Diskussion gestern und vorgestern über den Erzbischof von Montevideo. Sollen wir nun, lieber Josef, ernsthaft alle Homosexuellen in Quarantäne nehmen?

Bei Meinungen und Ansichten der Bischöfe hält SICH der HEILIGE GEIST raus - sie sind nicht L e h r e .

 

josef:

- Sie sagen "die Bibel ist selbsterklärend" und meinen der Bibelauslegung durch den HEILIGEN GEIST und der Hirten nicht zu bedürfen.

Warst Du schon mal in einem ev. Gottesdienst. Da ist die Auslegung sogar derart wichtig, daß sie alle Zeit darauf verwenden und sogar auf das Abendmahl verzichten.

So sind sie, die Protestanten.

Wenn sie nur einen Augenblick schweigen und auf die Bibelauslegungen des HEILIGEN GEIST achten würden...

Und die Bibel nicht eigenmächtig auslegen würden.

 

 

Und noch eine Logikfrage:

 

Was ist mit den Protestierenden, also den Protestanten, die zwar am Bischof mäkeln aber eine tiefe eucharistischischen Frömmigkeit pflegen?

Habe nie behauptet, daß protestierende Christen in Allem dem HEILIGEN GEIST ungehorsam sind.

Sie sind nur nicht katholisch (=umfassend) gehorsam.

Sonst wären sie ja nicht mehr Christen sondern Atheisten.

 

 

 

 

Gruß

josef

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Mal eine Frage an die Katholiken hier:

was ist das, katholisch?

Kann man "etwas" oder "etwas mehr" oder "zuwenig" katholisch sein?

Es kommt darauf an. Ich nehme den Katholizismus unterschiedlich wahr:

 

In meiner ländlichen Heimatgemeinde bedeutet Katholizismus Mehrheitskultur: sonntägliche Messen, Rosenkränze, ein blühendes Vereinsleben, Wallfahrten, allgemein eine gewisse Verbundenheit in einer konservativen Weltsicht, gleichzeitig aber auch viel Toleranz gegenüber der konkret erlebten Welt. Das ist der Katholizismus, mit dem ich aufgewachsen bin. Man gehört selbstverständlich dazu und ist bereit jeden, der nicht allzusehr aus dem Rahmen fällt, zu akzeptieren.

 

In der Großstadt und zum Teil auch hier im Forum präsentiert sich der Katholizismus für mich völlig anders. Aggressiv, zum Teil sogar boshaft, und vor allem marktschreierisch. Die religiöse Erbauung tritt in den Hintergrund zugunsten eines verbissenen Abwehrkampfes gegen irgendwelche vermeintliche Bedrohungen.

 

Der Glauben bleibt zwar derselbe, aber zuhause fühle ich mich in dieser Form von Wagenburg-Mentalität nicht gerade.

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Franciscus non papa
heißt das also, lieber Josef, daß das Hauptmerkmal für Katholizität der Gehorsam ist?

für josefs sicht des katholizismus scheint das zuzutreffen

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