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tierischer Notfall!


sylle

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Zurück geben? Die bleiben doch sowieso bloß 6 wochen am nest und gehen dann ihrer eigenen wege. Außerdem nehmen die nie wieder eins auf.

 

Gibt es doch zu du fandest den niedlich und das war der grund. Wenn er abgezogen, gefrohren und eingeschweist in der kühltruhe gelegen hätte, würdest du den auch nicht auf einem tierfriedhof beerdigen.

 

Du bist unehrlich und das hängt alles nur mit dir und deinem denken zusammen. Wenn er nicht niedlich gewesen wäre hättest du ihn anders behandelt. Die ratte hast du ja auch von der katze fressen lassen. Du bist unehrlich.

 

Anchesenpa

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Zurück geben? Die bleiben doch sowieso bloß 6 wochen am nest und gehen dann ihrer eigenen wege. Außerdem nehmen die nie wieder eins auf.

 

Gibt es doch zu du fandest den niedlich und das war der grund. Wenn er abgezogen, gefrohren und eingeschweist in der kühltruhe gelegen hätte, würdest du den auch nicht auf einem tierfriedhof beerdigen.

 

Du bist unehrlich und das hängt alles nur mit dir und deinem denken zusammen. Wenn er nicht niedlich gewesen wäre hättest du ihn anders behandelt. Die ratte hast du ja auch von der katze fressen lassen. Du bist unehrlich.

 

Anchesenpa

Was gibt es hier "zuzugeben" und was ist hier "unehrlich"?

bearbeitet von Corinna
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für Corinna

"Was gibt es hier "zuzugeben" und was ist hier "unehrlich"?"

 

Das habe ich doch geschrieben. Lies es einfach durch.

 

Anchesenpa

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Das habe ich doch geschrieben.

Nein, Du hast nur wirre und voreilige Klischee-Unterstellungen geschrieben.

 

Aber lassen wir das jetzt am besten - man muß ja nicht alles und jedes Thema moralisieren.

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Ich würde die Frage von Anchesenpa gerne etwas neutraler formulieren, dann ist das Gespräch vielleicht einfacher:

 

Ging es in dieser Situation nur um das Kaninchen, oder auch um euch? Wenn man prozentuale Anteile für beides vergeben würde, wie hoch wären die jeweiligen Prozentsätze?

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Ich würde die Frage von Anchesenpa gerne etwas neutraler formulieren, dann ist das Gespräch vielleicht einfacher:

 

Ging es in dieser Situation nur um das Kaninchen, oder auch um euch? Wenn man prozentuale Anteile für beides vergeben würde, wie hoch wären die jeweiligen Prozentsätze?

MARTIN!

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Und wenn es einfach nur darum ging, einem verletzten Wesen helfen zu wollen? Was muss daran noch ausdiskutiert werden.

 

 

(... oder sollen wir jetzt gleich noch überleiten zu den armen Tieren, die für das Katzenfutter gestorben sind, das die verflixte Katze heute morgen gefrühstuck hat. Und infolgedessen abwägen, ob es nicht im Sinne eines jeden Tierfreundes wäre, die Katze abzuschaffen.)

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Ging es in dieser Situation nur um das Kaninchen, oder auch um euch?

Einem Menschen oder einem Tier helfen zu wollen, bedeutet IMMER, daß es auch um den geht, der helfen will, Martin. Auch wenn Du z.B. meinen solltest, es ginge Dir, wenn Du einem Bettler einen Euro gibst, "nur" um den Bettler - das ist falsch. Es geht dabei auch um Dein Gefühl, ihm helfen zu wollen.

 

Ein winziges, verletztes Hasenbaby appelliert natürlich an mehr biologische Schutz- und Muttergefühle von uns Menschen als eine ausgewachsene Ratte. (Aber ich habe auch schon versucht, Ratten in Lebendfallen zu erwischen und wieder auszusetzen und habe auch schon von meinen Katzen verletzte Mäuse zur Kur aufgenommen. :blink: )Aber natürlich geht es in all diesen Fällen um mich: ICH hasse es, wenn hilflose Tiere leiden und sterben und sofern ich etwas dagegen tun kann, tue ich es.

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Ich finde das ist nur quälerei was ihr da machen wollt. In wirklichkeit wollt ihr nur was zum knuffeln haben und für das tier ist das dann mit quälerei verbunden. So ein wildtier hat ja schon von der anlage her ständig vor euch angst.

 

An eurer stelle würde ich den tot machen damit er sich nicht erst lange quälen muß, oder den katzen zurück geben damit sie ihn fressen können. Sie haben ihn ja auch aufgetrieben, also gehört er ihnen.

Hoffentlich denkst Du über pflegebedürftige Menschen nicht auch so.

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Und wenn es einfach nur darum ging, einem verletzten Wesen helfen zu wollen? Was muss daran noch ausdiskutiert werden.

 

 

(... oder sollen wir jetzt gleich noch überleiten zu den armen Tieren, die für das Katzenfutter gestorben sind, das die verflixte Katze heute morgen gefrühstuck hat. Und infolgedessen abwägen, ob es nicht im Sinne eines jeden Tierfreundes wäre, die Katze abzuschaffen.)

Die Situation in den Schlachthäusern ist auch nicht gerade berauschend. Von den Langstrecken-Tiertransporten und ergleichen gar nicht zu sprechen. Dennoch verstehe ich die Reaktion von Sylle sehr gut. Mir wäre es wahrscheinlich genau so gegangen.

 

Aber darum ging es jetzt ja nicht. Die Frage ist ja: Warum handeln wir so? Wenn man bedenkt, dass es bei einer kleinen Ratte Beifall gibt und bei einem kleinen Kaninchen Tränen, dann scheint es mir mehr bei uns als auf der Seite des Tieres zu liegen.

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Naja, bei Ratten sehen wir zunächst mal die Gefahr. Da leuchtet die Warnlampe "Achtung Krankheitsüberträger" auf. Die Ratte hat keine Chance einen Platz in der Tabelle der niedlichsten Kuscheltiere zu bekommen. Mit Leistenkrokodilen und Leguanen ist es ähnlich.

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Die Frage ist ja: Warum handeln wir so? Wenn man bedenkt, dass es bei einer kleinen Ratte Beifall gibt und bei einem kleinen Kaninchen Tränen, dann scheint es mir mehr bei uns als auf der Seite des Tieres zu liegen.

Also zunächst einmal: ICH ziehe es auch vor, Ratten nicht leiden zu sehen oder sie zu töten. Hätte unsere Katze die Ratte nicht schon mausetot gebracht, hätte ich sie auch vor ihr in Sicherheit gebracht, sofern ich das gekonnt hätte. Aber wie gesagt: eine ausgewachsene Ratte (die sich normal auch ganz gut gegen Katzen wehren kann) löst halt nunmal weniger Schutzinstinkte bei Menschen aus als ein wehrloses Tierbaby - noch dazu eines, das ohnehin zu einer Tierart gehört, die Menschen nicht so schadet wie Hausratten.

 

Zu dem allgemeinen Leid von Tieren, das Du ansprichst, Martin, vielleicht folgendes: Es leiden auch viele Menschen und es gibt da viel zu tun. Dennoch würdest Du sicher ein Menschenbaby, das Du bei Dir im Garten findest, deswegen auch nicht liegen lassen, weil in Afrika Kinder verhungern .

 

Ich bin kein so guter organisierter Helfer. Ich helfe immer da wo ich gerade bin und Leid sehe. Anonyme Spendenkonten sind für mich zu abstrakt. Aber ich schicke kein Tier von meiner Haustür weg. (Und natürlich auch keinen Menschen, der Hilfe braucht). Klar, winzige Babies sind immer niedlich und sie aufzuziehen macht neben der Mühe auch Spaß. Aber ich habe auch schon uralte streunende Hunde adoptiert und alte, gebrechliche Enten am See gefüttert.

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von lissie

"Nein, Du hast nur wirre und voreilige Klischee-Unterstellungen geschrieben.

Aber lassen wir das jetzt am besten - man muß ja nicht alles und jedes Thema moralisieren."

 

Na gut wenn du meinst. Du willst nicht drüber reden stimmts? Ist schon gut so.

 

 

 

von Thorfrock

"Hoffentlich denkst Du über pflegebedürftige Menschen nicht auch so."

 

Darum gehts ja nicht. Die haben ja ein tier durchgepäppelt weil es ein süßer kleiner fratz ist. Also haben sie es in wirklichkeit für sich selbst gemacht und nicht für das tier. Wenn es jemand um die tiere geht dann macht er es nicht nur für tiere, die niedlich sind sondern für alle. Zum beispiel für ratten die ja genauso empfinden und sogar viel mehr mitkriegen als kaninchen. Ratten sind ja viel intelligenter als kaninchen aber da haben sie sich gefreut als die katz eine gefressen hat.

 

Außerdem hat das nichts mit moralitisieren zu tun. Die sind einfach unehrlich und stellen sich tierfreundlich. In wirklichkeit freuen sie sich wenn welche von der Katze gefressen werden. Und wenn sie einen halbtot gerissenen kleinen kanin finden, dann erlösen sie ihn nicht. Aber sie päppeln ihn und tun so wie warmherzige menschen. Weihnachten gibt es dann wieder lecker kaninchenbraten aus dem ofen.

 

Also für mich ist das voll verlogen.

 

Anchesenpa

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Fahr mal ein wenig zurück und schalt mal Dein Hirn ein, bevor Du hier so vom Leder ziehst.

 

 

Darum gehts ja nicht. Die haben ja ein tier durchgepäppelt weil es ein süßer kleiner fratz ist. Also haben sie es in wirklichkeit für sich selbst gemacht und nicht für das tier.

 

FALSCH.

Eine Katze hat einen Hasen gefangen und verletzt. Das das Tier klein war, hatte zwar zu einem Mit-leid den zusätzlichen Effenkt, daß ein junges Tier als süß und schützenswert empfunden wird, hat die Sache aber nicht entschieden. Einen alten Hasen hätten wir übrigens ebenso aufgenommen wie eine Ratte, wobei ich bei letzterer jedoch ein hygienisches "Problem", aber keinen Hinderungsgrund sehe.

Grund für die Nachfrage hier war, daß wir nicht den blassesten Schimmer davon hatten, wie man mit einem so jungen Hasen - der by the way gar nicht "halbtot gerissen" war sondern hoffnungsvoll lebendig - umgeht, weil er offensichtlich noch zu klein war, als daß er "richtige Hasennahrung" aufnehmen konnte, zumal wir ebensowenig wußten, ob eine baldige Fütterung von Nöten war.

 

Außerdem kann ich Dich beruhigen, sofern das Tier überlebt hätte, hatten wir schon eine Stelle, die seit längerem Aufzucht und Auswilderung von verwaisten und verletzten Feldhasen durchführt und die nicht weit von hier entfernt ist. Sobald der Tierarzt heute morgen das ok gegeben hätte, wäre er dorthin verfrachtet worden.

 

 

Deine Art, zu "diskutieren" ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, vielleicht solltest Du Dich mal ein wenig in "Menschenfreundschaft" üben, bevor Du über die Tierfreundschaft Unbekannter Urteile fällst.

Aber ich glaube, Du bist noch sehr jung, das gibt sich noch :blink:

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Also, daß man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann, war mir bekannt.

 

Daß aus einem kleinen Karnickel ein ausgewachsenes moralinsaures Rhinozeros werden kann, ist aber wirklich nur bei kath. de möglich.

 

Die beiden haben weder verlogen den Tierfreund gegeben noch sonstwas, sondern einfach dem süßen Karnickel helfen wollen (und sich damit das ewige Wohlwollen meines kanninchenfreundlichen Jüngsten gesichert).

 

Das ist eigentlich völlig norrmal und menschlich.

 

Und ich finde Ratten im Gegensatz zu Kanninchen geradezu widerlich und hätte eine verletzte Ratte vermutlich totgeschlagen (das nun wirklich, damit sie sich nicht länger quält). So what.

 

Und trotzt großer Sympathie für das Kanninchen "Krümel" meines Sohnes laß ich mir das Kanninchenfilet auf Ruccolasalat nicht von irgendwelchen Sauertöpfen vermiesen. Solange es nicht Krümel ist, oder gar eine Ratte...

 

Will sagen: Ihr habt se doch nicht alle, daraus eine solche Affäre zu machen.

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Also, daß man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann, war mir bekannt.

 

Daß aus einem kleinen Karnickel ein ausgewachsenes moralinsaures Rhinozeros werden kann, ist aber wirklich nur bei kath. de möglich.

Ungefähr dasselbe wollte ich auch gerade schreiben, Herzallerliebster. :blink:

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Nur so wenige ehrlich gemeinte worte von mir und schon gehts hier los wie bei einer betrieblichen vollversammlung in einer sauerkrautfabrik.

 

Amchesenpa

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Also, daß man aus einer Mücke einen Elefanten machen kann, war mir bekannt.

Also, Thomas, diesem und dem Rest Deines Postings kann ich noch mal aus vollem Herzen zustimmen.

 

Es gibt übrigens für mich einen guten Grund, eine Ratte nicht am Leben zu lassen: Einige von diesen Viechern tragen einen Virus in sich, der einen Menschen mit absoluter Sicherheit umbringt - ist man infiziert, ist man so gut wie tot (es gibt kein Gegenmittel dagegen).

 

In Hamburg bekommen Kanalarbeiter deswegen eine Gefahrenzulage (!). Die haben deswegen auch mächtig Respekt vor Ratten. Und ich, seit ich da mal mitgearbeitet habe, auch.

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Es ist doch schlechterdings einfach unvorstellbar, dass das Engagement, welches im Einsatz für Ökologie oder für bedrohte Tierarten so vehement zum Ausdruck kommt, haltmacht, wenn es um menschliches Leben geht.

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an Volker

 

Und wie heißt dieser Virus an dem man garantiert stirbt, wenn man ihn bekommt?

 

 

 

von Erich

"Es ist doch schlechterdings einfach unvorstellbar, dass das Engagement, welches im Einsatz für Ökologie oder für bedrohte Tierarten so vehement zum Ausdruck kommt, haltmacht, wenn es um menschliches Leben geht. "

 

Was soll das denn heißen? Ich meine, was willst du damit sagen?

 

Anchesenpa

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