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An unsere lieben Freunde :die A&As     ;-)


sabine
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...an was glaubt Ihr dann?

Was gibt Euch Kraft in schwierigen Situationen?

 

Der Glaube an Euch selbst?

 

interessierte Grüsse ;)

 

Sabine

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Ja, eigentlich schon. Ich denke hier bei dem Wort "Glaube an mich selbst" im wesentlichen an Selbstvertrauen. Außerdem gewinne ich Kraft durch Zuneigung und Liebe mir lieber Menschen.

 

Aber glauben im religiösen Sinne? Da glaube ich nicht an etwas.

 

War's das, was du wissen wolltest, Sabine?

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Zitat von sabine am 13:52 - 2.August.2001

 

...an was glaubt Ihr dann?

Was gibt Euch Kraft in schwierigen Situationen?

 

Der Glaube an Euch selbst?

 

interessierte Grüsse

 

Sabine


 

Liebe Sabine,

 

Atheist bin ich durch und durch, über die religiösen "Unsinnigkeit" gleich welcher Art, kann ich nur schmunzeln.

 

"Kraft" erhalte ich dadurch, indem ich in schwierigen Situationen mit dem Kopf (ausschließliche Sachlichkeit)und nicht mit dem "Bauch" (Gefühl) denke und entsprechend tätig werde, dies aber dann konsequent.

 

Glauben an mich? Ein gesundes Selbstwertgefühl mit der nötigen "Bescheidenheit", verhindert die meisten schwierigen Situationen (zumindestens bei mir).

 

 

(Geändert von pedrino um 21:17 - 2.August.2001)

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Ja, ich glaube und vertraue auf mich und andere, die ich für vertrauenswürdig halte.

 

Beispiel:

 

Mein Kind ist schwer krank, dann bete ich nicht, weil ich bisher die Erfahrung gemacht habe, daß dann eigentlich nichts passiert.

 

Sondern ich gehe zum Arzt, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß dann geholfen wird.

 

Macht der Arzt dann Mist, dann verliert er auch wieder mein Vertrauen und ich suche nach einem anderem Arzt. Deswegen bete ich nicht, weil wirklich nichts passiert.

 

Als Kind bin ich auch mit Gott, Religionsunterricht etc. groß geworden, aber ich habe im Laufe des Erwachsenenlebens immer wieder die Erfahrung gemacht, daß ich etwas aktiv tun muß, um Probleme zu lösen, Gefahren abzuwenden etc.

 

Immer dann hat es geklappt ! Beten verführt zur Passivität  und schadet deswegen mehr, als das es hilft !

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Zitat von harry am 16:41 - 2.August.2001

Ja, ich glaube und vertraue auf mich und andere, die ich für vertrauenswürdig halte.

 

Beispiel:

 

Mein Kind ist schwer krank, dann bete ich nicht, weil ich bisher die Erfahrung gemacht habe, daß dann eigentlich nichts passiert.

 

Sondern ich gehe zum Arzt, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß dann geholfen wird.

 

Macht der Arzt dann Mist, dann verliert er auch wieder mein Vertrauen und ich suche nach einem anderem Arzt. Deswegen bete ich nicht, weil wirklich nichts passiert.

 

Als Kind bin ich auch mit Gott, Religionsunterricht etc. groß geworden, aber ich habe im Laufe des Erwachsenenlebens immer wieder die Erfahrung gemacht, daß ich etwas aktiv tun muß, um Probleme zu lösen, Gefahren abzuwenden etc.

 

Immer dann hat es geklappt ! Beten verführt zur Passivität  und schadet deswegen mehr, als das es hilft !

 


 

Hoppla, lieber Harry,

dann hast Du Gott aber ganz falsch verstanden.

Gerade weil ich an "ihn " glaube ,übernehme ich Verantwortung.

Und noch mehr: durch ihn bekomme ich noch mehr Kraft.

 

Liebe Grüsse

 

Sabine

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dann hast Du Gott aber ganz falsch verstanden.

Gerade weil ich an "ihn " glaube ,übernehme ich Verantwortung.

 

 

Hallo Sabine,

das verstehe ich echt nicht

kannst du mir auf die Sprünge helfen?

liebe Grüsse,

john  

 

(Geändert von john um 21:01 - 2.August.2001)

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Lieber John,

Gott hat uns die Freiheit geschenkt selbst zu entscheiden .Er kann nicht überall gleichzeitig sein. Deshalb hat er Vertrauen zu uns und mahnt uns , selber Verantwortung zu übernehmen. (die 10 Gebote)

 

Da er mir vertraut , vertraue ich auch ihm und weiss , dass

er mich liebt.

 

liebe Grüsse

Sabine :)

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>> Er [Gott] kann nicht überall gleichzeitig sein. << (Sabine)

 

 

Das sollten wir ihm aber doch zutrauen. Immerhin kann sein Sohn in Tausenden von Hostien an den verschiedensten Orten der Welt gleichzeitig realpräsent sein.

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Sabine,

 

wußtest Du, daß Gott noch viel mehr als die 10 Gebote gegeben hat. Z.B. wie man mit Sklaven umgeht, oder wie man Ehebrecher tötet etc.

 

Gott will auch nicht unsere Freiheit ! (siehe 1.Gebot)

 

Warum auch die Erbsünde ? Wir werden ja geradezu gezwungen, unsere Kinder zu taufen. Von wegen Freiheit !

 

Les die Bibel mal genau und nimm alles an, nicht nur das was Dir gefällt. Ich glaube Du würdest dann kotzen.

 

Grüße Harry

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Zitat von Cano am 22:17 - 2.August.2001

>> Er [Gott] kann nicht überall gleichzeitig sein. << (Sabine)

 

Das sollten wir ihm aber doch zutrauen. Immerhin kann sein Sohn in Tausenden von Hostien an den verschiedensten Orten der Welt gleichzeitig realpräsent sein.

Lieber Cano,

 

er kann dadurch aber im besonderen Maße präsent im inneren Kosmos dieser die Kommunion empfangenden Menschen werden und das ist vielleicht viel realer als wir denken. Religion findet im inneren Kosmos statt und daher ist die innere Realität m.E. viel wichtiger.

 

Wenn du dazu ein Beleg aus der Bibel brauchst, erinnere ich an die Heilung des Gelähmten. Jesus war zunächst um dessen inneres Seelenheil besorgt. Das äußere Heilungswunder war dann nur eine Konsequenz dieser inneren Realität.

 

Mit freundlichen Grüßen vom Zwilling

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"Mein Kind ist schwer krank, dann bete ich nicht, weil ich bisher die Erfahrung gemacht habe, daß dann eigentlich nichts passiert. Sondern ich gehe zum Arzt, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß dann geholfen wird." (Harry)

 

Klar, wir Christen lassen unsere Kranken auch in den Betten liegen und warten, was mit Beten so passiert. Auf die Idee, einen Arzt zu holen, würden wir nie kommen!

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>> Religion findet im inneren Kosmos statt und daher ist die innere Realität m.E. viel wichtiger. << (Zwilling)

 

 

Ich bin der letzte, Zwilling, der den Placebo-Effekt in Frage stellen würde.

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Schwierige Frage, Sabine

 

Ich versuche in der jeweiligen Gegenwart zu sein, d.h., weder der Vergangenheit nachzuhängen, noch Ängsten und Projektionen in die Zukunft. Sozusagen die Pause zwischen den Gedanken im Kopf. Indem das gelingt, bekommt der gegenwärtige Moment eine Art "Heiligkeit", deine Frage stellt sich dann nicht mehr.

 

freundliche Grüße

Patrick

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Zitat von Cano am 22:37 - 2.August.2001

>> Religion findet im inneren Kosmos statt und daher ist die innere Realität m.E. viel wichtiger. << (Zwilling)

 

 

Ich bin der letzte, Zwilling, der den Placebo-Effekt in Frage stellen würde.


Lieber Cano,

 

mit dem Unterschied, dass ich es niemals Placebo-Effekt nennen würde. Ein eher abwertender wissenschaftlicher Ausdruck, der die äußere Wirkung einer möglichen, aber von der Wissenschaft nicht erfassten inneren Realität beschreibt.

 

Mit frundlichen Grüßen vom Zwilling

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Warum findest du den Begriff Placebo-Effekt abwertend, Zwilling? Weil es nach Betrug riecht?

 

Dabei ist es doch nur ein geschicktes Nutzen psychischer Fähigkeiten.

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Hallo Explorer!

 

Klar, wir Christen lassen unsere Kranken auch in den Betten liegen und warten, was mit Beten so passiert. Auf die Idee, einen Arzt zu holen, würden wir nie kommen!

 

Das wäre wenigstens konsequent. Alles andere würde ja darauf hinweisen, dass Ihr selbst nicht so richtig daran glaubt.

 

 

Gruß

Stefan

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Hi Expo,

 

>>Klar, wir Christen lassen unsere Kranken auch in den Betten liegen und warten, was mit Beten so passiert. Auf die Idee, einen Arzt zu holen, würden wir nie kommen! <<

 

pack ich an die eigene Nase !    

 

Lieben Gruß

Erich

PS: hab Dir eben im anderen Thema geantwortet - welch ein Zufall

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Hi Sven,

 

Zwei Freunde gehen im Moor spazieren.

Plötzlich sinkt einer bis zur Brust in den Morast.

Schnell eilt der andere, die Feuerwehr zu holen, die auch

prompt eintrifft und die Leiter ausfährt, um den Versinkenden zu retten.

Aber da winkt dieser ab: „Ich bin nun 50 Jahre Christ und immer treu und brav in die Kirche gegangen. Der Herr wird mich schon retten!"

 

Also trabt die Feuerwehr wieder ab.

Nach einigen Stunden entscheidet der Feuerwehrchef, doch noch mal ins Moor auszurücken:

„Der Mann geht ja drauf, dem müssen wir einfach helfen!"

Angekommen sehen sie, daß nur noch der Kopf herausguckt.

Also Leiter raus, retten wollen!

„Nix da", sagt da der Versinkende, „Ich bin 50 Jahre Christ, habe auch immer meine Kirchensteuer bezahlt. Gott wird mich schon retten!" Na ja,

da muß die Feuerwehr wieder abziehen.

 

Am kommenden Morgen kommen dem Feuerwehrchef aber doch wieder die Gedanken an den Mann in den Sinn und er läßt noch einmal ausrücken.

Im Moor angekommen sehen sie aber nur noch, wie die letzten Haare versinken!

Nix mehr zu machen!

 

Der gute Verstorbene kommt nun im Himmel an und ist stinksauer.

„Sofort her mit dem Chef", brüllt er Petrus an, der diesen auch sofort holt.

Zu dem meint er: „50 Jahre bin ich nun Christ, immer habe ich brav meine Kirchensteuer gezahlt, keinen Gottesdienst habe ich versäumt - und nun

sowas!

Hättest Du mir nicht ein wenig unter die Arme greifen können?"

„Was regst Du Dich auf, mein Sohn?" spricht Gott. „Habe ich Dir nicht drei mal die Feuerwehr geschickt!?!"

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Interessante Geschichte, denn der Mann ist durch seinen Glauben unnötig gestorben, aber es gibt noch eine Lehre :

 

Wenn ich einen ertrinkenden Mann sehe, dann gehe ich nicht zum Telefon und rufe die Feuerwehr, weil Gott dies ja schon tut. Und wenn Gott das nicht tut, dann hat das auch einen Sinn.

 

Wie schon gesagt, Glaube verführt zu Passivität. Ich sage nicht: Es macht immer passiv, aber es verführt und gerade labile oder ängstliche Menschen werden bestärkt.

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Lieber Harry,

 

es gibt den Spruch: Gott hat keine Hände - die müssen die Menschen ersetzen/sein!

 

Alles Gute

Erich

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Lieber Harry,

 


Interessante Geschichte, denn der Mann ist durch seinen Glauben unnötig gestorben, ...

Der Mann ist nicht wegen seines Glauben unnötig gestorben, sondern weil er nicht erkannt hat, wie Gott in dieser Situation hilft. Der Mann hat einen sehr naiven Glauben und sich entsprechend verhalten.

 


Wenn ich einen ertrinkenden Mann sehe, dann gehe ich nicht zum Telefon und rufe die Feuerwehr, weil Gott dies ja schon tut. Und wenn Gott das nicht tut, dann hat das auch einen Sinn.

Hä? In Erichs Geschichte hat doch der Freund die Feuerwehr gerufen.

Außerdem, wie soll Gott denn die Feuerwehr rufen, wenn nicht durch andere Menschen?

 

Liebe Grüße

Angelika

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Zitat von Angelika am 9:46 - 3.August.2001

Der Mann ist nicht wegen seines Glauben unnötig gestorben, sondern weil er nicht erkannt hat, wie Gott in dieser Situation hilft. Der Mann hat einen sehr naiven Glauben und sich entsprechend verhalten.

 

Na liebe Angelika,

 

dein Glaube hat dir dein Gehirn ganz gewaltig vernebelt, wenn du einen Menschen nur wegen seines vermeintlichen naiven Glaubens qualvoll (ersticken im Moor) sterben läßt.

 

Wenn es deinem Gott wohlgefällig ist, dann vertritts du die schlimmsten Grausamkeiten. Das dunkle Mittelalter läßt grüßen.

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>> Wenn es deinem Gott wohlgefällig ist, dann vertritts du die schlimmsten Grausamkeiten. << (Pedrino an Angelika)

 

 

Dafür sehe ich bei Angelika keine Anhaltspunkte, Pedrino.

 

In diesem Forum gibt (gab) es Geeignetere, denen man derartiges unterstellen könnte.

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Lieber Harry

warum so wütend auf Gott?

Hattest Du Hilfe bei Deiner Schwester  von ihm erwartet?

 

fragende Grüsse

Sabine

 

:)

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Ich habe auch so eine kleine Geschichte, sie ist allerdings auf englisch:

 

My father used to tell  a story about a devout man whose wife's injured in a car wreck. She has to have an operation they can't afford or she'll never walk again. So he prays, night and day: 'God, please let me win the lottery.' Finally after some months he starts to loose faith. He berates God, and screams, 'I have been a pious man my entire life, have always tried to please you, and have never asked for anything before. Now the one time I really need help, you turn your back on me. When in the hell will you answer my prayers?' Suddenly the skies turn black, thunder roars, and lightning flashes. A deep voice resounds from the sky, shaking the ground like an earthquake. And God asks, 'When in the hell will you buy a lottery ticket?'

 

Auszug aus The First Immortal von James L. Halperin

 

Das macht die Natur des Problems vielleicht noch klarer.

 

André

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