Jump to content

Frauen und Kirche


barbarosina
 Share

Recommended Posts

barbarosina
(meint man damit eigentlich Sex vor der Ehe??) und des Frauenpriestertums reformiert werden sollte, da dort die Bibel ziemlich deutlich ist. Der Papst kann ja wohl unmöglich biblische Gesetze verneinen, nur weil diese dem Zeitgeist nicht passt.

.. wie das alles in einem Atemzug kommt....

Wo ist denn die Bibel deutlich bezgl. des Frauenpriestertums, bitte, nenn' mir die Stellen.

Link to comment
Share on other sites

(meint man damit eigentlich Sex vor der Ehe??) und des Frauenpriestertums reformiert werden sollte, da dort die Bibel ziemlich deutlich ist. Der Papst kann ja wohl unmöglich biblische Gesetze verneinen, nur weil diese dem Zeitgeist nicht passt.

.. wie das alles in einem Atemzug kommt....

Wo ist denn die Bibel deutlich bezgl. des Frauenpriestertums, bitte, nenn' mir die Stellen.

1.Korinther 14,34 sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.

Link to comment
Share on other sites

(meint man damit eigentlich Sex vor der Ehe??) und des Frauenpriestertums reformiert werden sollte, da dort die Bibel ziemlich deutlich ist. Der Papst kann ja wohl unmöglich biblische Gesetze verneinen, nur weil diese dem Zeitgeist nicht passt.

.. wie das alles in einem Atemzug kommt....

Wo ist denn die Bibel deutlich bezgl. des Frauenpriestertums, bitte, nenn' mir die Stellen.

1.Korinther 14,34 sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.

Jede Frau aber, die betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, entehrt ihr Haupt (1. Kor 11,5)

 

Also Kopftücher bitte!

 

 

Die Frau soll in Stille und aller Unterwürfigkeit Belehrung suchen. Ich gestatte der Frau nicht, das Lehramt auszuüben. Sie soll auch nicht über den Mann herrschen wollen, sondern soll sich still zurückhalten. (1 Tim 2,11f)

 

 

Andererseits:

 

Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Da gilt nicht mehr Jude oder Heide, nicht mehr Knecht oder Freier, nicht mehr Mann oder Weib. (Gal 3, 27f)

 

 

*meine Güte, jetzt müsste man Theologe sein dürfen....

Link to comment
Share on other sites

Das steht da. In 1Tim 3 stehen auch die Voraussetzungen für den Bischof. Die werden auch nicht alle eingehalten. :blink: Was außer den Charaktereigenschaften neuerdings berücksichtigt wird, ist die Fähigkeit zu lehren, denn er muss (m.W.) Dr. theol sein (doctor ist Lehrer, für die Nichtlateiner).

Link to comment
Share on other sites

Was gab es eigentlich bei dir zum Frühstück?

Hoffentlich kein Salamibrot und dazu Milchkaffee!

Auch das ist nämlich laut Bibel verboten ...

Schau mal ins Buch Levitikus - da steht nämlich, dass man Milch und Fleisch nicht zusammen essen darf ...

 

Laura

Link to comment
Share on other sites

Laura, das kennen wir doch seit langem, die Bibel wird (von manchen Leuten) hauptsächlich dann angeführt, wenn es darum geht zu zeigen, was Frauen in der Kirche nicht dürfen. Das "Argument" vor einem reichlichen Jahrzehnt (leider nicht ironisch): "In der Bibel sind Ministrantinnen nicht vorgesehen". Aber auch keine Prälaten, Geistlichen Räte und viele andere nicht, die heute in der katholischen Kirche eine wichtige Rolle spielen!!! Da gilt dann wohl: was Jesus nicht expressis verbis verboten hat, ist wohl möglich. Was Frauen angeht, da darf man nicht ex silentio schließen.

 

*frustrein*! (Es hat mich mal wieder gepackt, die Anfälle werden aber schon seltener.)

Edited by Elima
Link to comment
Share on other sites

Ausserdem war es Jesus selbst, der seine Jünger aufgefordert hat, nicht kleinmütig und engstirnig zu sein. Er hat die Frauen angenommen (noch dazu eine Protituierte), er hatte sie in seinem Gefolge und sie waren es, die von den Engeln die Auferstehungsbotschaft weitertragen durften. Wenn das nicht ein Zeichen ist, dass Frauen in der Kirche dienen sollten, weiss ich auch nicht. Dass es anhand der damaligen patriachalen jüdischen Gesellschaft schwer möglich war, weiss ich auch. Aber Frauen sprachen ebenso zu den anderen und sie verkündeten auch Prophezeiungen. Unser Pfarrer meinte mal: "Warum der gute Apostel plötzlich so frauenfeindlich war, ist mir nicht begreiflich. Hat er vermutlich einen schlechten Tag gehabt."

Möglich ist auch, dass er sich gegen die prophetische Rede der Frau wandte, weil die in der römischen Religion üblich war und er da keine Paralellen wollte. Grübel...

Edited by Katta
Link to comment
Share on other sites

Ausserdem war es Jesus selbst, der seine Jünger aufgefordert hat, nicht kleinmütig und engstirnig zu sein. Er hat die Frauen angenommen (noch dazu eine Protituierte), er hatte sie in seinem Gefolge und sie waren es, die von den Engeln die Auferstehungsbotschaft weitertragen durften. Wenn das nicht ein Zeichen ist, dass Frauen in der Kirche dienen sollten, weiss ich auch nicht. Dass es anhand der damaligen patriachalen jüdischen Gesellschaft schwer möglich war, weiss ich auch. Aber Frauen sprachen ebenso zu den anderen und sie verkündeten auch Prophezeiungen. Unser Pfarrer meinte mal: "Warum der gute Apostel plötzlich so frauenfeindlich war, ist mir nicht begreiflich. Hat er vermutlich einen schlechten Tag gehabt."

Möglich ist auch, dass er sich gegen die prophetische Rede der Frau wandte, weil die in der römischen Religion üblich war und er da keine Paralellen wollte. Grübel...

Dass Jesus die Gleichwertigkeit von Mann und Frau herausgestellt hat, sich über menschliche Satzungen hinweg setzte ist bekannt.

 

Es ist auch nichts dagegen zu sagen, dass ehemalige Sünder (wie Maria Magdalena, Paulus) nach ihrer Umkehr von Jesus mit besonderer Liebe angenommen wurden- sie zeigten ihre Dankbarkeit ja auch durch großen Eifer.

 

(Heute gibt es allerdings manche die meinen, man könne auch ohne Umkehr zu Jesus gehören und eine Auferstehung ohne Passion erlangen).

 

Dass uns im päpstlichen Lehr- und Hirtenamt ein Wegweiser geschenkt ist- auch dafür kann man Gott danken- denn gerade die vielen Denominationen und Sekten, die sich auf die Bibel berufen und sehr Verschiedenes herauslesen zeigen, wie wichtig eine authentische Auslegung und eine Ordnung ist. Wenn daher Kirche und Papst entschieden haben, dass das Priesteramt Männern vorbehalten ist, so kann man das akzeptieren - ohne dabei die Größe und Würde der Frau zu übersehen (die m.E. nicht in einem Amt gründet).

 

Da wir so wunderbare Kirchenlehrerinnen wie Teresa von Avila oder Therese von Lisieux haben, und Frauen wie Katharina von Siena sehr bedeutenden Einfluß auf Papst und Verantwortliche hatten, wird die Würde der Frau m.E. geachtet.

Link to comment
Share on other sites

Nur aus reinem Interesse:

 

Wie passen Deiner Meinung nach

Dass Jesus die Gleichwertigkeit von Mann und Frau herausgestellt hat, sich über menschliche Satzungen hinweg setzte ist bekannt.

 

und

Wenn daher Kirche und Papst entschieden haben, dass das Priesteramt Männern vorbehalten ist, so kann man das akzeptieren
zusammen?

 

- ohne dabei die Größe und Würde der Frau zu übersehen (die m.E. nicht in einem Amt gründet).
klingt leider ziemlich nach der Vertröstungsmasche, die der hl. Vater in seinem diesbezüglichen Dokument auch angeschlagen hat.

 

 

 

 

 

Frauen ihr seid würdevoll - also ab an den Herd und verschafft uns Köstlichkeiten ...

Link to comment
Share on other sites

Frauen ihr seid würdevoll - also ab an den Herd und verschafft uns Köstlichkeiten ...

Ich stell nachher noch ein Rezept in die Katakombe...

Link to comment
Share on other sites

Jede Frau aber, die betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, entehrt ihr Haupt (1. Kor 11,5)

 

Also Kopftücher bitte!

die moslemischen Frauen die Kopftücher tragen, haben anscheinend mehr verstanden vom Gottes Willen, als der aufgeklärte und moderne Christ :ph34r:

Edited by tomlo
Link to comment
Share on other sites

die moslemischen Frauen die Kopftücher tragen, haben anscheinend mehr verstanden vom Gottes Willen, als der aufgeklärte und moderne Christ :ph34r:

Gnade uns Gott wenn der Smiley nur Tarnung ist ...

Link to comment
Share on other sites

Nur aus reinem Interesse:

 

Wie passen Deiner Meinung nach

Dass Jesus die Gleichwertigkeit von Mann und Frau herausgestellt hat, sich über menschliche Satzungen hinweg setzte ist bekannt.

 

und

Wenn daher Kirche und Papst entschieden haben, dass das Priesteramt Männern vorbehalten ist, so kann man das akzeptieren
zusammen?

 

- ohne dabei die Größe und Würde der Frau zu übersehen (die m.E. nicht in einem Amt gründet).
klingt leider ziemlich nach der Vertröstungsmasche, die der hl. Vater in seinem diesbezüglichen Dokument auch angeschlagen hat.

 

 

 

 

 

Frauen ihr seid würdevoll - also ab an den Herd und verschafft uns Köstlichkeiten ...

Eigentliche habe ich es klar ausgedrückt:

 

DIE WÜRDE DES MENSCHEN (der Frau) LIEGT NICHT IN EINEM AMT BEGRÜNDET.

 

Wenn die RKK in Treue zum Auftrag Jesu (der Männer zu Priestern(Bischöfen bestellte) diesen Auftrag ernst nimmt, darf man das als KATHOLIK akzeptieren.

 

Aber über dieses Thema wurde in anderen Threads ja schon ausführlich diskutiert.

Link to comment
Share on other sites

Dann kann man das Diakonat für die Frau also einführen, Peter?

Darüber hat die Kirche zu entscheiden- nicht meine Wenigkeit. Was sagt denn die Kirche dazu??

Link to comment
Share on other sites

DIE WÜRDE DES MENSCHEN (der Frau) LIEGT NICHT IN EINEM AMT BEGRÜNDET.

 

Wenn die RKK in Treue zum Auftrag Jesu (der Männer zu Priestern(Bischöfen bestellte) diesen Auftrag ernst nimmt, darf man das als KATHOLIK akzeptieren.

Aber man fragt sich doch: Wenn die Würde des Menschen nach Geschlechtern, dann haben sie doch auch prinzipiell die gleichen Voraussetzungen für ein Amt. Nehmen wir nun an, eine Frau studiert Theologie, sie macht ein Gemeindepraktikum, kümmert sich um die Menschen in ihrer Gemeinde, hat auch sonst was auf dem Kasten, weiss um die Würde der Heiligen Messe und ist tief in ihrem Glauben verwurzelt. Warum sollte sie dann nicht auch ein Amt bekleiden dürfen?

Link to comment
Share on other sites

DIE WÜRDE DES MENSCHEN (der Frau) LIEGT NICHT IN EINEM AMT BEGRÜNDET.

 

Wenn die RKK in Treue zum Auftrag Jesu (der Männer zu Priestern(Bischöfen bestellte) diesen Auftrag ernst nimmt, darf man das als KATHOLIK akzeptieren.

Aber man fragt sich doch: Wenn die Würde des Menschen nach Geschlechtern, dann haben sie doch auch prinzipiell die gleichen Voraussetzungen für ein Amt. Nehmen wir nun an, eine Frau studiert Theologie, sie macht ein Gemeindepraktikum, kümmert sich um die Menschen in ihrer Gemeinde, hat auch sonst was auf dem Kasten, weiss um die Würde der Heiligen Messe und ist tief in ihrem Glauben verwurzelt. Warum sollte sie dann nicht auch ein Amt bekleiden dürfen?

Der Priester stellt Christus dar. Christus war ein Mann. DAs ist m.E. ein Hauptpunkt. Der zweite ist der, dass Jesus (der sich dort, wo es nur um menschliche SAtzungen gibt souverän über zeitbedingte Satzungen hinweg setzte) nur Männer als Apostel einsetzte. Das kirchl. Lehramt fühlt sich diesem Auftrag verpflichtet. Die lehramtliche Entscheidung dazu ist m.E. bekannt.

 

siehe:

 

A) Leserbrief am 3. Feb. 1996 zu einem Artikel einer Kirchenzeitung ("Der Diakonat ein 'erster Schritt'?") unter dem Titel: "Fehlende Vollmacht zur Frauenpriesterweihe ist so sicher wie ein Dogma."

 

>> Viele Theologen scheinen vergessen zu haben, was auch das II. Vatikanum (in Lumen gentium 25,2) lehrt: Wenn die einzelnen Bischöfe "in der Welt räumlich getrennt, jedoch in Wahrung des Gemeinschaftsbandes untereinander und mit dem Nachfolger Petri, authentisch in Glaubens- und Sittensachen lehren und eine bestimmte Lehre übereinstimmend als endgültig verpflichtend vortragen, so verkündigen sie auf unfehlbare Weise die Lehre Christi (vgl. I. Vatikanisches Konzil, DS 3011)." Exakt gemäß diesen immergültigen Richtlinien wurde die bereits von Anfang an bewahrte Lehre, daß der Kirche die Vollmacht zur Frauenpriesterweihe fehle, "vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgelegt." (Glaubenskongregation mit Bevollmächtigung des Papstes am 28. Oktober 1995: responsum ad dubium circa doctrinam in Epist. Ap. Ordinatio Sacerdotalis). Und diese längst eingetretene Tatsache hat der Stellvertreter Christ auf Erden am 22. Mai 1994 lediglich ausdrücklich bekanntgemacht, was näherhin bedeutet, daß diese Lehre "immer, überall und von allen" festzuhalten ist, "weil sie zum Glaubensgut dazugehört" (Glaubenskongregation, 28. Oktober 1995).

Dogma im weiteren Sinne ist daher nicht immer nur eine Ex-cathedra-Entscheidung des Heiligen Vaters, was in jedem guten Handbuch nachgelesen werden kann (z. B. im Lexikon für Theologie und Kirche 1931 und 1959).Quelle:

 

http://www.padre.at/frauprie.htm

Edited by Mariamante
Link to comment
Share on other sites

Der Priester stellt Christus darf. Christus war ein Mann. DAs ist m.E. ein Hauptpunkt. Der zweite ist der, dass Jesus (der sich dort, wo es nur um menschliche SAtzungen gibt souverän über zeitbedingte Satzungen hinweg setzte) nur Männer als Apostel einsetzte. Das kirchl. Lehramt fühlt sich diesem Auftrag verpflichtet. Die lehramtliche Entscheidung dazu ist m.E. bekannt.
Ich red jetzt vom Diakonat. Priesterweihe ist mir erstmal egal... Edited by Katta
Link to comment
Share on other sites

Nur aus reinem Interesse:

 

Wie passen Deiner Meinung nach

Dass Jesus die Gleichwertigkeit von Mann und Frau herausgestellt hat, sich über menschliche Satzungen hinweg setzte ist bekannt.

 

und

Wenn daher Kirche und Papst entschieden haben, dass das Priesteramt Männern vorbehalten ist, so kann man das akzeptieren
zusammen?

 

- ohne dabei die Größe und Würde der Frau zu übersehen (die m.E. nicht in einem Amt gründet).
klingt leider ziemlich nach der Vertröstungsmasche, die der hl. Vater in seinem diesbezüglichen Dokument auch angeschlagen hat.

 

 

 

 

 

Frauen ihr seid würdevoll - also ab an den Herd und verschafft uns Köstlichkeiten ...

Eigentliche habe ich es klar ausgedrückt:

 

DIE WÜRDE DES MENSCHEN (der Frau) LIEGT NICHT IN EINEM AMT BEGRÜNDET.

 

Wenn die RKK in Treue zum Auftrag Jesu (der Männer zu Priestern(Bischöfen bestellte) diesen Auftrag ernst nimmt, darf man das als KATHOLIK akzeptieren.

 

Aber über dieses Thema wurde in anderen Threads ja schon ausführlich diskutiert.

Jesus hat Maria von Magdala zu den Aposteln gesandt, die Botschaft von der Auferstehung zu verkünden. Die kirchliche Obrigkeit verbietet aber den Frauen zu predigen, obwohl ein zwingender Zusammenhang zwischen Priesteramt (Aufgabe des Priesters ist das Opfer!) und Glaubensverkündigung in der Bibel nicht besteht.

Natürlich ist das Thema hier schon angesprochen worden (aber lange nicht so oft wie andere Themen!) Und ich habe es selbst schon einmal geschrieben, ich lasse mir von niemandem und schon gar nicht von Männern vorschreiben, wie ich mich als Frau unter bestimmten Voraussetzungen zu fühlen habe. Ich gehöre weder zu den Söhnen Gottes noch zu den Brüdern der Christen. Wenn Gott nicht Mann und Frau gewollt hätte, die gemeinsam sein Abbild sind, hätte er das bisschen Biologie auch anders regeln können.

Link to comment
Share on other sites

DIE WÜRDE DES MENSCHEN (der Frau) LIEGT NICHT IN EINEM AMT BEGRÜNDET.

Aber anscheinend ist diese Würde nicht ausreichend um Frauen ebenso wie Männer in die Pflicht zu nehmen.

 

Was hat denn der Mann, was ihn für das Amt geeignet macht und die Frau nicht hat?

 

Wenn die RKK in Treue zum Auftrag Jesu (der Männer zu Priestern(Bischöfen bestellte) diesen Auftrag ernst nimmt, darf man das als KATHOLIK akzeptieren.
Sicher DARF man das.

 

Aber MUSS man das auch?

 

Und wenn man Bischof wäre DÜRFTE man das immer noch? Oder wird aus der Kann- dann automatisch eine Mussbestimmung?

Link to comment
Share on other sites

In unserem Bistum und an unserer Pfarrkirche fordern die männlichen Priester schon lange, dass den Frauen die niederen Weihen geöffnet werden. Leider traut sich das keiner, das laut zu sagen. Neulich meinte einer der alten Geistlichen zu mir: "Sie, liebe Frau....XXX, Sie wären eine gute Diakonin. Naja, vielleicht klappt es ja bald."

Mir klappte zuerst mal der Kiefer runter. Aber da sieht man doch, dass die Bestätigung auch von der Priesterlichen Seite vielfach da wäre.

Link to comment
Share on other sites

Der Priester stellt Christus darf. Christus war ein Mann. DAs ist m.E. ein Hauptpunkt. Der zweite ist der, dass Jesus (der sich dort, wo es nur um menschliche SAtzungen gibt souverän über zeitbedingte Satzungen hinweg setzte) nur Männer als Apostel einsetzte. Das kirchl. Lehramt fühlt sich diesem Auftrag verpflichtet. Die lehramtliche Entscheidung dazu ist m.E. bekannt.

Also lt. Paulus sind wir weder Mann noch Frau sondern wir sind eins in Christus.

 

Insofern halte ich es für schwierig zu sagen weil Christus in seiner menschlichen ein Mann war kann er nicht in einer Frau wirksam werden (oder wie auch immer man die "Transsubstation" des Priesters umschreiben will).

 

Und wenn man davon ausgeht, daß sich Christus damals schon über die Konvention der "Minderwertigkeit der Frau" hinweggesetzt hat (eine Haltung, die sich in der Urkirche anscheinend aufgrund der äußeren Umstände nicht hatte halten können) sehe ich ehrlich gesagt keinen Grund warum wir dieses Antike Frauenbild immer noch indirekt aufrechterhalten.

 

Das Lehramt interpretiert sonst doch immer auf Teufel komm raus - nur in dieser Frage fühlt man "sich nicht beauftragt". :blink:

 

Ich finde das nach wie vor sehr seltsam.

Link to comment
Share on other sites

Die kirchliche Obrigkeit verbietet aber den Frauen zu predigen, obwohl ein zwingender Zusammenhang zwischen Priesteramt (Aufgabe des Priesters ist das Opfer!) und Glaubensverkündigung in der Bibel nicht besteht.

Das ist so nicht richtig, Elisabeth.

 

Unzulässig ist die Predigt - genauer gesagt die Homilie - im Rahmen einer Eucharistiefeier. Und in diesem Umfeld besteht der Bezug zum Priesteramt, weil die Homilie integraler Bestandteil der eucharistischen Liturgie ist.

 

Glaubensverkündigung durch Frauen in anderen Bezügen ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht - von der Familie bis zum Vatikan. In den Päpstlichen Räten sitzen auch Frauen.

Link to comment
Share on other sites

wolfgang E.
DIE WÜRDE DES MENSCHEN (der Frau) LIEGT NICHT IN EINEM AMT BEGRÜNDET.

 

Wenn die RKK in Treue zum Auftrag Jesu (der Männer zu Priestern(Bischöfen bestellte) diesen Auftrag ernst nimmt, darf man das als KATHOLIK akzeptieren.

Aber man fragt sich doch: Wenn die Würde des Menschen nach Geschlechtern, dann haben sie doch auch prinzipiell die gleichen Voraussetzungen für ein Amt. Nehmen wir nun an, eine Frau studiert Theologie, sie macht ein Gemeindepraktikum, kümmert sich um die Menschen in ihrer Gemeinde, hat auch sonst was auf dem Kasten, weiss um die Würde der Heiligen Messe und ist tief in ihrem Glauben verwurzelt. Warum sollte sie dann nicht auch ein Amt bekleiden dürfen?

Der Priester stellt Christus darf. Christus war ein Mann. DAs ist m.E. ein Hauptpunkt. Der zweite ist der, dass Jesus (der sich dort, wo es nur um menschliche SAtzungen gibt souverän über zeitbedingte Satzungen hinweg setzte) nur Männer als Apostel einsetzte. Das kirchl. Lehramt fühlt sich diesem Auftrag verpflichtet. Die lehramtliche Entscheidung dazu ist m.E. bekannt.

 

siehe:

 

A) Leserbrief am 3. Feb. 1996 zu einem Artikel einer Kirchenzeitung ("Der Diakonat ein 'erster Schritt'?") unter dem Titel: "Fehlende Vollmacht zur Frauenpriesterweihe ist so sicher wie ein Dogma."

 

>> Viele Theologen scheinen vergessen zu haben, was auch das II. Vatikanum (in Lumen gentium 25,2) lehrt: Wenn die einzelnen Bischöfe "in der Welt räumlich getrennt, jedoch in Wahrung des Gemeinschaftsbandes untereinander und mit dem Nachfolger Petri, authentisch in Glaubens- und Sittensachen lehren und eine bestimmte Lehre übereinstimmend als endgültig verpflichtend vortragen, so verkündigen sie auf unfehlbare Weise die Lehre Christi (vgl. I. Vatikanisches Konzil, DS 3011)." Exakt gemäß diesen immergültigen Richtlinien wurde die bereits von Anfang an bewahrte Lehre, daß der Kirche die Vollmacht zur Frauenpriesterweihe fehle, "vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgelegt." (Glaubenskongregation mit Bevollmächtigung des Papstes am 28. Oktober 1995: responsum ad dubium circa doctrinam in Epist. Ap. Ordinatio Sacerdotalis). Und diese längst eingetretene Tatsache hat der Stellvertreter Christ auf Erden am 22. Mai 1994 lediglich ausdrücklich bekanntgemacht, was näherhin bedeutet, daß diese Lehre "immer, überall und von allen" festzuhalten ist, "weil sie zum Glaubensgut dazugehört" (Glaubenskongregation, 28. Oktober 1995).

Dogma im weiteren Sinne ist daher nicht immer nur eine Ex-cathedra-Entscheidung des Heiligen Vaters, was in jedem guten Handbuch nachgelesen werden kann (z. B. im Lexikon für Theologie und Kirche 1931 und 1959).Quelle:

 

http://www.padre.at/frauprie.htm

Man hat die Unfehlbarkeit 1870 Jahre nicht gebraucht. Sie ist unter Umständen entstanden, die wirklich nur vom vielgeschmähten Zeitgeist bestimmt waren.

Anstatt sie gnädig und stillschweigend in die Schubladen der Geschichte zu entsorgen, versucht man sie mit allen Mitteln auszuweiten und alle mögliche lehramtlichen Enuntiationen einzubeziehen. Man hat es schon mit "Himanea vitae" versucht und jetz versucht man es mit den Aussagen zum Frauenpriestertum. aufs Neue. Man kann nicht alles was beim gläubigen Volk keine Akzeptanz findet, weil, es jeder Logik und Sinnhaftigkeit entbehrt mit dem Deckmäntelchen des "Pseudodogmas" bekleiden.

Link to comment
Share on other sites

 Share

×
×
  • Create New...