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"Weltanschaulicher Bereich"


snorri

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Mit dem Fundi bin selbst ich immer noch auf einer bestimmten Ebene verbunden - mit dem Atheisten nicht.

glaub ich nicht!

Das ist genau das, was ich meinte!

Jo, dem stimme ich auch zu. Mit einem Fundi habe ich höchstens gemein, daß ich an Gott glaube, in die Kirche gehe und die Eucharistie empfangen. Dann hörts aber schon auf und dann solls aus meiner Sicht auch schon aufhören.

Auf der anderen Seite darf ich aber auch anmerken, daß ich mit Fundi-Aths noch viel weniger gemein habe und mindestens genausowenig zu tun haben will.

 

grüße

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Auf der anderen Seite darf ich aber auch anmerken, daß ich mit Fundi-Aths noch viel weniger gemein habe und mindestens genausowenig zu tun haben will.

Also ich habe mit den Atheistenfundies sehr viel gemein. Sie sind aus dem gleichen Holze geschnitzt wie ich :) Bei Ihnen besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass sie doch noch zum Glauben kommen, als bei Kuschelchristen. Hätte mich der Herr nicht zurückgeholt, wäre ich vielleicht einer von Ihnen :lol::)

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Mit dem Fundi bin selbst ich immer noch auf einer bestimmten Ebene verbunden - mit dem Atheisten nicht.

glaub ich nicht!

Das ist genau das, was ich meinte!

Jo, dem stimme ich auch zu. Mit einem Fundi habe ich höchstens gemein, daß ich an Gott glaube, in die Kirche gehe und die Eucharistie empfangen. Dann hörts aber schon auf und dann solls aus meiner Sicht auch schon aufhören.

Auf der anderen Seite darf ich aber auch anmerken, daß ich mit Fundi-Aths noch viel weniger gemein habe und mindestens genausowenig zu tun haben will.

 

grüße

Dann erkläre mir doch einmal was du unter einem Fundi-Ath eigentlich verstehst?

 

Jemanden der eben fest davon überzeugt ist, dass es eben KEINEN Gott gibt und dies auch zu belegen sucht- bzw. sein Unverständnis darüber äußert, dass andere an einen Gott glauben?

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Auf der anderen Seite darf ich aber auch anmerken, daß ich mit Fundi-Aths noch viel weniger gemein habe und mindestens genausowenig zu tun haben will.

Also ich habe mit den Atheistenfundies sehr viel gemein. Sie sind aus dem gleichen Holze geschnitzt wie ich :) Bei Ihnen besteht eine größere Wahrscheinlichkeit, dass sie doch noch zum Glauben kommen, als bei Kuschelchristen. Hätte mich der Herr nicht zurückgeholt, wäre ich vielleicht einer von Ihnen :lol::)

Ach, Kuschelchristen müssen aus deiner Sicht erst noch zum Glauben kommen?

 

Mein Lieber, pass DU mal schön auf, dass du nicht jetzt die religiösen Gefühle deiner ( auch wenn du dich dagegen sträubst) Mitchristen verletzt als es jeder Ath tun könnte.

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Erich wird sich noch scheußlich wundern, wenn er am jüngsten Tag in der Urne bleibt. Und alle Kuschelchristen werden in das schadenfrohe Grinsen von uns Ungläubigen einstimmen.

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Und alle Kuschelchristen werden in das schadenfrohe Grinsen von uns Ungläubigen einstimmen.

wieso willst Du bis zum jüngsten Tag warten, Du blindes Huhn (ich hoffe nun bist Du glücklich :) ).

Schau hier und jetzt ist Dein Wunsch schon Realität. Die Kuschelchristen stimmen schon jetzt immer wieder in das schadenfrohe Grinsen von Euch Ungläubigen ein!! as begründet meine Sympathie für sie. :lol:

 

Wehe einer löscht das "blinde Huhn". Ich hab mich ganz bös zusammengerissen und das nur gebracht, um den Thofi zu erfreuen!! Liebet eure Feinde hab ich mal ernst genommen! Jawoll!!

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Und alle Kuschelchristen werden in das schadenfrohe Grinsen von uns Ungläubigen einstimmen.

wieso willst Du bis zum jüngsten Tag warten, Du blindes Huhn (ich hoffe nun bist Du glücklich :) ).

Schau hier und jetzt ist Dein Wunsch schon Realität. Die Kuschelchristen stimmen schon jetzt immer wieder in das schadenfrohe Grinsen von Euch Ungläubigen ein!! as begründet meine Sympathie für sie. :lol:

 

Wehe einer löscht das "blinde Huhn". Ich hab mich ganz bös zusammengerissen und das nur gebracht, um den Thofi zu erfreuen!! Liebet eure Feinde hab ich mal ernst genommen! Jawoll!!

Ich empfinde den Ausdruck *blindes Huhn* Franky gegenüber als eine bodenlose Frechheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Franky ist nämlich ein *Hahn*! :)

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Dann erkläre mir doch einmal was du unter einem Fundi-Ath eigentlich verstehst?

Von einem habe ich schonmal gehört: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_atheists#Dead_2

 

Douglas Adams (1951-2001) - British comic radio dramatist and novelist, self-avowed "radical atheist".
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Franky ist nämlich ein *Hahn*! :lol:

So eine??

 

hahn.jpg

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Ich sehe keinen Grund, warum man hier für religiöse Gefühle eine Ausnahme machen sollte.
Weil das hier ein religiöses Forum ist vllt.?
Werden denn die religiösen Gefühle der Christen hier untereinander auch geachtet?

Das ist doch wohl auch nicht der Fall. Siehe doch nur die Verhaltensweisen der sogenannten Fundichristen, die jene diffamieren, die sich nicht an die Worte der Kirche klammern und sich erlauben, Kritik zu üben.

So etwas finde ich ungleich schlimmer, als von der *anderen* Seite kritisiert zu werden.

Das sehe ich anders.

 

Mit dem Fundi bin selbst ich immer noch auf einer bestimmten Ebene verbunden - mit dem Atheisten nicht.

Ich fürchte, da ist was Wahres dran ...

 

... es ist aber immer eine Frage der Ebene, die man betrachtet. Wenn man den Glauben als das Höchste betrachtet und die Menschen von der Ebene aus beurteilt, dann wird man wohl zu so einer Auffassung kommen können.

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Nun, findest du es denn eigentlich nicht besonders merkwürdig, dass dieser *Schutz* nur aufgrund der rigiden Regeln in den GG aufrecht erhalten werden können? Und zwar mit ständigen Löschungen usw.?

 

Für A&A ist das doch erst die Bestätigung der Richtigkeit der These, dass Glauben eben nichts besonders *Heiliges* hervorbringt oder ist, sondern im Gegenteil, nur Neid und Mißgunst fördert, weil einige meinen ( und im Grunde ja von der Kirche darin unterstützt werden), sie wären *gläubiger* als die anderen oder besser, sie hätten den *richtigen* Glauben und die anderen nicht.

Die katholische Kirche behauptet ja auch, die *wahre* Kirche zu sein und die anderen seien alles Splittergruppen, die man - gezwungenermaßen- irgendwie *achten* muß.

Hi Eifellady,

 

dass der Schutz der Gefühle anderer hier und auch im Real Life erzwungen werden muss ist ohne Frage bescheiden. Ganz egal, wessen Rechte zu schützen sind. Bei Gläubigen untereinander wirkt es aber wirklich noch krasser.

 

Das ist letztlich aber auch ein Aspekt des Christentums, dass jeder Mensch auf dem Weg und in seinem Verhalten unvollkommen ist. Eigentlich sollte so ein Verhalten (auch von mir, das ist klar) natürlich schon aus der Nächstenliebe (bzw. aus dem Status der Menschenrechte) nicht passieren. Wo viele Emotionen sind, gibt es aber offensichtlich auch die meisten Ausbrüche dieser Emotionen.

 

Was mir wichtig ist, ist aber, dass wir es (auch wenn wir es oft nicht schaffen) immer wieder versuchen, den anderen und seinen (Un-)Glauben zu respektieren. In der Bibel steht etwas davon, den Sünder zu lieben und die Sünde zu hassen. Das lässt sich glaube ich auch auf nichtreligiöse Menschen anwenden. Du kannst die Meinung und den Glauben hassen, sollst aber den Menschen, der diese Meinung und den Glauben hat, respektieren. Aus diesem Respekt heraus solltest du dann das, woran er Glaubt so kritisieren, dass es kein Angriff auf die Person wird.

 

Diese Regel gibt es auch in den allgemeinen Regeln für Feedback. Der andere muss das Feedback/die Kritik annehmen können. Sobald er sich persönlich angegriffen fühlt, wird er blockieren und man erreicht garnichts mehr. Und was bringt eine Diskussion, wenn man den anderen nicht mehr erreicht?

 

Im Buch "Auf dem Jakobsweg" von Paolo Coelho beschreibt der Autor die Diskussion zwischen zwei Personen. Jeder wirft mit Argumenten um sich und erhitzt sich immer stärker. Am Ende legt der Lehrer des Autors dar, dass jeder nur diskutiert hat, um seine eigene Meinung zu festigen und sich dessen zu vergewissern, dass der jeweils andere im Unrecht ist. Hier im Forum läuft wohl das gleiche ab.

 

Gruß

 

Stefan

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Nun, findest du es denn eigentlich nicht besonders merkwürdig, dass dieser *Schutz* nur aufgrund der rigiden Regeln in den GG aufrecht erhalten werden können? Und zwar mit ständigen Löschungen usw.?

 

Für A&A ist das doch erst die Bestätigung der Richtigkeit der These, dass Glauben eben nichts besonders *Heiliges* hervorbringt oder ist, sondern im Gegenteil, nur Neid und Mißgunst fördert, weil einige meinen ( und im Grunde ja von der Kirche darin unterstützt werden), sie wären *gläubiger* als die anderen oder besser, sie hätten den *richtigen* Glauben und die anderen nicht.

Die katholische Kirche behauptet ja auch, die *wahre* Kirche zu sein und die anderen seien alles Splittergruppen, die man - gezwungenermaßen- irgendwie *achten* muß.

Hi Eifellady,

 

dass der Schutz der Gefühle anderer hier und auch im Real Life erzwungen werden muss ist ohne Frage bescheiden. Ganz egal, wessen Rechte zu schützen sind. Bei Gläubigen untereinander wirkt es aber wirklich noch krasser.

 

Das ist letztlich aber auch ein Aspekt des Christentums, dass jeder Mensch auf dem Weg und in seinem Verhalten unvollkommen ist. Eigentlich sollte so ein Verhalten (auch von mir, das ist klar) natürlich schon aus der Nächstenliebe (bzw. aus dem Status der Menschenrechte) nicht passieren. Wo viele Emotionen sind, gibt es aber offensichtlich auch die meisten Ausbrüche dieser Emotionen.

 

Was mir wichtig ist, ist aber, dass wir es (auch wenn wir es oft nicht schaffen) immer wieder versuchen, den anderen und seinen (Un-)Glauben zu respektieren. In der Bibel steht etwas davon, den Sünder zu lieben und die Sünde zu hassen. Das lässt sich glaube ich auch auf nichtreligiöse Menschen anwenden. Du kannst die Meinung und den Glauben hassen, sollst aber den Menschen, der diese Meinung und den Glauben hat, respektieren. Aus diesem Respekt heraus solltest du dann das, woran er Glaubt so kritisieren, dass es kein Angriff auf die Person wird.

 

Diese Regel gibt es auch in den allgemeinen Regeln für Feedback. Der andere muss das Feedback/die Kritik annehmen können. Sobald er sich persönlich angegriffen fühlt, wird er blockieren und man erreicht garnichts mehr. Und was bringt eine Diskussion, wenn man den anderen nicht mehr erreicht?

 

Im Buch "Auf dem Jakobsweg" von Paolo Coelho beschreibt der Autor die Diskussion zwischen zwei Personen. Jeder wirft mit Argumenten um sich und erhitzt sich immer stärker. Am Ende legt der Lehrer des Autors dar, dass jeder nur diskutiert hat, um seine eigene Meinung zu festigen und sich dessen zu vergewissern, dass der jeweils andere im Unrecht ist. Hier im Forum läuft wohl das gleiche ab.

 

Gruß

 

Stefan

Hallo Stefan,

 

nun, ich denke, die wenigsten hier werden die Gläubigen hassen. Jedenfalls nicht die Person als solche.

Ich denke, es ist eher dass Unverständnis darüber, dass so viele beim Glauben bleiben, obwohl sie wissen, dass Religionen nicht nur Gutes über die Menschen gebracht hat. Alleine schon, wenn man sieht, wie sich die Religösen untereinander anfeinden, fragt man sich doch, was mit Religion besser ist als ohne?

 

Was soll soll man denn als Ath respektieren? Das diese Menschen an Gott glauben? Ok, dass werden wohl wiederum die meisten tun. Doch wie es mit dem Respekt gegenüber denen, die nicht glauben?

Ich denke, jedes Weltbild sollte respektiert werden. Nur sollte man darauf achten, dass das Weltbild des einen, dass der anderen nicht über Maß einengt.

Wenn die Kirche von ihren Gläubigen Dinge fordert - dann ist das eine Angelegenheit, welche die Gläubigen angeht. Man kann als A&A jedoch sein Unverständnis darüber äußern, wie man in so einer Kirche bleiben kann, wenn man diese Forderungen z.B. als unmenschlich oder ungerecht ansieht.

Das was eigentlich - ich gehe jetzt von mir aus- das Wesentliche daran ist, dass die Kirche durch ihren Einfluss auf die Politik auch die Menschen beeinträchtigt, die gar nicht zu dieser Kirche gehören.

Und das ist es, was ich nicht in Ordnung finde und dagegen spreche ich auch.

Wenn Kirche und Staat endlich einmal voneinander getrennt würden, wenn Privilegien nicht nur für die Religiösen gelten würden, dann würde sich m.A. nach kaum jemand an der Religion reiben- solange diese, wie es ja leider oft der Fall ist- nicht in Gewalt ausartet, weil irgendwelche Extremisten ( da dieses Wort hier schon mal im Gespräch war: Ich halte NIEMANDEN hier im Forum für einen Extremisten) meinen, sie müssen für ihren Gott oder ihren Glauben sterben und noch viele andere mit in den Tod reißen.

 

Was die Diskussionen hier angeht: Du hast natürlich auch recht damit, dass es dazu kommen kann, dass nur noch Positionen vertreten werden, weil man denkt, dass die Einstellung die man hat, die Richtige sei.

Nun, ich denke, besonders im Bezug auf den Glauben- der für mich mehr Emotion als Ratio ist- wird es selten geschehen, dass jemand aufgrund der Bibel zum Glauben kommt. Oder aufgrund dessen, was die Kirche sagt, denn diese Aussagen widerprechen eben sehr oft, den heutigen Begriffen von Humanismus oder Gerechtigkeit. Nicht das es jetzt viel Gerechtigkeit hier gibt, doch die Kirchen bieten da auch nicht viel an. Und wenn man dann die Gläubigen sieht, die sich dann auch noch untereinander darüber streiten, wer denn jetzt der gläubigste ist, dann solltet ihr euch nicht wundern, dass da oft nur Hohn und Spott seitens der A&A kommt.

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(...)Was die Diskussionen hier angeht: Du hast natürlich auch recht damit, dass es dazu kommen kann, dass nur noch Positionen vertreten werden, weil man denkt, dass die Einstellung die man hat, die Richtige sei.

Nun, ich denke, besonders im Bezug auf den Glauben- der für mich mehr Emotion als Ratio ist- wird es selten geschehen, dass jemand aufgrund der Bibel zum Glauben kommt. Oder aufgrund dessen, was die Kirche sagt, denn diese Aussagen widerprechen eben sehr oft, den heutigen Begriffen von Humanismus oder Gerechtigkeit. Nicht das es jetzt viel Gerechtigkeit hier gibt, doch die Kirchen bieten da auch nicht viel an. Und wenn man dann die Gläubigen sieht, die sich dann auch noch untereinander darüber streiten, wer denn jetzt der gläubigste ist, dann solltet ihr euch nicht wundern, dass da oft nur Hohn und Spott seitens der A&A kommt.

 

Wenn wir über politische Gruppierungen spotten oder über Religionen oder was weiß ich, dann spotten wir immer über die Menschheit.

 

Wenn sich die Christen untereinander streiten, dann streiten sich eben Menschen untereinander. Das kommt überall vor, wo man den Geist nicht gleichgeschaltet hat oder eine Fraktionsdisziplin herrscht.

 

Was viele Atheisten hier immer bemerken "Das überzeugt mich nicht!", klingt so, als wollte hier irgendwer die Atheisten von irgendetwas überzeugen. Mir persönlich liegt das fern, ich diskutiere mit den Atheisten - Argument und Gegenargument - mehr nicht. Wenn dann ein Atheist überzeugt wird, dann nicht weil ich da unmittelbar etwas in ihn erzeugt hätte - Überzeugung ist ungleich Überredung. Überzeugung kann eigentlich nicht aufgezwungen werden. Wenn ich eure Beiträge so lese, dann habe ich manchmal das Gefühl, als empfindet ihr die Situation hier so, daß ihr euch quasi in diesem Forum wieder findet und dann die Katholiken kämen um euch zu überzeugen.

Es ist doch aber wohl viel eher so, daß die Atheisten hier sind, weil sie die Katholiken überzeugen wolle? Alternativ könnte ihr Grund noch darin liegen, daß sie an Kommunikation mit den Katholiken interessiert sind, dann wäre ein angemessener Tonfall und Respekt aber angebracht (von beiden Seiten sollte das selbstverständlich sein). Alternativ könnten auch einige Atheisten hier sein, um Aggressionen über etwas was sie hassen abzuladen.

 

Sind einfach Optionen, übersichtlich auf den Punkt gebracht oder?

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(...)Was die Diskussionen hier angeht: Du hast natürlich auch recht damit, dass es dazu kommen kann, dass nur noch Positionen vertreten werden, weil man denkt, dass die Einstellung die man hat, die Richtige sei.

Nun, ich denke, besonders im Bezug auf den Glauben- der für mich mehr Emotion als Ratio ist- wird es selten geschehen, dass jemand aufgrund der Bibel zum Glauben kommt. Oder aufgrund dessen, was die Kirche sagt, denn diese Aussagen widerprechen eben sehr oft, den heutigen Begriffen von Humanismus oder Gerechtigkeit. Nicht das es jetzt viel Gerechtigkeit hier gibt, doch die Kirchen bieten da auch nicht viel an. Und wenn man dann die Gläubigen sieht, die sich dann auch noch untereinander darüber streiten, wer denn jetzt der gläubigste ist, dann solltet ihr euch nicht wundern, dass da oft nur Hohn und Spott seitens der A&A kommt.

 

Wenn wir über politische Gruppierungen spotten oder über Religionen oder was weiß ich, dann spotten wir immer über die Menschheit.

 

Wenn sich die Christen untereinander streiten, dann streiten sich eben Menschen untereinander. Das kommt überall vor, wo man den Geist nicht gleichgeschaltet hat oder eine Fraktionsdisziplin herrscht.

 

Was viele Atheisten hier immer bemerken "Das überzeugt mich nicht!", klingt so, als wollte hier irgendwer die Atheisten von irgendetwas überzeugen. Mir persönlich liegt das fern, ich diskutiere mit den Atheisten - Argument und Gegenargument - mehr nicht. Wenn dann ein Atheist überzeugt wird, dann nicht weil ich da unmittelbar etwas in ihn erzeugt hätte - Überzeugung ist ungleich Überredung. Überzeugung kann eigentlich nicht aufgezwungen werden. Wenn ich eure Beiträge so lese, dann habe ich manchmal das Gefühl, als empfindet ihr die Situation hier so, daß ihr euch quasi in diesem Forum wieder findet und dann die Katholiken kämen um euch zu überzeugen.

Es ist doch aber wohl viel eher so, daß die Atheisten hier sind, weil sie die Katholiken überzeugen wolle? Alternativ könnte ihr Grund noch darin liegen, daß sie an Kommunikation mit den Katholiken interessiert sind, dann wäre ein angemessener Tonfall und Respekt aber angebracht (von beiden Seiten sollte das selbstverständlich sein). Alternativ könnten auch einige Atheisten hier sein, um Aggressionen über etwas was sie hassen abzuladen.

 

Sind einfach Optionen, übersichtlich auf den Punkt gebracht oder?

Und wenn A&A und Christen untereinander streiten, ist das auch nur ein Streit unter Menschen.

 

Das Problem ist, dass Christen etwas verteidigen, was in ihren Augen ein *höheres Gut* ist. Nur ist dieses nicht beweisbar. Deshalb heißt es ja auch Glauben und nicht Wissen.

Nur wird dieses Unwissen zu etwas hochgespielt, dass nicht angreifbar ist ( was es eigentlich auch nicht ist, da die Existenz dessen nicht ersichtlich ist). Nur fühlen sich die, die diesem *höheren Wissen* anhängen, oft über den anderen stehend - bzw. sehen die anderen an als solche, denen etwas fehlt.

Die Kirche hat mit dem Papst und seiner Möglichkeit Dogmen - als von Gott kommend- zur absoluten Glaubens*wahrheit* zu erheben, diese *Glauben* als eine Art *Wissen* deklariert, obwohl nichts davon nachweisbar ist.

Und diese nichtexistente Wissen soll dann auch auf andere übertragen werden.

Es besteht für die Gläubigen dann ein Spannungsfeld zwischen der Realität und dem was sie glauben sollen ( weil es ja angeblich wahr ist). Kommt jetzt jemand und spricht dagegen oder bringt Argumente, so wird dieses Spannungsfeld verstärkt- man ist ( ich spreche hier aus eigener Erfahrung) emotional gesehen, sehr verletzbar, weil man ja selber in der Luft hängt. Das führt dazu, dass man die Aussagen der Kritiker gerne überhören möchte oder da man keine Argumente dagegen hat - außer: das glaube ich eben- es zu Aussagen kommt, die gegen die andere Person gerichtet sind.

Man fühlt sich in gewisser Weise *bedroht*.

Da die Kirche real ist und aus Menschen besteht, ist diese Kirche auch durch und durch menschlich. Die Menschen dort- egal ob Kleriker oder *einfacher Christ*- haben ihre guten und ihre schlechten Seiten.

Das Problem dabei ist, dass die Institution Kirche sich als *heilige* Kirche bezeichnet- also die Menschen, die in der Kirche stehen ( in diesem Fall besonders die Kleriker) und auch anderen Menschen sagen, wie sie handeln sollen, im besonderen Augenmerk stehen.

Das diese Kleriker oft Fehler machen ist menschlich- doch dann fragt man sich, wo denn da die angebliche Heiligkeit , das Göttliche sein soll?

Wenn man es nämlich genau betrachtet, läuft in der Kirche es nicht anders ab, als fast überall auf der Welt, wo eine Hierachie die Geschicke der Menschen bestimmt. Dort wird auch den *einfachen* Menschen Dinge abverlangt, doch selber wird sich oft nur nach außen hin daran gehalten.

Das ist es, was kritisiert wird. Natürlich sind die, die nicht glauben nicht besser- aber auch nicht schlechter. Nur sie stellen nicht den Anspruch - irgendwie mit etwas *Höherem verbandelt`* zu sein.

 

Das es Hass und Abneigung gegen die jeweils andere Gruppe gibt, zeigt doch , dass Religionen kein Garant für eine bessere Welt sind. Bisher haben wir ja eigentlich eher erfahren müssen, dass Religionen mit einer der Hauptgründe für die Kriege und den Terror dieser Welt sind.

Und deshalb sehe ich nicht ein, warum die Weltsicht eines Gläubigen mehr geschützt sein soll, als die eines Aths.

Deshalb finde ich diesen § 166 unangemessen, denn dieser stellt die Weltsicht der Glaubenden über die der Nicht-Glaubenden. Es widerspricht dem im Grundgesetz eigentlich garantierten Gleichheit aller Weltanschauungen.

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Deshalb finde ich diesen § 166 unangemessen, denn dieser stellt die Weltsicht der Glaubenden über die der Nicht-Glaubenden. Es widerspricht dem im Grundgesetz eigentlich garantierten Gleichheit aller Weltanschauungen.

Man könnte das auch anders sehen: es werden keine Weltsichten höher- bzw mindr gewertet, sondern dort, wo etwas DA ist, was Leuten wertvoll und heilig ist, wird es geschützt.

 

Wir Atheisten haben da nichts, was geschützt werden müßte.

 

Eigentum kann vor dem Gesetz auch nur dort geschützt werden, wo es welches gibt. Es wird keine Gesetze geben, die einen Mittellosen vor einer Kapitalertragssteuer schützt und es wird auch keine Gesetze geben, daß es in einem reinen Männerbetrieb eine Frauentoilette geben soll.

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Deshalb finde ich diesen § 166 unangemessen, denn dieser stellt die Weltsicht der Glaubenden über die der Nicht-Glaubenden. Es widerspricht dem im Grundgesetz eigentlich garantierten Gleichheit aller Weltanschauungen.

Man könnte das auch anders sehen: es werden keine Weltsichten höher- bzw mindr gewertet, sondern dort, wo etwas DA ist, was Leuten wertvoll und heilig ist, wird es geschützt.

 

Wir Atheisten haben da nichts, was geschützt werden müßte.

 

Eigentum kann vor dem Gesetz auch nur dort geschützt werden, wo es welches gibt. Es wird keine Gesetze geben, die einen Mittellosen vor einer Kapitalertragssteuer schützt und es wird auch keine Gesetze geben, daß es in einem reinen Männerbetrieb eine Frauentoilette geben soll.

Wenn die Kirche keine Macht hier hätte, wenn sie nicht die Vorstellung hätte, dass der Glauben eigentlich für alle Menschen der Richtige sei und die Christen eine mehr oder weniger *neutrale* Gruppe wäre, die fürchten müsse, unterdrückt zu werden, dann könnte ich das noch in gewisser Weise verstehen.

Doch die Kirche ist mächtig, sie versucht ihre Macht im Staat zu manifestieren. Kirchenvertreter nehmen auch keine Rücksicht auf andere Menschen (Homosexuelle usw.). Da wird dann mit ihrer Pflicht, den Glauben zu verkünden, argumentiert.

Wo werden denn da dir Rechte gesondert geschützt? Nur weil einem was *Heilig* ist, müssen die anderen das auch akzeptieren bzw. ohne Widerspruch in Kauf nehmen, dass eine Irrealität vom Gesetzgeber gesondert geschützt wird?

 

Entweder werden die Rechte ALLER gleich behandelt, dann ist es ok- alles andere ist eine ungerechte Bevorzugung einer Gesinnung.

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Und mit diesem Beitrag hast du jetzt bessere Argumente gezeigt als Stefan?

 

 

Aber Kaths dürfen das ja, oder? Ist ja ein religiöses Forum.

ihr seit ja so verkrampft, dass ihr Nüsse knacken könnt. Also schön locker bleiben und probiers mal mit Gemütlichkeit...

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@ tomlo

 

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Aber Kaths dürfen das ja, oder? Ist ja ein religiöses Forum.

ihr seit ja so verkrampft, dass ihr Nüsse knacken könnt. Also schön locker bleiben und probiers mal mit Gemütlichkeit...

Wenn's um den christlichen Glauben geht, verstehen Atheisten keinen Spaß! :lol::)

 

GsJC

Raphael

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Und mit diesem Beitrag hast du jetzt bessere Argumente gezeigt als Stefan?

 

 

Aber Kaths dürfen das ja, oder? Ist ja ein religiöses Forum.

ihr seit ja so verkrampft, dass ihr Nüsse knacken könnt. Also schön locker bleiben und probiers mal mit Gemütlichkeit...

Das ist ja noch so ein tolles Argument! :lol:

 

Weiter so, vielleicht finde ich ja zum Glauben zurück! :ph34r:

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Wir Atheisten haben da nichts, was geschützt werden müßte.

Das finde ich nicht. Wir haben sogar sehr, sehr viel, was geschützt werden müsste, nämlich die Freiheit vor Gottes Geboten. Ein sehr hohes Gut wie meine.

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@ tomlo

 

Und mit diesem Beitrag hast du jetzt bessere Argumente gezeigt als Stefan?

 

 

Aber Kaths dürfen das ja, oder? Ist ja ein religiöses Forum.

ihr seit ja so verkrampft, dass ihr Nüsse knacken könnt. Also schön locker bleiben und probiers mal mit Gemütlichkeit...

Wenn's um den christlichen Glauben geht, verstehen Atheisten keinen Spaß! :):)

 

GsJC

Raphael

Unsinn! Ich kenne einige *christliche* Witze- willste mal einen lesen? :lol:

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ihr seit ja so verkrampft, dass ihr Nüsse knacken könnt. Also schön locker bleiben und probiers mal mit Gemütlichkeit...

Wenn's um den christlichen Glauben geht, verstehen Atheisten keinen Spaß! :lol::)

 

GsJC

Raphael

Raphael, Hauptsache wir können noch lachen :)

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Den Schuh, als Gläubiger eben eine emotionale Seite zu haben, auf der ich verletzbarer bin als andere, kann ich mir gerne anziehen.

Den zieh ich Dir aber ganz schnell wieder aus, mein Lieber. :) Da kann ja jeder kommen und behaupten, die eigene Weltanschauung und deren "Heiligtümer" mache ihn sensibler und verletzlicher als andere.

 

 

Außerdem wäre somit einer Eurer wichtigsten Werbepunkte zunichtegemacht: Daß der Glaube an Jesus Kraft gibt. :lol: Also, ich würd mir das doch sehr gut überlegen...... :)

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Man könnte das auch anders sehen: es werden keine Weltsichten höher- bzw mindr gewertet, sondern dort, wo etwas DA ist, was Leuten wertvoll und heilig ist, wird es geschützt.

 

Wir Atheisten haben da nichts, was geschützt werden müßte.

 

Liebe Claudia!

 

Oh doch. Denn auch ein Atheist kann Werte vertreten. Und auch diese Werte sind nicht stringent beweisbar.

 

Gerade in moralischen Diskussionen muss es diesen Schutz geben. Und jede Moral hat einen Hintergrund, hat kritikwürdige Prämissen, hat ein Weltbild und ein Menschenbild (und wenn Du mich fragst: sogar ein Gottesbild).

 

All das muss ebenso geschützt werden, wie der Glaube der Katholiken.

 

Wenn Sylle moniert hat, was Homosexuelle hier im Forum alles aushalten müssen, dann kann ich ihr nur recht geben.

 

Es geht aber noch um was ganz, ganz anderes. Um etwas jenseits kategorisierbarer und festlegbarer Positionen. Ich meine die Menschen selbst. Und zwar auch in ihrer Unterschiedlichkeit.

 

Leute wie Lissie, Stefan und ich (eingebildeter Fatzke) brauchen vielleicht weniger Schutz. (Nur keine Illusion: auch wir brauchen einen). Wir haben ganz gute Verteidigungs- und Angriffswaffen. Die Gefahr besteht nicht darin, dass wir untergehen, sondern eher darin, dass wir hart werden.

 

Andere Leute sind weicher. Und mir tut es fast körperlich weh, wenn jemand von denen fertig gemacht wird. Neben der Verhärtung kann es hier noch zu schlimmeren Folgen kommen. Und ich bin oft traurig verblüfft, dass andere (zudem noch intelligente Leute) nicht mehr wahrnehmen, was sie dort mit ihren Worten anrichten. Worte sind doch kein Spiel. Und die Ausrede, dass wir hier doch nur im virtuellen Raum seien, ist falsch: Die Folgen sind nämlich real.

 

Auf der wenigst-emotionalen Ebene führen auch weniger schlimme Verletzungen zu Gesprächsblockaden, persönlichen Verhärtungen (und die sind leider oft irreversibel) und schließlich zur Unlust, hier mitzuschreiben.

 

Und ich finde es vollkommen richtig, dass hierüber nachgedacht wird. Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.

bearbeitet von Mecky
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