Jump to content

Die Liebe und das Priestersein


josberens

Recommended Posts

Die Liebe und das Priestersein

 

Jesus hat die Liebe hoch gepriesen und daher ist wohl kaum anzunehmen, dass wirkliche ehrliche und wahre Liebe, auch nur im geringsten Sünde sein kann. So muß vielleicht auch kein Priester sich Vorwürfe machen, wenn er im Laufe seines Priesterseins die Liebe zu einer Frau entdeckt und glaubt, sein weiteres Leben mit ihr teilen zu müssen und auch Kinder zu haben. Dass man ihm amtskirchlich dann aber die weitere Ausübung des Priesterdienstes versagt, ist eine rein menschliche, mit dem Evangelium nicht zu begründende Entscheidung, bei der es sicherlich sehr fraglich sein dürfte, ob Gott überhaupt damit einverstanden ist.

 

Die Liebe ist ein großes und wertvolles Geschenk Gottes an den Menschen. Das Zölibat dagegen eine Einschränkung des normalen Liebesbedürfnisses eines Menschen und zudem eine menschliche, mit Nichts plausiblem zu begründende Erfindung, entstanden aus einem falschen Sexualverständnis und anderen menschlichen Interessen.

 

Dass Pflichtzölibat ist also eine rein menschliche Erfindung. Es ist, neben einer Einschränkung des normalen Menschseins, zugleich ein mehr oder weniger aufgezwungenes, nicht selten von den Betreffenden im Laufe ihres Lebens kaum zu tragendes Opfer. Da Gott bekanntlich an aufgezwungenen Opfern kein Wohlgefallen hat, könnte das Ganze also vielleicht sogar vollkommen sinnlos sein.

 

So sollte die Liebe eigentlich auch keine Schuldgefühle und kein schlechtes Gewissen schüren, wenn Priester von ihr eingenommen werden. Wer kann garantieren, dass nicht Gottes Wille dahinter steckt? Man könnte vielleicht sogar darüber spekulieren, ob Menschen, auch wenn es der Papst ist, sich nicht sogar vor Gott versündigen könnten, wenn sie Mitmenschen, die sich zum Priestertum berufen fühlen, dieses, keinen Sinn machende Opfer aufzuzwingen versuchen.

 

Weil das Pflichtzölibat keinen Sinn macht, was auch den Betreffenden auch nicht verborgen bleibt, wird es leider immer mehr zum Priesterverhinerungsgesetz. Schade nur, dass die Seelsorge zunehmend unter dieser und man muß es schon so hart sagen, unsinnigen Prinzipienreiterei leidet, ja ihr scheinbar sogar mehr oder weniger bewußt geopfert wird.

 

Meist sind es auch die wertvollsten und besten Priester, die irgendwann verspüren, dass es nicht gut für den Menschen ist allein zu sein und von der Liebe zu einem anderen Menschen eingeholt werden. Ich hatte das Glück, beim Katholikentag in Ulm drei Tage an dem Stand “Verein katholischer Priester und ihrer Frauen” mit ehemaligen Priestern und ihren Frauen wirken zu können. Dies war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, und die guten Gespräche zu denen es an diesem Stand, mit ehemaligen Priestern, noch praktizierenden, sich auf den Priesterberuf vorbereitenden und ganz normalen Laien gekommen ist, waren sehr, sehr interessant und beschäftigen mich teilweise immer noch.

 

Es wirkt auch nicht gerade überzeugend, wenn unsere kath. Kirchenführung Liebe predigen will, die Menschen aber, die diese Lehre bei der Basis vertreten sollen, selbst zum Verzicht darauf verpflichtet.

 

Ich denke man kann sagen, dass es bei dem alarmierend zunehmenden Priestermangel eine Sünde und Schande ist, ja, sogar eine Versündigung gegen Gott sein dürfte, hervorragende Priesterkandidaten mit einer unsinnigen Menschseinsbeschneidung vom Priestertum abzuhalten und wertvollen Priestern die weitere Ausübung ihres Priesteramtes, nur der Liebe wegen zu verbieten und zu untersagen.

 

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

Link to comment
Share on other sites

Die Liebe und das Priestersein

 

Jesus hat die Liebe hoch gepriesen und daher ist wohl kaum anzunehmen, dass wirkliche ehrliche und wahre Liebe, auch nur im geringsten Sünde sein kann. So muß vielleicht auch kein Priester sich Vorwürfe machen, wenn er im Laufe seines Priesterseins die Liebe zu einer Frau entdeckt und glaubt, sein weiteres Leben mit ihr teilen zu müssen und auch Kinder zu haben. Dass man ihm amtskirchlich dann aber die weitere Ausübung des Priesterdienstes versagt, ist eine rein menschliche, mit dem Evangelium nicht zu begründende Entscheidung, bei der es sicherlich sehr fraglich sein dürfte, ob Gott überhaupt damit einverstanden ist.

 

Die Liebe ist ein großes und wertvolles Geschenk Gottes an den Menschen. Das Zölibat dagegen eine Einschränkung des normalen Liebesbedürfnisses eines Menschen und zudem eine menschliche, mit Nichts plausiblem zu begründende Erfindung, entstanden aus einem falschen Sexualverständnis und anderen menschlichen Interessen.

 

Dass Pflichtzölibat ist also eine rein menschliche Erfindung. Es ist, neben einer Einschränkung des normalen Menschseins, zugleich ein mehr oder weniger aufgezwungenes, nicht selten von den Betreffenden im Laufe ihres Lebens kaum zu tragendes Opfer. Da Gott bekanntlich an aufgezwungenen Opfern kein Wohlgefallen hat, könnte das Ganze also vielleicht sogar vollkommen sinnlos sein.

 

So sollte die Liebe eigentlich auch keine Schuldgefühle und kein schlechtes Gewissen schüren, wenn Priester von ihr eingenommen werden. Wer kann garantieren, dass nicht Gottes Wille dahinter steckt? Man könnte vielleicht sogar darüber spekulieren, ob Menschen, auch wenn es der Papst ist, sich nicht sogar vor Gott versündigen könnten, wenn sie Mitmenschen, die sich zum Priestertum berufen fühlen, dieses, keinen Sinn machende Opfer aufzuzwingen versuchen.

 

Weil das Pflichtzölibat keinen Sinn macht, was auch den Betreffenden auch nicht verborgen bleibt, wird es leider immer mehr zum Priesterverhinerungsgesetz. Schade nur, dass die Seelsorge zunehmend unter dieser und man muß es schon so hart sagen, unsinnigen Prinzipienreiterei leidet, ja ihr scheinbar sogar mehr oder weniger bewußt geopfert wird.

 

Meist sind es auch die wertvollsten und besten Priester, die irgendwann verspüren, dass es nicht gut für den Menschen ist allein zu sein und von der Liebe zu einem anderen Menschen eingeholt werden. Ich hatte das Glück, beim Katholikentag in Ulm drei Tage an dem Stand “Verein katholischer Priester und ihrer Frauen” mit ehemaligen Priestern und ihren Frauen wirken zu können. Dies war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, und die guten Gespräche zu denen es an diesem Stand, mit ehemaligen Priestern, noch praktizierenden, sich auf den Priesterberuf vorbereitenden und ganz normalen Laien gekommen ist, waren sehr, sehr interessant und beschäftigen mich teilweise immer noch.

 

Es wirkt auch nicht gerade überzeugend, wenn unsere kath. Kirchenführung Liebe predigen will, die Menschen aber, die diese Lehre bei der Basis vertreten sollen, selbst zum Verzicht darauf verpflichtet.

 

Ich denke man kann sagen, dass es bei dem alarmierend zunehmenden Priestermangel eine Sünde und Schande ist, ja, sogar eine Versündigung gegen Gott sein dürfte, hervorragende Priesterkandidaten mit einer unsinnigen Menschseinsbeschneidung vom Priestertum abzuhalten und wertvollen Priestern die weitere Ausübung ihres Priesteramtes, nur der Liebe wegen zu verbieten und zu untersagen.

 

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

So wie Du schreibst meinst Du den Zölibat und nicht den Pflichtzölibat. Wie stehst Du zu den Aussagen Jesu zur Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen?

romeroxav

Link to comment
Share on other sites

Jesus hat die Liebe hoch gepriesen und daher ist wohl kaum anzunehmen, dass wirkliche ehrliche und wahre Liebe, auch nur im geringsten Sünde sein kann.
Was wirkliche, ehrliche und wahre Liebe ist - darüber spricht Jesus selbst: "Wer sein Leben für einen anderen hinzugeben bereit ist, der hat wirkliche, wahre und ehrliche Liebe.

 

So muß vielleicht auch kein Priester sich Vorwürfe machen, wenn er im Laufe seines Priesterseins die Liebe zu einer Frau entdeckt und glaubt, sein weiteres Leben mit ihr teilen zu müssen und auch Kinder zu haben.
Du siehst die Liebe nur auf Mann- Frau bezogen? Mutterliebe, Kinderliebe, göttliche Liebe- das solltest du nicht unterschlagen. Was ist nun wenn die Nächstenliebe zur Gemeinde und die Liebe zu einer Frau sich bei einem Priester überschlagen? Soll er hier dem geistlichen Menschen folgen, der vielen Menschen in Liebe dienen will- oder soll er sich eine Frau nehmen- auch wenn er vorher Ehelosigkeit um Christi willen gelobt hatte?

 

Dass man ihm amtskirchlich dann aber die weitere Ausübung des Priesterdienstes versagt, ist eine rein menschliche, mit dem Evangelium nicht zu begründende Entscheidung, bei der es sicherlich sehr fraglich sein dürfte, ob Gott überhaupt damit einverstanden ist.
Jesus selbst sagt: Wer ein Haus baut, der soll vorher überlegen, ob die Mittel reichen. Wer also die Ehelosigkeit gelobt, der soll sich auch vorher gründlich überlegen, ob seine Kräfte reichen. Und ein Gelöbnis sollte man halten. Da du die Bibel kennst wirst dir sicher aufgefallen sein, dass der hl. Paulus auch Gelöbnisse gemacht hat. Dass Gott mit dem Halten von Geboten und Gelöbnissen einverstan ist, damit solltest du rechnen. Und so wird Gott auch das Gelöbnis der Ehelosigkeit um Christi willen ernst nehmen- ebenso wie er das Ehegelöbnis der Treue ernst nimmt. Man soll mit Sakramenten und mit Gott auf keinen Fall herumspielen.
Die Liebe ist ein großes und wertvolles Geschenk Gottes an den Menschen.
Du siehst die Liebe nur auf die Ebene zwischen Mann und Frau bezogen. Aber du übersiehst geflissentlich oder absichtlich z.B. die Liebe zwischen Mensch und Gott. Du denkst fleischlich und nicht geistlich- daher siehst du in der Ehelosigkeit eine Einschränkung des Menschseins- und hast damit selbst eine sehr beschränkte Sichtweise dessen was Liebe ist.
Dass Pflichtzölibat ist also eine rein menschliche Erfindung. Es ist, neben einer Einschränkung des normalen Menschseins, zugleich ein mehr oder weniger aufgezwungenes, nicht selten von den Betreffenden im Laufe ihres Lebens kaum zu tragendes Opfer.
Du bist dir immer noch nichtbewußt geworden (ich vermute: zu wenig nachgedacht) dass das freiwillige Ja zum Zölibat die Voraussetzung ist, dass ein Priesterkandidat diesen Weg geht. Solltest du nachweisen können, dass Priesterkandidaten z.B. mit Druckmitteln (Waffengewalt etc.) zum Priestertum gezwungen werden, dann wäre das etwas anderes. So aber sind deine dauernden Anfeindungen des Zölibat nichts anderes als Windhauch und Schlagworte mit dem Versuch, die Ehelosigkeit um Christi willen zu diskreditieren und die Sexualität zum obersten Prinzip zu erheben, dem sich alles andere zu unterwerfen hat.

 

Da Gott bekanntlich an aufgezwungenen Opfern kein Wohlgefallen hat, könnte das Ganze also vielleicht sogar vollkommen sinnlos sein.
Sinnlos sind deine Unterstellungen, dass das Opfer der Ehelosigkeit erzwungen wäre. Noch einmal: Kannst du nachweisen, dass jemand zum Priestertum gezwungen wird??
So sollte die Liebe eigentlich auch keine Schuldgefühle und kein schlechtes Gewissen schüren, wenn Priester von ihr eingenommen werden. Wer kann garantieren, dass nicht Gottes Wille dahinter steckt?
Du kannst es mir nicht weismachen, dass hinter einem gebrochenen Versprechen Gott steht.

 

Man könnte vielleicht sogar darüber spekulieren, ob Menschen, auch wenn es der Papst ist, sich nicht sogar vor Gott versündigen könnten, wenn sie Mitmenschen, die sich zum Priestertum berufen fühlen, dieses, keinen Sinn machende Opfer aufzuzwingen versuchen.
Genau so könnte man spekulieren, ob du nicht dadurch dich versündigst, dass du uns hier einreden willst, dass Menschen zum Priestertum und damit zum Zölibat gezwungen, genötigt, erpresst werden.
Weil das Pflichtzölibat keinen Sinn macht, was auch den Betreffenden auch nicht verborgen bleibt, wird es leider immer mehr zum Priesterverhinerungsgesetz.
Du verzapfst Unsinn - denn jene katholischen Priesteramtskandidaten, die diesen Ruf angenommen haben sehen im Zölibat sehr wohl einen Sinn.

 

Schade nur, dass die Seelsorge zunehmend unter dieser und man muß es schon so hart sagen, unsinnigen Prinzipienreiterei leidet, ja ihr scheinbar sogar mehr oder weniger bewußt geopfert wird.
Wieder so eine Behauptung, die deine Zölibatsfeindlichkeit bestätigen soll. In Wahrheit - und dazu gibt es (siehe Groschenblatt,Ausgabe Jänner 07) einige Schreiben von verheirateten Priestern aus der Ukrainne- kann gerade das Eheleben und die Sorge um die Famlie zu einer Seelsorgebehinderund werden: Wenn Priester nämlich verheiratet sind, für Frau und Kinder zu sorgen haben - und nicht gerade mit Reichtümern gesegnet sind- dann wird die Seelsorge flöten gehen, weil die Priester andere Sorgen haben, als sich um die Schäfchen zu kümmern - sie müssen nämlich zuerst für ihre Familie sorgen. Die Auflösung des Zölibat für Priester würde daher eine Seelsorgebehinderung werden - und es weise und verantwortungsvoll, dass Rom den Zölibat auch aus diesem Grund beläßt. Dank sei Gott.
Meist sind es auch die wertvollsten und besten Priester, die irgendwann verspüren, dass es nicht gut für den Menschen ist allein zu sein und von der Liebe zu einem anderen Menschen eingeholt werden.
Du versuchst wohl alles um deine Sichtweise zu verteidigen- sogar Täuschung und Trug - dann nämlich die ehewilligen Priester die "Besseren" wären - und jene, die sich aufopfern für andere, die auf die Ehe verzichten, um vielen zu dienen- das wären die "schlechteren" Priester. Hast du keine Gedenken, dass solche Aussagen an den Rand einer Verleumdung kommen könnten?
Link to comment
Share on other sites

Die Liebe und das Priestersein

 

Jesus hat die Liebe hoch gepriesen und daher ist wohl kaum anzunehmen, dass wirkliche ehrliche und wahre Liebe, auch nur im geringsten Sünde sein kann. So muß vielleicht auch kein Priester sich Vorwürfe machen, wenn er im Laufe seines Priesterseins die Liebe zu einer Frau entdeckt und glaubt, sein weiteres Leben mit ihr teilen zu müssen und auch Kinder zu haben. Dass man ihm amtskirchlich dann aber die weitere Ausübung des Priesterdienstes versagt, ist eine rein menschliche, mit dem Evangelium nicht zu begründende Entscheidung, bei der es sicherlich sehr fraglich sein dürfte, ob Gott überhaupt damit einverstanden ist.

 

Die Liebe ist ein großes und wertvolles Geschenk Gottes an den Menschen. Das Zölibat dagegen eine Einschränkung des normalen Liebesbedürfnisses eines Menschen und zudem eine menschliche, mit Nichts plausiblem zu begründende Erfindung, entstanden aus einem falschen Sexualverständnis und anderen menschlichen Interessen.

 

Dass Pflichtzölibat ist also eine rein menschliche Erfindung. Es ist, neben einer Einschränkung des normalen Menschseins, zugleich ein mehr oder weniger aufgezwungenes, nicht selten von den Betreffenden im Laufe ihres Lebens kaum zu tragendes Opfer. Da Gott bekanntlich an aufgezwungenen Opfern kein Wohlgefallen hat, könnte das Ganze also vielleicht sogar vollkommen sinnlos sein.

 

So sollte die Liebe eigentlich auch keine Schuldgefühle und kein schlechtes Gewissen schüren, wenn Priester von ihr eingenommen werden. Wer kann garantieren, dass nicht Gottes Wille dahinter steckt? Man könnte vielleicht sogar darüber spekulieren, ob Menschen, auch wenn es der Papst ist, sich nicht sogar vor Gott versündigen könnten, wenn sie Mitmenschen, die sich zum Priestertum berufen fühlen, dieses, keinen Sinn machende Opfer aufzuzwingen versuchen.

 

Weil das Pflichtzölibat keinen Sinn macht, was auch den Betreffenden auch nicht verborgen bleibt, wird es leider immer mehr zum Priesterverhinerungsgesetz. Schade nur, dass die Seelsorge zunehmend unter dieser und man muß es schon so hart sagen, unsinnigen Prinzipienreiterei leidet, ja ihr scheinbar sogar mehr oder weniger bewußt geopfert wird.

 

Meist sind es auch die wertvollsten und besten Priester, die irgendwann verspüren, dass es nicht gut für den Menschen ist allein zu sein und von der Liebe zu einem anderen Menschen eingeholt werden. Ich hatte das Glück, beim Katholikentag in Ulm drei Tage an dem Stand “Verein katholischer Priester und ihrer Frauen” mit ehemaligen Priestern und ihren Frauen wirken zu können. Dies war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, und die guten Gespräche zu denen es an diesem Stand, mit ehemaligen Priestern, noch praktizierenden, sich auf den Priesterberuf vorbereitenden und ganz normalen Laien gekommen ist, waren sehr, sehr interessant und beschäftigen mich teilweise immer noch.

 

Es wirkt auch nicht gerade überzeugend, wenn unsere kath. Kirchenführung Liebe predigen will, die Menschen aber, die diese Lehre bei der Basis vertreten sollen, selbst zum Verzicht darauf verpflichtet.

 

Ich denke man kann sagen, dass es bei dem alarmierend zunehmenden Priestermangel eine Sünde und Schande ist, ja, sogar eine Versündigung gegen Gott sein dürfte, hervorragende Priesterkandidaten mit einer unsinnigen Menschseinsbeschneidung vom Priestertum abzuhalten und wertvollen Priestern die weitere Ausübung ihres Priesteramtes, nur der Liebe wegen zu verbieten und zu untersagen.

 

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

So wie Du schreibst meinst Du den Zölibat und nicht den Pflichtzölibat. Wie stehst Du zu den Aussagen Jesu zur Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen?

romeroxav

Entschuldigung, ich meine natürlich das Pflichtzölibat. Vor einem freiwillig gelebten Zölibat habe ich allergrößte Hochachtung und allergößten Respekt.

 

Josef Berens

Link to comment
Share on other sites

So wie Du schreibst meinst Du den Zölibat und nicht den Pflichtzölibat. Wie stehst Du zu den Aussagen Jesu zur Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen?

romeroxav

Entschuldigung, ich meine natürlich das Pflichtzölibat. Vor einem freiwillig gelebten Zölibat habe ich allergrößte Hochachtung und allergößten Respekt.

 

Josef Berens

 

Lieber Josef,

danke für die Klarstellung. Dennoch frag ich mich, ob Du nicht doch einem Vorurteil verfallen bist und eine grundsätzliche Wertung vorgenommen hast.

 

Die Liebe ist ein großes und wertvolles Geschenk Gottes an den Menschen. Das Zölibat dagegen eine Einschränkung des normalen Liebesbedürfnisses eines Menschen und zudem eine menschliche, mit Nichts plausiblem zu begründende Erfindung, entstanden aus einem falschen Sexualverständnis und anderen menschlichen Interessen.

 

Wenn der Zölibat eine Beschränkung des normalen Liebesbedürfnisses ist, dann sind die, die es freiwillig auf sich nehmen entweder nicht normal oder sie lassen ihr normales Liebesbedürfnis freiwillig beschneiden. Weiter schreibst Du:

 

Meist sind es auch die wertvollsten und besten Priester, die irgendwann verspüren, dass es nicht gut für den Menschen ist allein zu sein und von der Liebe zu einem anderen Menschen eingeholt werden.

 

Ich kenne selbst verheiratete Priester die sehr wertvoll sind aber ich wehre mich dagegen, dass es die wertvollsten und besten sind, weil dies die abwertet, die dem Versprechen treu bleiben. Das finde ich schlicht unmaßend.

 

romeroxav

Link to comment
Share on other sites

 

Jesus hat die Liebe hoch gepriesen und daher ist wohl kaum anzunehmen, dass wirkliche ehrliche und wahre Liebe, auch nur im geringsten Sünde sein kann.

Was wirkliche, ehrliche und wahre Liebe ist - darüber spricht Jesus selbst: "Wer sein Leben für einen anderen hinzugeben bereit ist, der hat wirkliche, wahre und ehrliche Liebe.

 

So muß vielleicht auch kein Priester sich Vorwürfe machen, wenn er im Laufe seines Priesterseins die Liebe zu einer Frau entdeckt und glaubt, sein weiteres Leben mit ihr teilen zu müssen und auch Kinder zu haben.
Du siehst die Liebe nur auf Mann- Frau bezogen? Mutterliebe, Kinderliebe, göttliche Liebe- das solltest du nicht unterschlagen. Was ist nun wenn die Nächstenliebe zur Gemeinde und die Liebe zu einer Frau sich bei einem Priester überschlagen? Soll er hier dem geistlichen Menschen folgen, der vielen Menschen in Liebe dienen will- oder soll er sich eine Frau nehmen- auch wenn er vorher Ehelosigkeit um Christi willen gelobt hatte?

 

Dass man ihm amtskirchlich dann aber die weitere Ausübung des Priesterdienstes versagt, ist eine rein menschliche, mit dem Evangelium nicht zu begründende Entscheidung, bei der es sicherlich sehr fraglich sein dürfte, ob Gott überhaupt damit einverstanden ist.
Jesus selbst sagt: Wer ein Haus baut, der soll vorher überlegen, ob die Mittel reichen. Wer also die Ehelosigkeit gelobt, der soll sich auch vorher gründlich überlegen, ob seine Kräfte reichen. Und ein Gelöbnis sollte man halten. Da du die Bibel kennst wirst dir sicher aufgefallen sein, dass der hl. Paulus auch Gelöbnisse gemacht hat. Dass Gott mit dem Halten von Geboten und Gelöbnissen einverstan ist, damit solltest du rechnen. Und so wird Gott auch das Gelöbnis der Ehelosigkeit um Christi willen ernst nehmen- ebenso wie er das Ehegelöbnis der Treue ernst nimmt. Man soll mit Sakramenten und mit Gott auf keinen Fall herumspielen.
Die Liebe ist ein großes und wertvolles Geschenk Gottes an den Menschen.
Du siehst die Liebe nur auf die Ebene zwischen Mann und Frau bezogen. Aber du übersiehst geflissentlich oder absichtlich z.B. die Liebe zwischen Mensch und Gott. Du denkst fleischlich und nicht geistlich- daher siehst du in der Ehelosigkeit eine Einschränkung des Menschseins- und hast damit selbst eine sehr beschränkte Sichtweise dessen was Liebe ist.
Dass Pflichtzölibat ist also eine rein menschliche Erfindung. Es ist, neben einer Einschränkung des normalen Menschseins, zugleich ein mehr oder weniger aufgezwungenes, nicht selten von den Betreffenden im Laufe ihres Lebens kaum zu tragendes Opfer.
Du bist dir immer noch nichtbewußt geworden (ich vermute: zu wenig nachgedacht) dass das freiwillige Ja zum Zölibat die Voraussetzung ist, dass ein Priesterkandidat diesen Weg geht. Solltest du nachweisen können, dass Priesterkandidaten z.B. mit Druckmitteln (Waffengewalt etc.) zum Priestertum gezwungen werden, dann wäre das etwas anderes. So aber sind deine dauernden Anfeindungen des Zölibat nichts anderes als Windhauch und Schlagworte mit dem Versuch, die Ehelosigkeit um Christi willen zu diskreditieren und die Sexualität zum obersten Prinzip zu erheben, dem sich alles andere zu unterwerfen hat.

 

Da Gott bekanntlich an aufgezwungenen Opfern kein Wohlgefallen hat, könnte das Ganze also vielleicht sogar vollkommen sinnlos sein.
Sinnlos sind deine Unterstellungen, dass das Opfer der Ehelosigkeit erzwungen wäre. Noch einmal: Kannst du nachweisen, dass jemand zum Priestertum gezwungen wird??
So sollte die Liebe eigentlich auch keine Schuldgefühle und kein schlechtes Gewissen schüren, wenn Priester von ihr eingenommen werden. Wer kann garantieren, dass nicht Gottes Wille dahinter steckt?
Du kannst es mir nicht weismachen, dass hinter einem gebrochenen Versprechen Gott steht.

 

Man könnte vielleicht sogar darüber spekulieren, ob Menschen, auch wenn es der Papst ist, sich nicht sogar vor Gott versündigen könnten, wenn sie Mitmenschen, die sich zum Priestertum berufen fühlen, dieses, keinen Sinn machende Opfer aufzuzwingen versuchen.
Genau so könnte man spekulieren, ob du nicht dadurch dich versündigst, dass du uns hier einreden willst, dass Menschen zum Priestertum und damit zum Zölibat gezwungen, genötigt, erpresst werden.
Weil das Pflichtzölibat keinen Sinn macht, was auch den Betreffenden auch nicht verborgen bleibt, wird es leider immer mehr zum Priesterverhinerungsgesetz.
Du verzapfst Unsinn - denn jene katholischen Priesteramtskandidaten, die diesen Ruf angenommen haben sehen im Zölibat sehr wohl einen Sinn.

 

Schade nur, dass die Seelsorge zunehmend unter dieser und man muß es schon so hart sagen, unsinnigen Prinzipienreiterei leidet, ja ihr scheinbar sogar mehr oder weniger bewußt geopfert wird.
Wieder so eine Behauptung, die deine Zölibatsfeindlichkeit bestätigen soll. In Wahrheit - und dazu gibt es (siehe Groschenblatt,Ausgabe Jänner 07) einige Schreiben von verheirateten Priestern aus der Ukrainne- kann gerade das Eheleben und die Sorge um die Famlie zu einer Seelsorgebehinderund werden: Wenn Priester nämlich verheiratet sind, für Frau und Kinder zu sorgen haben - und nicht gerade mit Reichtümern gesegnet sind- dann wird die Seelsorge flöten gehen, weil die Priester andere Sorgen haben, als sich um die Schäfchen zu kümmern - sie müssen nämlich zuerst für ihre Familie sorgen. Die Auflösung des Zölibat für Priester würde daher eine Seelsorgebehinderung werden - und es weise und verantwortungsvoll, dass Rom den Zölibat auch aus diesem Grund beläßt. Dank sei Gott.
Meist sind es auch die wertvollsten und besten Priester, die irgendwann verspüren, dass es nicht gut für den Menschen ist allein zu sein und von der Liebe zu einem anderen Menschen eingeholt werden.
Du versuchst wohl alles um deine Sichtweise zu verteidigen- sogar Täuschung und Trug - dann nämlich die ehewilligen Priester die "Besseren" wären - und jene, die sich aufopfern für andere, die auf die Ehe verzichten, um vielen zu dienen- das wären die "schlechteren" Priester. Hast du keine Gedenken, dass solche Aussagen an den Rand einer Verleumdung kommen könnten?

Als Verleumdung kann und sollte mein Aufsatz nicht gesehen werden. Er soll nur Denkanstoß und Diskussiongrundlage sein und werden.

Ich könnte Deine, nicht unbedingt überzeugenden Einwände nun zu widerlegen versuchen. Aber auch hier möchte ich Deine Meinung und meine so nebeneinander stehen lassen und den mündigen Leser zunächst einmal zur eigenen Meinungsbildung kommen lassen

 

Josef Berens

(als einfacher,denener Katholik).

Link to comment
Share on other sites

Ich bin auch nicht gerade ein Freund des Pflichtzölibats, aber so würde ich die sache auch nicht sehen.

 

Die Frage, ob Leute irgendwann in ihrem Leben mit der Ehelosigkeit Probleme haben, ist kein Argument für oder gegen das Zölibat. Das liegt dann auf derselben Ebene wie die Idee, ein 'vernachlässigter' Ehemann könnte sich ja ab und zu mal das Vermisste anderweitig besorgen.

Ich denke, diejenigen, die Priester werden, wissen, worauf sie sich einlassen, und müssen als reife Menschen dann auch die Konsequenzen tragen, entweder bleiben sie ehelos und Priester oder sie machen etwas anderes und können dann heiraten.

 

Das Kernproblem ist sicher die Frage, was Ehelosigkeit und Priestertum miteinander zu tun haben. Da kann man unterschiedlicher Auffassung sein. Allerdings denke ich, dass eine Auffassung 'ich will alles und zwar jetzt' kein reifer Umgang mit dem Thema darstellt.

Link to comment
Share on other sites

So muß vielleicht auch kein Priester sich Vorwürfe machen, wenn er im Laufe seines Priesterseins die Liebe zu einer Frau entdeckt und glaubt, sein weiteres Leben mit ihr teilen zu müssen und auch Kinder zu haben.

 

Doch sollte er eigentlich, da er mit der Diakonnenweihe Gott die Ehelosigkeit gelobt und somit sein Gelübde mit Gott brechen würde.

 

Dass man ihm amtskirchlich dann aber die weitere Ausübung des Priesterdienstes versagt, ist eine rein menschliche, mit dem Evangelium nicht zu begründende Entscheidung, bei der es sicherlich sehr fraglich sein dürfte, ob Gott überhaupt damit einverstanden ist.

 

Ist Gott auch damit einverstanden wenn ein Priester das Band der Liebe zwischen ihm und Gott zerreist wegen der Liebe zu einer Frau, wenn er zuvor Gott die Treue gelobt hat.

 

Die Liebe ist ein großes und wertvolles Geschenk Gottes an den Menschen.

Da hast du recht.

 

Das Zölibat dagegen eine Einschränkung des normalen Liebesbedürfnisses eines Menschen und zudem eine menschliche, mit Nichts plausiblem zu begründende Erfindung, entstanden aus einem falschen Sexualverständnis und anderen menschlichen Interessen.

 

Das Zölibat ist keine Einschränkung des normalen Menschseins, niemand wird gezwungen Priester zu werden, es ist eine Einschränkung zur Ausübung und Erlangung der priesterlichen Würde.

 

Dass Pflichtzölibat ist also eine rein menschliche Erfindung.

Das bestreitet hier niemand.

 

Es ist, neben einer Einschränkung des normalen Menschseins, zugleich ein mehr oder weniger aufgezwungenes, nicht selten von den Betreffenden im Laufe ihres Lebens kaum zu tragendes Opfer. Da Gott bekanntlich an aufgezwungenen Opfern kein Wohlgefallen hat, könnte das Ganze also vielleicht sogar vollkommen sinnlos sein.

 

Wie sollte es den ein aufgezwungenes Opfer sein? :k035::k035::k035:

Jeder der Priester wird wird dies freiwillig es wird niemand gezwungen.

 

Ich denke man kann sagen, dass es bei dem alarmierend zunehmenden Priestermangel eine Sünde und Schande ist, ja, sogar eine Versündigung gegen Gott sein dürfte, hervorragende Priesterkandidaten mit einer unsinnigen Menschseinsbeschneidung vom Priestertum abzuhalten und wertvollen Priestern die weitere Ausübung ihres Priesteramtes, nur der Liebe wegen zu verbieten und zu untersagen.

 

Der Priestermangel hat andere Gründe, das Zölibat gibt es nun mehr seit rund 1000 Jahren. In der Vergangenheit gab es keinen Priestermangel und auch heutzutage gibt es noch Länder die keinen Priestermangel haben. Sind dies andere Menschen wie wir?

 

Es hält kein Mensch einen jungen Mann von der Liebe ab und glaub mir mein lieber Josef auch Priester LIEBEN eben nur auf andere Weise.

 

Gott zum Gruße

 

Florian

(angehender Priesteramtskandidat)

Edited by Touch-me-Flo
Link to comment
Share on other sites

So muß vielleicht auch kein Priester sich Vorwürfe machen, wenn er im Laufe seines Priesterseins die Liebe zu einer Frau entdeckt und glaubt, sein weiteres Leben mit ihr teilen zu müssen und auch Kinder zu haben.

 

Doch sollte er eigentlich, da er mit der Diakonnenweihe Gott die Ehelosigkeit gelobt und somit sein Gelübde mit Gott brechen würde.

 

Lieber Florian,

ich korrigiere dich ja wirklich nur ungern, aber mir sei dir kleine, aber feine unterscheidende Anmerkung erlaubt, dass Weltpriester (als in Zukunf möglicherweise du und ich) kein Gelübde abgelegen. Wir legen ein Versprechen vor unserem Bischof und seinen Nachfolgern, aber eben auch vor dem Volk unseres Bistums ab.

 

Benjamin (auch angehender Priesteramtskandidat, der sich zu nichts gezwungen fühlt und von Pflichtzölibat bisher nichts mitbekommen hat)

 

P.s. Wenn es tatsächlich irgendwo einen Pflichtzölibat geben sollte, bin ich natürlich selbstverständlich dagegen. Ich wünsche mir Priester, die auf den Anruf Gottes froh und frei mit ja anworten.

Link to comment
Share on other sites

So wie Du schreibst meinst Du den Zölibat und nicht den Pflichtzölibat. Wie stehst Du zu den Aussagen Jesu zur Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen?

romeroxav

Entschuldigung, ich meine natürlich das Pflichtzölibat. Vor einem freiwillig gelebten Zölibat habe ich allergrößte Hochachtung und allergößten Respekt.

 

Josef Berens

Ach, tatsächlich? Obwohl es keine normalen Menschen sind?

Link to comment
Share on other sites

Wie sollte es den ein aufgezwungenes Opfer sein? :k035::k035::k035:

Jeder der Priester wird wird dies freiwillig es wird niemand gezwungen.

 

 

Du hälst es also nicht für möglich, dass Gott jemanden zum Priesteramt, aber nicht zum Zölibat beruft? Umgekehrt kann man doch sehr wohl zum Zölibat, aber nicht zum Priesteramt berufen sein?

Link to comment
Share on other sites

 

Wie sollte es den ein aufgezwungenes Opfer sein? :k035::k035::k035:

Jeder der Priester wird wird dies freiwillig es wird niemand gezwungen.

 

 

Du hälst es also nicht für möglich, dass Gott jemanden zum Priesteramt, aber nicht zum Zölibat beruft? Umgekehrt kann man doch sehr wohl zum Zölibat, aber nicht zum Priesteramt berufen sein?

 

Das Thema scheint ja viel Resonanz zu finden. Auch, wenn man es noch so versucht, scheint es doch nicht wirklich zu gelingen, meine These, das unsinnige Pflichtzöibat werde immer mehr zum Prieterverhinerungsgesetz zu entkräften. Sind wir doch mal ehrlich. Gott beruft, genau so wie in der evangel. Kirche, genügend Priester. Davon bin ich überzeugt. Es sind dann, vielleicht zu selbstherrliche Menschen, die diesen Berufungen Bedingungen stellen, die für normale, gesunde, sich selbst informierende und selbst denkende Menschen vielfach nicht zu erfüllen sind. Das ist doch Fakt.

 

Dabei ist das Pflichtzölibat doch eine rein menschliche Erfindung, die nichts mit Jesus und dem 'Evangelium zu tun hat. Hätte Jesus auch nur den geringsten Wert auf Ehelosigkeit gelegt, hätte er sich sicherlich keine ganz normal verheirateten Männer zu seinen nächsten Mitarbeitern auserkoren.

 

Ja sogar der erste Papst war ein ganz normal verheirateter Mann. Deutlicher dürfte die Wertlosigkeit eines Pflichtzölibats für Gott doch wohl kaum zu beiweisen sein. So dürfte das Pflichtzölibat vielleicht sogar nicht einmal gottgefällig sein, sondern eher nur dem Wohlgefallen derer dienen, die Mitmenschen diese Menschseinsbeschneidung, aus welchen Gründen auch immer, aufzuzwingen versuchen und sich dabei vielleicht damit noch selbst Pluspunkte bei Gott ausrechen. Ob man sich damit aber nicht vielleicht sogar vor Gott versündigt? Ausserdem sagte Gott selbst, wenn man Gen. glauben kann, daß es nicht gut für den Menschen ist, allein zu sein.

 

So ist es nicht mehr als verständlich, daß immer mehr hervorragend geeignete junge Männer, die Unsinnigkeit des Pflichtzölibats sehen und sich diese Menschseinsbeschneidung, eben weil sie sinnlos und mit nichts zu begründen ist nicht mehr aufdrängen lassen und versuchen, auf andere Weise Gott und den Menschen zu dienen.

 

Außerdem leidet nicht nur die Seelsorge und Quantität unter diesem Gesetz sondern, was vielleicht noch schlimmer ist die Qualität. Wenn man dem Pastoraltheologen Norbert greinacher glauben kann, der es sicherlich wissen könnte, sind sogar dreiviertel der derzeitigen Kandidaten "komische Leute und für die Seelsorge nicht geeignet" Gehen also so auch noch die besten Berufungen verloren?

 

So dürfte es zu einfach sein, zu Versuchen das das Pflichtzölibat mit nicht überzeugenden, nicht selten an den Haaren herbei gezogenen Begründungen zu halten. Mit einem Federstrich wäre es zu beseitigen und sicherlich würden dann nicht wenige, unter der Last dieser Bestimmung leidenden Priester aufatmen, sicherlich gäbe es wieder bald genügend Priester und sicherlich würde auch die Qualität der Priester damit wieder steigen, worin die Evangelischen uns Vorbild sein dürften.

 

Josef Berens

(als einfacher, denkender Katholik)

Link to comment
Share on other sites

Ich hatte eigentlich gedacht, dass in deinem anderen Thread alles Nötige zu dem Thema schon gesagt war. Für deine ewigen Wiederholungen ist mir die Zeit zu schade. (Unbeschadet meiner eigenen Meinung!)

Edited by Elima
Link to comment
Share on other sites

Du solltest schnell den ev. Geschwistern mitteilen, daß Gott in ihrer Gemeinschaft Priester erweckt, damit sie wissen, vor wem sie sich hüten müssen. Macht Gott bei Protestantens eigentlich schon lange Zwangspriester? Und wie erkennt man die?

Link to comment
Share on other sites

Ja sogar der erste Papst war ein ganz normal verheirateter Mann.

 

"Normal verheiratet" nennst Du das? Ich finde, das Leben des Petrus ist doch wohl eher ein klarer Hinweis auf die Nichtvereinbarkeit von Amt und Familie!

Link to comment
Share on other sites

Ich hatte eigentlich gedacht, dass in deinem anderen Thread alles Nötige zu dem Thema schon gesagt war. Für deine ewigen Wiederholungen ist mir die Zeit zu schade. (Unbeschadet meiner eigenen Meinung!)

Man kann es eben garnich oft genug wiederholen mit der Hoffnung, das stetiges Tropfen irgendwann doch einen Stein höhlt, wie man so schön zu sagen pflegt.

Link to comment
Share on other sites

Das Thema scheint ja viel Resonanz zu finden.

...

Außerdem leidet nicht nur die Seelsorge und Quantität unter diesem Gesetz sondern, was vielleicht noch schlimmer ist die Qualität. Wenn man dem Pastoraltheologen Norbert greinacher glauben kann, der es sicherlich wissen könnte, sind sogar dreiviertel der derzeitigen Kandidaten "komische Leute und für die Seelsorge nicht geeignet" Gehen also so auch noch die besten Berufungen verloren?

 

Diesen Blödsinn und diese Verunglimpfung von amtierenden Priestern als "komische Leute und für die Seelsorge nicht geeignet" hast Du schon hier verbreitet, Du Langweiler!

Link to comment
Share on other sites

Ich hatte eigentlich gedacht, dass in deinem anderen Thread alles Nötige zu dem Thema schon gesagt war. Für deine ewigen Wiederholungen ist mir die Zeit zu schade. (Unbeschadet meiner eigenen Meinung!)

Man kann es eben garnich oft genug wiederholen mit der Hoffnung, das stetiges Tropfen irgendwann doch einen Stein höhlt, wie man so schön zu sagen pflegt.

 

Glaubst Du wirklich an einen Effekt Deiner ständigen, recht mäßig qualifizierten Äusserungen?

Ich deute die Stimmung eher so dass Du nervst und dadurch Ablehnung Deiner Thesen provozierst.

Link to comment
Share on other sites

Man kann es eben garnich oft genug wiederholen mit der Hoffnung, das stetiges Tropfen irgendwann doch einen Stein höhlt, wie man so schön zu sagen pflegt.

 

Dann hoff mal schön weiter und erfreue Dich an Deinen Wiederholungen, die inzwischen nicht mal mehr Unterhaltungswert haben. Ich würde beinahe wetten, dass Du Dein hier schon mehrfach bemühtes Greinacher-Zitat aus einem ca. 10 Jahre alten Focus-Artikel abgestaubt hast, und dort hat es für einfach denkende Katholiken nicht ganz leicht zu durchschauende Tücken. Zunächst einmal blieb schon damals offen, ob Greinacher überhaupt richtig zitiert worden ist. Meines Wissens bezog er sich auf die Gesamtzahl der Theologiestudierenden und nicht auf den im Verhältnis dazu verschwindend kleinen Teil der Priesteramtskandidaten.

Edited by Alice
Link to comment
Share on other sites

Du solltest schnell den ev. Geschwistern mitteilen, daß Gott in ihrer Gemeinschaft Priester erweckt, damit sie wissen, vor wem sie sich hüten müssen. Macht Gott bei Protestantens eigentlich schon lange Zwangspriester? Und wie erkennt man die?

Du meinst Herabsetzung evangelischer Pastoren gelöscht denn Priester sind das nach katholischen Maßstab nicht. <_<

Edited by wolfgang E.
Link to comment
Share on other sites

Also ICH fände das echt gut wenn auf einmal der Pflichzölibat freiwillig würde :unsure: ...ich hab da schon einen schicken Priester im Auge <_<

Edited by Dio
Link to comment
Share on other sites

 

 

Ja sogar der erste Papst war ein ganz normal verheirateter Mann.

 

"Normal verheiratet" nennst Du das? Ich finde, das Leben des Petrus ist doch wohl eher ein klarer Hinweis auf die Nichtvereinbarkeit von Amt und Familie!

Bist du auch der Meinung, das Petrus mit seiner Frau, nach der Erwählung eine Josefsehe führte?

Edited by tomlo
Link to comment
Share on other sites

 

 

Ja sogar der erste Papst war ein ganz normal verheirateter Mann.

 

"Normal verheiratet" nennst Du das? Ich finde, das Leben des Petrus ist doch wohl eher ein klarer Hinweis auf die Nichtvereinbarkeit von Amt und Familie!

Bist du auch der Meinung, das Petrus mit seiner Frau nach der Erwählung eine Josefsehe geführt haben?

Wo hast Du denn diesen Unsinn wieder aufgeschnappt. Wenn ja dann nur deshalb, weil er nie zu Hause war.

Link to comment
Share on other sites

das war keine Herabsetzung, sondern eine Tatsache, dass ev. Pfarrer und Pfarrerinnen nach katholischen Maßstab den Status eines Gemeindereferenten haben!

 

Quatsch. Du vergleichst mal wieder Äpfel mit Birnen. Evangelische Pastoren haben innerhalb der evangelischen Kirche sehr wohl einen anderen Status als evangelische Gemeindereferenten (die es auch gibt).

 

Richtig ist, dass evangelische Pastoren keine geweihten Priester sind. Jeglichen herabsetzenden Kommentar dazu kannst Du Dir verkneifen.

Link to comment
Share on other sites

×
×
  • Create New...