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Was bringt Gebet?


Sacerdos Magnus
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Sacerdos Magnus

wie immer habe ich auch diesmal versucht, den inhalt des threads bereits in den überschriften klarzumachen: ist beten für euch einfach ein loslassen bzw. "jammern" über eure sorgen, ängste, nöte - das dankgebet sei an dieser stelle bitte einmal außen vorgelassen -, oder vertraut ihr darauf, dass gott euch hilft, wenn ihr ihn bittet.

bei letzterer entscheidung würde mich allerdings jesu anführung verwirren, dass gott doch schon in dem moment, wo man zu ihm bete, wisse, was einem fehle. dann aber ist das gebet doch irgendwie sinnlos.

im vaterunser wird seit über 2000 jahren !!! um die erlösung vom bösen gebetet - noch ist in meinen augen nicht so wahnsinnig viel geschehen... warum aber fordert gerade jesus uns gläubige dann in einer so nachdringlichen weise wie nie jemand zuvor zum gebet auf?

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Willst Du Deine Predigt nur mit rhetorischen Fragen abschmecken oder möchtest Du etwas wissen oder diskutiert haben?

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Weißt du, wie es wäre ohne Gebet? ...

 

Was wäre ohne Gebet anders als mit, abgesehen von dem subjektiven Empfinden des Betenden?

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Gebet ist Pflege der je eigenen Gottesbeziehung
Beziehungspflege?

 

Ich gehöre zu den Leuten, die unserem Herrgott auch schon mal Porzellan an den Kopf werfe (bildlich gesprochen, aber das scheitert eigentlich nur daran, daß ich in der Kirche selten welches dabei habe und zu hause keinen Krach machen soll). Das kann man als Beziehungspflege bezeichnen - wenn man will...

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Gebet ist Pflege der je eigenen Gottesbeziehung
Beziehungspflege?

 

Ich gehöre zu den Leuten, die unserem Herrgott auch schon mal Porzellan an den Kopf werfe (bildlich gesprochen, aber das scheitert eigentlich nur daran, daß ich in der Kirche selten welches dabei habe und zu hause keinen Krach machen soll). Das kann man als Beziehungspflege bezeichnen - wenn man will...

 

Manchmal reinigt so ein Streit die Luft - ist dann auch gut für die Beziehung :)

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gouvernante

Das kann man als Beziehungspflege bezeichnen - wenn man will...

Aber sicher ist das Beziehungspflege. Beziehung ist nicht immer Heiteitei, Friede, Freude, Uisce beatha! Sondern das ehrliche Ringen um das "Einander angehören, einander zugehören".

Edited by gouvernante
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Das kann man als Beziehungspflege bezeichnen - wenn man will...
Aber sicher ist das Beziehungspflege. Beziehung ist nicht immer Heiteitei, Friede, Freude, Uisce beatha! Sondern das ehrliche Ringen um das "Einander angehören, einander zugehören".
Das impliziert doch schon wieder, daß man sich von Gott trennen kann. Diese Idee hat in meinem Multiversum allerdings schlichtweg überhaupt keine Grundlage.

 

Man kann sich auch nicht vom Sauerstoff trennen oder vom Wasser oder vom Sonnenlicht. Die Luft mag mal dünn, trocken oder duster sein, aber wenn weg, dann tot.

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gouvernante

Das impliziert doch schon wieder, daß man sich von Gott trennen kann.

Nein, war so nicht intendiert. Nimm als Bild das "den Rücken zudrehen", "die kalte Schulter zeigen" o.ä.

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Nachtigall

Gebet ist für mich, meine Beziehung zu Gott zu pflegen. Er braucht unsere Gebete nicht, aber wir brauchen sie für die Beziehung mit Gott. Es ist ähnlich wie bei dem besten Freund, mit dem man ja auch reden muss oder dem man zuhören muss, damit die Beziehung gelingt, wobei man sich oft auch ohne Worte gut versteht. Natürlich weiß Gott, was wir brauchen, und Er ist nicht drauf angewiesen, dass wir es Ihm sagen, aber es ist ein Grundbedürfnis des Menschen, das auszudrücken, was ihn bewegt, sei es Freude oder Traurigkeit, Dankbarkeit oder Bitte um Hilfe. Darum geht es auch im Gebet. Wenn wir schon unserem besten Freund oder der besten Freundin sagen, was uns bewegt und was wir brauchen, dann ist es angemessen, dass wir auch mit Gott sprechen, Ihn bitten, Ihm danken. Wichtig ist dabei aber auch, dass wir wir uns Zeiten gönnen, in denen wir still werden und in uns hineinhorchen, wie man so schön sagt, dass wir unsere Mitte finden, und genau dort wohnt Gott. Das Gebet braucht also keine großen Worte, wie es manche darstellen, sondern eine innere Haltung, die sich Gott zuwendet. Im Gebet können wir auch mal meckern oder klagen. Das ist für Gott alles kein Problem. Das das Ringen mit Gott gehört zeitweise auch dazu. Es gibt auch Zeiten, in denen man nicht beten kann, die trocken sind als sei man in der Wüste. Diese Zeiten gehören auch dazu, das haben die Heiligen alle erlebt. Wichtig ist nur, dass man Gott treu bleibt, auch wenn man nicht mehr weiß, was man sagen soll.

Für mich ist Gebet auch meine Arbeit, wenn ich sie so mache, wie Gott es gemeint hat, oder auch Werke der Nächstenliebe zählen für mich zu den Gebeten, denn damit lobe und preise ich den Herrn. Auch Singen kann Gebet sein, besonders der Lobpreisgesang ist die höchste Form der Anbetung.

L. G. Nachtigall

Edited by Nachtigall
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Wenn Gebet die Pflege der persönlichen Beziehung zu Gott ist, dann ist es aber doch seltsam, oder besser gesagt ziemlich grotesk, wenn jemand zur Pflege dieser Beziehung sich mit Lautsprechern vor eine Abtreibungsklinik stellt.

Oder gibt es vielleicht noch andere Ansichten dazu, was "Gebet" ist, Ansichten, die etwa Kardinal Burke vertritt (ohne jetzt den Thread aus GG hierher ziehen zu wollen)?

 

Werner

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NoahMatthaeus

Gebet ist für mich, meine Beziehung zu Gott zu pflegen. Er braucht unsere Gebete nicht, aber wir brauchen sie für die Beziehung mit Gott. Es ist ähnlich wie bei dem besten Freund, mit dem man ja auch reden muss oder dem man zuhören muss, damit die Beziehung gelingt, wobei man sich oft auch ohne Worte gut versteht. Natürlich weiß Gott, was wir brauchen, und Er ist nicht drauf angewiesen, dass wir es Ihm sagen, aber es ist ein Grundbedürfnis des Menschen, das auszudrücken, was ihn bewegt, sei es Freude oder Traurigkeit, Dankbarkeit oder Bitte um Hilfe. Darum geht es auch im Gebet. Wenn wir schon unserem besten Freund oder der besten Freundin sagen, was uns bewegt und was wir brauchen, dann ist es angemessen, dass wir auch mit Gott sprechen, Ihn bitten, Ihm danken. Wichtig ist dabei aber auch, dass wir wir uns Zeiten gönnen, in denen wir still werden und in uns hineinhorchen, wie man so schön sagt, dass wir unsere Mitte finden, und genau dort wohnt Gott. Das Gebet braucht also keine großen Worte, wie es manche darstellen, sondern eine innere Haltung, die sich Gott zuwendet. Im Gebet können wir auch mal meckern oder klagen. Das ist für Gott alles kein Problem. Das das Ringen mit Gott gehört zeitweise auch dazu. Es gibt auch Zeiten, in denen man nicht beten kann, die trocken sind als sei man in der Wüste. Diese Zeiten gehören auch dazu, das haben die Heiligen alle erlebt. Wichtig ist nur, dass man Gott treu bleibt, auch wenn man nicht mehr weiß, was man sagen soll.

Für mich ist Gebet auch meine Arbeit, wenn ich sie so mache, wie Gott es gemeint hat, oder auch Werke der Nächstenliebe zählen für mich zu den Gebeten, denn damit lobe und preise ich den Herrn. Auch Singen kann Gebet sein, besonders der Lobpreisgesang ist die höchste Form der Anbetung.

L. G. Nachtigall

 

Zusätzlich ist das Gebet eine Besinnung im Alltag, es hilft unser Handeln mit unserem Glauben in Einklang zu bringen, indem wir immer Gott immer wieder um seinen Rat bitten und damit unser Vorgehen und unsere Entscheidungen hinterfragen.

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Wenn Gebet die Pflege der persönlichen Beziehung zu Gott ist, dann ist es aber doch seltsam, oder besser gesagt ziemlich grotesk, wenn jemand zur Pflege dieser Beziehung sich mit Lautsprechern vor eine Abtreibungsklinik stellt.

Das hat auch mit Gebet nicht mehr viel zu tun. Manche stellen sich gerne auf die Marktplätze und an die Ecken der Straßen, damit sie gesehen werden. Und damit sie auch gehört werden, verwenden sie Flüstertüten - nicht, weil Gott ein Ohrenleiden hätte, sondern damit möglichst viele Menschen sie hören. Und wenn diese gehört haben, dann haben die "Beter" ihren Lohn schon empfangen.

 

Es liegt dann ein Missbrauch des Gebetes vor. Es geht solchen "Betern" nicht um Gott oder die Beziehung zu ihm, sondern ziemlich knallhart um Propaganda. Diese soll mithilfe der Anrufung Gottes zugleich Autorität gewinnen, als auch gegen Widerspruch immun werden.

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Wenn Gebet die Pflege der persönlichen Beziehung zu Gott ist, dann ist es aber doch seltsam, oder besser gesagt ziemlich grotesk, wenn jemand zur Pflege dieser Beziehung sich mit Lautsprechern vor eine Abtreibungsklinik stellt.

Das hat auch mit Gebet nicht mehr viel zu tun. Manche stellen sich gerne auf die Marktplätze und an die Ecken der Straßen, damit sie gesehen werden. Und damit sie auch gehört werden, verwenden sie Flüstertüten - nicht, weil Gott ein Ohrenleiden hätte, sondern damit möglichst viele Menschen sie hören. Und wenn diese gehört haben, dann haben die "Beter" ihren Lohn schon empfangen.

 

Es liegt dann ein Missbrauch des Gebetes vor. Es geht solchen "Betern" nicht um Gott oder die Beziehung zu ihm, sondern ziemlich knallhart um Propaganda. Diese soll mithilfe der Anrufung Gottes zugleich Autorität gewinnen, als auch gegen Widerspruch immun werden.

Die Frage ist auch, ob man seine beziehung zu Gott auch noch anders pflegen kann als mit Gebet.

Wobei man schon mal anfangen kann bei der Frage, was Gebet eigentlich ist... Wenn man es weit genug auslegt, dann passt das mit der beziehungspflege wieder.

 

Werner

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Lieber Magnus,

 

 

 

 

ist beten für euch einfach ein loslassen bzw. "jammern" über eure sorgen, ängste, nöte - das dankgebet sei an dieser stelle bitte einmal außen vorgelassen -, oder vertraut ihr darauf, dass gott euch hilft, wenn ihr ihn bittet.

GOTT ist hier und heute anwesend in der Person des HEILIGEN GEISTES - um uA. SICH die Gebete der Menschen anzuhören und ihnen mittels guter Eingebungen und Erleuchtungen zu antworten und gegebenenfalls zu helfen sich selbst zu helfen.

 

Ein Gebet bedarf keiner besonderen Form oder eines besonderen Ortes.

 

Wer sich fragt wie und was Menschen beten, lese die Psalmen - zB. Psalm 55 oder Psalm 23

 

 

bei letzterer entscheidung würde mich allerdings jesu anführung verwirren, dass gott doch schon in dem moment, wo man zu ihm bete, wisse, was einem fehle. dann aber ist das gebet doch irgendwie sinnlos.

GOTT weiß was dem Beter geistig fehlt und will es dem Beter geben - per Eingebung und Erleuchtung.

 

 

...im vaterunser wird seit über 2000 jahren !!! um die erlösung vom bösen gebetet - noch ist in meinen augen nicht so wahnsinnig viel geschehen...

Auch die Schulen gibt es auch schon seit tausenden von Jahren - warum werden die Menschen nicht gebildeter?

 

Warum sehen die Christen nicht erlöster aus?

 

Darum:

 

Es ist ein Kommen und Gehen:

Junge Menschen werden geboren und bedürfen der Erlösung vom Bösen - alte Menschen bitten GOTT um die Erlösung und gehen in das Heil.

 

...warum aber fordert gerade jesus uns gläubige dann in einer so nachdringlichen weise wie nie jemand zuvor zum gebet auf?

Darum:

 

Wer betet, zeigt an daß er JESUS CHRISTUS und dem HEILIGEN GEIST GOTTES zuhören will.

Also kann ihm der HEILIGE GEIST im Auftrag JESU zeigen wie der Beter der selbstverschuldeten Verfallenheit an das Böse entkommen kann.

 

 

 

Gruß

josef

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wie immer habe ich auch diesmal versucht, den inhalt des threads bereits in den überschriften klarzumachen: ist beten für euch einfach ein loslassen bzw. "jammern" über eure sorgen, ängste, nöte - das dankgebet sei an dieser stelle bitte einmal außen vorgelassen -, oder vertraut ihr darauf, dass gott euch hilft, wenn ihr ihn bittet.

bei letzterer entscheidung würde mich allerdings jesu anführung verwirren, dass gott doch schon in dem moment, wo man zu ihm bete, wisse, was einem fehle. dann aber ist das gebet doch irgendwie sinnlos.

was ist ein Gebet. Nichts anderes als Hinwendung zu einem Mächtigen. nun gibt es ein Bitt-Gebet und ein Dank-Gebet. Im ersten Fall bitten wir einen Mächtigeren - den HERRN - um Hilfe in einer konkreten Sache. Im zweiten Fall bedanken wir uns für eine Gabe, die von einem Mächtigeren - dem HERRN - bekommen haben.

 

Wenn wir aber zum Vater beten, dann nehmen wir die Stelle eines Kindes ein. Wir möchten von unserem Vater - dem HERRN - eine konkrete Hilfe haben. Ob und aber der HERR die Hilfe gewährt, hängt davon ab, ob uns mit der Erfüllung der Bitte geholfen wird oder ob die gewährte Bitte uns gar schadet. Das letzere ist der Grund, warum der HERR so viele Bitten nicht erfüllt. Es kann auch sein, dass die Gewährung einer Hilfe zum falschen Zeitpunkt kommen würde. Denn der HERR weiß es am besten, wann eine Hilfe für den Menschen sinnvoll ist und wann nicht. Denn mit unseren eng begrenzten menschlichen Sicht können wir nicht erkennen, ob die Erfüllung der ausgesprochene Bitte uns gut tut oder uns schadet. Daher müssen wir uns ganz der Fürsorge des HERRN hingeben. Egal, ob die Bitte nun erfüllt oder nicht erfüllt wird.

 

Nun gibt zweiten Arten von Beten. 1. das Bittgebet, siehe oben und 2. das Tatgebet. Das Tatgebet ist ein Leben und handeln ganz im Sinne des HERRN.

 

im vaterunser wird seit über 2000 jahren !!! um die erlösung vom bösen gebetet - noch ist in meinen augen nicht so wahnsinnig viel geschehen... warum aber fordert gerade jesus uns gläubige dann in einer so nachdringlichen weise wie nie jemand zuvor zum gebet auf?

Wenn wir das Vater unser beten, dann hat das den Zweck, dass wir uns vergegenwärtigen sollen, dass alle Menschen Brüder und Schwestern sind vor dem allein wahren Gott dem HERRN und ER der Vater ist. Wenn aber wir alle Brüder und Schwestern sind, dann sollen wir dies auch durch liebevolle Handlungen gegenüber unseren Brüdern und Schwestern zeigen. Es ist also eine Erinnerungsaufruf des Vaters an uns.

 

wenn es dann weiter heisst: "...der Du bist im Himmel....." dann soll wir daran erinnern, dass der Vater im Geiste angebetet werden möchte. Und zwar in Geist und in der Wahrheit. Joh 4.23 ff

 

".. geheiligt werde dein Name...", dann möchte der HERR darauf weisen, dass sein Name die Liebe ist. Denn der Begriff "Name" hat nicht mit dem Vornamen oder Nachnamen zu tun. sondern vielmehr mit dem Wesen Gottes zu tun. Hier weist Jesus auf die ewige Liebe in Gott hin und diese Liebe ist der wahre Name Gottes. Denn der Herr sagt: "ich habe dich bei deinem Namen gerufen". Jesaja 43, 1. Die Liebe im Menschen ist des Menschen wahres Wesen. Und der Herr fordert uns auf, mit unserer Liebe ganz der göttlichen Liebe hingeben.

 

"..geheiligt werde dein Name...", geheiligt werden kann der Name Gottes, also die ewige Liebe in Gott nur unsere Liebetaten.

 

".. dein Reich komme zu uns.." das Reich Gottes kann nur dann kommen, wenn wir mit unseren Liebe in der göttlichen Liebe sind und dementsprechend handeln. Solange das nicht der Fall ist, kommt das Reich Gottes nicht auf die Erde. Denn zuerst muss der Friede Gottes in uns ein, bevor Friede auf Erden ist. Denn das Reich Gottes ist in erster Linie ein inwendiges Reich der Liebe im Menschen.

 

"..dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.." Hier weist der HERR auf die göttliche Ordnung in allen Dingen hin. Und diese göttliche Ordnung gilt für alle von IHM geschaffenen lebendigen Wesen. Egal, Ob Engel, Mensch, Teufeln, Sie gilt für alle. was da lebt in der göttlichen Schöpfung. Der Begriff weist auf das Geistige und der Begriff Erde weist uns auf das Materielle in der göttlichen Schöpfung hin. Denn der HERR schuf ja Himmel und Erde. 1. Moses 1.1

 

".. unser tägliches Brot gibt heute.." besagt, dass in Allem von unseren Schöpfer abhängig sind. Wir werden von unserem Vater im Himmel geistig durch das Wort, seelisch durch die reinen Gefühle und leiblich durch das Brot genährt und gekräftigt.

 

"..und vergib unsere Schuld, auch wir vergeben unseren Schuldigen..". Unsere Schuld wird uns nur dann erlassen, wenn wir auch die Schulden unserer Brüdern und Schwestern erlassen. Solange wir aber das nicht tun, solange können auch vom HERRN keinen Schuldenerlass erwarten.

 

".. uns führe uns nicht in die Versuchung.." ist so zu verstehen, dass der HERR uns in keine Versuchung hineinführt, sondern uns in der Versuchung und Anfechtung heil hindurch führt, sofern wir auf den Vater vertrauen. Nur wenn wir auf den HERRN vertrauen, kann der HERR uns auch führen. Denn wir sind frei vor HERRN und diese Freiheit achtet der HERR über alles. Wenn wir aber uns dem HERRN vertrauen, dann durch der HERR uns durch alle Widerwärtigkeiten - die uns begegnen - hindurch und ER gibt in dieser Zeit der Versuchung und Anfechtung die dazu notwendige Kraft.

 

".. sondern erlöse uns von dem Bösen..". Wenn wir uns ganz auf den HERRN vertrauen, dann hat Das Böse keine Macht über uns. Denn dann streitet der HERR für uns und stärkt uns, wenn durch die Versuchungen und Anfechtungen hindurchgehen. Das hat dann keine Macht über uns.

 

".. denn ist das Reich und die Kraft und die Macht..". denn die ganze Schöpfung ist Gottes Reich und alles geschieht nach dem göttlichen Willen. Diesem göttlichen Willen ist alles Lebendige unterworfen und alles Lebendige kann in seinen von Gott zur Verfügung gestellten Bereich leben und frei aus sich handeln. Mit allen Konsequenzen, die sich aus den Handlungen ergeben.

 

Es gibt daher keine allgemeine Erlösung, sondern nur ein spezielle Erlösung. Das heißt. Nur derjenige erlangt Erlösung oder Freiheit, der sich das göttliche Wort zu eigen und auch danach handelt. Da spielt keine Rolle, ob der Mensch nun Jude, Christ, Muslime oder sonst noch was ist. Allein, wie der Mensch sich anderen stellt, ob er den anderen als Bruder und Schwester sieht, entscheidet über die Erlösung.

 

Aber zur Anschauung Gottes kommt nur derjenige, der Jesus als das wesenhafte sichtbares persönliches Zentrum des ewigen und unendlichen Gottes annimmt. Das gilt für die Juden, für die Christen, für die Muslime und alle anderen Glaubenden.

 

Fazit: Gott können wir nicht überreden, sondern nur bitten, auf unsere Nöte einzugehen und ggfs Abhilfe schaffen. Aber nur, wenn es der unseren geistig/seelischen Entwicklung nicht schadet

Edited by rakso
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wie immer habe ich auch diesmal versucht, den inhalt des threads bereits in den überschriften klarzumachen: ist beten für euch einfach ein loslassen bzw. "jammern" über eure sorgen, ängste, nöte - das dankgebet sei an dieser stelle bitte einmal außen vorgelassen -, oder vertraut ihr darauf, dass gott euch hilft, wenn ihr ihn bittet.

bei letzterer entscheidung würde mich allerdings jesu anführung verwirren, dass gott doch schon in dem moment, wo man zu ihm bete, wisse, was einem fehle. dann aber ist das gebet doch irgendwie sinnlos.

im vaterunser wird seit über 2000 jahren !!! um die erlösung vom bösen gebetet - noch ist in meinen augen nicht so wahnsinnig viel geschehen... warum aber fordert gerade jesus uns gläubige dann in einer so nachdringlichen weise wie nie jemand zuvor zum gebet auf?

 

Das Gebet ist für den Menschen da, nämlich dass er sich "im Angesicht Gottes" seiner Probleme und Sorgen bewusst wird, betrachtet und Hilfe erwartet. Es ist also eine Konzentration des Geistes unter dem Gesichtspunkt des Wesentlichen.

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Marcellinus

Das Gebet ist für den Menschen da, nämlich dass er sich "im Angesicht Gottes" seiner Probleme und Sorgen bewusst wird, betrachtet und Hilfe erwartet. Es ist also eine Konzentration des Geistes unter dem Gesichtspunkt des Wesentlichen.

So eine Art Selbstgespräch?

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Sacerdos Magnus

GOTT ist hier und heute anwesend in der Person des HEILIGEN GEISTES - um uA. SICH die Gebete der Menschen anzuhören und ihnen mittels guter Eingebungen und Erleuchtungen zu antworten und gegebenenfalls zu helfen sich selbst zu helfen.

 

wieso braucht der HG unsere gebete, um uns erleuchten zu können???

 

GOTT weiß was dem Beter geistig fehlt und will es dem Beter geben - per Eingebung und Erleuchtung.

 

selbe frage wie oben...

 

Auch die Schulen gibt es auch schon seit tausenden von Jahren - warum werden die Menschen nicht gebildeter?

 

:off_topic:

 

Warum sehen die Christen nicht erlöster aus?

 

Darum:

 

Es ist ein Kommen und Gehen:

Junge Menschen werden geboren und bedürfen der Erlösung vom Bösen - alte Menschen bitten GOTT um die Erlösung und gehen in das Heil.

 

so ein schwachsinn... es gibt garantiert genug junge menschen, die sich eine erlösung herbeiwünschen, die einfach nicht kommen will. außerdem sollte gott schon ein mensch ausreichen, der ihn um das ewige licht bittet... ist somit kein plausibles argument!

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Sacerdos Magnus

was ist ein Gebet. Nichts anderes als Hinwendung zu einem Mächtigen. nun gibt es ein Bitt-Gebet und ein Dank-Gebet. Im ersten Fall bitten wir einen Mächtigeren - den HERRN - um Hilfe in einer konkreten Sache. Im zweiten Fall bedanken wir uns für eine Gabe, die von einem Mächtigeren - dem HERRN - bekommen haben.

Wenn wir aber zum Vater beten, dann nehmen wir die Stelle eines Kindes ein. Wir möchten von unserem Vater - dem HERRN - eine konkrete Hilfe haben.

 

Wenn wir das Vater unser beten, dann hat das den Zweck, dass wir uns vergegenwärtigen sollen, dass alle Menschen Brüder und Schwestern sind vor dem allein wahren Gott dem HERRN und ER der Vater ist.

das ist deine kleine privatauslegung. woher aber weiß ich, dass jesus das alles nicht wörtlich gemeint hat?

 

wenn es dann weiter heisst: "...der Du bist im Himmel....." dann soll wir daran erinnern, dass der Vater im Geiste angebetet werden möchte. Und zwar in Geist und in der Wahrheit. Joh 4.23 ff

was bringt einem allmächtigen wesen das geschleime der menschen, deren gedanken er doch eh alle kennt? sehr unlogisch...

 

".. geheiligt werde dein Name...", dann möchte der HERR darauf weisen, dass sein Name die Liebe ist. Denn der Begriff "Name" hat nicht mit dem Vornamen oder Nachnamen zu tun. sondern vielmehr mit dem Wesen Gottes zu tun. Hier weist Jesus auf die ewige Liebe in Gott hin und diese Liebe ist der wahre Name Gottes. Denn der Herr sagt: "ich habe dich bei deinem Namen gerufen". Jesaja 43, 1.

letzteres zitat hat aber einfach mit der berufung zu tun, so wie wenn ein diener von seinem herrn beim namen gerufen wird. das mit dem wesen und der liebe mag für den kontext des vaterunsers stimmen, an dieser stelle ist es jedoch eine weit hergeholte (fehl)interpretation.

 

".. uns führe uns nicht in die Versuchung.." ist so zu verstehen, dass der uns in keine Versuchung hineinführt, sondern uns in der Versuchung und Anfechtung heil hinführt, sofern wir auf den Vater vertrauen. Nur wenn wir auf den HERRN vertrauen, kann der HERR uns auch führen. Denn wir sind frei vor HERRN und diese Freiheit achtet der HERR über alles. Wenn wir aber uns dem HERRN vertrauen, dann durch der HERR uns durch alle Widerwärtigkeiten - die uns begegnen - hindurch und ER gibt in dieser Zeit der Versuchung und Anfechtung die dazu notwendige Kraft.

du schreibst ziemlich wirr, weißt du das?! was genau meinst du mit dass der uns in keine Versuchung hineinführt? meinst du evtl. aus der verwirrung [und sünde] herausführt?

 

Allein, wie der Mensch sich anderen stellt, ob er den anderen als Bruder und Schwester sieht, entscheidet über die Erlösung.

Aber zur Anschauung Gottes kommt nur derjenige, der Jesus als das wesenhafte sichtbares persönliches Zentrum des ewigen und unendlichen Gottes annimmt. Das gilt für die Juden, für die Christen, für die Muslime und alle anderen Glaubenden.

man kann sein gegenüber auch dann als bruder oder schwester betrachten, also es mit liebe behandeln, wenn man gott außen vorlässt. ist fast noch schöner, weil man dann gott nicht als vorwand/ beründung/ rechtfertigung für intrinsisch statt aus extrinsischer motivation heraus praktizierte nächstenliebe benötigt, so wie die leute im mittelalter: da wurde nur geliebt, weil gott es so wollte; hätte er es nicht durch jesus als göttliches gebot propagiert, so schlüge man sich womöglich noch heute überall die köpfe ein. dann gäbe es wahrscheinlich gar keine liebe.

wenn man also meine these annimmt, dann ergibt sich zudem ein logischer bruch mit der von dir angeführten bedingung, man könne erst dann zur "Anschauung Gottes" gelangen, wenn man "Jesus als das wesenhafte sichtbares persönliches Zentrum des ewigen und unendlichen Gottes annimmt". da die anschauung gottes nichts anderes als den christlich geprägten erlösungszustand repräsentiert, kann nächstenliebe laut deiner ansicht nicht mehr ausreichen. erst der glaube an gott und sein wirken in christus könne demnach zur erlösung führen. halte ich persönlich für sehr kontrovers, da m. E. nicht jeder mensch gleich gut glauben und religiös sein kann.

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Lieber Marcellinus,

 

 

Das Gebet ist für den Menschen da, nämlich dass er sich "im Angesicht Gottes" seiner Probleme und Sorgen bewusst wird, betrachtet und Hilfe erwartet. Es ist also eine Konzentration des Geistes unter dem Gesichtspunkt des Wesentlichen.

So eine Art Selbstgespräch?

Nur zum Teil.

 

Der andere Teil sind die Eingebungen und Erleuchtungen die der HEILIGE GEIST GOTTES eingibt um dem Menschen auf vielfältige Weise zu helfen - um neue Erkenntnisse, Hilfe zur Selbsthilfe, Beistand beim Verstehen...uva zu geben.

 

Nichtbeter machen vom Beistandsangebot GOTTES keinen Gebrauch - so bleiben sie auf sich selbst beschränkt.

 

 

 

Gruß

josef

Edited by josef
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Einsteinchen

Wir alle haben Eingebungen und Erleuchtungen. Nur Josef beharrt darauf, daß es der Heilige Geist ist.

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Lieber Magnus,

 

 

 

GOTT ist hier und heute anwesend in der Person des HEILIGEN GEISTES - um uA. SICH die Gebete der Menschen anzuhören und ihnen mittels guter Eingebungen und Erleuchtungen zu antworten und gegebenenfalls zu helfen sich selbst zu helfen.

 

GOTT weiß was dem Beter geistig fehlt und will es dem Beter geben - per Eingebung und Erleuchtung.

wieso braucht der HG unsere gebete, um uns erleuchten zu können???

Der HEILIGE GEIST GOTTES weiß auch ohne unsere Gebete was uns fehlt und sendet einen Strom von Eingebungen um uns zu helfen.

 

Der Mensch ist es, der das Gebet braucht um sich bewußt zu machen was ihm fehlt.

Es ist vergleichsweise so wie mit einem E-Mail:

Wer sich nicht bewußt ist was ihm fehlt, wird ein hilfegebendes E-Mail übersehen und löschen.

Wer Hilfe erbeten hat, wird das Antwort-Mail - hier: die Eingebung GOTTES nach dem Gebet - erwarten und nicht verwerfen.

 

 

 

Auch die Schulen gibt es auch schon seit tausenden von Jahren - warum werden die Menschen nicht gebildeter?

 

:off_topic:

Sehe, der Vergleich ist nicht rübergekommen.

 

Also auf ein Neues:

 

Warum sind Krankenhäuser immer voller Kranken?

Weil die Geheilten nach Hause gehen und neue Kranke kommen.

Die Heilmittel bleiben gleich.

 

 

Warum sehen die Christen nicht erlöster aus?

Darum:

 

Es ist ein Kommen und Gehen:

Junge Menschen werden geboren und bedürfen der Erlösung vom Bösen - der Mensch bittet, wenn er will, GOTT um Heilung und wird erlöst.

 

 

so ein schwachsinn... es gibt garantiert genug junge menschen, die sich eine erlösung herbeiwünschen, die einfach nicht kommen will.

Du möchtest daß GOTT der ALLMÄCHTIGE, das heillose Denken des Menschen im Handumdrehen durch heiles Denken ersetzt.

 

Überlege, warum GOTT das nicht tut:

 

# Der gute oder böse Zustand des Willens ist es, der das Denken und Tun des Menschen steuert.

 

# GOTT der VATER hat dem Menschen
die Freiheit des Willens zueigen
gegegeben.

 

# Den Zustand des Willens auf gut zu schalten, ist erzwungener Eingriff in die Willensfreiheit - wird mit "Gehirnwäsche" von irdischen Machthabern mit ihren Vorstellungen von "gut", immer wieder versucht.

 

# GOTT der VATER will aber nicht zwingen und nicht das Gehirn SEINES Kindes, des Menschen waschen - das möge jeder Mensch mit dem Beistand JESU CHRISTI und des HEILIGEN GEISTES selbst machen.

 

Offenbarung 7,13-14

.13 Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?

.14 Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir:
Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des LAMMES weiß gemacht.

 

Gruß

josef

Edited by josef
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