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Alkohol und Tabak


Christoph Overkott
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Christoph Overkott

Vorsichtig geschätzt gibt es demnach in Deutschland 1,6 Millionen Alkoholabhängige, 6,8 Millionen Zigaretten-, 1,2 Millionen Tabletten- und 150.000 Drogensüchtige. "Missbrauch und Abhängigkeit von Drogen und Suchtmitteln aller Art haben sich auf extrem hohen Niveau eingependelt", erklärte der DHS-Vorsitzende Professor Jobst Böning. (ZDF)

 

Im Hinblick auf eine Internalisierung externer Kosten im Gesundheitswesen sind finanzielle Anreize zu einem gesundheitsorientierten Lifestyle wünschenswert.

 

Da diese finanziellen Anreize über die Versicherungsbeiträge nur schwierig zu realisieren sind, sollten sie an der Quelle beim Konsum ansetzen.

 

Entsprechende Abgaben sollten zweckgerichtet zur Finanzierung des Gesundheitssystems eingesetzt werden.

 

Zur Prävention sollten sich aktuell gerade Karnevalisten für einen maßvollen Umgang mit Alkohol und Tabak einsetzen.

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Christoph Overkott

Überprüft werden muss, inwieweit durch die finanziellen Anreize zu einem gesundheitsorientierten Lifestyle die Lohnnebenkosten unmittelbar gesenkt werden können.

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>Warnung: exzessive kath.de-Nutzung kann ebenfalls zu Abhängigkeit führen. < (Lichtlein)

 

Da sprichst du ein wahres Wort gelassen aus ...... *schluchz*

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Zitat von Christoph Overkott am 18:30 - 17.Januar.2003

Zur Prävention sollten sich aktuell gerade Karnevalisten für einen maßvollen Umgang mit Alkohol und Tabak einsetzen.

 

Alaaf und Helau - weder bekifft noch blau.

 

partysmiley.gif

 

(Geändert von Wattoo um 19:11 - 17.Januar.2003)

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Als ich gerade meine Zigarette ausmachte, ist mir eingefallen, daß wegen dieses Suchtpotentials von kath.de jeden Seitenaufruf mit einer Abgabe von 10 Cent, jedes Posting mit 1 Euro belegt werden müßte. Das Geld erhalten die Moderatoren zur Behandlung der durch ihr schweres Amt hervorgerufenen körperlichen und psychischen Gebrechen. Damit ließe sich als erwünschter Nebeneffekt auch die Zahl inhaltsleerer Kurzpostings eindämmen.

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Guest Claudia

...daß sich dann aber keiner mehr über Volker´s Postings beschwert und man solche Dinge wie *Postings über eine Bildschrimseite ist fahrlässige Körperverletzung* unterläßt, gell?

 

Thomas, das war ein Kurzposting!

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Christoph Overkott

Auch künftig darf jeder natürlich so viele Zigaretten ausmachen, wie er will.

 

Nur waren die Kosten, die anderen dadurch entstehen, bisher im Preis einer Zigarette noch nicht ausreichend dargestellt.

 

Die finanziellen Anreize sollten dazu beitragen, dass Nichtrauchen zum Normalfall wird.

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Das schluckt die Krankenversicherung allemal!

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Christoph Overkott


Zitat von Charlene am 19:21 - 17.Januar.2003

Sparen wir die Kosten, die die Raucher im Gesundheitswesen verursachen bei der Rentenversicherung nicht wieder ein?

 

Natürlich können gesunde Menschen auch länger arbeiten.

 

Entsprechend würde eine gesundheitsfördernde Politik auch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ermöglichen.

 

Wünschenswert wäre zunächst einmal, dass die meisten Menschen tatsächlich bis zum 65. Lebensjahr arbeiten können.

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Also ich kann wie immer nur eins sagen, USA ist wiedermal das grosse Beispiel.

 

Wenn es um Tabak geht, gibt es z.B. Gesetze, die das Rauchen an öffentlichen Plätzen, also an solchen Plätzen, wo Raucher Nichtraucher gefährden, verbieten.

 

Wenn es Alkohol geht sind die Gesetze in den USA ebenso klar, öffentlich darf niemand das Zeug konsumieren.

 

Die CSA ist geil :->

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Gesunde Menschen leben zwar länger, aber haben dann im Alter häufig die üblichen Alterszipperlein, deren Behandlung auch nicht kostenlos ist. Wenn man es schon wirtschaftlich betrachtet, dann muss man jedem Raucher dankbar sein, dass er die Rentenkasse entlastet.  

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Christoph Overkott

Wer aber länger arbeiten kann, kann auch länger zurücklegen und nimmt seine Rente nicht so früh in Anspruch.

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Bist Du lebensmüde, Christoph? Du willst den Menschen ihren geruhsamen Lebensabend klauen, na gut. Aber Menschen wurden schon für geringere Vergehen gelyncht.

 

;)

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Alkohol und Nikotin,

rafft die halbe Menschheit hin.

Ohne Schnaps und ohne Rauch,

stirbt die andere Hälfte auch

(volksweisheit)

 

      ernaehrung004.gif

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Charlene hat Recht, statistisch lebt ein durchschnittlicher Tabakkonsument 7 jahre weniger als ein Nichtraucher. Abgesehen von den Abgaben die er Zeit seines Lebens leistet entnimmt er den Sozialkassen mangels Zeit auch weniger.

Die Zusatzkosten durch rauchintensive Krankheiten dürften das nie und nimmer in dieser Höhe fressen.

 

 

Gruß Frank

 

 

 

P.S.: Ich bin überzeugter Nichtraucher und ganz kleiner Kleinaktionär bei Philip Morris.

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Christoph Overkott

In der aktuellen Ausgabe vom TIME Magazine steht, dass die Nikotinwolke über Europa jedes Jahr mehr Todes- und Krankheitsfälle verursacht als Chernobyl. Allein in der Europäischen Union verursachen Rauch bezogene Krankheiten 500.000 Todesfälle pro Jahr, von denen 10 Prozent auf Passivrauchen zurückzuführen sind.

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Hallo Christoph

 

Wer nicht raucht,stirbt auch!

 

 

Wieso hast du dir denn einen neuen Nick zugelegt?

 

 

Moni

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Christoph Overkott

Treating smoking diseases eats up € 15.4 billion each year in Italy, € 6.9 billion in France, € 2.3 billion in Britain.

 

Perversely, tobacco companies argue that the illness and premature death of smokers actually lighten the economic load of national health-care systems.

 

A 2000 report commissioned by Philip Morris in the Czech Republic, for example, argued that early smoking-related deaths saved the national government $ 190 million a year at today's rates.

 

By that logic, governments make more income taxing smokers while they are alive than they spend on diseased smokers or lose in taxes when smokers die prematurely.

 

The thesis - a favorite of industry lobbyists world-wide - is denounced by health officials as economic twaddle and a moral sham. (TIME, 13.01.03)

 

***

 

Kurz: Auf jeden Fall sollten die Gesundheitskosten durch Rauchen durch Rauchen auch wieder hereinkommen.

 

Mit anderen Worten: Die staatlichen Aufschläge auf die Gewinne durch Tabak sollten so hoch bemessen sein, dass sich das Rauchen in gesundheitspolitischer Hinsicht mindestens selbst finanziert.

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Ich habe gerade mit meinen Schülern in Mathe nach Zahlen des Stern ausgerechnet, dass die Deutschen 1999 etwa so viel Zigaretten geraucht haben, dass man eine über 2,70 m breite Straße um den Äquator damit auslegen könnte ...

 

 

(Auf Wunsch von Carlos am 23.1. habe ich die 2,70 um die Einheit m nachträglich ergänzt)

 

(Geändert von Ute um 23:57 - 23.Januar.2003)

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Sinnlos Ute, die Qualität des Zigarettenteers ist für den Straßenbau nicht ausreichend. Zudem machen die hohen Temperaturen am Äquator dem Material zusätzlich zu schaffen.  

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Guest
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