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Einsteinchens Spielwiese


Einsteinchen
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Gibt es noch das Schulschwänzen?

In den 80ern und 90ern waren gewisse Cafés voll von Jugendlichen und Teenagern.

Was passiert, wenn man schwänzt?

Seit der Pandemie habe ich völlig den Überblick verloren, wie man jetzt vorgeht, wenn man schwänzt.

Die Kafeehäuser sind leer.

Wie muss man vorgehen, um in Zeiten wie diesen zu schwänzen?

Home office?

Wir sind unter dem strengen Blick des Staates, sehr viel mehr als vor der Pandemie, manche sagen: Plandemie.

 

 

Edited by Einsteinchen
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Die Feinheiten der Familienverhältnisse habe ich nie gelernt: Base, Neffe, Vetter, Oheim, Schwippschwager, Cousin, Cousine, Onkel mütterlicherseits, Oma väterlicherseits, aber meine Tanten waren da exzellente Spezialisten.

In christlichen Kreisen in den sozialen Medien sagt man da einfach Brüder und Schwestern in Christus. Aber bei diesem Durcheinander muss man ein zölibateres Gemüt haben, sonst begeht man ohne es zu bemerken einen Inzest, wie es dem legendären Gregorius auf dem Steine gegangen ist, das Thomas Mann neu verdichtet hat in seinem Roman "Der Erwählte".

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Bildung, die zum nutzlosen Wissen gehört für Fans von Reinhard Mey.

 

Ich finde es gut, dass Reinhard Mey gerichtlich durchgesetzt hat, durch seine Anwälte, dass es keine Fanpages im Internet gibt.

Auch seine Texte scheinen nicht mehr online zu sein, so dass man nicht verlinken kann, allerdings kann man seine Liedersammlung als PDF-Datei herunterladen auf seiner offiziellen Website.

 

Es geht um den Text aus "Der Mörder ist immer der Gärtner".

Den Text variierte Mey oft, so dass es keinen anerkannten Originaltext gibt.

Im Lied wird jemand vergiftet.

Wie hieß das Gift? Es ist eine chemische Verbindung.

"Tri-hexa-Amino-Chlorid-di-phenyl",

sagt mir die Erinnerung an das Lied, das ich schon seit Jahren nicht mehr gehört habe.

 

Man kann das verifizieren, wenn man die Lieder online hat, was ja anscheinend auch leicht zu finden ist, da YouTube viele seiner Lieder hat, ich nehme an, das ist auch legal.

 

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Da ich derzeit mit duolingo chinesisch lerne, und es leider nicht ein chinesisch-deutsch, sondern ein chinesisch-englisch-Lehrgang ist, kann ich nicht in meiner Muttersprache lernen.

Mir fällt auf, dass die englische Redewendung "long time no see" für "Lange nicht gesehen!" korrektes Englisch ist.

In der Schule hätte das der Lehrer als schweren Fehler angestrichen.

Diese grammatische Konstruktion wirkt in ihrer Art chinesisch: keine Konjugationen umd Deklinationen.

Sondern lauter kleine Legobausteine.

Edited by Einsteinchen
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X Æ A-XII.

Was ist das?

Man kann es ergoogeln: Es ist der Vorname von Elon Musks Baby.

 

Ob das Baby männlich oder weiblich ist, da google ich nicht mehr.

Es ist alles nicht ausgemacht in diesen Zeiten.

Edited by Einsteinchen
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Es gibt Fälle, da sollten Kinder mildernde Umstände erhalten, wenn die ihre Eltern erschlagen

 

Werner

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vor 3 Stunden schrieb Einsteinchen:

Ob das Baby männlich oder weiblich ist, da google ich nicht mehr.

Es ist alles nicht ausgemacht in diesen Zeiten.

 

Oh, das ist in den meisten Fällen „ausgemacht“, von ein paar Fehlern abgesehen, sonst hätte unsere Art gar nicht überleben können. Ob einige Menschen das auch immer sehen, oder sehen wollen, ist eine ganz andere Frage.

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vor 12 Stunden schrieb Marcellinus:

 

Oh, das ist in den meisten Fällen „ausgemacht“, von ein paar Fehlern abgesehen, sonst hätte unsere Art gar nicht überleben können. Ob einige Menschen das auch immer sehen, oder sehen wollen, ist eine ganz andere Frage.

Ja, rein objektiv, von einem hypothetischem Wahrheitsstandpunkt aus gesehen, sollte man meinen, dass Mann und Frau zu unterscheiden das leichteste von der Welt ist.

Aber jetzt ist durch den Zeitgeist diese Definition in jede einzelne Person gelegt worden.

Früher wurde man dafür psychiatrisiert.

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Als ich das Impfformular ausfüllen musste, musste ich verpflichtend zwischen sechs Geschlechtern wählen.

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vor 17 Minuten schrieb Einsteinchen:

Als ich das Impfformular ausfüllen musste, musste ich verpflichtend zwischen sechs Geschlechtern wählen.

Das ist ja furchtbar! Was ist nun, wenn man sich mit keinem der sechs identifiziert? Das gehört unbedingt vor den UN-Menschenrechtsausschuss!

 

Werner

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vor 9 Minuten schrieb Werner001:

Das ist ja furchtbar! Was ist nun, wenn man sich mit keinem der sechs identifiziert? Das gehört unbedingt vor den UN-Menschenrechtsausschuss!

 

Werner

Es gab eh auch den Eintrag "keine Angabe". Ob der sich damit beschrieben fühlt, weiß ich allerdings nicht.

Edited by Einsteinchen
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Es gibt zum Beispiel den österreichischen Schriftsteller Julian Schutting "Julian Schutting – Wikipedia" https://de.m.wikipedia.org/wiki/Julian_Schutting

Er wurde als Frau (Jutta) geboren und ist jetzt ein Mann.

Und er lebte vor den jetzigen Zeiten, wo der Zeitgeist jedem diese Disposition ohne psychologische Beratung nachwirft und indoktriniert.

 

Schutting erkämpfte es sich, das finde ich ok.

Aber wie es jetzt ist, finde ich nicht ok.

Edited by Einsteinchen
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vor 19 Stunden schrieb Werner001:

Es gibt Fälle, da sollten Kinder mildernde Umstände erhalten, wenn die ihre Eltern erschlagen

 

Werner

 

In diesem Zusammenhang die Definition von "Chuzpe", gefunden in einem Buch über jüdischen Humor:

Chuzpe ist, wenn ein Mensch, der Vater und Mutter erschlagen hat, vor Gericht um mildernde Umstände bittet, weil er Vollwaise ist.

 

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vor 4 Stunden schrieb Werner001:

Das ist ja furchtbar! Was ist nun, wenn man sich mit keinem der sechs identifiziert? Das gehört unbedingt vor den UN-Menschenrechtsausschuss!

Lieber identifizieren als infizieren.

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vor 4 Stunden schrieb Werner001:

Das ist ja furchtbar! Was ist nun, wenn man sich mit keinem der sechs identifiziert? Das gehört unbedingt vor den UN-Menschenrechtsausschuss!

 

Werner

Ich fände es ganz passend, wenn 96% der Bevölkerung "unentschlossen" oder "keine Angabe" ankreuzen würden. Wäre jede Statistik mit im Eimer.

 

Oder, wenn im US-Census, die gesamte Bevölkerung bei "race" als "n/a", "mixed" oder "not to mention" auftauchte...

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Ich bin ja gespannt, welche Glaubensrichtung sich am Ende durchsetzt: Die, die die Menschen strikt in Gruppen einteilt und Quoten für jede Gruppe fordert, oder die, die sagt, es gebe keinerlei Unterschiede zwischen den Menschen, jeder könne sich frei entscheiden, als was er sich sehe.

 

Werner

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vor 42 Minuten schrieb Werner001:

Ich bin ja gespannt, welche Glaubensrichtung sich am Ende durchsetzt: Die, die die Menschen strikt in Gruppen einteilt und Quoten für jede Gruppe fordert, oder die, die sagt, es gebe keinerlei Unterschiede zwischen den Menschen, jeder könne sich frei entscheiden, als was er sich sehe.

Nachdem die Gruppe, der ich mich ursprünglich vorrangig zugehörig gefühlt habe und im öffentlichen und juristischen Verkehr auch so behandelt wurde - und überraschenderweise auch immer noch werde - sich seit anderthalb Jahrzehnten selbst zerlegt, bin ich sehr für fließende Grenzen...

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Da ich derzeit mich mit Chinesisch beschäftige, es ist vorerst nur ein Strohfeuer, mein Interesse daran, ich hoffe, ich kann lange durchhalten, die Schriftzeichen gehen nicht in meinen Kopf hinein, noch nicht, zum Beispiel höre ich vier verschiedene Versionen von "ma", mit je einem anderen Zeichen und völlig verschiedener Bedeutung. Die verschiedenen Betonungen höre ich kaum heraus, das Erwachsenenhirn kann das, glaube ich, dennoch lernen, es ist plastischer als früher angenommen.

 

Viele Wörter klingen gleich.

 

Eine oberösterreichische Mundartsimulation, die der Norddeutsche nicht versteht wäre der Satz:

 

Ís da dé deí då?

Was könnte das heißen?

Auflösung: Ist der Tee teuer da?

Edited by Einsteinchen
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Es gibt Filme, die sind sozusagen großartig, und ich habe sie gemocht, wie zum Beispiel: Arsène Lupin, der König unter den Dieben, oder andere Arsène Lupin-Filme, oder: Zwei hinreißend verdorbene Schurken, mit Schauspielern, die Weltstars sind.

 

Dann hat man ein christliches Erweckungserlebnis und die Filme empören einen.

Das kann auch in der Weltliteratur zutreffen. Zum Beispiel Thomas Mann, seine Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull.

 

Formal ist gegen diese Art der Kunst nichts einzuwenden, aber das moralische Urteil macht zu dieser Art von Kunst "Daumen nach unten".

 

Bis man sich vom christlichen Erweckungserlebnis löst und alles wieder lockerer sieht.

Edited by Einsteinchen
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Als wir im Gymnasium im Internat waren, so als angehende Maturanten, machten wir eine Maturazeitung. Viele fühlten sich zum Dichter berufen und verfassten Lyrik.

Einer legte ein Gedicht vor, und ein anderer Schüler sagte: Ist das nicht ein Plagiat? Da wurde der andere fuchsteufelswild und verneinte. Der andere schaute betroffen und ruderte zurück.

Ich wusste sofort: Er wollte ihn nicht anklagen, sondern er wollte nur die Vokabel "Plagiat" anwenden, weil er einfach spielerisch dieses Wort aufgeschnappt hat, und es für ihn neu war, und er formulierte gleichsam als an Sprachkompetenz dazulernendes Kind einen Satz.

Wir waren eben noch nicht reif, die Matura, das Zertifikat der Reife, hatten wir ja noch nicht.

 

Edited by Einsteinchen
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Bezüglich Sprachkompetenz:

Mir geschah einmal ein Fauxpas: 

Ein Schüler nannte einen anderen immer Glofinger. Er hieß Gottfried, Spitzname Goffi, da dachte ich an diese Walt Disney-Figur. Ich etymologisierte die Herkunft von Goffey, oder wie auch immer man das schreibt, und wollte herausfinden, wie er zur Endung "inger" kam, und fragte ihn, warum er "Glofinger" genannt wird.

Da fing er an zu weinen und sagte: Alle wollen mich nur sekkieren.

Ich war betroffen und schlagartig gingen mir die geistigen Augen auf und wusste: der Spitzname, den jener Schüler für ihn boshafterweise erfunden hat, war nicht Glofinger, sondern Klo-Finger.

Edited by Einsteinchen
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Und Luther ist kein Luder, auch wenn sein Vater noch sich so schrieb, soweit ich weiß.

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Ein Name drückt das Wesen aus, und laut Bibel hat einmal jedes Individuum einen eigenen Namen, den er sich mit keinem anderen teilt.

Ein Name für einen Menschen hat sich nicht durchgesetzt, das heißt, auf der ganzen Welt gibt es keinen Menschen mit folgendem Vornamen:

Jesus. Doch halt, selbstverständlich heißen viele, vor allem Südamerikaner, Jesus.

Den Vornamen allerdings, den es nicht gibt, ist Jahwe.

Edited by Einsteinchen
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vor 1 Minute schrieb Einsteinchen:

Doch halt, selbstverständlich heißen viele, vor allem Südamerikaner, Jesus.

 

Spanier auch.

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