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Berlin - failing city


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vor 12 Minuten schrieb Chrysologus:

Man sollte Art. 1GG einfach abschaffen, das würde vieles erleichtern.

Das Problem ist nicht Art. 1 GG, sondern seine Interpretation durch das BVerfG.

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vor 38 Minuten schrieb Chrysologus:

Wo liegt da der Unterschied?

Trivialerweise darin, dass Art. 1 GG ein kurzer Satz ist, die Rechtsprechung dazu aber mehrere Bände füllt.

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Ich habe eher den Eindruck, als diente die Menschenwürde als wohlfeile Ausrede für alles mögliche 

 

Werner

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Es ist die Frage, wer sie eigentlich lächerlich macht.

Aber gut, ich werde mich zusammenreißen 

 

Werner

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2 hours ago, Werner001 said:

Aber für die Rettung des Weltklimas gibt es halt auch ganz simple Rezepte. Dem Fertigwerden mit Grundschülern steht leider die Menschenwürde im Weg.

 

Werner

Neu formuliert:

... dem Fertigwerden mit Grundschülern steht im Wege, dass heutige Erziehungsmethoden ganz offensichtlich in sehr vielen Fällen ebenso ungeeignet sind wie die zurecht angeprangerten Auswüchse früherer Erziehungsmethoden, die mMn zu Unrecht dazu geführt haben, frühere Erziehungsmethoden pauschal abzulehnen 

 

Werner

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vor 34 Minuten schrieb Chrysologus:

Deswegen muss man sie aber nicht ständig lächerlich zu machen versuchen.

Du meinst z.B. mit einem Gerichtsurteil, das den Bau einer Paintball-Halle verbieten sollte, weil Paintball gegen die Menschenwürde verstossen würde? Ja, da bin ich ganz bei dir, aber ich fürchte, dass unsere Juristen weiterhin versuchen werden, den Begriff "Menschenwürde" ins Lächerliche zu ziehen.

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vor 2 Minuten schrieb rince:
vor 46 Minuten schrieb Chrysologus:

Deswegen muss man sie aber nicht ständig lächerlich zu machen versuchen.

Du meinst z.B. mit einem Gerichtsurteil, das den Bau einer Paintball-Halle verbieten sollte, weil Paintball gegen die Menschenwürde verstossen würde? Ja, da bin ich ganz bei dir, aber ich fürchte, dass unsere Juristen weiterhin versuchen werden, den Begriff "Menschenwürde" ins Lächerliche zu ziehen.

Kam der Kläger damit durch? Wurde die Halle vom Gericht verboten?

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vor 31 Minuten schrieb Frank:

Kam der Kläger damit durch? Wurde die Halle vom Gericht verboten?

Ich muss mich korrigieren: Die Stadt Lindau hatte so ein Verbot begründen wollen, ein Gericht hat die Entscheidung dann kassiert. 

Edited by rince
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vor 1 Minute schrieb rince:
vor 32 Minuten schrieb Frank:

Kam der Kläger damit durch? Wurde die Halle vom Gericht verboten?

Ich muss mich korrigieren: Die Stadt Lindau hatte so ein Verbot begründen wollen, ein Gericht hat die Entscheidung dann kassiert. 

Alles andere hätte mich jetzt auch verwundert

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vor 1 Stunde schrieb Sokrates:

Nun ja, vor einiger Zeit ist auf Hawaii etwas ähnliches pssiert: Rund-SMS an all: "Raketen kommen" - Am Ende wars falscher Alarm. [zur ganzen geschichte -> klick]

Sowas passiert halt. Sollte nicht passieren, passiert aber. Hat mit Berlin erst mal nichts zu tun.

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Aber auf Hawaii konnte allerdings nachvollzogen werden, wie es zu dem Fehlalarm gekommen ist. Ist ja wichtig, um daraus ggf. CAPA-Massnahmen zu treffen. In Berlin scheint man nicht fähig, die Ursache zu ermitteln.

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Schöne neue Welt.

 

Ich finde, man sollte dringend die Mauer wieder aufbauen. Um Berlin herum. Und dann die gesamte kulturelle Bereicherung der letzten Jahre dort konzentrieren. Unsere Damen und Herren Politiker wollten das und haben sich darauf gefreut, dann sollen sie auch damit klar kommen. Kein Grund, dem Rest des Landes diese Scheiße auch noch zuzumuten.

 

 

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Tja, in unserem politischen System der Bürokratie können Großprojekte erst wieder durchgeführt werden, wenn das Zeitreisen erfunden ist, damit man 20 Jahre in die Zukunft reisen kann, um sich die dann gültigen Bauvorschriften zu besorgen. 

 

Werner

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Der Tagesspiegel postet gerade eine Reihe von Artikeln, die das Sicherheitsgefühl im Berliner Alltag thematisieren.

Heute ein "Stilleben" über den Bahnhof Neukölln.

Zitat

....

„Wir erwischen seit ein, zwei Jahren öfter Syrer, Afghanen, Iraker mit Drogen“, sagt Abschnittsleiter Daube. „Das war früher anders.“ Vielleicht ist Daube nicht nur deshalb der Richtige für den Job, weil er nüchtern über die Lage berichtet: spezielle Deutschenfeindlichkeit? Eher nicht. Allgemeine Verwahrlosung? Sicher. Probleme durch Masseneinwanderung? Klar, gibt es. Ist Einwanderung auch Bereicherung? Selbstverständlich. Vielleicht ist Daube auch deshalb geeignet, weil er sich keine Illusionen über allzu rasche Verbesserungen macht: „Es geht um Teilhabe, die Menschen kommen nach Deutschland, um etwas vom Wohlstand abzubekommen.“

....

Syrer, die Firat vom Sehen kennt, treten nach einem Mann mit speckiger Pudelmütze, der sich aus einer Litauer-Kolonie auf der Südseite der S-Bahnbrücke vorgewagt hat, erwischen ihn nicht.

Firat muss kurz weg. Ob stattdessen der Litauer mit der Mütze, ein Bier möchte? Die Drinks in der mit Spielautomaten ausgestatteten, als „Cocktail-Bar“ ausgewiesenen Örtlichkeit gegenüber werden auf der Getränkekarte als „Alkohol Mix“ bezeichnet. Der Litauer erzählt, dass die „Schwarzköpfe“ ihn oft jagten. Er habe sich das in Berlin anders vorgestellt. Als Maler wollte er arbeiten, in Charlottenburg. „Da wohnt ein Freund.“ Nun – das Bier ist nach einer Minute leer – sitze er mit anderen Balten am Bahnhof rum. Das sei fast nach Stämmen aufgeteilt.

....

 

Ich denke, dieser Artikel beschreibt sehr treffend, dass die Kernfrage von "Zuwanderung" überhaupt nichts mehr mit Integration zu tun hat - wie und wohin soll "Integration" stattfinden, wenn ein Territorium sich zunehmend in Stammesgebiete aufsplittert? Auf einer elementaren Ebene geht es dann vor allem um Abgrenzung,  Landnahme und Teilhabe an Wohlstand und Macht - die in der "Mainstream-Gesellschaft" dann entweder als bloße "Kriminalität" wahrgenommen werden oder aber auch dem Geschmack der Bourgeosie an "Exotisierung", "Rebellion" oder "Nonkonformität" entsprechen, wenn sie sie aus sicherer Entfernung betrachten kann und ihre jeweils eigenen gut gesicherten "Stadtbiotope" nicht betroffen sind.

 

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Kein Wunder nach den rassistischen Berichterstattungen der letzten Wochen vornehmlich in der linken Presse

 

Werner

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Mistah Kurtz

Die bayerischen Schüler sind aber selber schuld. Da werden ihnen von guten Berliner Bürgern Drogen zum Kauf angeboten, und die undankbaren Gfraster lehnen ab! So eine Undankbarkeit von diesen Provinzlern. Wissen die nicht, was Brauch ist in Berlin? 

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