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Synodaler Weg - schon versperrt?


Jan_Duever
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vor 2 Stunden schrieb laura:

Kirche ist mehr als eine Institition, die mir mein persönliches Heil garantiert.

 

Mir wäre neu, daß sie das kann. Echt jetzt? Garantieren?

 

vor 2 Stunden schrieb laura:

"Hauptsache, ich kann noch in vertretbarer Entfernung Sakramente empfangen, der Rest ist mir egal." ist nichts anderes als frommer Egoismus.

 

Den wer genau hier an den Tag gelegt hat?

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vor 2 Minuten schrieb Guppy:

 

Nehmen wir mal nur kurz an, Kadinal Woelki wäre der progressivste Bischof in Deutschland und der stärkste Treiber für "Reformen" im deutschen Episkopat. Glaubst du, die Medien und die "progressive Fraktion" innerhalb der Kirche würden dann jetzt bei sonst gleicher Sachlage genauso versuchen ihn zu beschädigen und ihn irgendwie zum Rücktritt zu drängen etc.?

 

Ziemlich sicher.

Es geht hier nicht um progressiv oder konservativ, sondern um Vertuschung und damit um eine rechtswidrige Handlung.

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vor 1 Stunde schrieb iskander:

Viele Leute, die dauerhaft in einer Ehe bleiben, die nur auf dem Papier besteht, dürften das aber aus religiösen Gründen tun.

Das widerspricht vollständig meiner Wahrnehmung. Ich kenne (vielleicht) ein Paar, bei dem man das vermuten könnte. Ich kenne viele, die aus sehr nichtreligiösen Gründen zusammenbleiben: Kinder, Haus, gemeinsames Geschäft, und nicht zuletzt der drohende finanzielle Ruin...

Man arrangiert sich lieber irgendwie.

Edited by ThomasB.
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vor 1 Minute schrieb rorro:

 

Mir wäre neu, daß sie das kann. Echt jetzt? Garantieren?

 

 

Den wer genau hier an den Tag gelegt hat?

Wer hat behauptet, dass den hier jemand an den Tag gelegt hat? 🤥

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vor 1 Minute schrieb laura:

Ziemlich sicher.

Es geht hier nicht um progressiv oder konservativ, sondern um Vertuschung und damit um eine rechtswidrige Handlung.

 

Warum ist Marx dann noch unbehelligt im Amt? Als Bischof von Trier hat er pflichtwidrig einen Täter nicht gemeldet.

 

Scheint keinen zu stören.

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Gerade eben schrieb laura:

Wer hat behauptet, dass den hier jemand an den Tag gelegt hat? 🤥

 

Ach so, Du betreibst Schattenboxen. Das wußte ich nicht.

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vor 2 Minuten schrieb Guppy:
vor 6 Stunden schrieb laura:

Ist es Zufall?

Nein - denn ein Problem der fehlenden Missbrauchaufarbeitung bzw. der mangelnden Anzeige von Tätern sind ja die klerikalen Binnenstrukturen in den Bistümern. Und die sind nun mal in konservativen Bistümern stärker ausgeprägt als in progressiveren.

 

Nehmen wir mal nur kurz an, Kadinal Woelki wäre der progressivste Bischof in Deutschland und der stärkste Treiber für "Reformen" im deutschen Episkopat. Glaubst du, die Medien und die "progressive Fraktion" innerhalb der Kirche würden dann jetzt bei sonst gleicher Sachlage genauso versuchen ihn zu beschädigen und ihn irgendwie zum Rücktritt zu drängen etc.?

Ich hätte beinahe geschrieben "Ich hoffe es". Aber ich will nicht eine Frage beantworten deren Antwort spekulative bleiben muss.

Halten wir uns doch an die Fakten und da muss man einfach feststellen das Woelki die Medien nicht braucht,um sich zu demontieren. Das schafft der schon ganz alleine. Und das dann die Medien darüber berichten... Ja, gut, das ist deren Job.

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vor 1 Minute schrieb rorro:

Warum ist Marx dann noch unbehelligt im Amt? Als Bischof von Trier hat er pflichtwidrig einen Täter nicht gemeldet.

 

Hast du hierzu einen Link?

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vor 2 Minuten schrieb rorro:
vor 4 Minuten schrieb laura:

Ziemlich sicher.

Es geht hier nicht um progressiv oder konservativ, sondern um Vertuschung und damit um eine rechtswidrige Handlung.

 

Warum ist Marx dann noch unbehelligt im Amt? Als Bischof von Trier hat er pflichtwidrig einen Täter nicht gemeldet.

 

Scheint keinen zu stören.

Dafür kann aber Marx nichts.

Ich weiss nicht wer heute Zuständig ist. Der Metropolit zu dessen Metropolie Trier gehört oder, da Marx heute selber Metropolit ist, der Dienstälteste der Münchener Metropolie. Das wäre Oster oder Voderholzer.

Salopp gesagt: Wenn "deine" Leute ihren Job nicht machen kann Marx nichts dafür. Glücklich bin ich darüber nicht. Wir haben auch hier wieder das Muster das dem Missbrauchs-Skandal zu Grunde liegt: weg schauen und vertuschen. Könnte an den Männer-Bünden liegen die es im Klerus gibt... 🤔Hmm... Mal überlegen wie man die aufbrechen kann? 🤔 Ja, wie nur? 🤔

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Studiosus

Wenn die Schlechtigkeit der Männer das schlagende Argument für die Weihe von Frauen sein soll, dann ist das ziemlich erbärmlich. 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus 

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Spadafora
vor 17 Minuten schrieb Guppy:

 

Nehmen wir mal nur kurz an, Kadinal Woelki wäre der progressivste Bischof in Deutschland und der stärkste Treiber für "Reformen" im deutschen Episkopat. Glaubst du, die Medien und die "progressive Fraktion" innerhalb der Kirche würden dann jetzt bei sonst gleicher Sachlage genauso versuchen ihn zu beschädigen und ihn irgendwie zum Rücktritt zu drängen etc.?

 

 

ja natürlich wenn er sich so aufführt wie jetzt Woelki 

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Gerhard Ingold
vor 18 Minuten schrieb Studiosus:

Wenn die Schlechtigkeit der Männer das schlagende Argument für die Weihe von Frauen sein soll, dann ist das ziemlich erbärmlich. 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus 

 

Vielleicht hat die Schlechtigkeit der Männer bisher nur die Weihe der Frauen verhindert. Schlagende Argumente gibt es keine.

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vor 1 Minute schrieb Gerhard Ingold:

 

Vielleicht hat die Schlechtigkeit der Männer bisher nur die Weihe der Frauen verhindert. Schlagende Argumente gibt es keine.

Sehr passend!!!

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Marcellinus
vor 4 Stunden schrieb laura:

Wie gut es geht, kann man in Frankreich sehen. Starke neue geistliche Gemeinschaften, aber auch große Probleme mit einem Katholizismus mit Verbindung zu identitären und fundamentalistischen Strömungen. 90% der Franzosen völlig desinteressiert an Religion bis religionsfeindlich. Religiöse Grundbildung Fehlanzeige.

 

Und einen Staat, in dem Religion zwar nicht verfolgt ist, aber auch nicht gewünscht.

Als Lehrkraft in einer staatlichen Schule darf man kein Kreuz tragen, die Hochschulgemeinde darf ihre Flyer nur außerhalb des Unigeländes auslegen, Plakatieren verboten etc., im Deutschunterricht in Kl. 7 ein deutsches Weihnachtslied singen: verboten.

Wenn man das möchte ...

 

Ich möchte das zum Beispiel. Es scheint mir übrigens auch die einzige Art, mit der Tatsache umzugehen, daß es einerseits eine religiös wie weltanschaulich desinteressierte Mehrheit, und allerlei religiöse und weltanschauliche Minderheiten gibt. Wer weltanschaulichen Pluralismus haben will, braucht einen säkularen Staat, der übrigens auch robust genug sein muß, um zu verhindern, daß die verschiedenen Weltanschauungen übereinander herfallen. 

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vor 5 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Ich möchte das zum Beispiel. Es scheint mir übrigens auch die einzige Art, mit der Tatsache umzugehen, daß es einerseits eine religiös wie weltanschaulich desinteressierte Mehrheit, und allerlei religiöse und weltanschauliche Minderheiten gibt. Wer weltanschaulichen Pluralismus haben will, braucht einen säkularen Staat, der übrigens auch robust genug sein muß, um zu verhindern, daß die verschiedenen Weltanschauungen übereinander herfallen. 

 

Es steht außer Frage, dass der Staat weltanschaulich neutral sein muss.

Die Frage ist, wie sein Verhältnis zu den großen Religionsgemeinschaften ist. Sieht er sich in der Pflicht, die Religionsausübung zu ermöglichen oder ist ihm die Religionsausübung völlig egal, möchte er sie in seinen eigenen Strukturen sogar verhindern?

 

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vor 45 Minuten schrieb Frank:

Dafür kann aber Marx nichts.

 

Der freut sich drüber (steht übrigens sogar im Wikipedia-Artikel über ihn, was bzw. wen er hätte melden sollen, SST war da schon in Kraft).

 

vor 45 Minuten schrieb Frank:

Ich weiss nicht wer heute Zuständig ist. Der Metropolit zu dessen Metropolie Trier gehört oder, da Marx heute selber Metropolit ist, der Dienstälteste der Münchener Metropolie. Das wäre Oster oder Voderholzer.

Salopp gesagt: Wenn "deine" Leute ihren Job nicht machen kann Marx nichts dafür. Glücklich bin ich darüber nicht. Wir haben auch hier wieder das Muster das dem Missbrauchs-Skandal zu Grunde liegt: weg schauen und vertuschen. Könnte an den Männer-Bünden liegen die es im Klerus gibt... 🤔Hmm... Mal überlegen wie man die aufbrechen kann? 🤔 Ja, wie nur? 🤔

 

Mir geht es darum, daß es gegen ihn exakt Nullkommanull Medienschelte diesbezüglich gibt. Außer daß er sich schuldbewußt gibt, war's das. Rücktritt? Ach was! Fordert ja keiner von den Medien oder den Pressure Groups, also alles gut.

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vor 14 Minuten schrieb laura:

Es steht außer Frage, dass der Staat weltanschaulich neutral sein muss.

Die Frage ist, wie sein Verhältnis zu den großen Religionsgemeinschaften ist. Sieht er sich in der Pflicht, die Religionsausübung zu ermöglichen oder ist ihm die Religionsausübung völlig egal, möchte er sie in seinen eigenen Strukturen sogar verhindern?

 

Angesichts der Tatsache (das ist eine), daß sich der Islam schon rein theologisch nicht so domestizieren läßt wie das Christentum, wird es auf eine konfrontative Haltung im öffentlichen Dienst hinauslaufen müssen (nicht im privaten). 

Daß das auch uns gut tun würde, haben viele aber noch nicht gemerkt.

Edited by rorro
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vor 43 Minuten schrieb Studiosus:

Wenn die Schlechtigkeit der Männer das schlagende Argument für die Weihe von Frauen sein soll, dann ist das ziemlich erbärmlich. 

 

 

Saluti cordiali, 

Studiosus 

Das hab ich nicht gesagt. Zumindest so nicht.

Weg schauen und vertuschen ist doch die Mutter des Missbrauchsskandals. Nicht des Missbrauchs ansich, wohl aber das er ohne Konsequenzen geschehen konnte. Wenn es stimmt das Männer-Bünde in der Kirche dabei unterstützend waren, dann muss man sie aufbrechen. Die Frauenordination kann hier hilfreich sein. Vielleicht hilft es auch "nur" das Priesterbild vom "Heiligen Stand" zu erden. Vielleicht brauchts auch was anderes. Das wäre halt die Frage.

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vor 24 Minuten schrieb Marcellinus:

Wer weltanschaulichen Pluralismus haben will, braucht einen säkularen Staat, der übrigens auch robust genug sein muß, um zu verhindern, daß die verschiedenen Weltanschauungen übereinander herfallen. 

Über wen will ich denn herfallen?

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Marcellinus
vor 14 Minuten schrieb laura:

 

Es steht außer Frage, dass der Staat weltanschaulich neutral sein muss.

Die Frage ist, wie sein Verhältnis zu den großen Religionsgemeinschaften ist. Sieht er sich in der Pflicht, die Religionsausübung zu ermöglichen oder ist ihm die Religionsausübung völlig egal, möchte er sie in seinen eigenen Strukturen sogar verhindern?

 

 

Religion sollte Privatsache sein, und staatliche Institutionen sind Dienstleistungsbetriebe, keine Veranstaltungsorte für irgendwelche Kulte. 

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Marcellinus
Gerade eben schrieb ThomasB.:
vor 24 Minuten schrieb Marcellinus:

Wer weltanschaulichen Pluralismus haben will, braucht einen säkularen Staat, der übrigens auch robust genug sein muß, um zu verhindern, daß die verschiedenen Weltanschauungen übereinander herfallen. 

Über wen will ich denn herfallen?

 

Du vermutlich über niemanden, außer verbal über andere User hier, womit man aber gut leben kann. Aber in dem Zoo da draußen gibt es zum Beispiel Nazis und Islamisten, die gerne über Juden herfallen, woran man sie hindert sollte. Außerdem gibt es ein paar christliche Extremisten, die es für ihr Recht halten, Menschen zu bedrohen, die ihre verschrobenen Moralvorstellungen nicht teilen. Das nur so als zwei Beispiele. Es ließen sich sicherlich noch weitere finden, im religiösen, aber vor allem im politisch-weltanschaulichen Bereich. Wir brauchen eine  Staat, der zu allen Weltanschauungen Äqidiatanz hält, und das Recht eines jeden auf Freiheit und körperliche Unversehrtheit verteidigt.

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vor 12 Minuten schrieb Marcellinus:

Außerdem gibt es ein paar christliche Extremisten, die es für ihr Recht halten, Menschen zu bedrohen, die ihre verschrobenen Moralvorstellungen nicht teilen. 

 

Ach die Angreifer der Antifa, die randalierenden AStAs der Cancle Culture etc. - alles Christen? Das habe ich gar nicht gemerkt ...

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vor 19 Minuten schrieb Marcellinus:

. Aber in dem Zoo da draußen gibt es zum Beispiel Nazis und Islamisten, die gerne über Juden herfallen, woran man sie hindert sollte. Außerdem gibt es ein paar christliche Extremisten, die es für ihr Recht halten, Menschen zu bedrohen, die ihre verschrobenen Moralvorstellungen nicht teilen.

Und das verhindert man, wenn die Hochschulgemeinde ihre Gottesdienstzeiten nicht au dem Uni-Gelände ankündigen darf? *staun*

Ich hatte gedacht, dafür gibt es das Strafrecht.

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@ Guppy:

 

Zumindest dem Priester Marcial Maciel, der offenbar unzählige Kinder missbraucht hat (seine eigenen eingeschlossen), schadete sein Konservatismus offenbar nicht. Im Gegenteil. Gerade seine kirchenpolitische Ausrichtung (zusammen mit seiner Spendierfreudigkeit für die kath. Kirche) sorgten wohl dafür, dass eine Untersuchung erst kurz vor dem Tod von Johannes Paul II. überhaupt möglich wurde:

Zitat

 

Doch auch Ratzinger sah die Zeit noch nicht gekommen, um gegen Maciel vorzugehen. Der mexikanische Bischof Carlos Talavera berichtete Athié nach einem Gespräch mit dem Präfekten der Glaubenskongregation, Maciel sei „eine Person, die der Papst sehr schätzt und die der Kirche viel Gutes getan hat“. Daher halte es Ratzinger für „nicht klug“, den Fall zu untersuchen. So sollte es bis zum Jahr 2005 bleiben. Sechs weitere Jahre hielten Kardinalstaatssekretär Sodano und Bischof Dziwisz ihre Hand sicher über ihren Wohltäter.

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/marcial-maciel-degollado-der-falsche-prophet-11696063.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Edited by iskander
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