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Synodaler Weg - schon versperrt?


Jan_Duever

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Werner001
vor 20 Minuten schrieb Marcellinus:

Wenn es nur um den Glauben ginge, müßte es egal sein. Da es das aber, wenn ich meinem Urteil als Außenstehendem trauen kann, wohl nicht ist, muß da noch etwas anderes eine Rolle spielen als nur Glaube.

Natürlich geht es um andere Dinge.

 

Werner

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Marcellinus
vor 6 Minuten schrieb Werner001:

Natürlich geht es um andere Dinge.

 

Irgendwelche Vermutungen?

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Werner001
vor 16 Minuten schrieb Marcellinus:

 

Irgendwelche Vermutungen?

Es ist schwer zu beschreiben. Ich halte nichts von plumpen Patriarchats-Erklärungen. Viele Menschen haben eine große Angst vor dem Unbekannten. Gläubige haben Angst, irgendetwas könnte ihren Gott beleidigen. Es ist das, was im Gleichnis von den Talenten beschrieben wird. Lieber das Talent vergraben, wenn man nichts macht, dann macht man nichts falsch.

Natürlich spielen dann auch noch patriarchale Vorbehalte mit.

Wenn man sich aber mal genau überlegt, worum es beim Christentum eigentlich geht, dann kann man nicht anders als festzustellen, dass es völlig egal ist, welches Geschlecht der Priester (generisches Maskulin) hat. Alle Argumente, warum Priesterinnen angeblich nicht möglich sein sollen, sind fadenscheinig und nicht schlüssig. 
Außer „das gab es ja noch nie“ bleibt rein gar nichts. Und damit schließt sich der Kreis zu dem, was ich oben geschrieben habe, der Angst, man könnte etwas falsch machen.

 

Werner

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vor 3 Minuten schrieb Werner001:

Wenn man sich aber mal genau überlegt, worum es beim Christentum eigentlich geht, dann kann man nicht anders als festzustellen, dass es völlig egal ist, welches Geschlecht der Priester (generisches Maskulin) hat. Alle Argumente, warum Priesterinnen angeblich nicht möglich sein sollen, sind fadenscheinig und nicht schlüssig. 

Außer „das gab es ja noch nie“ bleibt rein gar nichts. Und damit schließt sich der Kreis zu dem, was ich oben geschrieben habe, der Angst, man könnte etwas falsch machen.

... und wahrscheinlich der unbewussten Angst vor weiblicher Macht, die die (auch durchaus homosexuell geprägten)

Männerbünde gefährdet.

Man stelle sich nur mal vor, was sich alles verändern müsste, wenn Frauen nun Theologie für das Priesteramt studieren könnten: Gemeinsame Seminare? Pärchen im Seminar? Frauen als Bischöfinnen ...

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Werner001
vor 3 Minuten schrieb laura:

... und wahrscheinlich der unbewussten Angst vor weiblicher Macht, die die (auch durchaus homosexuell geprägten)

Männerbünde gefährdet.

Man stelle sich nur mal vor, was sich alles verändern müsste, wenn Frauen nun Theologie für das Priesteramt studieren könnten: Gemeinsame Seminare? Pärchen im Seminar? Frauen als Bischöfinnen ...

Schwule haben da erfahrungsgemäß weniger Berührungsängste mit Frauen als Heteros, glaube ich

 

Werner

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vor 2 Minuten schrieb Werner001:

Schwule haben da erfahrungsgemäß weniger Berührungsängste mit Frauen als Heteros, glaube ich

 

Werner

Keine Ahnung...

Mir ging es eher um die Männerbünde...

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Marcellinus

Vielleicht ist es etwas viel Einfacheres: Tradition. Weil Traditionen nicht nur Riten und Verhaltensweisen überliefern, sondern auch Werthaltung, Bedeutung, wird der Verlust von Traditionen nicht selten auch als Wertverlust erlebt. 

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Chrysologus
vor 22 Minuten schrieb Werner001:

Schwule haben da erfahrungsgemäß weniger Berührungsängste mit Frauen als Heteros, glaube ich

 

Werner

Manch klerikale Lautäußerung scheint dem zu widersprechen

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Werner001

Ja ok, vielleicht gilt das nur für offen Schwule, die zu ihrer Sexualität stehen können. Wer ein Problem mit sich selbst hat, tickt ggf. ganz anders

 

Werner

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iskander

Wenn Leute etwas gewohnt sind, dann halten sie es oft auch für vernünftig und jede Alternative für falsch oder gar absurd. Die ersten Versuche, ein Frauenwahlrecht einzuführen, wurden offenbar allgemein als lächerlich empfunden, wohl auch von vielen Frauen.

 

Es kommt hinzu, dass man ja zugeben müsste, sich geirrt zu haben. Außerdem würde ein Frauenpriestertum (wie die Anerkennung der Homosexualität) die kath.Kirche zum jetzigen Zeitpunkt womöglich zerreißen. Überhaupt nichts zu tun (also nicht mal ein Diakonat für Frauen, nicht mal das Gewähren einer Segnung für Homosexuelle), wird allerdings auf Dauer vermutlich zu einem mindestens gleich großen Schaden führen.

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Chrysologus

Stefan Orth verweist im Auftakt der aktuellen HK darauf, dass es derzeit auch ausdrücklich so genannte synodale Wege in Irland, Polen und dem Bereich der CELAM gibt, alle unter anderem zum Thema Macht in der Kirche.

Gar so isoliert scheinen wir gar nicht zu sein.

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