SteRo Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb Higgs Boson: Man begeht Sünden, weil man einen Gott nicht anerkennst - das ist offensichtlich das, was Du mit 'Hass' umschreibst. Das Wort wird so im Alltagsbrauch nicht so verwendet, aber machen wir das mal. Das ist nicht, was ich geschrieben habe. Ich habe mich auf das "nicht bereuen wollen" bezogen. Sünden kann man auch begehen, wenn man Den Einen Gott anerkennt (es geht also nicht um "einen" Gott, sondern um Den Einen Gott). vor 2 Stunden schrieb Higgs Boson: Also wenden wir das auf auf eine andere Religion an, indem wir eine Religion zuziehen, die weder Du noch ich teilen, der wir aber laut deren Meinung angehören, auch wenn wir das (noch) nicht wissen. Alle Menschen sind nämlich Muslime. Es gibt Menschen, die die Gnade haben, das von Geburt an zu wissen und solche, die das nicht wissen - so wie Du und ich. Hältst Du den Ramadan? Ich vermute nein, ich nämlich auch nicht. Damit begehen wir also eine Sünde, weil wir, um es jetzt mit Deinen Worten auszudrücken, den Gott der Muslime 'hassen'. Nun ist das noch nicht ganz die Situation, die du mit Deiner sehr persönlichen Frage gestellt hast. Weder Du noch ich waren jemals muslimische Gläubige. Doch nehmen wir meine Freundin Fatima*. Sie ist engagierte Muslimin. Sie hält den Ramadan. Sollte sie sich zum Christentum bekehren, wird sie ihn nicht mehr halten, weil sie jetzt etwas anderes glaubt. Wäre das für Dich ok, oder würdest Du sie auch fragen, warum sie Allah verraten hat? Ihr würde der Besuch einer Moschee, das Verbeugen im Gebet vor Allah als Götzendienst erscheinen. Und sie begeht aus Sicht der Muslime eine absolute Todsünde. Es geht nicht um irgendeine Religion, sondern um den christlichen Glauben und Den Einen Gott und Seinen Sohn, Sein Wort das Mensch geworden ist. Was Muslime von sich und anderen glauben ist belanglos. Wenn eine Muslima zum christlichen Glauben bekehrt wird, dann ist das ein glückliches Ereignis durch die wirkliche Gnade des einen Gottes. vor 2 Stunden schrieb Higgs Boson: Fatima* wäre Christin, doch würde sie aus Deiner Sicht eine Sünde begehen, weil sie den Ramadan nicht mehr hält? Sie 'hasst' ja aus Deiner Perspektive Allah. Ihr Bruder Achmed* ist entrüstet. Er akzeptiert es nicht, dass sie konvertiert ist und bedrängt sie. Es macht ihn irre, dass seine liebe Schwester das Paradies verpasst. Das empfinden wir als intolerant. Kann die Frau nicht einfach ihrem Gewissen folgen? Denn nichts anderes tut sie. Deine Position ist falsch. Du kannst nicht als vermeintlich Unbeteiligte nicht-christliche Religionen mit dem christlichen Glauben vergleichen oder Prinzipien, die für den christlichen Glauben gültig sind auf nicht-christliche Religionen anwenden. Die Frau folgt auch nicht ihrem Gewissen, wenn sie bekehrt wird. Wenn sie vor ihrer Bekehrung ein Gewissen hatte, dann war es kein christliches und demzufolge muss es ein falsches gewesen sein. Und nach ihrer Bekehrung muss erst mal ihr christliches Gewissen geformt/gebildet werden. bearbeitet 14. Juli von SteRo Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli vor einer Stunde schrieb SteRo: Das ist nicht, was ich geschrieben habe. Ich habe mich auf das "nicht bereuen wollen" bezogen. Sünden kann man auch begehen, wenn man Den Einen Gott anerkennt (es geht also nicht um "einen" Gott, sondern um Den Einen Gott). Es geht nicht um irgendeine Religion, sondern um den christlichen Glauben und Den Einen Gott und Seinen Sohn, Sein Wort das Mensch geworden ist. Was Muslime von sich und anderen glauben ist belanglos. Wenn eine Muslima zum christlichen Glauben bekehrt wird, dann ist das ein glückliches Ereignis durch die wirkliche Gnade des einen Gottes. Deine Position ist falsch. Du kannst nicht als vermeintlich Unbeteiligte nicht-christliche Religionen mit dem christlichen Glauben vergleichen oder Prinzipien, die für den christlichen Glauben gültig sind auf nicht-christliche Religionen anwenden. Die Frau folgt auch nicht ihrem Gewissen, wenn sie bekehrt wird. Wenn sie vor ihrer Bekehrung ein Gewissen hatte, dann war es kein christliches und demzufolge muss es ein falsches gewesen sein. Und nach ihrer Bekehrung muss erst mal ihr christliches Gewissen geformt/gebildet werden. Wir kriegen das nicht hin, das einzig gültige Gewissen ist für dich das christliche, weil Du hast, im Gegensatz zu allen anderen, den Echten Gott erkannt. Na schön, lassen wir es, Achmed. 1 Zitieren
iskander Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli vor 17 Stunden schrieb Chrysologus: SteRo ist absolut berechtigt, die katholische Lehre darzustellen oder darzustellen zu versuchen. Dabei kommt es zu Irrtümern, das ist nichts weiter verwerfliches. Das ja. Aber bei ihm ist es etwas Besonderes. Insbesondere erhebt er oft den moralisierenden Zeigefinger gegen alle, die seiner Meinung nach nicht katholisch genug sind. Das tun die meisten übrigen Nicht-Katholiken und Nicht-Theisten eben nicht. Zitieren
iskander Geschrieben 14. Juli Melden Geschrieben 14. Juli vor 5 Stunden schrieb Higgs Boson: Wir kriegen das nicht hin, das einzig gültige Gewissen ist für dich das christliche, weil Du hast, im Gegensatz zu allen anderen, den Echten Gott erkannt. Na schön, lassen wir es, Achmed. Um mit @SteRo zu diskutieren, müssen nur alle an der Diskussion Beteiligten von vornherein voraussetzen, dass @SteRos inhaltliche Position korrekt ist. Oder eigentlich nicht. Sie müssen vielmehr voraussetzen, dass der Katholizismus, wie er ihn versteht, korrekt ist. Sie müssen also voraussetzen, dass SteRos eigene Position - die sich in seiner Weigerung zeigt, Theist und Katholik zu sein, falsch ist. Du kommst auch deshalb nicht an ihn heran, weil er seine eigene Sichtweise nicht einmal hypothetisch transzendieren und mal aus einer neutralen Warte auf sie schauen kann, sondern weil seine einzige Grundlage für einen gegenseitigen Austausch die ist, dass er selbstredend Recht hat und alle andren Unrecht haben, und dass das von allen zu akzeptieren ist. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli vor 15 Stunden schrieb Higgs Boson: Wir kriegen das nicht hin, das einzig gültige Gewissen ist für dich das christliche, weil Du hast, im Gegensatz zu allen anderen, den Echten Gott erkannt. Ich verstehe dich schon. Du machst es wie alle Sünder, die dem Willen Gottes und dem christlichen Glauben, dem sie mal gefolgt sind, entfliehen wollen und also ihre Sünden nicht einsehen und schon gar nicht bereuen wollen: du verneinst einfach, was die christliche Lehre zum Gewissen ist. Du abstrahierst den Begriff "Gewissen" aus dem Kontext der christlichen Lehre und machst daraus nichts anderes als die Rechtfertigung deines freien Willens, der sich für die Sünde entschieden hat. Wenn sich der freie Wille dann also für die Sünde und gegen das wahrhaft Gute entscheidet, dann sagst du einfach, dass es sich um das Gewissen handele und man schließlich seinem Gewissen folgen müsse. So soll der sündhafte freie Wille dann als vermeintliches "Gewissen" reingewaschen werden. Der Katechismus lehrt deshalb ganz zurecht: 1783 Das Gewissen muß geformt und das sittliche Urteil erhellt werden. ... Für uns Menschen, die schlechten Einflüssen unterworfen und stets versucht sind, dem eigenen Urteil den Vorzug zu geben und die Lehren der kirchlichen Autorität zurückzuweisen, ist die Gewissenserziehung unerläßlich. "die Lehren der kirchlichen Autorität" sind hier natürlich die Darlegungen der Offenbarungen Gottes und damit auch seines Willens und 1784 Die Erziehung des Gewissens ist eine lebenslange Aufgabe.... Was resultiert ist das christliche Gewissen, das notwendigerweise das einzig gültige Gewissen eines Christen ist und dem der Christ immer folgen muss, eben weil sein Gewissen auf der Überzeugung beruht, dass er damit dem Willen Gottes folgt. Denn würde er seinem christlichen Gewissen nicht folgen, käme das im Falle seines christlichen Gewissens - und nur in diesem Falle - dem absichtsvollen Abweichen vom Willen Gottes gleich. Zitieren
Chrysologus Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli KKK 1790 Dem sicheren Urteil seines Gewissens muß der Mensch stets Folge leisten. Würde er bewußt dagegen handeln, so verurteilte er sich selbst. Und grundlegend GS 16. Das Gewissen ist verbindlich. Immer. Gegen sein Gewissen (auch gegen sein irrendes Gewissen) zu handeln ist Sünde. Urkatholische Lehre, hier in extenso diskutiert. Zitieren
SteRo Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli (bearbeitet) vor 10 Minuten schrieb Chrysologus: KKK 1790 Dem sicheren Urteil seines Gewissens muß der Mensch stets Folge leisten. Würde er bewußt dagegen handeln, so verurteilte er sich selbst. Und grundlegend GS 16. Das Gewissen ist verbindlich. Immer. Gegen sein Gewissen (auch gegen sein irrendes Gewissen) zu handeln ist Sünde. Urkatholische Lehre, hier in extenso diskutiert. Genau. Und das Gewissen um das es da geht ist das christliche Gewissen vom dem der Kathechismus lehrt: 1783 Das Gewissen muß geformt und das sittliche Urteil erhellt werden. ... Für uns Menschen, die schlechten Einflüssen unterworfen und stets versucht sind, dem eigenen Urteil den Vorzug zu geben und die Lehren der kirchlichen Autorität zurückzuweisen, ist die Gewissenserziehung unerläßlich. "die Lehren der kirchlichen Autorität" sind hier natürlich die Darlegungen der Offenbarungen Gottes und damit auch seines Willens und 1784 Die Erziehung des Gewissens ist eine lebenslange Aufgabe.... vor 24 Minuten schrieb SteRo: Was resultiert ist das christliche Gewissen, das notwendigerweise das einzig gültige Gewissen eines Christen ist und dem der Christ immer folgen muss, eben weil sein Gewissen auf der Überzeugung beruht, dass er damit dem Willen Gottes folgt. Denn würde er seinem christlichen Gewissen nicht folgen, käme das im Falle seines christlichen Gewissens - und nur in diesem Falle - dem absichtsvollen Abweichen vom Willen Gottes gleich. bearbeitet 15. Juli von SteRo Zitieren
SteRo Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli (bearbeitet) vor 34 Minuten schrieb Chrysologus: Und grundlegend GS 16. Das Gewissen ist verbindlich. Immer. Gegen sein Gewissen (auch gegen sein irrendes Gewissen) zu handeln ist Sünde. Urkatholische Lehre, hier in extenso diskutiert. Wie gesagt, das ist vollkommen logisch, denn das christliche Gewissen beruht ja auf der aufrichtigen Überzeugung dem Willen Gottes zu folgen. Deshalb käme ein Abweichen vom christlichen Gewissen der Absicht gleich, dem Willen Gottes nicht folgen zu wollen. Was aber nicht geht ist, zuerst die schwere Sünde der Apostasie zu begehen und dann Grundsätze, die für das christliche Gewissen gelten zu verwenden, um seine Entscheidung für die Sünde mit einem vermeintlichen "Gewissen" reinzuwaschen. Oder man stelle sich vor: Einer glaubt fest an das Recht des Stärkeren und dass es geradezu eine moralische Pflicht sei, dieses durchzusetzen, um einem gesponnenen Seinsprinzip des Universums zu entsprechen. Er fühlt sich also verpflichtet Schwächere zu morden, um seine Interessen durchzusetzen, und beruft sich auf sein moralisches Gewissen und darauf, dass doch auch die katholische Kirche lehre, dass man unbedingt seinem Gewissen folgen müsse. Da kann man also leicht erkennen, dass die katholische Lehre vom Gewissen notwendigerweise einen Kontext hat und dieser Kontext ist die christliche Glaubenslehre. bearbeitet 15. Juli von SteRo Zitieren
Chrysologus Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli vor 11 Minuten schrieb SteRo: Deshalb käme ein Abweichen vom christlichen Gewissen der Absicht gleich, dem Willen Gottes nicht folgen zu wollen. Ich weiß nicht, wie du auf die abwegige Idee kommst, es geben ein absolutes christliches Gewissen - Gewissen ist etwas, dass jeder Mensch hat, und das höchst individuell ist. Es weist mir meinen Weg - und das kannich weder an einen anderen abegeben noch von einem anderen Gefolgschaft erwearten. Zitieren
SteRo Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli vor 1 Minute schrieb Chrysologus: Ich weiß nicht, wie du auf die abwegige Idee kommst, es geben ein absolutes christliches Gewissen - Gewissen ist etwas, dass jeder Mensch hat, und das höchst individuell ist. Es weist mir meinen Weg - und das kannich weder an einen anderen abegeben noch von einem anderen Gefolgschaft erwearten. Ich weiß nicht wie du auf die abwegige Idee kommst, dass ich glauben würde, dass es ein absolutes christliches Gewissen gäbe. Mein Satz "Deshalb käme ein Abweichen vom christlichen Gewissen der Absicht gleich, dem Willen Gottes nicht folgen zu wollen." hat doch den Kontext des Satzes davor "denn das christliche Gewissen beruht ja auf der aufrichtigen Überzeugung dem Willen Gottes zu folgen" Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli vor 10 Stunden schrieb iskander: Um mit @SteRo zu diskutieren, müssen nur alle an der Diskussion Beteiligten von vornherein voraussetzen, dass @SteRos inhaltliche Position korrekt ist. Oder eigentlich nicht. Sie müssen vielmehr voraussetzen, dass der Katholizismus, wie er ihn versteht, korrekt ist. Sie müssen also voraussetzen, dass SteRos eigene Position - die sich in seiner Weigerung zeigt, Theist und Katholik zu sein, falsch ist. Du kommst auch deshalb nicht an ihn heran, weil er seine eigene Sichtweise nicht einmal hypothetisch transzendieren und mal aus einer neutralen Warte auf sie schauen kann, sondern weil seine einzige Grundlage für einen gegenseitigen Austausch die ist, dass er selbstredend Recht hat und alle andren Unrecht haben, und dass das von allen zu akzeptieren ist. Stattdessen läuft er mit seinen Zirkelschlüssen im Kreis. 1 Zitieren
SteRo Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli vor 3 Minuten schrieb Higgs Boson: Stattdessen läuft er mit seinen Zirkelschlüssen im Kreis. Mach dir nichts vor. Niemandem wird es gelingen, sich ins "Himmelreich" hinein zu argumentieren oder sich vor der Verdammnis mit Vernünfteleien zu schützen. Da geht es nämlich um den rechten Glauben und die entsprechende Lebensführung (in Gedanken, Worten und Werken). Zitieren
SteRo Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli @Higgs Boson Aber der Umstand, dass wir bei "Gewissen" und "Wahrheit" nicht zusammenkommen werden, der muss natürlich nicht bedeuten, dass wir uns bzgl. anderer Themen nicht kommunikativ austauschen können (aber nicht müssen), selbst wenn wir bei diesen dann auch nicht zusammenkommen können. Die Bekehrung deiner ehemals muslimischen Bekannten freut mich. Wie geht's ihr denn nun damit ... im praktischen Alltagsleben? Zitieren
Higgs Boson Geschrieben 15. Juli Melden Geschrieben 15. Juli vor 35 Minuten schrieb SteRo: @Higgs Boson Aber der Umstand, dass wir bei "Gewissen" und "Wahrheit" nicht zusammenkommen werden, der muss natürlich nicht bedeuten, dass wir uns bzgl. anderer Themen nicht kommunikativ austauschen können (aber nicht müssen), selbst wenn wir bei diesen dann auch nicht zusammenkommen können. Die Bekehrung deiner ehemals muslimischen Bekannten freut mich. Wie geht's ihr denn nun damit ... im praktischen Alltagsleben? Es geht ihr gut, sie ist nach wie vor Muslima, es war ein Beispiel, geschrieben im Konjunktiv. Zitieren
SteRo Geschrieben 16. Juli Melden Geschrieben 16. Juli vor 21 Stunden schrieb Higgs Boson: Es geht ihr gut, sie ist nach wie vor Muslima, es war ein Beispiel, geschrieben im Konjunktiv. Schön, dass es ihr gut geht. Schade, dass sie nicht konvertiert ist. Konversion vom Islam zum christlichen Glauben ist hierzulande vermutlich viel seltener als in Ländern, in denen die menschenfeindliche Repression des Islam im alltäglichen Leben viel deutlicher spürbar und erlebbar ist, v.a. von Frauen. In diesen Ländern vollzieht sich die Konversion überwiegend im Geheimen und die Menschen gehen ein hohes Risiko ein, wenn sie sich privat im Verborgenen zu Gebetsstunden und Bibelgesprächen treffen. Gott halte seine schützende Hand über sie! Zitieren
New Aaron Geschrieben 21. Juli Melden Geschrieben 21. Juli Am 11.7.2026 um 10:21 schrieb SteRo: Das ist selbstevident. Wer Gott liebt, hasst notwendigerweise die Sünde. Wer seine Sünden nicht bereuen will, der hasst Gott. Der Zustand im Tode ist der Zustand, der nach dem Tode persistiert. Selbst wenn nach dem Tode noch wirkliche Gnade möglich wäre - was nicht der Fall ist, weil wirkliche Gnade nur zu Lebzeiten auf dem Pilgerwege angeboten wird - dann würde der Hass ein Annehmen der Gnade vollkommen ausschließen. Die Verdammnis ist also wahrhaft ewig. Das ist etwas zu kurz geschlossen. Es kommt einzig auf die Lebenswirklichkeit eines Menschen an. Eine Sünde zu bereuen hat den Sinn aufzuhören der entsprechenden Lebenstendenz weiterhin zu folgen. Kurz es geht um reale Änderung des eigenen Lebens. Das ist Sinn und Ziel des Christentums. Der physische Tod ist ja immer noch ein Fortwirken der Erbsünde und Leben nach dem Tod kann nicht Ziel des Lebens sein. Das Ziel ist Überwindung des Todes! Das Leben läuft nicht mechanisch ab. Deshalb gibt es auch keine mechanischen Urteile. Leben vollzieht sich überall, ob bei Pflanzen oder Tieren und auch beim Menschen durch Wachstumsprozesse. Deshalb ist keinesfalls mit einem einmaligen physischen Tod (der ja wie gesagt, noch Folge der Ursünde ist) die Entwicklung der Menschen zu Ende. Was jeder Mensch nach dem Tod erleidet hängt einzig und allein von seinen Seeleninhalten ab. In den folgenden Erdenleben geht es sowohl für den Christen, wie den Nichtchristen weiter. https://www.academia.edu/21116859/Sind_Reinkarnation_und_christlicher_Glaube_miteinander_vereinbar https://www.academia.edu/35307620/DAS_RÄTSEL_DER_HEILIGEN Zitieren
New Aaron Geschrieben 21. Juli Melden Geschrieben 21. Juli Am 11.7.2026 um 23:08 schrieb iskander: In dieser Vorstellung ist Gott weit weniger großzügig, als es ein guter Mensch wäre. Deshalb ist ja auch diese Ansicht falsch. Es wird Zeit, dass Reinkarnation und Karma Einzug in die Kirche halten, damit verantwortlich mit solchen Themen umgegangen werden kann. Zitieren
Werner Hoffmann Geschrieben Sonntag um 11:19 Melden Geschrieben Sonntag um 11:19 (bearbeitet) Die Wahrheit ist wahrscheinlich: Wer gestorben ist, ist für immer weg. Vom Friedhof ist bisher noch niemand zurückgekommen. Der Verstorbene ist ausgelöscht und ausradiert für alle Zeiten und in die ewige Nichtexistenz eingegangen. Nichtsein. Nie wieder. Für immer endgültig tot. Das ist die Alltagserfahrung. Und viele Menschen wollen gar nicht ewig sein, weil sie Existenz als Qual betrachten, ewige Qual. Sie wollen lieber für immer tot sein, weil sie dann für immer Ruhe und Frieden haben. bearbeitet Sonntag um 11:20 von Werner Hoffmann Zitieren
SteRo Geschrieben Sonntag um 11:32 Melden Geschrieben Sonntag um 11:32 vor 12 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Das ist die Alltagserfahrung. Na die der Verstorbenen kann's ja nicht sein. Zitieren
New Aaron Geschrieben Sonntag um 12:01 Melden Geschrieben Sonntag um 12:01 vor 36 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Die Wahrheit ist wahrscheinlich: Wer gestorben ist, ist für immer weg. Vom Friedhof ist bisher noch niemand zurückgekommen. Der Verstorbene ist ausgelöscht und ausradiert für alle Zeiten und in die ewige Nichtexistenz eingegangen. Nichtsein. Nie wieder. Für immer endgültig tot. Das ist eine materialistische Vorstellung, die aber keinen Grund in der Realität hat. vor 36 Minuten schrieb Werner Hoffmann: Das ist die Alltagserfahrung. Und viele Menschen wollen gar nicht ewig sein, weil sie Existenz als Qual betrachten, ewige Qual. Sie wollen lieber für immer tot sein, weil sie dann für immer Ruhe und Frieden haben. Es geht ja nicht um das Wollen der Menschen, sondern um das, was Fakt ist. Und Fakt ist, dass alles Leben unsterblich ist. Allein die Formen des Lebens sind veränderlich. Wenn man also eine unrealistische Vorstellung hat, dann wird man sich immer weiter im Negativen gefangen nehmen. Hat man eine realistische Vorstellung, so wird diese immer mehr durch die Realität bestätigt. Die Erkenntnis der Wahrheit nimmt zu - und man erreicht die ewige Glückseligkeit. Wie schon Jesus sagte. Es gibt nur zwei Wege. Den breiten, der ins Verderben führt, und den schmalen, der in die Seligkeit führt. Zitieren
Weihrauch Geschrieben Sonntag um 12:43 Melden Geschrieben Sonntag um 12:43 Und, was hast du die letzten 60000 Jahre so gemacht? Oder ist das hier dein erstes Leben? Zitieren
New Aaron Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden vor 20 Stunden schrieb Weihrauch: Und, was hast du die letzten 60000 Jahre so gemacht? Oder ist das hier dein erstes Leben? Nein. Natürlich ist das nicht mein erstes Leben, wie es das von niemanden ist. In Bezug auf eines meiner letzten Leben habe ich einige Anhaltspunkte. Ansonsten sollte niemand meinen, nur weil man sich nicht erinnern könne, wäre die Behauptung mehrerer Erdenleben hinfällig. Leben und Erkennen sind zwei Paar Schuhe. Außerdem gibt es ja genügend verifizierte Erinnerungen. Und was die Argumente der Reinkarnationsgegner anbelangt (auch der kirchlichen), so sind sie mehr als lächerlich und peinlich: https://www.academia.edu/37936734/Genetik_Reinkarnation_Kirche Zitieren
nannyogg57 Geschrieben vor 19 Stunden Melden Geschrieben vor 19 Stunden What? Ich bin erst bei meinem ersten Leben! Zitieren
New Aaron Geschrieben vor 2 Stunden Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 17 Stunden schrieb nannyogg57: What? Ich bin erst bei meinem ersten Leben! Da täuschst du dich! Zitieren
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